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Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
04-0601
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Straßenfertiger
F 8 W / F 8-4 W
F 7 W
900 98 04 06
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Dynapac F 7 W

  • Seite 1 Straßenfertiger Betriebsanleitung F 7 W F 8 W / F 8-4 W 04-0601 ....... 900 98 04 06 .......
  • Seite 3 Der Hersteller behält sich im Interesse der technischen Weiterentwicklung das Recht vor, Änderungen unter Beibehaltung der wesentlichen Merkmale des beschriebenen Gerätetyps vorzunehmen, ohne die vorliegende Betriebsanleitung gleichzeitig zu be- richtigen. Metso Dynapac GmbH Wardenburg Ammerländer Strasse 93 D-26203 Wardenburg / Germany...
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Sonstige Ausrüstung .................. 9 Technische Daten Standardausführung ..........10 Abmessungen ..................10 Gewichte (F 8 W) ..................11 Gewichte (F 7 W) ..................11 Leistungsdaten (F 8 W) ................12 Leistungsdaten (F 7 W) ................12 Fahrantrieb/Fahrwerk ................13 Motor ......................13 Hydraulische Anlage ................
  • Seite 6 Transport ................. 1 Sicherheitsbestimmungen für den Transport ..........1 Transport mittels Tieflader ................. 2 Vorbereitungen ..................2 Auf den Tieflader fahren ................3 Nach dem Transport .................. 3 Transport im öffentlichen Straßenverkehr ..........4 Vorbereitungen ..................4 Fahren im Straßenverkehr ................. 5 Verladen mit Kran ..................
  • Seite 7 Schaltkasten der Gasheizung ..............32 Schalter ....................32 Kontrolleuchten ..................32 Steckdosen (o) ..................33 Betrieb ...................... 34 Betrieb vorbereiten ................... 34 Benötigte Geräte und Hilfsmittel ............34 Vor Arbeitsbeginn (am Morgen oder bei Beginn einer Einbaustrecke) 34 Checkliste für den Maschinenführer ............ 35 Fertiger starten ..................
  • Seite 8 Einrichten und Umrüsten ............1 Spezielle Sicherheitshinweise ..............1 Verteilerschnecke ..................2 Höheneinstellung ..................2 Bei fest montiertem Schneckenbalken ............2 Bei mechanischer Verstellung mit Ratsche (Option) ......... 3 Bei hydraulischer Verstellung o ..............3 Schneckenverbreiterung ................4 Verbreiterungsteile anbauen ..............5 Tunnelbleche zur verbreiterbaren Schnecke anbauen o ......
  • Seite 9 Wartung ................... 1 Sicherheitshinweise für die Wartung ............1 Wartungsintervalle ..................2 Täglich (oder alle 10 Betriebsstunden) ............3 Wöchentlich (oder alle 50 Betriebsstunden) ..........5 Alle 250 Betriebsstunden ................7 Jährlich (oder alle 1000 Betriebsstunden) ..........7 Alle 2 Jahre (oder alle 2000 Betriebsstunden) ........... 9 Kontroll-, Schmier-, Ölablaßstellen ............
  • Seite 11: A Bestimmungsgemäße Verwendung

    A Bestimmungsgemäße Verwendung Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Stra- ßenfertigern“ ist im Lieferumfang dieses Geräts enthalten. Sie ist Bestandteil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten uneinge- schränkt. Die in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Straßenbaumaschine ist ein Straßenfertiger, der für den schichtweisen Einbau von Mischgut, Walz- bzw.
  • Seite 13: B Fahrzeugbeschreibung

    B Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung Der DYNAPAC-Straßenfertiger F 7 W / F 8 W / F 8-4 W ist ein gummibereifter Ferti- ger zum Einbau von bituminösem Mischgut, Walz- bzw. Magerbeton, Gleisbauschot- ter und ungebundenen Mineralgemischen für Pflasteruntergründe.
  • Seite 14: Baugruppen- Und Funktionsbeschreibung

    Baugruppen- und Funktionsbeschreibung FAHRZ.TIF Pos. Bezeichnung Schnecke Bohle Bedienstand Einbaustärken-Anzeiger Stauraum für Werkzeugkiste links/rechts Schaltkasten der Bohlenheizung Bedienpult (seitenverschiebbar) & Wetterschutzdach Mischgutbehälter (Mulde) Schubrollen für LKW-Andockung Rohr für Peilstab (Richtungsanzeiger) und Schleppski-Befestigung Tandem-Vorderachse Achse mit Vorderradantrieb (F 8-4 W) Zugrolle Holmzugschiene Nivellierzylinder für Einbaustärke Holm...
  • Seite 15: Fahrzeug

    Fahrzeug Aufbau Der Straßenfertiger besitzt einen Rahmen in Stahl-Schweißkonstruktion, auf dem die einzelnen Baugruppen montiert sind. Die großen Antriebsräder (18) in Verbindung mit der Tandem-Vorderachse gleichen Bodenunebenheiten aus und gewährleisten auch durch die Aufhängung der Einbau- bohle (2) eine besondere Einbaugenauigkeit. Mit dem stufenlosen hydrostatischen Fahrantrieb (18) kann die Geschwindigkeit des Straßenfertigers den jeweiligen Arbeitsbedingungen angepaßt werden.
  • Seite 16 Fahrantrieb: Die stufenlos verstellbare Fahrantriebspumpe wird über entsprechende Hochdruck-Hydraulikschläuche mit den Fahrantriebsmotoren verbunden. Der Ölmotor treibt über ein Zweigang-Schaltgetriebe und Rollenketten die Hinterrä- der an. Das Zweigang-Schaltgetriebe ist mit integriertem Differential und Differential- sperre ausgestattet. Lenkung/Bedienstand: Die vollhydraulische Danfoss-Orbitrol-Lenkung sorgt für leichte Manövrierbarkeit.
  • Seite 17 Schnecken-Höhenverstellung und -Verbreiterung: Durch die Schnecken-Höhen- verstellung und -verbreiterung wird eine optimale Anpassung an unterschiedlichste Einbaustärken und -breiten gewährleistet. In der Grundausführung kann die Höhe durch Anhängen von Gliederketten an die Zugholme mit der hydraulischen Bohlen-Hubeinrichtung verstellt werden. & Bei der Verstellung mit Ratschen ( ) wird die Höhe durch Spannschloßspindeln an den Führungsstützen in der Rückwand eingestellt.
  • Seite 18: Sicherheitseinrichtungen

    Sicherheitseinrichtungen Sicheres Arbeiten ist nur möglich bei einwandfrei funktionierenden Bedien- und Si- cherheitseinrichtungen sowie ordnungsgemäß angebrachten Schutzeinrichtungen. Die Funktion dieser Einrichtungen muß regelmäßig überprüft werden (siehe Kapitel D, Abschnitt „Checkliste für den Maschinenführer“). Not-Aus-Taster - am Bedienpult & - an beiden Fernbedienungen ( F0005_A1.EPS Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, Antriebe und Lenkung ausge- stellt.
  • Seite 19: Sicherheitseinrichtungen An Der Gas-Heizungsanlage

    Sicherheitseinrichtungen an der Gas-Heizungsanlage - Flaschenventile (21) - Schlauchbruchsicherungen (22) F0192_A1.TIF - Hauptabsperrhahn (23) HPTHAHN.TIF - Kontrolleuchten (24) am Schaltkasten - Ein-/Aus-Schalter (25) im Schaltkasten F0079_A1.EPS...
  • Seite 20: Hauptschalter (26)

    Hauptschalter (26) Muldentransportsicherungen (27) MULDSICH.TIF 3.10 Bohlentransportsicherung (28) BOHLSICH.TIF 3.11 Verriegelung für Wetterschutzdach (29) F0303_A1.EPS...
  • Seite 21: Sonstige Sicherheitseinrichtungen

    3.12 Sonstige Sicherheitseinrichtungen F0178_A1.EPS Pos. Bezeichnung Laufstege Bohlenabdeckungen Schneckenabdeckungen Bohlenwarnblinkanlage Motorverkleidungen Seitenklappen 3.13 Sonstige Ausrüstung - Unterlegkeile - Warndreieck - Verbandkasten...
  • Seite 22: Technische Daten Standardausführung

    (F 8 W) Länge ohne Bohlenlaufsteg mit Bohle VB 450 V (F 7 W) max. Länge mit Bohle VB 450 T/TV (F 8 W) 5275 max. Länge mit Bohle VB 450 V (F 7 W) Spurbreite 1490 Grund- bzw. Transportbreite 2000 max.
  • Seite 23: Gewichte (F 8 W)

    11,0 max. Achslast vorne ca. 2,5 max. Achslast hinten ca. 9,0 Gewichte der angebauten Bohle und der Bohlenteile siehe Bohlen-Betriebsanleitung. Gewichte (F 7 W) Bezeichnung F 7 W Fertiger ohne Bohle ca. 8,2 Fertiger mit Bohle VB 450 V (inkl.
  • Seite 24: Leistungsdaten (F 8 W)

    0 - 20 km/h Arbeitsgeschwindigkeit 0 - 35 m/min Einbaustärke 0 - 270 max. Korngröße Einbauleistung theoretisch Leistungsdaten (F 7 W) Grundbreite = min. Einbaubreite 2,00 (ohne Reduzierschuhe) Arbeitsbreiten - minimale Einbaubreite 1,50 (mit Reduzierschuh) - stufenlos verstellbar bis 3,50 (bei hydr.
  • Seite 25: Fahrantrieb/Fahrwerk

    Fahrantrieb/Fahrwerk Hydrostatischer Antrieb mit Pumpe und Motor, Antrieb stufenlos regelbar Über Zweigang-Schaltgetriebe mit Übertragung Differentialausgleich und Differentialsperre sowie 2 Rollenketten Geschwindigkeit (siehe oben) 2 x 14.00 R-20 (Luftbereifung) & Antriebsräder (Wasserfüllung 4 x 560 / 200 - 390 Lenkräder (Vollgummi-Elastikreifen) 2 Radnaben-Ölmotoren, frei zuschaltbar, &...
  • Seite 26: Mischgutbehälter (Mulde)

    Mischgutbehälter (Mulde) Fassungsvermögen ca. 3,7 m = ca. 8,0 t kleinste Einlaufhöhe, Mitte 450 mm kleinste Einlaufhöhe, außen 600 mm 4.10 Mischgutförderung Lattenrost-Förderbänder links und rechts getrennt schaltbar Antrieb hydrostatisch, stufenlos regelbar Fördermengensteuerung vollautomatisch, über einstellbare Schaltpunkte 4.11 Mischgutverteilung Verteilerschnecken links und rechts getrennt schaltbar hydrostatischer Außenantrieb, stufenlos regelbar Antrieb...
  • Seite 27: Elektrische Anlage

    4.13 Elektrische Anlage Bordspannung 24 V Batterien 2 x 12 V, 88 Ah siehe Kapitel F, Abschnitt „Elektrische Sicherungen Sicherungen“ 4.14 Gas-Heizungsanlage für Bohle Brennstoff (Flüssiggas) Propangas Gasflaschen: 1 Stück Füllmenge je Flasche 70 l Bruttogewicht je Flasche 33 kg Arbeitsdruck ca.
  • Seite 28: Kennzeichnungsstellen Und Typenschilder

    Kennzeichnungsstellen und Typenschilder B 16...
  • Seite 29 Pos. Bezeichnung Schild „Betriebsmittelübersicht Motor“ * Schild „Einfüllstutzen Dieselkraftstoff“ * Schild „Einfüllstutzen Motoröl“ * Typenschild Fertiger Schild „Sicherungspunkte bzw. Anschlagpunkte für Kranverladung“ ** Schild „Betriebsanleitung“ Eingestanzte Fahrzeug-Identifikations-Nr. Warnschild „Quetschgefahr!“ ** Warnschild „Betriebsanleitung beachten!“ *** Schild „Höchstzulässige Geschwindigkeit 20 km/h“ im Selbstfahrbetrieb Schild „Betriebshinweise Motor“...
  • Seite 30: Typenschild Fertiger (39)

    Typenschild Fertiger (39) Fertiger2.tif Pos. Bezeichnung Fertigertyp (z.B. F 8-4 W) Baujahr Seriennummer der Fertigerreihe Maximal zulässiges Betriebsgewicht inkl. aller Anbauteile in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Vorderachse in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Hinterachse in kg Nennleistung in kW Produkt-Identifikations-Nummer (PIN) Die eingestanzte Fahrzeug-Identifikations-Nr.
  • Seite 31: Typenschild Flüssiggasanlage (49)

    Typenschild Flüssiggasanlage (49) GASAN2L.TIF Pos. Bezeichnung Baujahr Zu verwendende Gasart Anschluß-Überdruck in mbar Durchschnittlicher Gasverbrauch der angebauten Bohle in kg/h Durchschnittlicher Gasverbrauch der Anbauteile an der Bohle kg/h Maximal zulässiger Massenstrom der verwendeten Schlauchbruchsicherung B 19...
  • Seite 32: En-Normen

    EN-Normen Dauerschalldruckpegel Für diesen Fertiger ist das Tragen von Gehörschutzmitteln vorgeschrieben. Der Im- missionswert am Fahrerohr kann durch die unterschiedlichen Einbaumaterialien stark schwanken und ??? dB(A) überschreiten. Ohne Gehörschutz können Gehör- schäden auftreten. Die Messungen der Schallemission des Fertigers sind gemäß dem Entwurf der ENV 500-6 vom März 1997 und ISO 4872 unter Freifeldbedingungen durchgeführt wor- den.
  • Seite 33: Ganz-Körper-Schwingungen

    Ganz-Körper-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 0,5 m/s im Sinne des Entwurfs der prEN 1032-1995 nicht überschritten. Hand-Arm-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 2,5 m/s im Sinne des Entwurfs der prEN 1033-1995 nicht überschritten.
  • Seite 35: Transport

    C Transport Sicherheitsbestimmungen für den Transport Bei unsachgemäßer Vorbereitung von Fertiger und Bohle und unsachgemäßer Durchführung des Transports besteht Unfallgefahr! Fertiger und Bohle bis auf Grundbreite abbauen. Alle überstehenden Teile (Nivellier- automatik, Schnecken-Endschalter, Begrenzungsbleche etc.) abbauen. Bei Trans- porten mit Sondergenehmigung diese Teile sichern! Muldenhälften schließen und Muldentransportsicherungen einhängen.
  • Seite 36: Transport Mittels Tieflader

    Transport mittels Tieflader Fertiger und Bohle bis auf die Grund- breite abbauen, ggf. auch Begrenzungs- bleche abbauen. eine Beschädigung der Bohle zu vermeiden, darf die Steigung der Auffahrrampe max. 11° (19 %) betragen. Vorbereitungen - Fertiger fahrbereit machen (siehe Ka- pitel D).
  • Seite 37: Auf Den Tieflader Fahren

    Auf den Tieflader fahren Sicherstellen, daß sich beim Beladen keine Personen im Gefahrenbereich befinden. - Im Arbeitsgang und mit geringer Mo- tordrehzahl auf den Tieflader fahren. - Bohle auf dem Tieflader herablassen, dazu Kanthölzer unterlegen. - Fertiger ausstellen. - Bedienpult mit Schutzhaube abdek- ken und sichern.
  • Seite 38: Transport Im Öffentlichen Straßenverkehr

    Transport im öffentlichen Straßenverkehr Fertiger und Bohle bis auf die Grund- breite abbauen, ggf. auch Begrenzungs- bleche abbauen. Vorbereitungen - Schalter (1) auf „Stop“ stellen, um den Lattenrostantrieb auszuschalten. - Muldenhälften mit Schalter (2) schlie- ßen. Beide Muldentransportsicherun- gen (3) einlegen. - Bohle mit Schalter (4) anheben.
  • Seite 39: Fahren Im Straßenverkehr

    Fahren im Straßenverkehr - Vorwahlregler (1) auf Maximum stel- len. - Geschwindigkeit mit Fahrhebel (2) do- sieren. Unfallgefahr! - Nicht mit eingelegter Differential- sperre fahren. - In engen Kurven den großen Lenkein- schlag berücksichtigen. Die Lenkung benötigt ca. 2,5 – 3 volle Umdrehun- gen für vollen Lenkeinschlag an den Lenkrädern.
  • Seite 40: Verladen Mit Kran

    Verladen mit Kran Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden. (Gewichte und Abmessungen siehe Kapitel B, Abschnitte 4.1 und 4.2) Für das Verladen des Fahrzeugs mittels Krangeschirr sind vier Haltepunkte (13, 14) vorgesehen. - Fahrzeug gesichert abstellen. - Transportsicherungen einlegen. - Fertiger und Bohle bis auf die Grund- breite abbauen.
  • Seite 41: Abschleppen

    Abschleppen Alle Vorschriften beachten und alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen einleiten, die für das Abschleppen von schweren Baumaschinen gelten. Das Zugfahrzeug muß so beschaffen sein, daß es den Fertiger auch im Gefälle si- chern kann. Nur zugelassene Abschleppstangen benutzen! Falls erforderlich, Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite abbauen. Der Fertiger kann jetzt vorsichtig und langsam aus dem Baustellenbereich ge- schleppt werden.
  • Seite 42: Gesichert Abstellen

    Gesichert abstellen Beim Abstellen auf öffentlich zugängli- chem Gelände ist der Fertiger so zu si- chern, daß Unbefugte oder spielende Kinder keinen Schaden anrichten kön- nen. Zündschlüssel und Hauptschalter (18) ziehen und mitnehmen – nicht am Fertiger „verstecken“. F0077/0078_A1.EPS - Bedienpult mit der Abdeckhaube (19) versehen und abschließen.
  • Seite 43: Bedienung

    D Bedienung Sicherheitsbestimmungen Durch Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hu- beinrichtungen können Personen verletzt oder getötet werden. Vor dem Starten sicherstellen, daß niemand am, im bzw. unter dem Fertiger arbeitet oder sich im Gefahrenbereich des Fertigers aufhält! - Den Motor nicht starten bzw.
  • Seite 44: Bedienelemente

    Bedienelemente Bedienpult Bedienst.cdr, Element1.cdr, Element2.cdr, Element3.cdr...
  • Seite 45 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Die Lenkübertragung erfolgt hydraulisch auf die Vorderräder. Bei Transportfahrten in engen Kurven die besondere Lenkrad Lenkübersetzung berücksichtigen (ca. 3 Umdrehungen für vollen Lenkeinschlag). Unfallgefahr! Hiermit wird das verschiebbare Bedienpult auf der gewünsch- ten Fertigerseite gegen Verschieben gesichert. Rändelschraube an der vorgesehenen Stelle in die Bedienpult- markierte Kerbe drehen und mit Rändelmutter kontern...
  • Seite 46 Element2.cdr...
  • Seite 47 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Starten nur bei Mittelstellung des Fahrhebels möglich. Alle Starter („Anlasser“) Not-Aus-Taster (auf Bedienpult und Fernbedienungen) müs- sen hochgezogen sein. nicht belegt Bei drohender Gefahr und als akustisches Signal vor dem Hupe Losfahren betätigen! Hiermit wird die Geschwindigkeit eingestellt, die bei voll aus- Vorwahlregler geschwenktem Fahrhebel erreicht werden soll.
  • Seite 48 Element2.cdr...
  • Seite 49 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Schlüssel gesteckt: Zündung ein. Schlüssel gezogen: Zündung aus, Motor aus. Schlüsselstellungen: 0 Licht aus Zündschloß und 1 Stand-/Rücklicht, Armaturenbeleuchtung, Lichtschalter ggf. Arbeitsscheinwerfer 2 Fahrlicht 3 Fernlicht Sperre zwischen 1 und 2 durch Eindrücken überwin- den. Hiermit wird der Druck für die Funktionen Bohlenbelastung und Bohlenentlastung eingestellt: Druckregel- Schalter (Bohlenbe-/-entlastung) in Stellung A: Druck für...
  • Seite 50 Element1.cdr...
  • Seite 51 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Elektrische Getrie- & Das Getriebe wird hiermit geschaltet. beschaltung ( auto:mit Fahrhebel eingeschaltet und über die Mischgut-Endschalter im Tunnel stufenlos gesteuert Lattenrost stop:ausgeschaltet links/rechts manuell:ständig eingeschaltet (mit voller Förderleistung, ohne Mischgutsteuerung) Soll der Lattenrost über die Fernbedienung geschaltet &...
  • Seite 52 Element1.cdr D 10...
  • Seite 53 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Hiermit kann die Bohle be- oder entlastet werden, um Zugkraft und Verdichtung zu beeinflussen. Bohlenbe-/ A: Entlastung (Bohle ‘leichter’) -entlastung B: keine Funktion C: Belastung (Bohle ‘schwerer’) - Mit Druckregelventil (82) muß die Höhe der Be- bzw. Entlastung eingestellt werden.
  • Seite 54 Element1.cdr D 12...
  • Seite 55 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung A stop:ausgeschaltet B manuell:nach außen fördernd Schnecke C auto:mit Fahrhebel eingeschaltet und über die links/rechts Mischgut-Endschalter an der Schnecke stufenlos gesteuert auto D manuell:nach innen fördernd In Position (B) und (D) ist die Schneckenhälfte ständig stop eingeschaltet (mit voller Förderleistung, ohne automati- sche Mischgutsteuerung).
  • Seite 56 Element3.cdr, Ansichx.eps, Temp.Tif D 14...
  • Seite 57 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Hiermit werden die Nivellierzylinder manuell betätigt, wenn die Nivellierzylinder Nivellierautomatik abgeschaltet ist. links/rechts Schalter an der Fernbedienung muß dazu auf „manuell“ ste- hen. Stufenlose Einstellung der Drehzahl (wenn Fahrhebel ausge- schwenkt ist). Min. Stellung: Leerlaufdrehzahl Max. Stellung: Nenndrehzahl Motordrehzahl- &...
  • Seite 58 Element3.cdr, Ansichx.eps, Temp.Tif D 16...
  • Seite 59 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Hiermit wird die Differentialsperre ein- und ausgeschaltet. Einschalten: Schalter nach unten; Kontrolleuchte leuchtet, wenn Sperre einrastet. Elektrische Diffe- & Ausschalten: Schalter nach oben; fahren, bis renzialsperre ( Kontrolleuchte erlischt. Wichtig:Anwendung und Gefahren siehe unter Kontrolleuchte ( Differenzialsperre). Normale Anzeige bis 85 °C = 185 °F.
  • Seite 60 Element3.cdr, Ansichx.eps, Temp.Tif D 18...
  • Seite 61 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Muß kurz nach dem Starten erlöschen. Warmlauf beachten. Evtl. zu kaltes, steifes Hydrauliköl. Öldruck-Kontrolle Falls die Leuchte nicht erlischt, Fahrantrieb ausge- hydraulischer schaltet lassen . Fahrantrieb (rot) Leuchte erlischt bei Druck unter 2,8 bar = 40 psi. Muß...
  • Seite 62: Fernbedienung

    Fernbedienung Mit zwei Fernbedienungen – links und rechts an der Bohle – können die Funk- tionen der jeweiligen Fertigerseite ge- steuert werden. - Das Gehäuse wird am Seitenblech der Bohle befestigt. F0085_A1.EPS Vorderseite Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Funktion und Verwendung wie Not-Aus-Taster (14) am &...
  • Seite 63: Rückseite

    Rückseite F0119_A1.TIF Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Hier das Anschlußkabel des Höhengebers Steckdose für Nivellierautomatik anschließen. Steckdose Schnecken- Hier das Anschlußkabel des Mischgut-End- Endschalter schalters anschließen. Mit Steckdose an der Bohle verbinden Anschlußkabel der Fernbedienung (siehe Bohlen-Betriebsanleitung). D 21...
  • Seite 64: Bedienelemente Am Fertiger

    Bedienelemente am Fertiger Motordrehzahl-Einsteller (64) Hiermit kann die Motordrehzahl stufen- los verstellt werden. Grobeinstellung: - Knopf A drücken und Drehzahl-Ein- steller herausziehen bzw. hineinschie- ben. Feineinstellung: - Drehzahl-Einsteller verdrehen. F0278_A1.PICT Beim Einbauen normalerweise die maximale Drehzahl einstellen, bei Transportfahr- ten die Drehzahl reduzieren! Die automatische Drehzahlregelung hält die eingestellte Drehzahl auch unter Bela- stung konstant.
  • Seite 65: Batterien (68)

    Batterien (68) Links hinter der Verkleidung befinden sich die Batterien der 24 V-Anlage. Zu den Spezifikationen siehe Kapitel B „Technische Daten“. Zur Wartung siehe Kapitel F. BATTERIE.TIF Batterie-Hauptschalter (69) An der rechten Seite – zwischen Vorder- wand und Mulde – befindet sich der Hauptschalter;...
  • Seite 66: Mechanische Verstellung Der Lattenrost-Endschalter (Je Nach Ausstattung) (73)

    Mechanische Verstellung der Latten- rost-Endschalter (je nach Ausstat- tung) (73) Hiermit wird der Schaltpunkt der Misch- gut-Endschalter (74) im Tunnel (siehe unten) und damit die Fördermenge des Lattenrosts eingestellt. Grobeinstellung: - Knopf (71) eindrücken und Bowden- zug ziehen oder schieben. F0165_A1.TIF Feineinstellung: - Knopf (72) drehen.
  • Seite 67: Ultra-Schall-Endschalter (103)

    Ultra-Schall-Endschalter (103) Der Ultra-Schall-Sensor ist mit einem entsprechenden Gestänge am Begren- zungsblech befestigt. Die Anschlußkabel werden mit der Steckdose (78) bzw. den seitlich an der Bohle befindlichen Fernbedienungen (Steckdose (62)) verbunden. Einstellung der richtigen Endschalter- Positionen am besten während der Mischgutverteilung vornehmen.
  • Seite 68: Drehzahlregelung Stampfer (Bohlenspezifisch) (80)

    Drehzahlregelung Stampfer (bohlenspezifisch) (80) Hiermit wird die gewünschte Drehzahl (Frequenz) der Bohlenbewegung stu- fenlos eingestellt. Einstellbereich: 3 Umdrehungen = 30 Skalenteile = 0…max. Frequenz Stampferfrequenz siehe „Technische Daten“ in der Bohlen-Betriebsanleitung. Drehzahlregelung Vibration (bohlenspezifisch) (81) Bedienung wie Drehzahlregelung Stamp- fer (80). Einstellbereich: 3 Umdrehungen = 30 Skalenteile = 0…max.
  • Seite 69: Geschwindigkeits- Und Drehzahlanzeige (104)

    Geschwindigkeits- und Drehzahl- anzeige (104) Die als Option erhältliche Geschwindig- keits- und Drehzahlanzeige ermöglicht eine optimale Anpassung der Stampfer- und Vibrationsdrehzahl an verschiedene Einbaugegebenheiten. Mit Einschalten der Heizung erfolgt eine automatische Anzeige der jeweiligen Geschwindigkeit/Drehzahl von 0 bis Max. Die Drehzahlen können während des Einbaus leicht kontrolliert und, falls nö- tig, nachjustiert werden.
  • Seite 70: Manometer Für Bohlenbe-/-Entlastung Und Bohlenstop Mit Vorspannung (83)

    Manometer für Bohlenbe-/-entlastung und Bohlenstop mit Vorspannung (83) Zeigt den Druck für Bohlenbe-/-entla- stung an, wenn der Fahrhebel (1) in Stellung 3 ist. Druckeinstellung mit Ven- til (82). Zur Verwendung (siehe Abschnitt 3.8). F0103_A1.EPS & Manometer für Vorderradantrieb (84) Zeigt den Antriebsdruck für den zusätz- lichen Vorderradantrieb an.
  • Seite 71: Mechanische Bohlentransportsicherung (Links Und Rechts Unter Dem Fahrersitz) (90)

    & Trennmittelsprühanlage (86) Zum Einsprühen der mit Asphalt in Be- rührung kommenden Teile mit Trenne- mulsion. - Kontrolleuchte (87) leuchtet, wenn Emulsionspumpe läuft - Ein/Aus-Schalter (88) für Emulsions- pumpe - Schnellkupplung (89) für Schlauchan- schluß Sprühanlage nur bei laufendem Diesel- motor einschalten, da sonst die Batterie entladen wird.
  • Seite 72: Sitzarretierung (Hinter Dem Fahrersitz) (91)

    Sitzarretierung (hinter dem Fahrer- sitz) (91) Ausschiebbare Sitze (Option) lassen sich über die Grundbreite des Fertigers nach außen verschieben; sie müssen arretiert werden (siehe auch Bedienpult- Feststeller (8)). F0169_A1.EPS Bei Transportfahrten dürfen die Sitze nicht nach außen stehen. Beide Sitze auf die Grundbreite des Fertigers zurückschieben! - Arretierknopf herausziehen und Sitz verschieben;...
  • Seite 73: Schalthebel Für Zweigang-Getriebe (94)

    Schalthebel für Zweigang-Getriebe (94) Der Schalthebel hat drei Stellungen: Arbeitsgang Leerlauf Transportgang Vor dem Schalten Feststellbremse (93) ziehen. Nur im Stillstand schalten! - Wenn sich der Gang nicht einlegen läßt, Fahrhebel (1) leicht bewegen. F0281_A2.PICT Beim Abschleppen des Fertigers (z.B. bei Ausfall des Dieselmotors) die Leerlauf- Stellung verwenden.
  • Seite 74: Schaltkasten Der Gasheizung

    Schaltkasten der Gasheizung Schalter Ein/Aus-Schalter (96) Stellung oben: Heizanlage ausgeschaltet. Stellung unten: Heizanlage eingeschaltet. F0079_A1.EPS Kontrolleuchten Heizungskontrolle (97) Zeigt an, ob die Heizanlage eingeschal- tet ist. Beheizung der Grundbohle (98) Zeigt an, ob die Heizung der Grundbohle läuft. Beheizung der Ausfahrteile (99) Zeigt an, ob die Heizung der Ausfahrtei- F0079_A1.EPS le läuft.
  • Seite 75: Steckdosen (O)

    & Steckdosen ( - Steckdose für Nivellierautomatik/ Querneigung links (A): Quernei- & & gungsregler( ) bzw. Höhengeber( hier anschließen, wenn die linke Seite (Nivellierzylinder am Zugpunkt) über den Regler gesteuert werden soll. - Steckdose für Nivellierautomatik/ Querneigung rechts (B): Quernei- &...
  • Seite 76: Betrieb

    Betrieb Betrieb vorbereiten Benötigte Geräte und Hilfsmittel Um Verzögerungen auf der Baustelle zu vermeiden, sollte vor Arbeitsbeginn geprüft werden, ob folgende Geräte und Hilfsmittel vorhanden sind: - Radlader zum Transport schwerer Anbauteile - Dieselkraftstoff - Motor- und Hydrauliköl, Schmierstoffe - Trennmittel (Emulsion) und Handspritze - zwei volle Propangasflaschen - Schaufel und Besen - Schabeisen (Spachtel) zum Reinigen der Schnecke und des Muldeneinlaufbe-...
  • Seite 77: Checkliste Für Den Maschinenführer

    Checkliste für den Maschinenführer Prüfen! Wie? Not-Aus-Taster Taster eindrücken. am Bedienpult Dieselmotor und alle eingeschalteten Antriebe & an beiden Fernbedienungen müssen sofort stoppen. Fertiger muß jeder Lenkbewegung sofort und Lenkung genau folgen. Geradeauslauf prüfen. Hupe Hupknopf kurz drücken. am Bedienpult &...
  • Seite 78 Prüfen! Wie? Beim Anbau für größere Arbeitsbreiten müssen die Schneckenabdeckungen Laufbleche verbreitert und die Schneckentunnel abgedeckt sein. Beim Anbau für größere Arbeitsbreiten müssen die Laufstege verbreitert sein. Klappbare Laufstege müssen heruntergeklappt Bohlenabdeckungen und Laufstege sein. Begrenzungsbleche und Abdeckungen auf festen Sitz prüfen.
  • Seite 79: Fertiger Starten

    Fertiger starten Vor dem Starten des Fertigers Bevor der Dieselmotor gestartet und der Fertiger in Betrieb genommen werden kann, ist folgendes zu tun: - Tägliche Wartung des Fertigers (siehe Kapitel F). Prüfen, ob laut Betriebsstundenzähler weitere Wartungsarbeiten (z.B. monatli- che, jährliche Wartung) durchzuführen sind.
  • Seite 80: Fremdstarten (Starthilfe)

    Fremdstarten (Starthilfe) Wenn die Batterien leer sind und der Anlasser nicht dreht, kann der Motor mit einer fremden Stromquelle gestartet werden. Als Stromquelle geeignet: - Fremdfahrzeug mit 24-V-Anlage; - 24-V-Zusatzbatterie; - Startgerät, das für Starthilfe mit 24 V/90 A geeignet ist. Normale Ladegeräte bzw.
  • Seite 81: Nach Dem Starten

    Nach dem Starten Um die Motordrehzahl zu erhöhen: - Drehzahl-Einsteller (1)/(1a) auf mittle- re Drehzahl stellen. - Fahrhebel (2) auf Stufe 1 (etwas aus der Mittelstellung) stellen. Element2.cdr,Element3a.cdr,AnsichX.eps,27.eps Bei kaltem Motor den Fertiger ca. 5 Mi- nuten warmlaufen lassen. Hierzu den Zweigang-Schalthebel (3) in Leerlauf- stellung bringen.
  • Seite 82: Kontrolleuchten Beobachten

    Kontrolleuchten beobachten Folgende Kontrolleuchten sind unbedingt zu beobachten: Öldruck-Kontrolle Dieselmotor (1) - Muß kurz nach dem Starten erlö- schen. Falls die Leuchte nicht erlischt oder Ansichtx.EPS während des Betriebs aufleuchtet: So- fort Zündschlüssel ziehen, um den Motor auszustellen. Motorölstand kontrollieren. Weitere mögliche Fehler siehe Motor-Betriebsanleitung.
  • Seite 83: Öldruck-Kontrolle Fahrantrieb (3)

    Öldruck-Kontrolle Fahrantrieb (3) - Muß nach dem Starten erlöschen. Falls die Leuchte nicht erlischt: Fahrantrieb ausgeschaltet lassen! An- Ansichtx.EPS dernfalls kann die gesamte Hydraulik beschädigt werden. Bei kaltem Hydrauliköl: - Lattenrost-Schalter (4) auf „manuell“ und Schnecken-Schalter (5) auf „ma- nuell“ (Pfeil) stellen. - Drehzahl-Einsteller (6)/(6a) auf mittle- re Drehzahl stellen und Fahrhebel (7) ausschwenken, bis Lattenrost und...
  • Seite 84: Gas-Heizungsanlage

    Gas-Heizungsanlage Gaslaufplan & Pos. Bezeichnung Gasflaschen Flaschenventile Druckminderer Schlauchbruchsicherungen Doppelabgang mit Schließventilen Schlauchverbindungen Rohrverbindungen Heizbrenner Zündbrenner Magnetventile Schlauchkupplungen Hauptabsperrhahn D 42...
  • Seite 85: Allgemeines Zur Gas-Heizungsanlage

    Allgemeines zur Gas-Heizungsanlage Die Heizung der Bohle wird mit Propan- gas (Flüssiggas) betrieben. Die beiden Gasflaschen stehen auf dem Fertiger. Die Heizung ist mit einer elektronischen Zündung und Temperaturüberwachung ausgerüstet. Der Schaltkasten ist am Fertiger montiert. Vor Inbetriebnahme der Heizung sind F0079_A1.EPS folgende Punkte zu beachten: - Die Gasflaschen müssen grundsätzlich auf dem für sie vorgesehenen Platz auf...
  • Seite 86: Anschluß Und Dichtheitsprüfung

    Anschluß und Dichtheitsprüfung Das Gasleitungssystem von Grundbohle und Ausfahrteilen ist fest montiert. Zum Gasanschluß eventueller Anbauteile siehe Bohlen-Betriebsanleitung. Gasflasche anschließen: - Die Schutzkappe über dem Flaschen- HPTHAHN.TIF ventil abschrauben und an einem sau- beren Ort aufbewahren. - Prüfen, ob der Hauptabsperrhahn (101) geschlossen ist.
  • Seite 87: Heizung In Betrieb Nehmen Und Kontrollieren

    Heizung in Betrieb nehmen und kontrollieren Die Gas-Heizungsanlage wird mit einer Gasflasche betrieben. - Prüfen, ob der Batterie-Hauptschalter (69) eingeschaltet ist. BATHAUPT.TIF - Flaschenventil (102) öffnen. Durch Drücken der Schlauchbruch- sicherung (100) das Sicherheitsventil entsperren. F0192_A1.TIF - Den Hauptabsperrhahn (101) öffnen. HPTHAHN.TIF - Im Schaltkasten den Ein/Aus-Schalter (96) einschalten (nach oben), dadurch...
  • Seite 88 Nach dem Einschalten der Heizung müßten am Schaltkasten leuchten: - Leuchte (97) „Heizanlage eingeschal- tet“ - In der Aufwärmphase leuchten außer- dem: - Leuchte (98) „Zündung Grundbohle“ (linke und rechte Seite) - Leuchte (99) „Zündung Ausfahr-/An- bauteile“ (linke und rechte Seite) Die Heizung wird über Temperaturfühler automatisch ein- und ausgeschaltet, um eine optimale und gleichbleibende Tem-...
  • Seite 89: Heizung Ausstellen

    Heizung ausstellen Nach Arbeitsende bzw. wenn die Hei- zung nicht benötigt wird: - Im Schaltkasten den Ein/Aus-Schalter (96) ausschalten (0-Stellung (Mittel- stellung)). F0079_A1.EPS - Den Hauptabsperrhahn (101) und das Flaschenventil (102) schließen. Wenn diese Ventile nicht geschlossen werden, besteht durch eventuell aus- strömendes, nicht verbranntes Gas Feu- er- und Explosionsgefahr! Bei Arbeitspausen und nach Arbeitsen-...
  • Seite 90: Vorbereitungen Zum Einbau

    Vorbereitungen zum Einbau Trennmittel Alle mit Asphalt-Mischgut in Berührung kommenden Flächen mit Trennmittel einsprühen (Mulde, Bohle, Schnecke, Schubrolle etc.). Kein Dieselöl verwenden, da Dieselöl das Bitumen auflöst (in Deutschland ver- boten!). F0147_A1.TIF Bohlenheizung Die Bohlenheizung ist ca. 15–30 Minu- ten (je nach Außentemperatur) vor Ein- baubeginn einzuschalten.
  • Seite 91: Mischgutaufnahme/Mischgutförderung

    Mischgutaufnahme/Mischgutförde- rung - Mulde mit Schalter (1) öffnen. LKW-Fahrer zum Mischgutabkippen anweisen. - Schneckenschalter (2) und Lattenrost- schalter (3) auf „auto“ stellen. - An den Fernbedienungen die entspre- chenden Schneckenschalter und Lat- tenrostschalter (falls vorhanden) auf „auto“ stellen. - Motordrehzahlregler (4) / (4a) auf Teil- strich 10 stellen, Fahrhebel (5) in die zweite Stellung schieben (ca.
  • Seite 92 - Lattenrost-Förderbänder einstellen. & Lattenrost-Endschalter (6) oder (6a müssen abschalten, wenn Mischgut bis etwa unter den Schnek- kenbalken gefördert ist. - Mischgutförderung kontrollieren. Bei nicht zufriedenstellender Förde- rung von Hand zu- oder abschalten, bis ausreichend Mischgut vor der Boh- le liegt. F0114_A1.EPS/Ultra3.EPS D 50...
  • Seite 93: Anfahren Zum Einbau

    Anfahren zum Einbau F0278_A1.PICT F0281_A2.PICT HINTER.TIF F0085_A1.EPS Schbohle4.Tif,F0085_A1.EPS, fo281_a1.pict, Element1.cdr, Element2.cdr, Element3.cdr D 51...
  • Seite 94: Vorwahlregler Fahrantrieb

    Wenn die Bohle ihre Einbautemperatur hat und ausreichend Mischgut vor der Bohle liegt, sind folgende Schalter, Hebel und Regler in die angegebene Stellung zu brin- Pos. Schalter Stellung Transport-/Arbeitsgang Arbeitsgang ( Vorwahlregler Fahrantrieb Teilstrich 6-7 & 3 / 3a Motordrehzahl( Maximum Bohlenstop auto...
  • Seite 95: Kontrollen Während Des Einbaus

    Kontrollen während des Einbaus Während des Einbaus ist laufend folgendes zu überwachen: Fertigerfunktion - Bohlenheizung - Stampfer und Vibration - Motor- und Hydrauliköltemperatur - Rechtzeitiges Einfahren und Ausfahren der Bohle vor Hindernissen an den Außen- seiten - Gleichmäßige Mischgutförderung und Verteilung bzw. Vorlage vor der Bohle und damit Einstellkorrekturen der Mischgutschalter für Lattenrost und Schnecke.
  • Seite 96: Einbau Mit Bohlenstop Und Bohlenbe-/-Entlastung

    Einbau mit Bohlenstop und Bohlenbe-/-entlastung Allgemeines Um optimale Einbauergebnisse zu erzielen, kann die Bohlenhydraulik auf zwei ver- schiedene Arten beeinflußt werden: - Bohlenstop mit und ohne Vorspannung bei haltendem Fertiger, - Bohlenbelastung oder -entlastung bei fahrendem Fertiger. Entlastung macht die Bohle leichter und erhöht die Zugkraft. Belastung macht die Bohle schwerer, mindert die Zugkraft, erhöht aber die Verdich- tung.
  • Seite 97: Bohlenstop Mit Vorspannung

    Bohlenstop mit Vorspannung Wie bei der Bohlenbe- und -entlastung kann eine separate Druckbeaufschlagung zwischen 2–50 bar auf die Bohlenaushebezylinder vorgenommen werden. Dieser Druck wirkt dem Gewicht der Bohle entgegen, um sie am Einsinken in das frisch ein- gebrachte Mischgut zu hindern und unterstützt so die Bohlenstop-Funktion, insbe- sondere, wenn mit Bohlenentlastung gefahren wird.
  • Seite 98: Druck Für Bohlenbelastung/-Entlastung Einstellen

    Druck für Bohlenbelastung/-entlastung einstellen - Fahrhebel in dritte Stellung aus der Mittellage stellen. - Schalter (1) auf Stellung A (Entla- stung) oder C (Belastung) stellen. - Druck mit Potentiometer (2) einstel- 6.EPS len, am Manometer (3) ablesen. Wird die Bohlenbelastung/-entlastung benötigt und mit der automatischen Ni- vellierung gearbeitet (Höhengeber und/ oder Querneigung), ändert sich die Ver-...
  • Seite 99: Betrieb Unterbrechen, Betrieb Beenden

    Betrieb unterbrechen, Betrieb beenden Bei Einbaupausen (z.B. Verzögerung durch Mischgut-LKWs) - Voraussichtliche Zeitdauer feststellen. - Wenn zu erwarten ist, daß das Misch- gut unter die Mindest-Einbautempera- tur abkühlt, Fertiger leerfahren und Abschlußkante wie bei Ende des Be- lags herstellen. - Fahrhebel (1) in Mittelstellung stellen. Elemenrt2.cdr Bei längeren Unterbrechungen (z.B.
  • Seite 100: Nach Arbeitsende

    Nach Arbeitsende - Fertiger leerfahren und anhalten. - Bohle anheben: Schalter (1) auf Mit- telstellung, Schalter (2) auf obere Stel- lung und Schalter (3) auf Heben schalten. - Bohle auf Grundbreite einfahren und Schnecke hochfahren. Evtl. Nivellier- zylinder ganz ausfahren. Elemenrt1.cdr - Mechanische Bohlentransportsiche-...
  • Seite 101 - Bohlenheizung mit Ein/Aus-Schalter (7) ausschalten (0-Stellung Mittelstel- lung). Schbohle4.Tif - Die Hauptabsperrhähne (8) und beide Flaschenventile (9) schließen. (siehe Betriebsanleitung der Bohle) - Nivelliergeräte abbauen und in Stau- kästen verstauen, Klappen verschlie- ßen. HPTHAHN.TIF - Alle überstehenden Teile abbauen oder sichern, falls der Fertiger mit Tieflader versetzt werden soll und da- bei öffentliche Straßen benutzt wer-...
  • Seite 102: Störungen

    Störungen Probleme beim Einbau Problem Ursache Änderung der Mischguttemperatur, Entmischung Falsche Mischgutzusammensetzung Falsche Bedienung der Walze Unkorrekt vorbereiteter Unterbau Lange Standzeiten zwischen den Ladungen Höhengeberbezugslinie ungeeignet Höhengeber springt auf Bezugslinie Wellige Oberfläche Höhengeber wechselt zwischen Auf und Ab („kurze Wellen“) (zu hohe Trägheitseinstellung) Bodenplatten der Bohle nicht fest Bodenplatten der Bohle ungleichmäßig abgenutzt oder verformt...
  • Seite 103 Problem Ursache Temperatur des Mischguts Risse im Belag Kalte Bohle (Mittelstreifen) Bodenplatten abgenutzt oder verformt Falsches Dachprofil der Bohle Temperatur des Mischguts Bohlenanbauteile falsch angebaut Risse im Belag Endschalter nicht richtig eingestellt (Außenstreifen) Kalte Bohle Bodenplatten abgenutzt oder verformt Zu hohe Fertigergeschwindigkeit Temperatur des Mischguts Änderung der Mischguttemperatur Feuchtigkeit auf dem Unterbau...
  • Seite 104: Störungen An Fertiger Bzw. Bohle

    Störungen an Fertiger bzw. Bohle Störung Ursache Abhilfe Am Dieselmotor Diverse Siehe Motor-Betriebsanleitung Siehe „Fremdstarten“ Batterien leer Dieselmotor springt (Starthilfe) nicht an Diverse siehe “Abschleppen“ Stampfer durch kaltes Bitumen Bohle gut aufheizen blockiert Zuwenig Hydrauliköl im Tank Öl nachfüllen Ventil ersetzen, ggf. instandset- Druckbegrenzungsventil defekt zen und einstellen Stampfer oder...
  • Seite 105 Störung Ursache Abhilfe Steuerventil defekt Ersetzen Mulde sinkt ungewollt Manschetten der Hydraulik- Ersetzen zylinder undicht Öldruck zu niedrig Öldruck erhöhen Manschette undicht Ersetzen Bohle läßt sich nicht Bohlenent- oder -belastung Schalter muß in Mittelstellung ste- anheben ist eingeschaltet Stromzuführung unterbro- Sicherung und Kabel überprüfen, chen ggf.
  • Seite 106 Störung Ursache Abhilfe Ersetzen Fahrantriebssicherung defekt (Sicherungssockel auf dem Bedienpult) Stromzuführung unterbro- Potentiometer, Kabel, Stecker chen überprüfen; ggf. ersetzen Fahrantriebskontrolle (typab- Ersetzen hängig) defekt Vorschub reagiert nicht Elektro-Hydraulik-Verstellein- Verstelleinheit ersetzen heit der Pumpe defekt Prüfen, ggf. einstellen Speisedruck nicht ausrei- Ansaugfilter prüfen, ggf.
  • Seite 107: Störungen An Der Gas-Heizungsanlage

    Störungen an der Gas-Heizungsanlage Siehe auch Elektroplan der Gas-Heizungsanlage im Ersatzteilkatalog. Störung Ursache Abhilfe Batteriespannung zu Batteriespannung überprüfen schwach Hauptschalter aus Hauptschalter anschalten Kontrolleuchten nach Einschalten Hauptsicherung 25 A der Heizungsan- oder Sicherungen 5 A Sicherung überprüfen, ggf. ersetzen lage aus defekt Stromzufuhr unterbro- Steckverbindung und Kabel überprüfen...
  • Seite 108 Störung Ursache Abhilfe Propangasflaschenventile überprü- Sicherheitsventil/Druckminderer überprüfen, ggf. ersetzen Schließventile bzw. Hauptabsperr- hahn öffnen Relais der Magnetventile, Magnet- Zündkerzen zünden, ventile überprüfen; ggf. ersetzen aber keine Heiz- Keine Propangaszufuhr Temperaturfühler überprüfen, ggf. flamme an den Bren- ersetzen nerrohren Schlauchverbindungen überprü- fen, ggf.
  • Seite 109: E Einrichten Und Umrüsten

    E Einrichten und Umrüsten Spezielle Sicherheitshinweise Durch unbeabsichtigtes Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hubeinrichtungen können Personen gefährdet werden. Falls nicht anders beschrieben, die Arbeiten nur bei stehendem Motor durchführen! - Fertiger gegen unbeabsichtigtes Ingangsetzen sichern: Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen; evtl. Fahr- antriebssicherung im Bedienpult herausnehmen;...
  • Seite 110: Verteilerschnecke

    Verteilerschnecke Höheneinstellung Die Höhe der Verteilerschnecke (1) soll- te – von ihrer Unterkante gemessen – je nach Materialmischung min. 50 mm (2 Zoll) über der Materialeinbauhöhe lie- gen. Beispiel:Einbaustärke 10 cm Einstellung 15 cm vom Boden Durch falsche Höheneinstellung kann es F0130_A1.TIF zu folgenden Problemen beim Einbau kommen:...
  • Seite 111: Bei Mechanischer Verstellung Mit Ratsche (Option)

    Bei mechanischer Verstellung mit Ratsche (Option) - Ratschen-Mitnehmerstift links- oder rechts-drehend einstellen. Mit- nahme nach links senkt die Schnecke, nach rechts wird die Schnecke ange- hoben. - Gewünschte Höhe durch wechseln- des Betätigen der linken und rechten Seite einstellen. - Die aktuelle Höhe kann auf der Skala in cm oder Zoll abgelesen werden (lin- ke Spalte cm, rechte Spalte Zoll).
  • Seite 112: Schneckenverbreiterung

    Schneckenverbreiterung Je nach Ausführung der Bohle können die unterschiedlichsten Arbeitsbreiten erreicht werden. Schnecken- und Bohlenverbreiterung müssen aufeinander abgestimmt sein. Siehe dazu in der Bohlen-Betriebsanleitung im entsprechenden Kapitel „Einrichten und Umrüsten“: – Bohlenanbauplan, – Schneckenanbauplan. Um auf die gewünschte Arbeitsbreite zu kommen, müssen die entsprechenden Boh- lenanbauteile, Seitenbleche, Schnecken, Tunnelbleche oder Reduzierschuhe ange- baut werden.
  • Seite 113: Verbreiterungsteile Anbauen

    Verbreiterungsteile anbauen - Klemmschrauben (6) am Tragrohr lö- sen. Dann die mittlere Spreizschraube (5) hineindrehen, um die Klemmver- bindung zu spreizen. F0132_A1.TIF - Teleskoprohr aus dem Tragrohr (7) ziehen. - Benötigte Schneckenanbauteile an- setzen. Auf Führungsnut der Verzahnung ach- ten! Auf Sauberkeit der Achsstummel achten! - Teleskoprohr einschieben;...
  • Seite 114: Tunnelbleche Zur Verbreiterbaren Schnecke Anbauen O

    Tunnelbleche zur verbreiterbaren & Schnecke anbauen Zur Sicherstellung eines einwandfreien Materialflusses – hauptsächlich bei gro- ßen Arbeitsbreiten – werden sogenann- te Tunnelbleche (8) montiert. Sie befinden sich unmittelbar vor dem Schneckenverteiler und bilden in Verbin- dung mit der Schnecke ein optimales System zur Materialförderung.
  • Seite 115: Bohle

    Bohle Alle Arbeiten zum Anbauen, Einrichten und Verbreitern der Bohle sind in der Bohlen- Betriebsanleitung beschrieben. Elektrische Verbindungen Nach Montage und Einstellung der mechanischen Baugruppen sind folgende Verbin- dungen herzustellen: Fernbedienungen anschließen - an Steckdose (12) (an der Bohle). B0092A1.pic Höhengeber anschließen - an Steckdose (13) (an Fernbedienung) .
  • Seite 116: Schnecken-Endschalter Anschließen

    Schnecken-Endschalter anschließen - an Steckdose (15) (an der Bohle). F0137_A1.TIF - an Steckdose (16) & (an Fernbedienung) F0119_A1.TIF Arbeitsscheinwerfer anschließen - an Steckdosen (17) (am Fertiger). F0124_A1.TIF...
  • Seite 117: F Wartung

    F Wartung Sicherheitshinweise für die Wartung Wartungsarbeiten: Wartungsarbeiten nur bei stehendem Motor durchführen. Vor Beginn der Wartungsarbeiten Fertiger und Anbaukomponenten gegen unbeab- sichtigtes Wiedereinschalten sichern: - Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen. - Fahrantriebssicherung im Bedienpult herausnehmen. - Zündschlüssel und Batterie-Hauptschalter abziehen.
  • Seite 118: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle...
  • Seite 119: Täglich (Oder Alle 10 Betriebsstunden)

    Täglich (oder alle 10 Betriebsstunden) Pos. Wartungsstelle Betriebsstoff Menge Kettenspannung Antrieb Hochdruck-Hydraulikfilter Lattenrost-Lagerung Fett 5 Hübe Kettenspannung Latten- rostantrieb Schnecken-Außenlager *) Fett 5 Hübe Hydrauliköltank - Füll- siehe Füll- Hydrauliköl stand mengen Kettenspannung -Latten- rost Dieselmotor - Ölstand Motoröl Lattenrost-Umlenkrolle Fett 5 Hübe Keilriemenspannung...
  • Seite 121: Wöchentlich (Oder Alle 50 Betriebsstunden)

    5 Hübe spanner Luftdruck Antriebsräder * siehe Antriebsachse Getriebeöl 90 Füllmengen Lenkung Fett 5 Hübe Radlager F 7 W / F 8 W: Fett 5 Hübe F 8-4 W: Pendelachse Fett 5 Hübe & Stahlmuldenklappen Fett 2 Hübe Wasserkühler – Wasser- Kühlflüssigkeit...
  • Seite 123: Alle 250 Betriebsstunden

    Alle 250 Betriebsstunden Pos. Wartungsstelle Betriebsstoff Menge & Schnecken-Mittellager **) Fett 5 Hübe Dieselmotor: siehe Füll- – Ölwechsel Motoröl mengen – Filterwechsel Motoraufhängungen **) nur bei verbreiterbarer Schnecke Jährlich (oder alle 1000 Betriebsstunden) Pos. Wartungsstelle Betriebsstoff Menge Schnecken-Winkelge- siehe Füll- Getriebeöl 90 triebe mengen...
  • Seite 125: Alle 2 Jahre (Oder Alle 2000 Betriebsstunden)

    Alle 2 Jahre (oder alle 2000 Betriebsstunden) Pos. Wartungsstelle Betriebsstoff Menge Kraftstofftank und -anlage Ansaug-/Rücklauf- Hydraulikfilter * Hydrauliköltank – siehe Füll- Hydrauliköl gesamte Tankfüllung mengen Wasserkühler und siehe Füll- Kühlflüssigkeit gesamtes Kühlsystem mengen *) Nur Filter mit Maschenweite 10 µ = 0,01 mm verwenden!
  • Seite 126: Kontroll-, Schmier-, Ölablaßstellen

    Kontroll-, Schmier-, Ölablaßstellen Nachfolgend werden die Kontroll-, Schmier- und Ölablaßstellen detailiert aufgeführt. Hierbei beziehen sich die Positionsnummern in den Überschriften auf obenstehende Abbildung. F 10...
  • Seite 127: Kontrollstellen

    Kontrollstellen Achsschenkelbolzen (1) Auf allen vier Achsschenkelbolzen sitzt je ein Schmiernippel. F0149_A1.TIF Batterien (2) Die Batterien sind vom Werk mit der richtigen Menge Säure gefüllt. Der Flüs- sigkeitsstand sollte bis zur oberen Mar- kierung reichen. Bei Bedarf ist nur destilliertes Wasser nachzufüllen! Die Polklemmen müssen frei von Oxid sein und mit speziellem Batteriefett ge- schützt werden.
  • Seite 128: Lattenrost-Antriebslager (5)

    Lattenrost-Antriebslager (5) Hinter der linken und rechten Seiten- klappe (hinten am Fertiger) befindet sich der Lattenrostantrieb. Auf den Antriebslagern sitzt je ein Schmiernippel. F0296_A 1.TIF Hochdruck-Hydraulikfilter (6) Alle Filter an der Hydraulikanlage sind 20 Betriebsstunden nach Reparaturen zu überprüfen und ggf. zu erneuern! Die Filterelemente sind auszuwechseln, wenn der Wartungsanzeiger C rot an- zeigt.
  • Seite 129: Kettenspannung Lattenrostantrieb (8)

    Kettenspannung Lattenrostantrieb (8) Hinter der linken und rechten Seiten- klappe (hinten am Fertiger) befindet sich der Lattenrostantrieb. Die Antriebsketten sollten sich ca. 3 – 4 cm durchdrücken lassen. Zum Nachstellen der Kettenspannung: Schraube E lösen, Zahnrad D in der Führung verschieben, Schraube E wie- F0296_A1.TIF der festziehen.
  • Seite 130: Schnecken-Mittellager (10) (Verbreiterbare Schnecke) O

    Schnecken-Mittellager (10) & (verbreiterbare Schnecke) Das Mittellager wird an der linken Seite der Schnecke abgeschmiert. Hierzu wird das Winkelgetriebe abgezogen. Das Mittellager muß im warmen Zustand abgeschmiert werden, damit Bitumenre- ste herausgedrückt werden können. F0015_A1.TIF Schnecken-Winkelgetriebe & (links/ rechts) (11) Das Getriebe hat zwei Verschlußschrau- ben.
  • Seite 131: Lattenrost-Antriebskettenspanner (13)

    Lattenrost-Antriebskettenspanner (13) Auf den Antriebskettenspannern links und rechts sitzt je ein Schmiernippel. F0296_A1.TIF Luftdruck Antriebsräder (14) Die benötigten Reifendrücke sind auf je- der Felge eingeschlagen und farbig mar- kiert. F0019_A1.TIF Antriebsachse (15) Die Antriebsachse hat an der Oberseite einen Peilstab I. Der Ölstand muß an der oberen Kerbe liegen.
  • Seite 132: Dieselmotor (17)

    Dieselmotor (17) Der Ölstand im Motor soll vor jedem Ar- beitsbeginn mit dem Peilstab K geprüft werden. Ölkontrolle bei eben stehender Maschi- Zuviel Öl im Motor beschädigt die Dich- tungen; zuwenig Öl führt zu Überhitzung und Zerstörung des Motors. F0018_A1.TIF Öl- und Filterwechsel, Kraftstoffentlüftung und Ventileinstellung siehe Motor- Betriebsanleitung.
  • Seite 133: Kraftstofftank (22)

    Kraftstofftank (22) Der Kraftstofftank sollte vor jedem Ar- beitsbeginn gefüllt werden, damit nicht „trockengefahren“ und dadurch eine zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. F0014_A1.TIF Kraftstoffilter (23) Das System besteht aus einem Vor- und einem Hauptfilter. Der Vorfilter M befin- det sich vor dem Hydrauliktank. Zum Reinigen des Vorfilters: Gehäuse abnehmen, Filtereinsatz reini- gen, wieder zusammenbauen.
  • Seite 134: Kettenspannung Lattenrost (27)

    & Stahlmuldenklappen (26) Die federbelasteten Stahlmuldenklap- pen haben je einen Schmiernippel in der Mitte. Kraftfil.TIF Kettenspannung Lattenrost (27) Die Einstellschrauben Q befinden sich vorne an der Quertraverse. Lattenrostkettenspannung sollte nicht zu stramm oder zu lose sein. Bei zu strammer Kette kann Mischgut zwischen Kette und Kettenrad zum Stillstand oder Bruch führen.
  • Seite 135: Allgemeine Sichtkontrolle

    Allgemeine Sichtkontrolle Zur täglichen Routine gehört ein Rundgang um den Fertiger mit folgenden Kontrollen: - Beschädigungen an Teilen oder Bedienelementen? - Leckagen an Motor, Hydraulik, Getriebe etc.? - Alle Befestigungspunkte (Lattenrost, Schnecke, Bohle etc.) in Ordnung? Festgestellte Fehler sofort beseitigen, um Schäden, Unfallgefahren und Umweltver- schmutzungen zu vermeiden! Prüfung durch einen Sachkundigen Fertiger, Bohle und Gasanlage müssen durch einen qualifizierten Sachkundigen...
  • Seite 136: Ölablaßstellen

    Ölablaßstellen Altöl ist in jedem Fall aufzufangen und zur Altölverwertung zu geben! Umweltver- schmutzungsgefahr! Zu den verwendeten Mengen, siehe „Füllmengen”. Dieselmotor (17) Motoröl ablassen: - Die Verschlußkappe abdrehen. - Den Zubehör befindlichen Schlauch aufdrehen. Das Schlau- chende in einen Altölbehälter halten. - Mit einem Schlüssel den Absperrhahn öffnen und das Öl vollständig ablaufen lassen.
  • Seite 137: Hydrauliköltank (25)

    & Schnecken-Winkelgetriebe (11) Zum Ölablassen untere Schraube S her- ausdrehen. Nach Beendigung Schraube mit neuer Dichtung wieder eindrehen. Auf Sauberkeit achten! F0139_A1.TIF Hydrauliköltank (25) Um das Hydrauliköl abzulassen, ist die Ablaßschraube T herauszudrehen und mit Hilfe eines Trichters das Öl in einem Behälter aufzufangen.
  • Seite 138: Schmier- Und Betriebsstoffe

    Schmier- und Betriebsstoffe Nur die aufgeführten Schmiermittel oder entsprechende Qualitäten bekannter Fabri- kate verwenden. Nur Behälter, die von innen und außen sauber sind, zum Einfüllen von Öl oder Kraft- stoff benutzen. Füllmengen beachten (siehe Abschnitt „Füllmengen“). Falsche Öl- bzw. Schmiermittelstände fördern den raschen Verschleiß und Maschi- nenausfall.
  • Seite 139: Hydrauliköl

    Hydrauliköl Bevorzugte Hydrauliköle: a) Synthetische Hydraulikflüssigkeit auf Basis von Estern, HEES Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Naturelle HF-E46 Panolin HLP SYNTH 46 Esso HE 46 b) Mineralöl-Druckflüssigkeiten Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Tellus Oil 46 Bei Umstellung von Mineralöl-Druckflüssigkeiten auf biologisch abbaubare Druck- flüssigkeiten setzten Sie sich bitte mit unserer Werksberatung in Verbindung! Nur Behälter, die von innen und außen sauber sind, zum Einfüllen von Öl oder Kraft- stoff benutzen.
  • Seite 140: Füllmengen

    Füllmengen Betriebsstoff Menge Liter Kraftstofftank Dieselkraftstoff 21,2 US-Gal. 17,6 Engl. Gal. Liter Hydrauliköltank Hydrauliköl 21,2 US-Gal. 17,6 Engl. Gal. Dieselmotor Siehe Motor-Betriebsan- Motoröl (mit Ölfilterwechsel) leitung Siehe Motor-Betriebsan- Kühlsystem Kühlflüssigkeit leitung 11,5 Liter Antriebsachse Getriebeöl 90 3,04 US-Gal. (Differential) 2,53 Engl.
  • Seite 141: Elektrische Sicherungen

    Elektrische Sicherungen Hauptsicherungen über den Batterien: Fertiger-Elektrik 50 A Bohlenheizung, Arbeitsscheinwerfer 25 A unter dem Trittblech des Bedienstands: (frei) 25 A Bohlenheizung Sicherungen an der Hauptklemmleiste (über dem Kraftstofftank) & Emulsionssprühanlage ( (frei) & Anti-Schlupf-Regelung ( 7,5 A (frei) (Reserve) (3 A) Sicherungen im Schaltkasten der Gas-Heizung Stromversorgung...
  • Seite 142: Sicherungen Am Bedienpult

    Sicherungen am Bedienpult Sicherungsleiste II Sicherungsleiste I Horn, Fahrautomatik, Einschaltverriege- Warnblinkanlage lung,Not-Aus-Taster, (Klemme 30) Motordrehzahl- & regelung ( Kontrolleuchten, Keilrie- Warnblinkanlage menriß, Kontroll- (Klemme 15) instrumente Bremslicht, Bohlenwarnblink- Nivelliersystem (Höhen- anlage geber/Querneigung) Lattenrost / Schnecke Fernlicht rechts Lattenrost / Schnecke Abblendlicht rechts links Abblendlicht links...

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