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Compute - Rk-Tec Rks 1000 Bedienungsanleitung

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Rauchklappen-Steuerungssysteme
RKS 1000
Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S

compute

Funktion:
Mit diesem Befehl kann das Berechnungsintervall der Verknüpfungen
festgelegt werden. Die Verknüpfungen werden wenigstens einmal pro
Abfrageumlauf berechnet. Zusätzlich werden Sie nach Ablauf der Intervallzeit
neu berechnet.
Das Berechnungsintervall ist standardmäßig auf 2 Sekunden eingestellt. Setzt
man die Intervallzeit auf 0 werden die Verknüpfungen sofort berechnet, sofern
Pegeländerungen vorliegen.
Die Abfrage der Module geschieht in einem Zeitraster von ca. 85ms pro
Modul. Somit wird bei einer Einstellung von 17 Sekunden nach dem Abfragen
jedes 200. Moduls eine Neuberechnung der Verknüpfungen durchgeführt.
Bei sehr kleinen Bus-Systemen (bis ca. 20 Module) kann die Zeit auf 0 gesetzt
werden. Bei größeren Bus-Systemen benötigt die Zentrale eine gewisse Zeit
zur Neuberechnung aller Verknüpfungen. Die Berechnungszeit ist abhängig
von der Anzahl der sich ändernden Eingangszustände und der Größe der
Tabelle. Die Berechnungszeit liegt in der Regel im Bereich von 1 bis 2
Sekunden.
Würde zum Beispiel bei einem Bus-System mit 500 Modulen eine
Neuberechnung nach jeder Pegeländerung ausgeführt, wobei sich ein Pegel an
jedem zweiten Modul ändert, so würde ein Busumlauf 255 Sekunden (4,25
Minuten) dauern. Derartige Zeiten sind natürlich inakzeptabel.
Bei großen Bussen setzt man das Berechnungsintervall in der Regel auf 100
Sekunden. Dabei dauert ein Busumlauf mit 1000 Modulen ca. 85 Sekunden.
Die Verknüpfungen werden also einmal pro Umlauf berechnet.
Bei Neuberechnung am Ende der Abfragen wird die Intervallzeit neu gestartet.
Auf diese Weise werden beim ersten Umlauf alle Eingänge abgefragt, danach
alle Verknüpfungen (Ausgangszustände) berechnet und beim nächsten
Busumlauf gesetzt, während die Eingänge zum nächsten mal abgefragt werden.
Auf diese Weise erhält man ein Verhalten, wie es bei einer SPS üblich ist. Bei
einer SPS wird zu Beginn eines Zyklus ein Prozessabbild der Eingänge erstellt,
anschließend läuft das Programm (logische Verknüpfungen) ab und am Ende
des Zyklus wird Prozessabbild Ausgänge erstellt und an den Ausgängen
wirksam.
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