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Berechnung Des Zulässigen Leitungswiderstands - Rk-Tec Rks 1000 Bedienungsanleitung

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Rauchklappen-Steuerungssysteme
RKS 1000
Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S
Das folgende Bild zeigt das Ersatzschaltbild der Leitungswiderstände.
+
R1A
Modul 1
P ort A
U1
Ir1 + Id1
R1B
-
Im Bild wird der Bus von Port A aus gespeist. Port B ist passiv und dient zur Überwachung
und als Reserve. Durch R1A und R1B fließt dann der Strom von Modul 1, 2 und 3, durch
R2A und R2B der Strom von Modul 2 und 3, usw.. Die Berechnung würde also sehr
umfangreich werden und jedes Busteilstück zwischen 2 Modulen müßte in seiner Länge
bekannt sein. Das gleiche müßte dann noch von Port B aus betrachtet werden. Genau
genommen unter Berücksichtigung jedes einzelnen Modultyps.
Berechnung des zulässigen Leitungswiderstands
Die Berechnung kann jedoch in der Praxis vereinfacht werden, indem man den Grenzfall des
Systems betrachtet. Für den Grenzfall setzt man die Worst-Case-Möglichkeit voraus, daß alle
Module am Busende plaziert sind. Für diesen Fall fließt der Ruhestrom, wie auch der
Schaltstrom über die gesamte Länge der Busleitung.
Legt man den Bus für diesen Betriebsfall aus, so ist man im reellen Betrieb, bei dem die
Module wesentlich günstiger auf der Bus-Strecke verteilt sind, immer auf der sicheren Seite.
Bei den Modulen geht man von einem Ruhestrom (Ir) von 66,6µA pro Modul aus. Der
dynamische Schaltstrom (Id) kann mit 25,7mA (gemittelt aus Schaltspitzen, die durch
Kondensatoren im Bus geglättet werden) angenommen werden. Daraus ergibt sich
beispielsweise ein kontinuierlicher Gesamtstrom von 59,0mA für 500 Module.
Die von der Zentrale bereitgestellte Bus-Versorgungsspannung beträgt 16V. Die Module
benötigen min. 7V. Daraus ergibt sich ein zulässiger Spannungsabfall (Ul) von 9V im Bus-
System.
Der maximale Leitungswiderstand im Bussystem beträgt demnach 152,5Ω für 500 Module.
Zu beachten ist dabei auch der Durchgangs-Widerstand (R
ca. 85,4mΩ für die Durchführung des RKS1000-Busses durch ein Modul. Bei 500 Modulen
sind dies insgesamt 42,7Ω. Dieser Wert muß vom maximalen Widerstand im Bus subtrahiert
werden, um den maximal zulässigen Leitungswiderstand (Rl) zu ermitteln.
Daraus würde sich dann für 500 Module im Bus ein maximal zulässiger Leitungswiderstand
(Rl) von 109,8Ω ergeben.
R2A
Modul 2
U2
Ir2 + Id2
R2B
R3A
Modul 3
R4A
U3
Ir3 + Id3
R3B
R4B
) der Module selber. Er liegt bei
M
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P ort B
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