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Grenzen Des Systems; Teilnehmerzahl (Module); Leitungswiderstand - Rk-Tec Rks 1000 Bedienungsanleitung

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Rauchklappen-Steuerungssysteme
RKS 1000
Bedienungsanleitung – Zentrale RKZ/S
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2 Grenzen des Systems

So wie in jedem Bus-System, ist auch im RKS1000-Bussystem, wenn auch bei großen
Werten, die Leitungslänge und die Anzahl der Teilnehmer (Module) begrenzt.
Eine Reduzierung der Modulzahl kann auf Grund von Leitungswiderständen und
Leitungskapazitäten, in Verbindung mit der Stromaufnahme der Module, erforderlich sein.

2.1 Teilnehmerzahl (Module)

Wie bereits erwähnt können grundsätzlich bis zu 1000 Module in einem Bus verwaltet
werden. Diese Begrenzung hat ihren Ursprung in der Adressierung der Module, durch die
Software der Zentrale und des verwendeten Übertragungsprotokolls auf dem Bus. Diese
Grenzen sollten jedoch für alle üblichen Gebäude ausreichend sein.

2.2 Leitungswiderstand

Der Leitungswiderstand kann, wie bei jeder Leitung, auf Grund des Leiterquerschnitts, dem
Material des Leiters (i.d.R. Kupfer) und der Leitungslänge berechnet werden. Die Begrenzung
entsteht nicht durch die Datenleitung, sondern durch den Spannungsabfall auf den
Stromversorgungsleitungen der Module im Bus. Für den Leitungswiderstand ist daher die
Plus-Leitung und die Minus-Leitung des Busses zu berücksichtigen.
Entscheidend ist letztendlich die noch verbleibende Versorgungsspannung an jedem einzelnen
Modul.
Dabei ist zu berücksichtigen, daß ständig alle Module mit ihrem Ruhestrom (Ir) die
Busleitung belasten.
Zusätzlich werden bei der Abfrage/Ansprache von Modulen, was fortlaufend geschieht,
jeweils die Schaltvorgänge ausgelöst. In diesem Fall handelt es sich um Module, die ein
Ausgangsrelais umschalten, welche dann den dynamischen Umschaltstrom (Id) vom Bus
beziehen. Hierzu zählen A2-, M- und MFW- Module. Es ist dabei unerheblich, an welcher
Busposition diese Module sitzen, da es möglich sein muß, den Bus im Fehlerfall von beiden
Seiten aus aufbauen zu können.
Genau genommen muß man für jedes Modul den Leitungswiderstand und den
Spannungsabfall betrachten, wobei berücksichtigt werden muß, daß von den jeweils
vorherigen Modulen deren Strom für den Spannungsabfall mit berücksichtigt wird.
Dies muß dann von beiden Seiten des Busses betrachtet werden, da die Speisung von Port A
und Port B der Zentrale möglich sein muß.
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