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Libretto uso e manutenzione
Owner's manual
Manuel d'utilisation et entretien
Anleitungs- und
Instandhaltungsheft
DUCATI999/999S
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Inhaltszusammenfassung für Ducati 999 2004

  • Seite 1 Libretto uso e manutenzione Owner's manual Manuel d'utilisation et entretien Anleitungs- und Instandhaltungsheft DUCATI999/999S...
  • Seite 100 Owner’s manual DUCATI999/999S...
  • Seite 204: Routine Maintenance Record

    ROUTINE MAINTENANCE RECORD Ducati Mileage Date Service Name 1000 10000 20000 30000 40000 50000...
  • Seite 302: Aide-Mémoire Pour L'entretien Périodique

    AIDE-MEMOIRE POUR L’ENTRETIEN PERIODIQUE Nom du Kilométrage Date Service Ducati 1000 10000 20000 30000 40000 50000...
  • Seite 304 Anleitungs- und Instandhaltungsheft DUCATI999/999S...
  • Seite 306 Erstellung dieser Betriebsanleitung entstanden sein verwenden, sondern auch für kurze und lange Reisen, bei könnten. Alle Informationen verstehen sich als am Tag denen Ihnen Ducati Motor Holding S.p.A viel Spaß und des Ausdrucks gültig. Die Ducati Motor Holding S.p.A. Vergnügen wünscht.
  • Seite 307 INHALTSVERZEICHNIS Vorderradbremshebel 29 Pedal der Hinterradbremse 30 Schaltpedal 30 Regulierung der Fußrastenposition am Schaltpedal- und am Bremspedal 31 Einstellung der Schaltpedalposition 32 Einstellung der Pedalposition der Hinterradbremse 33 Allgemeine Hinweise Hauptbestandteile und -vorrichtungen Garantie 6 Anordnung am Motorrad 34 Symbole 6 Kraftstofftankverschluss 35 Nützliche Informationen für eine sichere Fahrt 7 Regulierung der Einheit aus Sitzbank - Tank 36...
  • Seite 308 Hauptsächliche Betriebs- und Technische Daten Instandhaltungsarbeiten Maße 86 Abnahme der Verkleidung 57 Gewichte 86 Kontrolle und eventuelles Nachfüllen des Betriebsstoffe 87 Kühlfüssigkeitspegels 60 Motor 88 Pegelkontrolle der Brems- und Kupplungsflüssigkeit 62 Ventilsteuerung 88 Verschleißkontrolle an den Bremsbelägen 63 Leistungen 89 Schmieren der Steuerzüge und Gelenke 64 Zündkerzen 89 Regulierung des Gaszugs 65...
  • Seite 309: Allgemeine Hinweise

    ALLGEMEINE HINWEISE Symbole Ducati Motor Holding S.p.A. bittet Sie, die vorliegende Betriebsanleitung aufmerksam durchzulesen, um Ihr Motorrad dabei kennenzulernen. Im Zweifelsfall bitten wir Sie, sich an einen Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt zu wenden. Die Informationen, die Ihnen in dieser Weise übermittelt werden, könnten Ihnen während Ihren Fahrten, bei denen Ihnen Ducati Motor...
  • Seite 310: Nützliche Informationen Für Eine Sichere Fahrt

    Nützliche Informationen für eine sichere Fahrt müssen beachtet werden. Immer die Geschwindigkeitsbegrenzungen, dort wo Achtung angegeben, einhalten und niemals die Geschwindigkeit, Vor dem Einsatz des Motorrads lesen! die von den Sichtbedingungen, der Fahrbahn und den Verkehrsverhältnissen gegeben wird, überschreiten. Oftmals werden Unfälle aufgrund der geringen Erfahrung Immer und rechtzeitig, unter Anwendung der jeweiligen des jeweiligen Motorradfahrers verursacht.
  • Seite 311: Fahrten Mit Voller Ladung

    Achtung Fahrten mit voller Ladung Die Auspuffanlage kann auch nach dem Abschalten Dieses Motorrad wurde so entworfen, dass man auch des Motors noch heiß sein. Achten Sie daher besonders auf langen Fahrten mit voller Ladung vollkommen sicher darauf, dass Sie mit keinem Teil der Auspuffanlage in reisen kann.
  • Seite 312: Erkennungsdaten

    Erkennungsdaten Jedes Ducati-Motorrad ist mit zwei Erkennungsnummern versehen; eine für den Rahmen (Abb. 1.1 und Abb. 1.2) und eine für den Motor (Abb. 2). Rahmen-Nr. Motor-Nr. Hinweis Diese Nummern kennzeichnen das jeweilige Motorradmodell und müssen bei Ersatzteilbestellungen unbedingt angegeben werden.
  • Seite 313: Fahrsteuerungen

    FAHRSTEUERUNGEN Achtung Dieses Kapitel zeigt die Anordnung und die Funktion der Steuerungen an, die beim Fahren des Motorrads erforderlich sind. Vor einem Verwenden der entsprechenden Steuerungen, müssen daher folgende Beschreibung aufmerksam durchgelesen werden. Anordnung der Motorradsteuerungen (Abb. 3) 1) Instrumentenbrett 2) Zündschalter und Lenkradschloss 3) Linker Umschalter 4) Kupplungssteuerhebel...
  • Seite 314: Instrumentenbrett

    Instrumentenbrett (Abb. 4) 1) LCD (siehe Seite 12) 2) Drehzahlmesser (min Zeigt die Motordrehzahl pro Minute an. 3) Leerlaufanzeige N (grün) Leuchtet auf, wenn sich das Getriebe im Leerlauf befindet. 4) Reserveanzeige (gelb) Ihr Aufleuchten zeigt an, dass der Tank in Reserve steht und noch circa 3 Liter Kraftstoff vorhanden sind.
  • Seite 315: Lcd-Hauptfunktionen

    Sie wird auch als Anzeige für die über den Gasdrehgriff LCD – Hauptfunktionen durchführbare Freigabe der Immobilizersperre verwendet. Achtung Liegen keine Fehler vor muss es beim Drehen des Eingriffe bzw. Regulierungen am Instrumentenbrett Zündschlüssels auf ON zum Aufleuchten dieser Leuchte dürfen ausschließlich nur an einem stehenden Motorrad kommen, die dann nach einigen Sekunden wieder vorgenommen werden.
  • Seite 316 Kilometerstand erreicht hat. Die Kontrollleuchte blinkt nach dem Einschalten während der folgenden 50 km auf, später wird sie ständig angezeigt. Das System wird während der Inspektion von der DUCATI- Vertragswerkstatt rückgesetzt. 12) Immobilizeranzeige Wird ein Schlüssel mit einem falschen oder nicht anerkannten Code eingesteckt, kommt es zur entsprechenden Anzeige.
  • Seite 317: Lcd - Parametereinstellungen/-Anzeigen

    LCD – Parametereinstellungen/-anzeigen Beim Einschalten (Zündschlüssel von OFF auf ON) führt das Instrumentenbrett einen Check an allen Instrumenten (Zeiger, Display, Kontrollleuchten) (siehe Abb. 7) durch. Funktionsanzeige am linken Display (A) Durch Drücken der Taste (1) (Abb. 6), bei einem auf ON stehenden Zündschlüssel, kommt es zur abwechselnden Anzeige des Stands des Tageskilometerzählers, des Kilometerzählers und der gefahrenen Rundenzeit.
  • Seite 318 Funktionsanzeige am rechten Display (B) Durch Drücken der Taste (2) (Abb. 6), bei einem auf ON stehenden Zündschlüssel, kommt es zur abwechselnden Anzeige der Batteriespannung, der Lufttemperatur und des Kraftstoffverbrauchs. Uhreinstellfunktion Die Taste (1) mindestens 2 Sekunden lang drücken. Durch Drücken der Taste (2) die Angabe AM/PM anwählen.
  • Seite 319 Spezialfunktionen (Fahrzeugmodell und Masseinheit) Das Steuergerät teilt dem Instrumentenbrett automatisch das Fahrzeugmodell und die aktuellen, am Display anzuzeigenden Masseinheiten mit. Um die Parameteranzeige ändern zu können, den Zündschlüssel von OFF auf ON drehen und gleichzeitig die Tasten (1) und (2) drücken. Um nacheinander die möglichen Einstellungen anzuzeigen, die Taste (1) drücken.
  • Seite 320 Hinweis In der Funktion LAP ist der elektrische Motoranlass über die Taste (5) gehemmt. Nach erfolgtem Zeitenstopp in den jeweiligen Runden, können 19, im LCD gespeicherte Messungen am Display abgerufen werden. Um die einzelnen Ergebnisse hintereinander aufzeigen, die Taste (1) drücken; am Display werden folgende Informationen gegeben: - Angabe der Runde (6), auf die sich die Daten beziehen;...
  • Seite 321 Anzeigefunktion – Wassertemperatur (Abb. 12 und 13) + 46 ° C + 119 ° C Sinkt die Wassertemperatur unter –40 °C/-40 °F ab, - 39 ° C + 45 ° C + 124 ° C + 120 ° C blinken am Display kleine Striche auf und die ockerfarbene EOBD-Kontrollleuchte (8, Abb.
  • Seite 322 Funktion - Helligkeitsregulierung der In diesem Fall werden die Lichter des Scheinwerfers, Kontrollleuchten nach Ablauf von 60 Sekunden auf das Abschalten des Die Intensität der Leuchtstärke der Kontrollleuchten wird Motors hin, abgeschaltet und können erst nach einem in Abhängigkeit zur erfassten Intensität des Außenlichts erneuten Motoranlass wieder eingeschaltet werden.
  • Seite 323: Das Immobilizer-System

    Das Immobilizer-System Der Schlüssel A hat die gleichen Funktionen der Um das Motorrad noch sicherer gegen Diebstähle zu Schlüssel B und dient darüber hinaus, falls erforderlich, gestalten, wurde das Motorrad mit einem elektronischen auch zum Löschen und erneuten Programmieren der Sicherheitssystem (IMMOBILIZER) ausgestattet, das den anderen schwarzen Schlüssel.
  • Seite 324: Code Card

    Code Card Gemeinsam mit den Schlüsseln wird Ihnen eine CODE CARD (Abb. 15) ausgehändigt, auf der folgendes angegeben ist: A) (Abb. 16) der elektronische Code, der im Fall einer Motorblockierung bzw. einer mangelnden Zündung nach einem Key-ON zu verwenden ist. Achtung Die CODE CARD muss an einem sicheren Ort aufbewahrt werden.
  • Seite 325: Freigabe Des Immobilizers Über Den Gasdrehgriff

    Freigabe des Immobilizers über den B) Die Kontrollleuchte CODE blinkt so lange auf, bis die Gasdrehgriff Motordrehzahl von 1000 min-1 überschritten wird 1) Den Zündschlüssel auf ON stellen, dann den oder bis das Motorrad erneut angelassen wird. Gasdrehgriff vollkommen aufdrehen und in dieser 6) Wurde der Code NICHT korrekt eingegeben, leuchten Position halten.
  • Seite 326: Ersatzschlüssel

    Schlüssel und die CODE CARD vorweisen. und ihn darauf erneut auf ON zu schalten. Sollte der Motor Der Kundenservice der DUCATI wird alle neuen und die weiterhin blockiert bleiben, sollten Sie es nochmals mit noch vorhandenen Schlüssel abspeichern (max. 8 dem anderen, mitgelieferten schwarzen Schlüssel...
  • Seite 327: Zündschlüsselschalter Und Lenkradschloss

    Zündschlüsselschalter und Lenkerschloss (Abb. 17.1 und Abb. 17.2) Ist vor dem Tank angebracht und kann auf vier Positionen gestellt werden: A) ON: Funktion von Lichtern und Motor befähigt. B) OFF: Funktion von Lichtern und Motor ausgeschaltet. C) LOCK: Lenker blockiert. D) P: Standlicht eingeschaltet und Lenkerschloss blockiert.
  • Seite 328: Linker Umschalter

    Linker Umschalter (Abb. 18) 1) Wechselschalter, Wahl der Beleuchtungsart, 2 Positionen: Position = Abblendlicht eingeschaltet; Position = Fernlicht eingeschaltet. 2) Taste = Blinkerschalter mit drei Positionen: mittlere Position = ausgeschaltet; Position = Abbiegen nach links; Position = Abbiegen nach rechts. Um die jeweilige Blinklichtfunktion ausschalten zu können, muss der kleine Schalthebel an der Blinkersteuerung, nachdem er wieder in die Mitte...
  • Seite 329: Kupplungshebel

    Kupplungshebel (Abb. 19) Dieser Hebel (1) ist für das Auskuppeln zuständig. Er ist mit einem Regulierknopf (2) ausgestattet, über den die Distanz zwischen diesem Hebel und dem Griff am Lenkerstummel eingestellt werden kann. Der Abstand des Hebels kann in einem Bereich von 10 Einrastungen des Knaufs (2) reguliert werden.
  • Seite 330 Kaltstarter (Abb. 20) Die Steuerung des Starters dient einem schnelleren Anlassen eines noch kalten Motors und, nach dem Anlass, der Anhebung der Standgasdrehzahl. Positionen der Steuerung: A) = Steuerung nicht aktiviert; B) = Steuerung vollständig aktiviert. Dieser Hebel kann auf Zwischenstellungen gebracht werden, wodurch eine stufenweise Erwärmung des Motors ermöglicht wird (siehe Seite 51).
  • Seite 331: Rechter Umschalter

    Rechter Umschalter (Abb. 21) Gasdrehgriff (Abb. 21) 1) Umschalter, Steuerung der Beleuchtung auf drei Der Gasdrehgriff (4) am rechten Lenkerstummel steuert Positionen: die Öffnung der Klappen des Drosselklappenkörpers. Bei nach rechts = Lichter abgeschaltet; Loslassen des Griffs kehrt dieser automatisch wieder in Mitte = vorderes und hinteres Standlicht, die Standgasstellung zurück.
  • Seite 332: Vorderradbremshebel

    Vorderradbremshebel (Abb. 22) Durch Ziehen dieses Hebels (1) an den Gasdrehgriffs, betätigt man die Vorderradbremse. Hierzu reicht schon ein geringer Kraftaufwand aus, da es sich um eine hydraulische Funktion handelt. Der Steuerhebel ist mit einen Knauf (2) ausgestattet, der eine Regulierung des Hebelabstands vom Lenker- stummelgriff ermöglicht.
  • Seite 333 Pedal der Hinterradbremse (Abb. 23) Zum Betätigen der Hinterradbremse, das Pedal (1) mit dem Fuß nach unten drücken. Es handelt sich hierbei um ein hydraulisches Steuerungssystem. Abb. 23 Schaltpedal (Abb. 24) Das Schaltpedal verfügt über eine Ruheposition N, die sich in der Mitte befindet und in die es automatisch wieder zurückkehrt.
  • Seite 334 Regulierung der Fußraste am Schaltpedal angezeigt. Die des Bremspedals kann in der selben Verfahrensweise vorgenommen werden. Achtung Aufgrund der Wichtigkeit dieser Komponenten im Abb. 25 Hinblick auf die Motorradsicherheit wird empfohlen, sich bezüglich deren Regulierung an eine DUCATI- Vertragswerkstatt zu wenden.
  • Seite 335: Einstellung Der Schaltpedalposition

    Einstellung der Schaltpedalposition (Abb. 26) Um den Fahransprüchen der Fahrer entsprechen zu können, kann die Position des Schaltpedals der entsprechenden Fußraste gegenüber reguliert werden. Es sind drei unterschiedliche Einstellungen möglich: Approximative Einstellung der Pedalposition Durch das Ansetzen eines Schlüssels an der Schlüssel- fassung (1) den ausziehbaren Vorgelegestab blockieren, dann die Kontermutter (3) lockern.
  • Seite 336 Einstellung der Pedalposition der Hinterradbremse (Abb. 27) Bei der Änderung der Position des Pedals der Hinterradbremse folgendermaßen vorgehen: Die Kontermutter (1) lösen. Die Einstellschraube (2) für den Peadlhub so lange drehen, bis man die gewünschte Position erreicht hat. Die Kontermutter (1) arretieren. Durch ein Betätigen des Pedals mit der Hand kontrollieren, ob dieses ein Spiel von ungefähr 1,5 - 2 mm aufweist, bevor die Bremse anspricht.
  • Seite 337: Hauptbestandteile- Und Vorrichtungen

    HAUPTBESTANDTEILE- UND VORRICHTUNGEN Anordnung am Motorrad (Abb. 28) 1) Kraftstofftankverschluss 2) Sattelschloss (Biposto) 3) Seitenständer 4) Befestigungshaken für Helmgurt (Biposto) 5) Lenkungsdämpfer 6) Rückspiegel 7) Einstellvorrichtungen für Vorderradgabel 8) Einstellvorrichtungen für Zentralfederbein 9) Pleuelstange für Einstellung der Motorradtrimmung 10) Auspuffschalldämpfer (siehe Hinweis auf Seite 54) 11) Katalysator Abb.
  • Seite 338: Kraftstofftankverschluss

    Kraftstofftankverschluss (Abb. 29) Öffnen Den Schutzdeckel (1) anheben, dann den Zündschlüssel einstecken. Nun um 1/4 Drehung im Uhrzeigersinn drehen und so das Schloss aufsperren. Der Verschluss kann abgehoben werden. Schließen Den Verschluss mit eingestecktem Schlüssel wieder in seinen Sitz eindrücken. Den Schlüssel, gegen den Uhrzeigersinn, in seine Ausgangsstellung zurückdrehen, dann abziehen.
  • Seite 339 Regulierung der Einheit aus Sitzbank - Tank (Monoposto) In der Monoposto-Version kann die Position der gesamten Einheit aus Sitzbank-Tank-Heck dem hinteren Rahmenaufsatz (1) gegenüber axial verstellt werden. Die Regulierung der Sitzbank (2) in einem Verstellbereich von 20 mm ermöglicht eine entsprechende Anpassung auf die Anforderungen des Fahrers.
  • Seite 340: Sitzbank- Und Helmschloss

    Sitzbank- und Helmschloss (Biposto) Öffnen (Abb. 31.1 und 31.2) Den Schlüssel in das Schloss (1) einstecken und so lange im Uhrzeigersinn drehen, bis das Aushaken der Sitzbank zu hören ist. Den hinteren Teil der Sitzbank (2) etwas nach oben ziehen und so lange anheben, bis er sich löst. Im vorderen Bereich des unter der Sitzbank vorgesehenen Stauraums befindet sich der Helmbefestigungsgurt.
  • Seite 341 Schließen (Abb. 32) Die vorderen Häken des Sitzbankunterteils unter dem querlaufenden Rahmenrohr einfügen. So lange auf die Beifahrersitzfläche drücken, bis es zum Einrasten des Riegels im Schloss kommt. Durch ein leichtes Ziehen nach oben der Beifahrersitzbank sich vom korrekt erfolgten Einhaken überzeugen.
  • Seite 342: Seitenständer

    Seitenständer (Abb. 33) Hinweis Es wird empfohlen, die Funktionstüchtigkeit des Wichtig Haltesystems (zwei ineinander geschobene Spannfedern) Vor dem Betätigen des Seitenständers muss man und des Sicherheitssensors (2) regelmäßig zu prüfen. sicherstellen, dass die Abstellfläche fest und eben ist. Hinweis Weicher Boden, Kies, von der Sonne aufgeweichter Ein Anlassen des Motors bei ausgeklapptem Asphalt, u.ä.
  • Seite 343: Lenkungsdämpfer

    Lenkungsdämpfer (Abb. 34) Er befindet sich vor dem Tank und ist am Rahmen und an der oberen Gabelbrücke befestigt. Seine Wirkung trägt zur erhöhten Lenkgenauigkeit und -stabilität bei, was ein besseres Ansprechverhalten des Motorrads unter jeglichen Bedingungen mit sich bringt. (999S) Dreht man den Regulierknopf (1) im Uhrzeigersinn erhält man eine härtere Lenkung, dreht man ihn gegen den...
  • Seite 344 Einstellvorrichtung für die Vorderradgabel Die Gabel des Motorrads ist sowohl in der Zugstufe (Rückzug) als auch in der Druckstufe der Holme sowie in der Federvorspannung möglich. Die Einstellung erfolgt über die äußeren Einstellschrauben: 1) zur Änderung der hydraulischen Dämpfung in der Zugstufe (Abb. 35); 2) zur Änderung der Vorspannung der innen liegenden Federn (Abb.
  • Seite 345 Die STANDARD-Regulierungen sind folgende: Druckstufe: 8 Einrastungen (999), 10 Einrastungen (999S); Zugstufe: 8 Einrastungen (999), 12 Einrastungen (999S). (999S) Der Maximalwert, dem die Einstellung einer minimalen Dämpfung entspricht, beläuft sich auf 24 Einrastungen in der Zugstufe und 28 Einrastungen in der Druckstufe. Um die Vorspannung der Innenfeder jedes Holms ändern zu können, muss die Sechskant-Einstellschraube (2) mit einem 22 mm-Sechskantschlüssels entsprechend...
  • Seite 346: Einstellvorrichtungen Für Zentralfederbein

    Einstellvorrichtungen für Zentralfederbein (Abb. 37.1 - 37.2) Das Zentralfederbein ist mit außen liegenden Einstellschrauben ausgestattet, die eine Anpassung der Motorradtrimmung, den jeweiligen Belastungsbedingungen entsprechend, ermöglicht. Die sich an der linken Seite befindliche Einstellschraube (1), die an der unteren Befestigung des Federbeins an der Hinterradschwinge angeordnet ist, reguliert die hydraulische Dämpfung in der Zugstufe (Rückzug).
  • Seite 347 Durch Anziehen oder Lockern der unteren Nutmutter kann die Vorspannung gesteigert bzw. gemindert werden. Nach der Einstellung der gewünschten Vorspannung, die obere Klemmnutmutter festziehen. Achtung Zum Drehen der für die Vorspannungsregulierung vorgesehenen Nutmutter einen spezifischen Hakenschlüssel verwenden und vorsichtig bewegen, damit man sich nicht die Hand verletzt, mit der man stark gegen andere Motorrad-teile schlagen könnte, falls beim Drehen des Schlüssels der Zahn aus der Nutmutter herausspringen...
  • Seite 348 Änderung der Motorradtrimmung (Abb. 38-39-40) Die Trimmung des Motorrads stellt das Ergebnis von Tests dar, die seitens unserer Techniker in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen vorgenommen wurden. Eine Änderung dieses Parameters ist eine äußerst delikate Angelegenheit, welche, falls ohne jegliche diesbezügliche Erfahrung ausgeführt, gefährlich werden kann.
  • Seite 349 Das UNIBALL-Element darf maximal um 5 Gewinde, was 7,5 mm (B) entspricht, hervorstehen. Abb. 40...
  • Seite 350: Gebrauchsnormen

    Belastung und den Drehzahlbereich des Motors ständig eingehalten bzw. vorgenommen werden. Eine variieren, dabei jedoch immer unter der vorge- Nichtbeachtung dieser Vorschriften entbindet Ducati schriebenen Drehzahlgrenze bleiben. Motor Holding S.p.A. von jeder und jeglicher Hierzu eignen sich besonders kurvenreiche Strecken und Verantwortung hinsichtlich eventueller Motorschäden...
  • Seite 351 Nach 2500 km Nach der Einlaufzeit bzw. bei einem normalen Einsatz des Motorrads sollte die folgende Drehzahl nicht 2.500 ÷ +Km überschritten werden: 10.000 min Werden diese Empfehlungen entsprechend befolgt, wird die Lebensdauer des Motors begünstigt und weniger Inspektionen und Einstellungen werden daran erforderlich sein.
  • Seite 352: Kontrollen Vor Dem Motoranlass

    Im Fall von Funktionsstörungen oder Defekten, auf Den Kraftstoffpegel im Tank kontrollieren. Eventuell einen Einsatz des Motorrads verzichten und sich an einen nachtanken (Seite 55). Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt der DUCATI Motorölpegel wenden. Über das Schauglas den Pegel in der Ölwanne kontrollieren.
  • Seite 353: Motoranlass

    Motoranlass Hinweis Zum Starten eines bereits warmen Motors, muss man, so wie unter Punkt „Hohe Umgebungstemperatur“ beschrieben, vorgehen. Achtung Vor dem Anlass des Motorrads muss man sich mit den Steuerungen, deren Anwendung während der Fahrt erforderlich ist, vertraut machen (siehe Seite 10). Normale Umgebungstemperatur (zwischen 10 °C/50 °F und 35 °C/95 °F): Abb.
  • Seite 354 Hinweis Ein Anlassen des Motors bei ausgeklapptem Seitenständer und einem sich im Leerlauf befindlichen Getriebe oder eingelegtem Gang ist möglich, wenn der Kupplungshebel gezogen ist (im letzten Fall muss der Seitenständer hochgeklappt sein). 2) Den Kaltstarter (1) in die Position (B) verstellen (Abb. 43).
  • Seite 355: Start Und Fahrt Des Motorrads

    Hohe Umgebungstemperatur (über 35 °C/95 °F) Kupplungshebel loslassen. Die Steuerungen überlegt und So wie bereits unter Punkt “Normale Umgebungs- rechtzeitig verwenden: An Steigungen, wenn das temperatur” beschrieben vorgehen, ohne jedoch die Motorrad anfängt an Geschwindig-keit zu verlieren bzw. Kaltstartersteuerung (1, Abb. 43) zu verwenden. der Motor an Drehzahl, sofort in den nächst niedrigeren Gang zurückschalten.
  • Seite 356: Bremsen

    Bremsen Die Geschwindigkeit vorzeitig herabsetzen, anhand der Bremswirkung des Motors abdrosseln und erst dann mit beiden Bremsen abbremsen. Bevor das Motorrad zum Stehen kommt, die Kupplung ziehen und so vermeiden, dass das Motorrad plötzlich ausgeht. Achtung Ein voneindander unabhängiges Anwenden einer dieser beiden Steuerungen mindert die Bremswirkung.
  • Seite 357: Anhalten

    Anhalten Wichtig Die Geschwindigkeit mindern, herunter schalten und das Den Schalter nicht zu lange in der Position P Gas zurücklassen. Die Gänge so lange herunter schalten, belassen, da sich sonst die Batterie entlädt. Den bis man vom ersten Gang in den Leerlauf schalten kann, Zündschlüssel nie eingesteckt lassen, wenn das dann abbremsen und das Motorrad anhalten.
  • Seite 358: Tanken

    Tanken (Abb. 45) Den Tank nicht übermäßig füllen. Der Kraftstoffpegel Max level muss unterhalb der Einfüllöffnung der Tankverschluss- aufnahme bleiben. Achtung Kraftstoff mit einem niedrigen Bleigehalt, mit einer ursprünglichen Okatanzahl von mindestens 95 (siehe Tabelle „Betriebsstoffe“ auf Seite 87) tanken. In der Tankverschlussaufnahme darf kein Kraftstoff vorhanden sein.
  • Seite 359: Mitgeliefertes Zubehör

    Mitgeliefertes Zubehör (Abb. 46 und 47) Unter der rechten Seitenverkleidung befindet sich eine Werkzeugtasche mit folgendem Material: ein Anleitungs- und Instandhaltungsheft; ein Helmbefestigungsgurt (Version Monoposto); ein Werkzeugsatz mit: - Zündkerzenschlüssel, an dessen anderen Ende ein Zweifachschlüssel mit zwei Durchmessern (innen Ø 10 + außen Ø...
  • Seite 360: Hauptsächliche Betriebs- Und Instandhaltungsarbeiten

    HAUPTSÄCHLICHE BETRIEBS- UND linken Verkleidung, die unter den Verkleidungsteilen INSTANDHALTUNGSARBEITEN angeordnet ist. Seitenverkleidungen - Monoposto Abnahme der Verkleidung Die vier Schnellverschlüsse (3) mit Ring der Befestigung Um bestimmte Reparatur- oder Instandhaltungseingriffe am Rahmen lösen. vornehmen zu können, ist zuvor die Abnahme einiger Von rechts den Inbusschlüssel aus dem Staufach Teile der Motorradverkleidung erforderlich.
  • Seite 361 Hinweis Bei der erneuten Montage der Verkleidungen, darauf achten, dass der vordere Bezugsstift (5) korrekt in den entsprechenden Sitz an der Cockpitverkleidung eingefügt wurde. Hinweis Für die erneute Montage der linken Verkleidung, den Seitenständer ausklappen und durch die Öffnung an der Verkleidung stecken.
  • Seite 362 Cockpitverkleidung Hinweis Vor der Abnahme der Cockpitverkleidung müssen die Rückspiegel und die Seitenverkleidungen wie vorstehend beschrieben abgenommen werden. Die Cockpitverkleidung (1) abmontieren, indem man die von den Haltegummis (2). Die Anschlussverbindungen des Standlichtglühbirne abstecken. Die beiden Schrauben (3) für die Befestigung der Cockpitverkleidung am Scheinwerferhalter lösen.
  • Seite 363: Kontrolle Und Eventuelles Nachfüllen Des

    Kontrolle und eventuelles Nachfüllen des Kühlflüssigkeitspegels (Abb. 53) Den Pegel der im Ausgleichsbehälter, der sich auf der rechten Seite des Motorrads befindet, vorhandenen Kühlflüssigkeit kontrollieren; er muss zwischen den am Behälter selbst angebrachten Angaben (1) und (2) liegen. Die längere Kerbe (2) entspricht dem Pegelstand MAX, die kürzere (1) dem Pegelstand MIN.
  • Seite 364 Die rechte Verkleidungshälfte abnehmen (Seite 52). Den Verschluss (3, Abb. 54) am Einfüllstutzen lösen, dann so lange eine Mischung aus Wasser und Frostschutzmittel vom Typ SHELL Advance Coolant oder Glycoshell (35÷40% des Volumens) nachfüllen bis der MAX Pegel erreicht wurde. Den Verschluss (3) erneut anschrauben, dann die abgenommenen Strukturen montieren.
  • Seite 365: Pegelkontrolle Der Brems- Und Kupplungsflüssigkeit

    Pegelkontrolle der Brems- und Kupplungs- Bremsanlage flüssigkeit Wird ein übermäßiges Spiel des Bremshebels oder Der Pegelstand darf nicht unter die Kerbe MIN (Abb. 55) Bremspedals festgestellt, obwohl die Bremsbeläge noch der entsprechenden Behälter absinken (in der Abbildung im guten Zustand sind, muss man sich an einen Vertrags- werden der vordere und der hintere Flüssigkeitsbehälter händler oder eine Vertragswerkstatt wenden, um dort dargestellt).
  • Seite 366: Verschleißkontrolle An Den Bremsbelägen

    Verschleißkontrolle an den Bremsbelägen (Abb. 56) Zur Erleichterung der Bremsbelagkontrolle, ohne dass die Beläge erst vom Bremssattel abgenommen werden müssen, wurden Verbrauchsanzeigen daran vorgesehen. Auf einem Bremsbelag, der sich in einem guten Zustand befindet, müssen die am Reibungsmaterial angebrachten Kerben noch gut erkennbar sein. Wichtig Die Bremsbeläge bei einem Vertragshändler oder einer Vertragswerkstatt austauschen lassen.
  • Seite 367: Schmieren Der Steuerzüge Und Gelenke

    Schmieren der Steuerzüge und Gelenke In regelmäßigen Zeitabständen ist eine Kontrolle der äußeren Ummantelungen des Gas- und des Starterzugs durchzuführen. Es dürfen keine Quetschungen oder Risse an den äußeren Kunststoffverkleidung erkennbar sein. Durch Betätigen der Steuerung die gleitende Funktionsweise des jeweiligen inneren Zugs prüfen. Falls sich hier Reibungen oder Verklemmungen ergeben sollten, muss man den Austausch von einem Vertragshändler oder einer Vertragswerkstatt vornehmen...
  • Seite 368 Regulierungen des Gaszugs 1,5 ÷ 2 mm ➤ Der Gasdrehgriff muss, an der Außenseite des Griffrands gemessen, in allen Lenkpositionen einen Leerhub von 1,5÷2,0 mm aufweisen. Falls sich hier eine Einstellung 1,5 ÷ 2 mm als erforderlich erweist, müssen dazu die entsprechenden Einstellvorrichtungen (1 und 2, Abb.
  • Seite 369: Aufladen Der Batterie

    Aufladen der Batterie (Abb. 60) Achtung Zum Aufladen der Batterie wird empfohlen, diese vom Die Batterie aus der Reichweite von Kindern halten. Motorrad zu nehmen. Dazu die linke Verkleidungshälfte abnehmen (Seite 57), Die Batterie 5÷10 Stunden mit 0,9 A aufladen. die Schraube (1) lösen, dann den oberen Befestigungs- bügel entfernen.
  • Seite 370 Änderung der Lenkrohrneigung (999) Vor der Änderung des Lenkrohrwinkels muss, nach dem Lösen der Befestigungsschrauben (1 und 2) der Lenkungsdämpfer abgenommen werden. Die Schraube (2) befestigt auch den Lenkersperrhaken (3), der bei einer Änderung der Lenkrohrneigung beim erneuten Einbau weiter zurück gesetzt montiert werden muss. Die Befestigungsschraube (4) der oberen Gabelbrücke lösen.
  • Seite 371 Um die Lenkerblockierung auch bei einer Lenkrohrneigung von 23°30' verwenden zu können, muss die vorderste Bohrung des Sperrhakens (3) der Befestigungsbohrung an der oberen Gabelbrücke gegenüber ausgerichtet werden. Mittelstarken Gewindekleber auf die Schraube (2) auftragen, dann das Federbein damit befestigen, dann auch den Sperrhaken (3) einfügen.
  • Seite 372: Änderung Der Lenkrohrneigung (999)

    Änderung der Lenkrohrneigung (999S) Vor der Änderung des Lenkrohrwinkels muss, nach dem Lösen der Befestigungsschrauben (1 und 2) der Lenkungsdämpfer abgenommen werden. Die Schraube (2) befestigt auch den Lenkersperrhaken (3), der bei einer Änderung der Lenkrohrneigung beim erneuten Einbau weiter zurück gesetzt montiert werden muss. Die Befestigungsschraube (4) der oberen Gabelbrücke lösen.
  • Seite 373 Um die Lenkerblockierung auch bei einer Lenkrohrneigung von 23°30' verwenden zu können, muss die vorderste Bohrung des Sperrhakens (3) der Befestigungsbohrung an der oberen Gabelbrücke gegenüber ausgerichtet werden. Mittelstarken Gewindekleber auf die Schraube (2) auftragen, dann das Federbein damit befestigen, dann auch den Sperrhaken (3) einfügen.
  • Seite 374: Kontrolle Der Kettenspannung

    Kontrolle der Kettenspannung (Abb. 64) Die Kette mit Druckluft oder mit aufsaugendem Material trocknen und sie dann in allen ihren Elementen, mit Wichtig SHELL Advance Chain oder Advance Teflon Chain Wenden Sie sich an einen Vertragshändler oder eine schmieren. Vertragswerkstatt, um dort die Kette spannen zu lassen. Wichtig Bei einem auf dem Seitenständer stehenden Motorrad, Ein Verwenden von nicht spezifischen...
  • Seite 375: Austausch Der Glühbirnen Der Fern- Und Abblendlichter

    Austausch der Glühbirnen der Fern- und Abblendlichter Bevor man den Austausch einer durchgebrannten Glühbirne vornimmt, muss man sich davon überzeugen, dass die Ersatzbirne die Spannungswerte und Leistungen aufweist, die auf Seite 93 „Elektrische Anlage“ spezifiziert werden. Vor einer erneuten Montage der entfernten Teile, erst die Funktionstüchtigkeit der neuen Glühbirne prüfen.
  • Seite 376 Um an die untere Glühbirne zu gelangen, die Cockpitverkleidung, so wie im Paragraph „Abnahme der Verkleidung“ auf Seite 57 beschrieben, und die untere Abdeckung des Scheinwerferhalter, nach dem Lösen der Schrauben (5), abnehmen. Beim Austausch in der gleichen Weise verfahren wie im Fall der oberen Glühbirne.
  • Seite 377: Austausch Der Standlichtbirne

    Austausch der Standlichtbirne Um Standlichtbirne (1) auswechseln zu können, muss man das Instrumentenbrett aus den Aufnahmegummis nehmen (siehe Seite 54), dann kann man mit der Hand durch den Schweinwerferhalter greifen. Die Glühbirnenfassung aus ihrem Sitz herausziehen, dann austauschen. Nach Austausch der durchgebrannten Glühbirne das Instrumentenbrett an den Kabelbaum schließen und wieder korrekt an den entsprechenden Haltegummis ausrichten.
  • Seite 378: Vordere Blinker

    Vordere Blinker (Abb. 69) Hinweis Im Hinblick auf einer einfachere Darstellung, wird der Rückspiegel, an dem der Blinker montiert ist, als von der Cockpitverkleidung abgenommen dargestellt. Die Schrauben (1) lösen, dann den Napf (2) vom Blinker- /Spiegelhalter trennen. Die Glühbirne hat einen Bajonettenanschluss. Für ihre Entnahme, muss man sie daher in ihrem Sitz eindrücken und dabei gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.
  • Seite 379 Bremslicht (Abb. 71) Zum Wechsel der Glühbirnen der Brems- und Standleuchte, müssen die beiden Schrauben (1) gelöst werden, die den Deckel (2) befestigen. Im Deckel (2) befinden sich zwei Stifte, die die Streuscheibe (3) des Rücklichts befestigen. Den Deckel (2) aus seinem Sitz nehmen, dann die Streuscheibe (3) des Rücklichts abmontieren.
  • Seite 380: Ausrichten Des Scheinwerfers

    Ausrichten des Scheinwerfers (Abb. 73) Kontrollieren, ob der Scheinwerfer korrekt ausgerichtet ist. Dazu das Motorrad, mit auf den richtigen Druck aufgepumpten Reifen und mit einer darauf sitzenden Person, in einem Abstand von 10 Metern vor einer Wand oder einen Schirm gänzlich auf seiner Längsachse senkrecht aufgerichtet, ausrichten.
  • Seite 381: Regulierung Der Rückspiegel

    Eine Korrektur der senkrechten Ausrichtung des Scheinwerfers ist durch ein Betätigen der Einstellknäufe (1, Abb. 74), die links am Scheinwerfer angeordnet sind, möglich. Dreht man die Knäufe im Uhrzeigersinn, senkt sich das Lichtbündel, andersherum wird es angehoben. Hinweis Um am unteren Knauf arbeiten zu können, die Cockpitverkleidung den Angaben auf Seite 59 gemäß...
  • Seite 382: Tubeless-Reifen

    Tubeless-Reifen Reparatur oder Austausch der Reifen (Tubeless) Reifendruck vorne: Reifen ohne Luftkammer, die kleine Löcher aufweisen, 2,1 bar - 2,3 kg/cm brauchen recht viel Zeit bis sie Luftverluste zeigen, da sie Reifendruck hinten: über einen gewissen Grad an Eigenabdichtung verfügen. 2,2 bar - 2,4 kg/cm Sollte sich ein Reifen als leicht platt erweisen, muss man ihn genau auf Luftverluste kontrollieren.
  • Seite 383 Mindestprofiltiefe der Radlauffläche Die Profiltiefe der Radlauffläche (S, Abb. 76) an der jeweils am stärksten abgefahrenen Stelle des Reifens messen. Die gemessene Tiefe darf niemals unter 2 mm liegen bzw. nie unter den, seitens der sich in Kraft befindlichen Gesetzen bestimmten Werten. Wichtig Die Reifen regelmäßig auf eventuelle Risse oder Einschnitte hin kontrollieren, besonders an deren...
  • Seite 384: Kontrolle Des Motorölpegels

    Kontrolle des Motorölpegels (Abb. 77.1 und Abb. 77.2) Der Pegel des Motoröls ist über das im Kupplungsdeckel angebrachte Schauglas (1) ersichtlich. Den Pegelstand bei einem perfekt senkrecht stehenden Motorrad und bei kaltem Motor kontrollieren. Der Pegel muss innerhalb der Kerben liegen, die am Schauglas angebracht wurden. Erweist sich der Pegelstand als zu niedrig, muss Öl vom Typ SHELL Advance Ultra 4 nachgefüllt werden.
  • Seite 385 Viskosität SAE 10W-40 Die anderen, in der Tabelle angegebenen Viskositäten können dann verwendet werden, wenn die durchschnittliche Temperatur der Einsatzumgebung sich in den angegebenen Bereichen befindet. 20W–40 20W–50 15W–40 15W–50 10W–40 10W–30 40 ° C –10...
  • Seite 386: Reinigung Und Austausch Der Zündkerzen

    Reinigung und Austausch der Zündkerzen (Abb. 78) Die Zündkerzen stellen ein wichtiges Element des Motors 0,6 ÷ 0,7 mm dar, das regelmäßig kontrolliert werden muss. Diese Arbeitsmaßnahme ermöglicht die Überprüfung des guten Funktionszustands des Motors. Für die Kontrolle und den eventuellen Austausch, bitten wir Sie, sich an einen Vertragshändler oder eine Vertrtagswerkstatt zu wenden, die die Verfärbung der Keramikisolierung der mittleren Elektrode überprüfen wird:...
  • Seite 387: Allgemeine Reinigung

    Allgemeine Reinigung Achtung Um den ursprünglichen Glanz der Metallflächen und der Es kann vorkommen, dass die Bremsen nach einer lackierten Teile auf Dauer aufrecht erhalten zu können, Motorradwäsche nicht reagieren. Die Bremsscheiben muss das Motorrad, je nach Einsatz und Straßenzustand, niemals schmieren oder einfetten, da dies zum Verlust regelmäßig gereinigt werden.
  • Seite 388: Längere Ausserbetriebsetzung

    Demzufolge wird dazu angehalten, die jeweils weiter drehen und so den Schutzfilm auf dessen erforderlichen Teile nur durch die spezifischen Innenwänden verteilen; Originalersatzteile der Ducati zu ersetzen, welche den das Motorrad auf einen Serviceständer abstellen; Normen der verschiedenen Länder entsprechen. die Batterie abschließen und abnehmen.
  • Seite 389: Technische Daten

    TECHNISCHE DATEN Gewichte (999/999S) Trockengewicht: 199 kg Voll beladen: 375 kg Achtung Ein mangelndes Beachten der Beladungsgrenzen Maße (mm) (Abb. 79) (999/999S) könnte die Wendigkeit und die Leistung des Motorrads in negativer Weise beeinflussen und zum Verlust der Motorradkontrolle führen. 1420 2095 Abb.
  • Seite 390: Betriebsstoffe

    Betriebsstoffe (Liter) Kraftstofftank, einschl. Reserve Bleifreies Benzin mit einer ursprünglichen 15,5 von 3 dm (Ltr.) Oktanzahl von mindestens 95 Schmiersystem SHELL – Advance Ultra 4 Vorderes/hinteres Brems- und Spezialflüssigkeit für Hydrauliksysteme Kupplungssystem SHELL – Advance Brake DOT 4 Schutzmittel für elektrische Kontakte Spray für elektrische Anlagen SHELL –...
  • Seite 391: Motor

    Motor Desmodromische Ventilsteuerung (Abb. 80) Zweizylinder Viertaktmotor, in V-Anordnung auf 90°. 1) Öffnungsschlepphebel (oder oberer Kipphebel) Bohrung, mm: 2) Einstellhülse des Öffnungsschlepphebel 100 (999/999S) 3) Halbringe Hub, mm: 4) Einstellhülse des Schließkipphebels (oder unterer 63,5 (999/999S) Kipphebel) Gesamthubraum, cm3: 5) Rückholfeder des Schließkipphebels. 998 (999/999S) 6) Schließkipphebel (oder unterer Kipphebel) Verdichtungsverhältnis:...
  • Seite 392: Leistungen

    Leistungen Bremssättel Fabrikat: Das Erreichen der Höchstgeschwindigkeit in den BREMBO einzelnen Gängen ist nur möglich, wenn die Typ: Einfahrvorschriften strikt eingehalten und die 34 - 4 Kolben festgelegten Instandhaltungsarbeiten in regelmäßigen Bremsbeläge: Abständen durchgeführt wurden. TOSHIBA TT 2172 Höchstgeschwindigkeit (nur mit Fahrer): Bremszylindertyp: 265 km/h (999).
  • Seite 393: Antrieb

    Zahnräder mit gerader Verzahnung. Zähnezahl - Motorritzel/Kupplungskranz: Möchte man das Motorrad an besondere Strecken 32/59 (999/999S). anpassen oder für Rennen vorbereiten, ist Ducati Motor 6-Gang-Getriebe mit ständig ineinandergreifenden Holding S.p.A. gerne bereit, die von der Serienproduktion Zahnrädern, Schaltpedal auf der linken Seite.
  • Seite 394: Räder

    Rahmen (999/999S) Räder (999/999S) Gitterrohrrahmen mit oberer Käfigverzweigung aus Leichtmetallfelgen mit fünf Y-Speichen. hochwiderstandsfähigem Stahl. Einschlagwinkel (je Seite): Vorderrad 28° 30’ Abmessungen: 3,50x17" Um das Motorrad bestens auf geschlossenen Strecken ausnutzen zu können, wurde eine Änderungsmöglichkeit Hinterrad des Lenkrohrneigungswinkels vorgesehen (siehe Abmessungen: Beschreibung auf Seite 67-69).
  • Seite 395: Radaufhängungen

    Verfügbare Modellfarben (999/999S) in den Holmen liegenden Federn ausgestattet. Durchmesser der Tauchrohre: Verfügbar in den Farben: 43 mm. Rot “Anniversary” Ducati Art.-Nr. 473.101 (PPG). Hub auf Holmachse: Gelb Ducati Art.-Nr. 473.201 (PPG). 125 mm (999); Rahmen und Felgen in Metall-Farbe.
  • Seite 396: Elektrische Anlage

    Elektrische Anlage Sicherungen Sie besteht aus folgenden Hauptbestandteilen: Der Hauptsicherungskasten (1, Abb. 81) befindet sich Scheinwerfer mit übereinander liegenden zwischen dem Scheinwerferhalter und der Halogenscheinwerfern bestehend aus: Cockpitverkleidung. Die verwendeten Sicherungen sind Abblendeinheit HB3 12V-60W; nach dem Abnehmen des Schutzdeckels zugänglich. Auf Fernlichteinheit HB3 12V-60W;...
  • Seite 397 FUNKTIONSTÜCHTIG GESCHMOLZEN Abb. 83 Abb. 81 Abb. 82...
  • Seite 398 Schemaverzeichnis - elektrische 30 Leerlaufkontrollschalter Anlage/Einspritzsystem 31 Öldruckschalter 01 Rechter Lenkerumschalter 32 Hinterer Bremslichtschalter 02 Zündschlüsselschalter 33 Zünd-/Einspritzeinheit 03 Linkes Lüfterrad 34 Sicherungen 04 Rechtes Lüfterrad 35 Kupplungsschalter 05 Anlassmotor 36 Vorderer Bremslichtschalter 06 Fernanlassschalter 37 Linker Umschalter 07 Batterie 38 Transponderantenne 08 Reglersicherung 39 Lufttemperatursensor...
  • Seite 399 Farbkennzeichnung der Kabel Erläuterung des Sicherungskastens (Abb. 81 und 82) B Blau W Weiß Pos. Verbraucher Wert V Violett Bk Schwarz Steuergerätversorgung Y Gelb R Rot Hupe, Bremslicht, Anlassfernschalter, Lb Hellblau Blinkergeber Gr Grau G Grün Fern-/Abblendlichter 15 A Bn Braun O Orange Key Sense 7,5 A...
  • Seite 400: Merkblatt Für Regelmäßige Instandhaltungsarbeiten

    MERKBLATT FÜR REGELMÄSSIGE INSTANDHALTUNGSARBEITEN Name Km-Stand Datum Ducati-Service 1000 10000 20000 30000 40000 50000...
  • Seite 402 G/Bk LIGHTING STARTER ENGINE STOP LOCK RY B BW Bk PARK FREE PUSH 40 A Gr/G R/Bk 8 5 6 7 1 2 3 4 Bn/Bk Bn/Bk G/Bk P/Bk BkBk 1N4007 10 W W/Bk 5/21 W Gr/R 60 W Y/Bk 60 W W/Bk V/Bk...

Diese Anleitung auch für:

999s 2004

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