Erhaltungslade-
spannung[V/Z] temp.[ ° C]
MarathonL/XL
2,27
2,27
MarathonM/M-FT
SprinterP/XP
2,27
Sprinter S
2,27
PowerfitS200/S300
2,27
PowerfitS500
2,27
A400/FT
2,27
A500
2,30
A600
2,25
A700
2,25
T a belle2: Erhaltungsladespannung
Zur Verkürzung der Wiederaufladezeitkann eine
Starkladestufe verwendet werden, bei der die
Ladespannung gem. T a belle 3 einzustellen ist.
(Bereitschaftsparallelbetrieb mit Wiederauflade-
stufe).
Es folgt eine automatische Rückschaltung auf
dieLadespannung gem. T a belle 2.
Starklade-
spannung
[V/Z]
MarathonL/XL
2,35-2,40
MarathonM/M-FT
2,35-2,40
SprinterP/XP
2,35-2,40
Sprinter S
2,35-2,40
PowerfitS200/S300
2,35-2,40
PowerfitS500
2,35-2,40
A400/FT
2,37-2,40
A500
2,40-2,45
A600
2,35-2,40
A700
2,35-2,40
T a belle3: Starkladespannung
b) Pufferbetrieb
Beim Pufferbetrieb ist die Gleichstromquelle
nicht in der
Lage, jederzeit den maximalen n
Verbraucherstrom zu liefern. Der Verbraucher-
strom übersteigt zeitweilig den Nennstrom der
Gleichstromquelle. Während dieser Zeit liefert
die Batterie den Strom. Die Batterie ist nicht
jederzeit voll geladen. Daher ist die Ladespan-
nung verbraucherabhängig gem. T a belle 4 ein-
zustellen. Dies muss in Abstimmung mit dem
Batterieherstellererfolgen.
Ladespannung
im Pufferbetrieb
[V/Z]
MarathonL/XL
2,29-2,32
MarathonM/M-FT
2,29-2,32
SprinterP/XP
2,29-2,32
Sprinter S
2,29-2,32
PowerfitS200/S300
2,29-2,32
PowerfitS500
2,29-2,32
A400/FT
2,29-2,32
A500
2,30-2,35
A600
2,27-2,30
A700
2,27-2,30
T a belle 4: Ladespannung im Pu fferbetrieb
c) Umschaltbetrieb
Nenn-
Beim Laden ist die Batterie vom Verbraucher
getrennt. Die Ladespannung der Batterie ist
20
gem. T a belle 3 einzustellen. Das Laden ist zu
25
überwachen. Ist bei den angegebenen Werten
25
der Ladestrom auf unter 1,5 A / 100 Ah C
gesunken, wird auf Erhaltungsladen gem. P unkt
25
2.3 umgeschaltet, bzw.. die U mschaltung erfolgt
20
nach Erreichen der Werte in T a belle 3.
20
20
d) Batteriebetrieb (Lade-/Entladebetrieb)
Der Verbraucher wird nur aus der Batterie
20
gespeist. Das Ladeverfahren ist anwender-
20
abhängig und mit dem Batteriehersteller abzu-
20
stimmen.
2.3 Erhalten des Vollladezustandes
(Erhaltungsladen)
Es müssen Geräte mit den Festlegungen nach
DIN 41773 benutzt werden. Sie sind so einzu-
stellen, dass die Zellenspannung im Mittel der
T a belle 2 entspricht.
2.4 Ausgleichsladung
Wegen möglicher Überschreitungen der zulässi-
gen Verbraucherspannungen sind entsprechen-
de Maßnahmen zu treffen, z.B. Abschalten der
Nenn-
Verbraucher.
temp.
Eine Ausgleichsladung ist erforderlich nach einer
[° C]
Tiefentladung und/oder nach ungenügenden
20
Ladungen. Sie kann mit konstanter Spannung
25
2,4 V/Z (A 500: 2,45 V/Z) und ohne B egrenzung
des Ladestromes für bis zu 48 Stunden durch-
25
geführt werden.
25
Bei Überschreiten der max. Temperatur von
20
45°C ist das Laden zu unterbrechen oder vorü-
20
bergehend auf Erhaltungsladen zu schalten,
damit die Temperatur absinkt.
20
20
2.5 Überlagerte Wechselströme
20
Während des Wiederaufladens bis 2,40 V/Zelle
20
gemäß den Betriebsarten Punkt 2.2 darf der
Effektivwert des Wechselstromes zeitweise max.
10 A / 100 Ah C
Wiederaufladen und dem Weiterladen (Erhal-
tungsladen) im B ereitschaftsparallelbetrieb oder
Pufferbetriebdarf der E ffektivwert des Wechsel-
stromes 5 A / 100 Ah C
Nenn-
temp.
[° C]
20
25
25
25
20
20
20
20
20
20
2.6 Ladeströme
Im Bereitschaftsparallelbetrieb oder Pufferbetrieb
ohne Wiederaufladestufe sind die Ladeströme
nicht begrenzt. Der Ladestrom sollte gem.
T a belle 5 eingestellt sein (Richtwerte).
Im Zyklenbetrieb dürfen die in T a belle 5 a ngege-
10
benen oberen Stromwerte nicht überschritten
werden.
MarathonL/XL
MarathonM/M-FT
SprinterP/XP
Sprinter S
PowerfitS200/S300
PowerfitS500
A400/FT
A500
A600
A700
2.7 Temperatur
Der empfohlene Betriebstemperaturbereich für
Bleibatterien ist 10° C bis 30° C (am Besten
Nenntemperatur ± 5K). Höhere Temperaturen
verkürzen die Brauchbarkeitsdauer. Die techni-
schen Daten gelten für die Nenntemperatur
20° C bzw 25° C. Niedrigere Temperaturen ver-
ringern die verfügbare Kapazität. Das Über-
schreiten der Grenztemperatur von 55° C ist
unzulässig. Dauernde Betriebstemperaturen
größer 45° C sind zu vermeiden.
2.8 Temperaturabhängige Ladespannung
Eine temperaturabhängige Anpassung der
Ladespannung muss gemäß den folgenden
Diagrammen (Bild 1 b is 5) erfolgen.
betragen. Nach dem
Eine Anpassung der Ladespannung darf nicht
10
innerhalb eines gemäß T a belle 6 spezifizierten
Temperaturbereichs erfolgen.
nicht überschreiten.
10
2,45
2,40
2,35
2,30
Nennwert
2,25
2,20
0
5
10
Die Ladespannung sollte auf den Nennwert eingestellt sein, der Höchstwert dar f nicht überschritten werden.
Bild 1: Marathon L /XL und Powerfit S; Ladespannung über der
Temperatur
Ladestrom
10 bis 35 A pro 100 Ah
10 bis 35 A pro 100 Ah
10 bis 35 A pro 100 Ah
10 bis 35 A pro 100 Ah
10 bis 35 A pro 100 Ah
10 bis 35 A pro 100 Ah
10 bis 35 A pro 100 Ah
10 bis 35 A pro 100 Ah
10 bis 35 A pro 100 Ah
10 bis 35 A pro 100 Ah
T a belle 5: Ladestrom
Höchstwert
Erhaltungsladung
15
20
25
30
Temperatur [ °
C]
35
40