Zu temperaturempfindlichen oder brennbaren Mate rialien ist
vom Rauchrohr ein Mindestabstand von 40 cm einzuhalten.
Führt das Rauchrohr durch Bauteile aus brennbaren Bau stoffen,
so sind die Bauteile in einem Umkreis von 20 cm aus nichtbrenn-
baren form beständigen Baustoffen geringer Wärmeleitfähigkeit
(z. B. Promat) herzustellen.
Abbildung B
Hinweis zur Kachelmontage
Bitte behandeln Sie die Kacheln sehr vorsichtig! Achten Sie beim
Auspacken der keramischen Ofenkacheln darauf, dass diese
auf eine weiche Unterlage abgelegt werden. Die kera mischen
Ofenkacheln sind aus natürlichen Rohstoffen ge fertigt und hand-
bearbeitet sowie handglasiert, daher sind Farb ab weich ungen
und Maßtoleranzen unumgänglich.
Montage der Ofenkacheln
Legen Sie zunächst jeweils 4 Seitenkacheln auf dem Boden aus,
um ein harmonisches Farbspiel zu erreichen. Gleichzeitig ermitteln
Sie das Höhenmaß der vier übereinanderliegenden Kacheln.
Dieses Maß dient zur Einstellung der Höhennivellierung der
Seitenkacheln (Abb. D).
Zur Änderung der Höhennivellierung lösen Sie die Sechskant-
muttern und stellen die Höhennivellierung auf das Kachelmaß,
gemessen bis zur Oberkante des Stahlkorpus. Anschliessend
schrauben Sie die Sechskantmuttern wieder fest an.
Zur Befestigung der Seitenkacheln befinden sich am Herdkorpus
auf jeder Seite zwei Kachelhalteleisten, von denen die hinteren
ver stellbar sind. Lösen Sie die Muttern der hinteren Kachelhalteleisten
leicht und schieben die Seitenkacheln von oben nach unten ein.
Wenn alle Seitenkacheln in die Halte leisten eingeschoben sind,
drücken Sie die hintere Halteleiste gegen die Seitenkacheln und
ziehen die Schrauben fest an. (Abb. D)
Auf dem Herdkorpus befinden sich 6 Bohrungen zur Aufnahme
von Gewindestiften (Abb. D). Die rechte und linke Obersims-
kachel wird rundum auf den Herdkorpus und die Gewindestifte
gelegt. Mit Hilfe der Gewindestifte können die Obersimskacheln
justiert werden. Für jeweils zwei Gewindestifte befindet sich in
jeder Obersimskachel eine Vertiefung, wodurch ein Verrutschen
der Kachel ver hindert wird.
Die Montage der Specksteinverkleidung erfolgt beim Herd Roma
analog zur Kachelverkleidung.
Achtung!
Der Herd darf nicht durch Umbauten oder den An bau fremder
Bauteile und Korpusverkleidungen manipuliert werden.
Inbetriebnahme
Wenn der Herd in Betrieb genommen wird, müssen die Ab-
sperrklappen der Verbrennungsluftleitungen unbedingt geöffnet
werden.
Verbrennungsluftversorgung
Der Herd Roma ist mit einem Automatik-Leistungsregler (Abb. C)
ausgerüstet, der die, für die Ver brennung notwendige Primärluft
regelt. Dieser ist stufenlos einstellbar, sodass auch Werte zwischen
den Markierungs zahlen eingestellt werden können.
Die sogenannte Sekundärluft wird dem Feuerraum im oberen Bereich
zugeführt und sorgt für eine Nachverbrennung der Heizgase.
Zudem wird durch die Sekundärluft eine über mäßige Rußab-
sonderung an der Sichtscheibe verhindert. Bei der Verbrennung
von Holz sollte der Sekundärluftregler auf der größten Einstellung
stehen. Die Regler für die Primär- bzw. Sekundärluftzufuhr befinden
sich hinter der Vortür unterhalb der Feuerraumtür (Abb.C)
Ein geregelter Dauerbrandbetrieb ist mit dem Brennstoff Holz nicht
zu erreichen. Dieser sollte daher nur mit Braun kohle brikett bzw.
Steinkohle erfolgen. Stellen Sie nach der ersten Inbetriebnahme
des Herdes den Leistungsregler für die Primärluft auf eine mittlere
Stellung im Automatikbereich. Ist die Wärmeabgabe zu hoch oder
zu niedrig, kann durch verän derte Stellung des Leistungsreglers
nachreguliert werden. Diese, für Sie angenehme Temperatur, wird
Abbildung C
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