Sicherheit Zu diesem Dokument Anwendung dieses Dokuments ■ Vor dem ersten Inbetriebnehmen des Geräts dieses Dokument voll- ständig und sorgfältig lesen. Gegebenenfalls weitere beiligende Hinweisblätter beachten. ■ Dieses Dokument ist teil des Geräts und ist gut erreichbar aufzube- wahren. ■ Dieses Dokument bei weitergabe des Geräts an Dritte beifügen.
Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestim- mungsgemäß. Für hieraus entstehende Schäden haftet die Firma Andreas Hettich GmbH & Co. KG nicht. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Beachtung aller Hinweise aus der Gebrauchsanweisung und die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsintervalle.
Sicherheit ■ Nur persönliche Schutzausrüstung verwenden, die in ordnungsge- mäßem Zustand ist. ■ Nur persönliche Schutzausrüstung verwenden, die an die Person ange- passt ist (zum Beispiel in der Größe). ■ Hinweise auf weitere Schutzausrüstung bei spezifischen Tätigkeiten beachten. Verantwortung des Betreibers Für einen ordnungsgemäßen und sicheren Gebrauch des Geräts den Anweisungen in diesem Dokument folgen.
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Sicherheit GEFAHR Kontaminationsgefahr für den Anwender durch ungenü- gende Reinigung oder bei Nichtbeachten der Reinigungsvor- schriften. − Reinigungsvorschriften beachten. − Beim Reinigen des Geräts persönliche Schutzausrüs- tung tragen. − Laborordnung (zum Beispiel TRBAs, IfSG, Hygieneplan) für den Umgang mit biologischen Agentien beachten. GEFAHR Brand- und Explosionsgefahr durch Gefahrenstoffe in Proben.
Gerät während des Programmablaufs nicht ausschalten. − Gerät während des Programmablaufs nicht notentrie- geln. − Während des Programmablaufs nicht den Netzstecker ziehen. Geräteübersicht Technische Daten Hersteller Andreas Hettich GmbH & Co. KG, D-78532 Tuttlingen Modell ROTANTA 460 5650 5650-01 Netzspannung (±10%) 200-240 V 1~ 100-127 V 1~ Netzfrequenz 50-60 Hz...
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Geräteübersicht Anschlusswert 1000 VA 1100 VA Stromaufnahme 5.0 A 11.0 A max. Kapazität 4 x 1000 ml max. zulässige Dichte 1.2 kg/dm³ max. Drehzahl (RPM) 15000 max. Beschleunigung 24400 (RCF) max. Kinetische Energie 41000 Nm Prüfpflicht (DGUV Regeln 100-500) (gilt nur in Deutschland) Umgebungsbedingungen (EN / IEC 61010-1): Aufstellungsort nur in Innenräumen Höhe bis zu 2000 m über Normal-Null...
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Geräteübersicht Hersteller Andreas Hettich GmbH & Co. KG, D-78532 Tuttlingen Modell ROTANTA 460 R 5660 5660-20 5660-07 5660-77 5660-50 5660-70 Netzspannung (±10%) 200-240 V 1~ 200-240 V 1~ Netzfrequenz 50 Hz 60 Hz Anschlusswert 1800 VA 1900 VA Stromaufnahme 8.5 A 9.2 A Kältemittel R452A max. Kapazität 4 x 1000 ml max. zulässige Dichte 1.2 kg/dm³...
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770 mm Tiefe 706 mm 723 mm 706 mm 723 mm Höhe 456 mm 481 mm 456 mm 481 mm Gewicht ca. 141 kg Hersteller Andreas Hettich GmbH & Co. KG, D-78532 Tuttlingen Modell ROTANTA 460 R ROTANTA 460 RC 5660-01 5670 5660-51 5670-50 Netzspannung (±10%) 100-127 V 1~ 100 V 1~ 200-240 V 1~ Netzfrequenz 50 Hz 50 Hz...
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(rotorabhängig) Abmessungen: Breite 7700 mm 554 mm Tiefe 715 mm 697 mm Höhe 456 mm 683 mm Gewicht ca. 151 kg ca. 140 kg Hersteller Andreas Hettich GmbH & Co. KG, D-78532 Tuttlingen Modell ROTANTA 460 RF 5675 5675-01 5675-50 5675-51 Netzspannung (±10%) 200-240 V 1~ 100-127 V 1~ 100 V 1~ Netzfrequenz 50 Hz 60 Hz 50 Hz Anschlusswert 1800 VA...
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Geräteübersicht Prüfpflicht (DGUV Regeln 100-500) (gilt nur in Deutschland) Umgebungsbedingungen (EN / IEC 61010-1): Aufstellungsort nur in Innenräumen Höhe bis zu 2000 m über Normal-Null Umgebungstemperatur 5 °C bis 35 °C Luftfeuchtigkeit maximale relative Luftfeuchte 80 % für Temperaturen bis 31 °C, linear abnehmend bis 50 % relativer Luftfeuchte bei 40 °C. Überspannungskategorie (IEC 60364-4-443) Verschmutzungsgrad...
Geräteübersicht Basic-UDI-DI Basic-UDI-DI Gerätezuordnung 040506740100039N ROTANTA 460 / 460R / 460RC / 460RF (Medizinprodukt) Wichtige Schilder auf der Verpackung OBEN Dies ist die korrekte aufrechte Position der Versandverpackung für die Beförderung und/oder Lagerung. ZERBRECHLICHES PACKGUT Der Inhalt der Versandverpackung ist zerbrechlich, deshalb muss sie mit Vorsicht gehandhabt werden.
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Geräteübersicht Achtung, allgemeine Gefahrenstelle. Vor Benutzung des Gerätes unbedingt die Hinweise zur Inbetriebnahme und Bedienung lesen und die sicherheitsrelevanten Hinweise beachten! Warnung vor Biogefährdung. Warnung vor heißer Oberfläche. Das Nichtbeachten dieses Hinweises kann zu Sach- und Personenschäden führen. Drehrichtung des Rotors. Die Ausrichtung des Pfeils zeigt die Drehrichtung des Rotors an.
Geräteübersicht Bedien- und Anzeigeelemente 3.5.1 Steuerung Abb. 2: Steuerung (Gerät mit Kühlung) Abb. 3: Steuerung (Gerät ohne Kühlung) 3.5.2 Anzeigeelemente ■ Taste blinkt, bis der Rotor eingelesen ist. ■ Taste leuchtet während des Zentrifugationslaufes zur Vorkühlung des Rotors, solange der Rotor noch nicht still steht. Abb.
Geräteübersicht ■ Relative Zentrifugalbeschleunigung, Parameter RCF. Die RCF wird in Klammern ñ á angezeigt. Einstellbar ist ein Zahlenwert, der eine Drehzahl zwischen 50 RPM und Abb. 14: Taste [RCF] der maximalen Drehzahl des Rotors (Nmax) ergibt. Einstellbar in 1er Schritten. ■ Zentrifugierradius, Parameter RAD. Einstellbar von 10 mm bis 330 mm, in 1 Millimeter-Schritten.
Transport und Lagerung Transport und Lagerung Transport- und Lagerbedingungen Transportbedingungen HINWEIS Beschädigungen am Gerät durch nicht verwenden der Transportsicherungen. − Transportsicherungen vor Transport des Geräts befes- tigen. HINWEIS Beschädigungen am Gerät durch Kondensat. Bei einem Temperaturunterschied von kalt nach warm besteht die Gefahr, dass sich Kondensat an elektrotechni- schen Bauteilen bildet.
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Transport und Lagerung Abb. 20: Transportsicherung ROTANTA 460 Schrauben Motorabdeckung Faltenbalg (nur bei Zentrifuge mit Kühlung) Transportsicherung Schrauben der Transportsicherung Abb. 21: Transportsicherung ROTANTA 460 RC Schrauben Motorabdeckung Faltenbalg Transportsicherung Schrauben für Transportsicherung 24 / 75 Rev.: 23 / 11.2023...
Faltenbalg Transportsicherung Schrauben für Transportsicherung Deckel öffnen. 2 ) abschrauben. Motorabdeckung ( Bei ROTANTA 460 R / RC / RF: 3 ) entfernen. Faltenbalg ( 4 ) mit den 3 Schrauben der Transportsiche- 3 Transportsicherungen ( 5 ) anschrauben. rung ( 2 ) umdrehen und einsetzen.
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Inbetriebnahme VORSICHT Verletzungsgefahr durch das Heben schwerer Lasten. − Angemessene Anzahl an Helfer bereitstellen. − Gewicht beachten. Siehe ⮫ Kapitel 3.1 „Technische Daten“ auf Seite 10 . HINWEIS Beschädigungen am Gerät durch nicht sachgemäßes Anheben. − Zentrifuge nicht am Bedienteil oder am Halter des Bedienteiles anheben.
Inbetriebnahme 1 ) an den Lenkrollen ( 1 ) nach unten schieben und damit Bremse ( fixieren. Auspacken 5675 Personal: ■ Geschulter Benutzer Abb. 24: Auspacken 5675 Sechskantmutter Fläche Gerätefüße Lenkrolle Metallschiene Holzbalken Verpackung entfernen. 6 ) entfernen. Den Holzbalken ( 5 ) mit je zwei Nägeln an der Holzpalette befestigen.
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Inbetriebnahme Abb. 25: Transportsicherung ROTANTA 460 Schrauben Motorabdeckung Faltenbalg (nur bei Zentrifuge mit Kühlung) Transportsicherung Schrauben der Transportsicherung Abb. 26: Transport ROTANTA 460 RC Schrauben Motorabdeckung Faltenbalg Transportsicherung Schrauben für Transportsicherung 28 / 75 Rev.: 23 / 11.2023 AB5650de...
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Schrauben und Transportsicherungen sicher aufbewahren. 2 ) umdrehen und einsetzen. Aussparung für Kabel Motorabdeckung ( beachten. Bei ROTANTA 460 R / RC / RF: 3 ) über den Rand des Schleuderraums stülpen. Faltenbalg ( 1 ) eindrehen. 4 Schrauben ( AB5650de Rev.: 23 / 11.2023...
Inbetriebnahme Aufstellen und Anschließen der Zentrifuge Aufstellen der Zentrifuge WARNUNG Verletzungsgefahr durch zu geringem Abstand zur Zentri- fuge. − Während eines Zentrifugationslaufes dürfen sich gemäß EN / IEC 61010-2-020, in einem Sicherheitsbereich von 300 mm um die Zentrifuge herum, keine Personen, Gefahrstoffe und Gegenstände befinden. −...
Inbetriebnahme HINWEIS Beschädigungen am Gerät durch Kondensat. Bei einem Temperaturunterschied von kalt nach warm besteht die Gefahr, dass sich Kondensat an elektrotechni- schen Bauteilen bildet. Das sich bildende Kondensat kann einen Kurzschluss verursachen oder Elektronik zerstören. − Gerät mindestens 3 Stunden im warmen Raum auf- wärmen, bevor es an das Netz angeschlossen wird.
Inbetriebnahme Stickstoff-Auslass Stickstoff-Einlass, Drosselventil 2 ) befindet sich an der Rückseite der Maschine Der Stickstoff-Einlass ( und erfolgt über eine Pneumatik-Schnellverschraubung mit 6 mm Pneumatikschlauch. Der Stickstoff-Auslass ( 1 ) befindet sich am Deckel und erfolgt über einen 12 mm Schlauchanschluss. Den Schlauch auf den Winkelein- schraubstutzen stecken.
Bedienung [I] bringen. Sofortige Anzeige der Zentri- Netzschalter in Schalterstellung fugationsdaten nach dem Ein- Bei der ersten optischen Änderung in der Anzeige (inverse Anzeige) schalten eine beliebige Taste drücken und gedrückt halten. Zentrifugationsdaten werden angezeigt. Zentrifuge ausschalten Rotor steht still. Netzschalter in Schalterstellung [0] bringen.
Bedienung Rotor aus- und einbauen Rotor mit Spannmutter aus- Personal: bauen ■ Geschulter Benutzer Deckel öffnen. Spannmutter des Rotors mit dem mitgelieferten Schlüssel lösen. Nach Überwinden des Abhebe-Druckpunkts löst sich der Rotor vom Konus der Motorwelle ( 2 ). Spannmutter drehen, bis sich der Rotor von der Motorwelle abheben lässt.
Bedienung Rotor auf festen Sitz prüfen. Tragzapfen (3) einfetten. Gehänge (1) von oben in den Rotor einsetzen. Die Tragzapfen (3) müssen sich in den Nuten (2) befinden. Gehänge (1) bis zum Anschlag nach unten schieben. Gehänge herausnehmen Gehänge (1) senkrecht nach oben aus dem Rotor herausziehen. Adapter einsetzen und herausnehmen Adapter einsetzen...
Bedienung HINWEIS Beschädigungen am Gerät durch stark korrodierende Stoffe. Stark korrodierende Stoffe können die mechanische Festig- keit von Rotoren, Gehängen und Zubehörteilen beeinträch- tigen. − Keine stark korrodierende Stoffe zentrifugieren. Standard-Zentrifugiergefäße aus Glas sind belastbar bis RZB 4000 (DIN 58970 Teil 2). Personal: ■...
Bedienung Bei der Verwendung von Sind die Gehänge nicht gewichtsgleich befüllt, lassen sich die Unter- Blutbeuteln ist folgendes zu schiede mit Ausgleichsgewichten kompensieren. beachten: Für den Fall, dass nicht genügend Blutbeutelsysteme zur vollstän- digen Beladung des Rotors zur Verfügung stehen, können leere Gehänge mit Ausgleichseinsätzen bestückt werden.
Bedienung Beschädigte Bio-Sicherheitssysteme sind nicht mehr mikrobiologisch dicht. Ohne Verwendung eines Bio-Sicherheitssystems ist eine Zentrifuge im Sinne der Norm EN / IEC 61010-2-020 nicht mikrobiologisch dicht. Lagerung von Bio-Sicherheitssystemen Um eine Beschädigung der Dichtringe während der Lagerung zu ver- meiden, dürfen Bio-Sicherheitssysteme nur mit geöffnetem Deckel gelagert werden.
Bedienung 3 ) schwenken. Bügel in Position "close" ( Die Pfeile der Beschriftung müssen nach unten zeigen, so dass der Text "close" lesbar ist. Der Bügel muss auf dem Gehänge aufliegen, damit die Gehänge während des Zentrifugationslaufes ausschwingen können. Für den Transport oder beim Einsetzen und beim Entfernen des Geh- änges den Bügel in Trageposition ( 4 ) schwenken und das Gehänge am Bügel festhalten.
Bedienung Packanweisung HettLiner Packen vor der Zentrifugation Darauf achten, dass der Kunststoffeinsatz beim Be- und Entladen der Einsätze nicht kippen kann (ggf. Beladehilfe 4509 verwenden). Blutbeutel (1) in den Einsatz (2) einsetzen. Blutbeutel an den Anschlüssen (1) festhalten und die Stützplatte (2) an der äußeren Seite des Blutbeutels von oben nach unten in den Einsatz schieben.
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Bedienung Die Stützplatte nach außen umklappen und soweit nach unten drü- cken, bis sich die umgeschlagene Kante der Stützplatte auf Höhe des Flüssigkeitsniveaus des Blutbeutels befindet. Die obere Kante der Stützplatte darf wegen Klemmgefahr mit den Rotorarmen beim Zentrifugieren nicht zu weit aus dem Einsatz hinaus- ragen.
Bedienung Zentrifugation 6.8.1 Zentrifugation im Dauerlauf Personal: ■ Geschulter Benutzer „0“ stellen oder ein Dauerlauf- Minuten, Sekunden und Stunden auf programm abrufen. [START] drücken. Taste Zentrifugationslauf wird gestartet. Taste [START] blinkt, bis der Rotor eingelesen ist. [START] leuchtet während des Zentrifugationslaufs. Taste „00:00“...
Bedienung 6.8.3 Kurzzeitzentrifugation Personal: ■ Geschulter Benutzer [START] drücken und gedrückt halten. Taste [START] blinkt bis der Rotor eingelesen ist. Taste [START] leuchtet während des Zentrifugationslaufs. Taste Zeitzählung beginnt bei 00:00. Während des Zentrifugationslaufes werden die Drehzahl des Rotors oder der daraus resultierende RCF-Wert, die Temperatur im Schleuderraum (nur bei Zentrifuge mit Kühlung), und die gelaufene Zeit angezeigt.
Softwarebedienung Softwarebedienung Zentrifugationsparameter 7.1.1 An- und Auslaufparameter Die eingestellten An- und Auslauf-Parameter werden angezeigt. x: 1-9 = Anlaufstufe, t = Anlaufzeit y: 1-9, 1b-9b = Bremsstufe, 0 = ungebremster Auslauf, t = Auslaufzeit „Anlaufzeit“ ist aktiviert. Anlaufstufe und Anlaufzeit Funktion [An- und Auslauf-Parameter] drücken.
Softwarebedienung [An- und Auslauf-Parameter] Die Taste oder [START] drücken. Taste Einstellungen werden in der Anzeige angezeigt. 7.1.2 Laufzeit TIME Laufzeit ändern Für den Dauerlauf müssen die Minuten, Sekunden und Stunden auf Null gestellt werden. Der Dauerlauf wird in der Anzeige durch das Symbol „¥“ angezeigt.
Softwarebedienung [RPM] oder Taste [START] drücken. Taste Die Einstellung wird in die Anzeige übernommen. 7.1.4 Integral RCF Integral RCF ist ein Maß für die Sedimentationswirkung (∫ n2 dt). Der Wert dient zum Vergleich von Zentrifugationsläufen. Integral RCF abfragen Das Integral RCF wird nicht gespeichert. Nach Start des nächsten Zentrifugationslaufes oder nach Ausschalten des Gerätes wird das Integral RCF gelöscht.
Softwarebedienung [T/°C] oder Taste [START] drücken. Taste Die Einstellung wird in die Anzeige übernommen. 7.1.6 Relative Zentrifugalbeschleunigung RCF Die relative Zentrifugalbeschleunigung RCF ist von der Drehzahl und dem Zentrifugierradius abhängig. Die relative Zentrifugalbeschleunigung RCF wird als Vielfaches der Erdbe- schleunigung (g) angegeben.
Softwarebedienung Wird im Ausnahmefall die, auf dem Gehänge angegebene, maximale Bela- dung überschritten, muss die Drehzahl ebenfalls reduziert werden. Die erlaubte Drehzahl lässt sich nach folgender Formel berechnen: Zum Beispiel: Maximale Drehzahl 4000 RPM, maximale Beladung 300 g, tatsächliche Beladung 350 g Bei Unklarheiten ist Auskunft beim Hersteller einzuholen. Programmierung 7.2.1 Schreibschutz für Programme...
Softwarebedienung 7.2.3 Programm eingeben oder ändern Die vorherigen Daten des Programmplatzes werden beim Speichern überschrieben. Wird „Protected !!“ angezeigt, sind die Daten auf dem Programmplatz schreibgeschützt und es wird nicht gespei- chert. Gewünschte Parameter einstellen. [PROG] so oft drücken, bis der Parameter „STO“ angezeigt Taste wird.
Softwarebedienung Der Temperatur-Sollwert kann von -20 °C bis +40 °C oder von -4 °F bis +104 °F eingestellt werden. Bei Zentrifugen mit Option Heizen/Kühlen ist der Temperatur-Sollwert von -20 °C bis +90 °C oder von -4 °F bis +194 °F einstellbar. Die tiefste erreichbare Temperatur ist rotorabhängig. 7.4.2 Standby-Kühlung Bei Stillstand des Rotors und geschlossenem Deckel wird der Schleuder- raum auf die vorgewählte Temperatur gekühlt, wenn diese niedriger als...
Softwarebedienung [Drehknopf] den gewünschten Wert einstellen. Mit dem 0 = keine Verzögerungszeit [START] drücken. Taste Einstellung wird gespeichert. „Store Settings...“ wird kurz angezeigt. „-> Settings“ angezeigt. Dann wird [STOP/OPEN] einmal drücken, um das „Menü Settings“ zu ver- Taste lassen oder [STOP/OPEN] zweimal drücken, um das „Machine Menu“...
Softwarebedienung Unterschreitet die Temperatur im Schleuderraum die Soll-Temperatur um „Error 58 Temp“ , für länger als 2 Minuten, wird der Zentrifugati- den Wert onslauf abgebrochen und die Fehlermeldung „°C/ * -ERROR 58.7“ ange- zeigt. [PROG] drücken und gedrückt halten. Taste „***Machine Menu***“...
Softwarebedienung aktivieren / deaktivieren Rotor steht still. [T/°C] so oft drücken, bis „Heater = off“ oder „Heater = on“ Taste angezeigt wird. [Drehknopf] „off“ oder „on“ einstellen. Mit dem off = Heizung deaktiviert on = Heizung aktiviert Taste [T/°C] oder Taste [START] drücken. ...
Softwarebedienung 7.6.2 Zyklenzähler Die Zentrifuge ist mit einem Zyklenzähler ausgestattet. Der Zyklenzähler zählt die Laufzyklen (Zentrifugationsabläufe) der verschiedenen Rotorcodes. Bei Ausschwingrotoren wird der Zyklenzähler zum Erfassen der Laufzyklen (Zentrifugationsläufe) der Gehänge verwendet. Wenn der Rotor zum ersten Mal von der Rotorerkennung erkannt wird, wird der Zentrifugationslauf abgebrochen.
Softwarebedienung [START] drücken. Taste Die Einstellungen werden gespeichert. „Store cycles ...“ wird kurz angezeigt. Die Laufzyklen werden angezeigt. [OPEN/STOP] zweimal drücken, um das Menü „Operating Taste Time“ zu verlassen oder [OPEN/STOP] dreimal drücken, um das „Machine Menu“ zu Taste verlassen.
Softwarebedienung [START] drücken. Taste Die Einstellungen werden gespeichert. „Store cycles ...“ wird kurz angezeigt. „Cycles = disabled“ wird angezeigt. [OPEN/STOP] zweimal drücken, um das Menü „Operating Taste Time“ zu verlassen oder [OPEN/STOP] dreimal drücken, um das „Machine Menu“ zu Taste verlassen.
Softwarebedienung [PROG] drücken und gedrückt halten. Taste „***Machine Menu***“ angezeigt. Nach 8 Sekunden wird [PROG] so oft drücken, bis „-> Settings“ angezeigt wird. Taste [START] drücken. Taste „SOUND / BELL = on“ oder „SOUND / BELL = off“ wird angezeigt. ...
Softwarebedienung [STOP/OPEN] einmal drücken, um das „Menü Settings“ zu ver- Taste lassen oder [STOP/OPEN] zweimal drücken, um das „Machine Menu“ zu Taste verlassen. 7.6.6 An- und Auslaufzeiten aktivieren oder deaktivieren Der Rotor steht still. [PROG] drücken und gedrückt halten. Taste „***Machine Menu***“...
Softwarebedienung [START] drücken. Taste Lock-Status wird angezeigt. „LOCK = á3ñ confirm by Ist keine PIN eingegeben, wird z. B. START“ angezeigt. „LOCK = 3“ angezeigt. Ist eine PIN eingegeben, wird z. B. [Drehknopf] den gewünschten Status einstellen. Mit dem Ist eine PIN eingegeben, wird „PIN = ---- confirm by START“...
Softwarebedienung [Drehknopf] die neue PIN einstellen. Mit dem „0000“ eingestellt werden. Zum Deaktivieren der PIN muss [START] drücken. Taste Einstellung wird gespeichert. „Store PIN ...“ wird kurz angezeigt. „-> Change PIN“ angezeigt. Dann wird [STOP/OPEN] einmal drücken, um das „Menü Settings“ zu ver- Taste lassen oder...
Softwarebedienung [START] drücken. Taste „SOUND / BELL = on“ oder „SOUND / BELL = off“ wird angezeigt. „SOUND / BELL“ : Signal nach Beendigung des Zentrifugations- laufes [Drehknopf] „off“ oder „on“ einstellen. Mit dem off = Akustisches Signal deaktiviert on = Akustisches Signal aktiviert [PROG] drücken.
Softwarebedienung [STOP/OPEN] einmal drücken, um das „Menü Settings“ zu ver- Taste lassen oder [STOP/OPEN] zweimal drücken, um das „Machine Menu“ zu Taste verlassen. 7.6.11 Temperatureinheit einstellen (bei Zentrifugen mit Kühlung) Die Temperatur kann in Grad Celsius (°C) oder in Grad Fahrenheit (°F) eingegeben werden.
Softwarebedienung [START] drücken. Taste Einstellung wird gespeichert. „Store Settings...“ wird kurz angezeigt. „-> Settings“ angezeigt. Dann wird [STOP/OPEN] einmal drücken, um das „Menü Settings“ zu ver- Taste lassen oder [STOP/OPEN] zweimal drücken, um das „Machine Menu“ zu Taste verlassen. Programmverknüpfungen 7.7.1 Programme verknüpfen oder eine Programmverknüpfung ändern...
Reinigung und Pflege Die Schritte 6 und 7 so oft wiederholen, bis alle Programme eingestellt sind. [Drehknopf] „END“ einstellen. Dazu Drehknopf entgegen dem Mit dem Uhrzeigersinn drehen. Bei Programmverknüpfungen die aus 20 Programmen bestehen, „END“ eingestellt werden. kann nach dem 20. Programm kein Taste [START] drücken.
Reinigung und Pflege ■ Die Wassertemperatur darf maximal 25 °C betragen. ■ Um Korrosionserscheinungen durch Reinigungs- oder Desinfektions- mittel zu vermeiden sind die speziellen Anwendungshinweise vom Hersteller des Reinigungs- oder Desinfektionsmittels unbedingt zu beachten. Desinfektionsmittel: ■ Flächendesinfektionsmittel (kein Hände- oder Instrumentendesinfekti- onsmittel) ■...
Reinigung und Pflege Konzentration und Einwirkzeit des Desinfektionsmittels gemäß Herstellerangaben. Gerät desinfizieren VORSICHT Verletzungsgefahr durch Eindringen von Wasser oder anderen Flüssigkeiten. − Gerät vor Flüssigkeiten von außen schützten. − Keine Sprühdesinfektion am Gerät durchführen. Deckel öffnen. Gerät ausschalten und von der Spannungsversorgung trennen. Zubehör entnehmen.
Tragzapfen reinigen. Nach dem Einsatz von Reinigungsmitteln, die Reste des Reinigungs- mittels mit einem feuchten Tuch entfernen. Tragzapfen und Nutgehänge mit Hettich Tubenfett 4051 fetten. Überschüssiges Fett im Schleuderraum muss entfernt werden. Zubehör prüfen Zubehör sind auf Verschleiß und Korrosionsschäden zu prüfen.
Störungsbehebung Bei Undichtigkeit oder nach dem Bruch von Zentrifugiergefäßen, sind zerbrochene Gefäßteile, Glassplitter und ausgelaufenes Zentrifugiergut voll- ständig zu entfernen. Verbleibende Glassplitter verursachen weiteren Glas- bruch. Die Gummieinlagen und die Kunststoffhülsen der Rotoren sind nach einem Glasbruch zu ersetzen. Handelt es sich um infektiöses Material, ist eine Desinfektion durchzuführen. Störungsbehebung Fehlerbeschreibung Lässt sich der Fehler laut Störungstabelle nicht beheben, so ist der Kun-...
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Störungsbehebung Fehlerbeschreibung Ursache Abhilfe ■ SER I/O-ERROR 31, 34, 36 Fehler/Defekt Elektronik. NETZ-RESET durchführen. ■ ° C * -ERROR 51, 53-55 Fehler/Defekt Elektronik. NETZ-RESET durchführen. ■ ° C * -ERROR 52.0, 52.1 Übertemperatur im Schleuder- NETZ-RESET durchführen. raum. Fehler/Defekt Elektronik ■...
Störungsbehebung Fehlerbeschreibung Ursache Abhilfe ■ Empty Program Auf dem angezeigten Programm- Eine Programmverknüpfung auf- platz ist keine Programmverknüp- rufen. fung gespeichert. ■ Ramp Unit Time in Prog: z. B. Auf dem angezeigten Programm- In der Programmverknüpfung platz befindet sich ein Programm das Programm durch ein Pro- mit Anlauf- und/oder Auslaufzeit.
Störungsbehebung WARNUNG Schnitt- und Quetschgefahr durch sich bewegenden Rotor. − Deckel erst öffnen, wenn der Rotor still steht. Personal: ■ Geschulter Benutzer Durch das Fenster im Deckel schauen, um sich zu vergewissern, dass der Rotor stillsteht. 1 ) einführen und im Sechskant-Schlüssel waagrecht in die Bohrung ( Uhrzeigersinn drehen, bis der Deckel öffnet.
Das Gerät kann über den Hersteller entsorgt werden. Für eine Rücksendung muss immer ein Rücksendeformular (RMA) angefordert werden. Bei Bedarf den technischen Service des Herstellers kontak- tieren. − Andreas Hettich GmbH & Co. KG − Föhrenstraße 12 − 78532 Tuttlingen, Germany −...
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5615 Winkelrotor 6-fach / 1454 1446 1447 1466 1451 1448 Angle rotor 6-times 45° mit Bioabdichtung / with bio-containment Jahre Verwendungsdauer / service life years Max. Laufzyklen / max. cycles 15 000 Kapazität / capacity 9 - 10 7,5 - 8,2 38 x 38 x 24 x...
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5615 5645 1449 5637 5638 Winkelrotor 6-fach / Winkelrotor 6-fach / Angle rotor 6-times Angle rotor 6-times 45° 25° mit Bioabdichtung / mit Bioabdichtung / with bio-containment with bio-containment Jahre Verwendungsdauer / Verwendungsdauer / service Jahre / service life life years years Max.