Bereiche nachträglich stärker aufgehellt werden müssen, oder
bei Nacht- und Astroaufnahmen, werden wir aber weiterhin
das unkomprimierte RAW-Format nutzen.
29 mm | f/6,3 | 1/80 Sek. | ISO 100 |-5 EV | Stativ
Die um fünf Stufen unterbelichteten Bilder wurden in Lightroom um fünf Stufen aufgehellt. Im Detailausschnitt sind zwischen
c
der RAW- (links) und der CRAW-Datei (rechts) Unterschiede in der Detailstruktur zu erkennen.
Die Farbtiefe im Detail
Die EOS R50 nimmt Fotos und Movies mit unterschiedlichen Farbtiefen auf. Damit ist
die Anzahl an Farbtönen gemeint, die von den Pixeln prinzipiell dargestellt werden
können. Bei 8 Bit von Movies und JPEG-Bildern stehen rein rechnerisch 256 Farbtö-
ne pro rotem, grünem und blauem RGB-Farbkanal zur Verfügung. Bei 10 Bit sind es
1.024 (HEIF, HDR PQ aktiviert).
12 Bit mit 4.096 Farbabstufungen liegt vor, wenn RAW/CRAW-Fotos mit dem elektro-
nischen Verschluss oder der schnellsten Reihengeschwindigkeit
werden. Und das Maximum von 14 Bit mit 16.384 Farbtönen pro Kanal wird erreicht,
wenn RAW/CRAW-Fotos mit dem elektronischen 1. Verschluss bis zur Reihengeschwin-
digkeit
angefertigt werden.
Durch die hohe Farbtiefe können RAW-Bilder im Konverter viel aufwendiger bearbeitet
werden, ohne dass sichtbare Qualitätsverluste, etwa durch Farbabrisse, entstehen. Der
Überschuss an Information ist also ein guter Puffer für den Erhalt der Bildqualität.
aufgenommen
Die Fotoformate: RAW, JPEG und HEIF
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