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ATMOS D15P Bedienungsanleitung Seite 5

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Kessel dürfen nur von Erwachsenen bedient werden. Aus Gründen einer besseren Spülung empfehlen
wir, den hinteren Teil des Kessels um 10 mm zu unterlegen.
HINWEIS
Beim ersten Anheizen kann Kondensat entstehen und abfließen - dies stellt keine Störung dar. Bei weiterem Betrieb wird
der Kondensat verdampfen. Die Bildung von Kondensat und Teer im Aufgabetrichter ist eine Begleiterscheinung der
Brennstoffverbrennung.
Vor dem Start des Kessels sind folgende Punkte zu prüfen: der keramische Formstein (7) muss zu
der hinteren Wand eingeschoben werden, der Aschenbehälter (3) muss eingeschoben und die Muttern
festgezogen werden, die Schieber der Luftzufuhr (15) müssen geschlossen werden, das
Bremselement (19) beim Kessel D 15 P muss bis zum Anschlag in den Rauchkanal eingeschoben
werden, beim Kessel D 20 P frei eingelegt. Der Brenner für Pellets muss ordentlich befestigt sein und
es ist zu prüfen, ob die Pellets frei zum Brenner transportiert werden können und der Schlauch
ordentlich befestigt ist.
Leistungs- und Grundparametereinstellung bei Inbetriebnahme des Kessels und
Brenners IWABO VILLAS
Während der Inbetriebnahme des Kessels müssen am Pelletbrenner fünf Grundparameter eingestellt
werden. Um diese Parameter einzustellen, muss man mit der Funktion des Brenners gut vertraut sein.
Nach dem Einschalten des Kesselthermostats beginnt der Förderer eine bestimmte Pelletmenge zu
dosieren (Potentiometer P1), die zur schnellen und problemlosen Anzündung des Brennstoffes in der
Brennerdüse erforderlich ist. Nach der Pelletentzündung, wobei der Brenner flammt, beginnt die für die
Pelettaufbrennung benötigte Zeit (Potentiometer P4) abzulaufen. Nach der Pelletaufbrennung beginnt
der Förderer eine Brennstoffmenge zu dosieren, die der eingestellten Leistung (Potentiometer P2)
entspricht, und zwar für die Dauer, bis das System ausgeheizt ist und der Kesselthermostat abgeschaltet
wird. Dann wird auch der Förderer automatisch abgeschaltet und nur ein Lüfter am Brenner bleibt im
Gang, und zwar für die zur Pelletausbrennung erforderliche Zeit (Potentiometer P3). Danach wiederholt
sich der ganze Zyklus immer wieder. Beim Kessel D 20 P wird zusätzlich ein Abzugsventilator
gleichzeitig mit dem Kesselthermostat ein- oder abgeschaltet.
Für Einstellung der Parameter P1 bis P4 ist das am Brennerkörper angeschraubte Abdeckblech mit
Schauöffnung zu entfernen. Dadurch wird eine elektronische Platte mit vier Potentiometern freigelegt, die
folgenden Funktionen haben:
P1 (R7) - ermöglicht die Zeitdauer für Zündbrennstoffzufuhr (15 sec bis 5 min) einzustellen - die Pelletmenge, die bei
Anfeuerung in die Brennerdüse eingeschüttet werden muss, damit zur Pelettentzündung kommen kann.
P2 (R9) - ermöglicht, die Unterbrechung des Beschickungsfördererbetriebs (3 - 27 sec) einzustellen - die Einstellung der
Brennerleistung (Kesselleistung) - Pelletmenge pro Stunde.
P3 (R8) - ermöglicht, die Lüftungsphase (2 - 15 min) einzustellen - die Zeitdauer, für die das Ventilator am Brenner noch
im Gang nach dem Kesselabschalten mit dem Regelthermostat sein wird, damit Pellets in der Düse ausbrennen können.
P4 (R10) - ermöglicht, die Verzögerung des Fördererstartes (0 bis 3 min) einzustellen - die Zeit nach der
Pelletentzündung, für die der Förderer wartet, bis der Brennstoff genug aufbrennt, um Pellets normalweise dosieren zu
können.
Der fünfte Parameter ist Luftmenge, die in die Brenndüse eingeblasen wird, und die mittels einer am Brennerlüfter
befindlichen Drosselklappe einzustellen ist.
Die Einstellung dieser Parameter ist sehr empfindlich und deshalb ist immer durch ein geschultes Personal mittels eines
Gasanalysators während eines stabilisierten Kesselbetriebszustandes durchzuführen.
Nach der Einstellung aller Parameter den Brenner so schließen, dass eine unsachgemäße Handhabung im Laufe des
gewöhnlichen Kesselbetriebs verhindert wird. Dann nur den Schalter einschalten und am Kesselthermostat die
gewünschte Temperatur des Kesselendwassers (80 - 90 °C)
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Diese Anleitung auch für:

D20p

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