Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 2 / 86 Inhaltsverzeichnis: FUNKTIONSBESCHREIBUNG ................5 Busfunktion/Fehlerbehandlung ................7 GRENZEN DES SYSTEMS .................. 8 Teilnehmerzahl (Module) ..................8 Leitungswiderstand ....................8 Berechnung des zulässigen Leitungswiderstands ...... 9 Leitungskapazitäten ....................12 Verdrahtung der Busleitung ................... 14 Dimensionierung des Systems .................
Seite 3
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 3 / 86 DATENÜBERTRAGUNG AUF DER SCHNITTSTELLE ........28 PC-Standardprotokoll ..................... 29 help bzw. ? ............29 clear ............. 30 io ..............32 input ............. 33 output ............34 flag .............. 35 loglevel ............
Seite 4
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 4 / 86 SOFTWARE FÜR DAS RKS1000 SYSTEM ............78 RKSoft ........................78 RKWart ........................80 ERWEITERN DER ANLAGE (EINFÜGEN VON MODULEN) ......81 ANSCHLUß UND VERDRAHTUNG ..............82 TECHNISCHE DATEN ..................83 10 KONZEPTE FÜR DEN AUFBAU DES RKS1000-SYSTEMS ......
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 5 / 86 1 Funktionsbeschreibung Das RKS1000 System dient zur Steuerung von motorbetriebenen Brandschutz- und Entrauchungsklappen in Lüftungs- und Klimaanlagen. Zum Schutz von Menschen und Anlagen wird daher auf eine hohe Betriebssicherheit des Systems wert gelegt. Dies wird durch das RKS1000-Rauchklappen-Steuerungssystem sichergestellt Das RKS1000 System besteht aus mehreren Komponenten.
Seite 6
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 6 / 86 Es ist zu vermeiden, daß Hin- und Rückleitung (Bus A und Bus B) einzelner Busabschnitte oder des gesamten Busses räumlich zusammen verlegt werden. Würden an diesen Stellen die Bus-Leitungen im Brandfall beschädigt (durchtrennt) werden, so würden große Teile des Bus- Systems bzw.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 7 / 86 1.1 Busfunktion/Fehlerbehandlung Nach dem Einschalten der Stromversorgung versucht die Zentrale selbständig den Bus aufzubauen. Dabei wird jedes Modul nacheinander angesprochen und von diesen die Seriennummer und der Modultyp ermittelt. Ist ein Modul sicher erkannt, schaltet es den Bus weiter zum nächsten Modul durch.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 8 / 86 2 Grenzen des Systems So wie in jedem Bus-System, ist auch im RKS1000-Bussystem, wenn auch bei großen Werten, die Leitungslänge und die Anzahl der Teilnehmer (Module) begrenzt. Eine Reduzierung der Modulzahl kann auf Grund von Leitungswiderständen und Leitungskapazitäten, in Verbindung mit der Stromaufnahme der Module, erforderlich sein.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 9 / 86 Das folgende Bild zeigt das Ersatzschaltbild der Leitungswiderstände. Modul 1 Modul 2 Modul 3 P ort A P ort B Ir1 + Id1 Ir2 + Id2 Ir3 + Id3 Im Bild wird der Bus von Port A aus gespeist.
Seite 10
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 10 / 86 Der maximale Leitungswiderstand (Rl) kann mittels folgender Formel für den Worst-Case- Fall (alle Module am Busende) errechnet werden: − • − • Ω ...
Seite 11
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 11 / 86 In der vorangegangenen Berechnung handelt es sich um den Worst-Case (alle Module am Busende). Legen Sie diese Werte Ihrer Anlagen-Installation zu Grunde, arbeiten Sie auf der sicheren Seite. Im Folgenden finden Sie ein Diagramm zum Ablesen der Werte und dem Beispiel der homogenen Verteilung der Module im Bus.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 12 / 86 2.3 Leitungskapazitäten Eine weitere Begrenzung der physikalischen Möglichkeiten stellt die Kapazität der Leitungen dar. Hier liegt das Augenmerk auf der Datenleitung. Die Leitungskapazität arbeitet in Verbindung mit der Quellimpedanz des Senders (Zentrale bei Anfrage bzw. Modul bei Antwort) und dem im Bussystem vorhandenen Leitungswiderstand als RC-Glied.
Seite 13
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 13 / 86 Für ein geschirmtes Fernmeldekabel (I-Y(St)Y 4x2x0,8mm²) wurde eine Kapazität bei einer benutzten Ader für die Datenleitung von 109pF/m gemessen. Die aufgrund der Kapazität mögliche Buslänge liegt damit bei 10090m.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 14 / 86 2.4 Verdrahtung der Busleitung Für die Verdrahtung des Bussystems ist ein abgeschirmtes Fernmeldekabel grundsätzlich ausreichend. Wir empfehlen die Verwendung von I-Y(St)Y 4x2x0,8mm. Diese Leitungsart wird in den meisten Installation des RKS1000-Bus-Systems bereits eingesetzt. Zu beachten ist daß...
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 15 / 86 Die Busleitungen sind abgeschirmt auszuführen. Der Schirm ist auf der gesamten Länge der Busleitung ohne Unterbrechung zu führen. Die Feldbus-Module (E4, A2, M und MFW) des Bussystems besitzen dazu Klemmen zur Durchführung des RKS1000-Busses inkl.
Seite 16
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 16 / 86 Diagramm zur Planung des RKS1000 Systems mit dem empfohlenen Leitungs- und Verdrahtungsarten:...
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 17 / 86 3 Bedienung Die Zentrale des RKS1000 Systems besitzt einige Bedienelemente. Hierbei handelt es sich um eine Quit-Taste und vier Kontrolleuchten zur Anzeige des Betriebszustands des RKS1000 Systems. Weiterhin sind in der Zentrale zwei Störmelderelais, sowie zwei Schnittstellen zur Kommunikation mit der Zentrale, vorhanden.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 18 / 86 Im PC-Protokollmodus, in den bei einer Hardware-Diagnose automatisch gewechselt wird, kann bei angeschlossenem Terminal (z.B. PC mit Terminal-Programm) der Verlauf der Diagnose beobachtet werden. Die zuvor genannten Testschritte und dazugehörige Ergebnisse werden ausgegeben: RK-Tec Hardware-Diagnose-Program flash: erase test ........
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 19 / 86 3.4 Störungs-Kontrolleuchten Auf der Zentrale sind weiterhin zwei rote Kontrolleuchten vorhanden, welche Störungen anzeigen. Als Störungen werden im RKS1000 System die beiden Zustände Systemstörung und Sammelstörung unterschieden. Das RKS1000 System unterscheidet in der Busleitung und Modulansprache grundsätzlich zwei Fehlerarten.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 20 / 86 Eine genauere Analyse der Fehlerursache ist durch die Meldungen der Zentrale zur GLT bzw. zu einem PC möglich, da die Zentrale die Fehlerzustände im Bus-System wie zuvor beschrieben selbständig analysiert und ein entsprechende Meldung über die Schnittstelle zur Verfügung stellt.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 21 / 86 3.6 Schnittstellen Alle Zustandsänderungen und Störungen im System werden zusätzlich über die vorhandenen Schnittstellen gemeldet und können jederzeit abgefragt werden, so daß mit einem PC oder einer GLT Überwachung, Steuerung und Protokollierung des Busbetriebs möglich sind.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 22 / 86 RS485-Schnittstelle Die RS485-Schnittstelle ist durch einen 2-pol. bzw. ab Hardwarestand 3.1 der Zentralen durch einen 3-pol. Stecker der Phönix-Combicon-Serie ausgeführt. Das Gegenstück besitzt zwei bzw. drei Schraubklemmen zum Anschluß von Leitungen und wird mit der Zentrale verschraubt, um ein herausrutschen zu verhindern.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 23 / 86 4 Datenübertragung auf dem Bus Beim RKS1000-Bussystem besteht die Möglichkeit drei verschiedene Protokolle zur Kommunikation über den Datenbus zu verwenden. Die Unterstützung der drei Protokolle hängt vom Softwarestand der einzelnen Module im Bus ab. Alle bisher produzierten Module unterstützen auf jeden Fall das Standardprotokoll.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 24 / 86 4.1 Standardprotokoll Das Standardprotokoll, welches die Zentrale an die Module sendet, besteht aus einem Startbit und einem darauf folgenden Sync-Bit. Diese Reihenfolge von Zeichen wird zur Synchronisation der nachfolgenden Bits genutzt. Das darauf folgende Master-Slave-Bit, welches bei einem Mastertelegramm gesetzt ist, bestimmt ob die Daten von der Zentrale an die Module, oder in die andere Richtung gesendet werden.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 25 / 86 4.2 Busprotokoll CRC8 Beim CRC 8 Busprotokoll ist das Standardprotokoll, so wie es oben beschrieben wurde, um eine CRC 8 Prüfsumme erweitert worden. Diese wird einfach an das Standardprotokoll angehängt.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 26 / 86 Slave Telegramm Dauer: 24,5 ms Master Slave Bit nicht gesetzt (Eins auf dem Bus) Datenbits D0- D3, vier Eingänge lesbar CRC0 bis CRC8 enthält die Prüfsumme (High-Byte der Prüfsummenberechnung) 4.3 Busprotokoll CRC16...
Seite 27
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 27 / 86 Master Telegramm Dauer: 32,98ms Master Slave Bit gesetzt (Null auf dem Bus) Adressbits A0- A9, adressierbare Module: 1024 Datenbits D0- D3, vier Ausgänge steuerbar, D2 steuert das Busrelais CRC0 bis CRC15 enthält die Prüfsumme Auf eine Masteransprache erfolgt, nach einer bestimmten Verarbeitungszeit durch das Modul, eine Antwort vom angesprochenen Modul.
RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 28 / 86 5 Datenübertragung auf der Schnittstelle Wie bereits erwähnt, sind an der RK-Tec- Zentrale zwei Schnittstellen vorhanden, eine nach dem RS232-Standard und die zweite nach dem RS485-Standard. Die Länge der Anschlußleitungen jeweiligen...
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 29 / 86 5.1 PC-Standardprotokoll Beim PC- Standardprotokoll handelt es sich um ein Protokoll, das auf der Übertragung von Klartext-Befehlen mittels ASCII-Zeichen beruht. Es unterstützt eine Vielzahl von Funktionen und Befehlen. Befehlsliste:...
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 30 / 86 clear Funktion: Löscht den Speicher oder Teile des Speichers der Zentrale und stellt die werksseitigen Parameter ein. Die Verknüpfungen, die Modultabelle, die Register bzw. Datenwort- Mappingtabellen, sowie diverse andere Parameter werden komplett oder teilweise gelöscht!
Seite 31
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 31 / 86 Es wurden 7 Module gefunden: TABAUS TABEIN Bus-Scan erfolgreich beendet schreibe Modultabelle..OK module data cleared neuer Busaufbau wird gestartet RKS1000 Zentrale Version 4.1.2b OP CRC16 Starte Bus-Aufbau aus Richtung A...
Seite 32
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 32 / 86 Funktion: Mit diesem Befehl können Eingangszustände von Modulen abgefragt werden und Ausgänge gesetzt werden. Ausgänge können jedoch erst nach Freigabe von externen Zugriffen gesetzt werden. Hierzu benutzt man den External -Befehl.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 33 / 86 input Funktion: Mit diesem Befehl können Eingangszustände von Modulen abgefragt werden oder Eingänge eines Moduls simuliert gesetzt werden, wenn der Simulations- Modus aktiviert ist. Hierzu benutzt man den Simulation -Befehl.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 34 / 86 output Funktion: Mit diesem Befehl können Ausgangszustände von Modulen abgefragt werden und Ausgänge gesetzt werden. Ausgänge können jedoch erst nach Freigabe von externen Zugriffen gesetzt werden. Hierzu benutzt man den External - Befehl.
Funktion: Mit diesem Befehl können Merkerzustände abgefragt und gesetzt werden. Das RK-Tec- System kann bis zu 1024 Merker (1 – 1024) verwalten. Achtung! Das unbedachte Setzen von beliebigen Merkerzuständen kann zu Schäden im Gebäude führen! Daher sollte dieser Befehl nur für Diagnosezwecke und von ausgebildetem Fachpersonal genutzt werden.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 36 / 86 loglevel Funktion: Dieser Befehl steuert den Umfang der Ausgaben auf der seriellen Schnittstelle. Alle Aktionen und Zustände werden über die Schnittstelle ausgegeben. Der Umfang dieser Ausgaben kann mit diesem Befehl verändert werden.
Dieser Befehl dient zum Neustart der Zentrale. Nach diesem Befehl verhält sich die Zentrale wie nach dem Einschalten der Versorgungsspannung. Sie wird initialisiert und der Bus wird neu aufgebaut. Syntax: reset Beispiel: reset Antwort: mit anschließendem Neuaufbau des RK-Tec- Busses...
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 38 / 86 scan Funktion: Dieser Befehl startet die Inbetriebnahme des Bus-Systems. Der Bus wird dabei abgeschaltet und anschließend werden die Busdaten (Modultypen, Reihenfolge, etc.) neu ermittelt. Der Busaufbau beginnt von Port A der Zentrale aus.
Seite 39
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 39 / 86 Syntax: scan [A] [m] [reset n] [retries r] - Start des Scans von Port A aus - Zahl der zu scannenden Module reset n - Setzt die Startverzögerung auf n Sekunden. Die Einschaltung der Busspannung wird um diese Zeit verzögert.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 40 / 86 build Funktion: Dieser Befehl startet den Busaufbau und vergleicht die erkannten Module mit der hinterlegten Modultabelle. Abweichungen werden angezeigt und führen zu einem fehlerhaften Busaufbau. Nachdem ein Modul getauscht wurde muß es mit der Inbetriebnahme (SCAN) in die Modultabelle als gültig eingetragen werden.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 41 / 86 upload Funktion: Dieser Befehl ist für den Anwender nicht nutzbar! Er wird für die PC-Software benötigt, um Modultabellen und Verknüpfungen zwischen PC und Zentrale zu übertragen. Syntax: upload [prg n] [vdw n] prg n - PC sendet n Byte Verknüpfungstabelle an die...
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 42 / 86 status Funktion: Dieser Befehl zeigt die Parameter des laufenden Ringbusses an. Da typischerweise nur alle Zustandsveränderungen angezeigt werden, hilft der STATUS -Befehl um einen generellen Überblick der Busfunktion zu erlangen.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 43 / 86 signature Funktion: Dieser Befehl ist für den Anwender nicht nutzbar! Er wird von der PC-Software benutzt und zeigt die digitale Signatur der Zentrale an. Nach einer erfolgreichen Inbetriebnahme berechnet die PC- Software eine Signatur, welche dann in der Zentrale und der PC-Datenbank gespeichert wird.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 44 / 86 3964r Funktion: Dieser Befehl setzt die Datenbausteine des 3964R-Protokolls. Das 3964R-Protokoll wird zum Abfragen der Eingangszustände und zum Setzen der Ausgangszustände verwendet. Dieses serielle Schnittstellenprotokoll verwendet die festen Übertragungs- Parameter 9600 baud, 8 Datenbits, Even-Parity, 1 Stopbit.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 46 / 86 modbus Funktion: Dieser Befehl setzt die SLAVE- Adresse und den Registeroffset für das MODBUS- Protokoll. MODBUS-Protokoll wird Abfragen Eingangs- Ausgangszustände, sowie zum Setzen der Ausgangszustände verwendet. Das Auslesen von Merkerzuständen ist ebenfalls möglich.
Seite 47
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 47 / 86 Zusätzliche Informationen: Lesen von Moduleingängen (Funktion 4 read input register): Registeradresse 1-1000 beinhaltet die unteren 16 Bit Eingangsdaten der Module 1-1000. Registeradresse 1001-2000 beinhaltet die oberen 16 Bit Eingangsdaten der Module 1-1000 bei Tableaumodulen.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 48 / 86 clock Funktion: Dieser Befehl fragt den Betriebsstundenzähler ab. Die Betriebsstunden der Zentrale können in der Einheit Tage, Stunden, Minuten, Sekunden abgefragt werden. Neben der gesamten Betriebszeit (clock total) kann auch die Betriebszeit seit dem letzen Einschalten (clock current) abgefragt werden.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 49 / 86 port Funktion: Dieser Befehl schaltet einen der beiden Busanschlüsse (Ports) an oder aus. Der eingeschaltete Busanschluß versorgt den Ringbus mit Spannung und Daten. Werden beide Ports eingeschaltet, halbiert sich wirksame Leitungswiderstand und Unterbrechungen führen nicht zum Neuaufbau des...
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 50 / 86 voltage Funktion: Dieser Befehl zeigt die gegen Masse gemessen Werte der Spannungs- versorgung des Ringbusses an. Er dient zu Diagnosezwecken. Der Wert -bus plus- ist die gemessene Busversorgung intern in der Zentrale.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 51 / 86 pause Funktion: Dieser Befehl stoppt die zyklische Busabfrage für eine gewisse Pausezeit. Die Busspannung liegt nun statisch an allen Modulen an. Nach Ablauf der Pausezeit beginnt das Buspolling wieder automatisch.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 52 / 86 default Funktion: Dieser Befehl stellt verschiedene Parameter werksseitige Voreinstellung zurück. Folgende Werte werden zurückgesetzt: - Nur Port A wird aktiv geschaltet, - scan reset auf 10 Sekunden, - build reset auf 10 Sekunden, - PC-Protokoll (PC-Zugriff) wird ausgewählt,...
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 53 / 86 manual Funktion: Dieser Befehl schaltet die Verknüpfungsberechnung vollständig aus. Die Zentrale ist in der manuellen Betriebsart. Die Eingangszustände werden weiterhin aktualisiert. Alle Modulausgänge können jetzt aber nur manuell gesetzt werden (IO- oder OUTPUT- Befehl, oder über MODBUS- Protokoll).
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 54 / 86 simulation Funktion: Dieser Befehl aktiviert oder deaktiviert den Simulationsbetrieb der Zentrale. Bei eingeschaltetem Simulationsbetrieb läuft die zyklische Busabfrage weiter, jedoch werden die Eingangszustände der Module nicht mehr von der Zentrale verarbeitet.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 55 / 86 external Funktion: Die Verknüpfungsberechnung kann für einzelne Module abgeschaltet werden. Dies ermöglicht den Zugriff auf die Ausgänge eines Moduls durch eine externe Steuerung (GLT über MODBUS oder 3964R). Die Ausgänge aller Module können normalerweise nur über die logischen Verknüpfungen gesetzt werden.
Seite 56
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 56 / 86 Syntax: external [buspos_nr] [timeout] [clear] [on/off] buspos_nr - Buspositionsnummer des Moduls (1-1000) timeout - Timeoutzeit, nach der in den Normalzustand (Verknüpfungen berechnen) geschaltet wird (1 – 255 Sekunden) bzw. 0 für unendliche Zeit...
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 57 / 86 update Funktion: Durch diesen Befehl wird ein einzelnes Busmodul sofort aktualisiert. Die Eingangszustände werden sofort gelesen und Ausgänge werden nochmals gesetzt. Dieser Befehl dient zu Diagnosezwecken. Syntax: update [bus_nr]...
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 58 / 86 poll Funktion: Dieser Befehl spricht ein einzelnes Busmodul zyklisch an. Alle anderen Busmodule werden NICHT mehr abgefragt! Dient der Zuordnungsprüfung innerhalb eines Gebäudes. Das zyklisch abgefragte Busmodul kann an seiner ständig blinkenden LED erkannt werden.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 59 / 86 compute Funktion: Mit diesem Befehl kann das Berechnungsintervall der Verknüpfungen festgelegt werden. Die Verknüpfungen werden wenigstens einmal pro Abfrageumlauf berechnet. Zusätzlich werden Sie nach Ablauf der Intervallzeit neu berechnet.
Seite 60
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 60 / 86 Bei Nutzung des Berechnungsintervalls ist zu beachten, daß bei einer Neuberechnung der Verknüpfungen nach Ablauf der Intervallzeit, mitten im Busumlauf, nicht alle aktuellen Eingangszustände zur Verfügung stehen, da noch nicht alle Eingänge von allen Modulen abgefragt wurden.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 61 / 86 busprotocol Funktion: Wählt das Protokoll zur internen Kommunikation mit den Modulen aus. Ab Juli 2003 unterstützen die Busmodule auch ein Übertragungsprotokoll mit CRC8- oder CRC16-Prüfsumme. Die Protokolle können hiermit umgeschaltet werden.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 62 / 86 login Funktion: Dieser Befehl ist zum wahren der Kompatibilität zu alten Anlagen vorhanden. Er sollte nicht mehr verwendet werden! Syntax: Beispiel: Antwort: logout Funktion: Dieser Befehl ist zum wahren der Kompatibilität zu alten Anlagen vorhanden.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 63 / 86 module Funktion: Mit diesem Befehl kann man Informationen über die installierten Feldbusmodule abfragen. Neben der Gesamtanzahl und der Typ-Verteilung kann für jedes Modul die Buspositionsnummer, Seriennummer, Typ und der Zustand der Ein- bzw. Ausgänge angezeigt werden.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 65 / 86 5.2 3964R-Protokoll Das 3964R-Protokoll wird u.a. von Siemens Speicher-Programmierbaren-Steuerungen (SPS) unterstützt. Mit der Unterstützung dieses Protokolls erhält der Anwender die Möglichkeit, das RKS1000 System über eine SPS oder GLT zu steuern und zu überwachen.
Seite 66
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 66 / 86 Der Übertragungsablauf ist im folgenden Bild noch einmal dargestellt: Startzeichen (02H) Verbindungs- aufbau pos. Quittung (10H) 1. Datenbyte 1. Byte 2. Datenbyte 2. Byte Nutzdaten ..
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 67 / 86 Grundsätzlich können über die Schnittstelle beim 3964R-Protokoll nur die Zustände der Eingänge abgefragt werden. Das setzen von Ausgängen wird zwar ausgeführt, ist aber nicht wirksam, da über die Verknüpfungsberechnung der Ausgangszustand sofort überschrieben wird.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 68 / 86 Fehlerdatenbausteine: ERR-DB x 0 – 5 Zentrale Wie bereits erwähnt, können Eingänge abgefragt (Fetch) und Ausgänge gesetzt (Send) werden. Eine logische 1 an einem Eingang bedeutet, daß der Eingangskontakt geschlossen ist.
Seite 70
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 70 / 86 Der Fehlerdatenbaustein setzt sich aus verschiedenen Datenworten zusammen, welche im folgenden Aufgeführt sind: Datenwort Wert Zustand der Zentrale normaler Busbetrieb (Polling) Bus- Scan (z.B. Power On) Busaufbau von Port A...
Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 71 / 86 5.3 Modbus-Protokoll Mit dem Modbus-Protokoll stellt die RK-Tec-Zentrale ein Schnittstellen-Protokoll zur Verfügung, das den MODICON- Spezifikationen entspricht. Diese wird von vielen Gebäude- Leit-Technik-Steuerungen (GLTs) unterstützt. Durch dieses Schnittstellen-Protokoll erhält der Anwender die Möglichkeit, das RKS1000 System über die GLT zu steuern und zu überwachen.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 72 / 86 Adressierung der Module Wie erwähnt geschieht die Adressierung einer bestimmten Zentrale mit der Slave-Adresse. Die Module, die im Bus dieser Zentrale installiert sind, werden über Registeradressen adressiert. Dabei sind den Modulen fortlaufende Registeradressen zugeordnet. Die Registeradressen werden von der Zentrale grundsätzlich erst einmal automatisch vergeben.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 73 / 86 Modbus Funktion 3: Read Output Register Mit der Modbus-Funktion 3 können die Ausgangszustände eines Moduls zurückgelesen werden. Weiterhin können mit dieser Funktion auch die Merker gelesen werden. Die Registeradresse der Merker hat einen Offset von 2000.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 74 / 86 Modbus Funktion 4: Read Input Register Mit der Modbus-Funktion 4 können die Eingangszustände eines Moduls gelesen werden. Im folgenden der Aufbau der Daten von den einzelnen Modultypen: RKC/E4 Read Output Register...
Seite 75
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 75 / 86 Mit der Modbus-Funktion 4 kann auch der Status der Zentrale gelesen werden. Hierin sind die Fehlerinformationen und der Betriebszustand der Zentrale und des Bus-Systems abgelegt. Der Status besteht aus 6 Registern und beginnt ab der Registernummer 40.001.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 76 / 86 Die Registeradresse 12.157 spricht also beispielsweise den Eingang 2 von Modulnummer 157 Der Zustand des Eingangs wird über das empfangene Datenwort dargestellt. Hat das Datenwort einen Wert von 0, so ist der Eingang = 0 (Eingangskontakt offen). Hat das Datenwort ein Wert von ungleich 0, so ist der Eingang = 1 (Eingangskontakt geschlossen).
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 77 / 86 Modbus Funktion 5: Force Single Coil Mit der Modbus-Funktion 5 kann ein einzelner Ausgang (Bit) eines Moduls gesetzt werden. Dadurch werden die anderen Ausgänge des Moduls nicht verändert. Der entsprechende Ausgang wird dabei ebenfalls über eine Registeradresse angesprochen.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 78 / 86 6 Software für das RKS1000 System Inbetriebnahme, Steuerung, Konfiguration Wartung stellt RK-Tec leistungsfähiges Softwarepaket in zwei Ausführungen zur Verfügung. Diese Software ist lauffähig auf handelsüblichen PCs und Industrie-PCs mit einem Microsoft Windows Betriebssystem.
Seite 79
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 79 / 86 Neben der Inbetriebnahme besitzt RKSoft eine benutzerfreundliche Möglichkeit zur Erstellung und Pflege der Verknüpfungen. Dabei erhält man ständig einen Überblick, über die vorhandenen Module, sowie deren Ein- und Ausgänge und welche von ihnen benutzt sind und welche nicht.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 80 / 86 6.2 RKWart RKWart ist eine erweiterte Ausführung von RKSoft. RKWart beinhaltet die gleichen Funktionsumfang für den Busbetrieb wie die Steuerungssoftware RKSoft. Jedoch beinhaltet diese Software eine komfortable Möglichkeit zur regelmäßigen Wartung von motorisierten Brandschutz- und Entrauchungsklappen..
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 81 / 86 7 Erweitern der Anlage (Einfügen von Modulen) Oft wird es notwendig bei der Erstinstallation oder bei Umbauarbeiten im Gebäude das RKS1000 System zu erweitern. Dabei werden in der Regel an verschieden Stellen des Bus- Systems weitere Module eingefügt.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 82 / 86 8 Anschluß und Verdrahtung Im folgenden Bild ist die prinzipielle Verdrahtung dargestellt.
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 84 / 86 Konzepte für den Aufbau des RKS1000-Systems 10.1 Konzept zur Überwachung von Brandschutzklappen...
Rauchklappen-Steuerungssysteme RKS 1000 Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S Seite 85 / 86 10.2 Konzept zur Ansteuerung und Überwachung von Entrauchungsklappen...
Sitz Köln, HRA 14029 Ust-IdNr.: DE193830797 Geschäftsführer : Reiner Dünwald Wir haben alles daran gesetzt, daß der Inhalt dieser Unterlage korrekt und auf dem neusten Stand ist. RK-Tec behält sich im Rahmen seiner Politik zur Anpassung an den technischen Fortschritt das Recht vor, jederzeit die Spezifikationen der Komponenten ohne vorherige Ankündigung zu ändern.