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Bedienungsanleitung
für Radiante 60 K ECOplus
oder 60/57 K ECOplus
Jedes Hark - Produkt wird einer eingehenden Qualitätsprüfung
unterzogen. Hierbei wird sorgfältig auf Materialbeschaffenheit,
Verarbeitung und Lieferumfang geprüft, um die Funktionsfähigkeit
des Kamins gewähren zu können. Es ist wichtig, dass Sie vor der
Inbetriebnahme des Kamins alle Punkte dieser Anleitung zur
Kenntnis nehmen und beim Betrieb beachten.
Weiterhin sind sämtliche, die Aufstellung und Installation von Kaminen
betreffenden Vorschriften und Normen unbedingt zu beachten (z.B.
Bauordnung des einzelnen Bundeslandes, Feuerungsverordnung, DIN V
18160 Teil 1 und Teil 2 für Schornsteine, EN 13384 für Schornsteinbe-
rechnungen, EN 13229 für Kamine sowie örtliche Vorschriften). Um die
Einhaltung der genannten Normen und Vorschriften zu gewährleisten,
ist vor der Installation des Kamins der zuständige Schornsteinfegermei-
ster zu informieren. Er wird die örtlichen Gegebenheiten vor der Montage
prüfen und die Feuerstätte vor der Inbetriebnahme abnehmen.
Grundsätzliche Hinweise
1.1. Die wirksame Schornsteinhöhe soll mindestens 4 m betragen.
Diese Höhe wird gemessen vom Rauchrohreintritt des Kamins in
den Schornstein bis zur Mündung des Schornsteins über dem Dach.
Der Querschnitt des Schornsteins sollte idealerweise dem des
Rauchrohrstutzens der Radiante entsprechen (Durchmesser
15 cm = 177 cm²). Bei abweichenden Schornsteinquerschnitten
sollte vorab eine technische Prüfung in Form einer Schornsteinquer-
schnittberechnung erfolgen.
1.2. Kamine dürfen nur in Räumen über 12 m
werden.
1.3. Kamine dürfen nicht in Räumen aufgestellt werden, in denen leicht
entzündbare oder explosionsfähige Stoffe hergestellt oder gelagert
werden.
1.4. Kamine sind raumluftabhängige Feuerstätten, d. h., sie entneh-
men ihre Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum. Es sei denn, die
Feuerstätte wird an eine ausreichend dimensionierte Verbrennungs-
luftleitung angeschlossen, über die die Verbrennungsluft direkt
aus dem Freien zugeführt wird. Für den letztgenannten Fall muss
ein Durchbruch in der Außenwand des Hauses vorgesehen werden.
Abb. A
min. 80 cm Abstand zu brennbaren Bauteilen
z.B. Möbeln einhalten (Strahlungsbereich)
Für ausreichende Verbrennungsluft hat der Anlagenbetreiber bzw.
-ersteller zu sorgen. Kamineinsätze nach A1 oder Bauart 1 benötigen
4 m
1.5. Beim Betrieb mehrerer Feuerstätten in einem Aufstellraum oder
Grundfläche aufgestellt
2
1.6. Die Stellfläche (Unterbau) muss aus nichtbrennbaren Baustoffen
-1-
im Kamin- & Kachelofenbau
Dieser Wanddurchbruch ist mit einem Außenwanddurchlass zu
versehen, der mit Hilfe von Aluflexrohren (Durchm. 125 mm), die
im Hark-Zubehörprogramm erhältlich sind, mit dem Stutzen für die
Verbrennungsluftzufuhr an der Radiante verbunden werden muss.
Das Aluflexrohr ist mechanisch gegen Beschädigungen zu schützen
und zusätzlich mit Wärmedämmung und Dampfsperre zu versehen.
Als Faustformel gilt: Die Verbrennungsluftleitung sollte nicht län-
ger als 12 m sein. Für jede Richtungsänderung (90°) sind 3 Meter
Leitungslänge abzuziehen. Wenn die Leitung sehr viel länger wird
oder besonders viele Richtungsänderungen haben muss, kann sie
zum Ausgleich mit größerem Durchmesser verlegt werden. Grund-
sätzlich ist ein runder Querschnitt der Luftleitung günstiger, als ein
rechteckiger Kanal. Wenn ein rechteckiger Kanal erforderlich ist, so
ist sein "hydraulischer Durchmesser" zu berücksichtigen. Das
heißt, seine Querschnittsfläche muss entsprechend dem höheren
Widerstand größer ausfallen, als bei einer Leitung mit rundem
Querschnitt. Lufteintrittsöffnungen dürfen nicht leicht verschließbar
angeordnet sein.
Raumvolumen pro 1 kW Nennwärmeleistung!
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in einem Luftverbund ist für jede Feuerstätte eine separate
Verbrennungsluftleitung zu erstellen oder eine Leitung entsprechend
groß zu dimensionieren.
Bitte beachten Sie, dass die Verbrennungsluftleitung und das
Gitter in der Außenwand regelmäßig auf Verunreinigungen zu
prüfen sind. Laubreste, Pollen oder Spinnenweben können die
Verbrennungsluftleitung derart zusetzen, dass der Feuerstätte
nicht mehr genügend Verbrennungsluft zugeführt wird und es so-
mit zu erheblichen Funktionsbeeinträchtigungen kommen kann.
Eine Küchendunstabzugshaube im Abluftbetrieb, die sich im Raum-
luftverbund mit dem Kamin befindet, kann den Betrieb der Feuer-
stätte ebenfalls beeinträchtigen, da sie große Mengen verbrauchter
Luft ins Freie transportiert. Diese Luft muss dem Raumverbund durch
eine entsprechend große Verbrennungsluftleitung wieder zugeführt
oder die Dunstabzugshaube muss mit einem Fensterkontaktschalter
versehen bzw. auf Umluft umgerüstet werden. Dieser Fenster-
kontaktschalter wird an einem kippfähigen Fenster installiert und
gewährleistet, dass die Dunstabzugshaube nur betrieben werden
kann, wenn das Fenster gekippt ist.
bestehen und der statischen Last des Kamins standhalten. Unge-
eignete Untergründe sind u.a.: Asphalt-Estrich, schwimmender
Estrich, sowie Estrich mit Fußbodenheizung. Stellflächen dieser
Art sollten durch Zement-Estrich als Verbund-Estrich ausge-
tauscht werden. Dabei muss außerdem beachtet werden, dass
zwischen
Zement-Estrich
Versorgungsleitungen
(Trittschalldämmung,
Elektroleitungen etc.) verlegt sind. Der Verbundestrich muss in der
Größe des Kaminsockels hergestellt werden. Achten Sie dringend
darauf, dass zwischen dem Verbundestrich und dem schwimmenden
Estrich eine Bewegungsfuge angeordnet ist.
und
Betondecke
keinerlei
Wärmedämmung,
(!)
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Hark Radiante 60 K ECOplus

  • Seite 1 Hilfe von Aluflexrohren (Durchm. 125 mm), die Verarbeitung und Lieferumfang geprüft, um die Funktionsfähigkeit im Hark-Zubehörprogramm erhältlich sind, mit dem Stutzen für die des Kamins gewähren zu können. Es ist wichtig, dass Sie vor der Verbrennungsluftzufuhr an der Radiante verbunden werden muss.
  • Seite 2: Betriebsempfehlung Zur Verbrennung Mit Holz

    20 %). Geeignete Messgeräte sind im Fachhandel oder bei der Firma Vor der Inbetriebnahme muss der HARK-Kamin mindestens 4 - 6 HARK erhältlich. Die Holzfeuchte wird im Inneren, in der Mitte eines Wochen bei normaler Zimmertemperatur austrocknen! Öffnen Sie Holzscheites gemessen. Unmittelbar vor der Messung wird der zu hierzu alle Lüftungsgitter in der Kaminverkleidung.
  • Seite 3 „ziehen“. Das erkennen Sie daran, dass sich die beim Anfeuern vorübergehend schwarz verfärbten Schamotte- steine frei brennen und ihre ursprünglich helle Farbe wieder annehmen. im Kamin- & Kachelofenbau Radiante 60 K ECOplus...
  • Seite 4 Beim Betrieb mit Holz ist der Primärluftregler tendenziell zu schließen und über den Sekun- därluftregler zu regeln, beim Betrieb mit Braunkohle Sekundärluftregler schließen und über den Primärluftregler regeln (siehe auch Hinweise im Kapitel "Inbetriebnahme" auf Seite 3). im Kamin- & Kachelofenbau Radiante 60 K ECOplus...
  • Seite 5: Betrieb Mit Braunkohle

    Schadhafte Stellen können mit Farbspray deren Zellen trotz kompakter Außenmaße eine sehr große Ober- (erhältlich im HARK-Zubehör programm) nachbehandelt werden, nach- fläche bilden. Die große Oberfläche bietet in Verbindung mit der dem sie mit feiner Stahlwolle (bitte keinerlei Schmirgelpapier verwenden!) verwinkelten Zellstruktur eine sehr gute Aufnahmefläche für Par-...
  • Seite 6 Beim Verkauf des Kamins händigen Sie auch die Bedienungsanleitung aus. Bei Nichtbeachtung der vorgenannten Hinweise entfällt jeglicher Garantieanspruch. Weitere nützliche Tipps zum Betrieb Ihres Kamins finden Sie auf unserer Website www.hark.de unter der Rubrik FAQ. Störung mögliche Ursachen...
  • Seite 7: Grundeinstellung Zum Anheizen

    Kurzanleitung zum Anfeuern mit Stückholz in "ECOplus"-Radianten im Kamin- & Kachelofenbau Zu Beginn möchten wir Ihnen folgenden wichtigen Hinweis geben: Mit den ersten Brennstoffauflagen kann man nicht im reduzierten Betrieb sparsam heizen. Zuerst muss genügend Holz schnell und mit viel Sauerstoffzufuhr verbrannt werden, bis der Heizeinsatz und der Schornstein Betriebstemperatur erreicht haben und gut "ziehen".
  • Seite 8 Abb. 5 Legen Sie jetzt zwei weitere Holzscheite parallel zur Feuerraumscheibe auf und verschließen die Feuerraumtür (Abb. 7). Abb. 7 Zünden Sie die Kaminzünder an und verschließen Sie die Feuerraumtür (Abb. 5). Abb. 6 Sind auch diese Holzscheite rundherum angebrannt, sollten Feuerstät- te und Abgassystem weitgehend die Betriebstemperatur erreicht ha- ben.
  • Seite 9 Sekundärluft geheizt werden (Primärluft in eine niedrige Stel- ausführlichen Bedienungsanleitung. Sollten Sie noch weitere Fragen lung). haben, können Sie sich gerne unter ecoplus@hark.de an uns wenden. Beim Feuern von Kohleprodukten soll nach Erreichen der Betriebstempe- ratur hauptsächlich mit Primärluft geheizt werden (Sekundärluft in eine Die Feuerstätte hat noch nicht die nötige Betriebs temperatur...
  • Seite 10: Radiante 60 Ecoplus Obere Heizgasumlenkplatte Einlegen

    Obere Heizgasumlenkplatte einlegen Auflagepunkte Die obere Heiz- der oberen Heiz- gasumlenkplatte gasumlenkplatte ganz nach vorne schieben. Radiante 60/57 ECOplus Filter einsetzen linken Filter rechten Filter untere Heizgas- einlegen umlenkplatte einlegen Feuerraumwände -10- im Kamin- & Kachelofenbau Radiante 60 K ECOplus...
  • Seite 11: Radiante 60 Ecoplus Ersatzteile

    Halteleiste der Feuerraumwand links/rechts 0650 Rauchsammler 45° Feuerraum- Feuerraum- Handschuh 0650 Rauchsammler gerade boden rechts boden vorn 2002 0685 Abstrahlblech Die Seriennummer befindet sich hinter 2001 Aufbauanleitung-DVD dem Aschekasten am Ofenkorpus 2002 Handschuh -11- im Kamin- & Kachelofenbau Radiante 60 K ECOplus...
  • Seite 12: Radiante 60/57 Ecoplus Ersatzteile

    2002 Handschuh HARK GmbH & Co. KG • Hochstraße 197 – 213 • 47228 Duisburg (Rheinhausen) • Telefon (0 20 65) 99 7 - 0 • Fax (0 20 65) 99 7 - 1 99 Diese Aufbauanleitung ist geistiges Eigentum der Firma HARK und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Geschäftsleitung weitergegeben, kopiert und zu ge werblichen Zwecken gebraucht werden. Zuwiderhandlungen werden von uns mittels Strafantrag verfolgt. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. -12-...

Diese Anleitung auch für:

60/57 k ecoplus

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