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Betriebsanleitung WRG 3010 E Steuerung WRG 3010 E zur Wärmerückgewinnung in transkritischen CO2-Anlagen Firmware V1.3 17.04.2020 Doku 2.6...
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Informieren Sie sich vor Inbetriebnahme und Anwendung über die Aktualität dieses Dokuments. Bei Erscheinen einer neueren Version der Dokumentation verlieren alle älteren Dokumente ihre Gültigkeit. Die aktuelle Betriebsanleitung sowie Informationen wie z.B. Datenblätter und weiterführende Dokumentationen und FAQ's stehen für Sie online im E°EDP (Eckelmann ° Elektronische Dokumentations-Plattform) unter www.eckelmann.de/elds zur Verfügung.
1 Konventionen 1.1 Verwendete Warnzeichen, Symbole und Textkennzeichnungen Erläuterung zu den in den Betriebs- und Serviceanleitungen verwendeten Warnzeichen, Symbolen und Textkennzeichnungen: • GEFAHR GEFAHR Hinweise mit diesem Symbol und/oder Signalwort GEFAHR warnen Sie vor Situationen, die zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen, wenn Sie die angegebenen Hinweise nicht befolgen! * •...
Ein allgemeiner Hinweis setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: Dem Symbol mit Text (ggf. mit HINWEIS) und dem Hinweistext: Hierzu ein Beispiel: HINWEIS Die aktuelle Betriebsanleitung steht für Sie online im E°EDP (Eckelmann ° Elektronische Dokumentations-Plattform) unter www.eckelmann.de/elds zur Verfügung. Firmware V1.3 17.04.2020 6/94...
2 Sicherheitshinweise Diese Betriebsanleitung ist ein Bestandteil des Gerätes. Sie muss in der Nähe der Steuerung als auch für die zukünftige Verwendung aufbewahrt werden, damit im Bedarfsfall darauf zurückgegriffen werden kann. Zur Vermeidung von Bedienungsfehlern muss die Betriebsanleitung dem Bedienungs- und dem Wartungspersonal j ederzeit zur Verfügung stehen.
WARNUNG Warnung vor Warenschaden! Erfahrungsgemäß ist während einer Inbetriebnahme der Störmeldeversand noch nicht funktionsfähig (keine Internetverbindung verfügbar, keine Telefonleitung gelegt etc.). Es wird in solchen Fällen dringend empfohlen, die Steuerung über den CAN-Bus mit einer Systemzentrale, einem Marktrechner bzw. einem Bedienterminal zu überwachen und den Störmeldeversand zum Beispiel mit einem GSM- Modem über ein Mobilfunknetz zu ermöglichen.
2.3 Bestimmungsgemäßer Gebrauch Diese Steuerung ist ausschließlich für den vorgesehenen Gebrauch bestimmt: Die Steuerung WRG 3010 E ist für den Einsatz zur Wärmerückgewinnung, in Verbindung mit der VS 3010 CT, in Gewerbe- und Industriekälteanlagen mit dem in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Funktionsrahmen und unter den in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Umgebungsbedingungen gedacht.
(bisher: BGV A3 - Berufsgenossenschaftliche Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit) • DIN Deutsches Institut für Normung e.V. • EGB Elektrostatisch Gefährdete Bauelemente oder Baugruppen • EDP: Elektronische Dokumentationsplattform der Eckelmann AG • ESD Electro-static discharge (Electro Sensitive Devices) • IEC International Electric Committee •...
Die Steuerung kann nur mit der Software LDSWin bedient und parametriert werden. Um den vollen Funktionsumfang der WRG 3010 E zu nutzen muss am CAN-Bus auch eine VS 3010 CT (ab Version 5.34) angeschlossen sein. Zur Konfiguration der VS 3010 CT muss deren Betriebsanleitung herangezogen werden.
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• Schnittstellen SIOX IN: Anschluss zur Datenübertragung zum Grundmodul SIOX OUT: Anschluss zur Datenübertragung zu weiteren Erweiterungsmodulen Die detaillierte Geräte- und Klemmenbelegung der Steuerung WRG 3010 E sind im Kapitel Anschluss- und Klemmbelegung WRG 3010 E aufgeführt. Firmware V1.3 17.04.2020...
In Zusammenarbeit mit der Systemzentrale - Störungsarchivierung - Archivierungsfunktionen * Um den vollen Funktionsumfang der WRG 3010 E zu nutzen, muss am CAN-Bus auch eine VS 3010 CT (ab Version 5.34) angeschlossen sein. Zur Konfiguration der VS 3010 CT muss deren Betriebsanleitung herangezogen werden.
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Die WRG 3010 E umfasst folgende Funktionen: Wärmerückgewinnung Hochtemperatur - nachfolgend "HT" genannt • Steuerung des Heißgasventils • Steuerung der Wasserpumpe • Regelung der Drehzahl Wasserpumpe • Überwachung des Heißgasventils mittels Endlagenkontrolle • Überwachung der Wasserpumpe mittels Störmeldekontakt der Pumpe •...
5 Funktionen WRG 3010 E In Anlagen mit nur einem Wärmetauscher ist die Zuordnung HT oder NT frei wählbar - es muss lediglich bei der Konfiguration in LDSWin entsprechend freigeschaltet werden, siehe Kapitel Visualisierung in LDSWin - Sollwerte HT / NT / Leistungssignal.
Einschaltverzögerung von 150 Sekunden, startet die Berechnung des internen Leistungssignals. Eine Ausnahme davon stellt der Button "HT Aus" dar, welcher sich auf der Visualisierung "WRG 3010 E" befindet. Wurde dieser gedrückt, wird die interne Leistungsberechnung ebenfalls unterbunden. Es gibt zwei Möglichkeiten zur Berechnung des internen Leistungssignals, Details siehe Leistungssignal.
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Um ein Überhitzen des Wärmetauschers zu vermeiden hat die Pumpe einen Nachlauf von 150 Sekunden. Wird die Funktion HT deaktiviert, dann wird zuerst das Heißgasventil geschlossen, das währenddessen entstehende warme Wasser wird immer noch abgeführt. Daneben überwacht die Steuerung, ob genügend Heizleistung anliegt. Dies wird über zwei Kriterien beurteilt: •...
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OBEN: der obere Puffertemperaturfühler wird zur Leistungsberechnung genutzt • UNTEN: der untere Puffertemperaturfühler wird zur Leistungsberechnung genutzt Details siehe Visualisierung in LDSWin - WRG 3010 E 2..70 K HT Spreizung Spreizung zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur • Die Pumpe modelliert ihre Drehzahl auf diesen Wert.
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HT vorhanden JA / NEIN NEIN Button zum Anwählen der HT Wärmerückgewinnung • JA: der Wärmetauscher und seine Peripherie (Pumpe, Heißgasventil, Temperaturfühler) sind vorhanden. • NEIN: der Wärmetauscher und seine Peripherie sind nicht vorhanden. Ist dieser Button auf "AUS" werden alle Visualisierungselemente, welche den HT- Kreis betreffen, ausgeblendet und alle zugehörigen Alarme unterdrückt.
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Sollwert HT VL 20..80 °C 55 °C Dieser Sollwert wird an zwei verschiedenen Stellen genutzt. Zur Überwachung der Vorlauftemperatur im Wasserkreis NT und ggf. Herunterfahren des internen Leistungssignals. Zur Leistungsberechnung der Heizinstanz LWP. * Der Name des Parameters erscheint als Tooltip, wenn man die Maus über den Sollwert zieht. ** Parameter gilt für Wärmerückgewinnung HT und NT.
Einschaltverzögerung von 150 Sekunden, startet die Berechnung des internen Leistungssignals. Eine Ausnahme davon stellt der Button "NT Aus" dar, welcher sich auf der Visualisierung "WRG 3010 E" befindet. Wurde dieser gedrückt, wird die interne Leistungsberechnung ebenfalls unterbunden. Es gibt zwei Möglichkeiten zur Berechnung des internen Leistungssignals, Details...
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Um ein Überhitzen des Wärmetauschers zu vermeiden hat die Pumpe einen Nachlauf von 150 Sekunden. Wird die Funktion NT deaktiviert, dann wird zuerst das Heißgasventil geschlossen, das währenddessen entstehende warme Wasser wird immer noch abgeführt. Daneben überwacht die Steuerung, genügend Heizleistung anliegt. Dies wird über zwei Kriterien beurteilt: •...
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EXT: externes Leistungssignal. • INT: Berechnung des internen Leistungssignals aufgrund des Sollwertes und der Vor- und Rücklauftemperatur. Details siehe Visualisierung in LDSWin - WRG 3010 E 2..70 K NT Spreizung Spreizung zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur. • Die Pumpe modelliert ihre Drehzahl auf diesen Wert.
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NT Sperrzeit 0..600 min 15 min Gibt die Sperrzeit an wie lange der Wärmetauscher HT gesperrt bleibt, nach einem Abschalten wegen mangelnder Heizleistung. NT Drucktransmitter JA / NEIN NEIN Button zum Anwählen des Drucktransmitters im Wasserkreis. • JA: es ist ein Drucktransmitter vorhanden, es erfolgt eine Überwachung auf Drahtbruch.
5.3 Klimabetrieb Die Kaltwassererzeugung ist eine Option und muss nicht in allen Anlagen vorhanden sein. Voraussetzung für diese Betriebsart ist, dass diese Funktion in der Visualisierung angewählt wurde, Details siehe Bild Visualisierung in LDSWin - Sollwerte GCBP / LWP / Klimabetrieb. Die Funktionseinheit Kaltwassererzeugung besteht aus einem Wärmetauscher, einem Kältemittelventil, einer Wasserpumpe und den beiden Temperaturfühlern "Wassereintritt"...
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Beispiel: Die Abschalttemperatur liegt bei 25 °C, abzüglich der 4 Kelvin liegt der Sollwert für den Drehzahlregler bei 21 °C. Überschreitet die Wassereintrittstemperatur den Sollwert, dann wird die Pumpe langsamer, unterschreitet sie diesen, dann wird die Pumpe schneller. Weiterhin lässt sich für die Pumpe eine Mindestdrehzahl und eine maximale Drehzahl im LDSWin einstellen. Liegt eine Sammelstörung der Pumpe am Digitaleingang 13 (Klemmen 74/75: Meldung kommt, wenn Eingang spannungslos) an, so wird dies als Alarm an die Systemzentrale weitergeleitet.
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Sonderfall: Eine Spezialität bildet ein gemeinsamer Wasserkreislauf von NT und Klimatisierung. Hierbei wird über ein Umschaltventil zwischen dem Wärmetauscher Klima und dem Wärmetauscher NT umgeschaltet. In diesem Fall ist nur eine Wasserpumpe erforderlich. Wichtig: In diesem Sonderfall muss die eingesetzte Pumpe - und nur in diesem - mit allen Anschlüssen, auf die Klemmen der Pumpe Klima angeklemmt werden.
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Sollwerte Parameter in LDSWin Beschreibung Wertebereich Vorgabewert Details siehe Visualisierung in LDSWin - WRG 3010 E Klima Abschalttemp. 10..40 °C 25 °C Die Abschalttemperatur hat 2 Funktionen: Überschreitet die Wassereingangstemperatur dauerhaft für 10 Minuten diesen Grenzwert, wird das Kältemittelventil geschlossen. Dies soll verhindern, dass zu viel Flashgas erzeugt wird.
5.4 Leistungssignal Das Gebäude übergibt an die WRG 3010 E, für HT und für NT separat, einen Heizleistungsbedarf in Form eines 0..10 V Signals. Dieses Signal ist als 0..100% Heizleistungsanforderung zu verstehen. Diese werden auf dem Analogeingang 5 (Klemmen 48/49) für NT und Analogeingang 7 (Klemmen 59/60) eingelesen und werden als "externes Leistungssignal"...
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Bildung des internen Leistungssignals über externes 0..10 V Leistungssignal am Beispiel von NT Das intern berechnete Leistungssignal folgt immer dem externen Signal vom Gebäude, dabei werden die Grenztemperaturen berücksichtigt, welche das Nachfolgen des externen Leistungssignals unterdrücken können. Es gibt jeweils getrennt voneinander für HT und NT folgende Grenztemperaturen. Die maximale Vor- und Rücklauftemperatur und der Sollwert für Vor- und Rücklauftemperatur.
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Das interne Leistungssignal, mit welchem alle Heizinstanzen freigegeben werden können, wird auch durch äußere Faktoren beeinflusst: Die Abtauung der Luftwärmepumpe - hier wird das berechnete Leistungssignal unter die Einschaltschwelle der LWP und des GCBP gezogen. Dadurch soll die maximale Menge an Heißgas der Abtauung zur Verfügung stehen.
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Sollwerte Parameter in LDSWin * / ** Beschreibung Wertebereich Vorgabewert Details siehe Visualisierung in LDSWin - Sollwerte HT / NT / Leistungssignal ext Leist.sign. HT EXT / INT Button zum Umschalten zwischen externen Leistungssignal und interner Berechnung HT. • EXT: externes Leistungssignal. •...
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GK lüfter Ein Schwellwert zum Stoppen der Heizinstanz 0,1..12 V 6,5 V "Gaskühlerlüfter aus". GCBP Ein Schwellwert zum Starten der Heizinstanz "GCBP", 0,1..12 V 8,5 V Details siehe Kapitel Gaskühlerbypass GCBP. GCBP Aus Schwellwert zum Stoppen der Heizinstanz "GCBP". 0,1..12 V 7,5 V LWP Ein Schwellwert zum Starten der Heizinstanz "LWP",...
Die beiden Parameter "min HD bei WRG" und "max HD bei WRG" beeinflussen den HD-Sollwert, welcher von der WRG 3010 E per CAN-Bus an die VS 3010 CT übertragen wird. In der VS 3010 CT wird der empfangene neue HD-Sollwert auf Min und Max geprüft, dort finden sich auch die beiden Parameter. Idealerweise sollten die Parameter in der WRG 3010 E auf die gleichen Werte wie in der VS 3010 CT eingestellt werden.
5.7 Abschaltung Gaskühlerlüfter Steigt das berechnete Leistungssignal über "GK lüfter Aus", wird der VS 3010 CT über den CAN-Bus mitgeteilt, dass diese ihre Gaskühlerlüfter abschalten soll. Nach Unterschreiten von "GK lüfter Ein" werden die Gaskühlerlüfter wieder freigegeben. Sollwerte Parameter in LDSWin * Beschreibung Wertebereich Vorgabewert...
Gaskühlers. Damit kann die über die Kälteanlage erzeugte Wärme im Gebäude gehalten werden. Die WRG 3010 E unterstützt dabei sowohl digitale Umschaltventile, als auch stetig regelnde Ventile. Das Ventil muss richtig parametriert sein (stetig/digital), da es sonst, aufgrund anderer Rückmeldungen vom Ventil, zu Störmeldungen kommt.
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Sollwerte Parameter in LDSWin * Beschreibung Wertebereich Vorgabewert Details siehe Visualisierung in LDSWin - Sollwerte HT / NT / Leistungssignal GCBP Ein Schwellwert des Leistungssignals zum Einschalten 0,1..12 V 8,5 V des Gaskühlerbypass, bei Überschreitung Ein. GCBP Aus Schwellwert des Leistungssignals zum Ausschalten 0,1..12 V 7,5 V des Gaskühlerbypass, bei Unterschreitung Aus.
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GCBP digital JA / NEIN NEIN Button zum Umschalten von stetig geregelten Gaskühlerbypass auf digitalen Gaskühlerbypass. • JA: Gaskühlerbypassventil wird digital (Auf/ Zu) angesteuert. • NEIN: Gaskühlerbypassventil wird stetig geregelt. GCBP subkrit. aktiv JA / NEIN Button zum Aktivieren und Deaktivieren des subkritischen Betriebes des Gaskühlerbypasses.
Erreicht das berechnete Leistungssignal den Einschaltschwellwert für die LWP, erfolgt eine Freigabe über den Relaisausgang 3 (Klemmen 35/36/38). Die WRG 3010 E erteilt nur die Freigabe auf den Digitaleingang "Handabschaltung" des Kühlstellenreglers UA 400 E, welcher dann die Regelung für Einspritzventil, Temperaturen, etc.
60 min Verzögerungszeit für Freigabe Wärmepumpe. Einschaltverz • Hat das berechnete Leistungssignal den Einschaltschwellwert erreicht, geht die WRG 3010 E ug ** in die Betriebsart "LWP". Mit diesem Parameter kann dann das Starten der Luftwärmepumpe nochmal verzögert werden. LWP max 20,0..80,...
5.11 Kalibrierung der Pt1000-Temperaturfühler Durch eine sehr lange Anschlussleitung von der Steuerung zu einem Pt1000-Temperaturfühler steigt der Leitungswiderstand, was einen Messfehler zur Folge hat (nähere Details zu dieser Thematik siehe Bestimmung der Messunsicherheit). Zur Kompensation solcher Messfehler, die sich ungünstig auf die Regelung und Genauigkeit der Anzeige in der Visualisierung auswirken, kann in der Steuerung für jeden Temperaturfühler ein individueller Offset zur Kalibrierung seines Messwertes eingestellt werden.
Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Sicherheit des Systems bzw. der Anlage, in welches das Gerät integriert wird, in der Verantwortung des Erstellers des Systems bzw. der Anlage liegt. Wird das Gerät in einer von der Eckelmann AG nicht festgelegten Weise benutzt, so kann der vom Gerät unterstützte Schutz beeinträchtigt werden! Die Systemzentrale dient u.a.
6.2 Grundeinstellung der Hardware Die Parametergrundeinstellungen der Steuerung zur Wärmerückgewinnung werden mit Hilfe des DIP-Schalter S1 und des Dekadenschalters S2 konfiguriert. Die Einstellelemente S1 und S2 befinden sich neben der Abdeckung auf der Leiterplatte der Steuerung, siehe Foto: Folgende Grundeinstellungen sind vor dem Einschalten mit den Einstellelementen zu konfigurieren: 1.
An die Steuerung WRG 3010 E kann ein optionales Erweiterungsmodul SIOX (Serial IO-Extension) angeschlossen werden. Die Steuerung WRG 3010 E verfügt über Handschalter, so dass die entsprechenden Funktionen, welche über diese Ausgänge geschaltet werden, auch manuell bedient werden können. Für das Erweiterungsmodul kann sowohl eine SIOX mit Handschaltern, als auch eine ohne Handschalter eingesetzt werden.
6.2.1.1 Anbindung der SIOX-Module an die Steuerung Das Erweiterungsmodul SIOX wird von der Steuerung WRG 3010 E über die Klemmen 91-95 (SIOX-SUPPLY) mit Spannung versorgt bzw. über SIOX-Datenleitungen (SIOX OUT und SIOX IN über RJ45) miteinander verbunden und hintereinander geschaltet. Beispielausbau mit einer WRG 3010 E mit einem Erweiterungsmodul SIOX: ...
Teilnehmer nicht erkannt! Nähere Details zur Anschlussbelegung siehe Kapitel Belegung CAN-Bus, SIOX und Modbus. ACHTUNG In Anlagen mit nur einer WRG 3010 E muss die CAN-Bus Adresse auf die Position 1 (Adresse 122) eingestellt werden! Firmware V1.3 17.04.2020 47/94...
6.2.4 Einstellung der Schnittstelle RS485/TTY über Jumper J1 Einstellung der Schnittstelle Der Jumper J1 legt die Funktionsweise der Schnittstelle fest. Jumper J1 Jumperstellung Schnittstelle Funktion Links RS485 aktiv Werkseinstellung, (Klemmen 13/14/15/16) derzeit ohne Funktion Rechts derzeit ohne Funktion TTY aktiv (Klemmen 9/10/11/12) Details siehe Kapitel Belegung CAN-Bus, SIOX und Modbus...
6.2.6 Spannungsversorgung GEFAHR Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung! Gefahr eines Stromschlages! VOR dem An- und Abklemmen ist zu überprüfen, ob sich die Versorgungsleitung 230 V AC im spannungslosen Zustand befindet! Am rechten oberen Klemmenblock N/L/PE wird die Steuerung mit der Versorgungsleitung verbunden, Details siehe Kapitel Belegung der Spannungsversorgung 230 V Die Steuerung kann nun mit Spannung versorgt werden.
6.2.6.1 Status-LEDs GEFAHR Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung! Gefahr eines Stromschlages! Das Gerät nie ohne Gehäuse betreiben. Das Gerät ist vor dem Öffnen des Gehäuses spannungsfrei zu schalten. Funktion Farbe Beschreibung LIFE grün Blinkend: Lebenslicht, Steuerung ist mit Spannung oben versorgt, Prozessor läuft Aus: Spannungsversorgung unterbrochen oder...
Für die Steuerung ist kein Batteriewechsel durch den Anwender vorgesehen, da die Lebensdauer der Batterie auf größer 10 Jahre ausgelegt ist. Erscheint die Meldung "Batteriespannung", so muss zur Gewährleistung eines fachgerechten Austauschs der Batterie die Steuerung zur Eckelmann AG eingeschickt werden. Ein Öffnen des Gerätes ist nicht zulässig, siehe Kapitel Installation und Inbetriebnahme WRG 3010 ...
Folgende Voraussetzungen sind für ein Firmware-Update notwendig: Steuerung (A) Flash-Kabel (B), Artikel-Nr. KABLINDAD1 Nullmodemkabel (C), 2 Buchsen female 9-polig Sub-D, Artikel-Nr. PCZKABSER2 Updatedatei WRG 3010 E Vx.xx.zip Notebook mit COM-Port-Schnittstelle (RS232) ACHTUNG Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die zur Steuerung passende Firmware-Update-Version verwendet wird! Firmware V1.3...
6.4.2 Update der aktuellen Firmware Das Firmware-Update erfolgt mit Hilfe eines Notebooks (oder PCs), dass über die COM-Port-Schnittstelle (RS232) mit der Verbundsteuerung verbunden wird. Falls keine RS232-Schnittstelle am Notebook (oder PC) vorhanden ist, muss dieses mit einer RS232- Schnittstelle ausgestattet werden: •...
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5. Nullmodemkabel mit dem COM-Port (RS232) des Notebooks verbinden. 6. ZIP-Datei WRG 3010 E Vx.xx.zip entpacken. Im Windows-Explorer die entpackte Datei "GLT3010.exe" durch Doppelklicken starten und in der Maske den verwendeten COM-Port auswählen. Folgende Maske öffnet sich: 7. Enter-Taste (Return) drücken. Folgende Maske öffnet sich: Firmware V1.3...
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ACHTUNG Im Normalbetrieb stehen vom DIP-Schalter S1 die Kodierschalter 6 und 7 immer auf ON! Nach Veränderung der Schalterpositionen von S1 als auch S2 muss die WRG 3010 E kurzzeitig spannungslos gemacht werden, damit die neuen Einstellungen übernommen werden! Firmware V1.3 17.04.2020...
6.5 Schnellinbetriebnahme Dieses Kapitel stellt einen Leitfaden zur schnellen Inbetriebnahme dar. Schritt 1: Hardware komplett anschließen Die CAN-Bus-Adresse (122..125) einstellen, siehe Kapitel Einstellung der CAN-Bus-Adresse über Dekadenschalter Die DIP-Schalter konfigurieren, siehe Kapitel Grundeinstellungen mit Die Temperatursensoren anschließen, siehe Kapitel Belegung der Analogeingänge.
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Schritt 2: Steuerung über LDSWin konfigurieren Bei der WRG 3010 E sind im Auslieferungszustand alle optionalen Funktionen abgewählt! ACHTUNG Bei der Inbetriebnahme dürfen nur die Optionen angewählt werden, welche in der Anlage auch tatsächlich vorhanden sind! A. Auf der...
Bei Ein- und Ausgängen mit Strom- bzw. Spannungsschnittstelle (0..10 V bzw. 4..20 mA) ist unbedingt auf die richtige Polung zu achten. Bei Kurzschluss oder Fehlspeisung können Beeinträchtigungen der Funktion oder sogar die Zerstörung von Bauteilen der WRG 3010 E auftreten. Weiterhin ist unbedingt darauf zu achten, dass die Ein-/Ausgänge über die hierfür...
7.1 Anschlussbelegung Grundmodul WRG 3010 E Nach Anlegen der Spannungsversorgung blinkt die LIFE-LED, siehe Kapitel Status-LEDs. GEFAHR Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung! Gefahr eines Stromschlages! VOR dem An- und Abklemmen ist zu überprüfen, dass sich alle Anschlüsse der Steuerung im spannungslosen Zustand befinden! Firmware V1.3...
7.2 Anschlussbelegung Erweiterungsmodul SIOX Nähere Informationen zu den Status-LEDs. GEFAHR Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung! Gefahr eines Stromschlages! VOR dem An- und Abklemmen ist zu überprüfen, dass sich alle Anschlüsse der Steuerung im spannungslosen Zustand befinden! Verdrahtung der Digitaleingänge: Für den Betrieb müssen alle Digitaleingänge des Erweiterungsmoduls SIOX auf 230 V AC eingestellt sein! Wird ein auf 24 V AC konfigurierter Eingang an 230 V AC angeschlossen, so führt dies zur Zerstörung der Baugruppe!
7.3 Klemmenpläne Grundmodul und SIOX 7.3.1 Belegung der Spannungsversorgung 230 V AC Anschluss: Nur am Grundmodul - Klemmenblock, oben rechts hinten GEFAHR Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung! Gefahr eines Stromschlages! VOR dem An- und Abklemmen ist zu überprüfen, dass sich die 230 V AC-Versorgungsleitung im spannungslosen Zustand befindet! Klemmen-Nr.
7.3.2 Belegung der Digitaleingänge - 230 V AC Anschluss: am Grundmodul - Klemmenblock oben rechts - 23 Digitaleingänge Anschluss: am Erweiterungsmodul SIOX - Klemmenblock oben rechts - 12 Digitaleingänge GEFAHR Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung! Gefahr eines Stromschlages! VOR dem An- und Abklemmen ist zu überprüfen, dass sich alle Anschlüsse der Steuerung im spannungslosen Zustand befinden! Verdrahtung der Digitaleingänge: Für einen Betrieb müssen alle Digitaleingänge der SIOX auf 230 V...
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* Die Überwachung des Digitaleingangs ist drahtbruchgesichert, d.h. er arbeitet invertiert, für einen "Gut"- Zustand müssen 230 V AC am Digitaleingang anliegen! Firmware V1.3 17.04.2020 64/94...
7.3.3 Belegung der Relaisausgänge - 230 V AC Anschluss: am Grundmodul - Klemmenblock oben links - 10 Relaisausgänge Anschluss: am Erweiterungsmodul SIOX - Klemmenblock oben links - 8 Relaisausgänge GEFAHR Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung! Gefahr eines Stromschlages! VOR dem An- und Abklemmen ist zu überprüfen, dass sich die 230 V AC-Relaisausgänge im spannungslosen Zustand befinden! Niederspannung und Schutzkleinspannung dürfen an den Relaisausgängen nicht aufgeschaltet werden!
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Klemmen-Nr. Funktion Grundmodul 1, 2 HG (Heißgas) Ventil Abtauung LWP 3, 4 GCBP digital 15, 16, 18 HG Ventil NT 25, 26, 28 HG Ventil HT 35, 36, 38 FRG LWP 45, 46, 48 Ventil Klima 13, 14 Pumpe NT 23, 24 Pumpe HT 33, 34...
ACHTUNG Funktionsstörung durch Störeinflüsse! Alle Zuleitungen von und zur WRG 3010 E (mit Ausnahme der 230 V Versorgungs- und Signalleitungen) sind in geschirmter Ausfertigung (Kabeltyp: LiYCY) vorzusehen! Dies gilt insbesondere für die analogen Ein- und Ausgänge (z.B. Fühlerzuleitungen) als auch für die CAN-Bus-Verkabelung, siehe...
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25, 26 T H2O Rückl. Klima 27, 28 T H2O Vorl. Klima 29, 30 T Puffer HT oben 31, 32 T Puffer HT unten 33, 34 LWP Abtaufühler Grundmodul Analogeingänge +24 V 0..10 V - Druck H2O Klima Fühlertyp: 4..20 mA, -0,5..8 bar * +24 V 0..10 V - Druck H2O HT Fühlertyp: 4..20 mA, -0,5..8 bar *...
ACHTUNG Funktionsstörung durch Störeinflüsse! Alle Zuleitungen von und zur WRG 3010 E (mit Ausnahme der 230 V Versorgungs- und Signalleitungen) sind in geschirmter Ausfertigung (Kabeltyp: LiYCY) vorzusehen! Dies gilt insbesondere für die analogen Ein- und Ausgänge (z.B. Fühlerzuleitungen) als auch für die CAN-Bus-Verkabelung (siehe...
7.3.6 Belegung CAN-Bus, SIOX und Modbus Anschluss: Am Grundmodul und am Erweiterungsmodul SIOX sind die Anschlüsse auf der linken Seite, am Analogmodul frontseitig: GEFAHR Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung! Gefahr eines Stromschlages! VOR dem An- und Abklemmen ist zu überprüfen, dass sich alle Anschlüsse der Steuerung im spannungslosen Zustand befinden! ...
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Klemmen-Nr. Funktion SIOX Grundmodul CAN-Bus SHIELD GND (Ground) CAN-L CAN-H 5, 6, 7, 8 derzeit ohne Funktion - sonst RS232 derzeit ohne Funktion - sonst TTY: TxD+, TxD-, RxD+, RxD-, siehe auch Kapitel Einstellung der Schnittstelle 9, 10, 11, 12 RS485/TTY über Jumper J1 13*, 14*, 15, 16 RS485 -, RS485 +, GND, SHIELD, siehe auch Kapitel...
8 Betriebsarten WRG 3010 E 8.1 Hand-/Aus-/Automatik-Umschaltung Die Hand-/Aus-/Automatik-Umschaltung jeder Pumpe bzw. jedes Ventils erfolgt über die auf der Leiterplatte angebrachten Schalter S1...S8, siehe Bild: Folgende Schalterstellungen sind möglich: • A: Automatik EIN (Standard-Schalterstellung) Befindet sich ein Schalter in der Stellung A, so registriert die Steuerung den logischen Zustand AUTOMATIK-BETRIEB: Das angeschlossene Betriebsmittel wird so angesteuert, wie die Software es vorsieht.
9 Bedienung WRG 3010 E Die Steuerung zur Wärmerückgewinnung WRG 3010 E kann nur mit der PC-Software LDSWin bedient und parametriert werden. Die Anbindung von LDSWin an die Systemzentrale (die als Gateway zur Steuerung fungiert) kann entweder aus der Ferne (über Modem oder über das Netzwerk) oder direkt vor Ort (über eine serielle Anbindung) erfolgen: ...
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Beispiel 1: Visualisierungsseite "WRG 3010 E" in LDSWin. Das Bild zeigt den Vollausbau der Anlage mit allen zugeschalteten, optionalen Anlagenteilen und stetig geregelten GCBP: Firmware V1.3 17.04.2020 74/94...
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Beispiel 2: Visualisierungsseite "WRG 3010 E" in LDSWin, hier im Ausbau mit nicht angewählten HT Wärmetauscher und digitalen GCBP. Durch die Abwahl der optionalen Anlagenteile (HT wurde abgewählt) werden diese nicht mehr dargestellt und ihre Alarme unterdrückt: Firmware V1.3 17.04.2020...
9.2 Visualisierung in LDSWin - Sollwerte HT / NT / Leistungssignal Diese Seite ist zur Parametrierung von HT, NT und Erzeugung des internen Leistungssignals. Die einzelnen Bereiche sind farblich gegliedert. Allgemein (grau) Im grauen Bereich befinden sich die aktuelle Softwareversion. Diese wird immer als dreistellige ganze Zahl ausgegeben und ist, wie hier am Beispiel von "100", wie folgt zu interpretieren: V1.00.
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Außentemperaturschiebung (gelb) Bei der WRG 3010 E besteht die Möglichkeit der Außentemperaturschiebung. In diesem Feld wird der gewünschte Sollwert für HT und NT bei einer Außentemperatur von +15°C eingestellt. Der Sollwert bezieht sich auf die Rücklauftemperatur des jeweiligen Wärmetauschers. Die aktuelle Außentemperatur (Analogeingang Pt1000, Klemmen 1, 2, 3, 4), befindet sich rechts oben in dem gelben Feld.
Wird der obere Button einer Funktion gedrückt ("Ja Betrieb"), dann ist diese Funktion aktiviert und der entsprechende Teil zur Visualisierung, Überwachung und Alarmierung wird freigegeben. Detaillierte Beschreibungen zu diesen Funktionen siehe Kapitel Funktionen WRG 3010 E. GCBP (Gaskühler-Bypass - grün) Der erste Button im Feld dient dem Aktivieren der Funktion GCBP.
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Klima (Klimabetrieb - lila) Der oberste Button im Feld dient dem Aktivieren der Funktion Klima. Details zur Funktion der Klimatisierung, sie he Kapitel Klimabetrieb. • Die Parameter "Pumpe Kp" und "Pumpe Tn" sind für den Drehzahlregler der Pumpe. • Der Parameter "WRG-Klima verr. Zeit", gibt die Zeit für die gegenseitige Verriegelung der Funktionen Wärmerückgewinnung NT und Klima, bei gemeinsam genutzten Wasserkreislauf, an.
9.4 Integration in LDSWin Zur Parametrierung und Bedienung einer WRG 3010 x oder GLT x010 müssen zuvor die Visualisierungsseiten in LDSWin importiert werden. Voraussetzung: Für den Import von Visualisierungsseiten in LDSWin wird ein Dongle mit Rechten als "GLT-Projektierer benötigt. Um zu prüfen, ob der verwendete Dongle diese Rechte hat, kann diese Information im Menü...
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Für den Import ist folgende Reihenfolge in der Vorgehensweise zwingend einzuhalten: Öffnen des Menüs "GLT" und Auswählen des Untermenüs "Konfiguration der GLT". Daraufhin öffnet sich das folgende Fenster mit allen Datenpunkten: Hinweis: Falls der Markt das erste Mal angelegt wird, ist diese Liste leer. Für den Import der "glt.cfg"...
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Wenn die Datenpunkte sowohl im LDSWin, als auch in der Systemzentrale geladen wurden, können die einzelnen Visualisierungsseiten importiert werden. Hierfür muss in LDSWin der Änderungsmodus aktiviert werden: Tipp: Durch erneute Betätigung des Buttons wird der Änderungsmodus wieder deaktiviert. Im nächsten Schritt bitte den Mauszeiger auf eine beliebige Stelle auf der aktuellen Seite (außerhalb der Menüleiste) bewegen und die rechte Maustaste betätigen und im sich öffnenden Menü...
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Die gewünschte Visualisierungsseiten auswählen und "Öffnen" drücken. Daraufhin erscheint folgende Maske, hier am Beispiel einer WRG 3010 E: Wenn es sich um eine Anlage mit nur einer WRG 3010 E handelt, kann dieses Fenster durch Betätigen des Buttons "Abbrechen" geschlossen werden und die Seite ist fertig importiert.
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7. SONDERFALL für Anlagen, in denen bis zu maximal vier WRG 3010 E verbaut sind! Auf Anfrage erhält der Anwender von der Eckelmann AG eine gesonderte "glt.cfg". Diese beinhaltet alle Datenpunkte für die Visualisierung der Steuerungen. In diesem Fall muss die Maske (siehe Punkt 6) vollständig ausgefüllt werden, die entsprechenden Angaben werden durch die Eckelmann AG separat zur Verfügung gestellt.
Unser Lieferumfang ist eine Komponente, die ausschließlich zur weiteren Verarbeitung bestimmt ist. Die Eckelmann AG trifft aus dieser Sachlage heraus keine Maßnahmen zur Rücknahme oder kommunalen Entsorgung, weil dieses Produkt nicht auf direktem Weg in den freien Markt geliefert wird.
Entscheidend für die Aufteilung Meldung / Alarm ist nur die letzte Ziffer der Priorität, im Beispiel oben x2. Die erste Ziffer dient nur der Zuordnung zu einem Gewerketeil, in diesem Fall 2x zur WRG 3010 E. Damit stehen Meldungen mit der PRIO "20" und Alarme mit der PRIO "21"und PRIO "22" zur Verfügung. Die Alarme mit den Prioritäten "21"...
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Aufstellung der Alarme und Meldungen Priori Meldung Ursache Abhilfe tät Hochtemperatur - HT HT Temp Überprüfen der parametrierten, maximalen Die Rücklauftemperatur im Wasserkreislauf Hochtemperatur ist RL zu Rücklauftemperatur HT. höher als die parametrierte, maximale Rücklauftemperatur. hoch Führt zum sofortigen Schließen des Heißgasventils und Absenken des berechneten Leistungssignals für HT.
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Sammelstörmeldung der Pumpe überprüfen. Sammelstörung der Pumpe im Wasserkreislauf. Störung Pumpe Führt zum sofortigen Schließen des Heißgasventils. Störung Ventil Heißgas. Das Heißgasventil liest die beiden Beide Endlagenrückmeldungen des Heißgasventils Störung Endlagen "Auf" und "Zu" ein. Diese müssen zur Ansteuerung überprüfen. Ventil passen.
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Sammelstörmeldung der Pumpe überprüfen. Sammelstörung der Pumpe im Wasserkreislauf NT. Störung Pumpe Führt zum sofortigen Schließen des Heißgasventils. Störung Ventil Heißgas. Das Heißgasventil liest die beiden Beide Endlagenrückmeldungen des Heißgasventils Störung Endlagen "Auf" und "Zu" ein. Diese müssen zur Ansteuerung überprüfen.
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CAN-Bus Verbindung überprüfen. Verbindun Verbundsteuerung VS 3010 CT. Verliert die WRG 3010 E den Kontakt via CAN-Bus zur VS 3010 CT und dies über 30 Sekunden, wird dieser Alarm ausgelöst, wird der Klimabetrieb gesperrt und werden alle Heizinstanzen, außer Enthitzen, gesperrt.
12 Technische Daten WRG 3010 E 12.1 Elektrische Daten GEFAHR Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung! Lebensgefahr - Gefahr eines Stromschlages! Überspannungskategorie III (Prüfspannung 4,0 kV) / Verschmutzungsgrad 2: Alle für den Betrieb mit 230 V AC Netzspannung vorgesehenen Anschlüsse des Gerätes müssen mit dem gleichen Außenleiter beschaltet werden.
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Erweiterungsmodul SIOX WRG 3010 E Archivspeicher Verdichterlaufzeiten, Schaltimpulse, Quoten, Meldungen Überwachungsfunktion Watchdog Weitere Schnittstellen Spannungsversorgung für externe SIOX Umweltbedingungen Transport und Lagerung Die Steuerung enthält eine 3 V Lithiumzelle (Bauform Typ CRC 2450 N, Lagerfähigkeit 10 Jahre) mit einer Kapazität von 540 mAh und einem Lithium Anteil von 0,16 g.
12.2 Mechanische Daten Grundmodul Grundmodul mit Handschalter, alle Angaben in mm. 12.3 Mechanische Daten Erweiterungsmodul SIOX Erweiterungsmodul SIOX mit Handschalter, alle Angaben in mm. Firmware V1.3 17.04.2020 93/94...
13 Artikel-Nummern und Zubehör WRG 3010 E Besuchen Sie unseren E*LDS Shop: Mehr unter https://ldsshop.eckelmann.de 13.1 Steuerung zur Wärmerückgewinnung WRG 3010 E Ausführung Beschreibung Artikel-Nummer WRG 3010 E Steuerung für die Wärmerückgewinnung in transkritischen WRG3010E00 -Anlagen 13.2 Zubehör für WRG 3010 E Zubehörteil...