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ANWENDER-
HANDBUCH
FGEN-
BlockmodulE
mit
MULTI-PROTOKOLL-
FUNKTIONALITÄT
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Inhaltszusammenfassung für turck FGENBlock

  • Seite 1 ANWENDER- HANDBUCH FGEN- BlockmodulE MULTI-PROTOKOLL- FUNKTIONALITÄT...
  • Seite 2 Alle Rechte, auch die der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil dieses Handbuches darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie, Mikrofilm oder einem anderen Verfahren) ohne schriftliche Zustimmung der Firma Hans Turck GmbH & Co. KG, Mülheim an der Ruhr reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Zu diesem Handbuch Dokumentationskonzept..........................1-2 Erklärungen zu den verwendeten Symbolen....................1-3 Allgemeine Hinweise............................1-4 1.3.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch ..............................1-4 1.3.2 Hinweise zur Projektierung/Installation des Produktes ......................1-4 Änderungsindex ..............................1-5 Multiprotokoll-Funktionalität Allgemeines ..............................2-2 2.1.1 Protokollabhängige Funktionen...............................2-2 FGEN – allgemeine technische Eigenschaften Allgemeines ..............................3-2 Allgemeine Informationen zu FGEN ......................3-3 Allgemeine Technische Daten ........................3-4 3.3.1 Technische Daten....................................3-4...
  • Seite 4 3.8.7 Ethernet Statistics ....................................3-21 3.8.8 Links..........................................3-21 3.8.9 Change Admin Password..................................3-22 3.8.10 Parameters ......................................3-23 Status- und Control-Wort der FGEN-Stationen ..................3-24 3.9.1 Status-Wort ......................................3-24 3.9.2 Control-Wort......................................3-24 Digitale Eingänge FGEN-IM16-x001 FGEN-IM16-x001 ............................. 4-2 4.1.1 Technische Daten ....................................4-2 4.1.2 Anschlussbilder ...................................... 4-2 4.1.3 Parameter .........................................
  • Seite 5 7.3.6 Ethernet Link Object (0×F6)................................7-26 VSC-Vendor Specific Classes........................7-28 7.4.1 Class Instance der VSCs ..................................7-28 7.4.2 Gateway Class (VSC 100)................................... 7-29 7.4.3 Process Data Class (VSC102)................................7-31 7.4.4 Digital Versatile Module Class (VSC117) ............................. 7-34 7.4.5 Miscellaneous Parameters Class (VSC 126) ..........................7-35 Diagnosemeldungen über die Prozessdaten.....................
  • Seite 6 GSDML-Datei ..............................11-3 11.3 PROFINET-Error Codes..........................11-4 11.4 Parameter ..............................11-5 11.4.1 Allgemeine Modulparameter - Parameter für die Station (turck-fgen) ................11-5 11.4.2 Parameter für I/O-Kanäle .................................11-6 11.5 Beschreibung der Nutzdaten für azyklische Dienste................. 11-7 11.5.1 Beschreibung der azyklischen Stations-Nutzdaten.........................11-7 11.5.2 Beschreibung der azyklischen I/O-Kanal-Nutzdaten ......................11-8 Anwendungsbeispiel: FGEN für PROFINET mit einer Siemens S7...
  • Seite 7 13.1.4 Übertragungsmedien ..................................13-3 13.2 Potenzialverhältnisse........................... 13-4 13.3 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)....................13-5 13.3.1 Sicherstellung der EMV ..................................13-5 13.3.2 Massung inaktiver Metallteile................................. 13-5 13.3.3 PE-Anschluss ......................................13-5 13.4 Schirmung von Leitungen ........................... 13-6 13.5 Potenzialausgleich ............................13-7 13.5.1 Beschaltung von Induktivitäten..............................13-7 13.5.2 Schutz gegen elektrostatische Entladung ..........................
  • Seite 8 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 9: Zu Diesem Handbuch

    Zu diesem Handbuch Dokumentationskonzept....................... 1-2 Erklärungen zu den verwendeten Symbolen................. 1-3 Allgemeine Hinweise ........................1-4 1.3.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch ..............................1-4 1.3.2 Hinweise zur Projektierung/Installation des Produktes.....................1-4 Änderungsindex ..........................1-5 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 10: Dokumentationskonzept

    Zu diesem Handbuch Dokumentationskonzept Dieses Handbuch beinhaltet alle Informationen über die TURCK FGEN-Produktreihe mit Multiprotokoll- Funktion in Schutzart IP67. Die nachfolgenden Kapitel beinhalten:  die allgemeinen technischen Daten und Eigenschaften der Stationen,  eine Beschreibung der Funktion und Beschaffenheit der einzelnen Geräte der Baureihe, ...
  • Seite 11: Erklärungen Zu Den Verwendeten Symbolen

    Erklärungen zu den verwendeten Symbolen Erklärungen zu den verwendeten Symbolen Gefahr Dieses Zeichen steht neben Warnhinweisen, die auf eine Gefahrenquelle hindeuten. Dieses kann sich auf Personenschäden und auf Beschädigungen der Systeme (Hard- und Software) beziehen. Für den Anwender bedeutet dieses Zeichen: Gehen Sie mit ganz besonderer Vorsicht zu Werke.
  • Seite 12: Allgemeine Hinweise

    Zu diesem Handbuch Allgemeine Hinweise Achtung Diesen Abschnitt sollten Sie auf jeden Fall lesen, da die Sicherheit im Umgang mit elektrischen Geräten nicht dem Zufall überlassen werden darf. Dieses Handbuch enthält die erforderlichen Informationen für den bestimmungsgemäßen Gebrauch der FGEN-Stationen. Es wurde speziell für qualifiziertes Personal mit dem nötigen Fachwissen konzipiert.
  • Seite 13: Änderungsindex

    Änderungsindex Änderungsindex Die folgenden Änderungen/ Ergänzungen wurden im Vergleich zur Vorgängerversion dieses Hand- buchs vorgenommen. Tabelle 1-1: Kapitel Thema Änderung Änderungsindex Webserver - Remote Zugriff/Konfiguration (Seite 3-18) Anpassung der technischen Daten der Module, Seite 5-2 Anpassung der technischen Daten der Module, Seite 6-2 Seite 6-5 EtherNet/IP Kommunikations-Profil (Seite 7-2)
  • Seite 14 Zu diesem Handbuch D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 15: Multiprotokoll-Funktionalität

    Multiprotokoll-Funktionalität Allgemeines ........................... 2-2 2.1.1 Protokollabhängige Funktionen ..............................2-2 – PROFINET ......................................2-2 – EtherNet/IP™ ....................................2-2 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 16: Allgemeines

    Multiprotokoll-Funktionalität Allgemeines Die kompakten I/O-Stationen der Produktreihe FGEN vereinen die drei Ethernet Protokolle EtherNet/IP™, Modbus TCP und PROFINET in einem Gerät. Ein Multiprotokoll-Gerät kann ohne Eingriff des Anwenders (d. h. ohne Umprogrammierung) an allen drei genannten Ethernet-Systemen betrieben werden. Nach Aufschalten der Spannung wird in der der Hochlaufphase („Snooping“ ) des Systems durch Mithören des Datenverkehrs ermittelt, welches Ethernet Protokoll einen Verbindungsaufbau anfordert.
  • Seite 17: Fgen - Allgemeine Technische Eigenschaften

    FGEN – allgemeine technische Eigenschaften Allgemeines ........................... 3-2 Allgemeine Informationen zu FGEN....................3-3 Allgemeine Technische Daten......................3-4 3.3.1 Technische Daten.....................................3-4 3.3.2 Maßzeichnung ....................................3-5 3.3.3 LED-Anzeigen ....................................3-6 Anschlussmöglichkeiten ........................ 3-7 3.4.1 Ethernet .......................................3-7 – Ethernet-Anschluss bei QC-/FSU-Applikationen ......................3-7 3.4.2 Betriebs-/Lastspannung ................................3-7 –...
  • Seite 18: Allgemeines

    FGEN – allgemeine technische Eigenschaften Allgemeines Dieses Kapitel enthält alle Informationen zum Aufbau, zu den allgemeinen technischen Daten der Stationen der Baureihe FGEN sowie zu Anschlussmöglichkeiten, Adressierung etc. Hinweis Stationsspezifische Informationen entnehmen Sie bitte den einzelnen Stationsbeschreibungen in den jeweiligen Kapiteln dieses Handbuches. D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 19: Allgemeine Informationen Zu Fgen

    Allgemeine Informationen zu FGEN Allgemeine Informationen zu FGEN Die FGEN-Produktfamilie weist folgende bewährte Eigenschaften auf:  direkte Anbindung von bis zu 16 digitalen Ein-/Ausgängen an ein Ethernet-Netzwerk.  Protokolle: EtherNet/IP™, Modbus TCP and PROFINET RT in einem einzigen Gerät  kanalbezogene Kurzschlussdiagnose der Ausgänge und steckplatzbezogene Kurzschlussdiagnose der Eingänge.
  • Seite 20: Allgemeine Technische Daten

    FGEN – allgemeine technische Eigenschaften Allgemeine Technische Daten 3.3.1 Technische Daten Tabelle 3-1: Energieversorgung Technische Daten der FGEN-Stationen Betriebsspannung U (VI) 18 bis 30 V DC Lastspannung U (VO) 18 bis 30 V DC Interner Stromverbrauch (aus U < 200 mA Anschlüsse Ethernet 2 x M12-Buchse (OUT), 4-polig, D-kodiert...
  • Seite 21: Maßzeichnung

    Allgemeine Technische Daten Temperaturbereich – Betrieb 0 °C bis + 55 °C (+ 32 °F bis + 131 °F) – Lagerung/Transport - 25 °C bis + 70 °C (- 13 °F bis + 158 °F) 3.3.2 Maßzeichnung Abbildung 3-1: Abmessungen der FGEN-Stati- onen ETH1...
  • Seite 22: Led-Anzeigen

    FGEN – allgemeine technische Eigenschaften 3.3.3 LED-Anzeigen Tabelle 3-2: Anzeige Bedeutung Abhilfe LED-Anzeigen ETHx grün Link hergestellt, 100 MBit/s der FGEN-Stati- onen grün, blinkend Ethernet Traffic 100 MBit/s gelb Link hergestellt, 10 MBit/s gelb, blinkend Ethernet Traffic 10 MBit/s Kein Ethernet Link Überprüfen Sie die Ethernet- Verbindung.
  • Seite 23: Anschlussmöglichkeiten

    Anschlussmöglichkeiten Anschlussmöglichkeiten 3.4.1 Ethernet Der Anschluss an Ethernet erfolgt über den integrierten Autocrossing-Switch der Station mit Hilfe zweier 4-polig, D-kodierten M12 x 1-Ethernet-Kupplungen. Abbildung 3-2: Kupplungen Ethernet M12 x 1 Pinbelegung der ETH1 ETH2 M12 x 1-Kupp- lungen, 4-polig 1 = TD + (YE) 2 = RD + (WH) 3 = TD –...
  • Seite 24: Ein- Und Ausgänge

    FGEN – allgemeine technische Eigenschaften Spannungsversorgung über 7/8’’, 5-polig (FGEN-xxxxx-5001) Abbildung 3-4: 7/8’’-Stecker 1 = GND 1 = GND 1 = GND und -Buchse, 2 = GND 2 = GND 2 = GND 5-polig 3 = FE 3 = PE 3 = PE 4 = U 4 = U...
  • Seite 25: Adressierung

    Adressierung Adressierung Die Einstellung der Modi erfolgt über die 3 Drehkodierschalter am Gerät. Abbildung 3-6: 000: 192.168.1.254 1 - 254: static rotary Dezimale Dreh- 300: BootP kodierschalter 400: DHCP für die Adressie- 500: PGM rung 600: PGM-DHCP 900: F_Reset x 100 x 10 Achtung Nach der Adressierung muss die Schutzabdeckung über den Schaltern wieder fest...
  • Seite 26: Adressierung Der Station Über Den Rotary-Modus

    FGEN – allgemeine technische Eigenschaften 3.5.3 Adressierung der Station über den Rotary-Modus  Schalterstellung: 001 - 254 Bei der Adressierung über den Rotary-Modus wird das letzte Byte der IP-Adresse der Station an den dezimalen Drehkodierschaltern eingestellt. Einstellbar sind Adressen von 0-255, wobei 1 in den meisten Fällen als Adresse für das Default-Gateway reserviert ist und 0 und 255 für Broadcast-Meldungen im Subnetz verwendet wird.
  • Seite 27: Adressierung Über Den Modus Dhcp

    Adressierung 3.5.5 Adressierung über den Modus DHCP  Schalterstellung: 400 Die Adressierung erfolgt hierbei bei der Inbetriebnahme des Gerätes über einen DHCP-Server im Netzwerk. Hinweis Die vom DHCP-Server zugewiesene Subnetmaske und Default-Stations-Adresse werden nichtflüchtig im EEPROM des Gerätes gespeichert. Im Falle eines Umschaltens in den Rotary- oder den PGM-Modus, werden die hier vorgenommenen Einstellungen (IP-Adresse, Subnetz-Maske) aus dem EEPROM der Station übernommen.
  • Seite 28: Adressierung Über Modus Pgm-Dhcp

    FGEN – allgemeine technische Eigenschaften 3.5.7 Adressierung über Modus PGM-DHCP  Schalterstellung: 600 Das Gerät sendet DHCP-Requests, bis ihm eine IP-Adresse zugewiesen wird (DHCP-Server, PROFINET- Controller). Die zugewiesene Adresse wird im Gerät gespeichert und der DHCP-Client wird deaktiviert. Auch nach einem Neustart des Gerätes werden keine weiteren DHCP-Requests mehr vom Gerät gesendet.
  • Seite 29: Adressierung Über I/O-Assistant 3 (Fdt/Dtm)

    Adressierung 3.5.9 Adressierung über I/O-ASSISTANT 3 (FDT/DTM) Die Software I/O-ASSISTANT ermöglicht den direkten Zugriff auf das Ethernet-Netzwerk über das Ethernet-Kabel. Sowohl die IP-Adresse als auch die Subnetzmaske der Ethernet-Station können bei einer Verbindung des Gerätes über Ethernet applikationsabhängig über die Funktion „Busadressen-Management“ der Schnittstelle BL Service Ethernet (TCP/IP) im I/O-ASSISTANT geändert werden.
  • Seite 30 FGEN – allgemeine technische Eigenschaften Abbildung 3-8: Busadressen- management Abbildung 3-9: Suchen nach Netzwerk- Knoten im Busadressen- Management A Suchfunktion im Busadressenma- nagement 3-14 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 31 Adressierung Hinweis Möglich ist der Zugriff des IO-ASSISTANTS auf das Gerät nur, wenn dem Gerät bereits eine IP- Adresse zugewiesen wurde, siehe Adressierung (Seite 3-9). Eine Adressvergabe über den I/O-ASSISTANT ist nur möglich, wenn die Station in Schalterstellung 500 = PGM oder 600 = PGM-DHCP betrieben wird. Hinweis Bei der Verwendung von Windows XP als Betriebssystem kann es zu Problemen mit der systeminternen Firewall kommen.
  • Seite 32: Adressierung Über Webserver

    FGEN – allgemeine technische Eigenschaften 3.5.10 Adressierung über Webserver Die Änderung der Netzwerkeinstellungen des Gerätes kann vom Anwender mit Administrator-Rechten auch unter „Network Configuration“ über den Web-Server erfolgen. Weiterführende Information zum Webserver der FGEN-Geräte und dessen Verwendung finden Sie unter Webserver - Remote Zugriff/Konfiguration (Seite 3-18).
  • Seite 33: Set-Taster

    SET-Taster SET-Taster Beim Betätigen des Set-Tasters wird ein Neustart des Gerätes durchgeführt. Gerätekonfigurationsdateien Die aktuellen Gerätekonfigurationsdateien der Stationen stehen Ihnen auf der TURCK-Homepage www.turck.com zum Download zur Verfügung. 3-17 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 34: Webserver - Remote Zugriff/Konfiguration

    FGEN – allgemeine technische Eigenschaften Webserver - Remote Zugriff/Konfiguration Hinweis Beim Arbeiten mit dem Webserver des Moduls sollte sichergestellt sein, dass der genutzte Browser die HTML-Seiten immer neu vom Modul-Webserver anfordert (forced reload). Die Daten sollten nicht aus dem Cache des Browser geladen werden. Nur so ist sichergestellt, dass immer die aktuellen Daten (Modulart, Modulstatus, etc.) angezeigt werden.
  • Seite 35: Zugriffsrechte

    Webserver - Remote Zugriff/Konfiguration 3.8.2 Zugriffsrechte Ohne Administrator-Rechte kann auf Daten wie allgemeine Produkt- und Diagnosedaten etc. nur lesend zugegriffen werden. Um Administrator-Rechte zu erhalten müssen Sie sich auf dem Webserver einloggen, siehe Login/ Passwort (Seite 3-19). 3.8.3 Login/Passwort Loggen Sie sich mit Hilfe des Default-Passworts „password“ auf dem Webserver ein. Das Default-Passwort kann vom Administrator jederzeit unter Change Admin Password (Seite 3-22) geändert werden.
  • Seite 36: Network Configuration

    FGEN – allgemeine technische Eigenschaften 3.8.4 Network Configuration Im Bereich „Network Configuration“ können Netzwerk-relevante Einstellungen vorgenommen werden. Abbildung 3-14: Webserver „Network Configuration“ 3-20 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 37: Station Configuration

    Der Bereich „Ethernet Statistics“ zeigt Informationen wie Port-Status, Telegramm- und Fehlerzähler, etc. Die Seite kann vor allem bei der Analyse von Netzwerkproblemen hilfreich sein. 3.8.8 Links Diese Seite enthält z. B. einen Link zur Produktseite auf der TURCK-Homepage. 3-21 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 38: Change Admin Password

    FGEN – allgemeine technische Eigenschaften 3.8.9 Change Admin Password Vergeben Sie hier ein individuelles Passwort für Administrator-Rechte. Default-Passwort: „password“ Hinweis Ein Zurücksetzen des Gerätes auf die Default-Einstellungen über die Schalterstellung 900 „F_Reset“ führt auch zum Zurücksetzen des Passwortes auf „password“. Abbildung 3-16: Change Admin password...
  • Seite 39: Parameters

    Webserver - Remote Zugriff/Konfiguration 3.8.10 Parameters Der Bereich „Parameters“ dient zur Parametrierung der I/O-Kanäle der Stationen. Abbildung 3-17: Webserver „Parameters“ 3-23 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 40: Status- Und Control-Wort Der Fgen-Stationen

    FGEN – allgemeine technische Eigenschaften Status- und Control-Wort der FGEN-Stationen Sowohl das Status- als auch das Control-Wort werden in die Prozessdaten der Stationen gemappt.  EtherNet/IP™ Bei EtherNet/IP™ kann das Mappen deaktiviert werden (siehe Gateway Class (VSC 100), GW Status Register (Seite 7-30) GW Control Register (Seite 7-30).
  • Seite 41: Digitale Eingänge Fgen-Im16-X001

    Digitale Eingänge FGEN-IM16-x001 FGEN-IM16-x001 ..........................4-2 4.1.1 Technische Daten.....................................4-2 4.1.2 Anschlussbilder....................................4-2 – Ethernet ......................................4-2 – Spannungsversorgung ................................4-2 – Eingang M12 x 1 ...................................4-2 4.1.3 Parameter......................................4-3 4.1.4 Diagnosemeldungen ..................................4-3 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 42: Fgen-Im16-X001

    Digitale Eingänge FGEN-IM16-x001 FGEN-IM16-x001 Die Station besitzt 16 digitale Eingänge für 3-Draht pnp-Sensoren. 4.1.1 Technische Daten Tabelle 1: Typenbezeichnung FGEN-IM16-x001 Technische Kanalanzahl (16) 3-Draht pnp-Sensoren Daten FGEN- IM16-x0001 Versorgung (aus U 18…30 V DC aus Betriebsspannung Speisestrom < 120 mA pro Kupplung, kurzschlussfest Schaltschwelle AUS/AN 2 mA/4 mA Signalspannung Low Pegel...
  • Seite 43: Parameter

    FGEN-IM16-x001 4.1.3 Parameter Tabelle 4-1: Parametername Wert Beschreibung Parameter A Default- Digitaleingang 0 = normal Einstellung (Inv. DIx) 1 = invertiert Invertierung des Digitaleingangsignals Näheres zum Parameterdatenmapping finden Sie in den feldbusspezifischen Kapiteln.  EtherNet/IP™: Kapitel 7.4.4, Digital Versatile Module Class (VSC117) (Seite 7-34) ...
  • Seite 44 Digitale Eingänge FGEN-IM16-x001 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 45: Digitale Ausgänge Fgen-Om16-X001

    Digitale Ausgänge FGEN-OM16-x001 FGEN-OM16-x001........................... 5-2 5.1.1 Technische Daten.....................................5-2 5.1.2 Anschlussbilder....................................5-2 – Ethernet ......................................5-2 – Spannungsversorgung ................................5-2 – Ausgang M12 x 1..................................5-2 5.1.3 Parameter......................................5-3 5.1.4 Diagnosemeldungen ..................................5-3 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 46: Fgen-Om16-X001

    Digitale Ausgänge FGEN-OM16-x001 FGEN-OM16-x001 Die Station besitzt 16 digitale Ausgänge für DC Aktuatoren. 5.1.1 Technische Daten Tabelle 5-1: Typenbezeichnung FGEN-OM16-x001 Technische Kanalanzahl (16) DC Aktuatoren Daten FGEN-OM16- Ausgangspannung 18…30 V DC aus Lastspannung x0001 Ausgangsstrom pro Kanal 2,0 A, kurzschlussfest Lastart ohmsch, induktiv, Lampenlast Gleichzeitigkeitsfaktor...
  • Seite 47: Parameter

    FGEN-OM16-x001 5.1.3 Parameter Tabelle 5-2: Parametername Wert Beschreibung Parameter A Default- Ausgang bei 0 = aktiviert Der Ausgang schaltet sich bei Überstrom automatisch Einstellung Überstrom (SROx) wieder ein. 1 = deaktiviert Der Ausgang schaltet sich bei Überstrom erst nach Zurück- nehmen und erneutem Setzen des Schaltsignals wieder ein.
  • Seite 48 Digitale Ausgänge FGEN-OM16-x001 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 49: Digitale Ein-/Ausgänge Fgen-Iom88-X001, Fgen-Xsg16-X001

    Digitale Ein-/Ausgänge FGEN-IOM88-x001, FGEN-XSG16-x001 FGEN-IOM88-x001.......................... 6-2 6.1.1 Technische Daten.....................................6-2 6.1.2 Anschlussbilder....................................6-3 – ..........................................6-3 – Ethernet ......................................6-3 – Spannungsversorgung ................................6-3 6.1.3 Parameter......................................6-3 6.1.4 Diagnosemeldungen ..................................6-4 FGEN-XSG16-000x.......................... 6-5 6.2.1 Technische Daten.....................................6-5 6.2.2 Anschlussbilder....................................6-6 – Ethernet ......................................6-6 – Spannungsversorgung ................................6-6 6.2.3 Parameter......................................6-7 6.2.4 Diagnosemeldungen ..................................6-7 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 50: Fgen-Iom88-X001

    Digitale Ein-/Ausgänge FGEN-IOM88-x001, FGEN-XSG16-x001 FGEN-IOM88-x001 Die Station besitzt 8 digitale Eingänge für 3-Draht pnp-Sensoren und 8 digitale Ausgänge für DC Aktuatoren. 6.1.1 Technische Daten Tabelle 6-1: Bezeichnung FGEN-IOM88-x001 Technische Eingänge (8) 3-Draht pnp-Sensoren Daten FGEN-IOM88- Versorgung (aus U 18…30 V DC aus Betriebsspannung x001 Speisestrom <...
  • Seite 51: Anschlussbilder

    FGEN-IOM88-x001 6.1.2 Anschlussbilder Ethernet → Ethernet (Seite 3-7) Spannungsversorgung → Betriebs-/Lastspannung (Seite 3-7) Abbildung 6-1: 3 BU – Anschlussbild, 5 PE 4 BK Eingang M12 x 1 1 BN + 2 WH 3 BU – v C0...C3 Abbildung 6-2: 4 BK + 5 PE Anschlussbild, Ausgang M12 x 1...
  • Seite 52: Diagnosemeldungen

    Digitale Ein-/Ausgänge FGEN-IOM88-x001, FGEN-XSG16-x001 6.1.4 Diagnosemeldungen Tabelle 6-3: Diagnose Beschreibung Diagnosemel- dungen SCSx Kurzschluss an der Sensorversorgung des jeweiligen Kanals SCOx Kurzschluss am Ausgang des jeweiligen Kanals Näheres zum Diagnosedatenmapping finden Sie in den feldbusspezifischen Kapiteln.  EtherNet/IP™: Kapitel 7.3.3, Prozessdatenmapping FGEN-IM16-x001 (Seite 7-11) ...
  • Seite 53: Fgen-Xsg16-000X

    FGEN-XSG16-000x FGEN-XSG16-000x Die Station besitzt sechzehn Kanäle, die je nach Applikationserfordernissen unterschiedlich konfiguriert werden können. Insgesamt lassen sich bis zu sechzehn 3-Draht pnp-Sensoren bzw. sechzehn DC-Aktuatoren mit einem maximalen Ausgangsstrom von 1,4 A pro Ausgang anschließen. 6.2.1 Technische Daten Tabelle 6-4: Bezeichnung FGEN-XSG16-x001 Technische...
  • Seite 54: Anschlussbilder

    Digitale Ein-/Ausgänge FGEN-IOM88-x001, FGEN-XSG16-x001 6.2.2 Anschlussbilder Ethernet → Ethernet (Seite 3-7) Spannungsversorgung → Betriebs-/Lastspannung (Seite 3-7) Abbildung 6-3: Anschluss von 2 Aktuatoren: Anschlussbilder 5 PE 4 BK + 2 WH + 3 BU – Anschluss von 2 Sensoren: 3 BU – 5 PE 4 BK 1 BN +...
  • Seite 55: Parameter

    FGEN-XSG16-000x 6.2.3 Parameter Tabelle 6-5: Parametername Wert Beschreibung Parameter A Default- Digitaleingang 0 = normal Einstellung (Inv. DI) 1 = invertiert Invertierung des Digitaleingangsignals Ausgang bei 0 = aktiviert Der Ausgang schaltet sich bei Überstrom automatisch Überstrom wieder ein. (SROx) 1 = deaktiviert Der Ausgang schaltet sich bei Überstrom erst nach Zurück- nehmen und erneutem Wiedereinschalten wieder ein.
  • Seite 56 Digitale Ein-/Ausgänge FGEN-IOM88-x001, FGEN-XSG16-x001 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 57: Implementierung Von Ethernet/Ip

    Implementierung von EtherNet/IP™ EtherNet/IP Kommunikations-Profil....................7-3 7.1.1 I/O Messages......................................7-3 7.1.2 Explicit Messages....................................7-3 7.1.3 Kommunikations-Profil für FGEN ...............................7-3 – Unicast ......................................7-3 – Multicast ......................................7-3 – COS I/O Connection ..................................7-4 – Cyclic I/O Connection .................................7-4 – UCMM.......................................7-4 – Connected Explicit Messaging ..............................7-4 QC - QuickConnect..........................
  • Seite 58: Ethernet/Ip Kommunikations-Profil

    Implementierung von EtherNet/IP™ EtherNet/IP Kommunikations-Profil EtherNet/IP basiert auf einem verbindungsorientierten Kommunikationsmodell. Dies bedeutet, ein Datenaustausch ist nur über definierte, den Geräten zugewiesene, Verbindungen möglich. Die Kommunikation zwischen Knoten im EtherNet/IP-Netzwerk kann entweder über I/O-Messages (I/O-Nachrichten) oder Explicit Messages (explizite Nachrichten) erfolgen. 7.1.1 I/O Messages I/O Messages dienen zur Übertragung hochpriorer Prozess- oder Applikationsdaten.
  • Seite 59: Cos I/O Connection

    EtherNet/IP Kommunikations-Profil COS I/O Connection COS (Change Of State) I/O Connections (I/O-Verbindungen bei Zustandsänderungen) bauen ereignis- gesteuerte Verbindungen auf. Dies bedeutet, dass EtherNet/IP-Geräte Nachrichten generieren, sobald eine Zustandsänderung stattfindet. Cyclic I/O Connection Nachrichten werden - über einen Zeit-Generator gesteuert - angestoßen. UCMM Das Gateway ermöglicht Explicit Messaging über den UCMM-Port (Unconnected Message Manager Port).
  • Seite 60: Qc - Quickconnect

    Zur korrekten Ethernet-Verkabelung bei FGEN in QC-Applikationen, siehe Ethernet-Anschluss bei QC-/FSU-Applikationen (Seite 3-7). 7.2.2 QuickConnect in FGEN TURCK FGEN-stations support QuickConnect. QuickConnect wird aktiviert:  über die Konfigurationsdaten im Steuerungsprogramm per Assembly Class 0×04, Configuration Assembly 106, Bit 9 = 1 (siehe auch...
  • Seite 61: Quickconnect Über Configuration Assembly

    QC - QuickConnect QuickConnect über Configuration Assembly Die Configuration Assembly ist Teil der Assembly Class des Gerätes und wird bei der Konfiguration der Station in der RS Logix-Software von Rockwell Automation wie folgt definiert: Abbildung 7-1: Configuration Assembly Hinweis Weiterführende Informationen zur Konfiguration der FGEN-Stationen in der Rockwell Software RS Logix finden Sie in Kapitel Applikationsbeispiel: FGEN für EtherNet/IP™...
  • Seite 62: Klassen Und Instanzen Der Ethernet/Ip™-Stationen

    Implementierung von EtherNet/IP™ Klassen und Instanzen der EtherNet/IP™-Stationen 7.3.1 EtherNet/IP™ Standardklassen Die FGEN-Stationen unterstützen die folgenden EtherNet/IP™-Standardklassen gemäß CIP-Spezifika- tion. Tabelle 7-1: Class Code Objekt-Name EtherNet/IP™ 01 (0×01) Identity Objekt (0×01) Standardklas- 04 (0×04) Assembly Object (0×04) 06 (0×06) Connection Manager Object (0×06) 245 (0×F5) TCP/IP Interface Object (0×F5) 246 (0×F6)
  • Seite 63: Identity Objekt (0×01)

    Attr. Nr. Attributname Get/ Beschreibung Instanz- Attribute 1 (0×01) VENDOR UINT Enthält die Hersteller-ID. TURCK = 48 2 (0×02) PRODUCT TYPE UINT Zeigt den allgemeinen Produkttyp an. Communications Adapter = 0×0C 3 (0×03) PRODUCT CODE UINT Identifiziert ein bestimmtes Produkt eines Ge- rätetyps.
  • Seite 64 Implementierung von EtherNet/IP™ Device Status Tabelle 7-4: Name Definition Device Status 0 bis 1 reserviert Default = 0 Configured TRUE = 1 → Die Applikation im Gerät wurde konfiguriert (≠ Default- Einstellung). reserviert Default = 0 4 bis 7 Extended Device 0011 = keine I/O-Verbindung hergestellt Status 0110 = Mindestens eine I/O-Verbindung ist im RUN-Modus...
  • Seite 65: Assembly Object (0×04)

    Klassen und Instanzen der EtherNet/IP™-Stationen 7.3.3 Assembly Object (0×04) Das Assembly Objekt verbindet Attribute mehrerer Objekte, was es ermöglicht, gezielt Daten von einem Objekt zum anderen zu senden, oder gezielt zu empfangen. Die folgende Beschreibung ist der CIP-Spezifikation, Vol1 Rev. 2.1 der ODVA & ControlNet International Ltd.
  • Seite 66: Prozessdaten-Instanzen

    Implementierung von EtherNet/IP™ Prozessdaten-Instanzen Instanz 101 Enthält die Eingangsdaten der Station (statische Länge 256 Byte) 2 Byte Status-Informationen (siehe Seite 3-17) + Prozessdaten Instanz 102 Enthält die Ausgangsdaten der Station (statische Länge 256 Byte) 2 Byte Control-Daten (gemappt, aber nicht definiert) + Prozessdaten Instanz 103 + Instanz 104 Ein- und Ausgabeinstanzen mit variabler Größe.
  • Seite 67: Prozessdatenmapping Fgen-Im16-X001

    Klassen und Instanzen der EtherNet/IP™-Stationen Prozessdatenmapping FGEN-IM16-x001  Keine Diagnose, Status- und Control-Word können ausgeblendet werden, siehe Seite 3-24 IN = 4 Byte OUT = 2 Byte Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Status...
  • Seite 68 Implementierung von EtherNet/IP™  Herstellerspezifische Diagnose (Scheduled Diagnostic) aktiviert, siehe Seite 7-36 IN = 8 Byte OUT = 2 Byte Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Status Diag Warn Ein- gänge C3P2...
  • Seite 69: Prozessdatenmapping Fgen-Om16-X001

    Klassen und Instanzen der EtherNet/IP™-Stationen Prozessdatenmapping FGEN-OM16-x001  Keine Diagnose, Status- und Control-Word können zusätzlich ausgeblendet werden, siehe Seite 3-24 IN = 2 Byte OUT = 4 Byte Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Status...
  • Seite 70 Implementierung von EtherNet/IP™  Herstellerspezifische Diagnose (Scheduled Diagnostic) aktiviert, siehe Seite 7-36 IN = 8 Byte OUT = 4 Byte Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Status Diag Warn Diag- I/O Diag nose...
  • Seite 71: Prozessdatenmapping Fgen-Iom88-X001

    Klassen und Instanzen der EtherNet/IP™-Stationen Prozessdatenmapping FGEN-IOM88-x001  Keine Diagnose, Status- und Control-Word können zusätzlich ausgeblendet werden, siehe Seite 3-24 IN = 4 Byte OUT = 4 Byte Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Status...
  • Seite 72 Implementierung von EtherNet/IP™  Herstellerspezifische Diagnose (Scheduled Diagnostic) aktiviert, siehe Seite 7-36 IN = 8 Byte OUT = 4 Byte Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Status Diag Warn Ein- DI1 C0P2 gänge...
  • Seite 73: Prozessdatenmapping Fgen-Xsg16-X001

    Klassen und Instanzen der EtherNet/IP™-Stationen Prozessdatenmapping FGEN-XSG16-x001  Keine Diagnose, Status- und Control-Word können zusätzlich ausgeblendet werden, siehe Seite 3-24 IN = 4 Byte OUT = 4 Byte Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Status...
  • Seite 74 Implementierung von EtherNet/IP™  Sammeldiagnose (Summarized Diagnostic) aktiviert, siehe Seite 7-36 IN = 6 Byte OUT = 4 Byte Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Status Diag Warn Ein- DI1 C0P2 gänge C3P2...
  • Seite 75 Klassen und Instanzen der EtherNet/IP™-Stationen  Herstellerspezifische Diagnose (Scheduled Diagnostic) aktiviert, siehe Seite 7-36 IN = 10 Byte OUT = 4 Byte Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Status Diag Warn Ein-...
  • Seite 76: Bedeutung Der Prozessdatenbits

    Implementierung von EtherNet/IP™ Bedeutung der Prozessdatenbits Tabelle 7-9: Name Bedeutung Bedeutung der Prozessda- tenbits I/O-Daten DI = Digitaleingang DO = Digitalausgang C = Buchse P = Pin Diagnose DiagWarn Siehe VSC 100, Attr. 109 (6Dh), Status register 2 (Seite 7-30) I/O Diag Sammeldiagnose der I/O-Kanäle SchedDiag...
  • Seite 77: Connection Manager Object (0×06)

    Klassen und Instanzen der EtherNet/IP™-Stationen 7.3.4 Connection Manager Object (0×06) Dieses Objekt dient zum Handling verbindungsorientierter und verbindungsloser Kommunikation und darüber hinaus zum Verbindungsaufbau zwischen Subnetzen. Die folgende Beschreibung ist der CIP-Spezifikation, Vol1 Rev. 2.1 der ODVA & ControlNet International Ltd.
  • Seite 78: Tcp/Ip Interface Object (0×F5)

    Implementierung von EtherNet/IP™ 7.3.5 TCP/IP Interface Object (0×F5) Die folgende Beschreibung ist der CIP-Spezifikation, Vol1 Rev. 1.1 der ODVA & ControlNet International Ltd. entnommen und wurde auf die FGEN-Produkte angepasst. Klassen-Attribute Tabelle 7-11: Attr. Nr. Attributname Get/ Wert Klassen- Attribute 1 (0×01) REVISION UINT...
  • Seite 79 Klassen und Instanzen der EtherNet/IP™-Stationen Allgemeine Dienste (Common Services) Tabelle 7-13: Service-Code Klasse Instanz- Service-Name Common Ser- 01 (0×01) Get_Attribute_All vices 02 (0×02) Nein Nein Set_Attribute_All 14 (0×0E) Get_Attribute_Single 16 (0×10) Nein Set_Attribute_Single  Interface Status Dieses Status-Attribut zeigt den Status der TCP/IP-Netzwerkschnittstelle an. Näheres zu den Zuständen dieses Status-Attributs finden Sie unter Figure 7-2:TCP/IP Objektstatus- Diagramm (gemäß...
  • Seite 80 Implementierung von EtherNet/IP™  Configuration Control Das Configuration Control-Attribut wird zur Steuerung der Netzwerk-Konfiguration verwendet. Tabelle 7-16: Bit(s) Name Definition Configuration Startup- Bestimmt auf welche Art und Weise das Gerät beim Anlaufen Control Konfiguration seine Anfangskonfiguration erhält. 0 = Das Gerät soll die zuvor gespeicherte Schnittstellenkonfigu- ration nutzen (zum Beispiel aus dem nicht-flüchtigen Speicher, per Hardware-Schalter eingestellt, etc.).
  • Seite 81 Klassen und Instanzen der EtherNet/IP™-Stationen Figure 7-2: TCP/IP Objekt- Non-existent status- Diagramm Powerup Reset Status = (gemäß CIP 0×00000000 Spez., Vol.2, Rev. Obtaining initial configuration 1.1) BOOTP/DHCP disabled and BOOTP/DHCP stored config. BOOTP OR disabled and valid DHCP enabled stored config. valid Waiting configuration Set_Attributes...
  • Seite 82: Ethernet Link Object (0×F6)

    INTERFACE FLAGS G DWORD siehe Tabelle 7-19: Interface flags 3 (0×03) PHYSICAL ARRAY OF Enthält die MAC-ID der Schnittstelle ADDRESS USINT (TURCK: 00:07:46:××:××:××) 6 (0×06) INTERFACE 2 WORD Erlaubt Port-weise Änderung der Ethernet- CONTROL Einstellungen 7 (0×07) INTERFACE TYPE 10 (0×0A)
  • Seite 83 Klassen und Instanzen der EtherNet/IP™-Stationen Tabelle 7-19: Bits Name Definition Default-Wert Interface flags 2 bis 4 Negotiation Status Zeigt den Status der automatischen Abhängig von der Duplex-Erkennung (Autonegotiation) Applikation 0 = Autonegotiation läuft 1 = Autonegotiation und Geschwindig- keitserkennung fehlgeschlagen Verwendung von Default-Werten für Ge- schwindigkeit und Duplex ((10Mbps/Halb- duplex).
  • Seite 84: Vsc-Vendor Specific Classes

    Implementierung von EtherNet/IP™ VSC-Vendor Specific Classes Zusätzlich zu den oben genannten CIP Standardklassen unterstützen die FGEN-Stationen die im Folgenden beschriebenen herstellerspezifischen Klassen (VSCs). Tabelle 7-21: Class Code Name Beschreibung VSC-Vendor dez. Specific Classes (hex.) 100 (64h) Gateway Class, Seite 7-29 Enthält Daten und Einstellungen für den feldbusspezifischen Teil der FGEN-Stati- onen.
  • Seite 85: Gateway Class (Vsc 100)

    VSC-Vendor Specific Classes 7.4.2 Gateway Class (VSC 100) Diese Klasse beinhaltet alle Informationen, die die gesamte Station betreffen, nicht die verschiedenen I/O-Kanäle. Class instance Hinweis Die Beschreibung der Class Instance der VSC finden sie in Abschnitt Class Instance der VSCs (Seite 7-28).
  • Seite 86: Object Instance 2

    Implementierung von EtherNet/IP™ Object Instance 2 Tabelle 7-24: Attr. Nr. Attribute-Name Get/ Beschreibung Object Instance dez. 2, Gateway (hex.) Instance Status register 2 STRUCT Das Statuswort enthält allgemeine Informati- (6Dh) onen zum Stations-Status. Station – Bit 15: reserviert – Bit 14: „Force Mode Active Error“ Der Force Mode ist aktiviert.
  • Seite 87: Process Data Class (Vsc102)

    VSC-Vendor Specific Classes Tabelle 7-24: Attr. Nr. Attribute-Name Get/ Beschreibung Object Instance dez. 2, Gateway (hex.) Instance Disable Protocols Get/ UINT Deaktivierung des verwendeten Ethernet-Pro- (0×8C) tokolls. Bitzuordnung der Protokolle 0 = EtherNet/IP™ (kann über die EtherNet/IP™- Schnittstelle nicht deaktiviert werden 1 = Modbus/TCP 2 = PROFINET 3 - 14 = reserviert...
  • Seite 88: Object Instance 3, Diagnoseinstanz

    Implementierung von EtherNet/IP™ Object Instance 2, Standard Prozessausgangsdaten (komprimiert) Tabelle 7-26: Attr. Nr. Attribute-Name Get/ Beschreibung Object Instance dez. (hex.) 2, Standard Pro- zessausgangs- 100 (64h) Max object attri- USINT Enthält die Nummer des letzten Objekt-At- daten bute tributs, das implementiert wird. (komprimiert) 101 (65h) Attribute list...
  • Seite 89: Object Instance 4, Cos/Cyclic Instanz

    VSC-Vendor Specific Classes Object Instance 4, COS/CYCLIC Instanz Tabelle 7-28: Attr. Nr. Attribute-Name Get/ Beschreibung Object Instance dez. 4, COS/CYCLIC (hex.) Instanz 104 (68h) COS data map- ENUM Die aktuelle Daten werden in den nicht- ping USINT flüchtigen Speicher der Station geladen. Änderung werden nach einem Span- nungs-Reset übernommen! 0 = Standard: Daten der COS-Message...
  • Seite 90: Digital Versatile Module Class (Vsc117)

    Implementierung von EtherNet/IP™ 7.4.4 Digital Versatile Module Class (VSC117) Diese Klasse enthält alle Informationen und Parameter zu den I/O-Kanälen der Station. Objekt-Instanz Tabelle 7-29: Attr. Nr. Attribute-Name Get/ Beschreibung Objekt-Instanz dez. (hex.) Max object USINT Enthält die Nummer des letzten Objekt-At- (64h) attribute tributs, das implementiert wird.
  • Seite 91: Miscellaneous Parameters Class (Vsc 126)

    VSC-Vendor Specific Classes Tabelle 7-29: Attr. Nr. Attribute-Name Get/ Beschreibung Objekt-Instanz dez. (hex.) Diagnosedaten Short circuit DWORD Kurzschluss an Ausgangskanal (77h) output error_1 Short circuit DWORD Sensor-Kurzschluss an Kanal (79h) sensor error_1 Parameterdaten Invert input DWORD Das Eingangssignal wird invertiert (Kanal 1 (7Fh) data_1 bis 16).
  • Seite 92: Diagnosemeldungen Über Die Prozessdaten

    Implementierung von EtherNet/IP™ Diagnosemeldungen über die Prozessdaten Neben der Auswertung von Diagnosen über Explicit Messages unterstützt FGEN mit EtherNet/IP™ das Mappen der Diagnosedaten in die Prozessdaten (siehe auch Prozessdatenmapping der Stationen (Seite 7-11 ff.). Es gibt 2 unterschiedliche Arten des Diagnosedatenhandlings: ...
  • Seite 93 Applikationsbeispiel: FGEN für EtherNet/IP™ mit Allen Bradley PLC und RS Logix 5000 Allgemeine Hinweise ........................8-2 8.1.1 Verwendete Hard-/Software ................................8-2 – Hardware......................................8-2 – Software......................................8-2 Netzwerkkonfiguration ......................... 8-3 8.2.1 Konfiguration des Netzwerkes in „RS Logix 5000" .......................8-3 – Konfiguration des Controllers ..............................8-3 –...
  • Seite 94: Allgemeine Hinweise

    Applikationsbeispiel: FGEN für EtherNet/IP™ mit Allen Bradley PLC und RS Logix 5000 Allgemeine Hinweise Das folgende Beispiel enthält detaillierte Informationen zur Kopplung der FGEN-Stationen an eine Allen Bradley SPS. 8.1.1 Verwendete Hard-/Software Hardware Im Beispiel verwendete Hardware:  Allen Bradley PLC 1756-L55/ A 1756-M12/A LOGIX5555 ...
  • Seite 95: Netzwerkkonfiguration

    Netzwerkkonfiguration Netzwerkkonfiguration Die FGEN-Stationen werden im Adressier-Modus „PGM-DHCP“, Schalterstellung „600“, ausgeliefert und können dann unter der IP-Adresse 192.168.1.254 angesprochen werden. Hinweis Um eine Kommunikation zwischen den FGEN-Stationen und einer SPS/einem PC oder einer Netzwerkkarte herzustellen, müssen beide Geräte Teilnehmer eines Netzwerkes sein. Dazu müssen Sie entweder ...
  • Seite 96 Applikationsbeispiel: FGEN für EtherNet/IP™ mit Allen Bradley PLC und RS Logix 5000 Das Projekt wird offline geöffnet. Zur Konfiguration des Netzwerkes öffnen Sie das Kontextmenü per Rechtsklick auf „I/O Configuration“ und wählen Sie „New Module", um den ersten Netzwerkteilnehmer, die EtherNet/IP™-Bridge zum Netzwerk hinzuzufügen. Öffnen Sie „Communications“...
  • Seite 97: Konfiguration Der Fgen-Stationen

    Netzwerkkonfiguration Konfiguration der FGEN-Stationen 1 Öffnen Sie das Kontextmenü per Rechtsklick auf die Station der EtherNet/IP™-Bridge 1756-ENBT/A und wählen Sie „new Module". Abbildung 8-6: Hinzufügen eines FGEN zur I/O-Konfigura- tion 2 Öffnen Sie „Communications“ und wählen Sie den Eintrag „Generic Ethernet Module", um die Station zu konfigurieren.
  • Seite 98 Applikationsbeispiel: FGEN für EtherNet/IP™ mit Allen Bradley PLC und RS Logix 5000 4 In den Assembly Instanzen 103 und 104 tragen Sie die Verbindungsparameter der Station ein: Abbildung 8-8: Konfiguration des FGEN- XSG16-4001 Hinweis Werden die Assembly Instanzen 103 und 104 verwendet (siehe Seite 5-13), müssen die Verbindungsparameter gemäß...
  • Seite 99 Netzwerkkonfiguration 6 Konfiguration des FGEN-IOM-5001 Abbildung 8-10: Konfiguration des FGEN- XSG16-4001 Abbildung 8-11: Verbindungsop- tionen für FGEN einstellen D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 100 Applikationsbeispiel: FGEN für EtherNet/IP™ mit Allen Bradley PLC und RS Logix 5000 7 Beide Stationen werden nun zum Projektbaum hinzugefügt. Abbildung 8-12: Projektbaum mit FGEN-Stati- onen D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 101: Download Der I/O-Konfiguration

    Netzwerkkonfiguration 8.2.2 Download der I/O-Konfiguration 1 Die Konfiguration des Netzwerkes ist abgeschlossen, sie wird nun in den Controller geladen, z. B. über den Befehl „Communication → Download". 2 Im Dialog „Download“ starten Sie das Herunterladen mit Hilfe der Schaltfläche „Download". Abbildung 8-13: Download der Konfiguration...
  • Seite 102 Applikationsbeispiel: FGEN für EtherNet/IP™ mit Allen Bradley PLC und RS Logix 5000 Ist der Controller nach dem Download der I/O-Konfiguration im „Run"- oder „Remote Run"-Modus, wird das I/O-Daten-Mapping der FGEN-Stationen in den „Controller Tags“ abgebildet. Abbildung 8-17: Controller Tags Die „Controller Tags“ sind unterteilt in: ...
  • Seite 103: I/O-Daten-Mapping

    I/O-Daten-Mapping I/O-Daten-Mapping Auf jede Station kann nur mit Hilfe der Controller Tags zugegriffen werden. Eingangsdaten können gelesen, und/ oder Ausgänge gesetzt werden. Das Datenmapping ist abhängig von den konfigurierten FGEN-Modulen (siehe Kapitel 7.3.3, Assembly Object (0×04), Prozessdatenmapping FGEN-IM16-x001 (Seite 7-11) ff.).
  • Seite 104: Prozessdatenzugriff

    Applikationsbeispiel: FGEN für EtherNet/IP™ mit Allen Bradley PLC und RS Logix 5000 Prozessdatenzugriff 8.4.1 Setzen von Ausgängen Beispiel: FGEN-IOM88-5001 Um die Ausgänge „0“ und „1“ an der Station zu setzen, müssen im Datenwort 1 (IOM88:O.Data [1]) Bit 0 und Bit 1 gesetzt werden (siehe oben Abbildung 8-16: I/O-Daten-Mapping).
  • Seite 105 Prozessdatenzugriff 1 Der Zähler zählt vorwärts. 2 Der Zählerwert wird auf die Ausgänge des FGEN-XSG16-4001, Wort XSG16:0.Data [1] gelegt. 3 Der Zähler wird über eine „1“ an der Variable „xReset“ (BOOL) auf „0“ gesetzt "xReset“ wurde im Hauptprogramm (Main Program) über ein Alias definiert und auf Bit IOM88:I.Data[1].0 gemappt.
  • Seite 106: Aktivieren Von Quickconnect

    Applikationsbeispiel: FGEN für EtherNet/IP™ mit Allen Bradley PLC und RS Logix 5000 Aktivieren von QuickConnect Die QuickConnect-Funktion der FGEN-Stationen wird aktiviert über:  Configuration Assembly, Byte 9, Bit 1 Abbildung 8-22: Aktivieren der QuickConnect- Funktion Hinweis Weitere Erklärungen zum Thema QuickConnect finden Sie auch in Kapitel QuickConnect in FGEN (Seite 7-4).
  • Seite 107: Implementierung Von Modbus Tcp

    Implementierung von Modbus TCP Allgemeine Modbus-Beschreibung....................9-2 9.1.1 Protokoll-Beschreibung .................................9-3 9.1.2 Datenmodell ......................................9-4 Implementierte Modbus-Funktionen .................... 9-6 Modbus Register ..........................9-7 9.3.1 Datenbreiten der IO-Stationen im Modbus-Registerbereich..................9-10 9.3.2 Registermapping der FGEN-Stationen ..........................9-11 – FGEN-IM16-x001 ..................................9-11 – FGEN-OM16-x001 ..................................9-12 –...
  • Seite 108: Allgemeine Modbus-Beschreibung

    Implementierung von Modbus TCP Allgemeine Modbus-Beschreibung Hinweis Die nachfolgende Beschreibung des Modbus-Protokolls ist der Modbus Application Protocol Specification V1.1 der Modbus-IDA entnommen. Das Modbus-Protokoll ist ein Anwendungsprotokoll - angesiedelt auf der Schicht 7 des OSI- Referenzmodells - mit dessen Hilfe eine Client/Server-Kommunikation zwischen Knoten verschiedener Bussysteme und Netzwerke stattfinden kann.
  • Seite 109: Protokoll-Beschreibung

    Allgemeine Modbus-Beschreibung 9.1.1 Protokoll-Beschreibung Das Modbus-Protokoll definiert eine einfache Protokoll-Dateneinheit (PDU), die unabhängig ist von den darunterliegenden Kommunikationsschichten. Beim Mappen des Modbus-Protokolls in verschiedene Bus-Systeme oder Netzwerke werden der jeweiligen Anwendungs-Dateneinheit (ADU - application data unit) zusätzliche Felder hinzugefügt. Abbildung 9-2: Modbus-Tele- gramm gemäß...
  • Seite 110: Datenmodell

    Implementierung von Modbus TCP Im Falle eines Fehlers bei der Datenanforderung enthält das Datenfeld des Antwort-Telegramms einen Fehler Code (Exception Code), der vom Client je nach Applikation ausgewertet kann. Abbildung 9-4: Modbus-Daten- übertragung (gemäß Modbus-IDA) 9.1.2 Datenmodell Das Modbus-Datenmodell unterscheidet grundsätzlich 4 Grund-Datentypen: Tabelle 9-1: Datentyp Objekt-Typ Zugriff...
  • Seite 111 Allgemeine Modbus-Beschreibung Die FGEN-Geräte verfügen nur über einen einzigen Datenblock, dessen Daten über verschiedene Modbus-Funktionen zugänglich sind. Dabei erfolgt der Zugriff entweder über Register (16-Bit-Zugriff) oder bei einigen über einen Single-Bit-Zugriff. Abbildung 9-5: Abbild des Datenspeichers bei FGEN- Modulen D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 112: Implementierte Modbus-Funktionen

    Implementierung von Modbus TCP Implementierte Modbus-Funktionen Die FGEN-Stationen mit Modbus TCP unterstützen die folgenden Funktionen zum Zugriff auf Prozessdaten, Parameter, Diagnosen und sonstige Dienste: Tabelle 9-2: Funktion Codes Implementierte Funktion Funktionen Beschreibung Read Coils Lesen mehrerer Ausgangs-Bits. Read Discrete Inputs Lesen mehrerer Eingangs-Bits.
  • Seite 113: Modbus Register

    Modbus Register Modbus Register Hinweis Für das Register-Mapping für die unterschiedlichen Modbus-Adressierungen siehe nachfolgende Tabelle 9-5:, Seite 9-10. Tabelle 9-3: Adresse (hex.) Zugriff Beschreibung Modbus- Register der Station A ro = read only 0×0000 bis 0×01FF Gepackte Prozessdaten der Eingänge rw = read/write (Prozessdatenlänge der Stationen →...
  • Seite 114 Implementierung von Modbus TCP Tabelle 9-3: Adresse (hex.) Zugriff Beschreibung Modbus- Register der Station 0×1141 Aktives Protokoll 0 = EtherNet/IP™ 1 = Modbus/TCP 2 = PROFINET 15 = Web-Server 0×2400 Systemspannung U [mV]: 0 if < 18 V 0×2401 Lastspannung U [mV]: 0 if <...
  • Seite 115 Modbus Register Die folgende Tabelle zeigt das Register-Mapping für die unterschiedlichen Modbus-Adressierungen: Tabelle 9-4: Beschreibung Dezimal 5-Digit Modicon Mapping der Modbus Register (Holding Register) Eingänge gepackt 0×0000 40001 400001 0×01FF 40512 400512 Ausgänge gepackt 0×0800 2048 42049 402049 0×09FF 2549 42560 402560 Stations-Kennung...
  • Seite 116: Datenbreiten Der Io-Stationen Im Modbus-Registerbereich

    Implementierung von Modbus TCP Tabelle 9-4: Beschreibung Dezimal 5-Digit Modicon Mapping der Modbus Register (Holding Register) Prozessdaten Ausgänge 0×9000, 36864, 436865, (max. 2 Register pro Station) 0×9001 36865 436866 Diagnosen (max. 2 Register pro Station) 0×A000, 40960, 440961, 00A001 40961 440962 Parameter (max.
  • Seite 117: Registermapping Der Fgen-Stationen

    Modbus Register 9.3.2 Registermapping der FGEN-Stationen FGEN-IM16-x001 Register Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 gepackte Eingangsdaten 0×0000 Eingänge C3P2 C3P4 C0P2 C2P4 C1P2 C1P4 C0P2 C0P4 DI15 DI14 DI13 DI12 DI11 DI10 C7P2...
  • Seite 118: Fgen-Om16-X001

    Implementierung von Modbus TCP FGEN-OM16-x001 Register Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 gepackte Eingangsdaten 0×0001 Status- Diag Wort Warn 0×0002 Sammel- I/O Diag diagnose gepackte Ausgangsdaten 0×0800 C3P2 C3P4 C2P2 C2P4 C1P2 C1P4...
  • Seite 119: Fgen-Iom88-X001

    Modbus Register FGEN-IOM88-x001 Register Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 gepackte Eingangsdaten 0×0000 Eingänge C3P2 C3P4 C0P2 C2P4 C1P2 C1P4 C0P2 C0P4 0×0001 Status- Diag Wort Warn 0×0002 Sammel- I/O Diag diagnose Eingänge 0×8000...
  • Seite 120: Fgen-Xsg16-X001

    Implementierung von Modbus TCP FGEN-XSG16-x001 Register Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 gepackte Eingangsdaten 0×0000 Eingänge C3P2 C3P4 C0P2 C2P4 C1P2 C1P4 C0P2 C0P4 DI15 DI14 DI13 DI12 DI11 DI10 C7P2 C7P4 C6P2...
  • Seite 121: Bedeutung Der Registerbits

    Modbus Register Bedeutung der Registerbits Table 9-6: Name Bedeutung Bedeutung der Registerbits I/O-Daten DI = Digitaleingang DO = Digitalausgang C = Buchse P = Pin Diagnose DiagWarn Siehe Register 100Ch: „Stations-Status“ (Seite 9-16) I/O Diag Sammeldiagnose der I/O-Kanäle SCSx Kurzschluss an der Sensorversorgung des jeweiligen Kanals SCOx Kurzschluss am Ausgang des jeweiligen Kanals Parameter...
  • Seite 122: Register 100Ch: „Stations-Status

    Implementierung von Modbus TCP 9.3.3 Register 100Ch: „Stations-Status“ Dieses Register enthält einen allgemeinen Stations-Status. Tabelle 9-7: Name Beschreibung Register 100Ch: Stations-Status Station Der Force-Mode ist aktiviert, d. h. die Ausgangszustände entsprechen unter Umständen nicht mehr den, vom Feldbus gesendeten, Vorgaben. Modulbus I/O-Konfigurationsfehler Kommunikation auf dem internen Modulbus gestört.
  • Seite 123: Register 1130H: „Modbus-Connection-Mode

    Modbus Register 9.3.4 Register 1130h: „Modbus-Connection-Mode“ Dieses Register beeinflusst das Verhalten der Modbus-Connections. Tabelle 9-8: Name Register 1130h: – Beschreibung Modbus- Connection- 15 bis 2 reserviert Mode MB_ImmediateWritePermission – 0: beim ersten Schreibzugriff wird für die entsprechende Modbus-Connection das Schreibrecht angefordert. Bei einem Misserfolg wird ein Exception Response mit Exception-Code 01h erzeugt.
  • Seite 124: Register 0×113E Und 0×113F: „Save Modbus-Verbindungs-Parameter

    Implementierung von Modbus TCP 9.3.7 Register 0×113E und 0×113F: „Save Modbus-Verbindungs-Parameter“ Register 0×113E und 0×113F dienen zum nichtflüchtigen Speichern der Parameter in den Registern 0×1120 und 0×1130 bis 0×113B. Dazu muss zunächst das Register 0×113E mit 0×7361 beschrieben werden. Nun muss innerhalb von 30 Sekunden das Register 0×113F mit 0×7665 beschrieben werden („save“), um das Speichern der Register auszulösen.
  • Seite 125: Bit-Bereiche: Mapping Der Input-Discrete- Und Coil-Bereiche

    Bit-Bereiche: Mapping der Input-Discrete- und Coil-Bereiche Bit-Bereiche: Mapping der Input-Discrete- und Coil-Bereiche Die digitalen Ein- und Ausgänge können wie bereits beschrieben als Register im Datenbereich der gepackten Ein- und Ausgangsdaten gelesen und im Falle von Ausgängen beschrieben werden. Hinweis In den gepackten Prozessdaten liegen die digitalen Ein- und Ausgänge jedoch hinter dem variablen Ein-/ Ausgabe-Bereich der intelligenten I/Os, also auf einem Offset, der von der übrigen I/O-Konfiguration abhängig ist.
  • Seite 126: Verhalten Der Ausgänge Im Fehlerfall (Watchdog)

    Implementierung von Modbus TCP Verhalten der Ausgänge im Fehlerfall (Watchdog) Im Falle eines Ausfalls der Modbus-Kommunikation verhalten sich die Ausgänge der Station, in Abhängigkeit von der definierten Zeit für den Watchdog (Register 0×1120, Seite 9-7), wie folgt:  Watchdog = 0 ms (Default) →...
  • Seite 127: Parameter Und Diagnosemeldungen Der I/O-Kanäle

    Parameter und Diagnosemeldungen der I/O-Kanäle Parameter und Diagnosemeldungen der I/O-Kanäle Hinweis Erläuterungen zu den Parametern und den Diagnosen der Stationen und entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Registermapping der FGEN-Stationen (Seite 9-11). 9-21 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 128 Implementierung von Modbus TCP 9-22 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 129: Anwendungsbeispiel: Fgen Für Modbus Tcp Mit Codesys Win V3

    10 Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 10.1 Verwendete Hard-/Software ......................10-2 10.1.1 Hardware......................................10-2 10.1.2 Software......................................10-2 10.2 Netzwerkkonfiguration ....................... 10-3 10.3 Programmierung mit CoDeSys ....................10-4 10.3.1 Vordefinierte Feature Sets ................................. 10-4 10.3.2 Erstellen eines neuen Projektes ............................... 10-5 10.3.3 Definieren der Kommunikationseinstellungen........................
  • Seite 130: Verwendete Hard-/Software

    Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 10.1 Verwendete Hard-/Software 10.1.1 Hardware  FGEN-IOM88-5001 (IP-Adresse 192.168.1.90)  FGEN-XSG16-5001 (IP-Adresse 192.168.1.107) 10.1.2 Software  CoDeSys 3.4, SP3, Patch 1  Steuerung: CoDeSys Control Win V3 (3.4.3.10) 10-2 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 131: Netzwerkkonfiguration

    Netzwerkkonfiguration 10.2 Netzwerkkonfiguration Die FGEN-Stationen werden im Adressier-Modus „PGM-DHCP“, Schalterstellung „600“, ausgeliefert und können dann unter der IP-Adresse 192.168.1.254 angesprochen werden. Hinweis Um eine Kommunikation zwischen den FGEN-Stationen und einer SPS/einem PC oder einer Netzwerkkarte herzustellen, müssen beide Geräte Teilnehmer eines Netzwerkes sein. Dazu müssen Sie entweder ...
  • Seite 132: Programmierung Mit Codesys

    Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 10.3 Programmierung mit CoDeSys Öffnen Sie CoDeSys über „Start → Alle Programme → 3 S CoDeSys → CoDeSys → CoDeSys V 3.4“. 10.3.1 Vordefinierte Feature Sets In diesem Beispiel wird CoDeSys mit dem „Professional Feature Set“, nicht mit dem „Standard Feature Set“...
  • Seite 133: Erstellen Eines Neuen Projektes

    Programmierung mit CoDeSys 10.3.2 Erstellen eines neuen Projektes 1 Erstellen Sie ein neues CoDeSys-Projekt über „Datei → Neues Projekt“. Abbildung 10-2: Neues Projekt 2 Wählen sie ein „Standardprojekt“ und vergeben Sie einen beliebigen Namen. Abbildung 10-3: Standardpro- jekt 10-5 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 134 Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 3 Bestimmen Sie hier auch Ihre bevorzugte Programmiersprache. In diesem Beispiel wird Strukturierter Text verwendet. Abbildung 10-4: Auswahl der CoDeSys Con- trol Win V3 4 Das neue Projekt ist erstellt. 5 In CoDeSys sieht der Projektbaum wie folgt aus: Abbildung 10-5: Projektbaum Hinweis...
  • Seite 135: Definieren Der Kommunikationseinstellungen

    Programmierung mit CoDeSys 10.3.3 Definieren der Kommunikationseinstellungen Ein Doppelklick auf das „Device (CoDeSys Control Win V3)“ öffnet die dazugehörigen Editoren. Im Register „Kommunikationseinstellungen“ wird der Kommunikationspfad (Gateway) zum HMI definiert. Gateway definieren 1 Öffnen Sie über die Schaltfläche „Gateway hinzufügen“ den Dialog „Gateway“ und vergeben Sie ggf. einen neuen Gateway-Namen.
  • Seite 136: Kommunikationspfad Setzen

    Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 Kommunikationspfad setzen 1 Markieren Sie das Gateway und durchsuchen Sie über die entsprechende Schaltfläche das Netzwerk. 2 Die Netzwerkkarte Ihres PCs wird gefunden und dann von Ihnen als aktiver Pfad gesetzt. Abbildung 10-7: Kommunika- tionspfad setzen...
  • Seite 137: Hinzufügen Des Ethernet-Adapters

    Programmierung mit CoDeSys 10.3.4 Hinzufügen des Ethernet-Adapters Öffnen Sie per Rechtsklick auf den Eintrag des Device das Kontextmenü, wählen Sie im Dialog „Gerät anhängen“ unter „Feldbusse → Ethernet Adapter“ den Ethernet-Adapter von 3S aus und fügen Sie ihn dem Projektbaum hinzu. Abbildung 10-8: Ethernet-Adap- ter als Gerät...
  • Seite 138: Hinzufügen Des Modbus Masters

    Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 10.3.5 Hinzufügen des Modbus Masters Ein Rechtsklick auf den Ethernet-Adapter öffnet das Kontextmenü. Wählen Sie hier „Gerät anhängen“ und fügen Sie den Modbus TCP-Master dem Projektbaum hinzu. Abbildung 10-9: Anhängen des Modbus-Mas- ters 10-10...
  • Seite 139: Anhängen Eines Modbus Tcp-Slaves

    Programmierung mit CoDeSys 10.3.6 Anhängen eines Modbus TCP-Slaves 1 Fügen Sie nun die Modbus TCP-Slaves zum Projekt hinzu und benennen Sie sie ggf. um. Abbildung 10-10: Auswahl eines Slaves 10-11 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 140 Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 2 Per Doppelklick auf den Eintrag des Slaves im Projektbaum öffnen Sie auch hier die dazugehörigen Editoren. 3 Stellen Sie im Register „Modbus TCP Slave“ die IP-Adresse des Knotens ein (hier im Beispiel: Adresse 192.168.1.90 für FGEN-IOM88-5001 und 192.168.1.107 für FGEN-XSG16-5001).
  • Seite 141: Programmierung (Beispielprogramm)

    Programmierung mit CoDeSys 10.3.7 Programmierung (Beispielprogramm) Die Programmierung erfolgt im Projektbaum unter PLC_PRG. In diesem Beispiel wird in Structured Text (ST) programmiert wie unter Erstellen eines neuen Projektes (Seite 10-5) definiert. Kleines Beispielprogramm 1 Counter zählt hoch, 2 Counter-Reset über Setzen der Variable „xReset“ (BOOL) auf „1“. „xReset“...
  • Seite 142: Codesys: Globale Variablen

    Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 10.3.8 CoDeSys: Globale Variablen Globale Variablen werden entweder in der Globalen Variablenliste (siehe Seite 10-15) oder direkt in den I/O-Abbildern der einzelnen Stationen definiert. Abbildung 10-13: Beispiel der Definition einer globalen Varia- blen 10-14 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 143: Modbus-Kanäle

    Programmierung mit CoDeSys Globale Variablenliste Auch die Erstellung einer „Globalen Variablenliste“ ist möglich: Rechtsklick auf „APPL“ → „Objekt hinzufügen“ → „Globale Variablenliste“. Definieren Sie die Globalen Variablen. Sie werden beim Übersetzen des Projektes automatisch mit exportiert, wenn sie in der Symbolkonfiguration zum Export ausgewählt wurden (siehe auch Vordefinierte Feature Sets, Abbildung...
  • Seite 144: Modbus-Datenmapping

    Das Datenmapping der einzelnen FGEN-Stationen finden Sie in Kapitel 9, Abschnitt Registermapping der FGEN-Stationen (Seite 9-11). Darüber hinaus bietet die TURCK-Software „I/O-ASSISTANT“ die Möglichkeit für jede Modbus-Station einen Modbus-Report zu erstellen, der das Mapping der betreffenden Station detailliert darstellt (siehe unten). Modbus-Mapping (I/O-ASSISTANT) Abbildung 10-15: Modbus Report...
  • Seite 145: Einrichten Der Modbus-Kanäle (Beispiele)

    Programmierung mit CoDeSys Einrichten der Modbus-Kanäle ( Beispiele) 1 Schreiben von %QW0 und Mappen des Zählerwertes (VAR „Counter“, siehe PLC_PRG, Seite 10-13) auf das Ausgangsbyte der Station FGEN-XSG16-5001 (%QW0). Schreiben: %QW0 – Zugriffstyp: Write Single Register (Funktionscode 06) – Write Register, Offset: 0×9000 (siehe Registermapping der FGEN-Stationen,...
  • Seite 146 Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 – Suchen Sie hier die zu verknüpfende Variable aus. „Counter“ befindet sich unter „PLC_PRG“, da sie dort definiert wurde, siehe Programmierung (Beispielprogramm). Abbildung 10-17: Mappen des Counter-Wertes auf %QW0 – Bestätigen Sie mit „OK“. Der Counter-Wert wird nun auf %QW0 der Station gespiegelt und ausgegeben.
  • Seite 147 Programmierung mit CoDeSys 2 Lesen: Bit 0 an FGEN-IOM88-5001 → Rücksetzen des Zählers (mit „xReset“ = 1) Lesen: %IW0 – Zugriffstyp: Read Holding Register (Funktionscode 03) – Read Register, Offset: 0×0000 (siehe Registermapping der FGEN-Stationen, FGEN-XSG16-x001 (Seite 9-14))) Abbildung 10-18: Modbus-Kanal, „xReset“...
  • Seite 148: Mappen: "Xreset" (Globale Variabale) Auf %Ix0.0 In %Iw0

    Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 Mappen: „xReset“ (globale Variabale) auf %IX0.0 in %IW0 – „xReset“ wird im „ModbusTCPSlave I/O Abbild“ mit dem ersten Bit des %IW0 des FGEN-IOM88- 5001 verknüpft. – Doppelklicken Sie das Feld „Variable“ der entsprechenden Zeile. Über die erscheinende Schaltfläche „...“...
  • Seite 149 Programmierung mit CoDeSys 3 Lesen: Statusbyte der Station FGEN-XSG16-5001 – Zugriffstyp: Read Holding Registers (Funktionscode 03) – Read Register, Offset: 0×0001 (siehe Registermapping der FGEN-Stationen, FGEN-XSG16-x001 (Seite 9-14). – Das Status-Wort der Station wird aus Register 0×0001 augelesen. Abbildung 10-20: Einrichten des Modbus-Kanals zum Auslesen...
  • Seite 150 Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 4 Schreiben: Parameter der Station FGEN-XSG16-5001, Ziel → Invertieren des Eingangssignals an Kanal 5 Das Schreiben von Parametern in der Regel einmalig beim Programmstart und wird daher nicht als „normaler“ Modbus-Kanal unter „ModbusSlave Kanal“ angelegt sondern als Initialisierungs-Kanal unter „Modbus Slave Init“...
  • Seite 151 Programmierung mit CoDeSys Geschrieben wird also in Register 0×B001 eine 2 = 32 , die sich aus der Parameterbyte-Belegung zur Station ergibt. Abbildung 11: Einrichten des Initialisierungs- Kanals zur Para- metrierung 10-23 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 152: Übersetzen, Einlogen Und Start

    Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 10.3.10 Übersetzen, Einlogen und Start 1 Die WIN V3-PLC muss gestartet sein. Dies geschieht in der Windows-Taskleiste: Abbildung 10-1: Start der WIN V3-PLC 2 Übersetzen Sie das Programm: Abbildung 10-2: Übersetzen des Programms 10-24 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 153 Programmierung mit CoDeSys 3 Loggen Sie sich ein: Abbildung 10-3: Einloggen 4 Starten Sie das Programm: Abbildung 10-4: Starten des Programms 10-25 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 154: Auslesen Der Prozessdaten

    Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 10.3.11 Auslesen der Prozessdaten Die Prozessdaten der Station werden in der Registerkarte „ModbusTCPSlave I/O Abbild“ angezeigt. Hinweis Damit die Prozessedaten regelmäßig aktualisiert werden, ist die Funktion „Variablen immer aktualisieren“ zu aktivieren. Abbildung 10-5: ModbusTCP Slave I/O Abbild...
  • Seite 155: Auswertung Des Status-Worts Von Fgen-Xsg16-5001 (%Iw1)

    Programmierung mit CoDeSys 10.3.12 Auswertung des Status-Worts von FGEN-XSG16-5001 (%IW1) %IW1 enthält laut Definition des Modbus-Kommunikationskanals (siehe Einrichten der Modbus-Kanäle (Beispiele), Beispiel 4, Seite 10-21) das Status-Wort der Station. Die Meldung ist wie folgt zu interpretieren: %IW 2, „Aktueller Wert“ = 129 Register Bit 7 Bit 6...
  • Seite 156 Anwendungsbeispiel: FGEN für Modbus TCP mit CoDeSys Win V3 10-28 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 157 GSDML-Datei..........................11-3 11.3 PROFINET-Error Codes ......................... 11-4 11.4 Parameter ............................ 11-5 11.4.1 Allgemeine Modulparameter - Parameter für die Station (turck-fgen)..............11-5 11.4.2 Parameter für I/O-Kanäle ................................11-6 11.5 Beschreibung der Nutzdaten für azyklische Dienste ..............11-7 11.5.1 Beschreibung der azyklischen Stations-Nutzdaten......................11-7 11.5.2...
  • Seite 158: Implementierung Von Profinet

    Ethernet- Anschluss bei QC-/FSU-Applikationen (Seite 3-7). 11.1.2 FSU in FGEN Die TURCK FGEN-Stationen unterstützen den priorisierten Hochlauf FSU. Um FSU zu ermöglichen, sind die Feldbusknoten im Konfigurator HW Konfig von Step 7 (Siemens) entsprechend zu konfigurieren. Hinweis Bitte lesen Sie hierzu...
  • Seite 159: Gsdml-Datei

    GSDML-Datei 11.2 GSDML-Datei Die aktuelle GSDML-Datei für FGEN steht Ihnen auf der TURCK-Homepage www.turck.com Download zur Verfügung. Tabelle 11-1: Station GSD-Datei Bezeichnungen FGEN GSDML-V2.0-Turck-FGEN-JJJJMMTT-xxxxxx.xml der GSDML- Dateien 11-3 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 160: Profinet-Error Codes

    Implementierung von PROFINET 11.3 PROFINET-Error Codes Die kanalspezifischen Diagnosemeldungen sind wie folgt definiert: Tabelle 11-2: Wert (dez.) Diagnose kanalspezifi- Error-Codes (1 bis 9 nach Norm) sche Diagnose- meldungen Kurzschluss am Kanal Unterspannung: Unterspannung Kanal 0: Unterspannung an U Unterspannung Kanal 1: Unterspannung an U Error-Codes (16 bis 31, herstellerspezifisch) Externer Fehler: Überlast Sensorversorgung...
  • Seite 161: Parameter

    Parameter 11.4 Parameter Bei den Parametern der FGEN-Stationen muss zwischen den allgemeinen PROFINET-Parametern einer Station und den spezifischen Parametern der I/O-Kanäle unterschieden werden. 11.4.1 Allgemeine Modulparameter - Parameter für die Station (turck-fgen) Tabelle 11-3: Parametername Wert Bedeutung Parameter für die Station A Default- Ausgänge...
  • Seite 162: Parameter Für I/O-Kanäle

    Implementierung von PROFINET 11.4.2 Parameter für I/O-Kanäle Tabelle 11-4: Parametername Wert Bedeutung Parameter für I/O-Kanäle A Default- Digitaleingang x 0 = normal A Einstellung 1 = invertiert Das Eingangssignal wird invertiert. Ausgang bei 0 = automatisch Der Ausgang schaltet sich bei Überstrom au- Überstrom wiedereinschalten tomatisch wieder ein.
  • Seite 163: Beschreibung Der Nutzdaten Für Azyklische Dienste

    WORD Parameterdaten der Station (Slot 0). Stations-Bezeichnung STRING Bezeichnung der Station (Slot 0) Stations-Revision STRING Firmware-Revision der Station Vendor-ID WORD Identnummer für TURCK Stations-Name STRING Der Station zugewiesener Geräte- name Stations-Typ STRING Gerätetyp der Station Device-ID WORD Identnummer der Station...
  • Seite 164: Beschreibung Der Azyklischen I/O-Kanal-Nutzdaten

    Implementierung von PROFINET Tabelle 11-5: Index Name Datentyp Bemerkung Module Applica- (dez.) tion Instance 45041 I&M1-Funktionen STRING I&M Tag Function and location (0×AFF1) [54] 45042 I&M2-Funktionen STRING I&M Tag Function and location (0×AFF2) [16] 45043 I&M3-Funktionen STRING (0×AFF3) [54] 45044 I&M4-Funktionen STRING (0×AFF4)
  • Seite 165 12 Anwendungsbeispiel: FGEN für PROFINET mit einer Siemens S7 12.1 Anwendungsbeispiel ........................12-2 12.1.1 Allgemeines..................................... 12-2 12.1.2 Beispielnetzwerk ................................... 12-2 12.1.3 Neues Projekt im Simatic Manager............................12-3 12.1.4 Einstellen der PG/PC-Schnittstelle ............................12-3 12.1.5 Einlesen der GSDML-Dateien..............................12-4 12.1.6 Hinzufügen von PROFINET-Netzwerkteilnehmern......................12-7 –...
  • Seite 166: Anwendungsbeispiel: Fgen Für Profinet Mit Einer Siemens S7

    Anwendungsbeispiel: FGEN für PROFINET mit einer Siemens S7 12.1 Anwendungsbeispiel 12.1.1 Allgemeines Um die Kopplung von FGEN-Modulen für PROFINET mit einer Siemens-Steuerung S7 zu konfigurieren, wird das Software-Paket „SIMATIC Manager“, Version 5.5 der Firma Siemens verwendet. 12.1.2 Beispielnetzwerk  Siemens-Steuerung S7, CPU 315-2 PN/DP, 6ES7 315-2EH14-0AB0, V3.2 IP-Adresse 192.168.144.112 ...
  • Seite 167: Neues Projekt Im Simatic Manager

    Anwendungsbeispiel 12.1.3 Neues Projekt im Simatic Manager 1 Legen Sie im Simatic Manager über den Menüpunkt „Datei → neu“ ein neues Projekt an. 2 Fügen Sie dem Projekt über „Einfügen → Station...“eine Simatic-Station hinzu. In diesem Beispiel handelt es sich um eine „Simatic 300-Station“. Abbildung 12-1: Einfügen einer Simatic Station...
  • Seite 168: Einlesen Der Gsdml-Dateien

    1 Im Hardware-Konfigurator „HW Konfig“ öffnen Sie „Extras → GSD-Dateien installieren...“ den Dialog zum Installieren neuer GSD-Dateien. Abbildung 12-3: GSD-Datei installieren 2 Definieren Sie über „Durchsuchen“ den Ablageort der TURCK-GSDML-Dateien, installieren Sie diese und fügen Sie so die FGEN-Geräte zum Hardware-Katalog hinzu. Abbildung 12-4: GSDML-Datei installieren...
  • Seite 169 Anwendungsbeispiel Die FGEN-Stationen erscheinen unter „PROFINET IO → Weitere Feldgeräte → I/O → TURCK“. Abbildung 12-5: FGEN im Hard- ware-Katalog 12-5 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 170 Anwendungsbeispiel: FGEN für PROFINET mit einer Siemens S7 3 Wählen Sie nun aus dem Hardware-Katalog zunächst die Profilschiene „RACK-300“ für die Siemens CPU aus und ziehen Sie sie in das Netzwerk-Fenster. 4 Wählen Sie nun Siemens CPU aus dem Hardware-Katalog aus. In diesem Beispiel handelt es sich um die CPU 315-2 PN/DP, Ausgabestand 6ES7 315-2EH14-0AB0 (V 3.2).
  • Seite 171: Hinzufügen Von Profinet-Netzwerkteilnehmern

    Anwendungsbeispiel Abbildung 12-8: Neues Ethernet Subnetz einfügen 12.1.6 Hinzufügen von PROFINET-Netzwerkteilnehmern Die Teilnehmer des Beispielnetzwerkes (siehe Seite 12-2) werden wie folgt zum PROFINET hinzugefügt:  Siemens-Switch – Gerätename: SCALANCE-X202-2P – IP-Adresse: 192.168.144.166  ET200S – Gerätename: ET200-S – IP-Adresse: 192.168.144.188 Abbildung 12-9: Netzwerk-Teil- nehmer hinzu-...
  • Seite 172: Fgen-Stationen Hinzufügen Und Konfigurieren

     FGEN-XSG16-x001, – Gerätename: noch nicht zugewiesen – IP-Adresse: noch nicht zugewiesen 1 Wählen Sie die Station aus unter „PROFINET IO → Weitere Feldgeräte → I/O → TURCK→ FGEN“ und ziehen Sie es in das Ethernet-Netzwerk. Abbildung 12-10: FGEN-Station auswählen 2 Öffnen Sie per Doppelklick auf das Symbol der Station das Fenster „Eigenschaften - turck-fgen“.
  • Seite 173 3 Geben Sie hier jeweils den gewünschten Gerätenamen der Stationen ein. Abbildung 12-11: Dialog: Eigenschaften turck-fgen Hinweis Im PROFINET-System wird das angeschlossene Gerät nicht anhand seiner IP-Adresse identifiziert, sondern anhand seines Gerätenamens erkannt und angesprochen. Das Zuweisen eines Gerätenamens für ein konkretes IO-Device ist somit mit dem Einstellen der PROFIBUS-Adresse bei einem DP-Slave zu vergleichen.
  • Seite 174: Scannen Des Netzwerkes Nach Profinet-Teilnehmern

    Anwendungsbeispiel: FGEN für PROFINET mit einer Siemens S7 12.1.7 Scannen des Netzwerkes nach PROFINET-Teilnehmern Der Simatic Hardware-Konfigurator bietet die Möglichkeit, das PROFINET-Netzwerk über einen Broadcast-Befehl nach aktiven PROFINET-Teilnehmern zu durchsuchen. Diese werden anhand ihrer MAC-ID identifiziert. 1 Wählen Sie dazu unter „Zielsystem → Ethernet → Ethernet-Teilnehmer bearbeiten...“. 2 Im Dialog „Ethernet-Teilnehmer bearbeiten“...
  • Seite 175: Namenszuweisung Fgen-Stationen

    Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass der hier vergebene Gerätename und der Gerätename, der dem Teilnehmer im Eigenschaften-Dialog (siehe Abbildung 12-11: Dialog: Eigenschaften turck-fgen) zugewiesen wurde/wird, übereinstimmen. Ist dies nicht der Fall, kann die CPU den Teilnehmer nicht eindeutig identifizieren! 12-11 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 176: Profinet-Nachbarschaftserkennung (Lldp)

    Anwendungsbeispiel: FGEN für PROFINET mit einer Siemens S7 12.1.9 PROFINET-Nachbarschaftserkennung (LLDP) Die FGEN-Stationen unterstützen das LLDP-Protokoll (Link Layer Discovery Protocol). Bei einem Geräteaustausch ist für ein neues Gerät gleichen Typs mit identischer Prozessdatenbreite dank der Nachbarschaftserkennung keine vorherige PROFINET-Namenszuweisung (siehe Namenszuweisung FGEN-Stationen (Seite 12-11)) notwendig.
  • Seite 177: Konfiguration Der Nachbarschaftserkennung

    Anwendungsbeispiel Konfiguration der Nachbarschaftserkennung Jedem Gerät kann für jeden verfügbaren Ethernet-Port ein Nachbar-Port zugewiesen werden. Dieser dient im Falle des Geräteaustauschs dann dazu, dem neuen Gerät IP-Adresse und Gerätenamen zuzuweisen. Dies Zuweisung des Partner-Ports geschieht entweder in den Eigenschaften der Ethernet-Ports der Geräte, oder wird direkt über den PROFINET-Topologie-Editor gemacht (siehe Seite 12-14).
  • Seite 178 Anwendungsbeispiel: FGEN für PROFINET mit einer Siemens S7  Nachbarschafts-Zuweisung über den Topologie-Editor: Die Zuweisung der Nachbargeräte erfolgt entweder in der tabellarischen oder der grafischen Ansicht. Die Kupfer-Ports der Geräte sind grün dargestellt, die LWL-Ports orange. Abbildung 12-16: PROFINET Topo- logie-Editor A Bsp: Kupfer-Port B LWL-Ports...
  • Seite 179: Online Topologieerkennung

    Anwendungsbeispiel 12.1.10 Online Topologieerkennung Die Step7-Software bietet die Möglichkeit des Offline/Online-Abgleichs der konfigurierten Topologie mit der tatsächlich physikalisch vorliegenden. 1 Sie starten den „Offline/Online Vergleich“ im Topologie-Editor über die Schaltfläche „Start“ in der entsprechenden Registerkarte. Abbildung 12-17: PROFINET Topo- logie-Editor Offline/Online Vergleich 12-15...
  • Seite 180: Fast Start-Up - Konfiguration Der Feldbusknoten

    Hier im Beispiel werden die PN-IO-Slots der beiden FGEN-Stationen entsprechend eingestellt. Die folgende Darstellung zeigt die Aktivierung des priorisierten Hochlaufs am Beispiel des Knotens turck-fgen-107: Abbildung 12-18: Priorisierter Hochlauf, Einstellungen am PN-IO-Slot Hinweis Diese Einstellung ist auch am Nachbarknoten turck-fgen-90 vorzunehmen. 12-16 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 181: Einstellung Der Ethernet-Ports (Port 1 Und Port 2)

    Hinweis Bitte achten Sie bei der Konfiguration der Ethernet-Ports darauf, dass die Einstellungen für die Ports benachbarter Geräte identisch sind. Auch hier wird die Einstellung der Ports nur am Beispiel des Port 1 der Station turck-fgen-107 gezeigt. Abbildung 12-19: Konfiguration...
  • Seite 182: Diagnose Mit Step 7

    Anwendungsbeispiel: FGEN für PROFINET mit einer Siemens S7 12.1.12 Diagnose mit Step 7 Diagnosemeldungen im Hardware-Konfigurator Die FGEN-Stationen für PROFINET zeigt im Hardware-Konfigurator der Step 7-Software kanalspezifische Stations-Diagnosemeldungen an. Darüber hinaus ist für jede kanalspezifische Diagnosemeldung ein spezieller Hilfetext hinterlegt, der den Fehler genauer definiert: Abbildung 12-20: Diagnose...
  • Seite 183 13 Richtlinien für die elektrische Installation 13.1 Allgemeine Hinweise ........................13-2 13.1.1 Übergreifendes ....................................13-2 13.1.2 Leitungsführung.................................... 13-2 – Leitungsführung innerhalb und außerhalb von Schränken..................13-2 – Leitungsführung außerhalb von Gebäuden ........................13-3 13.1.3 Blitzschutz......................................13-3 13.1.4 Übertragungsmedien .................................. 13-3 13.2 Potenzialverhältnisse ........................
  • Seite 184: Richtlinien Für Die Elektrische Installation

    Richtlinien für die elektrische Installation 13.1 Allgemeine Hinweise 13.1.1 Übergreifendes Leitungen sollten in Gruppen eingeteilt werden, z. B. Signalleitungen, Datenleitungen, Starkstromleitungen, Stromversorgungsleitungen. Starkstromleitungen und Signal- bzw. Datenleitungen sollten immer in getrennten Kanälen oder Bündeln verlegt werden. Signal-bzw. Datenleitungen müssen immer so eng wie möglich an Masseflächen (z.
  • Seite 185: Blitzschutz

    Lichtwellenleiter (10BaseF)  verdrillte Zweidrahtleitung (10BaseT) mit Schirmung (STP) oder ohne Schirmung (UTP). Hinweis TURCK bietet eine Vielzahl von Kabeltypen für Feldbusleitungen als Meterware oder vorkonfektioniert mit verschiedensten Anschlusssteckern. Die Bestellinformationen für die verfügbaren Kabletypen entnehmen Sie bitte dem Feldbustechnik-Katalog (D301052).
  • Seite 186: Potenzialverhältnisse

    Richtlinien für die elektrische Installation 13.2 Potenzialverhältnisse Die Potenzialverhältnisse eines mit FGEN-Stationen realisierten Ethernet-Systems sind im folgenden Blockschaltbild dargestellt: Abbildung 13-1: Inputs Outputs Blockschaltbild einer FGEN- Station I > Ethernet 13-4 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 187: Elektromagnetische Verträglichkeit (Emv)

    Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) 13.3 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Die TURCK-Produkte werden den Anforderungen an die EMV voll gerecht. Vor der Installation ist dennoch eine EMV-Planung erforderlich. Hierbei sollten alle potenziellen Störquellen wie galvanische, induktive und kapazitive Kopplungen sowie Strahlungskopplungen berücksichtigt werden.
  • Seite 188: Schirmung Von Leitungen

    Richtlinien für die elektrische Installation 13.4 Schirmung von Leitungen Ein Leitungsschirm hat die Aufgabe, die Einkopplung von Störspannungen sowie die Auskopplung von Störfeldern bei Leitungen zu vermeiden. Daher sollten nur geschirmte Leitungen mit Schirmgeflechten aus gut leitendem Material (Kupfer oder Aluminium) und einer Überdeckung von mindestens 80 % verwendet werden.
  • Seite 189: Potenzialausgleich

    Potenzialausgleich 13.5 Potenzialausgleich Potenzialunterschiede können bei räumlich voneinander entfernten Anlageteilen auftreten, wenn diese  von unterschiedlichen Versorgungen gespeist werden.  beidseitig aufgelegte Leitungsschirme besitzen, die an unterschiedlichen Anlagenteilen geerdet werden. Zum Potenzialausgleich muss eine Potenzialausgleichsleitung gelegt werden. Gefahr Der Schirm darf nicht als Potenzialausgleich dienen! Abbildung 13-2: Potenzialaus- Schirm...
  • Seite 190 Richtlinien für die elektrische Installation 13-8 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 191: Anhang

    14 Anhang 14.1 Änderung der IP-Adresse eines PCs/einer Netzwerkkarte............14-2 14.1.1 Änderung der IP-Adresse bei Windows ..........................14-2 14.1.2 Änderung der IP-Adresse über PACTware™ (I/O-ASSISTANT V3) ................14-4 14.2 Deaktivieren/ anpassen der Firewall bei Windows..............14-5 14.2.1 Adressierung über DHCP ................................14-7 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll 14-1...
  • Seite 192: Änderung Der Ip-Adresse Eines Pcs/Einer Netzwerkkarte

    Anhang 14.1 Änderung der IP-Adresse eines PCs/einer Netzwerkkarte 14.1.1 Änderung der IP-Adresse bei Windows Die IP-Adresse wird in der Systemsteuerung geändert:  in Windows 2000/ Windows XP unter „Netzwerkverbindungen“,  in Windows 7 unter „Netzwerk- und Freigabecenter“. Abbildung 14-1: Ändern der IP- Adresse in Windows 2000/ 14-2...
  • Seite 193 Änderung der IP-Adresse eines PCs/einer Netzwerkkarte Abbildung 14-2: Ändern der IP- Adresse in Windows 7 14-3 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 194: Änderung Der Ip-Adresse Über Pactware™ (I/O-Assistant V3)

    14.1.2 Änderung der IP-Adresse über PACTware™ (I/O-ASSISTANT V3) Mit Hilfe des DTMs „Busadressen-Management“ im I/O-ASSISTANT V3 (Zugriff über: „Weitere Funktionen → Busadressen-Management“) können Sie das gesamte Ethernet-Netzwerk nach TURCK- Ethernet-Teilnehmern durchsuchen und deren IP-Adressen sowie die Subnetzmaske applikationsbedingt anpassen .
  • Seite 195: Deaktivieren/ Anpassen Der Firewall Bei Windows

    Deaktivieren/ anpassen der Firewall bei Windows 14.2 Deaktivieren/ anpassen der Firewall bei Windows Bei der Verwendung der Windows Firewall kann es bei der Änderung der IP-Adressen über den I/O-ASSISTANT zu Problemen kommen. In diesem Fall können Sie die systeminterne Windows Firewall vollständig deaktivieren bzw.
  • Seite 196 Anhang  Anpassen der Firewall In diesem Fall bleibt die Firewall aktiv, der Punkt „Keine Ausnahmen zulassen“ ist deaktiviert: Abbildung 14-6: Anpassen der Firewall bei Windows 2000/ Abbildung 14-7: Anpassen der Firewall bei Windows 7 14-6 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 197: Adressierung Über Dhcp

    Deaktivieren/ anpassen der Firewall bei Windows 14.2.1 Adressierung über DHCP In diesem Anwendungsbeispiel wird die IP-Adresse mittels der Software „BootP/DHCP-Server“ Version 2.3.2.0 von Rockwell Automation vergeben. Abbildung 14-8: BootP-Server von Rockwell Automation Adressen von 1 bis 254 können vergeben werden. Die Adressen 0 und 255 sind für Braodcast- Meldungen im Subnetz vergeben.
  • Seite 198 Anhang Ein Doppelklick auf den Reuest-Eintrag öffnet den „New Entry“-Dialog, in dem der MAC-ID eine neue IP- Adresse zugewiesen werden kann. Abbildung 14-10: Setzen der IP- Adresse über DHCP Der BootP/DHCP-Server sendet die IP-Adresse über BootP/DHCP zum Gerät und nach wenigen Sekunden antwortet das Gerät mit der neuen IP-Adresse.
  • Seite 199: Glossar

    Glossar Abschlusswiderstand Widerstand am Anfang und am Ende einer Bus-Leitung, der störende Signalreflexionen verhindert und zur Leitungsanpassung bei Busleitungen dient. Abschlusswiderstände müssen immer die letzte Einheit am Ende eines Bussegments sein. Acknowledge Quittung des Empfängers für ein empfangenes Signal. Adresse Nummer zur Kennzeichnung z.
  • Seite 200 Glossar bidirektional In beiden Richtungen arbeitend. Blitzschutz Alle Maßnahmen, die dazu dienen, ein System vor Schäden durch Überspan-nungen zu schützen, die von Blitzen hervorgerufen werden können. BootP Kurz für Bootstrap-Protokoll. Das Bootstrap-Protokoll dient zur zur Einstellung der Netzwerkadresse von Netzwerkknoten über einen Bootserver .
  • Seite 201 Erder Eine oder mehrere Komponenten, die mit dem Erdreich direkten und guten Kontakt haben. Abkürzung für engl. „Electro Static Discharge“, elektrostatische Entladung. Feldbus Datennetz auf der Sensor-/Aktorebene. Ein Feldbus verbindet die Geräte in der Feldebene. Kennzeichnend für einen Feldbus sind hohe Übertragungssicherheit und Echtzeitverhalten. Feldeinspeisung Einspeisung der Spannung zur Versorgung der Feldgeräte sowie der Signalspannung.
  • Seite 202 Glossar induktive Kopplung Eine induktive (magnetische) Kopplung tritt zwischen zwei stromdurchflossenen Leitern auf. Die durch die Ströme hervorgerufene magnetische Wirkung induziert eine Störspannung. Typische Störquellen sind z. B. Transformatoren, Motoren, parallel laufende Netzkabel und HF-Signalkabel. IP-Protokoll Abk. für Internet-Protokoll, Protokoll zum paketorientierten und verbindungslosen Transport von Datenpaketen von einem Sender über mehrere Netze hinweg zu einem Empfänger.
  • Seite 203 Ping Implementierung eines Echo-Protokolls, benutzt, um die Erreichbarkeit von Zielstationen zu testen. Potenzialausgleich Die Angleichung der elektrischen Niveaus der Körper elektrischer Betriebsmittel und fremder, leitfähiger Körper durch eine elektrische Verbindung. potenzialfrei Galvanische Trennung der Bezugspotenziale von Steuer- und Laststromkreisen bei I/O-Modulen. potenzialgebunden Elektrische Verbindung der Bezugspotenziale von Steuer- und Laststromkreisen bei I/O-Modulen.
  • Seite 204 Glossar 15-6 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 205: Index

    Index Adressierung Klassen ...................3-7 Anschlussebene –Assembly Objekt ..................3-8 ................7-9 Anschlussmöglichkeiten –Connection Manager Objekt ..............3-7 ........... 7-21 Ausgänge, Fehlerfall –Digital Versatile Modules ................ 9-20 ............7-34 azyklische Dienste –Ethernet Link Objekt ................11-7 ..............7-26 –Ethernet/IP, Standard ..............7-6 –Identity Objekt ..................7-7 bestimmungsgemäßer Gebrauch –Process Data ..........1-4...
  • Seite 206 Index Terminal Slot Class ................7-30 Transport, sachgerecht ..............1-4 Übertragungsmedien ..............13-3 WIN 2000 ....................14-2 WIN NT ..................... 14-2 WIN XP ..................... 14-2 16-2 D301270 1013 - FGEN - Multiprotokoll...
  • Seite 207 Hans Turck GmbH & Co. KG 45472 Mülheim an der Ruhr Germany Witzlebenstraße 7 Tel. +49 (0) 208 4952-0 Fax +49 (0) 208 4952-264 E-Mail more@turck.com Internet www.turck.com...

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