NOx max: 100 mg/kWh RL 35 BLU CO max: 12 mg/kWh NOx max: 100 mg/kWh Legnago, 01.12.2015 Generaldirektor Leiter der Abteilung Forschung und RIELLO S.p.A. - Geschäftsleitung Brenner Entwicklung RIELLO S.p.A. - Geschäftsleitung Brenner Ing. U. Ferretti Ing. F. Comencini...
BRENNERBESCHREIBUNG (A) 1 Zündelektroden 2 Flammkopf 3 Einstellschraube Flammkopf 4 UV-Fühler für die Flammenüberwachung 5 Befestigungsschraube Gebläse an Flansch 6 Stellantrieb 7 Gleitschienen zum Ausschwenken des Bren- ners und für die Kontrolle des Flammkopfs 8 Pumpe mit Drucksprung 9 Platte mit 4 Vorbohrungen, zum Durchtritt der Schlauchleitungen und Stromkabel.
Das Steuergerät RMO... ist eine Si- cherheitsvorrichtung! Vermeiden Sie, es zu öffnen, zu verändern oder sei- nen Betrieb zu erzwingen. Die Riello S.p.A. übernimmt keinerlei Haftung für eventuelle Schäden auf Grund von nicht genehmigten Eingriffen! • Alle Maßnahmen (Montage, Installation und S8906 Kundendienst, usw.) müssen durch Fachper-...
STELLANTRIEB STA4,5... (A) Wichtige Anmerkungen Um Unfälle, materielle oder Umwelt- schäden zu vermeiden, ist es ange- bracht, folgende Vorschriften ACHTUNG einzuhalten! Den Stellantrieb nicht öffnen, umrü- sten oder beschädigen. • Alle Maßnahmen (Montage, Installation und Kundendienst, usw.) müssen durch Fachper- sonal ausgeführt werden.
REGELBEREICHE (A) 20157168 Die Brenner können auf zwei Arten funktionie- ren: ein- und zweistufig. Der DURCHSATZ der 1. Stufe darf nicht unter der Mindestgrenze des Diagrams sein. Der DURCHSATZ der 2. Stufe wird innerhalb von folgendem zu wählen. • Zone für Bedienung nach...
INSTALLATION KESSELPLATTE (A) Die Abdeckplatte der Brennkpammer wie in (A) gezeigt vorbohren. Die Position der Gewinde- bohrungen kann mit der zur Grundausstattung gehörenden Isolierplatte ermittelt werden. BEFESTIGUNG DES BRENNERS AM HEIZKESSEL (B) Muß eine Schutzschicht aus feuerfestem Materi- Ø al 8), zwischen Schamottestein 9) und Flamm- rohr 7) eingeplant werden.
DÜSENMONTAGE Die Schraube 2)(A) lockern und die Flam- menstabilisierungsgruppe 1)(A) herausziehen, die Plastikstopf 3)(A) entfernen und die Düse montieren. Keine Dichtzusätze verwenden: Dichtungen, Band oder Dichtmasse. Achten Sie darauf, daß dabei der Sitz der Düsendichtung nicht beschä- digt wird. Die Düse muß fest angezogen werden, D1752 jedoch ohne die maximale Kraft des Schlüssels zu erreichen.
HYDRAULIKANLAGE BRENNSTOFFZUFÜHRUNG Der Brenner verfügt über eine selbstansaugende Pumpe und kann sich daher, innerhalb Grenzen der seitlich abgebildeten Tabelle, selbst versorgen. Es gibt drei Arten von Hydraulikkreisen des Brennstoffs: • Zweistrangsystem (am meisten verbreitet) • Einstrangsystem • Ringförmig. Je nach der gegenseitigen Position Brenner/ Tank können die Anlagen wie folgt sein: •...
IEINSTRANG-ANLAGE Es sind zwei Ausführungen möglich: • Bypass außerhalb der Pumpe (A) (empfohlene Ausführung) Die beiden Schläuche werden mit einem Auto- matik-Entgaser verbunden, siehe Zubehör Seite 17. Die Schraube 7), Schema A Seite 15, nicht entfernen: Bypass in der Pumpe geschlossen. •...
STELLANTRIEB (A) Nocken I: Auf 0°-Winkel eingestellt (geschlos- sene Stellung der Luftklappe bei Stillstand). Für eine teilweise Öffnung diese Einstellung des Winkels erhöhen. Nocken II: Werkseitig auf 50°-Winkel einge- stellt. Er reguliert die Stellung der Luftklappe in der 2° Stufe; der folgt dem Stellantrieb nur in geöffneter Stellung.
BRENNEREINSTELLUNG Stufe ZÜNDEN Den Schalter 1)(A) auf "EIN" stellen und den Schalter 2)(A) auf "1. Stufe" stellen. 1° Nach Abschluß der im nachhinein beschriebe- nen Einstellungen, muß das Zünden des Bren- ners ein dem Betrieb entsprechendes Geräusch 2° erzeugen. Es treten eine oder mehrere Pulsatio- nen oder eine Verzögerung der Zündung im Ver- gleich zur Öffnung des Heizöl-Elektroventils auf;...
BRENNERFUNKTION INBETRIEBNAHME DES BRENNERS (A) Anlaufphasen mit progressiven Zeitangaben in Sekunden: - Verschluss der TL-Fernsteuerung. Nach etwa 3 s: - 0 s: Es beginnt das Programm des elektri- schen Steuergeräts. - 2 s: Anfahren des Gebläsemotors. - 3 s: Einschalten des Zündtransformators. Die Pumpe saugt den Brennstoff über die Lei- tung und den Filter vom Tank an und pumpt ihn unter Druck in den Vorlauf.
DAUERBETRIEB Anlage mit TR-Fernsteuerung Nach dem Anlaufzyklus schaltet die Steuerung des Magnetventils der 2° Stufe zur TR-Fern- steuerung, die den Druck oder die Tempera- tur im Heizkessel überwacht. • Wenn die Temperatur oder der Druck bis zur Öffnung von TR zunehmen, öffnet das Magnetventil 11) und der Brenner geht von der 2.
WARTUNG Pumpe Der Druck muß stabil auf demselben Wert wie bei der vorigen Kontrolle bleiben. Der Unterdruck muß unter 0,45 bar liegen. Ein von der vorigen Kontrolle abweichender Wert kann durch verändertem Brennstoffstand im Tank verursacht werden. Das Geräusch der Pumpe darf nicht wahrnehm- bar sein.
ZUBEHÖRTEILE (auf Wunsch): SICHERHEITSKOMPONENTE LEBENSZYKLUS • ENTGASER 10 Jahre oder 250.000 Flammensteuerung Es kann vorkommen, daß das von der Pumpe Betriebszyklen angesaugte Heizöl Luft enthält, die aus dem un- 10 Jahre oder 250.000 ter Depression stehenden Heizöl selbst kommt Flammenfühler Betriebszyklen oder durch undichte Stellen eindringt.
DIAGNOSTIK ANLAUFPROGRAMM Die Bedeutung der verschiedenen Anzeigen während des Anlaufprogramms wird in folgender Tabelle erklärt: FARBCODETABELLE Vorgänge Farbcode Vorbelüftung Zündphase Betrieb mit Flamme OK Betrieb mit schwachem Flammensignal Stromversorgung unter ~ 170V Störabschaltung Fremdlicht Zeichenerklärung: Gelb Grün ENTSTÖRUNG DES STEUERGERÄTS UND VERWENDUNG DER DIAGNOSTIK Das mitgelieferte Steuergerät verfügt über eine Diagnosefunktion, mit der Ursachen eventueller Betriebsstörungen leicht festgestellt werden kön- nen (Anzeige: ROTE LED).
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SIGNAL STÖRUNGEN MÖGLICHE URSACHEN EMPFOHLENE ABHILFEN Kein Blinken Brenner startet nicht - Kein Strom........Schalter einschalten - Sicherungen kontrollieren - Eine Grenz- oder Sicherheitsfernsteuerung offen .
ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Sicherheitshinweise für die elektrischen Anschlüsse • Die elektrischen Anschlüsse müssen bei abgeschalteter Stromversorgung hergestellt werden. • Die elektrischen Anschlüsse müssen durch Fachpersonal nach den im Bestimmungsland gültigen Vorschriften ausgeführt wer- den. Siehe in den Schaltplänen. • Der Hersteller lehnt jegliche Haftung für Änderungen oder andere Anschlüsse ab, die von denen in den Schaltplänen dargestell- GEFAHR ten abweichen.