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OPTIMedical OPTI R PD7033 Gebrauchsanweisung Seite 16

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Die Beziehung zwischen Lumineszenz und pH wird durch eine Variante des chemischen
Massenwirkungsgesetzes quantifiziert,
wie die Intensität der Fluoreszenzemission sich bei einem über den charakteristischen pKa des
Farbstoffes ansteigenden Blut-pH-Wert erhöht
Messung. Sie zeigen jedoch eine leichte Sensitivität gegenüber der Ionenstärke der gemessenen Probe
Beim Messprinzip der PCO
10
positioniert
, entsprechend dem Konstruktionsprinzip der Severinghaus-CO
herkömmlichen PCO
-Blutgaselektroden benutzt wird. Die PCO
2
Störungen durch flüchtige Säuren und Basen genauso anfällig wie herkömmliche PCO
Die Na
+
+
++
-, K
- und Ca
messungen (ISE). Die Optoden verwenden ionenselektive Erkennungselemente (Ionophore), ähnlich
derer, die in ionenselektiven Elektroden verwendet werden. Die Ionophoren sind jedoch anstatt mit
Elektroden mit fluoreszierenden Farbstoffen verbunden. Diese Arten von Farbstoffen sind seit den
1970er Jahren zur Sichtbarmachung und Quantifizierung von zellulären Ionengehalten bei der
Fluoreszenz-Mikroskopie und Zellzählung in Gebrauch
binden diese Ionophore größere Mengen von Ionen und erhöhen oder reduzieren damit, je nach Ion, die
Intensität der Fluoreszenz. So wie die pH-Optode benötigen auch die Ionen-Optoden keine Referenz-
elektrode, bei einigen zeigt sich jedoch eine geringe pH-Sensititvität, die im OPTI R automatisch durch
den gemessenen pH-Wert ausgeglichen wird.
Die Messung des Gesamthämoglobins (tHb) und der Sauerstoffsättigung (SO
Prinzip der optischen Reflexion. Rotlicht und Infrarotlicht wird auf drei Wellenlängen auf nicht
hämolysiertes Vollblut innerhalb eines genau definierten Teils der Kassette über der O
ausgestrahlt. Die Photonen werden teilweise absorbiert und von den Erythrozyten in einem Verhältnis
proportional zum Hämoglobingehalt reflektiert. Bei einem niedrigen Hämoglobingehalt treffen die nicht
absorbierten Photonen auf den rosa Überzug der O
Blut reflektiert. Ein Teil des reflektierten Lichts verlässt die Kassette am oberen Ende und wird von
einem Detektor im Gerät gemessen. Die Infrarot-Wellenlängen eignen sich zur Hämoglobinmessung,
weil sie weitgehend unabhängig vom SO
Erwachsenen- und Neugeborenen-Hämoglobin ist im Wellenlängenbereich von 750 – 850 nm ähnlich.
Die Wellenlänge des Rotlichts wird zur Messung von SO
stärker absorbiert wird, als von anderen Hämoglobinen, und wird in der Nähe des isosbestischen Punktes
für Oxy- und Carboxyhämoglobin gewählt. Die Anfälligkeit zur Rollenbildung der Erythrozyten wird
durch die Erhaltung einer hohen Scherkraft direkt vor der Messung minimiert.
8
Peterson JI, et.al., A Fiber Optic pH Probe for Physiological Use, Anal.Chem. 53,p.864, 1980.
Wolfbeis OS, Offenbacher H, Fluorescence Sensor for Monitoring Ionic Strength and Physiological pH Values,
9
Sensors and Actuators 9, p.85, 1986.
10
Vurek GG, Feustel PJ, Severinghaus JW, A Fiber Optic PCO
11
Tsien R, New Calcium Indicators and Buffers with High Selectivity Against Magnesium and Protons, Biochemistry
19, p.2396-2404, 1980.
f
I
/ I = 1 +10
pKa-pH
0
8 .
-Optode wird eine pH-Optode hinter eine ionen-undurchlässige Membran
2
-Ionen-Optoden basieren auf dem Prinzip der ionenselektiven Elektroden-
sind, d.h., die Absorption der vorherrschenden Form von
2
pH-Optoden benötigen keine Referenzelektrode zur pH-
-Optoden sind für unselektive
2
.
11
Mit dem Ansteigen der Ionenkonzentration
-Optode auf und werden ein zweites Mal durch das
2
benutzt, weil sie von Desoxyhämoglobin viel
2
Sensor, Ann.Biomed.Eng. 11, p.499, 1983.
2
Gebrauchsanweisung – OPTI R Critical Care Analyzer
-Elektroden, das bei
2
-Elektroden.
2
) basiert auf dem
2
-Optode
2
9 .
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