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Rs485-Schnittstelle - Rk-Tec Rks 1000 Bedienungsanleitung

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Rauchklappen-Steuerungssysteme
RKS 1000
Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S
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RS485-Schnittstelle

Die RS485-Schnittstelle ist durch einen 2-pol. bzw. ab Hardwarestand 3.1 der Zentralen durch
einen 3-pol. Stecker der Phönix-Combicon-Serie ausgeführt. Das Gegenstück besitzt zwei
bzw. drei Schraubklemmen zum Anschluß von Leitungen und wird mit der Zentrale
verschraubt, um ein herausrutschen zu verhindern. Dieser Stecker wird bei jeder Zentrale ab
Werk mitgeliefert.
Die Anschlußbelegung der RS485-Leitungen ist auf der Zentrale aufgedruckt (links A+;
rechts B- und bei dreipoligen Steckern zusätzlich ein GND Anschluß).
Ein Busabschluß ist auf Grund der geringen Datenrate von 9600Baud bis zur zulässigen
RS485-Buslänge von 1200m nicht zwingend notwendig. Er kann jedoch beim Betrieb des
RS485-Busses in stark mit elektromagnetischen Störungen behaftetem Umfeld sinnvoll sein.
Die Anzahl der Teilnehmer am RS485-Bus ist abhängig von der physikalisch möglichen
Teilnehmerzahl und vom eingesetzten Schnittstellen-Protokoll.
Der RS485-Bus ist mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 32 Teilnehmern spezifiziert. Auf
diese Anzahl sind auch die Schnittstellentreiber in der Zentrale ausgelegt. Auch die
Gegenstelle (z.B. SPS/GLT) muß diese Spezifikationen einhalten, um den Betrieb mit 32
Teilnehmern zu ermöglichen. Andererseits ist hier ggf. die Begrenzung durch die Gegenstelle
zu berücksichtigen.
Die RKS1000-Zentrale
unterstützt
drei
verschiedene
Schnittstellen-Protokolle,
die
unterschiedlichen Zwecken dienen. Zum einen ist dies das PC-Standardprotokoll, zum
anderen die Protokolle MODBUS und 3964R. Alle Protokolle können sowohl über die
RS232-, wie auch über die RS485-Schnittstelle genutzt werden.
Das PC-Standardprotokoll dient zur Steuerung der Zentrale über ein Terminal bzw. einen PC
mit Terminalprogramm oder das Softwarepaket RKSoft. Es wird verwendet, um die Zentralen
bei der Inbetriebnahme des RKS1000 Systems individuell zu konfigurieren. So werden
hierüber auch die Slaveadressen und Registeroffsets für das MODBUS-Protokoll bzw. die
Datenbausteine für das 3964R-Protokoll konfiguriert. Es dient als Punkt-zu-Punkt-
Verbindung zwischen PC (Terminal) und der Zentrale und unterstützt daher nicht die
Adressierung von Busteilnehmern. Bei Einsatz des PC-Standardprotokolls sind daher nur 2
Busteilnehmer (Zentrale und PC/Terminal) zulässig.
Bei Einsatz des MODBUS- Protokolls erhält jede an den RS485-Bus angeschlossene Zentrale
eine andere Slave-Adresse. Diese kann im Bereich von 1-255 liegen. In diesem Fall greift die
maximale Teilnehmeranzahl des RS485-Standards. Bei MODBUS-Betrieb können somit
maximal 32 Teilnehmer (z.B. 31 Zentralen + 1 SPS/GLT) betrieben werden.
Bei Verwendung des 3964R-Protokolls gilt ähnliches. Auch hier sind grundsätzlich 32
Teilnehmer am Bus (z.B. 31 Zentralen + 1 SPS/GLT) möglich. Hier müssen die
Datenbausteine zur Adressierung der Zentralen sinnvoll und übersichtlich an die Zentralen
verteilt werden.
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