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Megger PDS 60 Bedienhandbuch
Megger PDS 60 Bedienhandbuch

Megger PDS 60 Bedienhandbuch

Teilentladungs-messsystem
Inhaltsverzeichnis
PDS 60 / PDS 60-HP
Teilentladungs-Messsystem
BEDIENHANDBUCH
Ausgabe:
D (09/2022) - DE
Artikelnummer:
84005
1
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Megger PDS 60

  • Seite 1 PDS 60 / PDS 60-HP Teilentladungs-Messsystem BEDIENHANDBUCH Ausgabe: D (09/2022) - DE Artikelnummer: 84005...
  • Seite 3: Beratung Durch Megger

    E: DEanfrage@megger.com  Megger Alle Rechte sind vorbehalten. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung von Megger darf kein Teil dieses Handbuches fotokopiert oder in irgendeiner anderen Form reproduziert werden. Inhaltliche Änderungen dieses Handbuches behalten wir uns ohne vorherige Ankündigung vor. Megger haftet nicht für technische oder drucktechnische Fehler oder Mängel in diesem Handbuch.
  • Seite 4: Gewährleistungsbedingungen

    Gewährleistungsbedingungen Gewährleistungsbedingungen Megger leistet dem Käufer für die von Megger vertriebenen Produkte Gewähr nach Maßgabe der nachfolgend aufgeführten Bedingungen. Megger gewährleistet, dass Megger-Produkte zum Zeitpunkt der Lieferung frei von Fabrikations- und Materialfehlern sind, welche ihren Wert oder ihre Tauglichkeit erheblich mindern.
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Beratung durch Megger ....................3 Gewährleistungsbedingungen ..................4 Inhaltsverzeichnis ......................5 Sicherheitshinweise ..................7 Grundlegende Hinweise ..................7 Allgemeingültige Warn- und Sicherheitshinweise ..........9 Technische Beschreibung................10 Abkürzungen ....................10 Systembeschreibung ..................11 Technische Daten .................... 15 Technischer Hintergrund .................. 16 Anschlusselemente und Statusanzeigen ............
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis Manuelle Bewertung von Teilentladungen ............56 6.1.1 Mögliche Ursachen für TE-Fehlstellen ermitteln ..........56 6.1.2 Einzelne TE-Ereignisse analysieren ..............57 Bericht vorbereiten und ausdrucken ..............60 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten ......... 63 Einstellungen vornehmen – ............... 63 7.1.1 Geräte verwalten ....................
  • Seite 7: Sicherheitshinweise

    Zu beachten sind die allgemein gültigen elektrischen Vorschriften des Landes, in dem das Arbeiten mit Produkten Gerät errichtet und betrieben wird sowie die bestehenden nationalen Vorschriften zur von Megger Unfallverhütung und eventuell intern existierende Vorschriften (Arbeits-, Betriebs- und Sicherheitsvorschriften) des Betreibers.
  • Seite 8 Sicherheitshinweise Die Inbetriebnahme und Bedienung des Systems darf nur durch autorisierte Bedienpersonal elektrotechnische Fachkräfte vorgenommen werden. Laut DIN VDE 0104 (EN 50191) und DIN VDE 0105 (EN 50110) sowie der Unfallverhütungsvorschrift (UVV) versteht man unter einer Elektrofachkraft, Personen welche aufgrund ihres Wissens, ihrer Erfahrung und durch Kenntnis der geltenden Bestimmungen Gefahren erkennen können.
  • Seite 9: Allgemeingültige Warn- Und Sicherheitshinweise

    In diesem Fall ist die zuständige Leitung zu Gerätefunktion unterrichten. Setzen Sie sich bitte umgehend mit dem Megger-Service in Verbindung, um die Störung zu beseitigen. Das System darf erst nach Beseitigung der Störung wieder in Betrieb genommen werden.
  • Seite 10: Technische Beschreibung

    Technische Beschreibung Technische Beschreibung Abkürzungen In dieser Bedienungsanleitung werden die folgenden Abkürzungen verwendet: Teilentladung (Damped AC) Sinusförmige, oszillierende und gedämpften Wechselspannung (Very Low Frequency) 0,1 Hz Wechselspannung PDIV (Partial Discharge Inception Voltage) TE-Einsetzspannung PDEV (Partial Discharge Extinction Voltage) TE-Aussetzspannung Ankoppelvierpol Time Domain Reflectometry (bzw.
  • Seite 11: Systembeschreibung

    Technische Beschreibung Systembeschreibung Das PDS 60 / PDS 60-HP ist ein Teilentladungsmesssystem, welches der Erkennung, Funktionsbeschreibung Bewertung und Lokalisierung von TE-Fehlstellen in der Isolierung und den Garnituren aller Arten von Mittelspannungskabeln dient. Die zur Anregung der TE-Aktivitäten notwendige gedämpfte Wechselspannung (DAC) oder VLF-Spannung wird durch eine beigestellte Prüfspannungsquelle erzeugt.
  • Seite 12 Technische Beschreibung Systemaufbau Das Teilentladungs-Messsystem PDS 60 / PDS 60-HP fungiert als Bindeglied zwischen Spannungsquelle und Prüfling und zeichnet sich für die Auskopplung und Aufnahme der Messsignale verantwortlich. Es besteht aus einem HV-Filter, Komponenten zur Signalauskopplung (Koppelkondensator, Messimpedanz, Messverstärker) und dem für die Signalverarbeitung verantwortlichen TE-Detektor.
  • Seite 13: Lieferumfang Der Lieferumfang Des Systems Umfasst Im Normalfall Folgende Komponenten

    Technische Beschreibung Der Lieferumfang des Systems umfasst im Normalfall folgende Komponenten Lieferumfang (insbesondere bei Messwageneinbauten kann der Lieferumfang deutlich abweichen): Anz. Komponente Beschreibung Artikelnummer Teilentladungs- Standard- Messsystem PDS 60 / Version: PDS 60-HP 1014865 oder High-Power- Version (HP): 1014866 Software-Lizenz...
  • Seite 14: Zubehörteil

    Sollten Sie über eine hier nicht aufgeführte Prüfspannungsquelle mit sinusförmiger Ausgangsspannung verfügen (z.B. von einem anderen Hersteller), dann informieren Sie sich bitte bei dem für Sie zuständigen Vertriebsmitarbeiter, ob diese in Kombination mit dem PDS 60 / PDS 60-HP verwendet werden darf.
  • Seite 15: Technische Daten

    Technische Beschreibung Technische Daten Die Teilentladungs-Messsystem PDS 60 / PDS 60-HP und der darin enthaltene TE- Detektor sind durch folgende Parameter spezifiziert Parameter Wert Spannungsbereich max. 60 kV Maximale Lastkapazität 2,4 µF (Standard-Version) 4,4 µF (HP-Version) Spannungsformen VLF CR, VLF Sinus und DAC Empfindlichkeitsbereich 2 pC ….
  • Seite 16: Technischer Hintergrund

    Technischer Hintergrund Die Kenntnis über Zustand und Restlebensdauer ihrer Betriebsmittel ist für Netzbetreiber Was ist Teilentladung von zunehmendem Interesse, um Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen planen und warum sollte man und optimieren zu können. darauf prüfen? Durch die zustandsorientierte Instandhaltung von Mittelspannungs-Kabelnetzen mit Hilfe von Kabeldiagnose und -prüfung ist es möglich, die Kosten für Instandhaltung und Erneuerung der Kabelnetze deutlich zu senken.
  • Seite 17 Wie werden TE Für die Messung von Teilentladungen wird das Prüfobjekt mit der gewünschten Spannung beaufschlagt und die entstandenen hochfrequenten TE-Signale über einen speziellen gemessen und AKV ausgekoppelt. geortet? Durch schrittweise Erhöhung der Spannung lässt sich feststellen, bei welcher Spannung die TE einsetzt (PDIV) und wie sich der TE-Pegel mit steigender Spannung ändert.
  • Seite 18: Anschlusselemente Und Statusanzeigen

    Anschlusselemente und Statusanzeigen Die Koppeleinheit verfügt über die folgenden Anschlusselemente und Statusanzeigen: Element Beschreibung HV-Eingang (von der Prüfspannungsquelle) HV-Ausgang (zum Prüfling) Status-LEDs mit folgenden Zuständen: Linke LED Rechte LED Grün Messung läuft Verbindung zwischen Software und TE-Detektor besteht Orange Messung abgeschlossen und Verbindung zwischen Software noch nicht wieder gestartet und TE-Detektor wird aufgebaut...
  • Seite 19: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme Allgemeine Sicherheitshinweise zur Aufstellung und Inbetriebnahme Die Richtlinien zur Umsetzung der Arbeitssicherheit beim Betrieb • einer nichtstationären Prüfanlage unterscheiden sich oft von WARNUNG Netzbetreiber zu Netzbetreiber und werden nicht selten von nationalen Vorschriften (wie z.B. der deutschen BGI 5191) begleitet.
  • Seite 20: Elektrischer Anschluss Bei Verwendung Einer Stand-Alone-Prüfspannungsquelle

    Inbetriebnahme 3.1.1 Elektrischer Anschluss bei Verwendung einer Stand-Alone- Prüfspannungsquelle Das folgende Bild stellt vereinfacht den elektrischen Anschluss einer für den Anschlussdiagramm Direktanschluss geeigneten Prüfspannungsquelle (z.B. TDS40) dar: Prüfspannungs -quelle Stationserde oder anderer geeigneter Fundamenterder Verbotszone und Prüfbereich nach DIN EN 50191 (VDE 0104) Bei Prüfspannungsquellen ohne Schirmanschluss (z.B.
  • Seite 21: Schritt Aktion

    Prüfspannungsquelle lesen Sie bitte die dazugehörige Bedienungsanleitung. Verbinden Sie das von der Prüfspannungsquelle kommende HV-Anschlusskabel mit der Eingangsseite des PDS 60 / PDS 60-HP. Dabei ist der Innenleiter an den HV-Eingang und der Schirm (wenn vorhanden) an den Anschlusspunkt „Betriebserde Prüfspannungsquelle“...
  • Seite 22 Inbetriebnahme Schritt Aktion Verbinden Sie die Prüfspannungsquelle mit einer Netzsteckdose. Dem Netzeingang des Systems kann eine optional erhältliche, externe Sicherheitseinrichtung vorgeschaltet werden, um eine normgerechte Signalisierung und Not-Aus nach DIN EN 50191 / VDE 0104 zu gewährleisten. Für detaillierte Angaben zum Eingangsspannungsbereich und zur Funktion der externen Sicherheitseinrichtung lesen Sie bitte die Bedienungsanleitung der Prüfspannungsquelle.
  • Seite 23 Inbetriebnahme Mit Hilfe der optionalen Anschlussbox (siehe Seite 13) können auch Megger- Anschluss unter Prüfspannungsquellen eingesetzt werden, welche zwar über einen Netzwerkanschluss Verwendung der verfügen aber nicht auf den Anschluss der Steuerleitung vorbereitet sind (z.B. VLF Sinus optionalen 34 kV). Der Anschluss an die Koppeleinheit ist in diesem Fall entsprechend dem...
  • Seite 24: Elektrischer Anschluss Eines Messwagens

    Inbetriebnahme 3.1.2 Elektrischer Anschluss eines Messwagens Das PDS 60 / PDS 60-HP lässt sich auch problemlos als Diagnosezusatz in einem Voraussetzungen Messwagen verwenden, sofern dieser über eine geeignete Prüfspannungsquelle (siehe Seite 14) und das notwendige Anschlussequipment verfügt. Prinzipiell erfolgt der elektrische Anschluss analog der im vorangegangenen Abschnitt Vorgehensweise beschriebenen Vorgehensweise.
  • Seite 25: Einschalten

    Inbetriebnahme Einschalten Bei Stand-Alone-Anlagen muss neben der Prüfanlage selbst gegebenenfalls auch die Prüfspannungsquelle für den Anschluss verwendete Anschlussbox eingeschaltet werden. einschalten In einem Messwagen wird die Prüfspannungsquelle automatisch eingeschaltet, nachdem an Netzschaltfeld / Control Unit die notwendigen Einstellungen für den Start einer TE- Messung vorgenommen wurden.
  • Seite 26: Grundlegende Bedienung Der Software

    Grundlegende Bedienung der Software Grundlegende Bedienung der Software Startbildschirm Nachdem die Teilentladungs-Messsoftware geöffnet wurde, erscheint das Hauptmenü, aus welchem heraus die einzelnen Module der Software aufgerufen werden können: Hauptmenü der PC-Software Hauptmenü der Messwagen-Software Die folgenden Module stehen zur Verfügung: Modul Beschreibung Messauftrag (siehe Seite 29) Anlegen eines neuen Messauftrages...
  • Seite 27: Nützliche Funktionen Der Software

    Grundlegende Bedienung der Software Nützliche Funktionen der Software Um die Suche in umfangreichen Listen (z.B. Kabellisten) zu erleichtern, befindet sich Such- und immer eine Suchmaske, in welche eine beliebige Zeichenkette eingegeben werden kann, Sortierfunktion in unmittelbarer Nähe der Liste. Direkt während der Eingabe wird die Ansicht nach den Einträgen gefiltert, welche diese Zeichenkette enthalten.
  • Seite 28 Grundlegende Bedienung der Software Um schnellen Zugriff auf häufig verwendete Kabel-Vorlagen zu gewährleisten, können Favoriten verwalten diese durch einen Klick auf das Symbol zur Liste der Favoriten hinzugefügt ( ) bzw. durch erneuten Klick wieder aus der Liste entfernt ( ) werden.
  • Seite 29: Messungen Durchführen

    Messungen durchführen Messungen durchführen Messauftrag starten oder fortsetzen – Vor Beginn der eigentlichen Messung muss im ersten Schritt ein Messauftrag angelegt oder geöffnet werden, unter dem dann so lange alle aufgezeichneten Messdaten gespeichert werden, bis entweder die Software beendet oder ein neuer Messauftrag gestartet wird.
  • Seite 30 Messungen durchführen Schritt Aktion Wählen Sie, wenn nötig, unter HV Quelle die für die Messung verwendete HV- Quelle. Das entsprechende Auswahlmenü ist nur dann verfügbar, wenn in der Software mehr als eine HV-Quelle konfiguriert ist. Sollte es sich dabei um eine geeignete Prüfspannungsquelle eines anderen Herstellers handeln oder die Quelle aus anderen Gründen nicht fernsteuerbar sein, ist hier die Option Manual controlled HV source zu wählen.
  • Seite 31: Teilentladungsmesskreis Kalibrieren

    Messungen durchführen Teilentladungsmesskreis kalibrieren – Um die Kalibrierung vornehmen zu können, muss vorab ein neuer Messauftrag gestartet Voraussetzungen worden sein (siehe Seite 29). Andernfalls ist der Menüpunkt im Startbildschirm ausgegraut. Es wird empfohlen den mitgelieferten Kalibrator zu verwenden. Es kann aber prinzipiell auch jeder andere mit den Anforderungen der IEC 60270 übereinstimmende Kalibrator verwendet werden.
  • Seite 32: Kalibrierung Vornehmen

    Messungen durchführen Schritt Aktion Heben Sie den Kurzschluss und die Erdung an beiden Enden des zu prüfenden Kabels auf. Da sich der mitgelieferte Kalibrator ca. 15 Minuten nach der letzten Bedienhandlung automatisch ausschaltet, sollte die eigentliche Kalibration direkt nach Anschluss des Kalibrator vorgenommen werden.
  • Seite 33 Messungen durchführen Schritt Aktion Nehmen Sie die Kalibrierungseinstellungen vor. Der im Eingabefeld Länge eingetragene Wert wurde automatisch aus den Kabeldaten übernommen und muss in der Regel nicht korrigiert werden. Sollte diese Längenangabe allerdings unsicher und stattdessen die genaue Impulsausbreitungsgeschwindigkeit des Kabeltyps bekannt sein, kann auch die Geschwindigkeit als „bekannter Kabelparameter“...
  • Seite 34 Messungen durchführen Da die Qualität der späteren Messergebnisse nicht zuletzt auch von der Genauigkeit der Markierungen prüfen Kalibrierung abhängt, empfiehlt es sich, vor der Übernahme der Kalibrierungsdaten die automatisch vorgenommene Positionierung der Marker zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Das TDR-Bild dient dazu, die Ausbreitungsgeschwindigkeit bzw. die Länge des angeschlossenen Kabels zu kalibrieren.
  • Seite 35: Kalibrator Abklemmen

    Messungen durchführen Im Ladungsdiagramm sollte die Linie wie unten dargestellt in etwa den Mittelwert der periodisch gemessenen Kalibrierimpulse markieren: Für den Fall, dass eine Korrektur vorgenommen werden muss, ist der betroffene Marker einmal kurz mit der linken Maustaste anzuklicken. Daraufhin wird die Linienstärke des Markers erhöht und anstelle des Mauszeigers das Symbol oder angezeigt.
  • Seite 36: Messen

    Messungen durchführen Messen – Um die Messung vornehmen zu können, muss vorab ein neuer Messauftrag gestartet Voraussetzungen (siehe Seite 29). und der Teilentladungsmesskreis kalibriert worden sein (siehe Seite 31). Andernfalls ist der Menüpunkt im Startbildschirm ausgegraut. 5.3.1 Grundsätzliche Informationen zum Messbildschirm Im Verlauf der Messung werden alle relevanten Messwerte / Messparameter am oberen Messwertanzeige linken Bildschirmrand angezeigt:...
  • Seite 37: Verfügbare Betriebsarten

    Messungen durchführen 5.3.2 Verfügbare Betriebsarten Welche der im Folgenden beschriebenen Betriebsarten tatsächlich zur Auswahl angeboten werden, hängt davon ab, welche Spannungsformen die genutzte Prüfspannungsquelle bereitstellt: Spannungsform Betriebsart Besonderheiten DAC Spannung DAC negativ TE-Diagnose mit DAC-Spannung • (aufeinanderfolgende Schüsse) Aufladung mit negativer Polarität •...
  • Seite 38: Verfügbare Diagrammtypen

    Messungen durchführen 5.3.3 Verfügbare Diagrammtypen Der Messbildschirm bietet während der Messung Zugriff auf verschiedene Diagramme. Einführung Im oberen Bereich des Bildschirms wird standardmäßig das TE-Mapping mit den bisher aufgezeichneten TE-Ereignissen angezeigt. Der direkt darunter angezeigte Diagrammtyp kann im Verlauf der Messung über die Reiter an der Unterseite beliebig umgeschaltet werden.
  • Seite 39: Klassifizierung

    Messungen durchführen Über den Menüpunkt Fortgeschritten können die erweiterten Ansichtsfilter angezeigt und die im TE-Mapping berücksichtigten Impulse nach Belieben gefiltert werden, um die Übersicht zu verbessern: Dazu stehen die folgenden Schaltflächen zur Verfügung: Schaltfläche Beschreibung Ansicht nach Phasen filtern. Klassifizierung Ein- und Ausblenden von nicht oder nicht eindeutig als TE identifizierten Impulsen.
  • Seite 40 Messungen durchführen Um einen bestimmten Bereich des TE-Mappings zu vergrößern, muss nur bei gedrückter Maustaste ein Rahmen um den Bereich gezogen werden. Ein Klick auf die Schaltfläche hebt die Vergrößerung wieder auf. In der Ansicht Q(t)/U(t) wird der zeitliche Verlauf der gemessenen Ladungspegel Q(t)/U(t) (sogenanntes TE-Muster) und der Anregungsspannung dargestellt.
  • Seite 41 Messungen durchführen Im VLF-Sinus-Betrieb wird dauerhaft gemessen und dementsprechend das Q(t)/U(t)- Diagramm auch permanent aktualisiert. Das Übersichts-Diagramm kann über die Checkbox Übersicht anzeigen nach Belieben ein- und ausgeblendet werden. Sobald im Verlauf einer Messung ein TE-Ereignis aufgezeichnet wird, wechselt die Lokalisierung Software automatisch in die Ansicht Lokalisierung in welcher das dazugehörige Reflexionsbild (TDR-Bild) dargestellt wird.
  • Seite 42 Messungen durchführen Das über den Reiter VWD aufrufbare Diagramm stellt den Trend der im Verlauf der VWD-Diagramm Messung aufgezeichneten Maximalladungspegel dar. Daraus können insbesondere bei längerer Spannungsbeanspruchung des Prüflings Rückschlüsse auf eine mögliche Wandlung / Konditionierung der TE-Fehlstelle gezogen werden. Über den Reiter PRPD kann das PRPD-Diagramm (Phase Resolved Partial Discharge) Phasenaufgelöste eingeblendet werden, welches die Verteilung der Ladungsimpulse relativ zur Phasenlage...
  • Seite 43: Messparameter Einstellen

    Messungen durchführen 5.3.4 Messparameter einstellen Die Konfiguration des TE-Detektors muss über den eigens dafür vorgesehenen TE-Detektor Menüblock vorgenommen werden: konfigurieren PD Detector Phase Messbereich Zustand Stopped Es können die folgenden Einstellungen vorgenommen werden: Parameter Beschreibung Phase Phase des Kabelsystems an welcher aktuell gemessen wird. Messbereich Ein optimal eingestellter Messbereich ist von großer Bedeutung für die Genauigkeit der gemessenen Ladungswerte.
  • Seite 44: Nur In Den Diagnose-Betriebsarten Einstellbar

    Messungen durchführen Prüfspannungsquelle Die Konfiguration der Prüfspannungsquelle muss über den eigens dafür vorgesehenen Menüblock vorgenommen werden: konfigurieren Betriebsart DAC- 5 Schüsse 30 kV peak max kV peak kV rms x Uo Spannung 17,3 peak Es können die folgenden Einstellungen vorgenommen werden: Parameter Beschreibung Betriebsart...
  • Seite 45 Messungen durchführen Parameter Beschreibung Spannung Vorgabe der Prüfspannung. Die Prüfspannung kann als Scheitelwert (kV peak), Effektivwert (kV rms) oder Vielfaches von Uo (x Uo) vorgegeben werden. Die sich aus dieser Einstellung ergebende tatsächliche Prüfspannung (Scheitelwert) wird im unteren Bereich des Menüblocks angezeigt.
  • Seite 46: Messung Durchführen

    Messungen durchführen 5.3.5 Messung durchführen Direkt ab Betreten des Messbildschirms wird die Verbindung zu allen an der Messung Messung starten beteiligten Geräten permanent geprüft. Verbindungsprobleme werden durch deaktivierte Schaltflächen und das Symbol signalisiert und müssen vor Beginn der Messung behoben werden (siehe Seite 90). Da zu Beginn einer Messreihe immer eine obligatorische Rauschmessung („Null-Schuss“) vorgenommen werden...
  • Seite 47: Schaltfläche Beschreibung

    Messungen durchführen Messdaten speichern Die Speicherung von Messdaten wird ausschließlich über die Schaltflächen des eigens dafür vorgesehenen Menüblocks initiiert. Standardmäßig muss jede abgeschlossene Einzelmessung manuell gespeichert werden. Andernfalls verfallen die Daten mit dem Start der nächsten Einzelmessung! Einige definierte Parameter wie z.B. PDIV und PDEV sind über eigens dafür vorgesehene Schaltflächen zu speichern.
  • Seite 48 Messungen durchführen Schaltfläche Beschreibung PDIV Diese Schaltfläche ist zu betätigen, wenn während der zurückliegenden speichern Messung erstmalig kritische Teilentladungen einer festgelegten Stärke festgestellt wurden (Einsetzen von Teilentladungen). Die vor Beginn der Messung eingestellte Spannung wird als PDIV gespeichert. PDEV Diese Schaltfläche zur Speicherung der PDEV ist zu betätigen, wenn einstellen während der zurückliegenden Messung sowohl das Einsetzen als auch das Aussetzen der Teilentladungen aus dem TE-Muster klar hervorgeht.
  • Seite 49: Typische Vorgehensweise Bei Der Te-Diagnose Mit Dac-Spannung

    Messungen durchführen 5.3.5.1 Typische Vorgehensweise bei der TE-Diagnose mit DAC- Spannung Die im Folgenden beschriebene Prozedur ist eine empfohlene aber keinesfalls Vorgehensweise verbindliche Vorgehensweise zur TE-Diagnose und kann in Teilen von den geltenden hausinternen Vorgaben oder länderspezifischen Normen abweichen: Schritt Aktion Starten Sie eine Messung in der Einstellung Grundstörpegel, um den Grundstörpegel des TE-Messkreises zu ermitteln und speichern Sie die Ergebnisse über die Schaltfläche Grundstörpegel speichern.
  • Seite 50: Typische Vorgehensweise Bei Der Te-Diagnose Mit Vlf-Prüfspannung

    Messungen durchführen Schritt Aktion Führen Sie eine weitere Messung durch, bei der Sie die Spannung auf etwa 0,2Uo über der Einsetzspannung einstellen. Wenn im Verlauf der abfallenden DAC-Spannungswelle der Zeitpunkt des Aussetzens der Teilentladung eindeutig identifiziert werden kann, klicken Sie auf PDEV einstellen, markieren Sie den Zeitpunkt des Aussetzens im Diagramm (siehe Seite 48) und speichern Sie die Messung abschließend über PDEV speichern.
  • Seite 51: Typische Vorgehensweise Bei Der Spannungsfestigkeitsprüfung

    Messungen durchführen 5.3.5.3 Typische Vorgehensweise bei der Spannungsfestigkeitsprüfung Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spannungsfestigkeitsprüfung durchzuführen: Schritt Aktion Starten Sie eine Messung in der Einstellung Grundstörpegel, um den Grundstörpegel des TE-Messkreises zu ermitteln und speichern Sie die Ergebnisse über die Schaltfläche Grundstörpegel speichern. Wechseln Sie in die Betriebsart DAC negativ Withstand, DAC positiv Withstand, VLF CR Test oder VLF Sinus Withstand und stellen Sie Spannung und Dauer der Prüfung ein.
  • Seite 52: Messung Stoppen / Abschließen

    • berührt werden, nachdem diese mit einer geeigneten WARNUNG Erdungseinrichtung geerdet und kurzgeschlossen wurden. Dies gilt insbesondere für das PDS 60 / PDS 60-HP selbst! Messauftrag an Nachdem die Messung an der aktuellen Phase abgeschlossen und die Hochspannung weiterer Phase...
  • Seite 53: Messergebnisse Bewerten Und Bericht Erstellen

    Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Wird die Bewertung der Messergebnisse gleich im Anschluss an die Messung Bewertungsbildschirm aufrufen vorgenommen, kann direkt der Menüpunkt im Startbildschirm aufgerufen werden. Für den Fall, dass die Software zwischenzeitlich geschlossen wurde, müssen die Daten des zu bewertenden Messauftrages erst in den Speicher geladen werden (siehe Seite 71), bevor der Menüpunkt aufgerufen werden kann.
  • Seite 54 Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Anhand der Zeitdifferenz zwischen dem Einlaufen des eigentlichen Impulses und seiner Reflexion vom Kabelende, können die verbliebenen Impulse anschließend mit sehr hoher Genauigkeit einer konkreten Position im Kabelverlauf zugeordnet werden (siehe Seite 17). Die nunmehr ortsaufgelöste Darstellung wird auf lokale Häufungen von TE-Ereignissen hin untersucht und farblich wie folgt kodiert: Farbe Beschreibung...
  • Seite 55 Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Über den Menüpunkt Fortgeschritten können die erweiterten Ansichtsfilter angezeigt Ansichtsfilter und die im TE-Mapping berücksichtigten Impulse nach Belieben gefiltert werden, um die Übersicht zu verbessern: Dazu stehen die folgenden Schaltflächen zur Verfügung: Schaltfläche Beschreibung Ansicht nach Phasen filtern. Klassifizierung Ein- und Ausblenden von nicht oder nicht eindeutig als TE identifizierten Impulsen.
  • Seite 56: Manuelle Bewertung Von Teilentladungen

    Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Manuelle Bewertung von Teilentladungen automatische Erkennung Ortung Teilentladungen durch Notwendigkeit TE-Auswertealgorithmus arbeitet äußerst präzise. In den meisten Fällen kann auf eine zeitaufwändige manuelle Analyse und Nachbearbeitung der Messdaten verzichtet und stattdessen direkt der Bericht erstellt werden (siehe Seite 60). Sollten jedoch Zweifel an Position oder „Echtheit“...
  • Seite 57: Einzelne Te-Ereignisse Analysieren

    Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen 6.1.2 Einzelne TE-Ereignisse analysieren Jeder gemessene und durch die Software automatisch klassifizierte Impuls kann bei TE-Ereignis auswählen Bedarf durch den Anwender manuell bewertet und gegebenenfalls anders eingestuft werden. Um eine solche manuelle Bewertung vornehmen zu können, muss der Impuls zuerst durch einen Klick auf die linke Maustaste selektiert werden.
  • Seite 58 Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Direkt nach Auswahl eines TE-Ereignisses kann dieses mit Hilfe der unter dem TE- Manuelle Analyse Mapping verfügbaren Diagramme genauer analysiert und bei Bedarf anders klassifiziert werden. Über den Reiter Lokalisierung kann z.B. das TDR-Bild aufgerufen werden, welches sowohl den direkt einlaufenden Impuls als auch dessen Reflexion am fernen Kabelende zeigt.
  • Seite 59 Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Wenn bei der genaueren Analyse von TE-Ereignissen Zweifel an der automatisch Manuelle vorgenommenen Klassifizierung aufkommen und diese manuell korrigiert werden sollen, Klassifizierung kann über die Schaltfläche Manuelle Analyse eine zusätzliche Symbolleiste eingeblendet werden. Mit Hilfe der in dieser Symbolleiste enthaltenen Schaltflächen können die Ereignisse manuell klassifiziert oder auch gelöscht werden.
  • Seite 60: Bericht Vorbereiten Und Ausdrucken

    Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Bericht vorbereiten und ausdrucken Die Risikoabschätzung für den zuverlässigen Netzbetrieb muss unter Berücksichtigung Risikobewertung / der jeweiligen Isoliersysteme, der Art der Fehlerstellen sowie der gemessenen TE Empfehlung erfolgen. Eine aus der Risikoabschätzung abgeleitete Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise, kann in das über den Reiter Empfehlung zu erreichende Textfeld eingegeben werden.
  • Seite 61 Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Durch Verwendung der VWD speichern Schaltfläche können aussagekräftige VWD- Diagramme schon direkt während der Messung zum Bericht hinzugefügt werden. Natürlich lassen sich aber auch während der eigentlichen Berichterstellung noch Diagramme zum Bericht hinzufügen oder aus diesem entfernen. Sobald der Reiter VWD aktiviert ist, werden die bereits im Bericht enthaltenen VWD-Diagramme rechts im Menüblock VWD-Messungen angezeigt.
  • Seite 62 Der Bericht wird anschließend in einem PDF-Viewer angezeigt und kann aus diesem heraus gespeichert oder auf dem eingestellten Drucker (siehe Seite 63) gedruckt werden. Ist auf demselben Computer auch eine Vollversion der Protokollsoftware Megger Book Cable installiert, wird der erstellte PDF-Bericht automatisch in die Liste der zurückliegenden Messaktivitäten am gewählten Kabel aufgenommen.
  • Seite 63: Einstellungen Vornehmen Und Daten Verwalten

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Einstellungen vornehmen – In den Softwareeinstellungen können die folgenden Anpassungen vorgenommen werden: Kategorie Beschreibung Allgemein Sprache Auswahl der Menüsprache Standarddrucker Drucker über welchen die erstellten PDF- Berichte ausgedruckt werden sollen Uhr anzeigen Über diese Parameter kann festgelegt werden, ob und in welchem Format Uhr und Datum am...
  • Seite 64 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Kategorie Beschreibung Lokalisierung Polaritätsprüfung Bei aktiver Polaritätsprüfung werden nur die Impulse als mögliche Teilentladungsimpulse berücksichtigt, bei denen Originalimpuls und Reflexion die gleiche Polarität aufweisen. Diese Vorgehensweise entspricht den Anforderungen der normalen Teilentladungsmessung, weshalb die Polaritätsprüfung im Normalfall nicht deaktiviert werden sollte! Bei Spezialanwendungen, wie z.B.
  • Seite 65: Geräte Verwalten

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.1.1 Geräte verwalten Unter der Rubrik Geräte werden alle in der Software konfigurierten Geräte aufgelistet. Einführung Wird eines der Geräte selektiert, werden im rechten Teil des Bildschirms dessen Einstellungen angezeigt. Grundsätzlich sollten diese Einstellungen (insbesondere die Netzwerk- und Verbindungseinstellungen) nur auf Aufforderung eines Service- Mitarbeiters geändert werden.
  • Seite 66: Berichtsvorlagen Verwalten

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.1.2 Berichtsvorlagen verwalten Unter der Rubrik Bericht können der Inhalt des Diagnoseberichtes frei an die eigenen Einführung Bedürfnisse angepasst und beliebig viele Vorlagen erstellt werden. Im Auslieferungszustand der Software ist bereits eine den typischen Anforderungen an einen Diagnosebericht genügende Vorlage enthalten, welche allerdings weder verändert noch gelöscht werden kann.
  • Seite 67 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Gehen Sie wie folgt vor, um den Inhalt einer Vorlage anzupassen: Inhalt einer Vorlage anpassen Schritt Aktion Wählen Sie über das Pull-Down-Menü die Vorlage aus, welche Sie anpassen wollen. Passen Sie den Inhalt, welchen ein auf dieser Vorlage basierender Bericht enthalten soll, an Ihre Vorstellungen an (siehe unten).
  • Seite 68 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Kategorie Inhalt TE-Mapping Liste der TE-Mappings, die im Bericht enthalten sein sollen. Über die Checkboxen in der ersten Zeile kann festgelegt werden, welche Informationen (Kabelplan, Histogramm, wichtige Positionen, nicht relevante TE-Events und nicht lokalisierte TE-Events) in jedem der im Bericht enthaltenen TE-Mappings angezeigt werden sollen.
  • Seite 69 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Kategorie Inhalt Q(t)/U(t) Liste der Q(t)/U(t)-Diagramme, die im Bericht enthalten sein sollen. Die Q(t)/U(t)-Diagramme für Einsetzspannung (PDIV) und Aussetzspannung (PDEV) sind standardmäßig enthalten (können aber durch Abwahl der einzelnen Phasen deaktiviert werden). Um ein weiteres Diagramm zu der Liste hinzuzufügen, ist zuerst das gewünschte Spannungsniveau einzustellen und anschließend die Schaltfläche zu betätigen.
  • Seite 70: Kabelmanager

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Kabelmanager – Der Kabel-Manager dient zur Pflege der Kabeldaten. Diese sind in einer lokalen Einführung Datenbank gespeichert, welche auch von der Protokollsoftware MeggerBook Cable genutzt wird (sofern diese ebenfalls auf dem Rechner installiert ist). Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Kabeldaten über alle auf dem Rechner installierten Anwendungen hinweg konistent sind, d.h.
  • Seite 71 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Durch einen Klick auf den Reiter Abschnitte erhält man detaillierte Informationen über Kabelabschnitte die einzelnen Abschnitte des Kabels: Über den Reiter Messaufträge kann eine Liste der bisher an diesem Kabel Messaufträge durchgeführten Messaufträge aufgerufen werden. Ein aktiver Messauftrag wird fett gekennzeichnet.
  • Seite 72: Funktion

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Nachdem ein Eintrag in dieser Liste selektiert wurde, können die folgenden Funktionen aufgerufen werden: Schaltfläche Funktion Laden Die Messdaten des ausgewählten Messauftrages werden in den Speicher geladen. Nachdem ein zurückliegender Messauftrag geladen wurde, kann aus dem Startbildschirm heraus der Menüpunkt aufgerufen und die Messdaten (erneut) ausgewertet werden (siehe Seite 53).
  • Seite 73: Kabel Verwalten

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.2 Kabel verwalten Mit Hilfe der Schaltflächen des Menüblocks Bearbeiten können sowohl vorhandene Funktionen Kabel verwaltet als auch neue Kabel angelegt werden. Es stehen die folgenden Funktionen zur Verfügung: Schaltfläche Beschreibung Neues Kabel hinzufügen (siehe nächste Abschnitte). Bearbeiten Aktuell in der Kabelliste selektiertes Kabel bearbeiten (siehe nächste Abschnitte).
  • Seite 74: Allgemeine Kabeldaten Eingeben / Ändern

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.2.1 Allgemeine Kabeldaten eingeben / ändern Direkt nach Betätigung der Schaltflächen Neu oder Bearbeiten öffnet sich die Maske Allgemein zur Eingabe / Korrektur der allgemeinen Kabeldaten. Alle Pflichtfelder sind durch einen farblichen Hintergrund gekennzeichnet. Die folgenden Felder dienen zur Eingabe der Kabelparameter: Eingabefeld Beschreibung Kabelnummer...
  • Seite 75 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Darüber hinaus können mit Hilfe der folgenden Eingabefelder und Schaltflächen auch detaillierte Informationen zu den technischen Gegebenheiten an den beiden Kabelenden hinterlegt werden: Eingabefeld / Beschreibung Schaltfläche Name Name der jeweiligen Schaltstation Hersteller Typ / Hersteller der Schaltanlage Isolation Isolation der Schaltanlage Endverschluss...
  • Seite 76: Abschnitte Des Kabelsystems Spezifizieren

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.2.2 Abschnitte des Kabelsystems spezifizieren Über den Reiter Abschnitte gelangt man zur zweiten Eingabemaske, in welcher die Einführung Kabeltypen und Muffen sämtlicher Kabelabschnitte spezifiziert werden müssen. Für homogene Kabelsysteme ohne Muffen muss genau ein Abschnitt mit der Grundsätzliche Gesamtkabellänge spezifiziert werden.
  • Seite 77: Parameterbeschreibung

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Abschnitt hinzufügen / Mit Hilfe von drei über der Liste angeordneten Schaltflächen können nach folgendem Schema Kabelabschnitte hinzugefügt und bearbeitet werden: bearbeiten Einfügen Bearbeiten Hinzufügen Nachdem eine dieser Schaltflächen aufgerufen wurde, öffnet sich ein neues Fenster zur Eingabe / Bearbeitung der Abschnittsdaten.
  • Seite 78 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Parameter Beschreibung Länge [m] Länge des Kabelabschnittes in Meter. Beim Einfügen eines neuen Kabelabschnittes vor dem markierten Abschnitt steht in dieser Zeile eine zusätzliche Checkbox zur Verfügung. Bei aktivierter Checkbox wird die Länge des neuen Abschnittes von der Länge des markierten Abschnittes abgezogen (was einem Schneiden des markierten Abschnittes gleichkommt).
  • Seite 79 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Wenn im Zuge von Wartungsmaßnahmen ein Kabel geschnitten und eine Muffe Abschnitt schneiden eingesetzt wurde, kann diese Änderung mit Hilfe des Schneiden-Werkzeuges mit wenigen Klicks auch am digitalen Abbild des Kabels vollzogen werden. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Schritt Aktion Wählen Sie den Kabelabschnitt, der geschnitten werden soll aus der Liste oder im Kabelplan.
  • Seite 80: Kabeldaten Speichern

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.2.3 Kabeldaten speichern Nachdem die Kabeldaten möglichst vollständig eingegeben wurden, kann das neue oder überarbeitete Kabel über die Schaltfläche Übernehmen am rechten unteren Bildschirmrand in der Datenbank gespeichert werden. Über die Schaltfläche Abbrechen kann die Eingabemaske auch ohne vorheriges Speichern geschlossen und alle vorgenommenen Änderungen verworfen werden.
  • Seite 81: Segmentvorlagen Verwalten

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.2.4 Segmentvorlagen verwalten Um die Kabel- und Muffentypen eines Kabelabschnittes eindeutig spezifizieren zu Einführung können, müssen entsprechende Vorlagen in der Datenbank angelegt werden. Im Auslieferungszustand sind bereits einige typische Datensätze hinterlegt. Das Hinzufügen / Verwalten eigener Vorlagen kann direkt während der Bearbeitung eines...
  • Seite 82 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Muffenvorlage anlegen Über die Schaltflächen kann eine neue Muffenvorlage angelegt bzw. die aktuell / bearbeiten ausgewählte Muffenvorlage bearbeitet werden. Nach Betätigung der Schaltfläche öffnet sich ein neues Fenster, in welchem die folgenden Eigenschaften der Vorlage definiert werden können: Parameter Beschreibung...
  • Seite 83: Mess- Und Kabeldaten Verwalten

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.3 Mess- und Kabeldaten verwalten Mit Hilfe der Import- und Export-Assistenten können Mess- und Kabeldaten zwischen den Einführung Datenbanken verschiedener TE-Detektor-Softwareinstallationen ausgetauscht werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit die folgenden systemfremden Daten zu importieren: Mess- und Kabeldaten eines OWTS TE-Diagnosesystems (optionale Funktion) •...
  • Seite 84: Daten Exportieren

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.3.1 Daten exportieren Gehen Sie wie folgt vor, um Kabel- und Messdaten aus der lokalen Datenbank auf einen beliebigen Datenträger zu exportieren: Schritt Aktion Klicken Sie im Menüblock Bearbeiten auf die Schaltfläche Export. Ergebnis: Der Export-Assistent wird in einem eigenen Fenster geöffnet. Markieren Sie im linken Teil des Fensters ein Kabel, welches exportiert werden soll.
  • Seite 85: Daten Importieren

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.3.2 Daten importieren Gehen Sie wie folgt vor, um den Import von Kabel- und Messdaten vorzubereiten: 1. Schritt: Importeinstellungen Schritt Aktion vornehmen Klicken Sie im Menüblock Bearbeiten auf die Schaltfläche Import. Ergebnis: Der Import-Assistent wird in einem eigenen Fenster geöffnet. Wählen Sie aus den folgenden Optionen das zu importierende Datenformat aus: PD Detector data...
  • Seite 86 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Wenn der Import von Kabeldaten in den Importeinstellungen aktiviert wurde, erscheint 2. Schritt: eine Übersicht der gefundenen Kabel. Bei Bedarf können die wesentlichen Kabeldaten Kabel auswählen angepasst und Kabel auch gänzlich vom Import ausgeschlossen werden. Abwählen, um Kabel vom Import auszuschließen...
  • Seite 87: Daten Sichern

    Um einem Datenverlust (z.B. durch Festplattendefekt) vorzubeugen, empfiehlt es sich, regelmäßig eine Sicherung der Mess- und Kabeldaten vorzunehmen. Dazu müssen folgende Daten gesichert werden: Kabeldaten: Datei %Installationsverzeichnis%\Megger.mcb Messdaten: Verzeichnis %Installationsverzeichnis%\data\ Eine geeignete Backupstrategie sollte durch den zuständigen Systemadministrator erarbeitet werden.
  • Seite 88: Lagerung Und Transport

    Lagerung und Transport Lagerung und Transport Wenn das System über einen längeren Zeitraum nicht verwendet wird, sollte es in staubfreier und trockener Umgebung gelagert werden. Durch anhaltende Feuchtigkeit (Luftfeuchtigkeit) insbesondere in Kombination mit Staub können kritische Isolierstrecken verringert werden, welche für den sicheren Hochspannungsbetrieb zwingend erforderlich sind.
  • Seite 89: Wartung Und Pflege

    Um dauerhaft eine hohe Messgenauigkeit bei möglichst geringer systembedingter Reinigung Teilentladung gewährleisten zu können, sollte das Gehäuse (insbesondere die rot lackierten Oberflächen) und die Anschlusskabel des PDS 60 / PDS 60-HP regelmäßig gereinigt werden. Für die Reinigung dürfen keine scharfen Lösungsmittel oder Reiniger verwendet werden.
  • Seite 90: Störungsbehebung

    Störungsbehebung Störungsbehebung Bei auftretenden Problemen können diese unter Umständen mit Hilfe der folgenden Selbstständige Tabelle diagnostiziert und behoben werden: Entstörung Problem / Fehlermeldung Mögliche Ursache / Abhilfe Keine Verbindung zur Betroffenes Gerät neu starten • Prüfspannungsquelle oder Notebook und Software neu starten •...
  • Seite 91 Anlage sofort außer Betrieb zu setzen und entsprechend zu kennzeichnen. dauerhaften Störungen In diesem Fall ist die zuständige Leitung zu unterrichten. Setzen Sie sich bitte umgehend mit dem Megger-Service in Verbindung, um die Störung zu beseitigen. Das System darf erst nach Beseitigung der Störung wieder in Betrieb genommen werden.
  • Seite 92 Tento symbol indikuje, že výrobek nesoucí takovéto označení nelze likvidovat společně s běžným domovním odpadem. Jelikož se jedná o produkt obchodovaný mezi podnikatelskými subjekty (B2B), nelze jej likvidovat ani ve veřejných sběrných dvorech. Pokud se potřebujete tohoto výrobku zbavit, obraťte se na organizaci specializující se na likvidaci starých elektrických spotřebičů...

Diese Anleitung auch für:

Pds 60-hp

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