Tabelle 131. Matrix unterstützter Speicher
DIMM-Typ
Rang
RDIMM
1 R
2 R
4 R
8 R
ANMERKUNG:
Der Prozessor kann die Leistung der DIMM-Nenngeschwindigkeit reduzieren.
Allgemeine Richtlinien zur Installation von Speichermodulen
Um eine optimale Leistung des Systems zu gewährleisten, sollten Sie bei der Konfiguration des Systemspeichers die nachfolgend
beschriebenen allgemeinen Richtlinien beachten. Wenn die Arbeitsspeicherkonfiguration Ihres Systems diesen Richtlinien nicht entspricht,
startet das System möglicherweise nicht, reagiert während der Arbeitsspeicherkonfiguration möglicherweise plötzlich nicht mehr oder
stellt möglicherweise nur eingeschränkte Arbeitsspeicherkapazität zur Verfügung.
Die Betriebsgeschwindigkeit des Speicherbusses kann 4800 Mt/s oder 4400 MT/s betragen, abhängig von den folgenden Faktoren:
● Ausgewähltes Systemprofil (z. B. „Performance" [Leistung], „Performance Per Watt Optimized" [Optimiert für Leistung pro Watt]
oder „Custom" [Benutzerdefiniert] [hohe Geschwindigkeit oder niedrigere Geschwindigkeit])
● Maximal von den Prozessoren unterstützte DIMM-Geschwindigkeit
● Maximal von den DIMMs unterstützte Geschwindigkeit
ANMERKUNG:
Die Einheit MT/s gibt die DIMM-Taktrate in Millionen Übertragungen (Megatransfers) pro Sekunde an.
ANMERKUNG:
Fehlerresistenter Speicher – Non Uniform Memory Access (NUMA) wird unterstützt.
Dieses System unterstützt die Funktion „Flexible Memory Configuration" (Flexible Arbeitsspeicherkonfiguration) und kann daher mit jeder
gültigen Chipsatzarchitektur konfiguriert und betrieben werden. Wir empfehlen, bei der Installation von Speichermodulen die folgenden
Richtlinien zu beachten:
● Alle DIMMs müssen DDR5 sein.
● Das Mischen von Nicht-3DS- und 3DS-RDIMMs ist nicht zulässig.
● 3DS ist eine DRAM-Technologie, die zur Herstellung der DIMMs mit der höchsten Kapazität verwendet wird. Weitere Informationen
finden Sie in der DIMM-Dokumentation.
● Speichermodule mit x4-DRAM und Speichermodule mit x8-DRAM können nicht kombiniert werden.
● Wenn Speichermodule mit verschiedenen Taktraten installiert werden, erfolgt der Betrieb mit der Taktrate des langsamsten
Speichermoduls.
● Bestücken Sie die Speichermodulsockel nur, wenn ein Prozessor installiert ist.
○ In Systemen mit einem einzigen Prozessor stehen die Sockel A1 bis A16 zur Verfügung.
○ In Systemen mit zwei Prozessoren stehen die Sockel A1 bis A16 sowie die Sockel B1 bis B16 zur Verfügung.
○ Für jeden installierten Prozessor muss mindestens 1 DIMM bestückt werden.
● Im Optimizer Mode (Optimierungsmodus) arbeiten die DRAM-Controller unabhängig voneinander im 64-Bit-Modus und liefern
optimale Arbeitsspeicherleistung.
Tabelle 132. Regeln für die Arbeitsspeicherbestückung
Prozessor
Einzelprozessor
Kapazität
16 GB
32 GB, 64 GB
128 GB
256 GB
Konfiguration
Bestückungsreihenfolge
im Optimierungsmodus
(unabhängige Kanäle)
DIMM-
Geschwindigkeit
Nennspannung
1 DIMM pro Kanal
und
(DPC)
Geschwindigkeit
DDR5 (1,1 V), 4.800
4800 MT/s
MT/s
DDR5 (1,1 V), 4.800
4800 MT/s
MT/s
DDR5 (1,1 V), 4.800
4800 MT/s
MT/s
DDR5 (1,1 V), 4.800
4800 MT/s
MT/s
Speicherbestückung
A{1}, A{2}, A{3}, A{4}, A{5},
A{6}, A{7}, A{8}, A{9}, A{10},
A{11}, A{12}, A{13}, A{14},
A{15}, A{16}
Installieren und Entfernen von Systemkomponenten
2 DIMMs pro Kanal
(DPC)
4400 MT/s
4400 MT/s
4400 MT/s
4400 MT/s
Informationen zur
Arbeitsspeicherbestückung
1, 2, 4, 6, 8, 12 oder 16 DIMMs
sind zulässig.
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