oder der Welle kommen. Ist die Spannung zu gering kommt es zu
Schwingungen, welche ebenfalls das Gerät beschädigen kann.
Ab einem Scheibendurchmesser von 315mm und einer Drehzahl von
3.000 U/Min raten wir von Scheiben aus Grauguss ab. Bei Drehzahlen
von 3.000 U/Min oder darüber können Flachriemen nicht mehr ver-
wendet werden.
Beachten Sie, dass alle beweglichen (rotierenden) Teile vor dem Ein-
schalten vor Berührung geschützt werden müssen!
4.7. Abschließende Montagehinweise mechanisch
Nach der Erstinbetriebnahme ist die Fluchtung bei betriebswarmen
Zustand des Motors zu kontrollieren.
• Alle Schrauben, Muttern und sonstige Klemm- und Schraubverbindungen
müssen fest und korrekt montiert sein.
• Die Kühlluft muss problemlos zirkulieren können.
Die Motoren sind mit einem mechanischem, justierbarem Drehzahlreg-
ler ausgestattet. Insbesondere bei Anwendungen mit veränderlicher
Drehzahl ist darauf zu achten das die Einspritzleitungen in keinem Be-
triebszustand in Resonanz (Schwingen) kommen können! Dies könnte
die Einspritzleitungen in kurzer Zeit beschädigen (Dauerbruch). Ggfs.
sind die Einspritzleitungen an geeigneter Stelle zu unterstützen.
4.8. Drehzahlsteller
4.8.1. Typ "A" - für variable Drehzahl
Der Motor wird werkseitig mit folgenden Einstellungen ausgeliefert:
➽ Maximaldrehzahl: 3.000 min
➽ Leerlaufdrehzahl: 1.300 min
Seilzugaufnahme
Stellschraube
max. Einspritzmenge
• Montieren Sie ggfs. eine für Ihre Anwendung passende Seilzugführung (Winkel
mit Rollenführung, Schlauchführung o.ä.). Am Ende des Leistungswahlhebels
befindet sich eine Seilzugaufnahme an der das Gasseil befestigt werden kann.
• Sollte bei Ihrer Anwendung eine andere Maximaldrehzahl als
3.000 min
notwendig sein, kann die Regelfeder, wie oben abge-
-1
bildet, umgehängt werden.
Höchste erlaubte Drehzahl des Motors: 3.700 min
Sollten Sie die Einstellung für die maximale Drehzahl ändern,
muss zwingend die Stellschraube für die maximale Einspritz-
menge neu justiert werden.
Öffnen Sie die Kontermutter und justieren Sie die Stellschraube
für die maximale Einspritzmenge wie folgt:
Belasten Sie den Motor mit Nennlast laut Leistungskennlinie und
justieren Sie die Schraube so, dass der Motor eine Rauchzahl <4
erreicht. Achten Sie darauf, dass Sie die Kontermutter sowie die Verschluss-
kappe nach Justage wieder gut fest ziehen.
Sollte der Motor über 1.000m Seehöhe betrieben werden, ist die Rejus-
tage der maximalen Einspritzmenge ebenfalls notwendig.
DE
-1
-1
Stellschraube max. Drehzahl
Drehzahl-Stellknopf
zum Fixieren festschrauben
Leerlauf
Vollgas
-1
4.8.2. Typ "C" - für konstante Drehzahl
Dieser Drehzahlsteller ist für Fixdrehzahl konzipiert und findet voran-
gig als Drehzahlsteller bei Generatoren Verwendung. Der Motor wird
werkseitig mit folgenden Einstellungen ausgeliefert:
➽ Nenndrehzahl: 3.000 min
Sollten Sie diese Drehzahl ändern wollen, muss die Regelfeder
durch eine Passende ersetzt werden.
Motor-Aus
Regelfeder
Stellschraube
max. Einspritzmenge
4.9. Elektrische Installation
Je nach Ausführung ist der Motor mit folgenden elektrischen Kom-
ponenten ausgeführt:
➽ H-Ausführung:
keine elektrischen Komponenten
➽ E-Ausführung:
Lichtmaschine, Laderegler und Elektrostarter
➽ Sonderkomponenten (als Zubehör erhältlich):
- Starterbatterie
- Startschloss / Startwippe
- Öldrucksensor (Schaltkontakt)
- Einspritzpumpe mit 12V Magnetventil
4.9.1. Elektrische Verbindungen (Leitungen)
Alle Kabelverbindungen sind in Litzenkabel auszuführen.
Batterie(+) sowie Batterie(-) Kabel sind möglichst kurz zu halten, da
die Stromaufnahme des Starters sehr hoch ist.
Beachten Sie, dass der Motor und diverse Anbauteile im Betrieb
heiß werden. Schützen Sie Kabel, welche im Betrieb heiße Teile be-
rühren könnten, immer mit einem passenden Wellenschutzschlauch.
Da der Motor im Betrieb vibriert, sind alle Kabelschraubverbindun-
gen (Kabelöse mit Mutter verschraubt) mit passenden Federringen
zu sichern.
4.9.2. Starterbatterie
Starterbatterie und Batteriekabel sind im Lieferumfang nicht enthal-
ten, können jedoch als Zubehör gesondert bestellt werden. Beach-
ten Sie folgende Punkte:
Bleibatterien enthalten Schwefelsäure. Austretende Flüssig-
keiten nicht berühren, nicht verschlucken, mit Wasser ver-
dünnen und mit Soda neutralisieren.
Tragen Sie beim Hantieren mit Starterbatterien stehts
Schutzhandschuhe und Schutzbrille
• Die notwendigen Kapazitäten entnehmen Sie bitte der Tabelle
3.1 Technische Daten. Die Verwendung von wartungsfreien Bat-
terien wird empfohlen.
• Schließen Sie immer zuerst den Plus(+)Pol und dann den Mi-
nus(-)Pol an. Ziehen Sie die Klemmen fest an.
-1
Nenndrehzahl
Hebel zur Arretierung
nach rechts umlegen
„Klick"
Arretierlöser
Drücken zum Abstellen
Seilzugaufnahme für
Abstellsolenoid
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