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Samson TROVIS 3797 Einbau- Und Bedienungsanleitung

Samson TROVIS 3797 Einbau- Und Bedienungsanleitung

Intelligenter stellungsregler
Inhaltsverzeichnis
EB 8497
Originalanleitung
Bauart 3797
Intelligenter Stellungsregler TROVIS 3797 (PROFINET
)
®
HV 02.00.00 · SV 02.00.xx
Ausgabe Juni 2024
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Samson TROVIS 3797

  • Seite 1 EB 8497 Originalanleitung Bauart 3797 Intelligenter Stellungsregler TROVIS 3797 (PROFINET ® HV 02.00.00 · SV 02.00.xx Ausgabe Juni 2024...
  • Seite 2 Î Für die sichere und sachgerechte Anwendung diese EB vor Gebrauch sorgfältig lesen und für späteres Nachschlagen aufbewahren. Î Bei Fragen, die über den Inhalt dieser EB hinausgehen, After Sales Service von SAMSON kontaktieren (aftersalesservice@samsongroup.com). Gerätebezogene Dokumente, wie beispielsweise die Einbau- und Bedie- nungsanleitungen, stehen im Internet unter www.samsongroup.com >...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen ..........1-1 Hinweise zu möglichen schweren Personenschäden ........1-4 Hinweise zu möglichen Personenschäden ............1-5 Hinweise zu möglichen Sachschäden ............1-5 Kennzeichnungen am Gerät ................2-1 Typenschild ....................2-1 2.1.1 Elektronikmodul ..................2-2 Artikelcode ....................2-3 Firmwareversionen ..................2-4 Aufbau und Wirkungsweise ................3-1 Optionale Module ..................3-3 Pneumatikmodule ..................3-3 3.2.1 Optionsmodule ...................3-6...
  • Seite 4 Inhalt Externen Positionssensor montieren .............5-35 5.4.1 Montage bei Typ 3277 ................5-35 5.4.2 Montage nach IEC 60534-6 (NAMUR) ............5-37 5.4.3 Montage an Schwenkantriebe ..............5-38 Pneumatischen Anschluss herstellen ............5-39 5.5.1 Stelldruckanschluss ..................5-40 5.5.2 Stelldruckanzeige ..................5-40 5.5.3 Zuluftdruck ....................5-40 5.5.4 Standardanwendungen und Hook-ups ............5-41 Elektrischen Anschluss herstellen ..............5-43 Montagezubehör ..................5-47 Bedienung ....................6-1 Dreh-/Druckknopf ..................6-2 Initialisierungstaster (INIT) ................6-2...
  • Seite 5 Firmware updaten ..................10-2 10.3 Stellungsregler periodisch prüfen ..............10-2 Außerbetriebnahme .................11-1 Demontage ....................12-1 Reparatur ....................13-1 13.1 Geräte an SAMSON senden..............13-1 Entsorgung....................14-1 Zertifikate ....................15-1 Anhang A (Konfigurationshinweise) ............16-1 16.1 Bedienung am Gerät, mit TROVIS-VIEW oder per DD und FDI-Paket .....16-1 16.1.1 Hauptmenü ....................16-1 16.1.2...
  • Seite 6 Inhalt Anhang B ....................17-1 17.1 Service .....................17-1 EB 8497...
  • Seite 7: Sicherheitshinweise Und Schutzmaßnahmen

    Betreiber den Stellungsregler in anderen Anwendungen oder Umgebungen einsetzen möchte, muss er hierfür Rücksprache mit SAMSON halten. SAMSON haftet nicht für Schäden, die aus Nichtbeachtung der bestimmungsgemäßen Ver- wendung resultieren sowie für Schäden, die durch äußere Kräfte oder andere äußere Einwir- kungen entstehen.
  • Seite 8 Î Persönliche Schutzausrüstung aus der zugehörigen Ventildokumentation beachten. Î Weitere Schutzausrüstung beim Anlagenbetreiber erfragen. Änderungen und sonstige Modifikationen Änderungen, Umbauten und sonstige Modifikationen des Produkts sind durch SAMSON nicht autorisiert. Sie erfolgen ausschließlich auf eigene Gefahr und können unter anderem zu Sicherheitsrisiken führen sowie dazu, dass das Produkt nicht mehr den für seine Verwendung erforderlichen Voraussetzungen entspricht.
  • Seite 9 Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen und Bedienungsanleitung zur Verfügung zu stellen und das Bedienungspersonal in der sach- gerechten Bedienung zu unterweisen. Weiterhin muss der Betreiber sicherstellen, dass das Bedienungspersonal oder Dritte nicht gefährdet werden. Sorgfaltspflicht des Bedienungspersonals Das Bedienungspersonal muss mit der vorliegenden Einbau- und Bedienungsanleitung ver- traut sein und sich an die darin aufgeführten Gefahrenhinweise, Warnhinweise und Hinwei- se halten.
  • Seite 10 Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen Die Konformitätserklärungen stehen im Kapitel „Zertifikate“ zur Verfügung. Mitgeltende Dokumente Folgende Dokumente gelten in Ergänzung zu dieser Einbau- und Bedienungsanleitung: − Bedienungsanleitung für Ventildiagnose: u EB 8389-4 − Einbau- und Bedienungsanleitungen der Komponenten, an die der Stellungsregler ange- baut wurde (Ventil, Antrieb, Stellventilzubehör ...) 1.1 Hinweise zu möglichen schweren Personenschäden GEFAHR Lebensgefahr durch Zündung einer explosionsfähigen Atmosphäre! Unsachgemäß...
  • Seite 11 Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen 1.2 Hinweise zu möglichen Personenschäden WARNUNG Quetschgefahr durch bewegliche Antriebs- und Kegelstange am Ventil! Solange die pneumatische Hilfsenergie am Stellungsregler angeschlossen ist, durchfährt das Ventil seinen Stellbereich. Î Nicht ins Joch greifen, solange die pneumatische Hilfsenergie am Stellungsregler wirksam angeschlossen ist.
  • Seite 12 Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen Fehlfunktion durch fehlende Initialisierung! Durch die Initialisierung wird der Stellungsregler mit der Anbausituation abgeglichen. Erst nach erfolgreich durchgeführter Initialisierung ist der Stellungsregler betriebsbereit. Î Stellungsregler bei der Erstinbetriebnahme initialisieren. Î Stellungsregler nach Änderung der Anbausituation initialisieren. Î Stellungsregler nach Austausch/Ergänzung von Pneumatikmodulen initialisieren. Beschädigung des Stellungsreglers durch unzulässiges Erden elektrischer Schweißgerä- Î...
  • Seite 13: Kennzeichnungen Am Gerät

    Modellnummer DataMatrix-Code Optionsmodule (elektronisches Typenschild) Pneumatikmodul einfach- oder doppeltwirkend ja/nein Pneumatikmodul Verblockfunktion ja/nein SAMSON Z3799 Option module [ ] Pneumatikmodul Verblockfunktion ja/nein Inductive limit switch 1 / 2, NO Steckplatz A besetzt ja/nein Forced venting Steckplatz B besetzt ja/nein Kennbuchstabe des Optionsmoduls...
  • Seite 14: Elektronikmodul

    Kennzeichnungen am Gerät 2.1.1 Elektronikmodul SERIAL INTERFACE Beschriftung Steckplatz für Blindmodul Zweidraht-Ether- 2-WISE power load net-APL-Anschluss 3797 Date Herstellungsdatum Materialnummer Mat. Serialnummer Data-Matrix-Code EB 8497...
  • Seite 15: Artikelcode

    Kennzeichnungen am Gerät 2.2 Artikelcode Stellungsregler TROVIS 3797- x x x 0 x x 0 0 0 0 2 1 0 0 0 1 0 x 0 0 0 0 9 9 9 9 mit LCD, Autotune, PROFINET -Kommunikation ® Ex-Schutz ohne 0 0 0 ATEX...
  • Seite 16: Firmwareversionen

    Kennzeichnungen am Gerät Stellungsregler TROVIS 3797- x x x 0 x x 0 0 0 0 2 1 0 0 0 1 0 x 0 0 0 0 9 9 9 9 Gehäusewerkstoff Aluminium (Standard) Edelstahl spezielle Anwendungen ohne vorbereitet mit Adapter für VDI/VDE 3847 zusätzliche Zulassung ohne zulässige Umgebungstemperatur –55 bis +85 °C...
  • Seite 17: Aufbau Und Wirkungsweise

    Aufbau und Wirkungsweise 3 Aufbau und Wirkungsweise den Wegaufnehmer (2) übertragen und dem Mikrocontroller (4) zugeführt. Der im Cont- Î vgl. Bild 3-1 roller enthaltene PID-Algorithmus vergleicht Der elektropneumatische Stellungsregler den Istwert des Wegaufnehmers (2) mit dem TROVIS 3797 wird an pneumatische Stell- von der Regeleinrichtung kommenden Stellsi- ventile angebaut und dient der Zuordnung gnal.
  • Seite 18 Aufbau und Wirkungsweise Serial Interface µC & PROFINET over APL Stellventil Steckplatz Pneumatikmodul A Wegaufnehmer Steckplatz Pneumatikmodul B Mikrocontroller Steckplatz Optionsmodul C Drucksensoren Steckplatz Optionsmodul D Kommunikationsschnittstelle Verfügbare Optionen Display M.1 Induktive Grenzkontakte mit Binärausgang (NAMUR) Dreh-/Druckknopf M.2 Binäreingang M.3 Zwangsentlüftung mit Binärein- und Ausgang Bild 3-1: Blockschaltbild EB 8497...
  • Seite 19: Optionale Module

    Aufbau und Wirkungsweise 3.1 Optionale Module 3.2 Pneumatikmodule Der Stellungsregler TROVIS 3793 kann Der Stellungsregler ist an den Steckplätzen A durch den modularen Aufbau an spezifische und B mit einem Pneumatikmodul und einem Anforderungen angepasst werden: Blindmodul ausgestattet. − Pneumatikmodule zur Anpassung von Bei seiner Auslieferung ist der Stellungsregler Luftleistung, Wirkungsart (einfach- oder bereits mit den Pneumatikmodulen bestückt.
  • Seite 20 Aufbau und Wirkungsweise P3799-0001 P3799-0002 µC µC Supply Output Supply Output P3799-0003 P3799-0004 1 Kolbenschieber 2 Wegaufnehmer µC µC 3 Microcontroller 4 Sicherheitsschaltung 5 i/p-Wandler 6 Druckminderer 7 pneumatisches Ventil Supply Output Supply Output Bild 3-2: Aufbau der Pneumatikmodule EB 8497...
  • Seite 21 Aufbau und Wirkungsweise Tabelle 3-2: Zulässige Kombinationsmöglichkeiten der Pneumatikmodule Sicherheitsstellung Steckplatz A Steckplatz B Funktion Luftleistung Output 138 Output 238 P3799-0001 P3799-0000 einfach-/doppeltwirkend 0,35 entlüftet belüftet VS  P3799-0001 P3799-0001 einfach-/doppeltwirkend 0,70 entlüftet belüftet VS  P3799-0002 P3799-0003 einfachwirkend, 2x unabhängig 0,35 entlüftet entlüftet VS ...
  • Seite 22: Optionsmodule

    Aufbau und Wirkungsweise 3.2.1 Optionsmodule − Anschluss einer SPS nach DIN EN 61131-2, P  = 400 mW Der Stellungsregler kann mit maximal zwei − Anschluss an NAMUR-Schaltverstärker Optionsmodulen ausgestattet werden. Dabei nach EN 60947-5-6 gilt: Analoger Stellungsmelder Î Optionsmodule gleicher Kennung nicht Der Stellungsmelder arbeitet als Zweilei- gleichzeitig im Stellungsregler verwen- ter-Messumformer und gibt das über den Mi- den.
  • Seite 23 − Vor-Ort-Schreibschutz: Nach der ersten an einer Wand) platziert werden. Nur der Initialisierung kann ein Vor-Ort-Schreib- Sensor (SAMSON) ist am Ventil montiert. schutz gesetzt werden. Solange der Bi- Die Verbindung von x- und y-Signal zum näreingang aktiv ist, können am Stel- Antrieb des Stellventils wird durch Kabel und lungsregler keine Einstellungen geändert...
  • Seite 24 Aufbau und Wirkungsweise Tabelle 3-4: Verfügbare Optionsmodule für den Stellungsregler TROVIS 3797 Funktion Externer Positionssensor I Externer Positionssensor II (4 bis 20 mA) Analogeingang 4 bis 20 mA Leckagesensor Induktive Grenzkontakte Mechanische Grenzkontakte Software-Grenzkontakte (NAMUR) Software-Grenzkontakte (SPS) Analoger Stellungsmelder Binäreingang (24 V) Optionsmodul Binäreingang (Kontakt) Zwangsentlüftung Binärausgang Artikelcode Kennung Beschreibung Z3799-00000 Blindmodul Z3799-xxx15 • •...
  • Seite 25: Anbauvarianten

    Info bindungsblock auf den Antrieb geführt, TROVIS-VIEW ist eine kostenlose Software, bei Sicherheitsstellung „Antriebsstange die auf der SAMSON-Internetseite unter ausfahrend“ intern über eine Bohrung im u www.samsongroup.com > DOWNLOADS Ventiljoch und bei „Antriebsstange ein- > Software & Treiber > TROVIS-VIEW herun- fahrend“...
  • Seite 26: Technische Daten

    Leitungsinduktivität Le: 0,4 bis 1 mH/km Leitungskapazität: 45 bis 200 nF/km Bei zwei-/dreiadrigen Leitungen gilt gemäß EN IEC 60079-14: 200 pF/m und entweder 1 µH/m oder 30 µH/Ω max. Versorgungswerte: 17,5 V · 380 mA · 5,32 W Kommunikation PROFINET over Ethernet-APL lokal SAMSON SSP-Schnittstelle und Serial-Interface-Adapter oder SSP over APL (Softwarevoraussetzung: TROVIS-VIEW mit Datenbankmodul 3797) Hilfsenergie Zuluft 2,5 bis 10 bar (30 bis 150 psi) Luftqualität ISO 8573-1 max. Teilchengröße und -dichte: Klasse 4 Ölgehalt:...
  • Seite 27 Aufbau und Wirkungsweise Bewegungsrichtung umkehrbar Luftverbrauch je Modul ≤300 l /h bei Zuluftdruck 6 bar  2) Luftlieferung (bei ∆p = 6 bar) Antrieb Belüften 32 m ³/h mit einem Pneumatikmodul (K = 0,34) V max (20 °C) 60 m ³/h mit zwei gleichen Pneumatikmodulen (K = 0,64) V max (20 °C) Antrieb Entlüften 37 m ³/h mit einem Pneumatikmodul (K = 0,40) V max (20 °C) 70 m ³/h mit zwei gleichen Pneumatikmodulen (K = 0,75) V max (20 °C)
  • Seite 28 Aufbau und Wirkungsweise Elektrische Anschlüsse Kabelverschraubungen bis zu 4 Stück, M20 x 1,5 Klemmen Schraubklemmen für Drahtquerschnitte von 0,2 bis 2,5 mm² bei Optionsmodulen 0,2 bis 1,5 mm² Kommunikation TROVIS VIEW mit SSP/ PROFINET Explosionsschutz vgl. Tabelle 3-9 Werkstoffe Gehäuse und Deckel Aluminium-Druckguss EN AC-AlSi12 (Fe) (EN AC-44300) nach DIN EN 1706, chromatiert und pulverlackbeschichtet Edelstahl 1.4408 Sichtscheibe Makrolon 2807 ® Kabelverschraubungen Messing vernickelt, Edelstahl 1.4305, Polyamid sonstige außenliegende Edelstahl 1.4571 und 1.4404 (316 L) Teile...
  • Seite 29 Aufbau und Wirkungsweise Binärausgang NAMUR Ausführung galvanisch getrennt, verpolsicher, galvanisch getrennt, verpolsicher, Schaltausgang nach EN 60947-5-6 Binäreingang einer SPS nach EN 61131-2, P  = 400 mW sperrend ≤1,0 mA gesperrt Signalzustand leitend ≥2,2 mA leitend (R = 348 Ω) Zerstörgrenze 32 V DC / 24 V AC 16 V DC / 50 mA Binäreingang (24 V) Ausführung galvanisch getrennt, verpolsicher Spannungseingang 0 bis 24 V DC Eingangswiderstand ≥7 kΩ...
  • Seite 30 Schlitzinitiatoren Typ SJ2-SN, verpolsicher Messplatte nicht erfasst ≥3 mA Messplatte erfasst ≤1 mA Zerstörgrenze 20 V DC Zulässige Umge- –50 bis +85 °C bungstemperatur Externer Positionssensor I Ausführung zum Anschluss an externen Positionssensor (SAMSON) Zulässige Umge- –30 bis +80 °C bungstemperatur –30 bis +55 °C T 85 °C: –30 bis +55 °C Externer Positionssensor II (4 bis 20 mA) Eingang 4 bis 20 mA, galvanisch getrennt, verpolsicher Bürde <4,3 V Strombegrenzung 33 mA...
  • Seite 31: Maße In Mm

    Aufbau und Wirkungsweise 3.6 Maße in mm Anbau nach IEC 60534-6 (NAMUR) EB 8497 3-15...
  • Seite 32 Aufbau und Wirkungsweise Manometerhalter, zweifach Manometerhalter, dreifach Anschlussplatte 3-16 EB 8497...
  • Seite 33 Aufbau und Wirkungsweise Anbau nach VDI/VDE 3847-1 an Antrieb Typ 3277 Anbau nach VDI/VDE 3847-1 an NAMUR-Rippe EB 8497 3-17...
  • Seite 34 Aufbau und Wirkungsweise Anbau an Schwenkantriebe nach VDI/VDE 3847-2 Anbau an Schwenkantriebe nach VDI/VDE 3845 Befestigungsebene 1, Größe AA1 bis AA4, vgl. Kap. „Montage” Ø101 3-18 EB 8497...
  • Seite 35 Aufbau und Wirkungsweise Hebel Hebel 25 mm 50 mm 66 mm 70 mm 100 mm 116 mm 100 mm 200 mm 216 mm 200 mm 300 mm 316 mm 3.7 Befestigungsebenen nach VDI/VDE 3845 (September 2010) Befestigungsebene 2 (Konsolenoberfläche) Befestigungsebene 1 (Antriebsoberfläche) Antrieb Maße in mm Größe Ød 5,5 für M5 5,5 für M5 5,5 für M5 ØD 5,5 für M5 5,5 für M5...
  • Seite 36 3-20 EB 8497...
  • Seite 37: Lieferung Und Innerbetrieblicher Transport

    Î Bei abweichenden Lagerbedingungen Î Verpackung sachgemäß entsprechend Rücksprache mit SAMSON halten. den lokalen Vorschriften entsorgen. Da- bei Verpackungsmaterialien nach Sorten trennen und dem Recycling zuführen. Info SAMSON empfiehlt, bei längerer Lagerung regelmäßig die Lagerbedingungen zu prü- fen. EB 8497...
  • Seite 38 Lieferung und innerbetrieblicher Transport Lagerbedingungen − Stellungsregler, Pneumatikmodule und Optionsmodule vor äußeren Einflüssen wie z. B. Stößen schützen. − Stellungsregler, Pneumatikmodule und Optionsmodule vor Nässe und Schmutz schützen und bei einer relativen Luft- feuchte von <75 % lagern. In feuchten Räumen Kondenswasserbildung verhin- dern. Ggf. Trockenmittel oder Heizung einsetzen. − Sicherstellen, dass die umgebende Luft frei von Säuren oder anderen korrosiven und aggressiven Medien ist.
  • Seite 39: Montage

    Montage 5 Montage WARNUNG Die in diesem Kapitel beschriebenen Arbei- Quetschgefahr durch bewegliche Antriebs- ten dürfen nur durch Fachpersonal durchge- und Kegelstange am Ventil! führt werden, das der jeweiligen Aufgabe Î Nicht ins Joch greifen, solange die pneu- entsprechend qualifiziert ist. matische Hilfsenergie am Stellungsregler wirksam angeschlossen ist.
  • Seite 40: Montage Vorbereiten

    Montage Î Pneumatikmodule, Optionsmodule und Blindmodul einbauen, vgl. Kap. 5.2.3 und Kap. 5.2.4. 5.2.1 Hebel und Stiftposition einstellen Über den Hebel an der Stellungsregler-Rück- seite und den am Hebel angebrachten Stift wird der Stellungsregler an den verwendeten Antrieb und an den Nennhub angepasst. Die Hubtabellen auf Seite 5-4 zeigen den maximalen Einstellbereich am Stellungsreg- ler.
  • Seite 41 Montage Abluftöffnung Bild 5-2: Abluftöffnung (Stellungsreglerrückseite) Bild 5-3: Hebel M mit Stiftposition 50 Hebel Mutter Tellerfeder Abtaststift Bild 5-4: Montage von Hebel und Abtaststift EB 8497...
  • Seite 42 5,0 bis 25,0  1) /175/240/350 15 7,0 bis 35,0  1) 355/700/750 10,0 bis 50,0 nur externe Luftführung möglich Tabelle 5-2: Hubtabelle für Anbau nach IEC 60534-6 (NAMUR-Anbau) SAMSON-Stellventile Einstellbereich Stellungsregler mit Antrieb Typ 3271 andere Stellventile Antriebsgröße Nennhub min. Hub max. Hub Erforderlicher Zugeordnete cm²...
  • Seite 43 Montage 5.2.2 Schalterstellung für HINWEIS Blindmodul prüfen Beschädigung des Stellungsreglers durch Betrieb ohne Modul an Steckplatz D! Bei Auslieferung des Stellungsreglers befin- Î Blindmodul nicht entfernen. det sich in Steckplatz D ein Blindmodul, das Î Schalterstellung für Blindmodul nicht än- die Kontakte der Steckplätze C und D dern.
  • Seite 44: Pneumatikmodule Ein- Und Ausbauen

    Montage 5.2.3 Pneumatikmodule ein- 3. Klemmkeil ganz nach unten drehen (vgl. Bild 5-8). und ausbauen 4. Modul nach Bild 5-6 einbauen. Dabei Î Vor dem Ein- oder Ausbauen der Pneu- das Modul in Richtung Display drücken matikmodule sicherstellen: und am Klemmkeil entlang einführen. –...
  • Seite 45 Montage Pneumatikmodul Beschriftung in Steckplatz A Steckplatz „A“ Beschriftung Blindmodul Steckplatz „B“ in Steckplatz B Steckplatz A Steckplatz B P3799-0001 P3799-0000 P3799-0001 P3799-0001 P3799-0002 P3799-0003 P3799-0003 P3799-0004 Bild 5-7: Pneumatikmodulsteckplätze Befestigungsschraube Dichtung Klemmkeil Bild 5-8: Klemmkeil zur Befestigung Bild 5-9: Dichtung des Pneumatikmoduls EB 8497...
  • Seite 46: Optionsmodule Ein- Und Ausbauen

    5.2.4 Optionsmodule ein- und ausbauen HINWEIS Beschädigung der Optionsmodule durch elektrostatische Entladung! Î ESD-Schutz gemäß DIN EN 61340-5-1 beachten. Rastnase Î Optionsmodule nur in zugehöriger Ver- Lasche Sollbruch- packung lagern. stellen Blindmodul im Auslieferungszustand Î Vor dem Ein- oder Ausbauen der Opti- onsmodule sicherstellen: –...
  • Seite 47: Optionsmodul Einbauen

    Optionsmodul eingesetzt in Steckplatz C Optionsmodul eingesetzt in Steckplatz D seitliche Beschriftung: SERIAL INTERFACE -12 +11 Module E3793 Bild 5-11: Steckplätze für Optionsmodule Kanten mithilfe einer Zange an den Soll- 2. Blindmodul an den Laschen greifen. bruchstellen abbrechen. 3. Laschen zusammendrücken und Blindmo- Bei Nutzung der Optionsmodule müssen im- dul vorsichtig in den Steckplatz schieben, mer zwei Optionsmodule oder ein Options-...
  • Seite 48 Montage 4. Laschen loslassen, damit die Rastnasen einrasten können. 5. Korrekten Sitz des Optionsmoduls kon- trollieren. 6. Bei den Optionsmodulen [F], [V], [E] und [Y] weiter vorgehen wie in Kap. 5.2.5 ESD-Schutz beachten. beschrieben. Î Elektrischen Anschluss nach dem Einbau des Stellungsreglers herstellen, vgl. Kap. 5.6. Lasche Î Parameter des Optionsmoduls nach der Initialisierung einstellen, vgl.
  • Seite 49 Montage Tabelle 5-4: Zulässige Steckplätze für Optionsmodule Funktion Externer Positionssensor I Externer Positionssensor II (4 bis 20 mA) Induktive Grenzkontakte Binäreingang (24 V) Binäreingang (Kontakt) Zwangsentlüftung Binärausgang Optionsmodul zul. Steckplatz Artikelcode Kennung Z3799-00000 Blindmodul • • Z3799-xxx15 nein • • • Z3799-xxx80 • • Z3799-xxx21 nein • Z3799-xxx50 nein •...
  • Seite 50: Optionsmodule Betriebsbereit Machen

    Montage 5.2.5 Optionsmodule betriebs- Baugruppe Hardware-Grenzkontakte ein- bauen bereit machen Wenn das Optionsmodul korrekt eingebaut Bei Nutzung des Stellungsreglers mit den wurde: Optionsmodulen [P], [F], [V], [E] und [Y] 1. Mechanische Baugruppe über das Dis- sind nach ihrem Einbau weitere Maßnahmen play hinweg führen und gemäß zur Herstellung ihrer Betriebsbereitschaft not- Bild 5-12 einbauen.
  • Seite 51 Montage ESD-Schutz beachten! Bild 5-13: Einbau der Hardware-Grenzkontakte EB 8497 5-13...
  • Seite 52: Zwangsentlüftung (Optionsmodul [F] Oder [V])

    Montage b) Zwangsentlüftung (Options- 4. Die beiden Anschlussleitungen jeweils zwischen Elektronikmodul und modul [F] oder [V]) Stellungsreglergehäuse klemmen und nach unten drücken, vgl. Bild 5-14. Dar- Bei Auslieferung des Stellungsreglers ist der auf achten, dass die Leitungen nicht her- Drehschalter für die Zwangsentlüftung vorstehen und beim Schließen des Ge- werksseitig auf die erforderliche häusedeckels eingeklemmt werden.
  • Seite 53 Montage Elektronikmodul Anschlussleitung Anschlussleitung Bild 5-14: Verlegen der Anschlussleitungen Drehschalter für Zwangsentlüftung Bild 5-15: Drehschalter für die Zwangsentlüftung EB 8497 5-15...
  • Seite 54 Montage c) Externer Positionssensor I Î Den Hebel vom Stellungsregler demontie- ren und zum Schutz vor Verletzungen (Optionsmodul [E]) zwei flache Muttern auf die Welle des Stellungsreglers schrauben und kontern. Zur Nutzung des externen Positionssensors müssen Positionssensor und Stellungsregler Î Elektrischen Anschluss nach dem Einbau für den Betrieb vorbereitet werden. des Stellungsreglers herstellen, vgl.
  • Seite 55: Stellungsregler Anbauen

    Montage 5.3 Stellungsregler anbauen 6. Arretierung der Welle betätigen (vgl. Bild 5-16, unten links), um Hebel in Posi- tion 2 zu halten. 5.3.1 Anbau an Antrieb 7. Stellungsregler an der Abdeckplatte so Typ 3277 aufsetzen, dass der Abtaststift (2) auf der Oberseite des Mitnehmers (3) zu liegen Î...
  • Seite 56 Montage Info Da der Verbindungsblock den K -Wert ver- ringert, wird diese Anbauvariante bei der Verwendung zweier Pneumatikmodule nicht empfohlen. Betrieb mit Federraumbelüftung bei ein- fachwirkenden Antrieben Um die abgeblasene Instrumentenluft vom Stellungsregler zum Korrosionsschutz des Antriebs zu nutzen, wie folgt vorgehen: Î...
  • Seite 57 Montage Hebel 12.2 Blindstopfen bzw. Anschluss für externe Rohrverbindung Mutter Flachdichtung Tellerfeder Formdichtung Abtaststift Dichtung Mitnehmer Abdeckplatte Deckel 11.1 Entlüftungsstopfen Verbindungsblock 11.1 12.1 Schraube Ausbruch der Abdeckplatte (10) 1.1/1.2 Ansicht A Ansicht B 12.1 12.2 Antriebsstange einfahrend ausfahrend Position 2 Position 1 Betätigung der Arretierung Hebelposition zum Anbau...
  • Seite 58: Anbau Nach Iec 60534-6

    Montage 5.3.2 Anbau nach Betrieb mit Federraumbelüftung bei ein- IEC 60534-6 fachwirkenden Antrieben Um die abgeblasene Instrumentenluft vom Î Vgl. Bild 5-17 Stellungsregler zum Korrosionsschutz des Î Erforderliche Anbauteile und Zubehör: Antriebs zu nutzen, wie folgt vorgehen: vgl. Kap. 5.7, Tabelle 5-8. 1. Anschlussplatte montieren und Aus- Î...
  • Seite 59 Montage Stangenanbau Stangen-Ø20 bis 35 mm Anbau an NAMUR-Rippe Zusätzlicher Winkel bei Antrieb 2800 cm², Hub ≥60 mm Hebel XL und L Hebel 14.1 Mutter Tellerfeder Abtaststift Mitnehmerplatte Mitnehmerplatte Anschlussplatte Dichtringe Manometerhalter Manometer Kupplung Winkel NAMUR-Winkel Schraube Bolzen 14.1 Schrauben Bügel Winkel oder Bild 5-17: Anbau nach IEC 60534-6 (NAMUR) EB 8497 5-21...
  • Seite 60: Anbau Nach Vdi/Vde 3847

    Anbauvariante bei der Verwendung zweier Pneumatikmodule nicht empfohlen. Tipp Bild 5-18: Adapterblock für den Anbau nach SAMSON empfiehlt für die Kontrolle von Zu- VDI/VDE 3847-1 luft und Stelldruck den Anbau von Manome- tern (vgl. Kap. 5.7). Stellungsregler für den Anbau vorbereiten Î...
  • Seite 61 Montage doppeltwirkend einfachwirkend einfachwirkend umgekehrt Double acting Single acting Reverse acting 138 238 138 238 138 238 Supply Supply Supply Bild 5-19: Schild auf dem Adapterwinkel Hebel Mutter Tellerfeder Abtaststift Adapterwinkel Schrauben Formdichtung Schrauben Schrauben Wendeplatte Blindstopfen O-Ringe Bild 5-20: Montage des Adapterwinkels an den Stellungsregler EB 8497 5-23...
  • Seite 62 Montage Wendeplatte zeigt auf die entsprechende Info Schaltfunktion, vgl. Bild 5-19. Anstelle der Blindplatte (18) kann auch ein 5. Formdichtung (6.2) in die Nut des Adap- Magnetventil montiert werden, die Anbaula- terwinkels (6) einlegen. ge des Magnetventils wird durch die Aus- 6.
  • Seite 63 Montage Exh. 11.1 13.1 Hebel Mutter 17.2 Tellerfeder 17.1 18.1 Abtaststift Mitnehmer Deckel 11.1 Entlüftungsstopfen Anschlussplatte 12.1 Dichtung Adapterblock 13.1 Schrauben Wendeplatte 17.1 Formdichtung 17.2 Schrauben Antriebsstange Blindplatte ausfahrend einfahrend 18.1 Schrauben Hahn Sicherungsschraube 12.1 Bild 5-21: Anbau an Antrieb Typ 3277 nach VDI/VDE 3847 EB 8497 5-25...
  • Seite 64 Montage 10. Stellungsregler so aufsetzen, dass der Ventil Typ 3254, Antriebsgröße 1400- Abtaststift (2) auf der Oberseite des Mit- 120 cm² bis 2800 cm²: Die beiden Bol- nehmers (3) zu liegen kommt. Der Hebel zen (14) am Winkel (16) festschrauben. (1) muss mit Federkraft auf dem Mitneh- Winkel (16) an der Kupplung festschrau- mer aufliegen.
  • Seite 65 Montage Exh. 17.1 17.2 13.1 18.1 14.1 Abtaststift 13.1 Schrauben 17.1 Formdichtung Mitnehmerplatte Bolzen 17.2 Schrauben Mitnehmerplatte 14.1 Schrauben Blindplatte NAMUR-Verbindungsblock Winkelplatte 18.1 Schrauben Schraube mit Zahnscheibe Winkel Hahn Adapterblock Wendeplatte Sicherungsschraube Bild 5-22: Anbau nach IEC 60534-6 (NAMUR) und VDI/VDE 3847 EB 8497 5-27...
  • Seite 66 Montage 10. Bei einfachwirkenden Antrieben ohne Info Federraumbelüftung Anschluss Y1 des Anstelle der Blindplatte (18) kann auch ein Adapterblocks mit dem Stelldruckan- Magnetventil montiert werden, die Anbaula- schluss des Antriebs verbinden. An- ge des Magnetventils wird durch die Aus- schluss Y2 mit einem Blindstopfen verse- richtung der Wendeplatte (17) bestimmt. Al- hen.
  • Seite 67: Anbau An Schwenkantriebe

    Montage b) Anbau an Schwenkantriebe 1 Sicherungsschraube 2 Hahn (VDI/VDE 3847-2) Vor einem Stellungsreglerwechsel muss der Antrieb verblockt werden (vgl. Bild 5-23): 1. Rote Sicherungsschraube (1) lösen. 2. Hahn (2) an der Unterseite des Adapter- blocks gemäß Beschriftung drehen. Stellungsregler für den Anbau vorbereiten Î...
  • Seite 68 Montage Anbau des Stellungsreglers Î Erforderliche Anbauteile und Zubehör: vgl. Kap. 5.7, Tabelle 5-10. Î Vgl. Bild 5-25 1. Den Adapterblock (1) mit vier Befesti- gungsschrauben (2) auf die NA- MUR-Schnittstelle des Antriebs montie- ren. Auf richtigen Sitz der Dichtungen achten! 2. Mitnehmerrad (3) auf die Welle des An- triebs montieren.
  • Seite 69 Montage Adapterblock Befestigungsschrauben Mitnehmerrad Befestigungsschrauben Adapterwinkel 6.1 Schrauben 6.4 Schrauben Wendeplatte Bild 5-25: Anbau bei einfachwirkender Ausführung EB 8497 5-31...
  • Seite 70 Montage Anbau eines Magnetventils Î Vgl. Bild 5-26 Anstelle der Blindplatte (12) am Adapter- block kann auch ein Magnetventil (13) mon- tiert werden, die Anbaulage des Magnetven- tils wird durch die Ausrichtung der Wende- platte (14) bestimmt. Alternativ kann auch eine Drosselplatte angebaut werden. Weitere Informationen dazu enthält das Dokument u AB 11 „Zubehör für Magnetventile“.
  • Seite 71: Anbau Nach Vdi/Vde 3845 Sowie An Typ 3278, Vetec S160 Und R

    Bei VDI/VDE-Anbau ggf. die Dis- tanzstücke (11) unterlegen. Antrieb linksdrehend Einzelheiten und Maße zu den Befesti- gungsebenen bei VDI/VDE 3845 vgl. Kap. „Aufbau und Wirkungsweise“. 2. Bei SAMSON-Schwenkantrieb Typ 3278 und VETEC S160 den Adapter (5) am freien Wellenende des Schwenkantriebs verschrauben, bei VETEC R den Adapter (5.1) aufstecken. Bei Typ 3278, VE- TEC S160 und VETEC R Adapter (3) auf- stecken, bei VDI/VDE-Ausführung nur...
  • Seite 72 Adaptergehäuse Kupplungsrad 10.1 Schrauben 4.1 Schraube Distanzstück 4.2 Tellerfeder 4.3 Klebeschild 10.1 10.1 Anbau nach VDI/VDE 3845 (Sept. 2010) Befestigungsebene 1, SAMSON-Typ 3278, Größe AA1 bis AA4 VETEC S160, VETEC R Bild 5-28: Anbau an Schwenkantriebe, schwere Ausführung 5-34 EB 8497...
  • Seite 73: Externen Positionssensor Montieren

    Montage 5.4 Externen Positionssensor Info montieren Seit 2009 hat der Positionssensor (20) rück- seitig zwei Stifte als Anschlag für den Hebel Info (1). Wird dieser Positionssensor auf ältere Die Auswertung der vom externen Positions- Anbauteile montiert, müssen in der Monta- sensor aufgenommenen Ventilposition ist nur geplatte/Winkel zwei entsprechende Boh- möglich, wenn der Stellungsregler mit dem...
  • Seite 74 Montage ne Stiftposition umsetzen und verschrau- stift (2) auf der Oberseite des Mitneh- ben. mers (3) zu liegen kommt, er muss mit Federkraft aufliegen. Montageplatte (5) 4. Hebel (1) und Tellerfeder (1.2) auf die mit den beiden Befestigungsschrauben Sensorwelle stecken. Hebel in Mittelstel- am Antriebsjoch festschrauben.
  • Seite 75: Montage Nach Iec 60534-6 (Namur)

    Montage 5.4.2 Montage nach Seite 5-4 vornehmen. Hebel L und XL sind dem Anbausatz beigelegt. IEC 60534-6 (NAMUR) 3. Hebel (1) und Tellerfeder (1.2) auf die Î Erforderliche Anbauteile und Zubehör: Sensorwelle stecken. Hebel in Mittelstel- vgl. Kap. 5.7, Tabelle 5-12. lung bringen und festhalten, Mutter (1.1) Î...
  • Seite 76: Montage An Schwenkantriebe

    Montage 5.4.3 Montage an Schwenk- 4. Hebel (1) und Tellerfeder (1.2) auf die Sensorwelle stecken. Hebel in Mittelstel- antriebe lung bringen und festhalten, Mutter (1.1) Î Erforderliche Anbauteile und Zubehör: aufschrauben. vgl. Kap. 5.7, Tabelle 5-12. Die weitere Montage entspricht der Beschrei- 1. Hebel (1) am Positionssensor in Mittel- bung für den Anbau des Standardgeräts stellung bringen und festhalten.
  • Seite 77: Pneumatischen Anschluss Herstellen

    Montage 5.5 Pneumatischen Anschluss herstellen HINWEIS Beschädigung des Stellungsreglers und Fehlfunktion durch unsachgemäßen pneu- matischen Anschluss! Î Anschlussverschraubungen nur in die Exhaust 79 Output 238 Anschlussplatte, den Manometerblock Output 138 Supply 9 Exhaust 79 Output 238 oder den Verbindungsblock aus dem Zu- behör einschrauben! Supply 9 Output 138...
  • Seite 78: Stelldruckanschluss

    Stelldruckanzeige − Der Stellungsregler ist vorschriftsmäßig an das Stellventil angebaut. Tipp Ist dies der Fall: SAMSON empfiehlt für die Kontrolle von Zu- Î Ausgang 238 und die Entlüftung 79 mit luft und Stelldruck den Anbau von Manome- einer Blindplatte verschließen (vgl. tern, vgl. Zubehör, Kap. 5.7. Bild 5-33), wenn nur ein pneumatischer Ausgang zur Verfügung steht.
  • Seite 79: Standardanwendungen Und Hook-Ups

    Montage Î Erforderlicher Zuluftdruck = Nennsignal- Standard einfachwirkend bereichsendwert + 0,2 bar, mindestens Ein einfachwirkender pneumatischer Antrieb 2,5 bar. wird über den Ausgang 138 angesteuert. Die Ausgänge 238 und 79 werden dazu Antriebsstange durch Federkraft einfahrend verschlossen (vgl. Bild 5-33). Die Luftleistung FE (AIR TO CLOSE) kann durch die Verwendung von zwei Pneu- Sicherheitsstellung „Ventil Auf“ (bei Durch- matikmodulen verdoppelt werden. gangs- und Eckventilen): Der Stellungsregler wird dazu folgenderma- Der erforderliche Zuluftdruck bei dicht schlie-...
  • Seite 80 Montage Standard doppeltwirkend Einfachwirkend mit Federraumbelüftung Ein doppeltwirkender pneumatischer Antrieb Ein einfachwirkender pneumatischer Antrieb wird über beide Ausgänge des Stellungsreg- wird über den Ausgang 138 angesteuert. lers angesteuert. Der Ausgang 79 wird mit Die Federkammer des Antriebs wird zudem einem Blindstopfen verschlossen. In der Si- mit Instrumentenluft über Ausgang 79 cherheitsstellung ist der Ausgang 138 entlüf- (Exhaust) des Stellungsreglers beströmt, um tet und der Ausgang 238 belüftet. Die Luft- den Innenraum des Antriebs vor Korrosion...
  • Seite 81: Elektrischen Anschluss Herstellen

    Montage Groß-/Kleinsignalverhalten Werden hohe Stellzeiten bei gleichzeitig ho- her Regelgüte gefordert, kann das Groß-/ Kleinsignalverhalten angewendet werden. Dabei wird das Kleinsignal über Ausgang 138 direkt auf den Antrieb geführt. Für gro- ße Sprünge werden über den Ausgang 238 des Stellungsreglers ein oder mehrere An- baugeräte (z. B. Volumenstromverstärker) angesteuert. Ausgang 79 wird dabei für die Federraumbelüftung genutzt oder mit einem Ventil Blindstopfen verschlossen.
  • Seite 82 Montage Auswahl von Kabel und Leitungen − Der Stellungsregler ist vorschriftsmäßig an das Stellventil angebaut. Î Für die Installation der eigensicheren Stromkreise die entsprechenden Absätze − Der pneumatische Anschluss ist vor- der EN 60079-14 beachten. schriftsmäßig hergestellt. Î Nichtbenutzte Leitungseinführungen mit Ist dies der Fall: Blindstopfen verschließen.
  • Seite 83 Montage Z3799-xxx15 [P] · Induktive Grenzkontakte und Binärausgang (NAMUR) Steckplatz Klemmenbelegung HINWEIS! Beschreibung Klemme Beschädigung des Optionsmoduls! Binärausgang NAMUR –84 Montage in Steck- platz C nicht mög- Induktiver Grenzkontakt 1 –42 lich! Induktiver Grenzkontakt 2 –52 Z3799-xxx80 [V] · Zwangsentlüftung, Binäreingang (24 V) und Binärausgang (NAMUR) Steckplatz Klemmenbelegung C oder D...
  • Seite 84 Montage Z3799-xxx50 [E] · Externer Positionssensor I Steckplatz Klemmenbelegung HINWEIS! Beschreibung Klemme Farbe Beschädigung des Optionsmoduls! Rangierklemme (gebrückt) Montage in Steck- 21 blau platz C nicht mög- 22 braun lich! Externer Positionssensor 23 weiß 24 schwarz Z3799-xxx60 [Y] · Externer Positionssensor II (4 bis 20 mA) und Binärausgang (NAMUR) Steckplatz Klemmenbelegung HINWEIS!
  • Seite 85: Montagezubehör

    1992-8395 Edelstahl 1.4305 (Klemmbereich 8 bis 14,5 mm) 8808-0160 Aluminium, pulverbeschichtet 0310-2149 Adapter M20 x 1,5 auf ½ NPT Edelstahl 1400-7114 Hebel M 0510-0510 Hebel L 0510-0511 Hebel XL 0510-0512 Hebel XXL 0510-0525 TROVIS-VIEW 6661 (erhältlich unter u www.samsongroup.com > DOWNLOADS > Soft- ware & Treiber > TROVIS-VIEW) Isolated-USB-Interface-Adapter (SAMSON-SSP-Schnittstelle – USB-Schnittstelle (PC)) 1400-9740 Ersatzteil-Set, bestehend aus: 2x Formdichtung Pneumatik-Schnittstelle 1402-1582 4x Sieb 2x Deckelhalter-Clip EB 8497 5-47...
  • Seite 86 Montage Tabelle 5-7: Direktanbau Typ 3277 Anbauteile/Zubehör Bestell-Nr. Standardanbausatz für Direktanbau an Antriebe 175, 240, 350, 355, 700, 750 cm² 1400-7453 G  1400-8819 ¼ Verbindungsblock mit Dichtungen und Schraube ¼ NPT 1402-0901 Edelstahl/Messing 1402-0938 Manometeranbausatz bis max. 6 bar (Output/Supply) Edelstahl/Edelstahl 1402-0939 Rohrverbindung mit Verschraubung Bestell-Nr.  1) G ¼/G  1402-0970 Antrieb 175 cm², Stahl ¼ NPT/  NPT 1402-097 G ¼/G  1402-0971 Antrieb 175 cm², Edelstahl ¼ NPT/  NPT 1402-0978 G ¼/G ...
  • Seite 87 Montage Tabelle 5-8: Anbau an NAMUR-Rippe/Stangenanbau nach IEC 60534-6  1) Hub in mm Hebel für Antrieb Bestell-Nr. Typ 3271-5 mit 60/120 cm² am Mikroventil Typ 3510 1402-0478 5 bis 50 Fremdantriebe und Typ 3271 (240 bis 750 cm²) 1400-7454  2) 14 bis 100 L Fremdantriebe und Typ 3271 (1000 und 1400-60 cm²) 1400-7455 Typ 3271 (1400-120 und 2800 cm² bei 30/60 mm Hub) 1400-7466 Anbauwinkel für Emerson und Masoneilan Hubantriebe; zusätzlich 30 oder 60 L wird je nach Hub ein Anbausatz nach IEC 60534-6 benötigt, Aus- 1400-6771 wahl vgl. Zeilen oben. Valtek Typ 25/50 1400-9554 Fremdantriebe und Typ 3271 (1400-120 und 2800 cm² bei...
  • Seite 88 Montage Tabelle 5-9: Anbau nach VDI/VDE 3847-1 Anbauteile Bestell-Nr. Schnittstellenadapter VDI/VDE 3847 für TROVIS 3797 1402-1527  1) Manometeranbausatz, dreifach bis 10 bar 1402-1528 Anbausatz zum Anbau an SAMSON-Typ 3277 mit 175 bis 750 cm² 1402-0868 Anbausatz zum Anbau an SAMSON-Typ 3271 oder Fremdantriebe 1402-0869 Hubabgriff für Ventilhübe bis 100 mm 1402-0177 Hubabgriff für Ventilhübe von 100 bis 200 mm (nur SAMSON-Typ 3271) 1402-0178 Alternativ kann der Schnittstellenadapter 1402-0257 für die Stellungsregler der Bauart 3730 für die Montage des Stellungsreglers TROVIS 3797 verwendet werden. Für seine Verwendung gelten nach- folgende Einschränkungen: − Eine Federraumbelüftung ist nicht möglich.
  • Seite 89 Montage Tabelle 5-11: Anbau an Schwenkantriebe Anbauteile/Zubehör Bestell-Nr. Anbau nach VDI/VDE 3845 (September 2010), Antriebsoberfläche entspricht Befesti- gungsebene 1. Größe AA1 bis AA4, schwere Ausführung 1400-9244 Größe AA5, schwere Ausführung (z. B. AIR TORQUE 10 000) 1400-9542 Konsolenoberfläche entspricht Befestigungsebene 2, schwere Ausführung. 1400-9526 Anbau an SAMSON-Typ 3278 (160 cm²) und VETEC-Typen S160, R und M, schwere 1400-9245 Ausführung Anbau an SAMSON-Typ 3278 (320 cm²) und VETEC-Typ S320, schwere Ausführung 1400-5891 1400-9526 Anbau an Camflex II 1400-9120 G ¼ 1402-1434 Anschlussplatte, Aluminium ¼ NPT 1402-1435 G ¼...
  • Seite 90 Montage Tabelle 5-12: Anbau externer Positionssensor (SAMSON) Bezeichnung Bestell-Nr. Direktanbau Anbauteile für Antriebe 240, 350, 355 und 750 cm² 1400-7471 NAMUR-Anbau Anbauteile für Anbau an NAMUR-Rippe mit Hebel L und XL 1400-7468 VDI/VDE 3845 (September 2010) Antriebsoberfläche entspricht Befestigungsebene 1 Größe AA1 bis AA4 mit Mitnehmer und Kupplungsrad, 1400-7473 Ausführung CrNiMo-Stahlwinkel Größe AA1 bis AA4, schwere Ausführung...
  • Seite 91: Bedienung

    Bedienung 6 Bedienung PE-Anschluss SSP-Schnittstelle Anschlussklemme Signaleingang Display Dreh-/Druckknopf Initialisierungstaster (INIT) Arretierung der Welle Bild 6-1: Bedienelemente EB 8497...
  • Seite 92: Dreh-/Druckknopf

    Bedienung 6.1 Dreh-/Druckknopf Der Dreh-/Druckknopf für die Vor-Ort-Bedienung befindet sich neben dem Display (rechts oder links, je nach Anbaulage). drehen: Menüpunkt, Parameter oder Werte auswählen. drücken: Auswahl bestätigen. gedrückt halten (2 Sekunden): eine Menüebene zurückgehen (ESC mit Fortschrittsbalken wird angezeigt). 6.2 Initialisierungstaster (INIT) WARNUNG Quetschgefahr durch bewegliche Antriebs- und Kegelstange am Ventil! Î...
  • Seite 93: Display

    Bedienung Î Bei der Erstinbetriebnahme zeigt das Gerät den Assistenten. 4. Initialisierungstaster (INIT) mit einem dünnen Gegenstand betätigen. 6.3 Display Info Der Arbeitsbereich des Displays liegt bei Temperaturen von –30 bis +65 °C. Außerhalb die- ses Temperaturbereichs hat das Display nur eine eingeschränkte Lesbarkeit. Sobald der Stellungsregler über den Ethernet-APL-Anschluss mit Energie versorgt wird, zeigt der Stellungsregler bei der Erstinbetriebnahme den Assistenten und andernfalls die Hauptan- sicht (Bild 6-2, links), die durch die Ansichtsnummerierung 0.1 bis 0.99 (im Display rechts...
  • Seite 94: Menüstruktur

    Bedienung drehen im Uhrzeigersinn, um von Ansicht 0.1 bis Ansicht 0.99 zu wechseln. Die Î Sichtbarkeit der Anzeigen 0.0 bis 0.99 ist abhängig von Betriebsart, Konfiguration, Status usw. des Stellungsreglers. drücken, um von der Hauptansicht in das Hauptmenü zu wechseln. Î 6.3.1 Menüstruktur Die nachfolgende Menüstruktur enthält Parameter und übergeordnete Ordner. Ordner sind entsprechend gekennzeichnet.
  • Seite 95 Bedienung Inbetriebnahme (Ordner) Gültige Initialisierung (Ordner) Konfiguration (Ordner) Sollwertverarbeitung (Ordner) Identifikation (Ordner) PROFINET -Kommunikation ® Regelparameter (Ordner) Prozesswerte (Ordner) Diagnose/Wartung (Ordner) Konfiguration (Ordner) Gerätezustand (Ordner) Beobachtungsfunktionen (Ordner) Testfunktionen (Ordner) Rücksetzfunktionen (Ordner) Assistent (Wizard) Anzeige nur im Fall eines Fehlerzustands Einige Meldungen können quittiert werden: dazu Meldung aufrufen und  drücken (nur bei aktivierter Konfigurationsfreigabe möglich, vgl. Kap. „Inbetriebnahme und Konfiguration”).
  • Seite 96: Displaysymbole

    Bedienung 6.3.2 Displaysymbole Tabelle 6-1: Betriebsarten Symbol Betriebsart Beschreibung Der Stellungsregler befindet sich im Regelbetrieb und folgt dem Stell- Automatikbetrieb signal. Automatikbetrieb mit Der Stellungsregler befindet sich im Regelbetrieb und kommuniziert Kommunikation zur mit der Steuerung. Handbetrieb Der Stellungsregler folgt dem Hand-Sollwert, nicht dem Stellsignal. SAFE Die pneumatischen Ausgänge des Stellungsreglers be- oder entlüften (Sicherheitsstellung) je nach Kombination der Pneumatikmodule. Der Steuerungsmodus ermöglicht ein manuelles Verstellen der Ventil- Steuerungsmodus  1)
  • Seite 97: Leserichtung Des Displays Ändern

    Bedienung Tabelle 6-3: Weitere Symbole Symbol Bedeutung Schreibschutz Steckplatz C mit Option bestückt Steckplatz D mit Option bestückt Binärkontakt 1 aktiv Binärkontakt 2 aktiv Binärkontakt 3 aktiv 6.3.3 Leserichtung des Displays ändern Die Leserichtung des Displays kann jederzeit an die Anbausituation angepasst (um 180° ge- dreht) werden. drücken (bei angezeigtem Startbildschirm), um ins 'Hauptmenü' zu wechseln. drehen, bis 'Leserichtung ändern [5]' erscheint.
  • Seite 98: Gerätestammdatei

    Die PROFINET GSD-Datei wird als „GSDML” bezeichnet, da sie im XML-Format be- schrieben wird und die Dateierweiterung „.xml” ist. Für den Stellungsregler ist die Geräte- stammdatei wie folgt aufgebaut: GSDML - V2.42 - SAMSON- TROVIS3797 - 20220420 Beschrei- Version...
  • Seite 99: Erstinbetriebnahme

    Die Gerätetreibersoftware (GSD/FDI Package) kann auf www.samsongroup.com bezogen werden www.samsongroup.com > Downloads > Software & Treiber > Geräteintegratio- nen > 3797). Info SAMSON unterstützt Bedientools von verschiedener Herstellern (z. B. ABB, Siemens). Darü- ber hinaus kann auch die SAMSON-Bedienoberfläche TROVIS-VIEW genutzt werden. Sie steht kostenfrei unter www.samsongroup.com www.samsongroup.com > Downloads > Software & Treiber > TROVIS-VIEW) zur Verfügung.
  • Seite 100: Inbetriebnahme Mit Siemens Proneta

    Bedienung Î Unter Verwendung des Profils oder der zur Verfügung gestellten Gerätebeschreibungsda- tei (GSD) eine Modulauswahl treffen. Es kann aus folgenden Actuator-Function-Block-Mo- dulen gewählt werden: − SP_SETPOINT − SETPOINT + CHECK_BACK − SETPOINT + READBACK + POS_D − SETPOINT + READBACK + POS_D + CHECK_BACK Î Mit einem Integrationstool oder dem Initialisierungstaster am Stellungsregler (vgl. Kap. 6.2), Stellungsregler initialisieren.
  • Seite 101 Tipp Die Spalte MAC-Adresse kann sortiert werden, um die MAC-Adresse des Stellungsreg- lers schneller zu finden (SAMSON-Geräte beginnen immer mit 00:e0:99). Î Gerätename und IP-Adresse eingeben. Der Stellungsregler ist nun betriebsbereit und kann in die SPS eingebunden werden.
  • Seite 102: Diagnose

    Bild 6-3: Profildiagnosemeldungen Kommt es im Stellungsregler zu einem Diagnoseereignis wird entsprechend der verwendeten GSD ein Diagnosealarm gesetzt: − Unter Verwendung des GSD-Profils wird nur eine generische Diagnosemeldung (NE107_ COMMON und NE107_ACT_ EL_PNEU) und ein entsprechender Diagnosealarm ge- setzt. − Unter Verwendung der herstellerspezifischen SAMSON-GSD, wird detaillierte Diagnose- meldung und ein entsprechender Diagnosealarm gesetzt. 6-12 EB 8497...
  • Seite 103 Bedienung Tabelle 6-4: Alarme NE107_COMMON Octet Profinet Channel Error Number Meldung 0x9003 Fehler im Sensorelement 0x9004 Fehler im Aktorelement 0x9006 Parametrierfehler 0x9001 Fehler in der Auswerteelektronik 0x9013 Unzulässige Umgebungstemperatur 0x9016 Hilfsmedium fehlt 0x901C Kommunikation gestört Tabelle 6-5: Alarme NE107_ACT_ EL_PNEU Octet Profinet Channel Error Number Meldung 0x925A Zuluftdruck außerhalb Spezifikation...
  • Seite 104: Zuordnung Namur-Status Zu Readback Status

    Bedienung 6.6.2 Zuordnung NAMUR-Status zu READBACK STATUS Klassifizierung: NAMUR-Status Beschreibung Wert READBACK Status Ausfall Es liegt ein Betriebsfehler 0x24…0x27 BAD – maintenance alarm vor. Funktionskontrolle Das Gerät führt Test- und 0x3C…0x3F Good – function check / Abgleichprozeduren local override durch. Außerhalb der Das Gerät wird außer- 0x78…0x7B UNCERTAIN – process rela- Spezifikation halb seiner technischen...
  • Seite 105 Bedienung Wenn der Alarm über PROFINET übertragen wird, müssen folgende Informationen enthalten sein: − Severity − ChannelErrorType − Qualifier Tabelle 6-6: Readback Status PROFINET Mapping (Severity and Qualifier) · Severity und Qualifier ergeben sich aus der Klassifizierung der Diagnosemeldung NAMUR-Status PROFINET Severity PROFINET Qualifier Fault...
  • Seite 106 Bedienung Tabelle 6-7: Severity Severity Bedeutung Fault sofortiges Handeln, der Kanal funktioniert nicht mehr Maintenance demanded schnellstmögliche Wartung Maintenance required Wartung sollte in naher Zukunft durchgeführt werden Advice Normalbetrieb, der Prozess liefert jedoch einen Hinweis für den Benutzer Good Normalbetrieb, dies wird durch das Fehlen einer der oben genannten Angaben angezeigt Tabelle 6-8: Process Value Status Process Value Status und Sub Status...
  • Seite 107 Bedienung Diese Status gelten nur für zyklisch ausgetauschte Parameter, die vom Leitsystem geschrieben werden. BAD – XXX (Status gleich BAD, unabhängig vom Sub-Status) UNCERTAIN – Initial Value GOOD – initiate fail safe GOOD – function check Diese Status gelten nur für interne Prozessparameter, die an das Ventil weitergeleitet und dort verbraucht werden. OUT und POSITIONING_VALUE BAD – non specific BAD – passivated UNCERTAIN – substitute set GOOD – ok GOOD – local override READBACK und POS_D...
  • Seite 108: Schreibschutz

    Bedienung FEEDBACK_VALUE und SIMULATE_ STATUS BAD – maintenance alarm UNCERTAIN – process related, no maintenance UNCERTAIN – maintenance demanded BAD – function check / local override GOOD – ok GOOD – local override  1) GOOD – function check „GOOD – local override“ gilt nicht für den Parameter SIMULATE_STATUS. 6.7 Schreibschutz Der Schreibschutz legt fest, ob die Ausführung oder Änderung von Parametern blockiert wird. Abhängig von den Kommunikationsmethoden sind die folgenden Schreibschutzoptio- nen vorgesehen: − Lokale Bedienung gesperrt (Sonderregeln siehe ID 48313) −...
  • Seite 109: Schreibschutz Vor-Ort-Bedienung

    Bedienung − OUT − In der Betriebsart „MAN“ kann ein Sollwert vorgegeben werden. − In der Betriebsart Steuerung kann ein Sollwert vorgegeben werden. − Passwort Schreibschutz Diese Einstellung ist identisch mit der von „Hardware Schreibschutz“, nur dass die Deakti- vierung dieses Schreibschutzes erst nach Eingabe des korrekten Passworts möglich ist (vgl. auch Kap. 6.7.3, Parameter „Passwort-Konfiguration“) 6.7.2 Schreibschutz Vor-Ort-Bedienung...
  • Seite 110 6-20 EB 8497...
  • Seite 111: Inbetriebnahme Und Konfiguration

    Inbetriebnahme und Konfiguration 7 Inbetriebnahme und Konfiguration Die in diesem Kapitel beschriebenen Arbeiten dürfen nur durch Fachpersonal durchgeführt werden, das der jeweiligen Aufgabe entsprechend qualifiziert ist. WARNUNG Quetschgefahr durch bewegliche Antriebs- und Kegelstange am Ventil! Î Nicht ins Joch greifen, solange die pneumatische Hilfsenergie am Stellungsregler wirk- sam angeschlossen ist.
  • Seite 112: Konfigurationsfreigabe Aktivieren

    Inbetriebnahme und Konfiguration Reihenfolge für die Inbetriebnahme: Handlungsschritt Kapitel 1. Konfigurationsfreigabe aktivieren. 2. Inbetriebnahmeparameter einstellen: Antriebsart, Stiftposition, Initialisierungsart, Sicherheitsstellung, pneumati- scher Primärausgang, Softwaredrossel 3. Stellungsregler initialisieren. 4. Optionsmodule konfigurieren 7.1 Konfigurationsfreigabe aktivieren Eine nicht aktive Konfigurationsfreigabe ist durch das Symbol erkennbar. drücken (bei angezeigtem Startbildschirm), um ins 'Hauptmenü' zu wechseln. drehen, bis' Benutzerebene [6]' erscheint.
  • Seite 113: Antriebsart

    Inbetriebnahme und Konfiguration 7.2.1 Antriebsart Es kann zwischen drei Parametern gewählt werden: − Hubantrieb − Schwenkantrieb − Hubantrieb (Experte), mit voneinander unabhängigen Einstellmöglichkeiten für Stiftpositi- on und Nennbereich drehen (innerhalb des Menüs 'Inbetriebnahme [7]'), bis 'Antrieb [7.1]' erscheint. drücken, dann drehen und die vorliegende Antriebsart einstellen. drücken, um Auswahl zu bestätigen. 7.2.2 Betrieb an kleinen Antrieben Für den Betrieb an kleinen Antrieben muss vorab das „Kleines Antriebsvolumen“...
  • Seite 114: Stiftposition

    Inbetriebnahme und Konfiguration Einstellung in TROVIS-VIEW 7.2.3 Stiftposition Die Einstellmöglichkeiten sind abhängig von der eingestellten Antriebsart: − bei Hubantrieb: 'Stiftposition [7.2]': „Keine“, 17, 25, 35, 50, 70, 100, 200 oder 300 mm − bei Schwenkantrieb: 'Stiftposition [7.3]': 90° und „Kein Hebel“ − bei Hubantrieb (Experte): 'Stiftposition [7.4]': 10 bis 655 mm drehen (innerhalb des Menüs 'Inbetriebnahme [7]'), bis 'Stiftposition [7.2/7.3/7.4]' erscheint. drücken, dann drehen und Stiftposition entsprechend der Anbausituation einstellen. drücken, um Auswahl zu bestätigen. EB 8497...
  • Seite 115: Nennbereich

    Inbetriebnahme und Konfiguration Info Für die Initialisierungsarten NOM und SUB ist die Eingabe einer Stiftposition erforderlich, vgl. Kap. 7.2.5. 7.2.4 Nennbereich Der mögliche Einstellbereich ist abhängig von der eingestellten Stiftposition. drehen (innerhalb des Menüs 'Inbetriebnahme [7]'), bis 'Nennbereich [7.10/7.11/7.12]' erscheint. drücken, dann drehen und Nennbereich einstellen. drücken, um Auswahl zu bestätigen. Info Ist keine Stiftposition eingestellt, steht der Menüpunkt 'Nennbereich' nur bei 'Antriebsart' „Hubantrieb (Experte)”...
  • Seite 116 Inbetriebnahme und Konfiguration MAN: Manuell gewählte Endlagen · Initialisierungsart für Durchgangsventile Vor Auslösen der Initialisierung ist das Stellventil von Hand in die Endlagen zu fahren. Der Stellungsregler errechnet aus den beiden angefahrenen Stellungen den Differenzweg/-winkel und übernimmt ihn als Arbeitsbereich. Diese Initialisierungsart kann nur gestartet werden, wenn sich die Ventilposition in den Endlagen unterscheidet und der Stellungsregler noch nicht initialisiert ist.
  • Seite 117 Inbetriebnahme und Konfiguration Einstellen der Initialisierungsart MAN: Info Bei der Einstellung MAN kann die Initialisierung nur gestartet werden, wenn sich die Ventil- position in den Endlagen unterscheidet und der Stellungsregler noch nicht initialisiert ist. drehen (innerhalb des Menüs 'Inbetriebnahme [7]'), bis 'Initialisierungsart [7.24]' er- scheint. drücken, dann drehen und Initialisierungsart MAN einstellen. drücken, um Auswahl zu bestätigen.
  • Seite 118 Inbetriebnahme und Konfiguration Genauigkeit zu erwarten ist. Es sollte, wenn es die Anlage zulässt, immer ein anderer Initiali- sierungsmodus gewählt werden. Bei der Einstellung SUB kann die Initialisierung nur gestartet werden, wenn der Stellungsreg- ler noch nicht initialisiert ist. 1. Aktuelle Ventilposition in % notieren. drehen (innerhalb des Menüs 'Inbetriebnahme [7]'), bis 'Initialisierungsart [7.24]' er- scheint.
  • Seite 119: Sicherheitsstellung

    Inbetriebnahme und Konfiguration drücken, dann drehen und die Drehrichtung so einstellen, dass die Drehrichtung des Hebels mit der Schließrichtung des Ventils übereinstimmt. Beispiel: Das Ventil schließt, wenn die Kegelstange nach unten fährt, der Hebel des Stellungsreg- lers dreht sich bei dieser Bewegung gegen den Uhrzeigersinn (Blickrichtung auf das Dis- play, Pneumatikmodul rechts).
  • Seite 120: Softwaredrossel

    Werden nach der Initialisierung die Einstellungen der Softwaredrossel verändert, ist eine er- neute Initialisierung erforderlich. Tipp SAMSON empfiehlt, die Softwaredrossel bei Antrieben mit einer Membranfläche ≤240 cm² für Be- und Entlüften auf einen Wert von 50 % einzustellen. Stellungsregler mit Pneumatikmodul-Kombination P3799-0001, P3799-0002, P3799-...
  • Seite 121 Inbetriebnahme und Konfiguration drehen, bis 'Softwaredrossel (Belüften) [7.64]' erscheint. drücken, dann drehen und den Wert einstellen (25 bis 100 %). drücken, um Auswahl zu bestätigen. drehen, bis 'Softwaredrossel (Entlüften) [7.65]' erscheint. drücken, dann drehen und den Wert einstellen (25 bis 100 %). drücken, um Auswahl zu bestätigen. Stellungsregler mit zwei Pneumatikmodulen P3799-0001 Ist im Stellungsregler die Pneumatikmodul-Kombination P3799-0001 und P3799-0001 ver- baut, erfolgt keine automatische Anpassung der Softwaredrossel. Das Regelverhalten bei kleinen Sprüngen kann nach der erfolgreichen Initialisierung des Stellungsreglers über ein händisches Verstellen der Softwaredrossel korrigiert werden.
  • Seite 122: Funktion „Externer Positionssensor

    Inbetriebnahme und Konfiguration kleinen Sprüngen kann nach der erfolgreichen Initialisierung des Stellungsreglers über ein händisches Verstellen der Softwaredrossel korrigiert werden. Dazu wie folgt vorgehen: drehen (innerhalb des Menüs 'Konfiguration [8]'), bis 'Softwaredrossel (Belüften) [8.7.30]' erscheint. drücken, dann drehen und den Wert einstellen (25 bis 100 %). drücken, um Auswahl zu bestätigen. drehen, bis 'Softwaredrossel (Entlüften) [8.7.32]' erscheint. drücken, dann drehen und den Wert einstellen (25 bis 100 %). drücken, um Auswahl zu bestätigen. Sollte die Luftlieferung für den Antrieb generell zu groß sein, so ist der Hook-up zu ändern. Wenn dann keine Anbaugeräte (z. B. Volumenstromverstärker, Schnellentlüfter) mehr im Hook-up verbaut sind, ist in dem Stellungsregler die Pneumatikmodul-Kombination in zwei- mal P3799-0001 zu ändern.
  • Seite 123 Inbetriebnahme und Konfiguration HINWEIS Störung des Prozessablaufs durch unzulässiges Verfahren des Antriebs/Ventils! Î Initialisierung nicht bei laufendem Prozess und nur bei geschlossenen Absperreinrichtun- gen vornehmen! Info Die Initialisierung kann über die Menüführung nur bei aktivierter Konfigurationsfreigabe ge- startet werden. Bei Stellungsreglern mit Drucksensoren kann nach einer erfolgreichen Initialisierung automa- tisiert eine Ventilsignatur aufgenommen werden.
  • Seite 124: Optionsmodule Konfigurieren

    Inbetriebnahme und Konfiguration Das Display zeigt die Ventilposition in % an. Der Stellungsregler befindet sich im Automatik- betrieb ( -Symbol), der NAMUR-Status ist OK ( -Symbol) und die Konfigurationsfreigabe ist noch aktiv. Î Der Stellungsregler ist nun betriebsbereit. Tipp Die Initialisierung kann auch durch Betätigen des Initialisierungstasters (INIT) gestartet wer- den. 7.4 Optionsmodule konfigurieren Î Parameter der Optionsmodule einstellen: –...
  • Seite 125: Betrieb

    Betrieb 8 Betrieb Die in diesem Kapitel beschriebenen Arbeiten dürfen nur durch Fachpersonal durchgeführt werden, das der jeweiligen Aufgabe entsprechend qualifiziert ist. GEFAHR Lebensgefahr durch Zündung einer explosionsfähigen Atmosphäre! Î Bei Arbeiten am Stellungsregler in explosionsfähiger Atmosphäre die EN 60079-14, VDE 0165 Teil 1 beachten. Î Arbeiten am Stellungsregler in explosionsfähiger Atmosphäre nur durch Personen durch- führen lassen, die eine Ausbildung oder Unterweisung bzw.
  • Seite 126: Nullpunktabgleich Durchführen

    Betrieb Gewünschte Betriebsart einstellen: drehen (bei angezeigtem Startbildschirm) bis 'Gewünschte Betriebsart [1]' erscheint. drücken, dann drehen, um die gewünschte Betriebsart einstellen. drücken, um Auswahl zu bestätigen. 8.2 Nullpunktabgleich durchführen Bei Unstimmigkeiten in der Schließstellung, z. B. bei weich dichtenden Kegeln, kann es erfor- derlich werden, den Nullpunkt neu zu justieren. Beim Nullpunktabgleich fährt das Ventil ein- mal in die Schließstellung. HINWEIS Störung des Prozessablaufs durch unzulässiges Verfahren des Antriebs/Ventils! Î...
  • Seite 127: Stellungsregler Zurücksetzen (Reset)

    Betrieb 8.3 Stellungsregler zurücksetzen (Reset) Mit einem Reset besteht die Möglichkeit, den Stellungsregler auf die Standardeinstellung zu- rückzusetzen. Für das Zurücksetzen stehen im Stellungsregler TROVIS 3797 folgende Mög- lichkeiten zur Verfügung: Rücksetzfunktion Beschreibung Anwendungsbeispiel Diagnose rücksetzen Rücksetzen von allen Diagnosefunk- Diagnoseauswertungen der vergan- tionen inkl.
  • Seite 128 EB 8497...
  • Seite 129: Störung

    After Sales Service von geschützten Geräten in explosionsge- SAMSON kontaktieren. fährdeten Anlagen haben. − Die Statusklassifizierung der Fehlermeldun- gen kann über die SAMSON-Bedienober- fläche TROVIS-VIEW geändert werden. GEFAHR Berstgefahr des pneumatischen Antriebs verursacht durch Nutzung des Verblockmo- duls! Vor Arbeiten am Stellungsregler, Antrieb und an weiteren Anbaugeräten:...
  • Seite 130: Fehler Erkennen Und Beheben

    Störung Tabelle 9-1: Statusklassifizierungen Symbol Bedeutung Ausfall Funktionskontrolle außerhalb der Spezifikation Wartungsanforderung 9.1 Fehler erkennen und beheben Tabelle 9-2: Fehlerbehebung Fehler-ID Status Meldung Abhilfe Init: Nennhub nicht erreicht Î Anbau und Stiftposition prüfen. Î Inbetriebnahmeeinstellungen prüfen. Init: Hub zu klein Î Anbau prüfen. Î Anbau, Stiftposition und Zuluftversor- gung prüfen, Verrohrung und Konfigura- Init: Keine Bewegung tion der Anbauteile prüfen, Stellungsreg-...
  • Seite 131 Störung Fehler-ID Status Meldung Abhilfe Init: Externer Abbruch Î Eingangssignal prüfen. Nullpunktabgleich Verschie- Î Anbau prüfen. bung >> Î Zuluftdruck prüfen. Î Konfiguration der Testparameter prüfen, PST: Startkriterium nicht erfüllt vgl. Bedienungsanleitung u EB 8389-4 Î Konfiguration der Testparameter prüfen, PST: Abbruchkriterium erfüllt vgl. Bedienungsanleitung u EB 8389-4 Î Konfiguration der Testparameter prüfen, FST: Startkriterium nicht erfüllt vgl.
  • Seite 132 Störung Fehler-ID Status Meldung Abhilfe Î Anbau prüfen. Î Zuluftdruckversorgung prüfen. Regelabweichung Î Pneumatische Leitungen/Anschlüsse prü- fen. Untere Endlage verschoben Î Kegel und Sitz prüfen. Obere Endlage verschoben Î Kegel und Sitz prüfen. Schalterstellung ZWE falsch Î Schalter korrekt einstellen. Î...
  • Seite 133 Verblockmodul hat blockiert. Keine Abhilfe möglich. Fehlermeldung setzt sich zurück, Verblockmodul wenn die Bedingungen zum Setzen der Sta- tusmeldungen nicht mehr gegeben sind. Î After Sales Service von SAMSON kon- Verblockmodul taktieren 2641 Init: Abbruch (Regelgüte) Î Anbau prüfen.
  • Seite 134 Î Inbetriebnahmeeinstellungen prüfen. 2645 Init: Timeout Î Anbau prüfen. Î Zuluftdruck prüfen. Î Luftqualität prüfen. 3331 P3799: Ausfall Î After Sales Service von SAMSON kon-  2) taktieren Î Zuluftdruckversorgung prüfen. P3799: Bewegung beeinträch- 3332 Î After Sales Service von SAMSON kon- tigt  2)
  • Seite 135: Notfallmaßnahmen Durchführen

    Störung Tabelle 9-3: Weitere Fehler und Maßnahmen zur Behebung Fehlerbeschreibung Maßnahmen Keine Anzeige auf dem Display Î Elektrischen Anschluss sowie Stromversorgung prü- fen. Î Umgebungstemperatur beachten (der Arbeitsbereich des Displays liegt bei Temperaturen von –30 bis +65 °C). Antrieb bewegt sich zu langsam Î Zuluftdruck kontrollieren. Î Softwaredrossel ausschalten. Î...
  • Seite 136 Tipp Notfallmaßnahmen im Fall einer Störung am Ventil sind in der zugehörigen Ventildokumen- tation beschrieben. EB 8497...
  • Seite 137: Instandhaltung

    Atmosphäre die EN 60079- Joch behindern. 14, VDE 0165 Teil 1 beachten. Î Arbeiten am Stellungsregler in explosi- Der Stellungsregler wurde von SAMSON vor onsfähiger Atmosphäre nur durch Perso- Auslieferung geprüft. nen durchführen lassen, die eine Ausbil- dung oder Unterweisung bzw. eine Be- −...
  • Seite 138: Deckelfenster Reinigen

    10.2 Firmware updaten Ein Firmware-Update des Stellungsreglers kann über das zuständige Verkaufsbüro bzw. die zuständige Niederlassung beauf- tragt werden (u www.samsongroup.com > über SAMSON > Vertriebsbüros). Notwendige Angaben Bei einer Anfrage zum Firmware-Update fol- gende Informationen angeben: − Typ − Serialnummer −...
  • Seite 139 Prüfung Maßnahmen bei negativem Prüfergebnis Einprägungen oder Aufprägungen am Stellungs- Bei beschädigten, fehlenden oder fehlerhaften regler, Aufkleber und Schilder auf Lesbarkeit und Schildern oder Aufkleber SAMSON kontaktieren, Vollständigkeit prüfen. um diese zu erneuern. Durch Verschmutzung unleserliche Beschriftungen reinigen. Anbau des Stellungsreglers und ggf. des Lecka- Lockere Montageschrauben nachziehen.
  • Seite 140 10-4 EB 8497...
  • Seite 141: Außerbetriebnahme

    Außerbetriebnahme 11 Außerbetriebnahme HINWEIS Die in diesem Kapitel beschriebenen Arbei- Störung des Prozessablaufs durch Unter- ten dürfen nur durch Fachpersonal durchge- brechung der Regelung! führt werden, das der jeweiligen Aufgabe Î Montage- und Wartungsarbeiten am entsprechend qualifiziert ist. Stellungsregler nicht im laufenden Pro- zess und nur bei geschlossenen Absperr- einrichtungen vornehmen.
  • Seite 142 11-2 EB 8497...
  • Seite 143: Demontage

    Demontage 12 Demontage Die in diesem Kapitel beschriebenen Arbei- ten dürfen nur durch Fachpersonal durchge- führt werden, das der jeweiligen Aufgabe entsprechend qualifiziert ist. GEFAHR Lebensgefahr durch Zündung einer explosi- onsfähigen Atmosphäre! Î Bei Arbeiten am Stellungsregler in explo- sionsfähiger Atmosphäre die EN 60079- 14, VDE 0165 Teil 1 beachten.
  • Seite 144 12-2 EB 8497...
  • Seite 145: Reparatur

    Beschädigung des Stellungsreglers durch unsachgemäße Instandsetzung und Repara- tur! Î Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten nicht selbst durchführen. Î Für Instandsetzungs- und Reparaturar- beiten After Sales Service von SAMSON kontaktieren. 13.1 Geräte an SAMSON senden Defekte Stellungsregler können zur Repara- tur an SAMSON gesendet werden.
  • Seite 146 13-2 EB 8497...
  • Seite 147: Entsorgung

    Entsorgung 14 Entsorgung SAMSON ist in Europa regist- rierter Hersteller, zuständige Ins- titution u https://www.ewrn. org/national-registers/natio- nal-registers. WEEE-Reg.-Nr. DE 62194439/FR 025665 Î Bei der Entsorgung lokale, nationale und internationale Vorschriften beachten. Î Alte Bauteile, Schmiermittel und Gefahrenstoffe nicht dem Hausmüll zu- führen.
  • Seite 148 14-2 EB 8497...
  • Seite 149: Zertifikate

    Zertifikate 15 Zertifikate Die nachfolgenden Zertifikate stehen auf den nächsten Seiten zur Verfügung: − EU-Konformitätserklärung für TROVIS 3797-110 − EU-Baumusterprüfbescheinigung für TROVIS 3797 − IECEx-Zertifikat für TROVIS 3797 Die abgedruckten Zertifikate entsprechen dem Stand bei Drucklegung. Die jeweils ak- tuellsten Zertifikate liegen im Internet unter dem Produkt ab: www.samsongroup.com > PRODUKTE > Anbaugeräte > TROVIS 3797 EB 8497 15-1...
  • Seite 150 Unterzeichnet für und im Namen des Herstellers: Frankfurt am Main, 2024-04-29 Fabio Roma Jens Bieger Vice President Smart Products & Components Director Development Electronics Revision 01 Classification: Public · SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT · Weismüllerstraße 3 · 60314 Frankfurt am Main Seite 1 von 1 15-2 EB 8497...
  • Seite 151: Eu-Baumusterprüfbescheinigung

    Richtlinie 2014/34/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 Nr. der EU-Baumusterprüfbescheinigung: Ausgabe: BVS 21 ATEX E 080 Gerät: Stellungsregler Typ TROVIS 3797 Hersteller: SAMSON AG Anschrift: Weismüllerstraße 3, 60314 Frankfurt am Main, Deutschland Die Bauart dieses Produktes sowie die verschiedenen zulässigen Ausführungen sind in der Anlage zu dieser Baumusterprüfbescheinigung festgelegt.
  • Seite 152 Richtlinie 2014/34/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 Nr. der EU-Baumusterprüfbescheinigung: Ausgabe: BVS 21 ATEX E 080 Gerät: Stellungsregler Typ TROVIS 3797 Hersteller: SAMSON AG Anschrift: Weismüllerstraße 3, 60314 Frankfurt am Main, Deutschland Die Bauart dieses Produktes sowie die verschiedenen zulässigen Ausführungen sind in der Anlage zu dieser Baumusterprüfbescheinigung festgelegt.
  • Seite 153 Richtlinie 2014/34/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 Nr. der EU-Baumusterprüfbescheinigung: Ausgabe: BVS 21 ATEX E 080 Gerät: Stellungsregler Typ TROVIS 3797 Hersteller: SAMSON AG Anschrift: Weismüllerstraße 3, 60314 Frankfurt am Main, Deutschland Die Bauart dieses Produktes sowie die verschiedenen zulässigen Ausführungen sind in der Anlage zu dieser Baumusterprüfbescheinigung festgelegt.
  • Seite 154: Iecex Certificate Of Conformity

    Applicant: SAMSON AG Weismüllerstraße 3 60314 Frankfurt am Main Germany Equipment: Positioner type TROVIS 3797 Optional accessory: Intrinsic Safety "i", 2-wire intrinsically safe Ethernet concept (2-WISE) Type of Protection: Marking: Ex ia IIC T4/T6 Gb Approved for issue on behalf of the IECEx...
  • Seite 155 IECEx Certificate of Conformity IECEx BVS 21.0083 Certificate No.: Page 2 of 4 Date of issue: 2024-05-21 Issue No: 2 Manufacturer: SAMSON AG Weismüllerstraße 3 60314 Frankfurt am Main Germany Manufacturing SAMSON AG locations: Weismüllerstraße 3 60314 Frankfurt am Main...
  • Seite 156 General product information: The positioner TROVIS 3797 is a 2-WISE power load suitable for use in a 2-WISE system. It is a single or double acting positioner for attachment to pneumatic control valves. It consists of a non-contact travel sensor system, an i/p-converter and the μC supported electronics.
  • Seite 157 IECEx Certificate of Conformity Certificate No.: IECEx BVS 21.0083 Page 4 of 4 Date of issue: 2024-05-21 Issue No: 2 DETAILS OF CERTIFICATE CHANGES (for issues 1 and above) • Change of the power limitation circuit • Introduction of the temperature class T6 Annex: BVS_21_0083_Samson_Annex_issue2.pdf EB 8497...
  • Seite 158 Certificate No.: IECEx BVS 21.0083 issue No: 2 Annex Page 1 of 1 Model type code: 3 7 9 7 - x x x x x x x x x x x x x x x x b c d Explosion protection 0 0 0 Without 1 1 0 II 2G Ex ia IIC T4/T6 Gb (according to ATEX)
  • Seite 159: Anhang A (Konfigurationshinweise)

    Die Anzeige einzelner Parameter und Ordner ist abhängig von dem Zustand des Stellungs- reglers (initialisiert/nicht initialisiert) und seiner Hard- und Softwarekonfiguration (z. B. ein- gesetzte Pneumatikmodule, Parametereinstellungen). Parameter, die in der nachfolgenden Tabelle in der Spalte „Gerät” mit „–” gekennzeichnet sind, werden nur in der SAMSON-Software TROVIS-VIEW oder DD/DTM/EDD mit der an- gegebenen Benutzerebene „Vor Ort: Schreiben” und/oder „Diagnose” angezeigt. EB 8497 16-1...
  • Seite 160 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Hauptmenü • • • Aktuelle Betriebsart – • • Anzeige der aktuellen Betriebsart des Stellungsreglers Gewünschte • • Î AUTO, SAFE, [MAN] Betriebsart Wahl der Betriebsart: − AUTO: Automatikbetrieb − SAFE: Sicherheitsstellung − MAN: Handbetrieb Die Umschaltung von Automatik- auf Handbetrieb erfolgt druck- stoßfrei.
  • Seite 161 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Grund für • • Anzeige der Ursache für den Wechsel des Stellungsreglers in die Sicherheitsstellung Sicherheitsstellung. Der Parameter wird angezeigt, wenn sich der Stellungsregler in der Betriebsart Sicherheitsstellung befin- det. Info: Nur bei initialisiertem Stellungsregler, wenn sich der Stel- lungsregler in der Betriebsart SAFE befindet. Leserichtung ändern •...
  • Seite 162 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Stiftposition • • Î [10] bis 655 mm Eingabe der aktuellen Stiftposition des Abtaststifts. Die Stiftpositi- on ist abhängig vom Nennhub des Hubantriebs, vgl. Kap. „In- betriebnahme und Konfiguration”. Info: Nur mit 'Antrieb' = „Hubantrieb (Experte)” Nennbereich bei 7.10 • • Î 14,0 bis 70,7 mm Hubantrieb bzw. Stufenlose Einstellung des Nennbereichs in mm Nennbereich Der Einstellbereich ist abhängig von der unter 'Stiftposition bei  1) Hubantrieb' eingestellten Stiftposition.
  • Seite 163 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Initialisierungsart 7.24 • • Î [MAX], NOM, MAN, SUB Wahl der Initialisierungsart: − MAX: Weg/Winkel des Drosselkörpers von der Schließstel- lung bis zum gegenüberliegenden Anschlag im Antrieb − NOM: Weg/Winkel des Drosselkörpers gemessen von der Schließstellung bis zum angegebenen Nennhub −...
  • Seite 164 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Anbaugerät 7.50 • • Î [Kein Gerät], Schnellentlüfter, Schnelles Belüften Angabe, ob im Hook-up ein Anbaugerät zum schnellen Entlüften oder schnellen Belüften verbaut wurde. Der Parameter wird ggf. während der Initialisierung zurückgesetzt, wenn der Stellungs- regler eine externe Schnellentlüftungs- bzw. Schnellbelüftungs- funktion erkannt hat.
  • Seite 165 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Nullpunktabgleich 7.76 – • Î Bestätigen zum Starten des Nullpunktabgleichs starten Während des Nullpunktabgleichs durchfährt das Ventil den Hubbereich. Ergebnis der letzten 7.83 • • Anzeige, ob die letzte Initialisierung erfolgreich war. Bei nicht Initialisierung erfolgreicher Initialisierung wird der Grund für den Abbruch der Initialisierung angezeigt...
  • Seite 166 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Totzeit (Belüften) – – • Anzeige der Totzeit für das Belüften bei der Initialisierung in ms T63 (Belüften) – – • Anzeige der bei der Initialisierung ermittelten Belüftungszeit beim Sprung von 0 auf 63 % in ms T86 (Belüften) – – • Anzeige der bei der Initialisierung ermittelten Belüftungszeit beim Sprung von 0 auf 86 % in ms T98 (Belüften) 7.95.70...
  • Seite 167 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Ausschaltzeit – – • Anzeige des bei der Initialisierung vorgegebenen Parameters Großsignal (Belüften) 'Ausschaltzeit Großsignal (Belüften)' [8.7.45] Ausschaltzeit – – • Anzeige des bei der Initialisierung vorgegebenen Parameters Großsignal (Entlüften) 'Ausschaltzeit Großsignal (Entlüften)' [8.7.46] P3799 B: – – • Anzeige der Regelungsart des Pneumatikmoduls B Regelungsart Anbaugerät –...
  • Seite 168 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Sicherheitsstellung 7.95.20 – • Anzeige des für die Initialisierung vorgegebenen Parameters 'Si- cherheitsstellung' [7.20]. Gültige Initialisie- 7.95.24 – • Anzeige des für die letzte gültige Initialisierung vorgegebenen rungsart bzw. Initiali- Parameters 'Initialisierungsart' [7.24] sierungsart  1) Anbaugerät 7.95.50 –...
  • Seite 169 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Tote Zone I-Anteil – – • Anzeige der bei der Initialisierung ermittelten toten Zone des I-Anteils Kp (Belüften) 7.95.82 • • Anzeige der bei der Initialisierung ermittelten Regelverstärkung des P-Anteils für das Belüften Ki (Belüften) 7.95.83 •...
  • Seite 170 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Verhalten bei Ausfall – – • Î [Notlauf], Sicherheitsstellung der Wegmessung Auswahl, wie sich der Stellungsregler verhalten soll, wenn die Wegmessung ausfällt. − Notlauf: Stellungsregler verhält sich wie ein nicht initialisierter Stellungsregler (Steuerung) − Sicherheitsstellung: Der Stellungsregler verfährt das Ventil in die definierte Sicherheitsstellung, vgl. Parameter 7.20 Passwort aktivieren –...
  • Seite 171 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Laufzeit AUF 8.1.20 • • Î [0,0] bis 10000,0 s Zeit, die das Stellventil benötigt, um den Arbeitsbereich bei stei- genden Sollwert zu durchfahren. Bei manchen Anwendungen ist es ratsam, die Laufzeit des An- triebs zu begrenzen, um einen zu schnellen Eingriff in den lau- fenden Prozess zu vermeiden.
  • Seite 172 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Endwert Sollwertska- – – • Anzeige des definierten Endwerts des Sollwertbereichs lierung Bedienung über PROFINET  2) ® PV_SCALE im Actuator Output Function Block (Endwert) Dezimalstellen Soll- – – • Anzeige der definierten Dezimalstellen des Sollwertbereichs wertskalierung Bedienung über PROFINET  2) ® PV_SCALE im Actuator Output Function Block (Dezimalstellen) Einheit Sollwertskalie- –...
  • Seite 173 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Auftragsnummer/ – – • Anzeige der Auftragsnummer/Position des Stellungsreglers (Be- Position treiberangabe bei Bestellung) Stellgeräte-ID – – • Anzeige der Stellgeräte-ID, an der der Stellungsregler angebaut ist (Betreiberangabe bei Bestellung) Firmwareversion 8.2.1.5 • • Anzeige der Firmwareversion des Stellungsreglers Hardwareversion 8.2.1.6...
  • Seite 174 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Installationsdatum – – • Anzeige des Installationsdatums Bedienung über PROFINET ® IM_Date im Physical Block Letzte Änderung – – • Anzeige des Zeitpunkts der letzten Änderung eines statischen Parameters Bedienung über PROFINET ® LATEST_CHANGE im Physical Block Textfeld 1 –...
  • Seite 175 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Antrieb – – • Hersteller Antrieb – – • Möglichkeit zur Eingabe des Antriebsherstellers (max. 32 Zei- chen) Beschreibung – – • Möglichkeit zur Beschreibung des Antriebs (max. 32 Zeichen) Bewegungstyp – – • Î Hubbewegung, Schwenkbewegung, Sonstige, [-/-] Wirkungsweise – – • Î Einfachwirkend, Doppeltwirkend, Sonstige, [-/-] Möglichkeit Antriebsart –...
  • Seite 176 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Tote Zone I-Anteil 8.7.2 • • Î [0,1] bis 100,0 % Tote Zone des I-Anteils der Regelung. Befindet sich die Regelabweichung innerhalb dieser Toten Zone, wird der I-Anteil der Regelung deaktiviert. Liegt die Ventilposition wieder außerhalb des beschriebenen Be- reiches, wird der I-Anteil wieder aktiviert. Die Anpassung erfolgt automatisch während der Regelung (ab- hängig von der Reibung).
  • Seite 177 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Kd (Belüften) 8.7.17 • • Î 0,5 bis 100,0 [20,0] Einstellung der Regelverstärkung des D-Anteils für das Belüften Bei der Initialisierung des Stellungsreglers werden die Parameter des PID-Reglers optimal eingestellt. Sollten unzulässige Schwin- gungen in der Ventilposition auftreten, kann eine Erhöhung von Kd nach einer Initialisierung zu einer Verbesserung führen.
  • Seite 178 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Softwaredrossel (Ent- 8.7.32 • • Î 25 bis 100 % lüften) Einstellung der Volumenstrombegrenzung in % des Pneumatik- moduls in Steckplatz A beim Entlüften Der Volumenstrom der Pneumatikmodule in Richtung entlüften wird auf den angegebenen Wert reduziert. Bei kleinen Antrie- ben kann eine Reduzierung des Volumenstroms zu höherer Re- gelgüte führen.
  • Seite 179 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Ausschaltzeit 8.7.46 • • Î [0] bis 32767 ms Großsignal (Entlüften) Zeit in ms bis zum Abschalten des Großsignalverhaltens (Entlüf- ten) Wird die erwartete Zeit beim Entlüften bis zum Erreichen des Sollwerts, unter Berücksichtigung der aktuellen Geschwindigkeit, unterschritten, schaltet das Großsignalverhalten ab.
  • Seite 180 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Status Z3799 C – • • Î Kein Modul gesteckt Parameter beim Stellungsregler TROVIS 3797 ohne Funktion Status Z3799 D – • • Î Kein Modul gesteckt Parameter beim Stellungsregler TROVIS 3797 ohne Funktion Drucksensoren 8.10.46 • • Drucksensoren ver- 8.10.46.1 •...
  • Seite 181 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Aktuelle Betriebsart – – • Anzeige der aktuellen Betriebsart des Physical Blocks (PB) Bedienung über PROFINET ® CURRENT_MODE im Physical Block Start-up-Einstellungen 8.30.3.4 • • Anzeige der Gültigkeit von Inbetriebnahmeeinstellungen (Para- metereinstellung über PROFINET -Bedienung) ®...
  • Seite 182 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Gerätestandort – – • Î Zeichenfolge mit max. 32 Zeichen Eingabemöglichkeit für einen benutzerdefinierten Text Bedienung über PROFINET ® IM_Tag_Location im Physical Block Konfigurationszähler – – • Anzeige der Anzahl an Konfigurationsänderungen von stati- schen Parametern Bedienung über PROFINET ® IM_Revision_Counter im Physical Block Profil –...
  • Seite 183 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Aktuelle Betriebsart – – • Angabe der aktuellen Betriebsart im Actuator Output Function (AOFB) Block Bedienung über PROFINET ® AOFAB_CURRENT_BLOCK_MODE im Actuator Output Function Block Einheit Istwert – – • Anzeige der Istwert-Einheit Bedienung über PROFINET ®...
  • Seite 184 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Einheit Sollwertskalie- – – • Anzeige der definierten Einheit des Sollwertbereichs (Parameter- rung einstellung über PROFINET -Bedienung)  2) ® Bedienung über PROFINET ® PV_SCALE im Actuator Output Function Block (Einheit) Dezimalstellen Soll- – – • Anzeige der definierten Dezimalstellen des Sollwertbereichs (Pa- wertskalierung rametereinstellung über PROFINET -Bedienung)  2) ®...
  • Seite 185 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Verzögerungszeit – – • Î [0,0] bis 3600 s Zeit von der Erkennung eines Fehlers des in der aktuellen Be- triebsart gültigen Sollwerts bis zum Auslösen des Sicherheitsver- haltens: Wenn nach Ablauf der Verzögerungszeit der Fehler weiterhin anliegt, wird das Sicherheitsverhalten (FSAFE_TYPE) ausgelöst.
  • Seite 186 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Unterstützte Rückle- – – • Anzeige der unterstützen Rücklese-Information(en) (Parameter- se-Information einstellung über PROFINET -Bedienung) ® Bedienung über PROFINET ® CHECK_BACK_MASK im Actuator Output Function Block Rücklese-Information – – • Sicherheitsstellung: Die Sicherheitsstellung wurde ausgelöst. CB_FAIL_SAFE Mögliche Ursachen: −...
  • Seite 187 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Actuator Output 8.30.5 • • Transducer Block Aktuelle Betriebsart – – • Anzeige der aktuellen Betriebsart des Actuator Transducer Block (TB) Bedienung über PROFINET ® TB_CURRENT_BLOCK_MODE im Actuator Output Transducer Block Sollposition – – •...
  • Seite 188 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Endlagenmodus – – • Î [Ventilhub in Richtung öffnend/schließend] Fahrwegabhängige Abschaltung (getrennt für jede Bewegungs- richtung) Bedienung über PROFINET ® SETP_CUTOFF_MODE im Actuator Output Transducer Block Maximale Laufzeit – – • Anzeige der während der Initialisierung ermittelten Laufzeitbe- grenzung Bedienung über PROFINET ®...
  • Seite 189 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Endlage w >= 8.30.5.20 • • Î 50,0 bis 100,0 %, [99,0 %] Endlage oben in % Überschreitet der Sollwert den eingegebenen Wert, wird das Ventil in Richtung der Endlage, die 100 % des Sollwerts ent- spricht, gefahren. Dies geschieht bei elektropneumatischen An- trieben durch vollständiges Be- bzw. Entlüften des Antriebs (ent- sprechend der Sicherheitsstellung). Bedienung über PROFINET ®...
  • Seite 190 • • Î 0000 bis 9999 Abweichende Bezeichnung in der SAMSON-Software TROVIS-VIEW und DD/DTM/EDD. Über die Skalierung (PV_SCALE/OUT_SCALE) kann im Stellungsregler dem von der Steuerung kommunizierten Sollwert eine physikalische Einheit beigemessen und im Wertebereich angepasst werden. Die Ventilstellung, die im Parameter READBACK kommuniziert wird, folgt ebenfalls dieser Skalierung.
  • Seite 191: Aufrufbare Prozesswerte

    Anhang A (Konfigurationshinweise) 16.1.2 Aufrufbare Prozesswerte Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Prozesswerte • • Ventilposition 10.1 • • Anzeige der Ventilposition in % Diskrete Ventilposition 10.2 • • Anzeige der diskreten Ventilstellung (Sollwert bei nicht initiali- siertem Stellungsregler) Bedienung über PROFINET ® POS_D Value im Actuator Output Function Block Status diskrete Ventil- –...
  • Seite 192 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Istwert 10.28 • • Anzeige des Istwerts Bedienung über PROFINET ® READBACK Value im Actuator Output Function Block Status Istwert 10.29 • • Statusanzeige des Istwerts Bedienung über PROFINET ® READBACK Status im Actuator Output Function Block Regelabweichung 10.30 •...
  • Seite 193 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Rücklese-Information Teilhubtest (PST) konnte nicht ausgeführt werden CB_PST_RESTRICTED – – • Bedienung über PROFINET ® CHECK_BACK Bit12 im Actuator Output Function Block Rücklese-Information Es besteht keine zyklische Kommunikation zu einer Steuerung CB_NOT_READY_RE- – – •...
  • Seite 194: Diagnose/Wartung

    Anhang A (Konfigurationshinweise) 16.1.3 Diagnose/Wartung Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Statusklassifikation – – • Details vgl. Kap. „Störung” Sammelstatus – – • [Höchste Klassifikation] Inbetriebnahme – – • [Höchste Klassifikation] Initialisierung – – • [Höchste Klassifikation] Init: Falsche – – • [Keine Meldung] Betriebsart Init: Hub zu klein – –...
  • Seite 195 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Z3799: Kombination – – • [Wartungsbedarf] Î Keine Meldung, Wartungs- ungültig bedarf, Außerhalb der Spezifikation, Funktions- Schalter ZWE falsch – – • [Ausfall] kontrolle, Ausfall, Höchste Klassifikation Details vgl. u EB 8389-4 Slot C.1: Binärein- – – •...
  • Seite 196 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Reibungsänderung – – • [Keine Meldung] (ZU) – – • [Höchste Klassifikation] PST: Abbruchkriterium – – • [Wartungsbedarf] erfüllt PST: Startkriterium – – • [Keine Meldung] nicht erfüllt – – • [Höchste Klassifikation] FST: Abbruchkriterium – – • [Wartungsbedarf] erfüllt FST: Startkriterium...
  • Seite 197 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Dynamischer Belas- – – • [Wartungsbedarf] tungsfaktor über- schritten Regelabweichung – – • [Wartungsbedarf] Drehwinkelbegren- – – • [Höchste Klassifikation] zung Min. Grenztempera- – – • [Außerhalb der Spezifikation] tur unterschritten Max. Grenztempera- – – • [Außerhalb der Spezifikation] tur überschritten Protokollierung –...
  • Seite 198 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Zeitstempel max. – – • Zeitangabe, wann der höchsten gemessene Zuluftdruck aufgetre- Zuluftdruck ten ist Dynamischer – – • Anzeige der Beanspruchung des Balgs und/oder der Packung Belastungsfaktor Wegintegral 12.3.40 • • Aufsummierter Ventildoppelhub Protokollierung zu- –...
  • Seite 199 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Beobachtungsfunkti- 12.5 • • onen Histogramme Histogramme – – • Î Bestätigen, um alle Histogramme zurückzusetzen. rücksetzen Ventilstellung – – • Î Ordner öffnen, um das Histogramm einsehen zu können. Details vgl. Diagnoseanleitung u EB 8389-4 Regelabweichung –...
  • Seite 200 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Ventilsignatur 12.5.6 • • Info: Nur bei Stellungsreglern mit Drucksensoren Referenzaufnahme 12.5.6.1 • • Î Bestätigen zum Starten der Referenzaufnahme starten Test stoppen – • • Î Bestätigen zum Stoppen der Referenzaufnahme Status Ventilsignatur –...
  • Seite 201 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Abbruch: 12.8.1.10 • • Anzeige Wert in %, Abbruch bei über- oder unterschreiten Info: In der Benutzerebene „Diagnose” befindet sich dieser Para- x-Überwachung meter im Ordner [Konfiguration]. Konfiguration – – • Details vgl. Diagnoseanleitung u EB 8389-4 Berichte und – – • Details vgl. Diagnoseanleitung u EB 8389-4 Diagramme Vollhubtest (FST) 12.8.2 FST starten 112.8.2.1 • • Î...
  • Seite 202: Diagnose: Statusmeldungen

    Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Berichte und – – • Details vgl. Diagnoseanleitung u EB 8389-4 Diagramme Abweichende Bezeichnung in der SAMSON-Software TROVIS-VIEW und DD/DTM/EDD. 16.1.4 Diagnose: Statusmeldungen Aktive Meldungen werden auch im Hauptansicht angezeigt (Ansichtsnummer: 0.50) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Diagnose/Wartung • • Gerätezustand 10.1...
  • Seite 203 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Niedriege Regelgüte 10.1.1.16 • • Regelkriterien werden nicht erfüllt, Stellungsregler bleibt be-  1) bzw. Init: Niedrige triebsbereit. Regelgüte  2) 10.1.1.17 • – Î Bestätigen, um Mitteilung zu löschen.  1) Regler nicht initiali- 10.1.1.18 • •...
  • Seite 204 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Verblockmodul 10.1.1.48 • • Statusanzeige  1) geschaltet Diagnose Stellventil 10.1.1.49 • • Statusanzeige  1) Reibungsänderung 10.1.1.50 • • Reibungsverhältnisse im Bereich AUF haben sich geändert.  1) (AUF) Reibungsänderung 10.1.1.51 • • Reibungsverhältnisse im Bereich MITTE haben sich geändert.  1) (MITTE) Reibungsänderung...
  • Seite 205 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Pneumatikmodul B 10.1.1.73 • • Statusanzeige  1) (P3799 B) P3799: Ausfall 10.1.1.74 • • Fehler im Pneumatikmodul, evtl. Austausch erforderlich.  1) 10.1.1.75 • • Î Bestätigen, um Mitteilung zu löschen.  1) P3799: Bewegung 10.1.1.76 •...
  • Seite 206 Anhang A (Konfigurationshinweise) Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Protokollierung 10.1.1.101 • • Es konnten nicht alle Protokolleinträge geschrieben werden.  1) ausgesetzt 10.1.1.102 • • Î Bestätigen, um Mitteilung zu löschen.  1) Arbeitsbereich in 10.1.1.103 • • Das Ventil verbleibt in der Schließstellung.  1) Schließstellung Mögliche Ursache: Kein Zuluftdruck oder Blockade der An-...
  • Seite 207 • Die Ventilposition kann nicht zuverlässig ermittelt werden. Mög- haft licherweise ist der Anbau des Stellungsreglers fehlerhaft (fal- scher Hebel oder falsche Stiftposition). Anzeige nur, wenn sie aktiv ist. Abweichende Bezeichnung in der SAMSON-Software TROVIS-VIEW und DD/DTM/EDD. EB 8497 16-49...
  • Seite 208: Rücksetzfunktionen

    Anhang A (Konfigurationshinweise) 16.1.5 Rücksetzfunktionen Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Rücksetzfunktionen • • Vorgehen zum Rücksetzen des Stellungsreglers, vgl. Kap. „Be- trieb” Diagnose rücksetzen 14.1 • • Rücksetzen von allen Diagnosefunktionen inkl. der Diagramme und Histogramme. Rücksetzen (Standard) 14.2 • • Rücksetzen des Stellungsreglers auf Auslieferungszustand, an- triebs- und ventilspezifische Einstellungen bleiben erhalten. Rücksetzen (erweitert) 14.3 •...
  • Seite 209: Bedienung Über Profinet

    Hardwareversion des Stellungsreglers · nur Anzeige DEVICE_Man_ID Hersteller des Stellungsreglers · nur Anzeige Für SAMSON-Stellungsregler TROVIS 3797: 0x0042 DeviceType Gerätetyp (TROVIS 3797) · nur Anzeige IM_Serial_Number Serialnummer · nur Anzeige DIAGNOSIS Detaillierte Informationen über den Stellungsregler, bitweise codiert · nur Anzeige Es sind mehrere Meldungen gleichzeitig möglich.
  • Seite 210 Anhang A (Konfigurationshinweise) Parameter Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung STARTUP_PARAM_VALIDITY Gültigkeit von Inbetriebnahmeeinstellungen 0: Inbetriebnahmeparameter werden nicht akzeptiert 1: Nur Einheiten 2: Profil-Inbetriebnahmeparameter und herstellerspezifische Inbetriebnahmeparameter werden akzeptiert IPv4_ADDRESS IPv4-Adresse Internet-Protokoll-Adresse, die dem Stellungsregler zur Unterstützung von TCP/IP zu- gewiesen wurde. IPv4_SUBNET_MASK IPv4-Subnetzmaske Die Subnetzmaske wird verwendet, um die Bits der Netzwerkkennung von den Bits der Hostkennung zu trennen.
  • Seite 211: Actuator Output Function Block

    Anhang A (Konfigurationshinweise) Parameter Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung NE107_STATUS Sammelstatus des Stellungsreglers · nur Anzeige 0: OK 1: Wartungsbedarf/Wartungsanforderung 2: Außerhalb der Spezifikation 3: Funktionskontrolle 4: Ausfall STARTUP_RECORD Inbetriebnahmeparameter 16.2.2 Actuator Output Function Block Parameter Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung CURRENT_MODE Aktuelle Betriebsart des Actuator Output Function Block · nur Anzeige IM_Tag_Function Messstellennummer zur Identifizierung des Stellventils und seiner Aufgabe/Funktion TARGET_MODE...
  • Seite 212 Anhang A (Konfigurationshinweise) Parameter Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung POS_D Diskrete Ventilstellung · nur Anzeige 0: nicht initialisiert 1: geschlossen 2: geöffnet 3: Zwischenstellung SETP_DEVIATION Regeldifferenz [%] · nur Anzeige Sollwert – Istwert CHECK_BACK Rücklese-Information(en) Detaillierte Informationen zum Stellungsregler, bitweise codiert Es kann mehr als eine Mitteilung vorliegen. CHECK_BACK_MASK Unterstützte Rücklese-Information(en) Definition der unterstützen Informationsbits der Rücklese-Information(en) (CHECK_ BACK)
  • Seite 213: Actuator Transducer Block

    Anhang A (Konfigurationshinweise) Parameter Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung STARTUP_RECORD Inbetriebnahmeparameter − FSAFE_TIME − FSAFE_TYPE − FSAFE_VALUE 16.2.3 Actuator Transducer Block Parameter Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung CURRENT_MODE Aktuelle Betriebsart des Actuator Transducer Block · nur Anzeige ACTUATOR_ACTION Sicherheitsstellung des an das Stellventil angebauten Antriebs bei Ausfall der Hilfse- nergie: 0: nicht initialisiert 1: öffnen (100 %)
  • Seite 214 Anhang A (Konfigurationshinweise) Parameter Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung SETP_CUTOFF_INC Endlage oben [%] Überschreitet der Sollwert den eingegebenen Wert, wird das Ventil in Richtung der Endlage, die 100 % des Sollwerts entspricht, gefahren. Dies geschieht bei elektropneumatischen Antrieben durch vollständiges Be- bzw. Ent- lüften des Antriebs (entsprechend der Sicherheitsstellung) SETP_CUTOFF_MODE Endlagenmodus Fahrwegabhängige Abschaltung (getrennt für jede Bewegungsrichtung) 0: drehmomentabhängig in Richtung AUF und ZU 3: hubabhängig in Richtung AUF und ZU TOTAL_VALVE_TRAVEL...
  • Seite 215: Kennlinenauswahl

    Anhang A (Konfigurationshinweise) 16.3 Kennlinenauswahl Im Folgenden sind die unter Menüpunkt 8.1.9 wählbaren Kennlinien grafisch dargestellt. Info Die individuelle Definition der Kennlinie (benutzerdefinierte Kennlinie) kann nur über eine Be- diensoftware (z. B. SAMSON-Software TROVIS-VIEW oder DD/DTM/EDD) erfolgen. Linear Hub/Drehwinkel in % Sollwert in % Gleichprozentig Gleichprozentig invers Hub/Drehwinkel in % Hub/Drehwinkel in %...
  • Seite 216 Anhang A (Konfigurationshinweise) Stellklappe gleichprozentig Stellklappe linear Hub/Drehwinkel in % Hub/Drehwinkel in % Sollwert in % Sollwert in % Drehkegel linear Drehkegel gleichprozentig Hub/Drehwinkel in % Hub/Drehwinkel in % Sollwert in % Sollwert in % Kugelsegment linear Kugelsegment gleichprozentig Hub/Drehwinkel in % Hub/Drehwinkel in % Sollwert in % Sollwert in % 16-58 EB 8497...
  • Seite 217 Der After Sales Service ist über die E-Mail- Adresse aftersalesservice@samsongroup.com erreichbar. Adressen der SAMSON AG und deren Tochtergesellschaften Die Adressen der SAMSON AG und deren Tochtergesellschaften sowie von Vertretungen und Servicestellen stehen im Internet unter www.samsongroup.com oder in einem SAMSON-Produktkatalog zur Verfügung.
  • Seite 218 17-2 EB 8497...
  • Seite 220 EB 8497...
  • Seite 221 EB 8497...
  • Seite 222 EB 8497 SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT Weismüllerstraße 3 · 60314 Frankfurt am Main Telefon: +49 69 4009-0 · Telefax: +49 69 4009-1507 E-Mail: samson@samsongroup.com · Internet: www.samsongroup.com...

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