Mobilfunktelefonen um ein Vielfaches� Nach dem aktuellen Stand der Wissen- schaft kann der Betrieb des Gerätes als gesundheitlich unbedenklich eingestuft werden� 3 Lieferumfang • Füllstandsensor LR8000 • Bedienungsanleitung Für Montage und Betrieb sind zusätzlich notwendig: • 1 Sondenstab (für Betrieb des Geräts mit Monostabsonde → 4.1) •...
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160 / 63,0 E43221 Flanschplatten Größe / Prozessanschluss Bestellnummer 73 - 90 / G¾ E43201 65 - 80 / G¾ E43202 Verwenden Sie ausschließlich Sondenstäbe und Koaxialrohre der ifm electronic gmbh� Bei Verwendung von Komponenten anderer Hersteller wird optimale Funktion nicht gewährleistet�...
4 Bestimmungsgemäße Verwendung Das Gerät erfasst kontinuierlich den Füllstand in Behältern und erzeugt Ausgangs- signale entsprechend der Parametrierung� Es stehen 4 Schaltausgänge zur Verfügung� Sie sind unabhängig voneinander parametrierbar� 4.1 Betrieb mit Monostabsonde Die Monostabsonde besteht aus einem einzelnen Sondenstab� Der Betrieb mit Monostabsonde ist geeignet zur Erfassung von wässrigen Medien, insbesondere von stark verschmutzten wässrigen Medien�...
4.3 Einsatzbereich • Wasser, wasserbasierte Medien • Öle, ölbasierte Medien (nur bei Betrieb mit Koaxialsonde) Anwendungsbeispiele: • Erfassung von Kühlschmieremulsion in einer Werkzeugmaschine� • Erfassung von Reinigungsflüssigkeit in einer Teile-Reinigungsanlage� • Überwachung von Hydrauliköl in einem Hydraulikaggregat (nur bei Betrieb mit Koaxialsonde)�...
• Bei Betrieb mit Monostabsonde und kleinen Behältern (Stablängen kürzer 200 mm und weniger als 300 mm Abstand zur Behälterwand) kann es in seltenen Fällen zu Störeinflüssen durch den Behälter (Resonanzen) kommen� Abhilfe: (→ 6.1.1)� • Bei Betrieb mit Koaxialsonde: Nicht geeignet für verschmutzte oder zähflüssige Medien und Medien, die zu Ansatzbildung neigen�...
5.2 Gerätemerkmale 5.2.1 Einfache Inbetriebnahme • Wird das Gerät erstmals mit Betriebsspannung versorgt, müssen die Sonden- länge, das zu erfassende Medium und die verwendete Sondenart eingegeben werden� Danach ist das Gerät betriebsbereit (→ 10.2)� • Bei Bedarf können Parameter für die Ausgangssignale und zur Optimierung der Überwachungsfunktionen eingestellt werden (→...
Die Breite des Fensters ist einstellbar durch den Abstand von FHx zu FLx� FHx = oberer Wert, FLx = unterer Wert� Abb. 5-3 Abb. 5-4 L = Füllstand; HY = Hysterese; FE = Fenster • Für jeden Schaltausgang kann eine Rückschaltverzögerung von maximal 60 s eingestellt werden (z�...
• Vorübergehender Signalverlust, verursacht z� B� durch Turbulenz oder Schaumbildung, kann durch eine Verzögerungszeit ausgeblendet werden (→ 10.6.6 [dFo])� Während der Verzögerungszeit wird der letzte Messwert eingefroren� Wird das Messsignal innerhalb der Verzögerungszeit wieder mit ausreichender Stärke empfangen, arbeitet das Gerät weiter im Normalbetrieb� Wird es dagegen innerhalb der Verzögerungszeit nicht wieder mit ausrei- chender Stärke empfangen, gehen die Ausgänge in den sicheren Zustand�...
Die IO-Link-Schnittstelle ermöglicht den direkten Zugriff auf Prozess- und Diagno- sedaten und bietet die Möglichkeit, das Gerät im laufenden Betrieb zu parametrie- ren� Des Weiteren ist die Kommunikation über eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit einem USB-Adapterkabel möglich� Weitere Informationen zu IO-Link stehen unter www�ifm�com zur Verfügung�...
Gerätespezifische Informationen Die zur Konfiguration des IO-Link-Gerätes notwendigen IODDs sowie detaillierte Informationen über Prozessdatenaufbau, Diagnoseinformationen und Parameter- adressen sind abrufbar unter www�ifm�com� Parametrierwerkzeuge Alle notwendigen Informationen zur benötigten IO-Link-Hardware und Software werden unter www�ifm�com bereitgestellt� 6 Montage 6.1 Einbauort / Einbauumgebung •...
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• Bei Sondenlängen > 70 cm kann der Sondenstab durch Bewegung des Mediums in erheblichem Maße seitlich ausgelenkt werden� Um zu vermeiden, dass er in solchen Fällen die Behälterwand oder Einbauten berührt, sollten die Mindestabstände erhöht werden� Richtwerte: Sondenlänge Abstand zu Behälterwand oder Einbauten 70���100 cm 100 mm 100���160 cm...
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• Gerät nicht in unmittelbarer Nähe einer Befüllöffnung montieren (Abb� 6-3)� Nach Möglichkeit ein Befüllrohr (A) in den Behälter einbauen (Abb� 6-4)� Min- destabstand zwischen Befüllrohr und Sondenstab = 50 mm; bei Sondenlängen > 70 cm und bei hoher Verschmutzung entsprechend höher (→ 6.1.1)� Abb.
Abb. 6-5 6.1.2 Gerät mit Koaxialsonde • Es sind keine Mindestabstände zur Behälter- wand und zu Einbauten (B) notwendig� • Mindestabstand zum Behälterboden: 10 mm� • Die Entlüftungsöffnung (A) darf nicht durch Montageelemente oder Ähnliches abgedeckt werden� • Gerät nicht in unmittelbarer Nähe einer Befüllöff- nung montieren�...
6.2 Montage der Sonde Sondenstab und Koaxialrohr sind nicht im Lieferumfang enthalten� Sie müssen separat bestellt werden (→ 3 Lieferumfang)� 6.2.1 Montage des Sondenstabs Zum Befestigen des Sondenstabs: ► Sondenstab an das Gerät anschrauben und festziehen� Empfohlenes Anzugsmoment: 4 Nm� Zur leichteren Montage und Demontage ist der Stabanschluss uneingeschränkt drehbar�...
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► Sondenstab an das Gerät anschrauben und fest- ziehen� Empfohlenes Anzugsmoment: 4 Nm� ► Dichtung des Sensors (A) auf das Montagegewin- de schieben� ► Koaxialrohr (B) über den Sondenstab schieben� Sorgfältig zentrieren und Sondenstab vorsichtig durch das Zentrierstück (C) – bei Längen > 140 cm durch die beiden Zentrierstücke –...
6.3 Kürzen der Sonde 6.3.1 Kürzen des Sondenstabs, Bestimmung der Sondenlänge L Der Sondenstab kann zur Anpassung an unterschiedliche Behälterhöhen gekürzt werden� Niemals die minimal zulässige Sondenlänge (L ) von 10 cm unterschrei- ten! Sondenlängen unter 10 cm werden vom Gerät nicht unterstützt� Wird dennoch eine kürzere Sondenlänge verwendet, können Messfehler auftreten�...
Abb. 6-6 ► Befestigungsklammer und Zentrier- stück (A, B) entfernen� ► Koaxialrohr auf die gewünschte Länge kürzen: L = L + 9 mm� ► Nach dem Kürzen muss noch mindestens eine Bohrung (C) zur Aufnahme der Befestigungsklam- mer vorhanden sein� ►...
6.4.1 Einbau in geschlossene Metallbehälter (ohne Flanschplatte) Abb. 6-7 Abb. 6-8 Abb. 6-9 ► Unterkante des Prozessanschlusses sollte bündig mit der Montageumgebung abschließen (Abb� 6-7)� ► Unbündigen Einbau vermeiden (Abb� 6-8)� ► Wenn nötig Dichtungen oder Unterlegscheiben (D in Abb� 6-9) benutzen, um die passende Höhe zu erreichen�...
► Eine Bohrung im Behälterdeckel anbringen� Sie muss einen Mindestdurch- messer (d) haben, um eine ausreichende Einkopplung des Messsignals zu ermöglichen (Abb� 6-10)� Der Durchmesser hängt ab von der Wandstärke des Behälterdeckels: Wandstärke [mm] 1���5 5���8 8���11 Bohrungsdurchmesser [mm] ► Flanschplatte mit der planen Fläche zum Behälter montieren und mit geeig- neten Schrauben befestigen�...
► Unterkante des Prozessanschlusses sollte bündig mit der Montageumgebung abschließen (vgl� Abb� 6-7)� ► Unbündigen Einbau vermeiden (vgl� Abb� 6-8)� ► Wenn nötig Dichtungen oder Unterlegscheiben (vgl� D in Abb� 6-9) benutzen, um die passende Höhe zu erreichen� 6.4.4 Einbau in Kunststoffbehälter 150 mm Um eine ausreichende Einkopplung des Mess signals zu ermöglichen, bei Einbau in Kunststoffbehälter oder Metallbehälter mit Kunststoffdeckel beachten:...
6.5 Einbau des Geräts mit Koaxialsonde in Behälter ► Prozessanschluss abdichten: - Bei Rohren mit Prozessanschluss G¾: Die mitgelieferte Dichtung auf das Montagegewinde des Koaxialrohres schieben� - Bei Rohren mit Prozessanschluss ¾" NPT: Geeignetes Dichtungsmaterial (z� B� Teflonband) anbringen� ► Gerät mit Koaxialrohr in Behälter einschrauben und festziehen� 6.6 Ausrichtung des Sensorgehäuses Nach der Montage kann das Sensorgehäuse ausgerichtet werden�...
Wird das Gerät erstmals mit Betriebsspannung versorgt, müssen die Sondenlänge, das zu erfassende Medium und die verwendete Sondenart eingegeben werden. Erst danach ist das Gerät betriebsbereit (→ 10.2). 8 Bedien- und Anzeigeelemente 3 4 5 6 Mode/Enter 1 bis 8: Indikator-LEDs - LED 1: grün = Anzeige des Füllstands in cm�...
9.3 Menü-Erläuterung SP1/rP1 Oberer / unterer Grenzwert für Füllstand, bei dem OUT1 schaltet� FH1/FL1 Obere / untere Grenze für den Gutbereich (überwacht von OUT1)� SP2/rP2 Oberer / unterer Grenzwert für Füllstand, bei dem OUT2 schaltet� FH2/FL2 Obere / untere Grenze für den Gutbereich (überwacht von OUT2)� SP3/rP3 Oberer / unterer Grenzwert für Füllstand, bei dem OUT3 schaltet�...
10 Parametrieren Während des Parametriervorgangs bleibt das Gerät intern im Arbeitsbetrieb� Es führt seine Überwachungsfunktionen mit den bestehenden Parametern weiter aus, bis die Parametrierung abgeschlossen ist� 10.1 Parametriervorgang allgemein Jede Parametereinstellung benötigt 3 Schritte: Parameter wählen ► [Mode/Enter] drücken, bis gewünsch- ter Parameter angezeigt wird.
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• Wechsel von Menü-Ebene 1 zu Menü-Ebene 2: ► [Mode/Enter] drücken, bis [EF] ange- zeigt wird. Mode/Enter Set ► Kurz [Set] drücken� > Der erste Parameter des Untermenüs Mode/Enter Set wird angezeigt (hier: [res])� • Verriegeln / entriegeln Das Gerät lässt sich elektronisch verriegeln, so dass unbeabsichtigte Fehlein- gaben verhindert werden: ►...
10.2 Grundeinstellungen (Gerät im Auslieferungszustand) Befindet sich das Gerät im Auslieferungszustand, müssen zunächst die Grundein- stellungen eingegeben werden� Das vollständige Parametriermenü ist erst nach diesem Vorgang zugänglich� Werden falsche Grundeinstellungen eingegeben, kann es zu Fehlfunkti- onen kommen� 10.2.1 Sondenlänge eingeben ►...
10.3 Anzeige konfigurieren ► [Uni] wählen und Maßeinheit festlegen: [cm], [inch]� Werkseinstellung: cm� ► [SELd] wählen und Art der Anzeige einstellen: - [L] = Der Füllstand wird in cm oder inch angezeigt� - [L%] = Der Füllstand wird in Prozent des Messbereichsendwerts angezeigt - [OFF] = Die Anzeige ist im Arbeitsbetrieb ausgeschaltet�...
10.6.2 Schaltgrenzen festlegen (Hysteresefunktion) ► Sicherstellen, dass für den betreffenden Ausgang [OUx] die Funktion [Hno] oder [Hnc] eingestellt ist� ��� ► [SP1] ��� [SP4] wählen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang schaltet� ► [rP1] ��� [rP4] wählen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang zurück- schaltet�...
10.7 Alle Parameter auf Werkseinstellung zurücksetzen ► [rES] wählen, dann [Set] drücken und festhalten, bis [----] angezeigt wird� ► Kurz [Mode/Enter] drücken� > Das Gerät startet neu und befindet sich wieder im Auslieferungszustand� Achtung: Im Auslieferungszustand ist das Gerät nicht betriebsbereit� Es müssen zunächst die Grundeinstellungen eingegeben werden (→...
11 Betrieb Nach Einschalten der Versorgungsspannung befindet sich das Gerät im Run- Modus (= normaler Arbeitsbetrieb)� Es führt seine Mess- und Auswertefunktionen aus und erzeugt Ausgangssignale entsprechend den eingestellten Parametern� 11.1 Betriebsanzeigen [---] fortlaufend Initialisierungsphase nach dem Einschalten Zahlenwert + LED 1 Aktueller Füllstand in cm�...
11.4 Fehleranzeigen Mögliche Ursache Empfohlene Maßnahmen [E�000] Fehler in der Elektronik� Gerät ersetzen� Sonde vom Gerät gelöst; mög- Prüfen, ob Sonde am Gerät ist� [E�031] licherweise Länge der Sonde Parameter [LEnG] prüfen� falsch eingestellt� • Gerät in Schwallrohr oder Bypass Messung durch starke Schau- montieren�...
1 (3) 0,4 (1,2) Die Werte in Klammern gelten für die Einstellung [MEdI] = [LOW] (Einstellung für die Erfas- sung von Ölen und ölbasierten Medien)� 12 Technische Daten und Maßzeichnung Technische Daten und Maßzeichnung unter www�ifm�com� 12.1 Einstellbereiche [LEnG] inch Einstellbereich 10���160...
Die Einstellbereiche für die Schaltgrenzen (SPx, rPx, FHx, FLx) sind abhängig von der Sondenlänge (L)� Generell gilt: inch SPx / FHx 1,5 (3,5) L - 3 0,6 (1,4) L - 1,2 rPx / FLx 1,0 (3,0) L - 3,5 0,4 (1,2) L - 1,4 Schrittweite Die Werte gelten für [OFS] = 0�...
14 Applikationen 14.1 Vorratsbehälter / Füllstandsüberwachung Füllstandsüberwachung mit Auswertung im Binärmodus • Menü-Einstellung: bin = on� • Die Einstellungen für SPx, rPx, drx und OUx sind nicht wirksam� OUT4 OUT3 OUT2 OUT1 XX�X = Anzeigewert A = Binärwert P1: Position 1, z� B� Maximalwert erreicht; P2: Position 2, z� B� oberer Sollwert erreicht; P3: Position 3, z�...
• Erreicht der Füllstand SP2, gibt Ausgang 2 Signal (oberer Sollwert erreicht; Nachfüllen beenden)� • Unterschreitet der Füllstand SP3, gibt Ausgang 3 Signal (unterer Sollwert unterschritten; Nachfüllen starten)� • Solange der Füllstand über SP4 steht, ist der Ausgang eingeschaltet� Bei Unterschreiten von SP4 oder Drahtbruch wird Ausgang 4 auf AUS gesetzt (Alarmmeldung "Min-Wert unterschritten/Drahtbruch")�...
• Solange der Füllstand unter SP1 steht, ist der Ausgang eingeschaltet� Bei Überschreiten von SP1 oder Drahtbruch wird Ausgang 1 auf AUS gesetzt (Alarmmeldung "Überfüllung/Drahtbruch")� • Überschreitet der Füllstand SP2, gibt Ausgang 2 Signal (oberer Normalwert überschritten; Tauchpumpe EIN)� • Unterschreitet der Füllstand SP3, gibt Ausgang 3 Signal, (unterer Normalwert erreicht;...
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Werkseinstellung Benutzer-Einstellung SELd LEnG nonE MEdI nonE Prob nonE SP/FHmax = LEnG-Wert minus 3� rP/FLmax = LEnG-Wert minus 3,5� Bei Eingabe des LEnG-Werts berechnet das Programm die Grundeinstellung� Weitere Informationen unter www�ifm�com...