4.3.1 Rahmengestell mit Materialbehälter inkl. Pum-
pengehäuse, Pumpenwelle und Rädern
Für den Transport auf der Baustelle kann die Maschine am
Rahmengestell angehoben bzw. mit den beiden Lenkrollen
und Rädern versetzt werden. Die Pumpenwelle ist während
des Betriebs mit dem Motor und dem Rotor/Stator verbun-
den und rotiert im Pumpengehäuse, das mit einem Schutz-
gitter versehen ist.
Blick in den Materialbehälter auf die Pumpenwelle
4.3.2 Rotor/Stator mit Mörteldruckmanometer
Rotor und Stator (siehe Bausatz „D", „R" bzw. „HP) bil-
den zusammen die Rotationsverdrängungspumpe. Durch
Unterdruck entsteht im Rotor/Stator ein Saugstrom, der das
Material, das die Pumpenwelle kontinuierlich bereitstellt,
in den Mörtelschlauch presst. Der Mörteldruckmanometer
dient zur Überwachung des Förderdrucks.
!
GEFAHR
Zu hoher Betriebsdruck!
Maschinenteile oder Schläuche können unkontrolliert
aufspringen und den Bediener verletzen.
• Betreiben Sie die Maschine nie ohne Mörteldruckmano-
meter.
• Vergewissern Sie sich vor dem Abkoppeln der Förder-
schläuche, dass die Schläuche drucklos sind. Prüfen Sie
dazu die Druckanzeige am Mörteldruckmanometer. Die
Druckanzeige muss 0 bar anzeigen!
• Lassen Sie vor dem Öffnen der Schlauchkupplung die
inoBEAM F30 rückwärts laufen, um einen eventuell vor-
handenen Druck abzubauen!
• Verwenden Sie nur Förderschläuche, die, je nach verwen-
detem Bausatz, für einen Betriebsdruck von 40 bar (Bau-
satz „D" & „R") bzw. 230 bar (Bausatz „HP") zugelassen
sind, sowie in einem technisch einwandfreien Zustand
sind (z.B. keine Risse oder sonstige äußere Beschädigun-
gen aufweisen!).
HOCH-
!
DRUCK
GEFAHR
den.
•
Überprüfen Sie den Hochdruckschlauch
vor jeder Verwendung und ersetzen Sie be-
schädigte Schläuche sofort.
•
Reparieren Sie niemals selbst defekte Hoch-
druckschläuche.
•
Vermeiden Sie starkes Biegen oder Knicken
des Hochdruckschlauches (kleinster Biege-
radius ca. 20 cm)
•
Ziehen Sie niemals am Hochdruckschlauch
um die Maschine zu bewegen.
•
Reinigen Sie Hochdruckschläuche niemals
mit Lösemittel.
•
Verlegen Sie den Hochdruckschlauch so,
dass keine Stolpergefahr besteht. und
achten Sie darauf, dass niemand über den
Hochdruckschlauch fährt.
4.3.3 Antriebseinheit
Der Stirnradgetriebemotor treibt über die Pumpenwelle den
Rotor/Stator an.
Kapitel 4 Aufbau und Funktion
Hochdruckschlauch
verwen-
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