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Dynamische Dosierung - Graco Promix 2Ke Betriebsanleitung

Volumenzählerabhängiges mehrkomponenten-dosiergerät
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Inhaltsverzeichnis

Dynamische Dosierung

Übersicht
Die dynamische Dosierung sorgt für eine
Proportionierung nach Bedarf und eliminiert die
Notwendigkeit einer Dosierkammer; dadurch wird die
Gefahr des unerwünschten Materialkontakts minimiert.
Diese Funktion ist bei scherempfindlichen Materialien
und Materialien auf Wasserbasis besonders sinnvoll.
Eine Drosseleinheit spritzt Komponente B in einen
kontinuierlichen Strom von Komponente A ein. Die Software
steuert die Dauer und Frequenz jeder Einspritzung. A
zeigt eine schematische Übersicht des Vorgangs.
Systemparameter für die dynamische
Dosierung
Die folgenden Parameter haben Einfluss auf die Leistung
der dynamischen Dosierung:
Durchfluss der Komponente A: Sicherstellen, dass
die Zufuhrpumpe entsprechend dimensioniert ist,
um für einen ausreichenden und ununterbrochenen
Durchfluss zu sorgen. Es ist zu beachten, dass die
Komponente A den größten Systemdurchfluss bei
höheren Mischverhältnissen bereitstellt.
Durchfluss der Komponente B: Sicherstellen, dass
die Zufuhrpumpe entsprechend dimensioniert ist,
um für einen ausreichenden und ununterbrochenen
Durchfluss zu sorgen.
Druck der Komponente A: Auf eine genaue
Druckregelung achten. Es wird empfohlen, dass der
Druck der Komponente A 5-15 % niedriger liegt als
der Druck der Komponente B.
Druck der Komponente B: Auf eine genaue
Druckregelung achten. Es wird empfohlen, dass der
Druck der Komponente B 5-15 % höher liegt als der
Druck der Komponente A.
HINWEIS: Bei Verwendung der dynamischen Dosierung
ist es sehr wichtig, eine konstante und ausgewogene
Materialversorgung zu gewährleisten. An den
Zufuhrleitungen A und B vor den Volumenzählern einen
Materialregler einbauen, um eine ordnungsgemäße
Druckregelung und ein minimales Pulsieren der Pumpe
zu erreichen. Bauen Sie den Regler bei Systemen
mit einem Farbwechselmodul nach dem
Farb-/Katalysator-Ventilblock ein.
Wahl der Größe der Drosseleinheit
für Komponente B
Siehe Einrichten des Materialverteilers
für dynamische Dosierung, Seite 18. Die
entsprechende Größe der Drosseleinheit abhängig vom
gewünschten Durchfluss und Mischverhältnis anhand der
Diagramme auf den Seiten 68 to 70 auswählen.
3A1676M
Dynamische Dosierung auswählen
1. Mit
(Bildschirm 17) aufrufen. Mit
(Bildschirm 18) anzeigen.
2. Im Dropdown-Menü für die Dosierart A
Ausgleich des Drucks A/B
. 55
BB
Falls der Druck der Komponente B zu hoch ist, wird der
Strom der Komponente A während der Einspritzung von
B zur Seite gedrückt. Das Ventil öffnet sich nicht lange
genug, was den Fehler Verhältnis hoch verursacht.
Falls der Druck der Komponente B zu niedrig ist, wird sie
nicht in ausreichendem Volumen eingespritzt. Das Ventil
bleibt zu lange offen, was den Fehler Verhältnis niedrig
verursacht.
Durch Auswahl der richtigen Größe für die Drosseleinheit
der Komponente B und Ausgleich der Drücke A/B bleibt
das System im richtigen Druckbereich, was zu einem
gleichmäßigen Mischverhältnis führt.
A
. 53 zeigt den Druckausgleich zwischen A und B, der
BB
am Eingang des Dosiergeräts abgelesen werden kann.
Es wird empfohlen, dass der Druck der Komponente B
5-15 % höher ist als der Druck der Komponente A, um
das System im Steuerbereich zu halten, das richtige
Mischverhältnis beizubehalten und ein ordnungsgemäß
gemischtes Material zu erhalten. Wenn die Drücke nicht
ausgeglichen werden („Druck B zu hoch" oder „Druck B
zu gering"), kann es sein, dass das gewünschte
Mischverhältnis nicht eingehalten werden kann.
Das System erzeugt den Alarm „Falsches Verhältnis"
und stoppt den Betrieb.
HINWEIS: Bei Systemen mit mehreren Durchflussraten
wird empfohlen, dass Sie das System so einstellen,
dass es mit der höchsten Durchflussrate ordnungsgemäß
läuft, um über den Durchflussmengenbereich eine
angemessene Materialzufuhr sicherzustellen.
Bei der dynamischen Dosierung ist das Dosierventil der
Komponente A dauerhaft eingeschaltet. Das Dosierventil
der Komponente B wechselt zyklisch zwischen „Ein" und
„Aus"; ein Zyklus alle 0,5 - 1,0 Sekunden steht für einen
ordnungsgemäßen Ausgleich.
Die Systemleistung überwachen durch Beobachtung des
Anzeigemoduls nach Warnmeldungen, die Informationen
über die Systemleistung liefern und passen Sie den
Druck entsprechend an. Siehe Tabelle 5 auf Seite 59.
auf dem Anzeigemodul Home Setup
Dosieroptionen
Konfigurieren 1
B wählen.
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