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System SLIO
CPU | 019-CEFPM00 | Handbuch
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SPEED7 CPU 019PN
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Inhaltszusammenfassung für YASKAWA CPU 019PN

  • Seite 1 System SLIO CPU | 019-CEFPM00 | Handbuch HB300 | CPU | 019-CEFPM00 | de | 22-30 SPEED7 CPU 019PN...
  • Seite 2 YASKAWA Europe GmbH Hauptstraße 185 65760 Eschborn Deutschland Tel.: +49 6196 569-300 Fax: +49 6196 569-398 E-Mail: info@yaskawa.eu.com Internet: www.yaskawa.eu.com 019-CEFPM00_000_CPU 019PN,3,DE - © 2022...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    System SLIO Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Allgemein........................ 8 1.1 Copyright © YASKAWA Europe GmbH............8 1.2 Über dieses Handbuch..................9 1.3 Sicherheitshinweise..................10 Grundlagen und Montage..................11 2.1 Sicherheitshinweise für den Benutzer............11 2.2 Systemvorstellung..................12 2.2.1 Übersicht..................... 12 2.2.2 Komponenten....................13 2.2.3 Zubehör.......................
  • Seite 4 System SLIO Inhaltsverzeichnis 4.4.2 Adressierung Rückwandbus Peripherie............72 4.5 Hardware-Konfiguration - CPU............... 73 4.6 Hardware-Konfiguration - I/O-Module............. 76 4.7 Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal.......... 77 4.7.1 Uhrzeitsynchronisation................80 4.8 Einstellung Standard CPU-Parameter............80 4.8.1 Parametrierung über Siemens CPU............80 4.8.2 Parameter CPU................... 81 4.8.3 Parameter für MPI/DP ................
  • Seite 5 System SLIO Inhaltsverzeichnis 5.7 Einsatz OPC UA Configurator..............146 5.7.1 OPC UA Configurator................146 5.7.2 Projektbaum ..................147 5.7.3 Geräteeigenschaften ................148 5.7.4 Servereinstellungen - Verbindung ............151 5.7.5 Servereinstellungen - Zertifikat ............. 152 5.7.6 Datenzugriff ................... 153 5.7.7 Benutzerverwaltung ................
  • Seite 6 System SLIO Inhaltsverzeichnis Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET..........206 10.1 Grundlagen PROFINET................206 10.2 PROFINET Aufbaurichtlinien..............208 10.3 Einsatz als PROFINET-IO-Controller............209 10.3.1 Schritte der Projektierung................ 209 10.3.2 Inbetriebnahme und Urtaufe..............210 10.3.3 Projektierung PROFINET-IO-Controller........... 210 10.3.4 Projektierung PROFINET-IO-Device............213 10.4 Einsatz als PROFINET I-Device..............214 10.4.1 Schritte der Projektierung................
  • Seite 7 System SLIO Inhaltsverzeichnis 12.6 TIA Portal - Einsatz PROFINET..............260 12.6.1 TIA Portal - Projektierung PROFINET-IO-Controller....... 260 12.6.2 TIA Portal - Projektierung PROFINET-I-Device........264 12.7 TIA Portal - Einsatz PROFIBUS-Kommunikation........271 12.7.1 Schnelleinstieg..................271 12.7.2 Hardware-Konfiguration - CPU..............271 12.7.3 Einsatz als PROFIBUS-DP-Master............271 12.7.4 Einsatz als PROFIBUS-DP-Slave............
  • Seite 8: Allgemein

    Fax.: +49 6196 569 398 E-Mail: info@yaskawa.eu.com Internet: www.yaskawa.eu.com EG-Konformitätserklärung Hiermit erklärt YASKAWA Europe GmbH, dass die Produkte und Systeme mit den grund- legenden Anforderungen und den anderen relevanten Vorschriften übereinstimmen. Die Übereinstimmung ist durch CE-Zeichen gekennzeichnet. Informationen zur Konfor- Für weitere Informationen zur CE-Kennzeichnung und Konformitätserklärung wenden Sie...
  • Seite 9: Über Dieses Handbuch

    E-Mail: Documentation.HER@yaskawa.eu.com Technischer Support Wenden Sie sich an Ihre Landesvertretung der YASKAWA Europe GmbH, wenn Sie Pro- bleme mit dem Produkt haben oder Fragen zum Produkt stellen möchten. Ist eine solche Stelle nicht erreichbar, können Sie den Yaskawa Kundenservice über folgenden Kontakt...
  • Seite 10: Sicherheitshinweise

    System SLIO Allgemein Sicherheitshinweise 1.3 Sicherheitshinweise Bestimmungsgemäße Ver- Das System ist konstruiert und gefertigt für: wendung Kommunikation und Prozesskontrolle Allgemeine Steuerungs- und Automatisierungsaufgaben den industriellen Einsatz den Betrieb innerhalb der in den technischen Daten spezifizierten Umgebungsbedin- gungen den Einbau in einen Schaltschrank GEFAHR! Das Gerät ist nicht zugelassen für den Einsatz –...
  • Seite 11: Grundlagen Und Montage

    System SLIO Grundlagen und Montage Sicherheitshinweise für den Benutzer Grundlagen und Montage 2.1 Sicherheitshinweise für den Benutzer GEFAHR! Schutz vor gefährlichen Spannungen – Beim Einsatz von System SLIO Baugruppen muss der Anwender vor dem Berühren von gefährlichen Spannung geschützt werden. –...
  • Seite 12: Systemvorstellung

    System SLIO Grundlagen und Montage Systemvorstellung > Übersicht 2.2 Systemvorstellung 2.2.1 Übersicht Das System SLIO ist ein modular aufgebautes Automatisierungssystem für die Montage auf einer 35mm Tragschiene. Mittels der Peripherie-Module in 2-, 4-, 8- und 16-Kanalaus- führung können Sie dieses System passgenau an Ihre Automatisierungsaufgaben adap- tieren.
  • Seite 13: Komponenten

    16x-Peripherie-Module Power-Module Zubehör VORSICHT! Beim Einsatz dürfen nur Yaskawa-Module kombiniert werden. Ein Misch- betrieb mit Modulen von Fremdherstellern ist nicht zulässig! CPU 01xC Bei der CPU 01xC sind CPU-Elektronik, Ein-/Ausgabe-Komponenten und Spannungsver- sorgung in ein Gehäuse integriert. Zusätzlich können am Rückwandbus bis zu 64 Peri- pherie-Module aus dem System SLIO angebunden werden.
  • Seite 14: Zeilenanschaltung

    Bitte beachten Sie, dass von manchen Modulen Zeilenanschaltungen systembedingt nicht unterstützt werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie in der "System SLIO - Kompatibilitätsliste" unter www.yaskawa.eu.com Peripherie-Module Die Peripherie-Module gibt es in folgenden 2 Ausführungen, wobei jedes der Elektronik- Teile bei stehender Verdrahtung getauscht werden kann: 8x-Peripherie-Modul für maximal 8 Kanäle.
  • Seite 15 System SLIO Grundlagen und Montage Systemvorstellung > Komponenten 8x-Peripherie-Module Jedes 8x-Peripherie-Modul besteht aus einem Terminal- und einem Elektronik-Modul. Terminal-Modul Elektronik-Modul Terminal-Modul Das Terminal-Modul bietet die Aufnahme für das Elektronik-Modul, beinhaltet den Rück- wandbus mit Spannungsversorgung für die Elektronik, die Anbindung an die DC 24V Leistungsversorgung und den treppenförmigen Klemmblock für die Verdrahtung.
  • Seite 16: Elektronik-Einheit

    System SLIO Grundlagen und Montage Systemvorstellung > Zubehör Elektronik-Einheit Über den Terminal-Block, welcher durch einen sicheren Klappmechanismus mit der Elek- tronik-Einheit verbunden ist, wird die Funktionalität eines 16x-Peripherie-Moduls definiert. Im Fehlerfall können Sie bei stehender Verdrahtung die defekte Elektronik-Einheit gegen eine funktionsfähige Einheit tauschen.
  • Seite 17 System SLIO Grundlagen und Montage Systemvorstellung > Zubehör Bus-Blende Bei jedem Kopf-Modul gehört zum Schutz der Bus-Kontakte eine Bus-Blende zum Liefer- umfang. Vor der Montage von System SLIO Modulen ist die Bus-Blende am Kopf-Modul zu entfernen. Zum Schutz der Bus-Kontakte müssen Sie die Bus-Blende immer am äußersten Modul montieren.
  • Seite 18: Hardware-Ausgabestand

    System SLIO Grundlagen und Montage Abmessungen 2.2.4 Hardware-Ausgabestand Hardware-Ausgabestand Auf jedem System SLIO Modul ist der Hardware-Ausgabestand aufgedruckt. auf der Front Da sich ein System SLIO 8x-Peripherie-Modul aus Terminal- und Elektronik-Modul zusammensetzt, finden Sie auf diesen jeweils einen Hardware-Ausgabestand aufge- druckt.
  • Seite 19 System SLIO Grundlagen und Montage Abmessungen CPU 01x Bus-Koppler und Zeilen- anschaltung Slave Zeilenanschaltung Master HB300 | CPU | 019-CEFPM00 | de | 22-30...
  • Seite 20 System SLIO Grundlagen und Montage Abmessungen 8x-Peripherie-Modul Elektronik-Modul 16x-Peripherie-Modul 76.5 12.9 HB300 | CPU | 019-CEFPM00 | de | 22-30...
  • Seite 21: Montage

    System SLIO Grundlagen und Montage Montage > Montage CPU 01x 2.4 Montage VORSICHT! Voraussetzungen für den UL-konformen Betrieb – Verwenden Sie für die Spannungsversorgung ausschließlich SELV/ PELV-Netzteile. – Das System SLIO darf nur in einem Gehäuse gemäß IEC61010-1 9.3.2 c) eingebaut und betrieben werden. 2.4.1 Montage CPU 01x Die CPU besitzt Verriegelungshebel an der Oberseite.
  • Seite 22: Montage Peripherie-Module

    System SLIO Grundlagen und Montage Montage > Montage CPU 01x Klappen Sie die Verriegelungshebel der CPU nach oben, stecken Sie die CPU auf die Tragschiene und klappen Sie die Verriegelungshebel wieder nach unten. Montage Peripherie- Die Vorgehensweise ist für 8x- und 16x-Peripherie-Module identisch. Module Entfernen Sie vor der Montage der Peripherie-Module die Bus-Blende auf der rechten Seite der CPU, indem Sie diese nach vorn abziehen.
  • Seite 23: Verdrahtung

    System SLIO Grundlagen und Montage Verdrahtung > Verdrahtung CPU 01x Nachdem Sie Ihr Gesamt-System montiert haben, müssen Sie zum Schutz der Bus-Kontakte die Bus-Blende am äußersten Modul wieder stecken. Handelt es sich bei dem äußersten Modul um ein Klemmen-Modul, so ist zur Adaption der obere Teil der Bus-Blende abzubrechen.
  • Seite 24: Standard-Verdrahtung

    System SLIO Grundlagen und Montage Verdrahtung > Verdrahtung CPU 01x Verdrahtung Vorgehens- weise Pin-Nr. am Terminal-Modul Entriegelung für Schraubendreher Anschlussöffnung für Draht Zum Verdrahten stecken Sie, wie in der Abbildung gezeigt, einen passenden Schraubendreher leicht schräg in die rechteckige Entriegelung. Zum Öffnen der Kontaktfeder müssen Sie den Schraubendreher in die entgegengesetzte Richtung drücken und halten.
  • Seite 25: Funktion

    System SLIO Grundlagen und Montage Verdrahtung > Verdrahtung CPU 01x PM - Power Modul Für Drähte mit einem Querschnitt von 0,08mm bis 1,5mm Pos. Funktion Beschreibung nicht belegt DC 24V DC 24V für Leistungsversorgung GND für Leistungsversorgung Sys DC 24V DC 24V für Elektronikversorgung nicht belegt DC 24V...
  • Seite 26: Verdrahtung 8X-Peripherie-Module

    System SLIO Grundlagen und Montage Verdrahtung > Verdrahtung 8x-Peripherie-Module Schirm auflegen Schirmschienen-Träger Schirmschiene (10mm x 3mm) Schirmanschlussklemme Kabelschirm Zur Schirmauflage ist die Montage von Schirmschienen-Trägern erforderlich. Der Schirm- schienen-Träger (als Zubehör erhältlich) dient zur Aufnahme der Schirmschiene für den Anschluss von Kabelschirmen. Jedes System SLIO-Modul besitzt an der Unterseite Aufnehmer für Schirm- schienen-Träger.
  • Seite 27 System SLIO Grundlagen und Montage Verdrahtung > Verdrahtung 8x-Peripherie-Module Daten 240V AC / 30V DC Querschnitt 0,08 ... 1,5mm (AWG 28 ... 16) Abisolierlänge 10mm Verdrahtung Vorgehens- weise Pin-Nr. am Steckverbinder Entriegelung für Schraubendreher Anschlussöffnung für Draht Zum Verdrahten stecken Sie, wie in der Abbildung gezeigt, einen passenden Schraubendreher leicht schräg in die rechteckige Öffnung.
  • Seite 28: Verdrahtung 16X-Peripherie-Module

    System SLIO Grundlagen und Montage Verdrahtung > Verdrahtung 16x-Peripherie-Module Legen Sie ihre Kabel mit dem entsprechend abisolierten Kabelschirm auf und ver- binden Sie diese über die Schirmanschlussklemme mit der Schirmschiene. 2.5.3 Verdrahtung 16x-Peripherie-Module Terminal-Block Anschlussklemmen VORSICHT! Keine gefährliche Spannungen anschließen! Sofern dies nicht ausdrücklich bei der entsprechenden Modulbeschrei- bung vermerkt ist, dürfen Sie an dem entsprechenden Terminal-Block keine gefährlichen Spannungen anschließen!
  • Seite 29: Verdrahtung Power-Module

    System SLIO Grundlagen und Montage Verdrahtung > Verdrahtung Power-Module Draht stecken Die Verdrahtung erfolgt werkzeuglos. Ermitteln Sie gemäß der Gehäusebeschriftung die Anschlussposition. Führen Sie durch die runde Anschlussöffnung des entsprechenden Kontakts Ihren vorbereiteten Draht bis zum Anschlag ein, so dass dieser fixiert wird. ð...
  • Seite 30 System SLIO Grundlagen und Montage Verdrahtung > Verdrahtung Power-Module Verdrahtung Vorgehens- weise Pin-Nr. am Steckverbinder Entriegelung für Schraubendreher Anschlussöffnung für Draht Zum Verdrahten stecken Sie, wie in der Abbildung gezeigt, einen passenden Schraubendreher leicht schräg in die rechteckige Öffnung. Zum Öffnen der Kontakt- feder müssen Sie den Schraubendreher in die entgegengesetzte Richtung drücken und halten.
  • Seite 31 System SLIO Grundlagen und Montage Verdrahtung > Verdrahtung Power-Module PM - Power Modul Für Drähte mit einem Querschnitt von 0,08mm bis 1,5mm Pos. Funktion Beschreibung nicht belegt DC 24V DC 24V für Leistungsversorgung GND für Leistungsversorgung Sys DC 24V DC 24V für Elektronikversorgung nicht belegt DC 24V DC 24V für Leistungsversorgung...
  • Seite 32 System SLIO Grundlagen und Montage Verdrahtung > Verdrahtung Power-Module Einsatz von Power- Das Power-Modul mit der Best.-Nr. 007-1AB00 setzen Sie ein, wenn die 10A für die Modulen Leistungsversorgung nicht mehr ausreichen. Sie haben so auch die Möglichkeit, Potenzialgruppen zu bilden. Das Power-Modul mit der Best.-Nr.
  • Seite 33: Demontage

    System SLIO Grundlagen und Montage Demontage > Demontage CPU 01x Schirm auflegen Schirmschienen-Träger Schirmschiene (10mm x 3mm) Schirmanschlussklemme Kabelschirm Zur Schirmauflage ist die Montage von Schirmschienen-Trägern erforderlich. Der Schirm- schienen-Träger (als Zubehör erhältlich) dient zur Aufnahme der Schirmschiene für den Anschluss von Kabelschirmen.
  • Seite 34 System SLIO Grundlagen und Montage Demontage > Demontage CPU 01x Klappen Sie alle Verriegelungshebel der zu tauschenden CPU nach oben. Ziehen Sie die CPU nach vorne ab. Zur Montage klappen Sie alle Verriegelungshebel der zu montierenden CPU nach oben. Stecken Sie die zu montierende CPU an das linke Modul und schieben Sie die CPU, geführt durch die Führungsleisten, auf die Tragschiene.
  • Seite 35: Demontage 8X-Peripherie-Module

    System SLIO Grundlagen und Montage Demontage > Demontage 8x-Peripherie-Module 2.6.2 Demontage 8x-Peripherie-Module Vorgehensweise Austausch eines Elek- Machen Sie Ihr System stromlos. tronik-Moduls Zum Austausch eines Elektronik-Moduls können Sie das Elektronik-Modul, nach Betätigung der Entriegelung an der Unterseite, nach vorne abziehen. Für die Montage schieben Sie das neue Elektronik-Modul in die Führungsschiene, bis dieses an der Unterseite am Terminal-Modul einrastet.
  • Seite 36: Austausch Eines Peripherie-Moduls

    System SLIO Grundlagen und Montage Demontage > Demontage 8x-Peripherie-Module Austausch eines Peri- Machen Sie Ihr System stromlos. pherie-Moduls Entfernen Sie falls vorhanden die Verdrahtung am Modul. Bei der Demontage und beim Austausch eines (Kopf)-Moduls oder einer Modulgruppe müssen Sie aus montagetechnischen Gründen immer das rechts daneben befindliche Elektronik-Modul entfernen! Nach der Montage kann es wieder gesteckt werden.
  • Seite 37: Austausch Einer Modulgruppe

    System SLIO Grundlagen und Montage Demontage > Demontage 8x-Peripherie-Module Austausch einer Modul- Machen Sie Ihr System stromlos. gruppe Entfernen Sie falls vorhanden die Verdrahtung an der Modulgruppe. Bei der Demontage und beim Austausch eines (Kopf)-Moduls oder einer Modulgruppe müssen Sie aus montagetechnischen Gründen immer das rechts daneben befindliche Elektronik-Modul entfernen! Nach der Montage kann es wieder gesteckt werden.
  • Seite 38: Demontage 16X-Peripherie-Module

    System SLIO Grundlagen und Montage Demontage > Demontage 16x-Peripherie-Module 2.6.3 Demontage 16x-Peripherie-Module Vorgehensweise Austausch einer Elek- Machen Sie Ihr System stromlos. tronik-Einheit Zum Austausch einer Elektronik-Einheit können Sie den Terminal-Block nach Betä- tigung der Entriegelung nach unten klappen und abziehen. Für die Montage des Terminal-Blocks wird dieser horizontal an der Unterseite der Elektronik-Einheit eingehängt und zur Elektronik-Einheit geklappt, bis dieser ein- rastet.
  • Seite 39 System SLIO Grundlagen und Montage Demontage > Demontage 16x-Peripherie-Module Ziehen Sie das Modul nach vorne ab. Zur Montage klappen Sie den Verriegelungshebel des zu montierenden Moduls nach oben. Stecken Sie das zu montierende Modul in die Lücke zwischen die beiden Module und schieben Sie das Modul, geführt durch die Führungsleisten auf beiden Seiten, auf die Tragschiene.
  • Seite 40 System SLIO Grundlagen und Montage Demontage > Demontage 16x-Peripherie-Module Ziehen Sie die Modulgruppe nach vorne ab. Zur Montage klappen Sie alle Verriegelungshebel der zu montierenden Modul- gruppe nach oben. Stecken Sie die zu montierende Modulgruppe in die Lücke zwischen die beiden Module und schieben Sie die Modulgruppe, geführt durch die Führungsleisten auf beiden Seiten, auf die Tragschiene.
  • Seite 41: Easy Maintenance

    System SLIO Grundlagen und Montage Demontage > Easy Maintenance 2.6.4 Easy Maintenance Übersicht Als Easy Maintenance wird die Unterstützung des Tauschs eines Elektronik-Moduls wäh- rend des Betriebs bezeichnet, ohne das System neu starten zu müssen. Hierbei gibt es folgendes Verhalten am Beispiel einer CPU: Elektronik-Modul wird entfernt –...
  • Seite 42: Hilfe Zur Fehlersuche - Leds

    System SLIO Grundlagen und Montage Hilfe zur Fehlersuche - LEDs 2.7 Hilfe zur Fehlersuche - LEDs Allgemein Jedes Modul besitzt auf der Frontseite die LEDs RUN und MF. Mittels dieser LEDs können Sie Fehler in Ihrem System bzw. fehlerhafte Module ermitteln. In den nachfolgenden Abbildungen werden blinkende LEDs mit ☼...
  • Seite 43: Industrielle Sicherheit Und Aufbaurichtlinien

    2.8 Industrielle Sicherheit und Aufbaurichtlinien 2.8.1 Industrielle Sicherheit in der Informationstechnologie Aktuellste Version Dieses Kapitel finden Sie auch als Leitfaden "Industrielle IT-Sicherheit" unter www.yaskawa.eu.com Gefahren Datensicherheit und Zugriffsschutz wird auch im industriellen Umfeld immer wichtiger. Die fortschreitende Vernetzung ganzer Industrieanlagen mit den Unternehmensebenen und die Funktionen zur Fernwartung führen zu höheren Anforderungen zum Schutz der...
  • Seite 44 System SLIO Grundlagen und Montage Industrielle Sicherheit und Aufbaurichtlinien > Industrielle Sicherheit in der Informationstechnologie 2.8.1.1 Absicherung von Hardware und Applikationen Maßnahmen Integrieren Sie keine Komponenten bzw. Systeme in öffentliche Netzwerke. – Setzen Sie bei Einsatz in öffentlichen Netzwerken VPN "Virtual Private Networks" ein.
  • Seite 45: Aufbaurichtlinien

    System SLIO Grundlagen und Montage Industrielle Sicherheit und Aufbaurichtlinien > Aufbaurichtlinien 2.8.1.2 Absicherung von PC-basierter Software Maßnahmen Da PC-basierte Software zur Programmierung, Konfiguration und Überwachung ver- wendet wird, können hiermit auch ganze Anlagen oder einzelne Komponenten manipu- liert werden. Hier ist besondere Vorsicht geboten! Verwenden Sie Benutzerkonten auf Ihren PC-Systemen.
  • Seite 46: Mögliche Störeinwirkungen

    System SLIO Grundlagen und Montage Industrielle Sicherheit und Aufbaurichtlinien > Aufbaurichtlinien Was bedeutet EMV? Unter Elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV) versteht man die Fähigkeit eines elektri- schen Gerätes, in einer vorgegebenen elektromagnetischen Umgebung fehlerfrei zu funktionieren, ohne vom Umfeld beeinflusst zu werden bzw. das Umfeld in unzulässiger Weise zu beeinflussen.
  • Seite 47 System SLIO Grundlagen und Montage Industrielle Sicherheit und Aufbaurichtlinien > Aufbaurichtlinien Setzen Sie in besonderen Anwendungsfällen spezielle EMV-Maßnahmen ein. – Erwägen Sie bei Induktivitäten den Einsatz von Löschgliedern. – Beachten Sie, dass bei Einsatz von Leuchtstofflampen sich diese negativ auf Sig- nalleitungen auswirken können.
  • Seite 48: Allgemeine Daten Für Das System Slio

    System SLIO Grundlagen und Montage Allgemeine Daten für das System SLIO 2.9 Allgemeine Daten für das System SLIO Konformität und Approbation Konformität 2014/35/EU Niederspannungsrichtlinie 2014/30/EU EMV-Richtlinie Approbation Siehe Technische Daten Sonstiges RoHS 2011/65/EU Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten Personenschutz und Geräteschutz Schutzart IP20...
  • Seite 49: Einsatz Unter Erschwerten Betriebsbedingungen

    System SLIO Grundlagen und Montage Allgemeine Daten für das System SLIO > Einsatz unter erschwerten Betriebsbedingungen Montagebedingungen Einbauort Im Schaltschrank Einbaulage Horizontal und vertikal Norm Bemerkungen Störaussendung EN 61000-6-4 Class A (Industriebereich) Störfestigkeit EN 61000-6-2 Industriebereich Zone B EN 61000-4-2 8kV bei Luftentladung (Schärfegrad 3), 4kV bei Kontaktentladung (Schärfegrad 2) EN 61000-4-3...
  • Seite 50: Hardwarebeschreibung

    WebVisu-Projekt über Ethernet-PG/OP-Kanal bzw. Ethernet-CP Bis zu 64 SLIO Module ankoppelbar E/A-Adressbereich digital/analog 8192Byte 2048 Timer/Zähler, 16384 Merker-Byte Bestelldaten Bestellnummer Beschreibung CPU 019PN 019-CEFPM00 Basis CPU 019PN mit PROFINET-IO-Controller, PROFIBUS-DP-Master und vollem Speicherausbau. HB300 | CPU | 019-CEFPM00 | de | 22-30...
  • Seite 51: Aufbau

    System SLIO Hardwarebeschreibung Aufbau > Basis CPU 3.2 Aufbau 3.2.1 Basis CPU CPU 019-CEFPM00 Verriegelungshebel Steckplatz für Speichermedien (verriegelbar) PLC: LEDs des CPU-Teils Beschriftungsstreifen Power-Modul LEDs Power-Modul Rückwandbus DC 24V Leistungsversorgung Power-Modul Entriegelung Power-Modul 10 X4: PROFINET-IO-Controller (Switch) 11 X1: Ethernet-PG/OP-Kanal (Switch) 12 X2: PtP(MPI)-Schnittstelle 13 X3: MPI(PB)-Schnittstelle 14 CP: LEDs PROFINET-IO-Controller...
  • Seite 52: Schnittstellen

    System SLIO Hardwarebeschreibung Aufbau > Schnittstellen 3.2.2 Schnittstellen VORSICHT! CPU-Teil und Power-Modul dürfen nicht voneinander getrennt werden! Hier dürfen Sie lediglich das Elektronik-Modul tauschen! PM - Power Modul Für Drähte mit einem Querschnitt von 0,08mm bis 1,5mm Pos. Funktion Beschreibung nicht belegt DC 24V DC 24V für Leistungsversorgung...
  • Seite 53 System SLIO Hardwarebeschreibung Aufbau > Schnittstellen Bei Erstinbetriebnahme bzw. nach dem Rücksetzen auf Werkseinstellungen besitzt der Ethernet-PG/OP-Kanal keine IP-Adresse. Damit Sie online über den Ethernet- PG/OP-Kanal auf die CPU zugreifen können, müssen Sie diesem mit Ihrem Projek- tiertool gültige IP-Adress-Parameter zuordnen. Diesen Vorgang nennt man "Initialisie- rung"...
  • Seite 54: Speichermanagement

    Ä Kap. 4.13 "Urlöschen" Seite 116 Bitte beachten Sie bei dieser CPU, dass WebVisu- und OPC UA-Projekte ausschließlich mit der SD-Card (955-0000000) von Yaskawa möglich sind. Diese muss gesteckt und aktiviert sein! Zur Vermeidung von Fehlfunktionen sollten Sie Speicherkarten von Yaskawa einsetzen.
  • Seite 55: Pufferungsmechanismen

    System SLIO Hardwarebeschreibung Aufbau > Betriebsartenschalter 3.2.5 Pufferungsmechanismen Die System SLIO CPU besitzt auf Kondensatorbasis einen Mechanismus zur Sicherung der internen Uhr bei Stromausfall für max. 30 Tage. Der Inhalt des RAMs wird automa- tisch bei NetzAUS im Flash (NVRAM) gespeichert. VORSICHT! Bitte schließen Sie die CPU für ca.
  • Seite 56: Leds

    System SLIO Hardwarebeschreibung Aufbau > LEDs 3.2.7 LEDs PLC: LEDs CPU CP: LEDs PROFINET-IO-Controller LEDs Power-Modul Farbe Funktion grün CPU - Power: Die CPU wird mit Spannung versorgt. Ä 57 CPU - System fault: Es ist ein Systemfehler aufgetreten. Ä 57 grün CPU - RUN: Die CPU befindet sich im Zustand RUN.
  • Seite 57 System SLIO Hardwarebeschreibung Aufbau > LEDs LEDs CPU Beschreibung grün gelb gelb gelb Bootvorgang nach NetzEIN - sobald die CPU intern mit 5V versorgt wird, leuchtet die grüne PW-LED (Power). Firmware wird geladen, hierbei flackert die SF-LED. Initialisierung: Phase 1 Initialisierung: Phase 2 Initialisierung: Phase 3 Initialisierung: Phase 4...
  • Seite 58 System SLIO Hardwarebeschreibung Aufbau > LEDs LEDs Ethernet-PG/OP- Kanal L/A1 Beschreibung L/A2 grün Der entsprechende Ethernet-PG/OP-Kanal ist physikalisch mit dem Ethernet verbunden. Der entsprechende Ethernet-PG/OP-Kanal ist nicht physikalisch mit dem Ethernet verbunden. Der entsprechende Ethernet-PG/OP-Kanal zeigt Ethernet-Aktivität an, hierbei flackert die LED. LEDs Power-Modul PWR IO Beschreibung...
  • Seite 59 System SLIO Hardwarebeschreibung Aufbau > LEDs LEDs PROFIBUS Abhängig von der Betriebsart geben die LEDs nach folgendem Schema Auskunft über den Betriebszustand des PROFIBUS-Teils: Beschreibung grün Master-Betrieb Master hat keine Projektierung, d.h. die Schnittstelle ist deaktiviert bzw. der Master ist ohne Slaves projek- tiert und nicht gestört.
  • Seite 60 System SLIO Hardwarebeschreibung Aufbau > LEDs LEDs PROFINET Bedeutung grün gelb PROFINET ist nicht projektiert. PROFINET ist konfiguriert mit gültigen Ethernet-Schnittstellen-Parametern, gültiger IP- Adresse und mindestens einem IO-Device. Busfehler, keine Verbindung zu Subnetz/Switch. Falsche Übertragungsgeschwindigkeit Vollduplexübertragung ist nicht aktiviert. Ausfall eines angeschlossenen IO-Device. Mindestens ein IO-Device ist nicht ansprechbar.
  • Seite 61: Technische Daten

    System SLIO Hardwarebeschreibung Technische Daten 3.3 Technische Daten Artikelnr. 019-CEFPM00 Bezeichnung CPU 019PN Modulkennung Technische Daten Stromversorgung Versorgungsspannung (Nennwert) DC 24 V Versorgungsspannung (zulässiger Bereich) DC 20,4...28,8 V Verpolschutz ü Stromaufnahme (im Leerlauf) 175 mA Stromaufnahme (Nennwert) 1,1 A Einschaltstrom I²t...
  • Seite 62 System SLIO Hardwarebeschreibung Technische Daten Artikelnr. 019-CEFPM00 Versorgungsspannungsanzeige grüne LED Sammelfehleranzeige rote SF-LED Kanalfehleranzeige keine Befehlsbearbeitungszeiten Bitoperation, min. 0,01 µs Wortoperation, min. 0,01 µs Festpunktarithmetik, min. 0,01 µs Gleitpunktarithmetik, min. 0,06 µs Zeiten/Zähler und deren Remanenz Anzahl S7-Zähler 2048 S7-Zähler Remanenz einstellbar von 0 bis 2048 S7-Zähler Remanenz voreingestellt Z0 ..
  • Seite 63 System SLIO Hardwarebeschreibung Technische Daten Artikelnr. 019-CEFPM00 maximale Schachtelungstiefe zusätzlich innerhalb Fehler Uhrzeit Uhr gepuffert ü Uhr Pufferungsdauer (min.) 30 d Art der Pufferung Goldcap Ladezeit für 50% Pufferungsdauer 15 min Ladezeit für 100% Pufferungsdauer Genauigkeit (max. Abweichung je Tag) 10 s Anzahl Betriebsstundenzähler Uhrzeit Synchronisation...
  • Seite 64 System SLIO Hardwarebeschreibung Technische Daten Artikelnr. 019-CEFPM00 Anzahl GD-Kreise max. Größe GD-Pakete, max. 22 Byte S7-Basis-Kommunikation ü S7-Basis-Kommunikation Nutzdaten je Auftrag 76 Byte S7-Kommunikation ü S7-Kommunikation als Server ü S7-Kommunikation als Client S7-Kommunikation Nutzdaten je Auftrag 160 Byte Anzahl Verbindungen gesamt Funktionalität Sub-D Schnittstellen Bezeichnung Physik...
  • Seite 65 System SLIO Hardwarebeschreibung Technische Daten Artikelnr. 019-CEFPM00 Routing ü Globale Datenkommunikation ü S7-Basis-Kommunikation ü S7-Kommunikation ü S7-Kommunikation als Server ü S7-Kommunikation als Client Übertragungsgeschwindigkeit, min. 19,2 kbit/s Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s Funktionalität PROFIBUS Master Max. Anzahl Verbindungen PG/OP Kommunikation ü Routing ü...
  • Seite 66 System SLIO Hardwarebeschreibung Technische Daten Artikelnr. 019-CEFPM00 Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s Automatische Baudratesuche Übergabespeicher Eingänge, max. 244 Byte Übergabespeicher Ausgänge, max. 244 Byte Adressbereiche, max. Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 Byte Funktionalität RJ45 Schnittstellen Bezeichnung X1/X5 Physik Ethernet 10/100 MBit Switch Anschluss 2 x RJ45 Potenzialgetrennt...
  • Seite 67 System SLIO Hardwarebeschreibung Technische Daten Artikelnr. 019-CEFPM00 Protokoll STX/ETX ü Protokoll 3964(R) ü Protokoll RK512 Protokoll USS Master ü Protokoll Modbus Master ü Protokoll Modbus Slave ü Spezielle Protokolle Leistungsdaten PROFINET I/O-Controller über CP Realtime Class Conformance Class PROFINET IO Anzahl der PN IO-Devices IRT Unterstützung Shared Device Unterstützung...
  • Seite 68 System SLIO Hardwarebeschreibung Technische Daten Artikelnr. 019-CEFPM00 NCM Diagnose Ethernet Kommunikations CP Anzahl projektierbarer Verbindungen, max. Anzahl via NetPro projektierbarer Verbindungen, max. S7-Verbindungen BSEND, BRCV, GET, PUT, Verbindungsaufbau aktiv und passiv Nutzdaten je S7-Verbindung, max. 32 KB TCP-Verbindungen FETCH PASSIV, WRITE PASSIV, Verbindungsaufbau passiv über Hantierungsbaustein Nutzdaten je TCP-Verbindung, max.
  • Seite 69 System SLIO Hardwarebeschreibung Technische Daten Artikelnr. 019-CEFPM00 ISO on TCP Verbindungen (RFC 1006) FETCH PASSIV, WRITE PASSIV, Verbindungsaufbau passiv über Hantierungsbaustein Nutzdaten je ISO-Verbindung, max. 8 KB Ethernet Offene Kommunikation über PG/OP Anzahl projektierbarer Verbindungen, max. ISO on TCP Verbindungen (RFC 1006) TSEND, TRCV, TCON, TDISCON Nutzdaten je ISO on TCP-Verbindung, max.
  • Seite 70: Umgebungsbedingungen

    System SLIO Hardwarebeschreibung Technische Daten Artikelnr. 019-CEFPM00 Befestigung Profilschiene 35mm Mechanische Daten Abmessungen (BxHxT) 131,5 mm x 109 mm x 83 mm Gewicht Netto 335 g Gewicht inklusive Zubehör 335 g Gewicht Brutto 365 g Umgebungsbedingungen Betriebstemperatur 0 °C bis 60 °C Lagertemperatur -25 °C bis 70 °C Zertifizierungen...
  • Seite 71: Einsatz Cpu 019-Cefpm00

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Anlaufverhalten Einsatz CPU 019-CEFPM00 4.1 Bitte beachten! Die nachfolgenden Beschreibungen beziehen sich immer auf den Einsatz im Siemens SIMATIC Manager. Informationen zum Einsatz im SPEED7 Studio bzw. Siemens TIA Portal finden Sie hier: Ä Kap. 11 "Projektierung im SPEED7 Studio" Seite 233 Ä...
  • Seite 72: Adressierung

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Adressierung > Adressierung Rückwandbus Peripherie 4.4 Adressierung 4.4.1 Übersicht Damit die gesteckten Peripheriemodule gezielt angesprochen werden können, müssen ihnen bestimmte Adressen in der CPU zugeordnet werden. Diese Adresszuordnung liegt in der CPU als Hardware-Konfiguration vor. Sofern keine Hardware-Konfiguration vorliegt vergibt die CPU steckplatzabhängig automatisch von 0 an aufsteigend Peripheriead- ressen für die gesteckten digitalen Ein- /Ausgabe-Module und gesteckte Analog-Module werden auf geraden Adressen ab 256 abgelegt.
  • Seite 73: Beispiel Automatische Adressierung

    Die Installation des PROFINET-IO-Devices "... SLIO System" im Hardware-Katalog SLIO System" erfolgt nach folgender Vorgehensweise: Gehen Sie in das "Download Center" von www.yaskawa.eu.com. Laden Sie unter "GSDML SLIO" die entsprechende Datei für Ihr System SLIO. Extrahieren Sie die Datei in Ihr Arbeitsverzeichnis.
  • Seite 74 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Hardware-Konfiguration - CPU Vorgehensweise Im Siemens SIMATIC Manager sind folgende Schritte durchzuführen: Starten Sie den Hardware-Konfigurator von Siemens mit einem neuen Projekt. Fügen Sie aus dem Hardware-Katalog eine Profilschiene ein. Platzieren Sie auf "Slot" -Nummer 2 die CPU 317-2PN/DP (6ES7 317-2EK14-0AB0 V3.2).
  • Seite 75 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Hardware-Konfiguration - CPU Navigieren Sie im Hardware-Katalog in das Verzeichnis "PROFINET IO è Weitere Feldgeräte è I/O è ... SLIO System" und binden Sie das IO Device "019-CEFPM00 CPU" an Ihr PROFINET-System an. ð In der Steckplatzübersicht des PROFINET IO Device "SLIO CPU" ist auf Steck- platz 0 die CPU bereits vorplatziert.
  • Seite 76: Hardware-Konfiguration - I/O-Module

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Hardware-Konfiguration - I/O-Module 4.6 Hardware-Konfiguration - I/O-Module Hardware-Konfiguration Binden Sie in der Steckplatzübersicht des PROFINET-IO-Device "SLIO CPU" ab Steck- der Module platz 1 Ihre System SLIO Module in der gesteckten Reihenfolge ein. Damit die gesteckten Peripheriemodule gezielt angesprochen werden können, müssen ihnen bestimmte Adressen in der CPU zugeordnet werden.
  • Seite 77: Hardware-Konfiguration - Ethernet-Pg/Op-Kanal

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal 4.7 Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal Übersicht Bitte beachten! – Bei Erstinbetriebnahme bzw. nach dem Rücksetzen auf Werkseinstel- lungen besitzt die Ethernet-Schnittstelle keine IP-Adresse. – Damit Sie online auf diese zugreifen können, müssen Sie dieser mit- tels "Initialisierung"...
  • Seite 78 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal "Urtaufe" über Zielsystem- Die Urtaufe über die Zielsystemfunktion erfolgt nach folgender Vorgehensweise: funktionen Ermitteln Sie die aktuelle Ethernet (MAC) Adresse Ihres Ethernet PG/OP-Kanals. Sie finden diese auf der Frontseite Ihrer CPU mit der Bezeichnung "MAC PG/ OP: ...".
  • Seite 79 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal IP-Adress-Parameter in Öffnen Sie den Siemens Hardware-Konfigurator und projektieren Sie die Siemens Projekt übernehmen CPU 317-2PN/DP (6ES7 317-2EK14-0AB0 V3.2). Platzieren Sie für den Ethernet-PG/OP-Kanal auf Steckplatz 4 den Siemens CP 343-1 (SIMATIC 300 \ CP 300 \ Industrial Ethernet \CP 343-1 \ 6GK7 343-1EX30 0XE0 V3.0).
  • Seite 80: Uhrzeitsynchronisation

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung Standard CPU-Parameter > Parametrierung über Siemens CPU 4.7.1 Uhrzeitsynchronisation NTP-Verfahren Beim NTP-Verfahren (Network Time Protocol) sendet die Baugruppe als Client in regel- mäßigen Zeitabständen Uhrzeitanfragen an die konfigurierten NTP-Server im angebun- denen Subnetz. Sie können bis zu 4 NTP-Server konfigurieren. Anhand der Antworten der Server wird die zuverlässigste und genaueste Uhrzeit ermittelt.
  • Seite 81: Parameter Cpu

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung Standard CPU-Parameter > Parameter CPU 4.8.2 Parameter CPU Parameter, die unterstützt Die CPU wertet nicht alle Parameter aus, welche Sie bei der Hardware-Konfiguration ein- werden stellen können. Die Parameter folgender Register werden aktuell nicht unterstützt: Takt- synchronalarme, Kommunikation und Web.
  • Seite 82 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung Standard CPU-Parameter > Parameter CPU Anlauf Anlauf bei Sollausbau ungleich Istausbau – Wenn "Anlauf bei Sollausbau ungleich Istausbau" deaktiviert ist und mindestens eine Baugruppe nicht auf dem projektierten Steckplatz steckt, oder dort eine Bau- gruppe von einem anderen Typ steckt, geht die CPU nicht in RUN und verbleibt in STOP.
  • Seite 83 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung Standard CPU-Parameter > Parameter CPU Das gewählte Merkerbyte kann nicht für die Zwischenspeicherung von Daten genutzt werden. Remanenz Anzahl Merkerbytes ab MB0 – Die Anzahl der remanenten Merkerbytes ab Merkerbyte 0 können Sie hier angeben.
  • Seite 84: Parameter Für Mpi/Dp

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung Standard CPU-Parameter > Parameter für MPI/DP Diagnose/Uhr STOP-Ursache melden – Aktivieren Sie diesen Parameter, wenn die CPU bei Übergang nach STOP die STOP-Ursache an PG bzw. OP melden soll. Anzahl Meldungen im Diagnosepuffer – Dieser Parameter wird ignoriert.
  • Seite 85 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung Standard CPU-Parameter > Parameter für MPI/DP Eigenschaften – Über diese Schaltfläche können Sie die Eigenschaften der Schnittstelle einstellen. Kommentar – Geben Sie hier den Einsatzzweck der Schnittstelle an. Adresse Diagnose – Geben Sie hier eine Diagnoseadresse für die Schnittstelle an. Über diese Adresse bekommt die CPU eine Rückmeldung im Fehlerfall.
  • Seite 86: Einstellung Produktspezifische Cpu-Parameter

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung produktspezifische CPU-Parameter 4.9 Einstellung produktspezifische CPU-Parameter Übersicht Mit Ausnahme der produktspezifischen CPU-Parameter erfolgt die CPU-Parametrierung im Parameter-Dialog der Siemens CPU 317-2PN/DP. Nach der Hardware-Konfiguration der CPU können Sie über die CPU im virtuellen IO-Device "SLIO CPU" die Parameter einstellen.
  • Seite 87 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung produktspezifische CPU-Parameter Im Eigenschaften-Dialog der CPU haben Sie Zugriff Funktion X2 auf die nachfolgend aufge- – Funktionalität der PtP(MPI)-Schnittstelle X2 führten Parameter. – PtP (default): In dieser Betriebsart arbeitet die RS485-Schnittstelle als Schnitt- stelle für serielle Punkt-zu-Punkt-Kommunikation. Hier können Sie unter Einsatz von Protokollen seriell zwischen zwei Stationen Daten austauschen.
  • Seite 88 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung produktspezifische CPU-Parameter Diverse Direct DX transition - ist dieser Parameter aktiviert, zeigt der integrierte PROFIBUS- DP-Master, sofern dieser mittels VSC aktiviert wurde, folgendes Verhalten: – Solange sich ein DP-Slave im Data Exchange befindet, d.h. in den DP-Slave Normdiagnosedaten haben Byte 0, Bit 1 und Byte 1, Bit 0 jeweils den Zustand 0, wird dieser DP-Slave direkt vom DP-Master in den Data Exchange übernommen.
  • Seite 89: Free Module Mapping

    Einzelne Steckplätze der Soll-Konfiguration können deaktiviert werden, auf denen sich in der Ist-Konfiguration Module befinden. FMM ist eine Funktionalität von Yaskawa und wird ausschließlich von Yaskawa Modulen unterstützt. Per default ist FMM deaktiviert. Für den Einsatz des FMM-Mappings müssen Sie den CPU-Parameter "Free Module Mapping"...
  • Seite 90: Konfiguration

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung produktspezifische CPU-Parameter > Free Module Mapping 4.9.1.2 FMM-Konfiguration Konfiguration Das Mapping der Module wird als Konfiguration durch den 64Byte großen Datensatz 0x7F bestimmt. Der Datensatz wird remanent in der CPU gespeichert. Der Datensatz muss vom Anwenderprogramm mittels Schreibbefehl an die CPU übergeben werden.
  • Seite 91: Beispiele

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung produktspezifische CPU-Parameter > Free Module Mapping 4.9.1.3 Beispiele (1): Soll-Konfiguration Slot soll Slot - Das Mapping bezieht sich immer auf den Steckplatz (Slot) der Soll-Konfigura- soll tion. Ausgehend von der Soll-Konfiguration soll an nachfolgenden Beispielen gezeigt werden, wie die Mapping-Werte für die Hardware-Varianten zu ermitteln sind.
  • Seite 92 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung produktspezifische CPU-Parameter > Free Module Mapping Variante 2: Vertauschte Slots und es fehlen Module (1): Soll-Konfiguration Slot Slot Datensatz 0x7F soll (2): Ist-Konfiguration Byte Mapping 0x01 0xFF 0x02 0x03 0x04 0xFF Bestimmung der Mapping-Werte von Datensatz 0x7F: Byte 0: Das Modul von Slot = 1 befindet sich in der Ist-Konfiguration auf Slot = 1 à...
  • Seite 93 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung produktspezifische CPU-Parameter > Free Module Mapping Variante 3: Module werden ignoriert (1): Soll-Konfiguration Slot Slot Datensatz 0x7F soll (2): Ist-Konfiguration Byte Mapping leer 0x00 leer 0x00 0x03 0x04 0x05 0x06 Bestimmung der Mapping-Werte von Datensatz 0x7F: Byte 0: Das Modul von Slot = 1 wird in der Ist-Konfiguration ignoriert à...
  • Seite 94: Zugriffseinstellungen

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einstellung produktspezifische CPU-Parameter > Zugriffseinstellungen 4.9.2 Zugriffseinstellungen Übersicht Mittels der "Zugriffseinstellung" können Sie den Zugriff auf Ports bzw. über Protokolle einschränken. Die CPU hat eine Geräte-Webseite integriert, die über den Reiter "Access Ä Kap. 4.11.1 "Geräte-Webseite Ways"...
  • Seite 95: Projekt Transferieren

    Die CPUs werden mit der MPI-Adresse 2 ausgeliefert. MPI-Programmierkabel Die MPI-Programmierkabel erhalten Sie in verschiedenen Varianten von Yaskawa. Die Kabel bieten einen RS232- bzw. USB-Anschluss für den PC und einen busfähigen RS485-Anschluss für die CPU. Aufgrund des RS485-Anschlusses dürfen Sie die MPI- Programmierkabel direkt auf einen an der RS485-Buchse schon gesteckten Stecker auf- stecken.
  • Seite 96 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Projekt transferieren > Transfer über MPI/PROFIBUS MPI-Programmierkabel Mit Schalter Abschlusswiderstand aktivieren MPI/PROFIBUS-Netz Vorgehensweise Transfer Verbinden Sie Ihren PC über ein MPI-Programmierkabel mit der MPI-Buchse Ihrer über MPI-Schnittstelle CPU. Laden Sie im Siemens SIMATIC Manager Ihr Projekt. Wählen Sie im Menü...
  • Seite 97: Vorgehensweise Transfer Über Profibus-Schnittstelle

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Projekt transferieren > Transfer über Ethernet Vorgehensweise Transfer über PROFIBUS-Schnitt- PROFIBUS-Funktionalität bereits aktiviert stelle Bei dieser CPU ist die PROFIBUS-Funktionalität bereits aktiviert und muss nicht mittels einer VSC aktiviert werden! Verbinden Sie Ihren PC über ein MPI-Programmierkabel mit der MPI(PB)-Buchse X3 Ihrer CPU.
  • Seite 98: Transfer Über Speicherkarte

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Projekt transferieren > Transfer über Speicherkarte Gehen Sie auf "Zielsystem è Laden in Baugruppe " es öffnet sich das Dialog- fenster "Zielbaugruppe auswählen". Wählen Sie die Zielbaugruppe aus und geben Sie als Teilnehmeradresse die IP-Adress-Parameter des entsprechenden Ethernet- Schnittstelle an.
  • Seite 99: Zugriff Auf Den Webserver

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite CPU 4.11 Zugriff auf den Webserver Übersicht Die CPU hat einen Web-Server integriert. Dieser bietet folgenden Zugriff: über Ethernet-PG/OP-Kanal – Geräte-Webseite der CPU – CPU OPC UA-Projekt – CPU WebVisu-Projekt über Ethernet-CP –...
  • Seite 100 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite CPU Name Value (Wert) Ordering Info 019-CEFPM00 Bestellnummer der CPU Serial Seriennummer der CPU Version 01V... Versionsnummer der CPU HW Revision CPU Hardware-Ausgabestand Software 3.0.9 CPU Firmware-Version Package Pb000333.pkb Dateiname für das Firmwareupdate Mit [Expert View] gelangen Sie in die erweiterte "Experten"-Übersicht.
  • Seite 101 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite CPU Card Information Speicherkarte Manufacture Year 2013 Size 470.75 MByte Free 468.98 MByte VSC Information VSC Product Number 955-C000M40 Informationen zur VSC VSC Product S/N 00002650 Memory Extension 256 kByte Profibus PB Master Active Feature Set Information...
  • Seite 102 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite CPU CP Firmware Information PROFINET-IO-Controller Bb000714 V2.2.4.0 Angaben für den Support PRODUCT ... PROFINET CP Name, Firmware-Version, Package V2.6.3 Px000320.pkg MX000335 V0.0.1.0 Angaben für den Support Diagnosis Address 8190 Diagnose-Adresse CPU Firmware Information File System...
  • Seite 103 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite CPU 4.11.1.1.1 Reiter: "OPC UA" Ab der CPU Firmware-Version V3.0.0 werden hier Informationen zum OPC UA-Projekt Ä Kap. 5 "Einsatz OPC UA" Seite 129 ausgegeben. Damit Ihre CPU ein OPC UA-Projekt verarbeiten kann, müssen Sie die Ä...
  • Seite 104 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite CPU Hardware configured – yes: Eine Hardware-Konfiguration als Voraussetzung für die OPC UA-Kommuni- kation ist geladen. Die Überprüfung der Hardware-Konfiguration auf ihre Gültig- keit erfolgt an anderer Stelle. – no: Eine Hardware-Konfiguration ist nicht geladen z.B.
  • Seite 105: Bedeutung

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite CPU General Information Feature – activated: Die WebVisu-Funktionalität ist aktiviert. – not activated: Die WebVisu-Funktionalität ist nicht aktiviert. Status Ä Kap. 4.11.1.1.2.1 – Hier wird der Status Ihres WebVisu-Projekts angezeigt. "Status der WebVisu"...
  • Seite 106 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite CPU Status Bedeutung no hardware configuration loaded In der Steuerung ist keine Hardware-Konfiguration geladen invalid configuration Ungültige WebVisu-Konfiguration internal error: filesystem Fehler beim Initialisieren des Dateisystems webvisu project file too large Fehler beim Laden des WebVisu-Projekts, Projektdatei zu groß...
  • Seite 107: Geräte-Webseite Ethernet-Cp

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite Ethernet-CP 4.11.1.2 Webseite bei angewähltem Modul Struktur Die Webseite ist dynamisch aufgebaut und richtet sich nach der Anzahl der an der CPU befindlichen Module. Die Webseite dient ausschließlich der Informationsausgabe. Die angezeigten Werte können nicht geändert werden.
  • Seite 108 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite Ethernet-CP 4.11.2.1 Webseite bei angewähltem CP Reiter: Info 019-CEFPM00 CP - Information Name Value (Wert) Ordering number 019-CEFPM00 Bestellnummer der CPU Serial Seriennummer der CPU Software V2.6.3 CP Firmware-Version Mit [Expert View] gelangen Sie in die erweiterte "Experten"-Übersicht.
  • Seite 109 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite Ethernet-CP Firmware Information Ethernet-CP Package File Name Px000320.pkg Package-Version Firmware File Name Bb000714 Firmware-Name Firmware Version 2.6.3 Firmware-Version ARM Processor Load Ethernet-CP Measurement Cycle Time 100 ms Angaben für den Support Last Value Average Of Last 10 Values Minimum Load...
  • Seite 110 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite Ethernet-CP 4.11.2.1.1 Reiter: "OPC UA" Ab der CPU Firmware-Version V3.0.0 werden hier Informationen zum OPC UA-Projekt Ä Kap. 5 "Einsatz OPC UA" Seite 129 ausgegeben. Damit Ihre CPU ein OPC UA-Projekt verarbeiten kann, müssen Sie die Ä...
  • Seite 111 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite Ethernet-CP Hardware configured – yes: Eine Hardware-Konfiguration als Voraussetzung für die OPC UA-Kommuni- kation ist geladen. Die Überprüfung der Hardware-Konfiguration auf ihre Gültig- keit erfolgt an anderer Stelle. – no: Eine Hardware-Konfiguration ist nicht geladen z.B.
  • Seite 112 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Zugriff auf den Webserver > Geräte-Webseite Ethernet-CP General Information Status Ä Kap. 4.11.1.1.2.1 – Hier wird der Status Ihres WebVisu-Projekts angezeigt. "Status der WebVisu" Seite 105 User authentication – activated: Benutzer-Authentifizierung ist aktiviert. Der Zugriff auf die WebVisu erfolgt über eine Anmeldung mittels Benutzername und Passwort.
  • Seite 113: Betriebszustände

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Betriebszustände > Übersicht 4.12 Betriebszustände 4.12.1 Übersicht Die CPU kennt 4 Betriebszustände: Betriebszustand STOP Betriebszustand ANLAUF (OB 100 - Neustart / OB 102 - Kaltstart *) Betriebszustand RUN Betriebszustand HALT In den Betriebszuständen ANLAUF und RUN können bestimmte Ereignisse auftreten, auf die das Systemprogramm reagieren muss.
  • Seite 114: Voraussetzung

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Betriebszustände > Übersicht RUN-LED an STOP-LED aus Betriebszustand HALT Die CPU bietet Ihnen die Möglichkeit bis zu 3 Haltepunkte zur Programmdiagnose einzu- setzen. Das Setzen und Löschen von Haltepunkten erfolgt in Ihrer Programmierumge- bung. Sobald ein Haltepunkt erreicht ist, können Sie schrittweise Ihre Befehlszeilen abar- beiten.
  • Seite 115: Funktionssicherheit

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Betriebszustände > Funktionssicherheit 4.12.2 Funktionssicherheit Die CPUs besitzen Sicherheitsmechanismen, wie einen Watchdog (100ms) und eine parametrierbare Zykluszeitüberwachung (parametrierbar min. 1ms), die im Fehlerfall die CPU stoppen bzw. einen RESET auf der CPU durchführen und diese in einen definierten STOP-Zustand versetzen.
  • Seite 116: Urlöschen

    ST-LED. Geht die ST-LED in Dauerlicht über, ist der Urlöschvorgang abgeschlossen. Funktionalitäten mittels Sollte eine VSC-Speicherkarte von Yaskawa gesteckt sein, so werden nach Urlöschen VSC aktivieren die entsprechenden Funktionalitäten automatisch aktiviert. Ä "VSD" Seite 122 Ä Kap.
  • Seite 117: Firmwareupdate

    Einsatz CPU 019-CEFPM00 Firmwareupdate 4.14 Firmwareupdate Übersicht Die aktuellsten Firmwarestände finden Sie im "Download Center" von www.yaskawa.eu.com unter "Firmware 019-CEFPM00" . Für das Firmwareupdate haben Sie folgende Möglichkeiten: Firmwareupdate online - ab FW V2.6.0 Ä Kap. 4.14.1 "Firmwareupdate online" Seite 118 –...
  • Seite 118: Firmwareupdate Online

    Aktuelle Firmware auf Die aktuellsten Firmwarestände finden Sie im "Download Center" von www.yaskawa.eu.com www.yaskawa.eu.com unter "Firmware 019-CEFPM00" Beispielsweise ist für den Firm- wareupdate der CPU 019-CEFPM00 und ihrer Komponenten für den Ausgabestand 01 folgende Datei erforderlich: CPU 019PN, Ausgabestand 01: Pb000333.pkb VORSICHT! Beim Aufspielen einer neuen Firmware ist äußerste Vorsicht geboten.
  • Seite 119: Firmwareupdate Mittels Speicherkarte

    über pkg-Dateien zu erfolgen. Näheres hierzu finden Sie im entspre- chenden Handbuch zu Ihrer CPU-Version. Firmware laden und auf Gehen Sie in das "Download Center" von www.yaskawa.eu.com. Speicherkarte übertragen Laden Sie unter "Firmware 019-CEFPM00" die entsprechende zip-Datei für Ihre CPU auf Ihren PC.
  • Seite 120 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Firmwareupdate > Firmwareupdate mittels Speicherkarte Firmware von Speicher- karte in CPU übertragen Bringen Sie den Betriebsartenschalter Ihrer CPU in Stellung STOP. Schalten Sie die Spannungsversorgung aus. Stecken Sie die Speicherkarte mit der Firmware-Datei in die CPU. Achten Sie hierbei auf die Steckrichtung der Speicherkarte.
  • Seite 121: Rücksetzen Auf Werkseinstellung

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Rücksetzen auf Werkseinstellung 4.15 Rücksetzen auf Werkseinstellung Vorgehensweise Die folgende Vorgehensweise löscht das interne RAM der CPU vollständig und bringt diese zurück in den Auslieferungszustand. Bitte beachten Sie, dass hierbei auch die MPI-Adresse auf 2 und die IP-Adresse des Ethernet-PG/OP-Kanals auf 0.0.0.0 zurückgestellt wird! Sie können auch das Rücksetzen auf Werkseinstellung mit dem Kommando FACTORY_RESET ausführen.
  • Seite 122: Einsatz Speichermedien - Vsd, Vsc

    Ä Kap. 4.13 "Urlöschen" Seite 116 zuführen. Bitte beachten Sie bei dieser CPU, dass WebVisu- und OPC UA-Projekte ausschließlich mit der SD-Card (955-0000000) von Yaskawa möglich sind. Diese muss gesteckt und aktiviert sein! Zur Vermeidung von Fehlfunktionen sollten Sie Speicherkarten von Yaskawa einsetzen.
  • Seite 123 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Einsatz Speichermedien - VSD, VSC Die VSC ist eine VSD mit der Möglichkeit zur Freischaltung optionaler Funktionen (FSCs). In dieser CPU sind alle aktuell verfügbaren Funktionen bereits freigeschaltet. Die aktuell aktivierten Funktionalitäten können Sie sich über die Webseite anzeigen lassen. Ä...
  • Seite 124: Erweiterter Know-How-Schutz

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Erweiterter Know-how-Schutz 4.17 Erweiterter Know-how-Schutz Übersicht Bitte beachten Sie, dass diese Funktionalität vom Siemens TIA Portal nicht unterstützt wird! Neben dem "Standard" Know-how-Schutz besitzen die CPUs einen "erweiterten" Know- how-Schutz, der einen sicheren Baustein-Schutz vor Zugriff Dritter bietet. Standard-Schutz –...
  • Seite 125: Cmd - Autobefehle

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 CMD - Autobefehle Einsatz von geschützten Da beim Auslesen eines "protected" Bausteins aus der CPU die Symbol-Bezeichnungen Bausteinen fehlen, ist es ratsam dem Endanwender die "Bausteinhüllen" zur Verfügung zu stellen. Erstellen Sie hierzu aus allen geschützten Bausteinen ein Projekt. Löschen Sie aus diesen Bausteinen alle Netzwerke, so dass diese ausschließlich die Variablen-Definiti- onen in der entsprechenden Symbolik beinhalten.
  • Seite 126 System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 CMD - Autobefehle Kommando Beschreibung Diagnoseeintrag SET_NETWORK Mit diesem Kommando können Sie die IP-Parameter für den 0xE80E Ethernet-PG/OP-Kanal einstellen. Die IP-Parameter sind in der Reihenfolge IP-Adresse, Subnetz-Maske und Gateway jeweils getrennt durch ein Komma im Format von x.x.x.x einzugeben. Wird kein Gateway verwendet, tragen Sie die IP-Adresse als Gateway ein.
  • Seite 127: Mit Testfunktionen Variablen Steuern Und Beobachten

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Mit Testfunktionen Variablen steuern und beobachten DIAGBUF Diagnosebuffer der CPU als "diagbuff.txt" speichern (0xE80B) CMD_END Kennzeichnet das Ende der Befehlsliste (0xE802) ... beliebiger Text ... Texte nach dem CMD_END werden nicht mehr ausgewertet. Die Parameter IP-Adresse, Subnetz-Maske und Gateway erhalten Sie von Ihrem Systemadministrator.
  • Seite 128: Diagnose-Einträge

    System SLIO Einsatz CPU 019-CEFPM00 Diagnose-Einträge "Zielsystem Diese Testfunktion gibt den Zustand eines beliebigen Operanden (Eingänge, Ausgänge, è Variablen beobachten/ Merker, Datenwort, Zähler oder Zeiten) am Ende einer Programmbearbeitung an. Diese steuern" Informationen werden aus dem entsprechenden Bereich der ausgesuchten Operanden entnommen.
  • Seite 129: Einsatz Opc Ua

    V1.8.6 möglich. Da ein OPC UA-Projekt nur von Speicherkarte ablauffähig ist, muss bei dieser CPU für OPC-UA die SD-Card (955-0000000) von Yaskawa gesteckt und aktiviert sein! Ä Kap. 4.16 "Einsatz Speichermedien - VSD, VSC" Seite 122 Falls die Speicherkarte kurzzeitig entnommen wird, leuchtet die SF-LED. Hiermit wird angezeigt, dass ein Feature fehlt und der OPC UA-Server wird nach 72 Stunden beendet.
  • Seite 130: Grundlagen Opc Ua

    System SLIO Einsatz OPC UA Grundlagen OPC UA > OPC UA Voraussetzung SPEED7 Studio ab Version V1.8.6 – Die Funktionalität für die OPC UA-Konfiguration ist im SPEED7 Studio integriert. Siemens SIMATIC Manager ab Version V5.5 und SPEED7 Studio ab Version V1.8.6 –...
  • Seite 131 Mittels der OPC UA-Konfiguration sind die Variablen bzw. die Inhalte zu definieren, welche ein OPC UA-Server bereitstellen soll Die OPC UA-Konfiguration erfolgt über ein externes Tool wie z.B. für CPUs von Yaskawa der OPC UA Configurator. OPC UA-Client OPC UA-Clients sind Programme mit folgender Funktionalität: Lese- bzw.
  • Seite 132: Informationsmodellierung

    System SLIO Einsatz OPC UA Grundlagen OPC UA > Informationsmodellierung 5.2.2 Informationsmodellierung Informationsmodell Für die Beschreibung von Geräten und deren Daten werden Informationsmodelle ver- wendet. Als Basis dient die Kernspezifikation. In der Kernspezifikation wird die Struktur des Adressbereichs und die der Dienste beschrieben wie beispielsweise die Eintritts- punkte für die Clients in den Adressraum eines OPC UA-Servers.
  • Seite 133 System SLIO Einsatz OPC UA Grundlagen OPC UA > Informationsmodellierung Query Service Set – Dienste für Suchanfragen im Adressraum. Attribute Service Set – Dienste für den Zugriff auf Attribute von Knoten. Method Service Set – Dienst für den Aufruf einer Methode eines Objektes. MonitoredItem Service Set –...
  • Seite 134: Opc Ua-Datentypen Und Deren Konvertierung

    System SLIO Einsatz OPC UA Grundlagen OPC UA > OPC UA-Datentypen und deren Konvertierung 5.2.3 OPC UA-Datentypen und deren Konvertierung Siemens S7-Datentypen werden im Namensraum über SPEED7 SPS OPC UA-Daten- typen abgebildet. Siemens S7-Datentypen stimmen nicht immer mit den OPC UA-Built-in- Datentypen überein.
  • Seite 135: Integriertes Sicherheitskonzept

    System SLIO Einsatz OPC UA Grundlagen OPC UA > Integriertes Sicherheitskonzept Besonderheiten String – Der Datentyp STRING ist in Siemens S7 ein Byte-Array, in dem in den ersten 2 Bytes die maximale Länge und die aktuelle Länge gespeichert sind. In den anderen Bytes wird die Zeichenfolge gespeichert.
  • Seite 136 System SLIO Einsatz OPC UA Grundlagen OPC UA > Integriertes Sicherheitskonzept Sicherheitsmechanismen Prüfung der Identität von OPC UA-Server und -Clients. in OPC UA Prüfung der Identität der Anwender. Signierter und verschlüsselter Datenaustausch zwischen OPC UA-Server und - Clients. In den Verbindungs-Einstellungen im OPC UA Configurator können Sie vorgeben, wie sich ein Benutzer eines OPC UA-Clients für den Zugriff auf den OPC UA-Server legi- timieren muss.
  • Seite 137: Verschlüsseln

    System SLIO Einsatz OPC UA Grundlagen OPC UA > Integriertes Sicherheitskonzept Selbst signiertes Zertifikat – Jeder Teilnehmer erzeugt sein eigenes Zertifikat und signiert es. – Selbst signierte Zertifikate sind in die CPU zu übertragen. – Aus einem selbst signierten Zertifikat können keine neuen Zertifikate abgeleitet werden.
  • Seite 138: Opc Ua-Funktionalität Aktivieren

    Damit Ihre CPU ein OPC UA-Projekt verarbeiten kann, müssen Sie die OPC UA-Funktio- nalität aktivieren. Da ein OPC UA-Projekt nur von Speicherkarte ablauffähig ist, muss bei dieser CPU für OPC-UA die SD-Card (955-0000000) von Yaskawa gesteckt und aktiviert sein! Stecken Sie in Ihre CPU die SD-Card (955-0000000). Ä Kap. 4.16 "Einsatz Spei- chermedien - VSD, VSC"...
  • Seite 139: Einsatz Im Speed7 Studio

    OPC UA Configurator im Siemens SIMATIC Manager als externes Tool zu registrieren. Die aktuellste Version des SPEED7 Studio finden Sie im "Download Center" von www.yaskawa.eu.com. Zur Installation doppelklicken Sie auf das Installationspro- gramm und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
  • Seite 140 Sie können eine 30-Tage-Demoversion nutzen oder eine Lizenz aktivieren. Um SPEED7 Studio ohne Einschränkungen verwenden zu können, benötigen Sie eine Lizenz, die Sie von Ihrer Landesvertretung von Yaskawa erhalten. Wenn der PC, auf dem Sie SPEED7 Studio verwenden möchten, mit dem Internet verbunden ist, können Sie die Lizenz online aktivieren.
  • Seite 141: Schritte Der Opc Ua-Konfiguration

    System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz im Siemens SIMATIC Manager > Schritte der OPC UA-Konfiguration Selektieren Sie im Siemens "SIMATIC Manager" , in welchem das SPEED7 Studio als OPC UA Configurator registriert werden soll. Klicken Sie auf "Start" . In die Windows-Registrierung wird das SPEED7 Studio als ð...
  • Seite 142: Einsatz Im Siemens Tia Portal

    OPC UA Configurator im Siemens TIA Portal als externes Tool zu registrieren. Die aktuellste Version des SPEED7 Studio finden Sie im "Download Center" von www.yaskawa.eu.com. Zur Installation doppelklicken Sie auf das Installationspro- gramm und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
  • Seite 143 Sie können eine 30-Tage-Demoversion nutzen oder eine Lizenz aktivieren. Um SPEED7 Studio ohne Einschränkungen verwenden zu können, benötigen Sie eine Lizenz, die Sie von Ihrer Landesvertretung von Yaskawa erhalten. Wenn der PC, auf dem Sie SPEED7 Studio verwenden möchten, mit dem Internet verbunden ist, können Sie die Lizenz online aktivieren.
  • Seite 144: Schritte Der Opc Ua-Konfiguration

    System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz im Siemens TIA Portal > Schritte der OPC UA-Konfiguration Selektieren Sie "TIA Portal" , in welchem das SPEED7 Studio als OPC UA Configurator registriert werden soll. Klicken Sie auf "Start" . In die Windows-Registrierung wird das SPEED7 Studio als ð...
  • Seite 145 System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz im Siemens TIA Portal > Schritte der OPC UA-Konfiguration Sofern noch nicht bestätigt erhalten Sie jetzt eine Zugriffsabfrage im TIA Portal. Bitte beachten Sie, dass softwarebedingt die Zugriffsabfrage nicht im Vordergrund erscheint. Für die Anzeige der Zugriffsabfrage müssen Sie wieder das Siemens TIA Portal in den Vordergrund bringen.
  • Seite 146: Einsatz Opc Ua Configurator

    System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz OPC UA Configurator > OPC UA Configurator 5.7 Einsatz OPC UA Configurator 5.7.1 OPC UA Configurator Die Benutzeroberfläche des OPC UA Configurator unterteilt sich in folgende Bereiche: Menüleiste Symbolleiste Projektbaum Arbeitsbereich Ausgabebereich Menüleiste In der Menüleiste finden Sie einige allgemeine Befehle zum OPC UA Configurator. Wei- tere Befehle sind über Kontextmenüs mit der rechten Maustaste aufrufbar, z.B.
  • Seite 147: Arbeitsbereich

    System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz OPC UA Configurator > Projektbaum Arbeitsbereich Im Arbeitsbereich können Sie die Einstellungen in folgenden Bereichen der OPC UA- Konfiguration bearbeiten: Geräteeigenschaften - Allgemein – Informationen über die CPU wie z.B. Gerätename, Bezeichnung und Firmware- Stand.
  • Seite 148: Geräteeigenschaften

    System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz OPC UA Configurator > Geräteeigenschaften Einstellungen und OPC UA-Konfiguration bearbeiten Geräteeigenschaften Geräteeigenschaften Gerätename und Kommentar bearbeiten Ä Kap. 5.7.3.2 "Allgemeine Geräteeigenschaften" Seite 148 Ä Kap. 5.7.3.3 "Kommuni- Kommunikationseinstellungen vornehmen kationseinstellungen" Seite 149 Ä Kap. 5.7.3.4 "Server-Konfigura- OPC UA-Konfiguration erstellen tion"...
  • Seite 149: Kommunikationseinstellungen

    System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz OPC UA Configurator > Geräteeigenschaften Klicken Sie in das Eingabefeld und geben Sie einen beliebigen Kommentar, z.B. eine Anmerkung oder Erklärung ein. Mit der Taste [Enter] können Sie eine neue Zeile in das Eingabefeld einfügen. 5.7.3.3 Kommunikationseinstellungen Mit den Kommunikationseinstellungen konfigurieren Sie die Schnittstelle zu Ihrer Zielsta-...
  • Seite 150: Server-Konfiguration

    System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz OPC UA Configurator > Geräteeigenschaften Um weitere Einstellungen der Schnittstelle vorzunehmen, klicken Sie auf "Schnittstelle konfigurieren" . ð Das Dialogfenster "Eigenschaften der Schnittstelle" öffnet sich. Um zu überprüfen, ob mit den gewählten Kommunikationseinstellungen eine Ver- bindung zwischen Programmiergerät und Steuerung zustande kommt, klicken Sie auf "Verbindung prüfen"...
  • Seite 151: Servereinstellungen - Verbindung

    System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz OPC UA Configurator > Servereinstellungen - Verbindung 5.7.4 Servereinstellungen - Verbindung Hier können Sie die Verbindungseinstellungen des OPC UA-Servers vornehmen. Klicken Sie im Projektbaum unter "OPC UA-Konfiguration" auf "Servereinstellungen" . ð Der Editor der "Servereinstellungen" öffnet sich. Wählen Sie den Bereich "Verbindung"...
  • Seite 152: Servereinstellungen - Zertifikat

    System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz OPC UA Configurator > Servereinstellungen - Zertifikat Verschlüsselung: "Sign" – Endpoint sichert die Integrität der Daten durch Signieren. "SignAndEncrypt" – Endpoint sichert die Integrität und Vertraulichkeit der Daten durch Signieren und Verschlüsseln. "Both" – Der OPC UA-Server bietet beide Verschlüsselungsmethoden "Sign"...
  • Seite 153: Zertifikat Importieren

    System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz OPC UA Configurator > Datenzugriff Zertifikat anzeigen Klicken Sie auf , um Informationen zum aktuellen Zertifikat anzuzeigen. ð Das Dialogfenster " Zertifikat" öffnet sich. Zertifikat exportieren Sie können das aktuelle Zertifikat exportieren, um es z.B. auf verschiedenen Computern zu verwenden.
  • Seite 154: Benutzerverwaltung

    System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz OPC UA Configurator > Benutzerverwaltung Klicken Sie auf oder aktivieren Sie "Filteränderungen sofort anwenden" . ð Die Ergebnistabelle wird mit den Filtereinstellungen aktualisiert. Ergebnis Wählen Sie in der Ergebnistabelle die Variablen aus, die in der OPC UA-Konfiguration verwendet werden sollen.
  • Seite 155: Rollenverwaltung

    System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz OPC UA Configurator > Rollenverwaltung Benutzer hinzufügen Klicken Sie auf Geben Sie den gewünschten Benutzernamen in das Eingabefeld "Name" ein. Geben Sie ein Passwort in das Eingabefeld "Passwort" ein und wiederholen Sie die Eingabe unter "Passwortwiederholung" . Wählen Sie eine Rolle für den Benutzer.
  • Seite 156: Ausgabe

    System SLIO Einsatz OPC UA Einsatz OPC UA Configurator > Ausgabe 5.7.9 Ausgabe Im Fenster "Ausgabe" werden Informationen zu ausgeführten Aktivitäten und Hintergrun- doperationen angezeigt. (1) Alle Meldungen im Ausgabefenster löschen HB300 | CPU | 019-CEFPM00 | de | 22-30...
  • Seite 157: Einsatz Webvisu - Web-Visualisierung

    V1.7.0 möglich. Da ein WebVisu-Projekt nur von Speicherkarte ablauffähig ist, muss bei dieser CPU für WebVisu die SD-Card (955-0000000) von Yaskawa gesteckt und aktiviert sein! Ä Kap. 4.16 "Einsatz Speichermedien - VSD, VSC" Seite 122 Falls die Speicherkarte kurzzeitig entnommen wird, leuchtet die SF-LED. Hiermit wird angezeigt, dass ein Feature fehlt und die WebVisu wird nach 72 Stunden beendet.
  • Seite 158: Arbeitsumgebung

    System SLIO Einsatz WebVisu - Web-Visualisierung WebVisu-Editor > WebVisu-Projekt erstellen 6.1.1 Arbeitsumgebung (1) Symbolleiste (2) Editor-Fläche (3) Statusleiste (4) Katalog (5) Eigenschaftsfenster (1) Symbolleiste In der Symbolleiste finden Sie wichtige Befehle zum Arbeiten mit dem WebVisu-Editor. (2) Editor-Fläche Die Editor-Fläche ist Ihr Arbeitsbereich. Hier können Sie Texte und Grafikobjekte plat- zieren und bearbeiten.
  • Seite 159 System SLIO Einsatz WebVisu - Web-Visualisierung WebVisu-Editor > WebVisu-Projekt erstellen Klicken Sie im "Projektbaum" auf ihre CPU und wählen Sie "Kontextmenü è Geräteeigenschaften". ð Es öffnen sich die "Geräteeigenschaften Ihrer CPU" . Klicken Sie hier auf "WebVisu Konfiguration" ð In diesem Einstellfenster können Sie ein WebVisu-Projekt für Ihre CPU anlegen. Zum Anlegen eines WebVisu-Projekts klicken Sie auf [ WebVisu hinzufügen].
  • Seite 160: Webvisu-Funktionalität Aktivieren

    Damit Ihre CPU ein WebVisu-Projekt verarbeiten kann, müssen Sie die WebVisu-Funktio- nalität aktivieren. Da ein WebVisu-Projekt nur von Speicherkarte ablauffähig ist, muss bei dieser CPU für WebVisu die SD-Card (955-0000000) von Yaskawa gesteckt und aktiviert sein! Stecken Sie in Ihre CPU die SD-Card (955-0000000). Ä Kap. 4.16 "Einsatz Spei- chermedien - VSD, VSC"...
  • Seite 161: Zugriff Auf Die Webvisu

    System SLIO Einsatz WebVisu - Web-Visualisierung Zugriff auf die WebVisu > Status der WebVisu Sofern Sie mit ihrer CPU online verbunden sind, können Sie mit "AG è Alles übertragen" Ihr Projekt in die CPU übertragen. ð Hierbei wird die Projektierung in die CPU und das WebVisu-Projekt auf die Speicherkarte übertragen.
  • Seite 162: Einsatz Ptp-Kommunikation

    System SLIO Einsatz PtP-Kommunikation Schnelleinstieg Einsatz PtP-Kommunikation 7.1 Schnelleinstieg Allgemein Die CPU besitzt eine RS485-Schnittstelle, die standardmäßig auf PtP-Kommunikation (point to point) eingestellt ist. Dies ermöglicht die serielle Prozessankopplung zu ver- schiedenen Ziel- oder Quellsystemen. Protokolle Unterstützt werden die Protokolle bzw. Prozeduren ASCII, STX/ETX, 3964R, USS und Modbus.
  • Seite 163: Prinzip Der Datenübertragung

    System SLIO Einsatz PtP-Kommunikation Prinzip der Datenübertragung 7.2 Prinzip der Datenübertragung RS485-PtP-Kommunika- Die Datenübertragung wird zur Laufzeit über FC/SFCs gehandhabt. Das Prinzip der tion Datenübertragung ist für alle Protokolle identisch und soll hier kurz gezeigt werden. Daten, die von der CPU in den entsprechenden Datenkanal geschrieben werden, werden in einen FIFO-Sendepuffer (first in first out) mit einer Größe von 2x1024Byte abgelegt und von dort über die Schnittstelle ausgegeben.
  • Seite 164: Einsatz Der Rs485-Schnittstelle Für Ptp

    System SLIO Einsatz PtP-Kommunikation Einsatz der RS485-Schnittstelle für PtP 7.3 Einsatz der RS485-Schnittstelle für PtP Eigenschaften RS485 Logische Zustände als Spannungsdifferenz zwischen 2 verdrillten Adern Serielle Busverbindung in Zweidrahttechnik im Halbduplex-Verfahren Datenübertragung bis 500m Entfernung Datenübertragungsrate bis 115,2kBit/s RS485 9polige SubD-Buchse RS485 n.c.
  • Seite 165: Parametrierung

    System SLIO Einsatz PtP-Kommunikation Protokolle und Prozeduren *) Verwenden Sie für einen störungsfreien Datenverkehr einen Abschlusswiderstand von ca. 120 7.4 Parametrierung 7.4.1 FC/SFC 216 - SER_CFG - Parametrierung PtP Die Parametrierung erfolgt zur Laufzeit unter Einsatz des FC/SFC 216 (SER_CFG). Hierbei sind die Parameter für STX/ETX, 3964R, USS und Modbus in einem DB abzu- legen.
  • Seite 166 System SLIO Einsatz PtP-Kommunikation Protokolle und Prozeduren ASCII Die Datenkommunikation via ASCII ist die einfachste Form der Kommunikation. Die Zei- chen werden 1 zu 1 übergeben. Bei ASCII werden je Zyklus mit dem Lese-FC/SFC die zum Zeitpunkt des Aufrufs im Puffer enthaltenen Daten im parametrierten Empfangsda- tenbaustein abgelegt.
  • Seite 167 System SLIO Einsatz PtP-Kommunikation Protokolle und Prozeduren 3964 Die Prozedur 3964R steuert die Datenübertragung bei einer Punkt-zu-Punkt-Kopplung zwischen der CPU und einem Kommunikationspartner. Die Prozedur fügt bei der Daten- übertragung den Nutzdaten Steuerzeichen hinzu. Durch diese Steuerzeichen kann der Kommunikationspartner kontrollieren, ob die Daten vollständig und fehlerfrei bei ihm angekommen sind.
  • Seite 168 System SLIO Einsatz PtP-Kommunikation Protokolle und Prozeduren Es gilt: Am Bus können 1 Master und max. 31 Slaves angebunden sein. Die einzelnen Slaves werden vom Master über ein Adresszeichen im Telegramm angewählt. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den Master im Halbduplex-Betrieb. Nach einem Sende-Auftrag ist das Quittungstelegramm durch Aufruf des FC/SFC 218 SER_RCV auszulesen.
  • Seite 169: Unterstützte Modbus-Protokolle

    System SLIO Einsatz PtP-Kommunikation Protokolle und Prozeduren Nach einer Anforderung vom Master wartet dieser solange auf die Antwort des Slaves, bis eine einstellbare Wartezeit abgelaufen ist. Während des Wartens ist eine Kommunikation mit einem anderen Slave nicht möglich. Nach einem Sende-Auftrag ist das Quittungstelegramm durch Aufruf des FC/SFC 218 SER_RCV auszulesen.
  • Seite 170: Modbus - Funktionscodes

    System SLIO Einsatz PtP-Kommunikation Modbus - Funktionscodes 7.7 Modbus - Funktionscodes Namenskonventionen Für Modbus gibt es Namenskonventionen, die hier kurz aufgeführt sind: Modbus unterscheidet zwischen Bit- und Wortzugriff; Bits = "Coils" und Worte = "Register". Bit-Eingänge werden als "Input-Status" bezeichnet und Bit-Ausgänge als "Coil- Status".
  • Seite 171: Beschreibung

    System SLIO Einsatz PtP-Kommunikation Modbus - Funktionscodes Code Befehl Beschreibung Read n Bits n Bit lesen von Master-Ausgabe-Bereich 0x Read n Bits n Bit lesen von Master-Eingabe-Bereich 1x Read n Words n Worte lesen von Master-Ausgabe-Bereich 4x Read n Words n Worte lesen von Master-Eingabe-Bereich 3x Write 1 Bit 1 Bit schreiben in Master-Ausgabe-Bereich 0x...
  • Seite 172 System SLIO Einsatz PtP-Kommunikation Modbus - Funktionscodes Kommandotelegramm Slave-Adresse Funktions-Code Adresse 1. Bit Anzahl der Bits Prüfsumme CRC/LRC 1Byte 1Byte 1Wort 1Wort 1Wort Antworttelegramm Slave-Adresse Funktions- Anzahl der Daten 1. Byte Daten 2. Byte Prüfsumme Code gelesenen CRC/LRC Bytes 1Byte 1Byte 1Byte 1Byte...
  • Seite 173 System SLIO Einsatz PtP-Kommunikation Modbus - Funktionscodes Write 1 Bit 05h Code 05h: 1 Bit schreiben in Master-Ausgabe-Bereich 0x Eine Zustandsänderung erfolgt unter "Zustand Bit" mit folgenden Werten: "Zustand Bit" = 0000h ® Bit = 0 "Zustand Bit" = FF00h ® Bit = 1 Kommandotelegramm Slave-Adresse Funktions-Code...
  • Seite 174 System SLIO Einsatz PtP-Kommunikation Modbus - Funktionscodes Write n Bits 0Fh Code 0Fh: n Bit schreiben in Master-Ausgabe-Bereich 0x Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Bits zusätzlich in Byte anzugeben sind. Kommandotelegramm Slave- Funktions- Adresse 1. Anzahl der Anzahl der Daten 1.
  • Seite 175: Einsatz Profibus-Kommunikation

    System SLIO Einsatz PROFIBUS-Kommunikation Übersicht Einsatz PROFIBUS-Kommunikation 8.1 Übersicht PROFIBUS-Funktionalität bereits aktiviert Bei dieser CPU ist die PROFIBUS-Funktionalität bereits aktiviert und muss nicht mittels einer VSC aktiviert werden! PROFIBUS-DP PROFIBUS ist ein international offener und serieller Feldbus-Standard für Gebäude-, Fertigungs- und Prozessautomatisierung im unteren (Sensor-/ Aktor-Ebene) bis mitt- leren Leistungsbereich (Prozessebene).
  • Seite 176: Schnelleinstieg

    System SLIO Einsatz PROFIBUS-Kommunikation Hardware-Konfiguration - CPU Im deaktivierten Zustand arbeitet die PROFIBUS-Schnittstelle als passiver DP-Slave mit folgenden Eigenschaften: Die PROFIBUS-Schnittstelle wird zum "passiven" PROFIBUS-Teilnehmer, d.h. sie ist am Token-Umlauf nicht beteiligt. Busumlaufzeiten werden nicht beeinflusst. S7-Routing ist nicht möglich. 8.2 Schnelleinstieg Übersicht Der PROFIBUS-DP-Master ist im Hardware-Konfigurator zu projektieren.
  • Seite 177 System SLIO Einsatz PROFIBUS-Kommunikation Hardware-Konfiguration - CPU Vorgehensweise Mit dem Siemens SIMATIC Manager sind folgende Schritte durchzuführen: Starten Sie den Hardware-Konfigurator von Siemens mit einem neuen Projekt. Fügen Sie aus dem Hardware-Katalog eine Profilschiene ein. Platzieren Sie auf "Slot" -Nummer 2 die CPU 317-2PN/DP (6ES7 317-2EK14-0AB0 V3.2).
  • Seite 178: Einsatz Als Profibus-Dp-Master

    System SLIO Einsatz PROFIBUS-Kommunikation Einsatz als PROFIBUS-DP-Master 8.4 Einsatz als PROFIBUS-DP-Master Voraussetzung Die zuvor beschriebene Hardware-Konfiguration ist durchgeführt. Vorgehensweise Öffnen Sie den Eigenschaften-Dialog der DP-Schnittstelle, indem Sie auf "MPI/DP" doppelklicken. Stellen Sie unter Schnittstelle: Typ "PROFIBUS" ein. Vernetzen Sie mit PROFIBUS und geben Sie eine Adresse (vorzugsweise 2) vor. Schließen Sie Ihre Eingabe mit [OK] ab.
  • Seite 179: Einsatz Als Profibus-Dp-Slave

    System SLIO Einsatz PROFIBUS-Kommunikation Einsatz als PROFIBUS-DP-Slave 8.5 Einsatz als PROFIBUS-DP-Slave Schnelleinstieg Nachfolgend ist der Einsatz des PROFIBUS-Teils als "intelligenter" DP-Slave an Master- Systemen beschrieben, welche ausschließlich im Siemens SIMATIC Manager projektiert werden können. Folgende Schritte sind hierzu erforderlich: Projektieren Sie eine Station mit einer CPU mit der Betriebsart DP-Slave. Vernetzen Sie mit PROFIBUS und konfigurieren Sie die Ein-/Ausgabe-Bereiche für die Slave-Seite.
  • Seite 180 System SLIO Einsatz PROFIBUS-Kommunikation Einsatz als PROFIBUS-DP-Slave Vernetzen Sie mit PROFIBUS und geben Sie eine Adresse (z.B. 2) vor. Schließen Sie Ihre Eingabe mit [OK] ab. Stellen Sie unter Betriebsart "DP-Master" ein und schließen Sie den Dialog mit [OK]. Binden Sie an das Master-System Ihr Slave-System an, indem Sie die "CPU 31x" aus dem Hardware-Katalog unter Bereits projektierte Stationen auf das Master- System ziehen, Ihr Slave-System auswählen und ankoppeln.
  • Seite 181: Diagnosefunktionen

    System SLIO Einsatz PROFIBUS-Kommunikation Einsatz als PROFIBUS-DP-Slave > Diagnosefunktionen 8.5.1 Diagnosefunktionen Übersicht Die umfangreichen Diagnosefunktionen von PROFIBUS-DP ermöglichen eine schnelle Fehlerlokalisierung. Die Diagnosemeldungen werden über den Bus übertragen und beim Master zusammengefasst. Die CPU in der Betriebsart DP-Slave sendet auf Anforderung vom Master oder im Fehlerfall Diagnosedaten.
  • Seite 182 System SLIO Einsatz PROFIBUS-Kommunikation Einsatz als PROFIBUS-DP-Slave > Diagnosefunktionen Norm-Diagnosedaten Nähere Angaben zum Aufbau der Slave-Normdiagnose-Daten finden Sie in den Norm- schriften der PROFIBUS Nutzer Organisation. Die Slave-Normdiagnosedaten haben fol- genden Aufbau: Byte Bit 7 ... Bit 0 Bit 0: fest auf 0 Bit 1: Slave nicht bereit für Datenaustausch Bit 2: Konfigurationsdaten stimmen nicht überein Bit 3: Slave hat externe Diagnosedaten...
  • Seite 183 System SLIO Einsatz PROFIBUS-Kommunikation Einsatz als PROFIBUS-DP-Slave > Diagnosefunktionen Gerätebezogene Diagno- Die gerätebezogenen Diagnosedaten geben detaillierte Auskunft über den Slave und die sedaten Peripherie-Module. Die Länge der gerätebezogenen Diagnosedaten ist fest auf 10Byte eingestellt. Byte Bit 7 ... Bit 0 Bit 0 ...
  • Seite 184: Profibus-Aufbaurichtlinien

    System SLIO Einsatz PROFIBUS-Kommunikation PROFIBUS-Aufbaurichtlinien 8.6 PROFIBUS-Aufbaurichtlinien PROFIBUS allgemein Ein PROFIBUS-DP-Netz darf nur in Linienstruktur aufgebaut werden. PROFIBUS-DP besteht aus mindestens einem Segment mit mindestens einem Master und einem Slave. Ein Master ist immer in Verbindung mit einer CPU einzusetzen. PROFIBUS unterstützt max.
  • Seite 185 EasyConn Busanschluss- stecker In PROFIBUS werden alle Teilnehmer parallel verdrahtet. Hierzu ist das Buskabel durch- zuschleifen. Unter der Best.-Nr. 972-0DP10 erhalten Sie von Yaskawa den Stecker "EasyConn". Dies ist ein Busanschlussstecker mit zuschaltbarem Abschlusswiderstand und integrierter Busdiagnose. Maße in mm 0°...
  • Seite 186: Inbetriebnahme Und Anlaufverhalten

    System SLIO Einsatz PROFIBUS-Kommunikation Inbetriebnahme und Anlaufverhalten Verdrahtung [1] Einstellung für 1./letzter Bus-Teilnehmer [2] Einstellung für jeden weiteren Busteilnehmer VORSICHT! Der Abschlusswiderstand wird nur wirksam, wenn der Stecker an einem Bus-Teilnehmer gesteckt ist und der Bus-Teilnehmer mit Spannung ver- sorgt wird. Das Anzugsmoment der Schrauben zur Fixierung des Steckers an einem Teilnehmer darf 0,02Nm nicht überschreiten! Eine ausführliche Beschreibung zum Anschluss und zum Einsatz der...
  • Seite 187: Slave-Projektierung

    System SLIO Einsatz PROFIBUS-Kommunikation Inbetriebnahme und Anlaufverhalten Online mit Bus-Parame- Über eine Hardware-Konfiguration können Sie den DP-Master mit Busparametern ver- tern ohne Slave-Projekt sorgen. Sobald diese übertragen sind geht der DP-Master mit den Bus-Parametern online und zeigt dies über die RUN-LED an. Der DP-Master ist durch Angabe der PRO- FIBUS-Adresse über PROFIBUS erreichbar.
  • Seite 188: Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Grundlagen - Industrial Ethernet in der Automatisierung Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv 9.1 Grundlagen - Industrial Ethernet in der Automatisierung Übersicht Der Informationsfluss in einem Unternehmen stellt sehr unterschiedliche Anforderungen an die eingesetzten Kommunikationssysteme. Je nach Unternehmensbereich hat ein Bussystem unterschiedlich viele Teilnehmer, es sind unterschiedlich große Datenmengen zu übertragen, die Übertragungsintervalle variieren.
  • Seite 189: Grundlagen - Iso/Osi-Schichtenmodell

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Grundlagen - ISO/OSI-Schichtenmodell 9.2 Grundlagen - ISO/OSI-Schichtenmodell Übersicht Das ISO/OSI-Schichtenmodell basiert auf einem Vorschlag, der von der International Standards Organization (ISO) entwickelt wurde. Es stellt den ersten Schritt zur internatio- nalen Standardisierung der verschiedenen Protokolle dar. Das Modell trägt den Namen ISO-OSI-Schichtenmodell.
  • Seite 190 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Grundlagen - ISO/OSI-Schichtenmodell Schicht 4 - Transport- Die Aufgabe der Transportschicht besteht darin, Netzwerkstrukturen mit den Strukturen schicht (transport layer) der höheren Schichten zu verbinden, indem sie Nachrichten der höheren Schichten in Segmente unterteilt und an die Netzwerkschicht weiterleitet. Hierbei wandelt die Trans- portschicht die Transportadressen in Netzwerkadressen um.
  • Seite 191: Grundlagen - Begriffe

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Grundlagen - Begriffe 9.3 Grundlagen - Begriffe Netzwerk (LAN) Ein Netzwerk bzw. LAN (Local Area Network) verbindet verschiedene Netzwerkstationen so, dass diese miteinander kommunizieren können. Netzwerkstationen können PCs, IPCs, TCP/IP-Baugruppen, etc. sein. Die Netzwerkstationen sind, durch einen Mindest- abstand getrennt, mit dem Netzwerkkabel verbunden.
  • Seite 192: Grundlagen - Protokolle

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Grundlagen - Protokolle 9.4 Grundlagen - Protokolle Übersicht In Protokollen ist ein Satz an Vorschriften oder Standards definiert, der es Kommunikati- onssystemen ermöglicht, Verbindungen herzustellen und Informationen möglichst fehler- frei auszutauschen. Ein allgemein anerkanntes Protokoll für die Standardisierung der Ä...
  • Seite 193: Grundlagen - Ip-Adresse Und Subnetz

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Grundlagen - IP-Adresse und Subnetz Offene Kommunikation Bei der "Offenen Kommunikation" erfolgt die Kommunikation über das Anwenderpro- gramm bei Einsatz von Hantierungsbausteinen. Diese Bausteine sind auch Bestandteil des Siemens SIMATIC Manager. Sie finden diese in der "Standard Library" unter "Communication Blocks"...
  • Seite 194 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Grundlagen - IP-Adresse und Subnetz Subnetz-Maske Die Host-ID kann mittels bitweiser UND-Verknüpfung mit der Subnetz-Maske weiter auf- geteilt werden, in eine Subnet-ID und eine neue Host-ID. Derjenige Bereich der ursprün- glichen Host-ID, welcher von Einsen der Subnetz-Maske überstrichen wird, wird zur Subnet-ID, der Rest ist die neue Host-ID.
  • Seite 195: Schnelleinstieg

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Hardware-Konfiguration Host-ID = "0" Identifier dieses Netzwerks, reserviert! Host-ID = maximal (binär komplett "1") Broadcast-Adresse dieses Netzwerks Wählen Sie niemals eine IP-Adresse mit Host-ID=0 oder Host- ID=maximal! (z.B. ist für Klasse B mit Subnetz-Maske = 255.255.0.0 die "172.16.0.0"...
  • Seite 196: Siemens S7-Verbindungen Projektieren

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Siemens S7-Verbindungen projektieren 9.8 Siemens S7-Verbindungen projektieren Übersicht Die Projektierung von S7-Verbindungen, d.h. die "Vernetzung" zwischen den Stationen erfolgt in NetPro von Siemens. NetPro ist eine grafische Benutzeroberfläche zur Vernet- zung von Stationen. Eine Kommunikationsverbindung ermöglicht die programmgesteu- erte Kommunikation zwischen zwei Teilnehmern am Industrial Ethernet.
  • Seite 197 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Siemens S7-Verbindungen projektieren Arbeitsumgebung von Zur Projektierung von Verbindungen werden fundierte Kenntnisse im Umgang mit NetPro NetPro von Siemens vorausgesetzt! Nachfolgend soll lediglich der grundsätzliche Einsatz von NetPro gezeigt werden. Nähre Informationen zu NetPro finden Sie in der zugehörigen Online-Hilfe bzw.
  • Seite 198 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Siemens S7-Verbindungen projektieren Stationen vernetzen NetPro bietet Ihnen die Möglichkeit die kommunizierenden Stationen zu vernetzen. Die Vernetzung können Sie über die Eigenschaften in der Hardware-Konfiguration durch- führen oder grafisch unter NetPro. Gehen Sie hierzu mit der Maus auf die farbliche Netz- markierung des entsprechenden CPs und ziehen Sie diese auf das zuzuordnende Netz.
  • Seite 199 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Siemens S7-Verbindungen projektieren Wählen Sie den Verbindungspartner und den Verbindungstyp und klicken Sie auf [OK]. ð Sofern aktiviert, öffnet sich ein Eigenschaften-Dialog der entsprechenden Ver- bindung als Bindeglied zu Ihrem SPS-Anwenderprogramm. Nachdem Sie auf diese Weise alle Verbindungen projektiert haben, können Sie Ihr Projekt "Speichern und übersetzen"...
  • Seite 200 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Siemens S7-Verbindungen projektieren Kombinationsmöglichkeiten unter Einsatz der produktspezifischen FB/SFB-Hantierungsbausteine Verbindungspartner Verbindungsaufbau Verbindung spezifiziert in NetPro aktiv/passiv spezifiziert (im aktuellen Projekt) unspezifiziert in NetPro aktiv spezifiziert (im aktuellen Projekt) passiv unspezifiziert unspezifiziert in NetPro aktiv/passiv spezifiziert (Verbindungsname in einem anderen Projekt) (in unbekanntem Projekt)
  • Seite 201: Offene Kommunikation Projektieren

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Offene Kommunikation projektieren Siemens S7-Verbindung - Bei den SPEED7-CPUs gibt es folgende 2 Möglichkeiten für den Einsatz der Kommuni- Kommunikationsfunkti- kationsfunktionen: onen Siemens S7-300-Kommunikationsfunktionen: Durch Einbindung der produktspezifischen Funktionsbausteine FB 12 ... FB 15 können Sie auf die Siemens S7-300-Kommunikationsfunktionen zugreifen.
  • Seite 202 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Offene Kommunikation projektieren Zur Angabe des entsprechenden CPs sind in der UDT 65 folgende Werte definiert: local_device_id – 00h: Ethernet-PG/OP-Kanal der CPU – 02h: PROFINET-CP der CPU next_staddr_len – 01h: Ethernet-PG/OP-Kanal der CPU – 00h: PROFINET-CP der CPU next_staddr –...
  • Seite 203 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv Offene Kommunikation projektieren Bei den FBs zur Offenen Kommunikation über Industrial Ethernet werden die folgenden verbindungsorientierten Protokolle unterstützt: TCP native gemäß RFC 793 (Verbindungstypen 01h und 11h): – Bei der Datenübertragung über TCP nativ werden weder Informationen zur Länge noch über Anfang und Ende einer Nachricht übertragen.
  • Seite 204: Ncm-Diagnose - Hilfe Zur Fehlersuche

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv NCM-Diagnose - Hilfe zur Fehlersuche 9.10 NCM-Diagnose - Hilfe zur Fehlersuche Bitte beachten Sie, dass die NCM-Diagnose-Funktionen ausschließlich vom PROFINET-CP unterstützt werden. Siemens NCM S7-Diag- Die Baugruppe unterstützt das Siemens NCM-Diagnosetool. Das NCM-Diagnosetool ist nose Bestandteil des Siemens SIMATIC Managers.
  • Seite 205: Vorgehensweise Bei Der Diagnose

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - Produktiv NCM-Diagnose - Hilfe zur Fehlersuche Keine Diagnose ohne Ver- Für eine Diagnose ist immer eine Online-Verbindung zu dem zu diagnostizierenden CP bindung erforderlich. Klicken Sie hierzu in der Symbolleiste auf Es öffnet sich folgendes Dialogfenster: Stellen Sie unter Zielstation folgende Parameter ein: Anschluss...: Ind.
  • Seite 206: Einsatz Ethernet-Kommunikation - Profinet

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Grundlagen PROFINET Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET 10.1 Grundlagen PROFINET Allgemeines PROFINET ist ein offener Industrial Ethernet Standard von PROFIBUS & PROFINET International (PI) für die Automatisierungstechnik. PROFINET ist in der IEC 61158 genormt. PROFINET nutzt TCP/IP und IT-Standards und ergänzt die PROFIBUS-Technologie für Anwendungen, bei denen schnelle Datenkommunikation in Kombination mit industriellen IT-Funktionen gefordert wird.
  • Seite 207 Sie die Leistungsmerkmale der PROFINET-Komponenten in Form einer GSDML-Datei. Diese Datei finden Sie für System SLIO im "Download Center" von www.yaskawa.eu.com unter "GSDML SLIO" . Installieren Sie diese GSDML-Datei in Ihrem Projektiertool. Nähere Hinweise zur Installation der GSDML-Datei finden Sie im Handbuch zu Ihrem Projektiertool.
  • Seite 208: Adressierung

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET PROFINET Aufbaurichtlinien Adressierung Im Gegensatz zur PROFIBUS-Adresse ist in PROFINET jedes Gerät eindeutig identifi- zierbar über dessen PROFINET-Schnittstelle: Gerätename IP-Adresse bzw. MAC-Adresse Übertragungsmedium PROFINET ist Ethernet-kompatibel gemäß den IEEE-Standards. Der Anschluss der PROFINET IO Feldgeräte erfolgt ausschließlich über Switches als Netzwerk-Kompo- nenten.
  • Seite 209: Einsatz Als Profinet-Io-Controller

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Einsatz als PROFINET-IO-Controller > Schritte der Projektierung Topologie Linie – Bei der Linien-Struktur werden alle Kommunikationsteilnehmer in einer Linie hin- tereinander geschaltet. – Die Linienstruktur wird über Switches realisiert, welche in die PROFINET-Geräte bereits integriert sind. –...
  • Seite 210: Inbetriebnahme Und Urtaufe

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Einsatz als PROFINET-IO-Controller > Projektierung PROFINET-IO-Controller 10.3.2 Inbetriebnahme und Urtaufe Montage und Inbetrieb- Bauen Sie Ihr System SLIO mit Ihrer CPU auf. nahme Verdrahten Sie das System, indem Sie die Leitungen für Spannungsversorgung und Signale anschließen. Binden Sie Ihren PROFINET-IO-Controller an Ethernet an.
  • Seite 211: Eigenschaften

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Einsatz als PROFINET-IO-Controller > Projektierung PROFINET-IO-Controller Vorgehensweise Öffnen Sie den Eigenschaften-Dialog des PROFINET-IO-Controllers indem Sie auf PN-IO doppelklicken. Mit PN-IO parametrieren Sie die PROFINET-Schnittstelle des PROFINET-IO-Controllers und mit Port 1 den Port. Nachfolgend sind die Parameter für PN-IO und Port 1 beschrieben.
  • Seite 212 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Einsatz als PROFINET-IO-Controller > Projektierung PROFINET-IO-Controller Reiter: "Synchronisation" Diese Einstellungen sind nicht relevant und sollten nicht geändert werden. Reiter: MRP wird ausschließlich als Redundanz-Client unterstützt. Ä Kap. 10.6 "MRP" Seite 222 "Medienredundanz" (MRP) Reiter: Hier können Sie die Zeitsynchronisation für den Uhrzeitmaster im Netzwerk angeben.
  • Seite 213: Projektierung Profinet-Io-Device

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Einsatz als PROFINET-IO-Controller > Projektierung PROFINET-IO-Device 10.3.4 Projektierung PROFINET-IO-Device Voraussetzung Die Module, die hier projektiert werden können, entnehmen Sie dem Hardware- Katalog. Für den Einsatz der System SLIO PROFINET-IO-Devices ist die Einbindung der Module über die produktspezifische GSDML-Datei im Hardwarekatalog erforderlich. Nach der Installation der GSDML-Datei finden Sie die System SLIO PROFINET-IO- Devices im Hardware-Katalog unter "PROFINET IO è...
  • Seite 214: Einsatz Als Profinet I-Device

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Einsatz als PROFINET I-Device > Schritte der Projektierung 10.4 Einsatz als PROFINET I-Device 10.4.1 Schritte der Projektierung Funktionalität Funktionsumfang Bitte beachten Sie, dass der PROFINET-IO-Controller ausschließlich die in diesem Handbuch beschriebenen PROFINET-Funktionen unterstützt, auch wenn die zur Projektierung eingesetzte Siemens-CPU weitere Funktionalitäten bietet! Für den Einsatz mancher beschriebener PROFINET-Funktionen ist es erforderlich eine andere Siemens CPU für die Projektierung zu verwenden.
  • Seite 215: Installation Der Gsdml-Dateien

    Vorgehensweise Die Installation des PROFINET-IO-Devices "SLIO CPU" im Hardware-Katalog erfolgt nach folgender Vorgehensweise: Gehen Sie in das "Download Center" von www.yaskawa.eu.com. Laden Sie unter "GSDML SLIO" die entsprechende Datei für Ihr System SLIO. Extrahieren Sie die Datei in Ihr Arbeitsverzeichnis.
  • Seite 216 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Einsatz als PROFINET I-Device > Projektierung als I-Device Öffnen Sie den Eigenschaften-Dialog des PROFINET-IO-Controllers der CPU, indem Sie auf "PN-IO" doppelklicken und im Register "Allgemein" einen "Gerätenamen" für das I-Device vergeben. Notieren Sie sich den Namen. Dieser Name ist auch als "Gerätename"...
  • Seite 217: Projektierung Im Übergeordneten Io-Controller

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Einsatz als PROFINET I-Device > Projektierung im übergeordneten IO-Controller 10.4.4 Projektierung im übergeordneten IO-Controller Es wird vorausgesetzt, dass eine CPU mit dem übergeordneten IO-Controller mit IP- Adresse projektiert ist. Die IP-Adresse muss sich im gleichen IP-Kreis befinden wie die IP-Adresse des I-Device.
  • Seite 218: Fehlerverhalten Und Alarme

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Einsatz als PROFINET I-Device > Fehlerverhalten und Alarme I-Device mit S7-Routing S7-Routing ist mit der oben gezeigten Vorgehensweise nicht möglich. S7- Routing ist nur möglich, wenn I-Device und der übergeordnete I/O-Con- troller im gleichen Netz projektiert sind. Hierbei dürfen die Gerätenamen nicht identisch sein.
  • Seite 219 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Einsatz als PROFINET I-Device > Fehlerverhalten und Alarme Ausgangszustand IO-Controller in RUN, I-Device in RUN Ereignis Stationsausfall I-Device, z.B. durch Busunterbrechung Bedingung I-Device muss ohne Busanbindung weiter betriebsbereit bleiben, d.h. die Ver- sorgungsspannung muss weiterhin vorhanden sein. Reaktion Im IO-Controller wird ein OB 86 (Stationsausfall) aufgerufen.
  • Seite 220: Prozessdatenbegleiter In Profinet-Telegrammen

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Prozessdatenbegleiter in PROFINET-Telegrammen Ausgangszustand Controller in RUN, I-Device in STOP Ereignis I-Device läuft an Reaktion Im I-Device wird der OB 100 (Anlauf) aufgerufen. Im I-Device wird der OB 83 (Return-of-Submodule) für Eingangs-Submo- dule der Transferbereiche zum übergeordneten IO-Controller aufgerufen. Im I-Device wird für jeden Eingangstransferbereich, der im Prozessabbild liegt, ein OB 85 aufgerufen, falls Meldungen von Prozessabbildtransferfeh- lern parametriert ist.
  • Seite 221 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Prozessdatenbegleiter in PROFINET-Telegrammen Beispiel 1 Device SLIO 053-1PN01 an der SLIO-CPU (IO-Controller) Baugruppe Steckplatz Diag-Adr. Prozessdaten Prozessdatenbegleiter Eingänge Ausgänge Eingänge Ausgänge ... 053-1PN01 8192 ... 053-1PN01 8181 Port 1 IF Port 1 8180 Port 2 IF Port 2 8179 021-1BF00 - DI8xDC24V...
  • Seite 222: Mrp

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET 10.6 Übersicht Zur Erhöhung der Netzverfügbarkeit eines Industrial Ethernet-Netzwerks können Sie eine Linientopologie zu einer Ringtopologie zusammenschließen. Zum Aufbau einer Ringtopo- logie mit Medienredundanz müssen Sie die beiden freien Enden einer linienförmigen Netztopologie in einem Gerät zusammenführen. Der Zusammenschluss der Linientopo- logie zu einem Ring erfolgt über zwei Ports (Ringports) eines Geräts im Ring.
  • Seite 223: Topologie

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Topologie 10.7 Topologie Übersicht Durch die Projektierung der Topologie spezifizieren Sie für den PROFINET-IO-Controller die physikalischen Verbindungen zwischen den Stationen in ihrem PROFINET-IO- System. Diese "Nachbarschaftsbeziehungen" werden u.a. beim "Gerätetausch ohne Wechselmedium/PG" herangezogen. Hierbei wird durch Vergleich von Soll- und Isttopo- logie ein ausgetauschtes IO-Device ohne Namen erkannt und automatisch in den Nutz- datenverkehr eingegliedert.
  • Seite 224: Gerätetausch Ohne Wechselmedium/Pg

    Austauschgerät vorbe- Für den Austausch muss sich das "Austauschgerät" im "Auslieferungszustand" befinden. reiten Sofern Sie das "Austauschgerät" nicht neu von Yaskawa erhalten haben, müssen Sie dieses nach folgender Vorgehensweise vorbereiten: Schließen Sie hierzu Ihr "Austauschgerät" lokal an Ihr PG an.
  • Seite 225: Inbetriebnahme Und Anlaufverhalten

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET Inbetriebnahme und Anlaufverhalten Schalten Sie die Spannungsversorgung Ihres "Austauschgeräts" wieder ein. ð Durch Vergleich von Ist- und Soll-Topologie wird das "Austauschgerät" automa- tisch vom IO-Controller erkannt und automatisch in den Datenverkehr eingeglie- dert. 10.9 Inbetriebnahme und Anlaufverhalten Anlauf im Auslieferungs- Im Auslieferungszustand ist die CPU urgelöscht.
  • Seite 226: Profinet Diagnose

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET PROFINET Diagnose > Diagnose mit dem Projektier- und Engineering-Tool Zustand CPU beeinflusst Nach NetzEIN bzw. nach der Übertragung einer neuen Hardware-Konfiguration werden IO-Prozessdaten automatisch die Projektierdaten an den IO-Controller übergeben. Abhängig vom CPU- Zustand zeigt der IO-Controller folgendes Verhalten: Verhalten bei CPU-STOP –...
  • Seite 227: Diagnose Zur Laufzeit Im Anwenderprogramm

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET PROFINET Diagnose > Diagnose zur Laufzeit im Anwenderprogramm 10.10.3 Diagnose zur Laufzeit im Anwenderprogramm Mit dem SFB 52 RDREC (read record) können Sie aus Ihrem Anwenderprogramm z.B. im OB 1 auf Diagnosedaten zugreifen. Der SFB 52 ist ein asynchron arbeitender SFB, d.h.
  • Seite 228 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET PROFINET Diagnose > Diagnose zur Laufzeit im Anwenderprogramm Beispiel OB 1 Für den zyklischen Zugriff auf einen Datensatz der Diagnosedaten des Zähler-Moduls 050-1BA00 können Sie folgendes Beispielprogramm im OB 1 verwenden: UN M10.3 'Ist Lesevorgang beendet (BUSY=0) UN M10.1 'und liegt kein Auftragsanstoß...
  • Seite 229: Diagnose Über Ob-Startinformationen

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET PROFINET Diagnose > Diagnose über OB-Startinformationen 10.10.4 Diagnose über OB-Startinformationen Bei Auftreten eines Fehlers generiert das gestörte System eine Diagnosemeldung an die CPU. Daraufhin ruft die CPU den entsprechenden Diagnose-OB auf. Hierbei übergibt das CPU-Betriebssystem dem OB in den temporären Lokaldaten eine Start- information.
  • Seite 230: Diagnose Über Die Status-Leds

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET PROFINET Diagnose > Diagnose über die Status-LEDs 10.10.5 Diagnose über die Status-LEDs LEDs PROFINET Bedeutung grün gelb PROFINET ist nicht projektiert. PROFINET ist konfiguriert mit gültigen Ethernet-Schnittstellen-Parametern, gültiger IP- Adresse und mindestens einem IO-Device. Busfehler, keine Verbindung zu Subnetz/Switch.
  • Seite 231 System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET PROFINET Diagnose > Diagnose über die Status-LEDs Einsatz der MT-LED - MT-LED: aus Maintenance – Es liegt kein Maintenance-Ereignis an. MT-LED: an – Ein Maintenance-Ereignis eines IO-Devices liegt an, bzw. es ist ein interner Fehler aufgetreten.
  • Seite 232: Profinet Systemgrenzen

    System SLIO Einsatz Ethernet-Kommunikation - PROFINET PROFINET Systemgrenzen 10.11 PROFINET Systemgrenzen Maximale Anzahl Devices Anhand der Devices, welche pro ms mit dem IO-Controller kommunizieren sollen, können und Produktivverbin- Sie den Maximalwert für die Anzahl Ihrer Devices ermitteln. Hieraus ergibt sich auch die dungen maximale Anzahl der Produktivverbindungen.
  • Seite 233: Projektierung Im Speed7 Studio

    System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Übersicht Projektierung im SPEED7 Studio 11.1 SPEED7 Studio - Übersicht SPEED7 Studio - Arbeits- In diesem Teil wird die Projektierung der CPU im SPEED7 Studio gezeigt. Hier soll ledig- umgebung lich der grundsätzliche Einsatz des SPEED7 Studio in Verbindung mit der CPU gezeigt werden.
  • Seite 234: Speed7 Studio - Arbeitsumgebung

    System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Arbeitsumgebung SPEED7 Studio beenden Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten, um das Programm zu beenden: Hauptfenster: Klicken Sie auf die Schließen-Schaltfläche des SPEED7 Studio Programmfensters. Menüleiste: Wählen Sie "Datei è Beenden". Tastatur: Drücken Sie [Alt] + [F4].
  • Seite 235 System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Arbeitsumgebung (1) Menüleiste In der Menüleiste finden Sie die meisten Befehle, die Sie zum Arbeiten mit SPEED7 Studio benötigen. Weitere Befehle sind über Kontextmenüs mit der rechten Maustaste aufrufbar, z.B. Funktionen zu einem Gerät im Projektbaum. Die Menübefehle "Projekt"...
  • Seite 236: Projektbaum

    System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Arbeitsumgebung > Projektbaum 11.2.1 Projektbaum (1) Titel und Autor (2) Projekt (3) Dokumentation (4) PLC (5) Motion Control (6) PLC-Programm (7) Lokale Baugruppen (8) Dezentrale Peripherie (9) HMI Über den Projektbaum haben Sie Zugriff auf alle projektierten Geräte und Projektdaten. Der Projektbaum enthält die Objekte, die Sie im Projekt angelegt haben, z.B.
  • Seite 237: Katalog

    System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Arbeitsumgebung > Katalog 11.2.2 Katalog (1) Ansicht wechseln (2) Register (3) Objekte ein-/ausblenden (4) Suchen (5) Filter (6) Objekte (7) Kataloginformationen Aus dem Katalog können Sie Geräte und Baugruppen auswählen, die Sie in das Projekt einfügen möchten.
  • Seite 238 System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Arbeitsumgebung > Katalog (4) Suchen Sie können im Katalog nach bestimmten Objekten suchen. Tragen Sie in das Eingabefeld einen Suchtext ein. ð Im Katalog werden nur die Objekte angezeigt, in denen der Suchtext vorkommt. Klicken Sie auf , um den Suchtext zu löschen.
  • Seite 239: Speed7 Studio - Hardware-Konfiguration - Cpu

    System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal 11.3 SPEED7 Studio - Hardware-Konfiguration - CPU Voraussetzung Für die Projektierung werden fundierte Kenntnisse im Umgang mit dem SPEED7 Studio vorausgesetzt! Vorgehensweise Starten Sie das SPEED7 Studio. Erstellen sie im Arbeitsbereich mit "Neues Projekt" ein neues Projekt. ð...
  • Seite 240 System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal Die CPU hat einen Ethernet-PG/OP-Kanal integriert. Über diesen Kanal können Sie Ihre CPU programmieren und fernwarten. Der Ethernet-PG/OP-Kanal (X1/X5) ist als Switch ausgeführt. Dieser erlaubt PG/OP- Kommunikation über die Anschüsse X1 und X5. Projektierbare Verbindungen sind möglich.
  • Seite 241 System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal Die Zuweisung der IP-Adress-Daten erfolgt online im SPEED7 Studio nach folgender Vorgehensweise: Starten Sie das SPEED7 Studio mit Ihrem Projekt. Klicken Sie im Projektbaum auf "Geräte und Netze" . ð...
  • Seite 242: Speed7 Studio - Hardware-Konfiguration - I/O-Module

    System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Hardware-Konfiguration - I/O-Module IP-Adress-Parameter in Sofern Sie nicht online verbunden sind können Sie mit folgender Vorgehensweise IP- Projekt übernehmen Adressdaten für Ihren Ethernet-PG/OP-Kanal vergeben: Starten Sie das SPEED7 Studio mit Ihrem Projekt. Klicken Sie im Projektbaum auf "Geräte und Netze"...
  • Seite 243: Parametrierung

    System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Projekt transferieren Parametrierung Zur Parametrierung doppelklicken Sie in der "Gerätekonfiguration" auf das zu paramet- rierende Modul. Daraufhin werden die Parameter des Moduls in einem Dialogfenster auf- geführt. Hier können Sie Ihre Parametereinstellungen vornehmen. Parametrierung zur Lauf- Unter Einsatz der SFCs 55, 56 und 57 können Sie zur Laufzeit Parameter ändern und an zeit...
  • Seite 244: Transfer Über Mpi

    Die CPUs werden mit der MPI-Adresse 2 ausgeliefert. MPI-Programmierkabel Die MPI-Programmierkabel erhalten Sie in verschiedenen Varianten von Yaskawa. Die Kabel bieten einen RS232- bzw. USB-Anschluss für den PC und einen busfähigen RS485-Anschluss für die CPU. Aufgrund des RS485-Anschlusses dürfen Sie die MPI- Programmierkabel direkt auf einen an der RS485-Buchse schon gesteckten Stecker auf- stecken.
  • Seite 245: Transfer Über Ethernet

    System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Projekt transferieren > Transfer über Ethernet Klicken Sie im "Projektbaum" auf Ihr Projekt und wählen Sie "Kontextmenü è Alles übersetzen". ð Ihr Projekt wird übersetzt und für die Übertragung vorbereitet. Klicken Sie im Projektbaum auf Ihre CPU und wählen Sie für den Transfer des Anwenderprogramms und der Hardware-Konfiguration "Kontextmenü...
  • Seite 246: Transfer Über Speicherkarte

    System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Projekt transferieren > Transfer über Speicherkarte Klicken Sie im "Projektbaum" auf Ihr Projekt und wählen Sie "Kontextmenü è Alles übersetzen". ð Ihr Projekt wird übersetzt und für die Übertragung vorbereitet. Klicken Sie Sie im Projektbaum auf Ihre CPU und wählen Sie für den Transfer des Anwenderprogramms und der Hardware-Konfiguration "Kontextmenü...
  • Seite 247 System SLIO Projektierung im SPEED7 Studio SPEED7 Studio - Projekt transferieren > Transfer über Speicherkarte Erzeugen Sie im SPEED7 Studio mit "Kontextmenü è Alles exportieren (WLD)" eine wld-Datei. ð Die wld-Datei wird erstellt. Diese beinhaltet Ihr Anwenderprogramm und die Hardware-Konfiguration. Kopieren Sie die wld-Datei auf eine geeignete Speicherkarte.
  • Seite 248: Projektierung Im Tia Portal

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Arbeitsumgebung > Allgemein Projektierung im TIA Portal 12.1 TIA Portal - Arbeitsumgebung 12.1.1 Allgemein Allgemein In diesem Teil wird die Projektierung der CPU im Siemens TIA Portal gezeigt. Hier soll lediglich der grundsätzliche Einsatz des Siemens TIA Portals in Verbindung mit der CPU gezeigt werden.
  • Seite 249: Arbeitsumgebung Des Tia Portals

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Arbeitsumgebung > Arbeitsumgebung des TIA Portals 12.1.2 Arbeitsumgebung des TIA Portals Grundsätzlich besitzt das TIA Portal folgende 2 Ansichten. Über die Schaltfläche links unten können Sie zwischen diesen Ansichten wechseln: Portalansicht Die "Portalansicht"...
  • Seite 250: Tia Portal - Funktionseinschränkungen

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Funktionseinschränkungen 12.2 TIA Portal - Funktionseinschränkungen Limitierung der Leistungs- Bitte beachten Sie, dass die Leistungsdaten der CPU auf die Leistungsdaten der für die daten Projektierung verwendeten CPU von Siemens limitiert werden. Kein "Laden des Geräts Systembedingt wird "Laden des Geräts als neue Station..."...
  • Seite 251: Tia Portal - Hardware-Konfiguration - Cpu

    Die Installation des PROFINET-IO-Devices "... SLIO System" im Hardware-Katalog Device "... SLIO System" erfolgt nach folgender Vorgehensweise: Gehen Sie in das "Download Center" von www.yaskawa.eu.com. Laden Sie unter "SLIO GSDML" die entsprechende Datei für Ihr System SLIO. Extrahieren Sie die Datei in Ihr Arbeitsverzeichnis.
  • Seite 252: Geräteübersicht

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Hardware-Konfiguration - CPU Geräteübersicht Baugruppe Steckplatz PLC ... CPU 317-2PN/DP MPI/DP-Schnitt- 2 X1 MPI/DP-Schnittstelle stelle PROFINET- 2 X2 PROFINET-Schnittstelle Schnittstelle Einstellung Standard CPU- Da die CPU als Siemens-CPU projektiert wird, erfolgt auch die Parametrierung der nicht Parameter produktspezifischen Parameter über die Siemens-CPU.
  • Seite 253: Einstellung Produktspezifische Cpu-Parameter

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Hardware-Konfiguration - CPU Wählen Sie in der Netzsicht das IO-Device "... SLIO CPU..." an und wechseln Sie in die Geräteübersicht. ð In der Geräteübersicht des PROFINET-IO-Device "... SLIO CPU" ist auf Steck- platz 0 die CPU bereits vorplatziert.
  • Seite 254: Tia Portal - Hardware-Konfiguration - Ethernet-Pg/Op-Kanal

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal 12.4 TIA Portal - Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal Übersicht Bitte beachten! – Bei Erstinbetriebnahme bzw. nach dem Rücksetzen auf Werkseinstel- lungen besitzt die Ethernet-Schnittstelle keine IP-Adresse. – Damit Sie online auf diese zugreifen können, müssen Sie dieser mit- tels "Initialisierung"...
  • Seite 255 System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal "Initialisierung" bzw. Die Zuweisung von IP-Adress-Daten erfolgt über die MAC-Adresse. Die IP-Adresse Ihres "Urtaufe" Ethernet PG/OP-Kanals für die Schnittstellen X1 und X5 finden Sie auf der Frontseite Ihrer CPU mit der Bezeichnung "MAC PG/OP: ...". X1 PG/OP X5 PG/OP MAC PG/OP: 00-20-D5-77-05-10...
  • Seite 256 System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal Bestätigen Sie mit [IP-Adresse zuweisen] Ihre Eingabe. ð Direkt nach der Zuweisung ist der Ethernet-PG/OP-Kanal über die angege- benen IP-Adress-Daten online erreichbar. Der Wert bleibt bestehen, solange dieser nicht neu zugewiesen, mit einer Hardware-Projektierung überschrieben oder Rücksetzen auf Werkseinstellung ausgeführt wird.
  • Seite 257: Uhrzeitsynchronisation

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal > Uhrzeitsynchronisation Ethernet-PG/OP-Kanal Geräteübersicht Baugruppe Steckplatz PLC ... CPU 317-2PN/DP MPI/DP-Schnitt- 2 X1 MPI/DP-Schnittstelle stelle PROFINET- 2 X2 PROFINET-Schnittstelle Schnittstelle CP 343-1 CP 343-1 12.4.1 Uhrzeitsynchronisation NTP-Verfahren Beim NTP-Verfahren (Network Time Protocol) sendet die Baugruppe als Client in regel- mäßigen Zeitabständen Uhrzeitanfragen an die konfigurierten NTP-Server im angebun- denen Subnetz.
  • Seite 258 System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Hardware-Konfiguration - Ethernet-PG/OP-Kanal > Uhrzeitsynchronisation Stellen Sie das gewünschte "Aktualisierungsintervall" ein. Innerhalb dieses Inter- valls wird die Uhrzeit der Baugruppe einmal synchronisiert. Speichern und übertragen Sie Ihr Projekt in die CPU. ð...
  • Seite 259: Tia Portal - Hardware-Konfiguration - I/O-Module

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Hardware-Konfiguration - I/O-Module 12.5 TIA Portal - Hardware-Konfiguration - I/O-Module Hardware-Konfiguration Binden Sie in der Geräteübersicht des PROFINET-IO-Device "... SLIO CPU" ab Steck- der Module platz 1 Ihre System SLIO Module in der gesteckten Reihenfolge ein. Gehen Sie hierzu in den Hardware-Katalog und ziehen Sie das entsprechende Modul auf die entsprechende Position in der Geräteübersicht.
  • Seite 260: Tia Portal - Einsatz Profinet

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Einsatz PROFINET > TIA Portal - Projektierung PROFINET-IO-Controller 12.6 TIA Portal - Einsatz PROFINET 12.6.1 TIA Portal - Projektierung PROFINET-IO-Controller Übersicht Die CPU hat PROFINET integriert. Neben der Anbindung an PROFINET können Sie über die als Switch ausgeführte Schnittstelle (X4/X6) Ihre CPU programmieren und fern- warten.
  • Seite 261: Voraussetzung

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Einsatz PROFINET > TIA Portal - Projektierung PROFINET-IO-Controller Benutzen Sie "Erreichbare Teilnehmer..." , um die über MAC-Adresse erreichbaren Geräte zu ermitteln. Sie finden diese auf der Frontseite Ihrer CPU mit der Bezeich- nung "MAC ETH: ...".
  • Seite 262: Profinet-Schnittstelle

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Einsatz PROFINET > TIA Portal - Projektierung PROFINET-IO-Controller Geräteübersicht Baugruppe Steckplatz PLC ... CPU 317-2PN/DP MPI/DP-Schnitt- 2 X1 MPI/DP-Schnittstelle stelle PROFINET- 2 X2 PROFINET-Schnittstelle Schnittstelle 12.6.1.1.2 PROFINET-Schnittstelle Allgemein Name – Hier können Sie die Bezeichnung der Schnittstelle ändern. Kommentar –...
  • Seite 263: Portverschaltung

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Einsatz PROFINET > TIA Portal - Projektierung PROFINET-IO-Controller PROFINET-Schnittstelle - Erweiterte Optionen - Port ...1 Allgemein Name – Hier können Sie die Bezeichnung des Ports ändern, welche auch in der Konfigu- rationstabelle gezeigt wird.
  • Seite 264: Tia Portal - Projektierung Profinet-I-Device

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Einsatz PROFINET > TIA Portal - Projektierung PROFINET-I-Device IO-Devices projektieren Sie haben jetzt ihren PROFINET-IO-Controller projektiert. Binden Sie nun Ihre IO-Devices mit Peripherie an Ihren IO-Controller an. Zur Projektierung von PROFINET-IO-Devices entnehmen Sie aus dem Hardware- katalog unter PROFINET-IO das entsprechende PROFINET-IO-Device und ziehen Sie dieses auf das Subnetz Ihres IO-Controllers.
  • Seite 265 System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Einsatz PROFINET > TIA Portal - Projektierung PROFINET-I-Device Die Funktionalität I-Device (Intelligentes IO-Device) einer CPU erlaubt es, Daten mit einem IO-Controller auszutauschen, welche durch die CPU schon entsprechend vor ver- arbeitet wurden. Das I-Device ist hierbei als IO-Device an einen übergeordneten IO-Con- troller angebunden.
  • Seite 266 Vorgehensweise Die Installation des PROFINET-IO-Devices "SLIO CPU" im Hardware-Katalog erfolgt nach folgender Vorgehensweise: Gehen Sie in das "Download Center" von www.yaskawa.eu.com. Laden Sie unter "SLIO GSDML" die entsprechende Datei für Ihr System SLIO. Extrahieren Sie die Datei in Ihr Arbeitsverzeichnis.
  • Seite 267 System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Einsatz PROFINET > TIA Portal - Projektierung PROFINET-I-Device N etzsicht P LC ... S LIO C P U C P U 31x-2P N /D P P R O F IN E T IO S ystem Nach der Installation der GSDML finden Sie das "PN I-Device für ...
  • Seite 268 System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Einsatz PROFINET > TIA Portal - Projektierung PROFINET-I-Device Klicken Sie unter "Eigenschaften" auf "PROFINET-Schnittstelle..." und navigieren Sie zu "PROFINET" . Deaktivieren Sie "PROFINET-Gerätename automatisch generieren" und geben Sie unter "PROFINET-Gerätename" einen Namen für das I-Device an.
  • Seite 269 System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Einsatz PROFINET > TIA Portal - Projektierung PROFINET-I-Device Speichern und übertragen Sie Ihr Projekt in die CPU. 12.6.2.4 Projektierung im übergeordneten IO-Controller Es wird vorausgesetzt, dass eine CPU mit dem übergeordneten IO-Controller, wie z.B. eine Siemens CPU 1516-3 PN/DP mit IP-Adresse projektiert ist.
  • Seite 270 System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Einsatz PROFINET > TIA Portal - Projektierung PROFINET-I-Device Klicken Sie unter "Eigenschaften" auf "PROFINET-Schnittstelle..." und navigieren Sie zu "PROFINET" . Deaktivieren Sie "PROFINET-Gerätename automatisch generieren" und geben Sie unter "PROFINET Gerätename" den zuvor notierten Namen des I-Device ein.
  • Seite 271: Tia Portal - Einsatz Profibus-Kommunikation

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Einsatz PROFIBUS-Kommunikation > Einsatz als PROFIBUS-DP-Master I-Device mit S7-Routing S7-Routing ist mit der oben gezeigten Vorgehensweise nicht möglich. S7- Routing ist nur möglich, wenn I-Device und der übergeordnete I/O-Con- troller im gleichen Netz projektiert sind. Hierbei dürfen die Gerätenamen nicht identisch sein.
  • Seite 272 System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Einsatz PROFIBUS-Kommunikation > Einsatz als PROFIBUS-DP-Master Stellen Sie unter "Betriebsart" "DP-Master" ein. ð Ein Master-System wird eingefügt. Sie haben jetzt ihren PROFIBUS-DP-Master projektiert. Binden Sie nun Ihre DP-Slaves mit Peripherie an Ihren DP-Master an. Zur Projektierung von PROFIBUS-DP-Slaves entnehmen Sie aus dem Hardwareka- talog den entsprechenden PROFIBUS-DP-Slave und ziehen Sie diesen auf das Subnetz Ihres Masters.
  • Seite 273: Einsatz Als Profibus-Dp-Slave

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Einsatz PROFIBUS-Kommunikation > Einsatz als PROFIBUS-DP-Slave Speichern, übersetzen und transferieren Sie Ihr Projekt. 12.7.4 Einsatz als PROFIBUS-DP-Slave Schnelleinstieg Nachfolgend ist der Einsatz des PROFIBUS-Teils als "intelligenter" DP-Slave an Master- Systemen beschrieben. Folgende Schritte sind hierzu erforderlich: Projektieren Sie eine Station mit einer CPU mit der Betriebsart DP-Master.
  • Seite 274: Einsatz Opc Ua

    System SLIO Projektierung im TIA Portal Einsatz OPC UA Projektierung der Slave- Projektieren Sie als weitere CPU eine Siemens CPU 317-2PN/DP (6ES7 Seite 317-2EK14-0AB0 V3.2) Ä Kap. 12.3 "TIA Portal - Hardware-Konfiguration - CPU" Seite 251 Bezeichnen Sie die Station als "...DP-Slave". Binden Sie gemäß...
  • Seite 275: Tia Portal - Controls Library Einbinden

    TIA Portal - Projekt transferieren 12.9 TIA Portal - Controls Library einbinden Übersicht Die produktspezifischen Bausteine finden Sie auf www.yaskawa.eu.com im "Download Center" unter "Controls Library" als Bibliothek zum Download. Die Bibliothek liegt für die entsprechende TIA Portal Version als gepackte zip-Datei vor.
  • Seite 276: Transfer Über Mpi

    12.10.1 Transfer über MPI Transfer über MPI Aktuell werden die Programmierkabel von Yaskawa für den Transfer über MPI nicht unterstützt. Dies ist ausschließlich über Programmierkabel von Siemens möglich. Stellen Sie mit dem entsprechenden Programmierkabel eine Verbindung über MPI mit ihrer CPU her. Informationen hierzu finden Sie in der zugehörigen Dokumenta- tion zu Ihrem Programmierkabel.
  • Seite 277: Transfer Über Speicherkarte

    System SLIO Projektierung im TIA Portal TIA Portal - Projekt transferieren > Transfer über Speicherkarte 12.10.3 Transfer über Speicherkarte Vorgehensweise Die Speicherkarte dient als externes Speichermedium. Es dürfen sich mehrere Projekte und Unterverzeichnisse auf einer Speicherkarte befinden. Bitte beachten Sie, dass sich Ihre aktuelle Projektierung im Root-Verzeichnis befindet und einen der folgenden Datei- namen hat: S7PROG.WLD...
  • Seite 278: Anhang

    System SLIO Anhang Anhang HB300 | CPU | 019-CEFPM00 | de | 22-30...
  • Seite 279 System SLIO Anhang Inhalt Systemspezifische Ereignis-IDs..............280 Integrierte Bausteine..................332 SZL-Teillisten....................336 HB300 | CPU | 019-CEFPM00 | de | 22-30...
  • Seite 280: A Systemspezifische Ereignis-Ids

    System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Systemspezifische Ereignis-IDs Ä Kap. 4.20 "Diagnose-Einträge" Seite 128 Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 0x115C Herstellerspezifischer Alarm (OB 57) bei EtherCAT OB: OB-Nummer ZINFO1: Ein-/Ausgangsadresse ZINFO2: Alarmtyp 0: Reserviert 1: Diagnosealarm (kommend) 2: Prozessalarm 3: Ziehen-Alarm 4: Stecken-Alarm 5: Status-Alarm 6: Update-Alarm 7: Redundanz-Alarm 8: Vom Supervisor gesteuert...
  • Seite 281 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO3 - Position 0: Stationsnummer ZINFO3 - Position 11: IO-System-ID ZINFO3 - Bit 15: Systemkennung DP/PN 0x38D1 Buswiederkehr, Sollausbau weicht von Istausbau ab 0: OB-Nummer PK: Prioritätsklasse ZINFO1: Logische Adresse des IO-Systems ZINFO2: Logische Adresse des virtuellen Device ZINFO3 - Position 0: Stationsnummer ZINFO3 - Position 11: IO-System-ID ZINFO3 - Bit 15: Systemkennung DP/PN...
  • Seite 282 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 64: Taktsynchronalarm-OB (OB 64) 65: Technologiesynchronalarm-OB (OB 65) 80: Zeitfehler-OB (OB 80) 81: Stromversorgungsfehler-OB (OB 81) 82: Diagnosealarm-OB (OB 82) 83: Ziehen/Stecken-OB (OB 83) 85: Programmablauffehler-OB (OB 85) 86: Baugruppenträgerausfall-OB (OB 86) PK: Prioritätsklasse ZINFO1: Logische Adresse des IO-Systems ZINFO2: Alarmgrund 0: Unbekannt...
  • Seite 283 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO2: Steckplatz ZINFO3: Typkennung 0xE011 Masterprojektierung auf Slave-CPU nicht möglich oder fehlerhafte Slave-Konfiguration 0xE012 Fehler bei Parametrierung / Konfiguration Standard-Rückwandbus 0xE013 Fehler bei Schieberegisterzugriff auf Standard-Rückwandbus Digitalmodule 0xE014 Fehler bei Check_Sys 0xE015 Fehler beim Zugriff auf Master ZINFO2: Steckplatz des Masters ZINFO2: Kachelmaster 0xE016...
  • Seite 284 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 0xE0CC Kommunikationsfehler ZINFO1: Fehlercode 1: Falsche Priorität 2: Pufferüberlauf 3: Telegrammformatfehler 4: Falsche SZL-Anforderung (SZL-ID ungültig) 5: Falsche SZL-Anforderung (SZL-Sub-ID ungültig) 6: Falsche SZL-Anforderung (SZL-Index ungültig) 7: Falscher Wert 8: Falscher Rückgabewert 9: Falsche SAP 10: Falscher Verbindungstyp 11: Falsche Sequenznummer 12: Fehlerhafte Bausteinnummer im Telegramm...
  • Seite 285 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO1 - Position 0: Nicht anwenderrelevant 0xE21D Speicherkarten Lesen: Fehler beim Nachladen (nach Urlöschen), Fehler im Bausteinheader ZINFO1: Bausteintyp 56: OB 65: DB 66: SDB 67: FC 68: SFC 69: FB 70: SFB 97: VDB 98: VSDB 99: VFC 100: VSFC...
  • Seite 286 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 102: VSFB 111: VOB ZINFO3: Bausteinnummer 0xE300 Internes Flash Schreiben beendet (Copy Ram2Rom) 0xE310 Internes Flash Lesen beendet (Nachladen nach Batterieausfall) 0xE400 FSC-Karte wurde gesteckt OB: FSC von diesem Steckplatz (PK) aktiviert OB: Der eingelegte FSC ist der aktivierte FSC OB: Der eingelegte FSC ist kompatibel mit der CPU PK: FSC Quelle 0: CPU...
  • Seite 287 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 37833: 955-C000M40 38050: FSC-C00MC10 41460: 955-C000M50 41526: 955-C0PE040 42655: FSC-C00MC00 47852: 955-C00MC00 48709: FSC-C0PE040 50574: 955-C000M70 52366: 955-C000030 53501: FSC-C000030 58048: FSC-C000020 63411: 955-C000M60 65203: 955-C000020 ZINFO2: FSC Seriennummer (High word) ZINFO3: FSC Seriennummer (Low word) 0xE401 FSC-Karte wurde gezogen OB: Aktion nach Ende der Trialtime...
  • Seite 288 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 15618: 955-C000S20 16199: 955-C000M20 17675: FSC-C000S00 18254: FSC-C000M00 20046: FSC-C000040 21053: 955-C000040 22904: 955-C000S00 23357: 955-C000M00 24576: 955-C000050 35025: 955-C00MC10 36351: FSC-C000S40 36794: FSC-C000M40 37260: 955-C000S40 37833: 955-C000M40 38050: FSC-C00MC10 41460: 955-C000M50 41526: 955-C0PE040 42655: FSC-C00MC00 47852: 955-C00MC00 48709: FSC-C0PE040...
  • Seite 289 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 1: Karte ZINFO1: FSC(CRC) 1146: 955-C000070 1736: 955-C0NE040 2568: FSC-C0ME040 3450: 955-C000M30 3903: 955-C000S30 4361: FSC-C000M30 4940: FSC-C000S30 5755: 955-C0ME040 6843: FSC-C0NE040 8561: FSC-C000S20 9012: FSC-C000M20 13895: 955-C000060 15618: 955-C000S20 16199: 955-C000M20 17675: FSC-C000S00 18254: FSC-C000M00 20046: FSC-C000040 21053: 955-C000040...
  • Seite 290 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 63411: 955-C000M60 65203: 955-C000020 ZINFO2: FSC Seriennummer (High word) ZINFO3: FSC Seriennummer (Low word) 0xE404 FeatureSet gelöscht wegen CRC-Fehler 0xE405 Trialtime eines FeatureSets/Speicherkarte ist abgelaufen OB: Aktion nach Ende der Trialtime 0: Keine Aktion 1: CPU STOP 2: CPU STOP und FSC deaktiviert 3: Werksreset...
  • Seite 291 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 36351: FSC-C000S40 36794: FSC-C000M40 37260: 955-C000S40 37833: 955-C000M40 38050: FSC-C00MC10 41460: 955-C000M50 41526: 955-C0PE040 42655: FSC-C00MC00 47852: 955-C00MC00 48709: FSC-C0PE040 50574: 955-C000M70 52366: 955-C000030 53501: FSC-C000030 58048: FSC-C000020 63411: 955-C000M60 65203: 955-C000020 ZINFO2: FSC-Seriennummer (High word) ZINFO3: FSC-Seriennummer (Low word) DatID: FeatureSet Trialtime in Minuten 0xE406...
  • Seite 292 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 9012: FSC-C000M20 13895: 955-C000060 15618: 955-C000S20 16199: 955-C000M20 17675: FSC-C000S00 18254: FSC-C000M00 20046: FSC-C000040 21053: 955-C000040 22904: 955-C000S00 23357: 955-C000M00 24576: 955-C000050 35025: 955-C00MC10 36351: FSC-C000S40 36794: FSC-C000M40 37260: 955-C000S40 37833: 955-C000M40 38050: FSC-C00MC10 41460: 955-C000M50 41526: 955-C0PE040 42655: FSC-C00MC00...
  • Seite 293 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 70: SFB 97: VDB 98: VSDB 99: VFC 100: VSFC 101: VFB 102: VSFB 111: VOB ZINFO3: Bausteinnummer 0xE501 Parserfehler ZINFO1: ErrorCode 1: Parserfehler: SDB Struktur 2: Parserfehler: SDB ist kein gültiger SDB-Typ ZINFO2: SDB-Typ ZINFO3: SDB-Nummer 0xE502 Ungültiger Bausteintyp in protect.wld (Baustein wurde nicht geladen)
  • Seite 294 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO3: Bausteinadresse (Low word) 0xE505 Interner Fehler - Kontaktieren Sie bitte die Hotline! ZINFO1: Ursache für MemDump 0: Unbekannt 1: Manuelle Anforderung 2: Ungültiger Opcode 3: Code-CRC-Fehler 4: Prozessor Exception 5: Prozessor Exception mit Dump nach Reboot 6: Baustein-CRC-Fehler 0xE604 Mehrfach-Parametrierung einer Peripherieadresse für Ethernet-PG/OPKanal...
  • Seite 295 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO3: Anzahl zulässiger Slaves 0xE70A PROFIBUS konfiguriert, aber Zugangsweg deaktiviert ZINFO1: Logische Basisadresse des DP-Masters ZINFO2 - Position 8: DP-Mastersystem-ID 0xE710 Onboard-PROFIBUS/MPI: Busfehler aufgetreten PK: Nicht anwenderrelevant ZINFO1: Schnittstelle ZINFO2: Nicht anwenderrelevant ZINFO3: Nicht anwenderrelevant DatID: Nicht anwenderrelevant 0xE720 Interner Fehler - Kontaktieren Sie bitte die Hotline!
  • Seite 296 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 1: Parameterfehler 2: Konfigurationsfehler ZINFO2: Mastersystem-ID DatID: Nicht anwenderrelevant 0xE780 Fehler bei der Konfiguration eines Prozessabbildes ZINFO1: Nicht anwenderrelevant ZINFO2: Logische Adresse ZINFO3: IO-Flag 0xE781 Adressbereich überschreitet Prozessabbildgrenze ZINFO1: Adresse ZINFO2: Länge des Adressbereichs ZINFO3: Größe Prozessabbild DatID: Adressbereich 0xE801...
  • Seite 297 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 65153: Fehler beim Erzeugen der Datei 65185: Fehler beim Schreiben der Datei 65186: Ungerade Adresse beim Lesen 0xE80C Interne Meldung ZINFO3: Status 0: OK 65153: Fehler beim Erzeugen der Datei 65185: Fehler beim Schreiben der Datei 65186: Ungerade Adresse beim Lesen 0xE80D Interne Meldung...
  • Seite 298 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO3: Fehlercode 0xE82C CMD - Autobefehl: WEBVISU_PGOP_ENABLE erkannt und ausgeführt 0xE82D CMD - Autobefehl: WEBVISU_PGOP_DISABLE erkannt und ausgeführt 0xE82E CMD - Autobefehl: WEBVISU_CP_ENABLE erkannt und ausgeführt 0xE82F CMD - Autobefehl: WEBVISU_CP_DISABLE erkannt und ausgeführt 0xE830 CMD - Autobefehl: OPCUA_PGOP_ENABLE erkannt und ausgeführt 0xE831...
  • Seite 299 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO2: Steckplatz ZINFO3: Datenbreite 0xE920 Konfigurationsfehler PROFINET ZINFO1 - Position 0: Fehlercode 1: Doppelte IP/PROFINET-Konfiguration auf Steckplatz 2 und 4 2: PROFINET-IO-System auf Steckplatz 4 konfiguriert 3: Zu viele PROFINET-Controller konfiguriert 4: Virtuelles Device mehrfach konfiguriert 5: EtherCAT-Devices für PROFINET-CP konfiguriert 6: PROFINET-Devices für EtherCAT-CP konfiguriert 7: PROFINET-CP auf Steckplatz 2 projektiert, obwohl dies nicht unterstützt wird...
  • Seite 300 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 0xE9A2 OPC UA: TAR-Datei ungültig ZINFO1: Plattform ZINFO3: Fehlercode 0xE9A3 OPC UA: Interner Fehler des OPC UA-Servers ZINFO1: Plattform ZINFO3: Fehlercode 0xE9A4 OPC UA: Hardware Konfiguration der Steuerung ist nicht geladen, Server wird nicht gestartet ZINFO1: Plattform 0xE9A5 OPC UA ist durch den Anwender gesperrt, Start des Servers wurde verhindert...
  • Seite 301 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 1: STOP (Update) 2: STOP (Urlöschen) 3: STOP (Eigeninitialisierung) 4: STOP (intern) 5: ANLAUF (Kaltstart) 6: ANLAUF (Neustart/Warmstart) 7: ANLAUF (Wiederanlauf) 9: RUN 10: HALT 11: ANKOPPELN 12: AUFDATEN 13: DEFEKT 14: Fehlersuchbetrieb 15: Spannungslos 253: Prozessabbild freigeschaltet im STOP 254: Watchdog 255: Nicht gesetzt...
  • Seite 302 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO2: Steckplatz ZINFO3: Eingangsdatenbreite der gesteckten Baugruppe 0xEA09 SBUS: Parametrierte Ausgangsdatenbreite ungleich der gesteckten Ausgangsdatenbreite ZINFO1: Parametrierte Ausgangsdatenbreite ZINFO2: Steckplatz ZINFO3: Ausgangsdatenbreite der gesteckten Baugruppe 0xEA0A SBUS: Interner Fehler (Intern gestecktes Submodul falsch) PK: Nicht anwenderrelevant ZINFO1: Steckplatz ZINFO2: Typkennung soll 3: PROFINET-CPU...
  • Seite 303 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO2: HW-Steckplatz ZINFO3: Interface-Typ DatID: Nicht anwenderrelevant 0xEA1A SBUS: Fehler beim Zugriff auf SBUS-FPGA-Adresstabelle PK: Nicht anwenderrelevant ZINFO2: HW-Steckplatz ZINFO3: Tabelle 0: Lesen 1: Schreiben DatID: Nicht anwenderrelevant 0xEA20 Fehler: RS485-Schnittstelle ist nicht auf PROFIBUS-DP-Master eingestellt, aber es ist ein PROFIBUS-DP- Master projektiert 0xEA21 Fehler: Projektierung RS485-Schnittstelle X2/X3: PROFIBUS-DP-Master projektiert aber nicht vorhanden...
  • Seite 304 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung DatID: Line 0xEA50 PROFINET-IO-Controller: Fehler in der Konfiguration OB: Nicht anwenderrelevant PK: Nicht anwenderrelevant ZINFO1: Rack/Steckplatz des Controllers ZINFO2: Devicenummer ZINFO3: Steckplatz auf dem Device DatID: Nicht anwenderrelevant 0xEA51 PROFINET-IO-Controller: Kein PROFINET-IO-Controller auf dem projektierten Steckplatz erkannt PK: Nicht anwenderrelevant ZINFO1: Rack/Steckplatz des Controllers ZINFO2: Erkannte Typkennung auf dem projektierten Steckplatz...
  • Seite 305 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO1: Rack/Steckplatz des Controllers ZINFO2: Devicenummer ZINFO3: Anzahl der projektierten Substeckplätze oder zu hohe Substeckplatznummer 0xEA57 PROFINET-IO-Controller: Die Port-Konfiguration im virtuellen Device hat keine Auswirkungen. 0xEA61 Interner Fehler - Kontaktieren Sie bitte die Hotline! OB: Dateinummer PK: Steckplatz des Controllers ZINFO1: Firmware Majorversion...
  • Seite 306 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO1 - Bit 14: CPU ist als I-Device konfiguriert ZINFO1 - Bit 15: IP-Adresse auf anderem Weg beziehen. Wird für die IP-Adresse des Controllers nicht unterstützt. ZINFO2 - Bit 0: Inkompatible Konfiguration (SDB-Version nicht unterstützt) ZINFO2 - Bit 1: EtherCAT: EoE projektiert, aber nicht unterstützt (Mögliche Ursache ist eine zu geringe Zykluszeit des EtherCAT-Mastersystems.
  • Seite 307 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO3: Interner Fehlercode vom PN-Stack DatID: Device 0xEA68 PROFINET-IO-Controller: Fehler Datensatz schreiben OB: Rack/Steckplatz des Controllers PK: Fehlertyp 0: Datensatz-Fehler lokal 1: Datensatz-Fehler Stack 2: Datensatz-Fehler Station ZINFO1: Datensatznummer ZINFO2: Datensatzhandle (Aufrufer) ZINFO3: Interner Fehlercode vom PN-Stack DatID: Device 0xEA69 Interner Fehler - Kontaktieren Sie bitte die Hotline!
  • Seite 308 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 15: Spannungslos 253: Prozessabbild freigeschaltet im STOP 254: Watchdog 255: Nicht gesetzt PK: Rack/Steckplatz ZINFO1: Device ID ZINFO2: Nicht anwenderrelevant ZINFO3: Nicht anwenderrelevant DatID: Nicht anwenderrelevant 0xEA6C PROFINET-IO-Controller: Fehlerhafte Device-ID OB: Betriebszustand 0: Konfiguration im Betriebszustand RUN 1: STOP (Update) 2: STOP (Urlöschen) 3: STOP (Eigeninitialisierung)
  • Seite 309 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 5: ANLAUF (Kaltstart) 6: ANLAUF (Neustart/Warmstart) 7: ANLAUF (Wiederanlauf) 9: RUN 10: HALT 11: ANKOPPELN 12: AUFDATEN 13: DEFEKT 14: Fehlersuchbetrieb 15: Spannungslos 253: Prozessabbild freigeschaltet im STOP 254: Watchdog 255: Nicht gesetzt PK: Rack/Steckplatz ZINFO1: Device ID ZINFO2: Nicht anwenderrelevant ZINFO3: Nicht anwenderrelevant...
  • Seite 310 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung PK: Rack/Steckplatz ZINFO1: Device ID ZINFO2: Nicht anwenderrelevant ZINFO3: Nicht anwenderrelevant DatID: Nicht anwenderrelevant 0xEA6F PROFINET-IO-Controller: PROFINET Modulabweichung OB: Betriebszustand 0: Konfiguration im Betriebszustand RUN 1: STOP (Update) 2: STOP (Urlöschen) 3: STOP (Eigeninitialisierung) 4: STOP (intern) 5: ANLAUF (Kaltstart) 6: ANLAUF (Neustart/Warmstart)
  • Seite 311 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO1: functionIndex ZINFO2: Nicht anwenderrelevant 0xEA72 Interner Fehler - Kontaktieren Sie bitte die Hotline! OB: Verbindungsnummer PK: Steckplatz des Controllers ZINFO1: Fehlerursache 129: PNIO 207: RTA error 218: AlarmAck 219: IODConnectRes 220: IODReleaseRes 221: IOD/IOXControlRes 222: IODReadRes 223: IODWriteRes ZINFO2: ErrorDecode...
  • Seite 312 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO2: Filenamehash[4-7] ZINFO3: Line DatID: SvnRevision 0xEA91 Interner Fehler - Kontaktieren Sie bitte die Hotline! OB: Aktuelle OB-Nummer PK: Core-Status 0: INIT 1: STOP 2: READY 3: PAUSE 4: RUN ZINFO1: Filenamehash[0-3] ZINFO2: Filenamehash[4-7] ZINFO3: Line DatID: Aktuelle Auftragsnummer 0xEA92...
  • Seite 313 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung DatID: Aktuelle Auftragsnummer 0xEA97 Interner Fehler - Kontaktieren Sie bitte die Hotline! ZINFO3: Steckplatz 0xEA98 Fehler beim File-Lesen über SBUS PK: Nicht anwenderrelevant ZINFO3: Steckplatz DatID: Nicht anwenderrelevant 0xEA99 Parametrierauftrag konnte nicht abgesetzt werden PK: Nicht anwenderrelevant ZINFO1: File-Version auf MMC/SD (wenn ungleich 0) ZINFO2: File-Version vom SBUS-Modul (wenn ungleich 0)
  • Seite 314 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 0: Konfiguration im Betriebszustand RUN 1: STOP (Update) 2: STOP (Urlöschen) 3: STOP (Eigeninitialisierung) 4: STOP (intern) 5: ANLAUF (Kaltstart) 6: ANLAUF (Neustart/Warmstart) 7: ANLAUF (Wiederanlauf) 9: RUN 10: HALT 11: ANKOPPELN 12: AUFDATEN 13: DEFEKT 14: Fehlersuchbetrieb 15: Spannungslos...
  • Seite 315 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 0xEB02 System Fehler: Sollausbau ungleich Istausbau ZINFO1: Bitmaske Steckplätze 1-16 ZINFO2: Bitmaske Steckplätze 17-32 ZINFO3: Bitmaske Steckplätze 33-48 DatID: Bitmaske Steckplätze 49-64 0xEB03 System Fehler: IO-Mapping PK: Nicht anwenderrelevant ZINFO1: Fehlerart 1: SDB-Parserfehler 2: Konfigurierte Adresse bereits belegt 3: Mappingfehler ZINFO2: Steckplatz (0=nicht ermittelbar) DatID: Nicht anwenderrelevant...
  • Seite 316 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 0xEB21 System Fehler: Zugriff auf Konfigurationsdaten ZINFO2: Nicht anwenderrelevant ZINFO3: Nicht anwenderrelevant DatID: Nicht anwenderrelevant 0xEC02 EtherCAT: Konfigurationswarnung ZINFO1: Fehler-Code 1: Anzahl der Slave-Stationen wird nicht unterstützt 2: Master-System-ID ist ungültig 3: Steckplatz ungültig 4: Master-Konfiguration ungültig 5: Mastertyp ungültig 6: Slave-Diagnoseadresse ungültig...
  • Seite 317 PK: Nicht anwenderrelevant ZINFO1: Peripherie-Adresse ZINFO2: Steckplatz DatID: Eingang DatID: Ausgang 0xEC05 EtherCAT: Eingestellten DC-Mode des YASKAWA Sigma 5/7 Antriebs überprüfen OB: Betriebszustand 0: Konfiguration im Betriebszustand RUN 1: STOP (Update) 2: STOP (Urlöschen) 3: STOP (Eigeninitialisierung) 4: STOP (intern)
  • Seite 318 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 5: Der EtherCAT-State des Antriebs konnte nicht ermittelt werden 6: Fehler beim Versenden des SDO-Requests (für weitere Informationen ist das (nachfolgende) Event mit der ID 0xED60 auf dem CP zu analysieren) 7: Antrieb meldet Fehler in der SDO-Response (für weitere Informationen ist das (nachfolgende) Event mit der ID 0xED60 auf dem CP zu analysieren) 8: SDO-Timeout, DC-Mode konnte nicht ermittelt werden (für weitere Informationen ist das (nachfolgende) Event mit der ID 0xED60 auf dem CP zu analysieren)
  • Seite 319 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 1: Init 2: PreOp 3: Bootstrap 4: SafeOp 8: Op ZINFO2: Diagnoseadresse des Masters ZINFO3: Anzahl der Station, die nicht im selben Zustand sind, wie der Master DatID: Station nicht verfügbar DatID: Station verfügbar DatID: Eingangsadresse DatID: Ausgangsadresse 0xEC12...
  • Seite 320 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 0: Konfiguration im Betriebszustand RUN 1: STOP (Update) 2: STOP (Urlöschen) 3: STOP (Eigeninitialisierung) 4: STOP (intern) 5: ANLAUF (Kaltstart) 6: ANLAUF (Neustart/Warmstart) 7: ANLAUF (Wiederanlauf) 9: RUN 10: HALT 11: ANKOPPELN 12: AUFDATEN 13: DEFEKT 14: Fehlersuchbetrieb 15: Spannungslos...
  • Seite 321 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 2: PreOp 3: Bootstrap 4: SafeOp 8: Op ZINFO2: Diagnoseadresse der Masters ZINFO3: Anzahl der Station, die nicht im selben Zustand sind, wie der Master DatID: Station verfügbar DatID: Station nicht verfügbar DatID: Eingangsadresse DatID: Ausgangsadresse 0xED12 EtherCAT: Ausfall Slave...
  • Seite 322 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 27: Sync-Manager Watchdog 28: Ungültige Sync-Manager-Typen 29: Ungültige Ausgabe-Konfiguration 30: Ungültige Eingabe-Konfiguration 31: Ungültige Watchdog-Konfiguration 32: Slave-Station erfordert einen Kaltstart 33: Slave-Station muss sich im Zustand INIT befinden 34: Slave-Station muss sich im Zustand PreOp befinden 35: Slave-Station muss sich im Zustand SafeOp befinden 45: Ungültige Ausgabe-FMMU-Konfiguration 46: Ungültige Eingabe-FMMU-Konfiguration...
  • Seite 323 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 4: SafeOp 8: Op ZINFO2: Diagnoseadresse des Masters ZINFO3: Anzahl der Station, die nicht im selben Zustand sind, wie der Master DatID: Station nicht verfügbar DatID: Station verfügbar DatID: Eingangsadresse DatID: Ausgangsadresse 0xED21 EtherCAT: Fehlerhafter Bus-Statuswechsel ZINFO1 - Position 0: Neuer Status 0: Undefiniert/Unbekannt 1: Init...
  • Seite 324 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 2: PreOp 3: Bootstrap 4: SafeOp 8: Op ZINFO1 - Position 8: Alter Status 0: Undefiniert/Unbekannt 1: Init 2: PreOp 3: Bootstrap 4: SafeOp 8: Op ZINFO2: Diagnoseadresse der Station ZINFO3: AlStatusCode 0: Kein Fehler 1: Unspezifischer Fehler 17: Ungültige angeforderte Statusänderung 18: Unbekannter angeforderter Status...
  • Seite 325 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 51: Ungültiger Verteilte Uhren (DC) IO-Fehler 52: Ungültiger Verteilte Uhren (DC) Zeitüberlauf-Fehler 66: Fehler bei azyklischem Datenaustausch Ethernet Over EtherCAT 67: Fehler bei azyklischem Datenaustausch CAN Over EtherCAT 68: Fehler bei azyklischem Datenaustausch Fileaccess Over EtherCAT 69: Fehler bei azyklischem Datenaustausch Servo Drive Profile Over EtherCAT 79: Fehler bei azyklischem Datenaustausch Vendorspecific Over EtherCAT DatID: Station nicht verfügbar...
  • Seite 326 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO2: EtherCAT Konfiguration vorhanden 0: Keine EC-Konfiguration vorhanden 1: EC-Konfiguration vorhanden ZINFO3: DC in Sync 0: Nicht in sync 1: In sync 0xED30 EtherCAT: Topologie-Abweichung ZINFO2: Diagnoseadresse des Masters 0xED31 EtherCAT: Überlauf der Alarm-Warteschlange ZINFO2: Diagnoseadresse des Masters 0xED40 Buszykluszeit-Verletzung aufgetreten...
  • Seite 327 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 0: Konfiguration im Betriebszustand RUN 1: STOP (Update) 2: STOP (Urlöschen) 3: STOP (Eigeninitialisierung) 4: STOP (intern) 5: ANLAUF (Kaltstart) 6: ANLAUF (Neustart/Warmstart) 7: ANLAUF (Wiederanlauf) 9: RUN 10: HALT 11: ANKOPPELN 12: AUFDATEN 13: DEFEKT 14: Fehlersuchbetrieb 15: Spannungslos...
  • Seite 328 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 27: Sync-Manager Watchdog 28: Ungültige Sync-Manager-Typen 29: Ungültige Ausgabe-Konfiguration 30: Ungültige Eingabe-Konfiguration 31: Ungültige Watchdog-Konfiguration 32: Slave-Station erfordert einen Kaltstart 33: Slave-Station muss sich im Zustand INIT befinden 34: Slave-Station muss sich im Zustand PreOp befinden 35: Slave-Station muss sich im Zustand SafeOp befinden 45: Ungültige Ausgabe-FMMU-Konfiguration 46: Ungültige Eingabe-FMMU-Konfiguration...
  • Seite 329 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung OB: EtherCAT-Stationsadresse (High-Byte) PK: EtherCAT-Stationsadresse (Low-Byte) ZINFO1: Index ZINFO2: SDOErrorCode (High-Word) ZINFO3: SDOErrorCode (Low-Word) DatID: Subindex 0xED63 EtherCAT: Diagnosepuffer CP: Fehler bei der Antwort auf ein INIT-Kommando OB: EtherCAT-Stationsadresse (High-Byte) PK: EtherCAT-Stationsadresse (Low-Byte) ZINFO1: Fehlertyp 0: Nicht definiert 1: Keine Rückantwort 2: Validierungsfehler...
  • Seite 330 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung ZINFO3 - Position 0: Stationsnummer ZINFO3 - Position 11: IO-System-ID ZINFO3 - Bit 15: Systemkennung DP/PN 0xEE00 Zusatzinformation bei UNDEF_OPCODE OB: Nicht anwenderrelevant ZINFO1: Nicht anwenderrelevant ZINFO2: Nicht anwenderrelevant ZINFO3: Nicht anwenderrelevant DatID: Nicht anwenderrelevant 0xEE01 Interner Fehler - Kontaktieren Sie bitte die Hotline! ZINFO3: SFB-Nummer...
  • Seite 331 System SLIO Systemspezifische Ereignis-IDs Ereignis-ID Bedeutung 20: MGT: PG Kommando verursacht Baugruppen-Wiederanlauf 21: MGT: Übernahme der Baugruppen-Datenbasis verursacht Baugruppen-Wiederanlauf 23: Stoppen des Subsystems nach Laden des bereits vorhandenen konsistenzgesicherten SDBs xxxx durch Trägerbaugruppe 25: Für Uhrzeitsynchronisierung der Baugruppe wurde SIMATIC-Verfahren gewählt 26: Baugruppe baut aktiv eine Verbindung ab 28: Von der Trägerbaugruppe geladener SDB xxxx ist das Konsistenzsicherungsobjekt (SDB-Typ 0x3118) 29: Systemverbindung zur CPU wurde von der Baugruppe aktiv abgebaut...
  • Seite 332: B Integrierte Bausteine

    System SLIO Integrierte Bausteine Integrierte Bausteine Nähere Informationen hierzu finden Sie im Handbuch "SPEED7 Operati- onsliste". Name Beschreibung OB 1 CYCL_EXC Zyklisches Programm OB 10 TOD_INT0 Uhrzeitalarm OB 20 DEL_INT0 Verzögerungsalarm OB 21 DEL_INT1 Verzögerungsalarm OB 28 CYC_INT_250us Weckalarm OB 29 CYC_INT_500us Weckalarm OB 32...
  • Seite 333 System SLIO Integrierte Bausteine Name Beschreibung SFB 2 CTUD Vorwärts-/Rückwärtszählen SFB 3 Impuls erzeugen SFB 4 Einschaltverzögerung SFB 5 Ausschaltverzögerung SFB 7 TIMEMESS Zeitmessung SFB 12 BSEND Blockorientiertes Senden SFB 13 BRCV Blockorientiertes Empfangen SFB 14 Remote CPU lesen SFB 15 Remote CPU schreiben SFB 32 DRUM...
  • Seite 334 System SLIO Integrierte Bausteine Name Beschreibung SFC 23 DEL_DB Datenbaustein löschen SFC 24 TEST_DB Datenbaustein testen SFC 28 SET_TINT Uhrzeitalarm stellen SFC 29 CAN_TINT Uhrzeitalarm stornieren SFC 30 ACT_TINT Uhrzeitalarm aktivieren SFC 31 QRY_TINT Uhrzeitalarm abfragen SFC 32 SRT_DINT Verzögerungsalarm starten SFC 33 CAN_DINT Verzögerungsalarm stornieren...
  • Seite 335 System SLIO Integrierte Bausteine Name Beschreibung SFC 70 GEO_LOG Anfangsadresse einer Baugruppe ermitteln SFC 71 LOG_GEO Zu logischer Adresse gehörenden Slot ermitteln SFC 81 UBLKMOV Variable unterbrechbar kopieren SFC 101 HTL_RTM Hantierung Betriebsstundenzähler SFC 102 RD_DPARA Vordefinierte Parameter lesen SFC 105 READ_SI Auslesen dyn.
  • Seite 336: Cszl-Teillisten

    System SLIO SZL-Teillisten SZL-Teillisten Nähere Informationen hierzu finden Sie im Handbuch "SPEED7 Operati- onsliste". SZL-ID SZL-Teillisten xy11h Baugruppen-Identifikation xy12h CPU-Merkmale xy13h Anwenderspeicherbereiche xy14h Systembereiche xy15h Bausteintypen xy19h Zustand aller LEDs xy1Ch Identifikation einer Komponente xy22h Alarmstatus xy32h Kommunikationszustandsdaten xy37h Ethernet-Details einer Baugruppe xy3Ah Status der TCON-Verbindungen xy3Eh...

Diese Anleitung auch für:

019-cefpm00

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