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Funktionsbeschreibung - Rk-Tec Rks 1000 Bedienungsanleitung

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Rauchklappen-Steuerungssysteme
RKS 1000
Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S
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1 Funktionsbeschreibung

Das RKS1000 System dient zur Steuerung von motorbetriebenen Brandschutz- und
Entrauchungsklappen in Lüftungs- und Klimaanlagen. Zum Schutz von Menschen und
Anlagen wird daher auf eine hohe Betriebssicherheit des Systems wert gelegt. Dies wird
durch das RKS1000-Rauchklappen-Steuerungssystem sichergestellt
Das RKS1000 System besteht aus mehreren Komponenten. Zum einen aus einem Bus mit
speziellen Modulen, die den besonderen Anforderungen der Gebäudetechnik angepaßt und im
gesamten Gebäude verteilt sind. Zum anderen aus einer mikroprozessorgesteuerten zentralen
Steuerung mit den Schnittstellen zur Anbindung an die Gebäudeleittechnik. Im RKS1000-Bus
können bis zu 1000 Module installiert werden.
Die Zentrale des RKS1000 Systems dient als Steuerung und Versorgung der Busteilnehmer.
Sie erzeugt die Versorgungsspannung des Busses, steuert und verwaltet die Module sowie die
logischen Verknüpfungen zur Steuerung der Anlage. Weiterhin stellt die Zentrale des
RKS1000 Systems Schnittstellen und Protokolle zur Anbindung an einen PC oder eine
GLT/DDC zur Verfügung.
Die RKS1000-Zentralen besitzen ein Tragschienen-Gehäuse für die Montage in
Schaltschränken. Sie sind daher nur für trockene Umgebung ausgelegt. Der Anschluß von
Leitungen erfolgt mittels Schraubklemmen.
Das RK1000-Bus-System besteht aus einem 3-Draht-Bus, mit einer Stromversorgung
(positive Versorgungsspannung & Bezugsmasse) und einer seriellen, bidirektionalen
Datenleitung. Für die Verdrahtung des Bus-Systems ist daher eine 3-adrige Leitung
ausreichend. Der entscheidende wirtschaftliche Vorteil des Systems ist der Einsatz des Busses
anstelle aufwendiger konventioneller Verdrahtung der Brandschutzklappen und Melder.
Zum Erreichen der Betriebssicherheit und zur Einhaltung der scharfen EMV-Prüfkriterien
sind abgeschirmte Leitungen für die Bus-Verdrahtung zu verwenden. Die feldmontierbaren
Module besitzen zur Schirmdurchführung gesonderte Klemmen. Bei den Tragschienen-
Modulen wird der Schirm im Schaltschrank an zentraler Stelle gebrückt.
Der RKS1000-Bus ist als Ringbus ausgeführt. Das bedeutet, er wird von der Zentrale aus von
Modul zu Modul durchverbunden. Das Ende des Busses, der abgehende Anschluß am letzten
Modul, wird dann wieder mit der Zentrale verbunden. Dadurch ergibt sich ein geschlossener
Ring.
Vorteil dieser Verdrahtung ist, daß der Bus von beiden Seiten gespeist werden kann. Im
normalen Betrieb wird der Bus vom Port A, der Zentrale, gespeist. Tritt aber an einer Stelle
im Bus eine Leitungsunterbrechung oder ein Kurzschluß auf, oder fällt ein Modul aus und
verbindet den Bus nicht weiter zum nächsten Modul, was im Brandfall durchaus vorkommen
kann, so wird der eine Teil des Busses bis zum Defekt weiterhin vom Port A gespeist. Der
restliche noch funktionierende Teil des Busses wird dann zusätzlich vom Port B gespeist. Es
kann durch diese Technik auch ein Teilstück des Busses mit mehreren Modulen ausfallen und
der Rest des Systems wird weiterarbeiten. Dadurch erreicht man eine größtmögliche
Sicherheit, für den Betrieb des Systems im Brandfall.
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