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Endress+Hauser RMC621 Betriebsanleitung Seite 84

Energiemanager
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Der Einbauort des Durchflussgebers (Warm-/Kaltseite) ist frei wählbar!
Es ist empfehlenswert den Durchflussgeber an der Stelle im Wärmekreislauf einzubauen, an wel-
cher die Temperatur näher an der Umgebungstemperatur (Zimmertemperatur) liegt.
Im Falle einer bidirektionalen Messung mit wechselnder Durchflussrichtung, wird das Richtungssi-
gnal des Durchflussgebers über einen Analogeingang eingespeist. (siehe Kap. 4 "Verdrahtung")
Berechnete Größen
Massefluss, Wärmefluss, Wärmedifferenz (Enthalpiedifferenz), Temperaturdifferenz, Dichte
Bei bidirektionalem Betrieb werden „positive" und "negative" Energieströme auf separaten Zählern
erfasst.
(Berechnungsstandard: IAPWS–IF97)
Hinweis!
Bei bidirektionaler Betriebsart wird die Richtung des Energiestroms entweder anhand des Vorzei-
chens der Temperaturdifferenzmessung oder aufgrund des Durchflusssignals bestimmt.
Eine weitere Möglichkeit für bidirektionale Messungen bietet die Skalierung des Durchflussein-
gangs, z.B. −100 bis +100 m
ler. (Hierfür Betriebsart Heizen oder Kühlen auswählen.)
Ausgabegrößen /Anzeige am Gerät
• Wärmefluss (Leistung), Massefluss, Betriebsvolumenstrom, Temperatur 1, Temperatur 2, Tem-
peraturdifferenz, Enthalpiedifferenz, Dichte.
• Summenzähler: Wärme (Energie), Masse, Volumen, Störmenge Wärme, Störmenge Masse. Bei
bidirektionaler Betriebsweise zusätzliche Zähler zur Erfassung der „negativen" Masse- und Ener-
gieströme.
Ausgänge
Alle Ausgabegrößen können über Analog-, Impulsausgänge oder die Schnittstellen (z. B. Bus) aus-
gegeben werden. Ferner stehen Relaisausgänge für Grenzwertverletzungen zur Verfügung. Die
Anzahl der Ausgänge ist abhängig von der Ausbaustufe des Geräts.
Sonstige Funktionen
• Überwachung des Aggregatzustandes und der Temperaturdifferenz
– Phasenübergangsalarm bei Siedetemperatur
– "Cut Off" Funktion und Alarmierung via Relais bei Unterschreitung der minimalen Tempera-
turdifferenz
• Einstellbares Alarmverhalten, d.h. die Funktionsweise der Zähler und Ausgänge im Fehlerfall
(z.B. Leitungsbruch, Phasenübergang) kann individuell definiert werden.
Programmierbeispiel siehe Abschnitt "Kurzanleitung".
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/h. Die Bilanzierung der Energieströme erfolgt dann auf einem Zäh-
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