Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
flamco Flamcomat Montage- Und Bedienungsanleitung
Vorschau ausblenden Andere Handbücher für Flamcomat:
Inhaltsverzeichnis
Flamcomat &
Flamcomat Starter
Montage- und Bedienungsanleitung
DEU
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für flamco Flamcomat

  • Seite 1 Flamcomat & Flamcomat Starter Montage- und Bedienungsanleitung...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Deutsch (DEU) Inhaltsverzeichnis Haftungsbegrenzung ................................46 Gewährleistung ..................................46 Urheberschutz ..................................46 Allgemeine Sicherheitshinweise .............................46 Warnzeichen in dieser Anleitung ............................46 Verwendungszweck und Gebrauch dieser Anleitung .......................47 4.3 Personalqualifikation, Voraussetzungen ...........................47 Personalbefähigung ................................47 Bestimmungsgemäßer Einsatzbereich ..........................48 Wareneingang ...................................48 4.7 Transport, Lagerung, Entpackung ............................48 Betriebsraum ..................................48 4.9 Lärmminderung ................................49 4.10 NOT-HALT / NOT-AUS ..............................49 4.11 Persönliche Schutzausrüstungen .............................49 4.12 Druck- und Temperaturüberschreitung ..........................49...
  • Seite 3: Haftungsbegrenzung

    1. Haftungsbegrenzung Alle in dieser Betriebsanleitung enthaltenen technischen Informationen, Daten und Hinweise für ausführbare und auszuführende Handlungen entsprechen dem letzten Stand bei Drucklegung. Sie beinhalten unsere gegenwärtigen Erkenntnisse und Erfahrungen nach bestem Wissen. Technische Änderungen aus der Weiterentwicklung des in dieser Betriebsanleitung dargestellten Flamco-Produktes behalten wir uns vor. Daher können aus den technischen Daten, Beschreibungen und Abbildungen keine Ansprüche hergeleitet werden. Technische Darstellungen, Zeichnungen und Grafiken entsprechen nicht unbedingt dem tatsächlichen Liefergegenstand der Baugruppe, Einzel- oder Ersatzteile. Zeichnungen und Bilder sind nicht maßstäblich und enthalten zur Vereinfachung auch Sinnbilder. 2. Gewährleistung Die entsprechenden Spezifikationen finden Sie in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen. 3. Urheberschutz Diese Anleitung ist vertraulich zu behandeln. Sie soll nur von dem dafür befugten Personenkreis verwandt werden. Die Überlassung an Dritte ist zu verhindern. Alle Dokumentationen sind im Sinne des Urheberrechtgesetzes geschützt. Weitergabe sowie Vervielvältigung von Unterlagen, auch auszugsweise, Verwertung und Mitteilung ihres Inhaltes ist nicht gestattet soweit nicht ausdrücklich zugestanden. Zuwiderhandlungen sind strafbar und verpflichten zu Schadensersatz. Alle Rechte für die Ausübung von gewerblichen Schutzrechten behalten wir uns vor. 4. Allgemeine Sicherheitshinweise Eine Missachtung oder unvollständige Berücksichtigung der angegebenen Hinweise und Maßnahmen kann eine Gefährdung für Personen, Tiere, der Umwelt und von Sachwerten zur Folge haben. Die Nichteinhaltung von Sicherheitsbestimmungen und die Vernachlässigung von üblichen Vorsichtsmaßnahmen kann zum Verlust jedweder Ersatzansprüche im Schadensfall führen. Definitionen • Betreiber: Natürliche oder juristische Person, die Eigentümer des Produktes ist und es anwendet oder der das Produkt auf Grundlage vertraglicher Vereinbarung einer Anwendung überlassen wird.
  • Seite 4: Verwendungszweck Und Gebrauch Dieser Anleitung

    Person mit Kenntnissen aus Spannungsausfall, Bedienung (Handlungen am vorliegender Anleitung Terminal und der Steuerung SPC) Elektroinstallation Elektrotechnik Fachkraft für Elektroinstallation Erst- und wiederkehrende Prüfung Befähigte Person (bP) mit Zulassung der Elektroausrüstung des verantwortlichen EVU Prüfung vor Inbetriebnahme Installations- und Gebäudetechnik Befähigte Person (bP) und wiederkehrende Prüfung im Fachverband einer technischen Druckgerät Überwachung Personalbefähigung Einweisungen zur Bedienung erfolgen durch den Flamco-Verkaufsaußendienst oder Beauftragte bei Übergabehandlungen oder nach Anforderung. Schulungen für die erforderlichen Leistungen, Montage, Demontage, Inbetriebnahme, Bedienung, Prüfung, Wartung und Instandsetzung sind Bestandteil der Aus- und Weiterbildung des Service-Personals der Flamco-Niederlassungen oder benannten Service-Firmen. Diese Schulungen beinhalten Hinweise zu bauseitig erforderlichen Voraussetzungen aber nicht zu deren Ausführung. Bauseitige Leistungen sind der Transport, die Bereitstellung eines Betriebsraumes mit dem erforderlichen Grundbau zur Aggregataufstellung und Befestigung sowie den notwendigen hydraulischen und elektrischen Anschlüssen, die Elektroinstallation zur Spannungsversorgung der Fremddruckhaltung und Installation von Signalleitungen für Ausrüstungen der Informationstechnik.
  • Seite 5: Bestimmungsgemäßer Einsatzbereich

    Bestimmungsgemäßer Einsatzbereich Geschlossene Wasserheizungs- und Kühlanlagen, in denen temperaturbedingte Volumenänderungen des Betriebswassers (Wärmeträger) auszugleichen sind und der erforderliche Arbeitsdruck über gesonderte Einrichtungen einer Fremddruckhaltung zu gewährleisten ist. Die Wasserheizungsanlagen unterliegen der EN 12828. Für Temperaturen größer 105 °C oder Auslegungsleistungen über 1 MW können weitere Anforderungen aus zutreffenden Normen geltend sein. Die sicherheitstechnischen Anforderungen sind durch den Bauherrn/Betreiber mit einer benannten Stelle abzustimmen. Der Gebrauch in verfahrensähnlichen Anlagen (z.B.: Wärmeerzeugungsanlagen für Prozess- oder technologisch bedingte Wärme) kann besondere Maßnahmen erfordern. Beachten Sie, dass der Flamcomat Starter nicht in Systemen mit größtenteils Edelstahlverrohrung und nicht zusammen mit einem Vakuumentgaser benutzt werden darf. Die Ergänzungsdokumente sind zu beachten. Wareneingang Der Lieferumfang ist mit den in den Versandpapieren aufgeführten Positionen zu vergleichen und auf Konformität zu prüfen. Das Entpacken, die Installation und Inbetriebnahme ist erst zu veranlassen, wenn das Produkt der vorgesehenen und bestimmungsgemäßen Anwendung gemäß Bestellvorgang und Auftrag entspricht. Insbesondere kann das Überschreiten von zulässigen Betriebs- oder Auslegungskennwerten zu Funktionsbehinderungen, Bauteilschäden und Personengefährdungen führen. Fehlt die Konformität, ist der Lieferumfang unvollständig oder beschädigt, ist die Anwendung zu verhindern. Transport, Lagerung, Entpackung Die Lieferung der Ausrüstung erfolgt in Verpackungseinheiten, die der Ausführung gemäß Auftrag oder den Spezifikationen für Transportträger und Klimazonen entsprechen. Diese Geräte erfüllen mindestens die Anforderungen der Verpackungsrichtlinien der Flamco B.V. Nach diesen Richtlinien müssen Ausdehnungsgefäße horizontal und Pumpenaggregate aufrecht transportiert werden; je verpackt auf Einwegpaletten. Wenn die Verpackung für Hebevorrichtungen geeignet ist, wird dies an den vorgesehenen Hebepunkten angezeigt.
  • Seite 6: Lärmminderung

    Bei dem funktionsbedingten Öffnen des Ablassventiles am Systemtrenner (Ergänzung Nachspeisung) oder Ansprechen des Sicherheitsventils zur Überdrucksicherung des Behälters sowie dem bei einem Behältermembranschaden möglichen Überlauf am Anschluss zum atmosphärischen Druckausgleich erfolgt ein Ablass des Nachspeise- oder Betriebswassers. Verfahrensbedingt kann die Wassertemperatur bis 70 °C und bei unzulässigem Betrieb auch größer 70 °C betragen. Es besteht die Gefahr von Personenschäden durch Verbrennung bzw. Verbrühung. Es ist sicherzustellen, dass dieses Wasser gefahrlos abgeleitet werden kann und zur Vermeidung von Schäden durch Wasser ein gefahrfreier Abfluss oder Wassersammler in unmittelbararer Nähe der zutreffenden Ausrüstung vorhanden ist (Schutz des Grundwassers: Additive beachten!). Der Betrieb unter Wasser stehender Ausrüstungen ist zuverlässig auszuschließen. Der Kurzschluss elektrischer Ausrüstungen führt bei in diesem Wasser stehenden Personen und anderen Lebewesen zum Tod durch Stromschlag. Es besteht die Gefahr von Funktionsbehinderungen und Bauteilschäden oder Zerstörung durch Wassersättigung und Korrosion. Lärmminderung Installationen sind unter Berücksichtigung lärmmindernder Maßnahmen auszuführen. Insbesondere sind mechanische Schwingungen und Körperschallwellen der Ausrüstungsteile (Gestell Steuermodul, Rohrleitungen) durch Isolation zu den Kontaktflächen zu dämpfen. 4.10 NOT-HALT / NOT-AUS Die gemäß Richtlinie 2006/42/EG erforderliche NOT-HALT-Einrichtung wird durch den Hauptschalter an der Steuerung bereitgestellt. An diesen Schaltern erfolgt die Trennung des Leiters und Neutralleiters. Sind entsprechend der Ausführung und der Betriebsweise des Wärmeerzeugers Sicherheitsketten mit NOT-AUS-Geräten erforderlich, sind diese bauseitig bereitzustellen. 4.11 Persönliche Schutzausrüstungen Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) muss bei gefährlichen Arbeiten und Tätigkeiten (z. B.: Schweißen) verwendet werden, um Verletzungen zu vermeiden oder zu minimieren, wenn andere Maßnahmen nicht angewendet werden können. Sie hat den benannten Anforderungen des Bauherren oder Betreibers zum Betreten des Betriebsraumes oder der Baustelle zu entsprechen. Bedienung unbeschadet den Festlegungen zum Betriebsraum: Keine Schutzausrüstung erforderlich. Mindestforderungen sind anliegende Kleidung und festes, rutschsicheres und geschlossenes Schuhwerk.
  • Seite 7: Äußere Kräfte

    Elektrische Gefährdungen: Die Schutzart elektrisch betriebener Bauteile verhindert Personenschäden durch elektrischen Schlag, der zum Tode führen kann. Sie beträgt mindestens IP54 (5: Geschützt gegen den Zugang mit einem Draht, staubgeschützt; 4: Schutz gegen allseitiges Spritzwasser. Der Steuerungsdeckel, der Deckel der Einspeisung für die Pumpe, die Kabelverschraubungen und die Gerätestecker der Ventile sind vor Inbetriebnahme auf ihre Schutzwirkung und den festen Sitz zu prüfen. Der installierte Druck- und der Inhaltssensor werden mit Schutzkleinspannung betrieben. Verhindern Sie Schweißarbeiten an zu ergänzenden Ausrüstungsteilen, die leitend mit dem Steuermodul verbunden sind. Vagabundierende Schweißströme oder ein unzulässiger Masseanschluss führen zur Brandgefährdung und Zerstörung von Teilen des Aggregates (z.B. der Steuerung). 4.15 Äußere Kräfte Verhindern Sie jegliche Zusatzbelastungen (z.B. Kräfte aus Wärmedehnung, Strömungsschwingungen oder Eigenlasten am Systemzu- und ablauf). Sie können zu Brüchen wasserführender Leitungen, zum Verlust der Standsicherheit und weiterhin zum Ausfall verbunden mit schweren Sach- und Personenschäden führen. 4.16 Prüfung vor Inbetriebnahme, Wartung und wiederkehrende Prüfung Sie gewährleisten die Betriebssicherheit und deren Aufrechterhaltung nach den geltenden europäischen Verordnungen, europäischen und harmonisierten Normen und zusätzlichen einzelstaatlichen Bestimmungen der EG- Mitgliedsstaaten für diesen Einsatzbereich. Die erforderlichen Prüfungen sind durch den Eigentümer oder Betreiber zu veranlassen, ein Prüf- und Wartungsbuch zur Planung und Rückverfolgung der Maßnahmen ist zu führen. Prüfungen nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV, November 2011) in Deutschland: Druckgerät, Behälter [§14; 15] Kategorie Behälter Prüfung...
  • Seite 8: Wartung Und Instandsetzung

    Sicherheitsventil max. 6; 10; oder 16 bar. Der Augen- oder Gesichtsschutz ist erforderlich, wenn mit Augen- oder Gesichtsverletzungen durch wegfliegende Teile oder Verspritzen von Flüssigkeiten zu rechnen ist. Das Stillsetzen elektrischer Ausrüstungen (Steuerung, Pumpen, Ventile, Ergänzungsausrüstungen) erfordert das Spannungsfreischalten der Einspeisung für die Steuerung. Die Einspeisung ist für den Zeitraum der Leistungen gegen das Wiedereinschalten zu sichern. Eigenmächtige Umbauten und das Verwenden von nicht freigegebenen Bau- oder Ersatzteilen sind unzulässig. Diese Handlungen können schwere Personenschäden nicht ausschließen und die Betriebssicherheit gefährden. Sie führen zum Verlust jedweder Haftungs- und Gewährleistungsansprüche. Zur Ausführung dieser Leistungen wird der Flamco-Kundendienst empfohlen. 4.19 Naheliegender Fehlgebrauch • Betrieb mit unzulässiger Spannung und Frequenz. • Geräteanwendung bei nicht zutreffender Auslegung. • Einsatz von nicht zugelassenem Installationsmaterial. 4.20 Verbleibende Gefährdungen • Bauteilüberlastung durch Auftreten nicht vorhersehbarer Extremwerte. • Betriebsfortführung bei veränderten, unzulässigen Umgebungsbedingungen. • Betriebsfortführung bei außer Funktion gesetzten oder unwirksamen Sicherheitsausrüstungen.
  • Seite 9: Produktbeschreibung

    Die Wassermenge und Durch die Speicherung einer zunehmenden der Systemdruck sinken. Wassermenge im Behälter hält der Das entgaste Wasser Automat den Systemdruck nahezu wird aus dem drucklosen konstant. Wenn das System vollständig Gefäß zurück in das aufgeheizt ist, hat das Gefäß fast seine System gepumpt. Dadurch volle Leistungsfähigkeit erreicht. wird der Systemdruck wiederhergestellt. 70 °C Flamcomat starter 1. Erstbefüllen, Neubefüllen und Heizen 2. Aufheizen, höchste Betriebstemperatur 3. Abkühlen, kleinste Betriebstemperatur...
  • Seite 10: Kennzeichnungen

    N° de série M100 39307 Genthin Type Serial-No. ≤ GERMANY Typ : Serien-Nr. D100 Flamco STAG GmbH; Berliner Chaussee 29; 39307 Genthin; G ermany 1000 Ltr Type M130 Type Année de fabrication : Tension assignée d'emploi Nombre de phase 1000 Ltr D130...
  • Seite 11 Klemmenplan SPCx-hw-1-1: 10 1 1 12 13 14 SPCx-h w -1-1 Flamco 09729 0810 2 4 V 2 5 0 o h m i c l o a d ATTENTION: Despite disconnecting from f a u l t the main power line, you can d a t a...
  • Seite 12: Typschlüssel Aggregat Steuermodul

    Erläuterung der Kurzbenennungen im Klemmenplan, alphabetisch. Hinweis: Dargestellte Schalterstellungen entsprechen dem spannungsfreien, nicht geschalteten Zustand. accessory (SPC Extension Inhalt, Druck analog, Ergänzung) COM- Schnittstelle; serielle Schnittstelle Der gemeinsam genutzte Anschluss data (Datenprotokoll, Ergänzung) (Membranbruchsensor, Ergänzung) extra low voltage Schutzkleinspannung fault Störung, Sammelstörmeldung. Dargestellte Schalterstellung ist Störung. F1/2 MS1/2 (Motorschutzschalter 1/2; Motorschutzschalterkombination 1/2, SPCx-hw) (Gassensor, Ergänzung Sensor Anschlussgruppe) high voltage Spannung gemäß Kennzeichnung mains supply Einspeisung, Spannungsversorgung (Minimaldruckbegrenzer, Ergänzung) M3/3.1 V3/3.1 Motor 3 (Nachspeisung, Ergänzung) / 3.1 (Abspeisung, Ergänzung); Ventil 3 (Nachspeisung) / 3.1 (Abspeisung, Ergänzung) M1 V4 K1/MS1 Motor 1 (Druckerhöhung); Ventil 4 (nicht zutreffend); Schütz 1 / Motorschutzschalterkombination 1, SPCx-hw M2 V5 K2/MS2 Motor 2 (Druckerhöhung); Ventil 5 (nicht zutreffend); Schütz 2 / Motorschutzschalterkombination 2, SPCx-hw niveau Niveau, Inhalt ohmic load Ohmsche Last option (nicht verfügbar)
  • Seite 13: Bauteile, Ausrüstung

    Bauteile, Ausrüstung > > ≤ 1C (Flamcomat starter) < 1000 Ltr 1000 Ltr 1000 Ltr 1000 Ltr 1.2* Flamco STAG GmbH 39307 Genthin GERMANY Type Type N° de série Serial-No. Serien-Nr. Année de fabrication Year of manufacture Herstellungsjahr Capacité nominale...
  • Seite 14 MP M-2-50 (MM) MP M-2-50 (MM) 3.10 3.11 3.12 3.13 3.10 3.12 3.14 3.19 3.14 3.14 3.19 3.16 3.22 3.16 3.16 3.22 Abb. FM.018.V01.15 Abb. FM.018.V01.15 MP02-3-50 (M02) DP02-3-50 (D02) 3.10 3.12 3.14 3.19 3.16 3.22 3.23 Positionsbenennungen siehe Seite 56.
  • Seite 15 MP 10-1-50 (M10) DP10-1-50 (D10) 3.10 3.11 3.12 3.13 3.10 3.12 3.14 3.19 3.14 3.14 3.19 3.16 3.16 3.22 3.16 3.22 MP20-2-50 (M20) DP20-1-50 (D20) 3.10 3.11 3.12 3.13 3.10 3.12 3.14 3.19 3.14 3.16 3.16 3.19 3.22 3.14 3.22 3.16 Positionsbenennungen siehe Seite 56.
  • Seite 16 MP60-1-50 (M60) DP60-1-50 (D60) 3.10 3.11 3.10 3.12 3.13 3.18, 3.21 3.18, 3.21 3.12 3.16 3.19 3.16 3.18, 3.21 3.14 3.14 3.14 3.19 3.22 3.16 3.22 MP80-1-50 (M80) DP80-1-50 (D80) 3.10 3.11 3.12 3.13 3.18, 3.21 3.18, 3.21 3.10 3.16 3.19 3.16 3.12 3.14 3.14 3.16 3.20...
  • Seite 17 Kabelverschraubungen, Kabelverschraubungen, SPCx-lw Standardbestückung Maximalbestückung Abb. FM.026.V01.15 1 Steuerung SPCx Feinsicherung F1; 16A T; Geräteschutz 2 Steuerung SPCx-lw Feinsicherung F2; 400mA T; Geräteschutz zusätzlich; 3 Steuerung SPCx-hw Ventil 1; 1.1; 2; (Ausgang Nr.: 42; 43 / 45;46 / 48; 49) 4 Hauptschalter L, N; Ein: “Rot leuchtend” SPC Terminal (Anzeige- und Bedienteil) 5 H auptschalter L1, L2, L3, N; D isplay, grafisch, hinterleuchtet Ein:”Display, Pos. 19; LED, Pos. 15 Ein” (im Stromsparmodus geminderte Helligkeit) 6 Steuerungsdeckel geöffnet, innen S ensortaste: “Zurück” oder Funktionszuweisung durch 7 Hinweis Klemmenbelegungen (siehe Klemmenplan) Kennzeichnung im Display 8...
  • Seite 18 SPCx-hw-1-2 Kabelverschraubungen, Kabelverschraubungen, Standardbestückung Maximalbestückung Abb. FM.027.V01.15...
  • Seite 19: Montage

    6. Montage Aufstellung C (Flamcomat starter) • Montieren sie den automatischen Entlüfter (Beipack zur Lieferung). • Entfernen Sie die Transportsicherung am Inhaltssensor erst, nachdem der Grundbehälter am vorgesehenen Standort aufgestellt wurde und keine weiteren Lageänderungen erforderlich werden. Verhindern Sie Stoßbelastungen an diesem Sensor und gewährleisten Sie eine Auflagefläche, die die Funktion des Sensor-Druckstückes nicht behindert. Abb. FM.030.V01.15 > • Montieren von Gewicht/ Kapazitätssensor und Fußhöhenverstellung. ≤ 1000 Ltr 1000 Ltr • Richten Sie den Behälter über die Fußhöhenverstellung lotrecht aus. Verwenden Sie eine Wasserwaage mit Magnethaftung zur Anwendung in zwei vertikalen Lagen um 90° versetzt. • Gewährleisten Sie, dass keine äußeren Zusatzbelastungen auf den Grundbehälter wirken (z.B. auf dem Behälter abgelegtes Abb. FM.031.V01.15 Werkzeug, angelehnte seitliche Lasten). • Die Befestigung des Grundbehälters mit dem Baugrund ist verfahrensbedingt nicht auszuführen (Befestigungsarten, die den Behälter unzulässig beeinflussen, wie z.B. das Vergießen der Behälterfüße mit Beton oder Estrich, Schweißungen am Behälter oder Behälterfuß, Klemmen und Spannen am Grundkörper oder Aufhängen, sind nicht anzuwenden). • Errichten Sie das Steuermodul, den Grund- und die Beistellbehälter auf einheitlichem Höhenniveau. Abb. FM.032.V01.15 Behälteranschluss Der Behälteranschluss ist als elektrische- und hydraulische Verbindung zum Steuermodul herzustellen.Das Einbauschema, Installationsbeispiele enthält Anlage 1. Beachten Sie nachfolgende Angaben vor Befüllung und Inbetriebnahme des...
  • Seite 20: Nachspeiseanschluss

    Wasserschlägen (Druckminderer) erfordern. Das Einbauschema, Installationsbeispiele enthält Anlage 1. Systemtrenner Beachten Sie nachfolgende Angaben vor Befüllung und Inbetriebnahme des Druckhalteautomaten: • Installieren Sie die Zuleitung am Nachspeiseschlauch mit montiertem Absperrventil (Lieferzustand). • Verhindern Sie Schlauchzugbelastungen, Schlauchbiegeradien < 50 mm und Querschnittsverengungen. • E rfolgt die Nachspeisung aus dem Trinkwassernetz, ist das Vorschalten eines Systemtrenners mit Filter erforderlich unter Beachtung der EN 806-4/EN 1717. Installieren Sie dieses Zubehör waagerecht und ordnen Sie vor dieser Baugruppe ein Absperrventil an (Hinweis: regelmäßige Filterreinigung und ggfs. Filterwechsel durchführen). Achtung: Schließen Sie das Absperrventil am Zulauf der Nachspeisung. Ablaufanschluss Der gesicherte Ablauf abzuführender Volumenströme am Sicherheitsventil (Pos. 3.16), Systemtrenner (Zubehör, Nachspeisung) und am Anschluss für den atmosphärischen Druckausgleich (Pos.1.3) erfordert einen Kanalanschluss in Standortnähe der Flamcomat-Ausrüstung. • Installieren Sie einen Ablauftrichter für das Sicherheitsventil und ggfs. eine Abflussleitung für den Systemtrenner • W enn eine Abblaseleitung mit dem Sicherheitsventil verbunden ist, muss die Verbindung auf Atmosphärendruck gehalten werden. Zu diesem Zweck kann ein atmosphärischer Trichter aus dem Flamco-Produktkatalog montiert werden. Wenn keine Abblaseleitung montiert wird, kann es passieren, dass der Pumpenmotor überflutet wird. Dies kann zu irreparablen Schäden am Pumpenmotor führen. Systemanschluss Der Systemanschluss ist als Verbindung zum Heizungssystem herzustellen. Das Einbauschema, Installationsbeispiele enthält Anlage 1. Beachten Sie nachfolgende Angaben vor Befüllung und Inbetriebnahme des Druckhalteautomaten: Kappenkugelhahn • D er Anschluss hat vorzugsweise im Rücklauf des Wärmeerzeugers zu erfolgen. Beachten Sie, dass eine Temperatur am Systemanschluss > 70 °C (…80 °C) die zulässige Pumpen- und Membranbelastung überschreitet und zur Zerstörung der Bauteile führen kann. (Eine vollständige Isolation der Ausdehnungsleitung kann die Belastungstemperatur am Steuermodul und der Membran erhöhen.)
  • Seite 21: Elektroinstallation

    • I nstallieren Sie die Ausdehnungsleitungen strömungsgünstig. Wählen Sie bei Zuleitungslängen zum Rücklaufanschluss > 5 m mindestens eine Nennweite größer, als am Pumpenmodul vorhanden. Verhindern Sie Zusatzbelastungen am Systemanschluss des Steuermodules (Kräfte aus Wärmedehnung, Strömungsschwingungen, Eigenlasten). • A usrüstungen mit Vorlauftemperaturen > 100 °C können die Installation eines Minimaldruckbegrenzers in der Ausdehnungsleitung (Systemablauf, Ventilabströmleitung) erfordern. Die Anordnung enthält Anlage 1. In der Anwendung nach DIN EN12828:2003 (D) ist dieser Begrenzer zur Anwendung nur vorgesehen, wenn die Druckhalteeinrichtung ohne automatische Nachspeisung ausgerüstet ist. • W ählen Sie Dichtstoffe und Zuleitungen projektabhängig, mindestens jedoch entsprechend der maximal möglichen Volumenstrom-, Druck- und Temperaturwerte an dieser Ausdehnungsleitung (Steuermodul - Systemzu- und ablauf). • O rdnen Sie in unmittelbarer Nähe zum Systemanschluss des Steuermodules eine Absperreinrichtung an, die gegen unbeabsichtigtes Schließen gesichert ist. Achtung: Schließen Sie diese Kappenventile am Systemzu- und ablauf des Steuermodules. Elektroinstallation Die Bereitstellung der Netzspannung, das Schutzleitersystem und der Leitungsschutz hat konform den Anforderungen des zuständigen Energieversorgungsunternehmens (EVU) und der geltenden Normen zu erfolgen. Dazu erforderliche Angaben enthalten das Typenschild der Steuerung, der Klemmenplan (Kennzeichnung) und die Anlage 3. Der Netzanschluss ist über eine CEE Stecker / Steckdosen-Kombination mit Lastschaltvermögen bereitzustellen. Sie muss verrastbar sein, um ein unbeabsichtigtes Trennen zu verhindern. Für Aggregate mit einer Gesamtbemessungsleistung größer 3 kW (siehe Anlage 3) wird empfohlen, diese Kombination mit einem kombinierten Schalter zu verriegeln, so daß ein Stecken oder Trennen nur möglich ist, wenn sich der Schalter in der AUS- Stellung befindet. Diese Netztrenneinrichtung muss identifizierbar (Kennzeichnung), einfach handhabbar und in der Nähe des Aggregates angemessen plaziert sein . Hinweis: Installieren Sie den Potentialausgleich zwischen Erdungsanschluss und Potentialausgleichsleiter. Der Mindestquerschnitt, die Güte und Ausführung der Zuleitungen hat den am Aufstellungsort geltenden Vorschriften und Richtlinien für diese Anwendung zu entsprechen. Elektrozuleitungen sind dauerhaft über geeignete Kabelführungen zu fixieren. Die abgeschlossene Montage ermöglicht die Handlungen zum Einrichten, Programmieren von konfigurations- und systemabhängigen Sollwerten an der Steuerung.
  • Seite 22: Inbetriebnahme

    • S tellen Sie das Handregulierventil am Pumpenmodul ein (siehe Anhang 2). Beim M02 muss auch das zweite Handregulierventil eingestellt werden.Befüllen und entlüften Sie die Heizungs- oder Kühlanlage. • Prüfen Sie die Betriebsbereitschaft der Nachspeisung. • Öffnen Sie das Absperrventil am Nachspeiseanschluss und die Kappenventile an der Anschlussgruppe (Behälteranschluss). • Schalten Sie die Steuerung Ein und führen Sie das Startmenü aus (Kap. 7.3; Übersicht Menü, Eingaben; Menüzeilen 9...9-9). • Unter Umständen ist es erforderlich, zuerst die gewünschte Menüsprache im Hauptmenü unter Punkt 4 auszuwählen. • Stimmen die Angaben für Datum und Zeit nicht, sind diese unter Menüpunkt 3 anzupassen. • Abhängig von der Erstkonfiguration erscheinen im Startmenü die Punkte 9-5 und 9-6 anstelle von 9-7. • D ann ist der Flamcomat-Grundbehälter über seinen Nenninhalt (Kap. 5.2; Typenschild Behälter) einzugeben und anschließend ist der Werks-, Betriebsabgleich auszuführen. • N ach der Inbetriebnahme erfolgt die Aktivierung des Nachspeisevorgangs. Sobald ein Füllstand von ca. 7% erreicht wurde (siehe Display), schalten Sie das Steuergerät aus und entlüften Sie die Pumpe(n) (Par. 5.5; Pos. 3.5 B; 3.6 B, Seite 96; Pos. 3.20). Bei Pumpen mit automatischer Entlüftung müssen diese durch einmaliges Drehen der roten Kappe auf diesen Bauteilen geöffnet werden. • Öffnen Sie das Kappenventil am Ablauf (Systemzulauf und -ablauf). Achtung, die Heizrohre können heiß sein. • Plombieren Sie die Kappenventile. • D er Abschluss auszuführender, voranstehender Handlungen, die Berücksichtigung der technischen Angaben, Hinweise und Erläuterungen in dieser Anleitung, führt zum betriebsbereitgestellten Aggregat.
  • Seite 23: Inbetriebnahme Und Anlagentemperatur

    50 °C Max. Auslegungstemp.: 80 °C Max. Füllgrad: 92 % Max. Füllgrad: 92 % Wasservorlage, Nachspeiseniv.: 12 % Wasservorlage, Nachspeiseniv.: 12 % Min. Auslegungstemp.: 10 °C Min. Auslegungstemp.: 10 °C Ist- Temperatur [°C] Beispiel 3 Beispiel 4 Max. Auslegungstemp.: 25 °C Max. Auslegungstemp.: 40 °C Max. Füllgrad: 92 % Max. Füllgrad: 92 % Wasservorlage, Nachspeiseniv.: 12 % Wasservorlage, Nachspeiseniv.: 12 % Min. Auslegungstemp.: 6 °C Min. Auslegungstemp.: 6 °C Ist- Temperatur [°C] Abb. FM.037.V01.15 Hinweis: Für Starter-Behälter von Flamcomat (Kategorie C) mit einer maximalen Befüllungshöhe von 77%.
  • Seite 24: Übersicht Menü, Eingaben

    Übersicht Menü, Eingaben 9-10 Änderungsmenü Druckein- Datum, Zeit Werkingsindicator stellungen ID Vat Abgleich Beispiel: Türkisch Betrieb Der Buchstabe A, B oder C steht vor dem Nennvolumen (siehe Abschnitt 5.2), das auf Beispiel: Beispiel: 4-20 dem Aufkleber des Sommerzeit ist Ein. Istdruck 1,4 bar. Gefäßes oder dem Bewaar Aufkleber mit der SPC (..) ID Vat configuratie op SD Datum: 23.10.2010. Aggregat Duopumpe; Pumpen, Ventile nicht Ein. ID angegeben ist. Uhrzeit: Behälterinhalt 0%, Störung min. Wasservorlage Ein Zum Beispiel: 18 Uhr, (Störungsnr.: 19; 10).
  • Seite 25: Sperrintervall Der Entgasung

    Sperrintervall der Entgasung Beispiel Sperrintervall: 1 Tag mit Intervall 2 und 3 00:00 Gesperrt 10:00 Entgasung 18:00 Gesperrt 23:59,99 Montag Ausschluss- Sperrintervall zeiten Intervall Intervallzuordnung Voreinstellung, Menü Voreinstellung, Menü Intervall Intervall- 00:00 - 08:00 8-5-6-1-1 zuordnung 00:00 - 10:00 8-5-6-1-2 1; 3 8-5-6-2-1... 18:00 - 23:59,99 8-5-6-1-2 1; 3 8-5-6-3-1... Typ MPM; DPM 1; 3 8-5-6-4-1... 09:30 - 23:59,99 1; 3 8-5-6-5-1...
  • Seite 26: Betriebsmenü, Konfigurationsvarianten

    Betriebsmenü, Konfigurationsvarianten Betriebsanzeige, Feld 1-6 SPC - Terminal Überdruck, Istwert am Drucksensor Pumpe Ventil (Beispiel) Pumpe, Ein Ventil, Ein (Druckerhöhung) (Drucksenkung) Behälter- Verfahren Entgasung Behälter- Füllstand, Füllstand, aktiv Istwert (Beispiel) bildlich (Menü 8-5-1 Ein) Min. Wasservorlage Ein Max. Füllstand Ein [Störungsnr.: 19; 10] [Störungsnr.: 11] Nachspeisung, eigenüberwacht Nachspeisung, fremdüberwacht Ventil, Signal, Ventil, Pumpe, Signal, potential- potential- 230V 1~ 230V 1~ 230V 1~ frei...
  • Seite 27: Nachspeisung, Betrieb Mit Modul Wasseraufbereitung

    Nachspeisung, Betrieb mit Modul Wasseraufbereitung Wartung Nachspeisung 11-5 8-2-1 Rücksetzen der aufbereiteten Menge: Ändern der Aufbereitungsmenge: Erforderlich nach jedem Wechsel Erforderlich, wenn der Voreingestellte des Aufbereitungsmodules. Beachte Wert (300 Liter) nicht der Kapazität des Ausbereit.-Menge Auf. Menge Störmeldungen Nr.: 55; 61; 31; Kap. 7.8. Erstmodules oder der voran eingestellte zurücksetzen Wird zurück g esetzt, ändert sich der Wert Wert des aufgebrauchten Modules im Feld 4 des Betriebsmenüs [10] von der nicht der Kapazität des gewechselten bisher aufbereiteten Menge auf: 00000 l. Modules entspricht. (Impulswasserzähler Standard: 10 l / Imp.) Achtung: Das Rücksetzen auf: 00000 l ohne Achtung: Modultausch und ohne Überprüfung...
  • Seite 28 Sammel­ Störung, Benennung Vorein­ Wert Nummer der störmeldung Ursache; Wirkung / Maßnahme stellung Störmeldung Menüzeile Nr. 8-4- Druck Minimaler Arbeitsdruck Ein (Istdruck): – 0,3 bar Wert aus Voreinstellung ist erreicht oder unterschritten; Kappen- ventile im Behälter- oder Rücklaufanschluss in unzulässiger Stellung, ungenügende Förderleistung der Pumpen, Fehlauslegung, ggf. Folgefehler aus Störungsnr.: 10-16; 15-17; 19; 20; 22-27 /, Auslegung, Elektroinstallation, Pumpen, Dichtheit der Ausrüstung und der Anlage, Kappenventile prüfen; ungenügende Förderleistung festgestellt » Service; Störung Aus, wenn Störung beseitigt, selbstquittierend. Maximaler Arbeitsdruck Ein (Istdruck): + 0,3 bar Wert aus Voreinstellung ist erreicht oder überschritten; Kappenventile am Rücklaufanschluss in unzulässiger Stellung, Fehlauslegung, ggf. Folgefehler aus Störungsnr.: 11; 20 / Auslegung, Elektroinstallation, Ventil 1; 2 , Partikelfilter, Verbindung Rücklaufanschluss, Kappenventileprüfen;...
  • Seite 29 Sammel­ Störung, Benennung Vorein­ Wert Nummer der störmeldung Ursache; Wirkung / Maßnahme stellung Störmeldung Menüzeile Nr. Mindestdruckbegrenzer Ein: Der Einstellwert am Begrenzer ist erreicht (Öffner ist geöffnet); Pumpenmotore 1; 2 und Ventile 1; 2; 3 werden ausgeschaltet (weitere Drucksenkung führt zu Dampfbildung in der Heizungsanlage) / Funktion der Ventile 1; 2, Rückschlagventile, Dichtheit der Ausrüstung und Anlage prüfen (Störungsnr.: 8 ist Ein); Störung Aus, wenn Störung beseitigt (Begrenzer zurückgesetzt) und quittiert. 8-4- Temperaturwächter (Ergänzung) Temperaturwächter Ein: 70 °C Der Festwertschalter hat die Temperatur erreicht oder überschritten; bei gewählter Entgasung wird die Entgasung ausgeschaltet und wieder aktiv bei kleinerer Temperatur (Hinweis: Die zulässige Dauertemperatur an der...
  • Seite 30 Sammel­ Störung, Benennung Vorein­ Wert Nummer der störmeldung Ursache; Wirkung / Maßnahme stellung Störmeldung Menüzeile Nr. Nachspeisemenge zu gering (Impulswasserzähler, Ergänzung). Kein Impuls am Impulswasserzähler nach Anforderung Nachspeisung; Ventil 3, Motor 3 werden ausgeschaltet, Zulaufdruck zu gering, Ventile in unzulässiger Stellung oder nicht funktionsfähig , Motor 3 mit unzureichender oder fehlender Förderleistung; Ausnahme: Signalleitung nicht installiert oder fehlt, Wasserzähler ohne Funktion / Elektroinstallation, Bauteilfunktionen prüfen, Zulaufbe- dingungen herstellen; Störung Aus, wenn Störung beseitigt und quittiert. Nachspeisung ohne Anforderung (Impulswasserzähler, Ergänzung) Impuls am Impulswasserzähler ohne Anforderung Nachspeisung, Ventil 3, Motor 3 werden ausgeschaltet; Ausrüstung in Strömungsrichtung nach dem Wasserzähler undicht oder Ventil 3 schließt nicht (falsche Strömungsrichtung durch Rückschlagventil…Systemtrenner verhindert) / Bauteilfunktion, Dichtheit der Ausrüstung prüfen; Störung Aus, wenn Störung beseitigt und quittiert. Minimaler Zyklenabstand unterschritten Maximale Zyklenanzahl im Zeitfenster überschritten Maximalmenge eines Nachspeisezyklus überschritten (Impulswasserzähler, Ergänzung)
  • Seite 31: Wiederinbetriebnahme

    • S ind diese geplant oder vorgesehen, sollten die Steuerung ausgeschaltet, die Kappenventile zum System und die Absperrung der Nachspeisung geschlossen werden. Anschließend sind die Wasserräume zu druckentlasten und zu entleeren. Es wird empfohlen, vor Inbetriebnahme die Wartung (siehe Abschnitt Wartung) durchzuführen. • V erwenden Sie das Inbetriebnahmeprotokoll zur Wiederinbetriebnahme und prüfen Sie insbesondere Systemänderungen, die zu anderen Betriebsbedingungen des Druckhalteautomaten führen können (z.B. Arbeitsdruck). Nach Spannungsausfall an der Netzeinspeisung: • D ie an der Steuerung programmierten Sollwerte und Voreinstellungen zur Druckhaltung, Entgasung und Nachspeisung bleiben unverändert, so dass der automatische Betrieb bei wieder vorhandener Betriebsspannung selbsttätig stattfindet (Steuerung Ein). Besondere Betriebszustände am System (z.B. Abkühlung unterhalb des eingestellten Regelwertes) können zulässige Betriebswerte des Druckhalteautomaten über- oder unterschreiten. Achtung: Es ist sicherzustellen, dass die bei Abkühlung oder Erwärmung des Systems auftretenden Minimal- und Maximal- Systemdrücke die zulässigen Betriebsdrücke des Druckhalteautomaten nicht unter- oder überschreiten. Unter- und Überdruck- sicherungen zum Betrieb der Heizungs- oder Klimaanlage sind nicht Bestandteil der Ausrüstung Flamcomat. Prüfen Sie den Betrieb des Automaten nach wieder vorhandener Netzspannung auf Zulässigkeit und stellen Sie ggf. die Istwerte für Datum und Uhrzeit ein (Übersicht Menü).
  • Seite 32: Wartung

    Hinweise wieder- kehrende Prüfung Sie diese um eine Drehung. beachten, siehe Handregulierventil 3.10; 3.11 )* Prüfen und Herstellen der Voreinstellung nach Allg. Sicherheitshinweise. Diagramm (s. Anlage 2; plombieren) Pumpe 3.3÷3.6 )*, Funktionsprüfung. Durch eingewiesenes, geschultes Ventil 1, 2, 3.12, 3.13 )*, Personal in der Betriebsart “Hand” ausführbar. Ventil 3 )*, Andere Prüfungen können während des Betriebes Wasserzähler 3.14 )* der Flamcomat-Ausrüstung erfolgen (Beobachung). Meldung: Pumpenentlüftung (außer M/D 60) Festigkeitsprüfung Steuerung 3.19; 3.20 )*, Prüfung und Wiederherstellung der erforderlichen Behälter durchführen! Parameter Einstellwerte (Übersicht Menü) Behälter 1 )*, Prüfung und Herstellung der Dichtheit aller Pumpenmodul 3 )* hydraulischen Anschlüsse an den Wasserräumen. Überprüfung der Verschraubungen auf festen Sitz, des äußeren Zustandes auf Beschädigungen, Verformungen oder Korrosion und Wiederherstellung Meldung: Wiederkehrende Prüfung...
  • Seite 33: Außerbetriebnahme, Demontage

    9. Außerbetriebnahme, Demontage Nach Ablauf der Lebendsdauer oder zur geplanten Stilllegung der Ausrüstung ist sie spannungsfrei zu schalten. Die hydraulischen Systemanschlüsse und die Fremdspeisung sind abzusperren. Achtung: Wasserräume sind erst zu druckentlasten und vollständig zu entleeren, wenn der Verbleib oder die Wiederverwendung des Betriebswassers konform dem geltenden Regelwerk bestimmt wurde. Dieses Wasser kann aufbereitet sein, Frostschutzmittel oder andere Zusätze enthalten. Die Bereitstellung zur Verwertung der Bauteile hat in Übereinstimmung mit den Anforderungen des zuständigen Entsorgungsunternehmens zu erfolgen.
  • Seite 34: Anlage 1. Technische Daten, Allgemeine Angaben

    Wärmestrahlung; Temperatur 3 - 40 °C; Typabhängig 3 - 50 °C; Trocken. Schwingung. Frei von elektrisch leitenden Gasen, zündfähigen Gasgemischen, aggressiver Atmosphäre. Achtung: Höhere Temperaturen können zur Überlastung der Antriebe führen. Mindestabstände Membran min. 500 Flamco STAG GmbH Flamco STAG GmbH 39307 Genthin GERMANY 39307 Genthin GERMANY Type N° de série Type Année de fabrication Type N° de série Type Année de fabrication...
  • Seite 35 Rücklaufeinbindung, im Bereich 0,5...1...m. Keine Forderung nach DIN EN 12828 Hinweis: Der Anschluss bei E rgänzung weiterer Beistellbehälter symmetrisch über Sammelleitung horizontal geführtem Rücklauf (Grundbehälter mittig) unter Berücksichtigung minimalster Abstände. Vorlauftemperatur <= 105 °C ist, zur Vermeidung von Der Abzweig vom Grundbehälter ist ausschließlich flexibel auszuführen. (STB <= 110 °C) zusätzlichem Schmutzeintrag, nicht von unten auszuführen. ** Zubehör, Ergänzung Rücklauftemperatur Wärmeerzeuger <= 70 °C Flamcomat starter (Nachspeisezulauf Nicht- Trinkwasser) Kappenkugelhahn ** Vorlauftemperatur > 105 °C Steuermodul MP Flexible Anschlussgruppe Rücklauftemperatur > 70 °C Systemtrenner ** (Nachspeisezulauf Trinkwasser) Impulswasserzähler ** Wärmeerzeuger Schlauch G 1 1/2" Behälteranschluß BB ** Kappenkugelhahn...
  • Seite 36: Anlage 2. Technische Daten, Angaben, Hydraulische Ausrüstung

    Anlage 2. Technische Daten, Angaben, hydraulische Ausrüstung Behälter, Nenninhalte, Maße und Gewichte Nenninhalt Behälter­ Größte Behälter­ Kondensat­ Behälter­ Behälter­ Leergewicht durchmesser Höhe anschluss ablass flansch flansch (Lieferzustand Zulauf ohne Verpackung) Ablauf (Kennzeile C) (Kennzeile C) (Kennzeile C) [Liter] [mm] [mm] [G;...
  • Seite 37: Steuermodul Fremddruckhaltung, Maße Und Gewichte

    Behälter, Betriebskennwerte Nennvolumen Zulässiger Prüfüber­ Temperatur Temperatur Zulässige Zulässige Betriebs­ druck min. max. Dauer­ Dauer­ überdruck (Auslegung) (Auslegung) temperatur temperatur an der an der Membran Membran min. max. [Liter] [bar] [bar] [°C] [°C] [°C] [°C] 100 - 10000 4,72 Steuermodul Fremddruckhaltung, Maße und Gewichte Höhe Länge Breite...
  • Seite 38: Steuermodul Fremddruckhaltung, Handregulierventil, Einstellwerte

    Steuermodul Fremddruckhaltung, Handregulierventil, Einstellwerte Instelwaarden handregelventiel M02/D02, M10/D10 & M20/D20 Instelwaarden handregelventiel M60/D60 & M80/D80 Einstellwerte Einstellwerte M10-1-50 M20-2-50 M80-1-50 M02 (9.9) M60-1-50 M02 (6.0) M02 (4.5) Instelwaarden Instelwaarden Abb. FM.046.V01.15 Abb. FM.045.V01.15 Für die manuelle Einstellung der Werte für das Ventil M02 hinter der Pumpe siehe Paragraph „Bauteile“, Geräte [3,23]. MaHandregulierventil (Pos. 3.10; 3.11; Seite 57..59) M02 (9.9) Version MP (M M ÷ M130) - Ventil 1, M02 (6.0) Version DP (D M ÷ D130) - Ventil 1 und 2 M02 (4.5)
  • Seite 39: Steuermodul Fremdruckhaltung, Nachspeisung, Volumenströme

    Steuermodul Fremdruckhaltung, Nachspeisung, Volumenströme Ohne Systemtrenner Mit Systemtrenner (Zubehör, Ergänzung) Strömungsdruck [bar] Anlage 3. Technische Daten, Angaben, elektrische Ausrüstung Aggregat, Nennwerte Nennspannung Nennstrom Nennleistung Absicherung Schutzart extern T (K) Aggregat *) [kW] MP M-2-50 G3 (MM) 230 V ~1 N PE 50 Hz 0,43 0,09 IP44...
  • Seite 40: Steuerung, Klemmenplan

    Steuerung, Klemmenplan SPCx-lw/hw SPCx-lw Ventil 3 Motor Motor Pumpe 1 Pumpe 2 Drucksensor Inhaltssensor Stecker x1 Buchse x2 Stecker x1 x1 Stecker ge/gn ge/gn ge/gn Buchse x2 x2 Buchse Signal- Signal- +24 V +24 V Einspeisung NETZ Ventil 1 Ventil 2 Stecker x1 Stecker x1 Buchse x2 Buchse x2 ge/gn...
  • Seite 41: Anlage 4. Konformitätserklärung

    Anlage 4. Konformitätserklärung EU Declaration of Conformity EU Konformitätserklärung Manufacturer Flamco BV Amersfoortseweg 9, 3750 GM Bunschoten, the Netherlands Hersteller Product description Expansion automat Produktbezeichnung Druckhalteaggregate Product type Flamcomat Produkt Typ This declaration of conformity is issued under the sole Die alleinige Verantwortung für die Ausstellung dieser...
  • Seite 42 No part of this publication may be reproduced or published in any way without explicit permission and mention of the source. The data listed are solely applicable to Flamco products. Flamco B.V. shall accept no liability whatsoever for incorrect use, application or interpretation of the technical information.

Diese Anleitung auch für:

Flamcomat starter

Inhaltsverzeichnis