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Modbus-Protokoll; Protokollaufbau - Rk-Tec Rks 1000 Bedienungsanleitung

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Rauchklappen-Steuerungssysteme
RKS 1000
Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S

5.3 Modbus-Protokoll

Mit dem Modbus-Protokoll stellt die RK-Tec-Zentrale ein Schnittstellen-Protokoll zur
Verfügung, das den MODICON- Spezifikationen entspricht. Diese wird von vielen Gebäude-
Leit-Technik-Steuerungen (GLTs) unterstützt. Durch dieses Schnittstellen-Protokoll erhält der
Anwender die Möglichkeit, das RKS1000 System über die GLT zu steuern und zu
überwachen.
Das Modbus-Protokoll kann sowohl in Verbindung mit der RS232-, wie auch mit der RS485-
Schnittstelle benutzt werden.
Kommt die RS485-Schnittstelle zum Einsatz, können mehrere Zentralen über die Schnittstelle
gekoppelt werden und gemeinsam von einer GLT gesteuert werden. Die Zentralen arbeiten als
Modbus-Slaves. Die GLT ist Master. Die Adressierung der einzelnen Zentralen erfolgt über
eine Slave- Adresse. Diese Slave-Adresse kann bei jeder Zentrale im PC-Protokollmodus mit
dem Befehl „ modbus " individuell eingestellt werden. Die Grundeinstellung der Adresse ist
16 (0x10).
Grundsätzlich können über die Schnittstelle beim Modbus-Protokoll nur die Zustände der
Eingänge abgefragt werden. Das Setzen von Ausgängen wird zwar ausgeführt, ist aber nicht
wirksam, da über die Verknüpfungsberechnung der Ausgangszustand sofort überschrieben
wird. Sollen über die Schnittstelle auch Ausgänge gesetzt werden, so ist es notwendig, für das
entsprechende Modul die Verknüpfungsberechnung abzuschalten. Dies ist im PC-
Protokollmodus mit dem Befehl „ external " möglich. Erst nach dem Abschalten der
Verknüpfungsberechnung wird der Ausgangszustand eingestellt.

Protokollaufbau

Die Übertragung der Informationen erfolgt als Hexadezimal-Code. Das Modbus-Telegramm
beginnt mit der Slave-Adresse, die der Master an alle Slaves schickt. Nur der Slave, dessen
Adresse mit der gesendeten übereinstimmt, verarbeitet dann die weiteren Informationen des
Telegramms. Auf die Slave-Adresse folgt ein Funktionsbyte. Dieses sagt aus, was der Slave
mit den Informationen machen soll und was er als nächstes tun soll (z.B. Daten liefern).
Anschließend folgen im Telegramm eine definierte Anzahl Datenbytes mit einem darauf
folgenden Fehlerprüffeld von 16Bit.
Im Modbus-Protokoll gibt es verschiedene Funktionsbytes (sog. Function Codes). Teilweise
können diese auch Benutzerdefiniert sein. Von der Zentrale werden jedoch nur vordefinierte
Funktionen (Public Function Codes) benutzt. Die Zentrale unterstützt die folgenden
Funktionen:
Funktionsbyte Name
3
Read Output Register Lesen von Modul-Ausgangszuständen und Merkern
4
Read Input Register
5
Set Single Register
6
Force Single Coil
Weitere Informationen zum Modbus-Protokoll erhalten Sie im Internet unter:
Beschreibung
Lesen von Modul-Eingangszuständen
Setzen von Modul-Ausgangszuständen
Setzen eines einzelnen Modul-Ausgangs
www.modbus.org
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