RFC 4072S
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PHOENIX CONTACT
2.11.2
Anschlussbeispiel für die Ethernet-Schnittstellen
Zurzeit unterstützt der RFC 4072S die folgende Einbindung in ein PROFINET-System.
In dem folgenden Beispiel arbeitet der RFC 4072S als unterlagertes PROFINET-Device an
einem überlagerten PROFINET-Controller (optional). Die Verbindung wird in diesem Fall
über die Schnittstelle LAN3.2 hergestellt. Um den RFC 4072S als PROFINET-Controller zu
betreiben, werden an der Schnittstelle LAN1 PROFINET-Devices angeschlossen (siehe
Bild
2-28).
LAN3.1
PROFINET-
Devices
Bild 2-28
PROFINET-Beispielinstallation
Einen PC können Sie prinzipiell an jeder Ethernet-Schnittstelle des RFCs betreiben. Ob
das im Einzelfall möglich ist, hängt von der Konfiguration der Schnittstellen ab (siehe
pitel „Ethernet-Anschluss" auf Seite
Beachten Sie bitte:
–
Die IP-Adressen der Schnittstellen LAN1 / LAN2 / LAN3.1/3.2 müssen in unter-
schiedlichen Subnetzen liegen.
–
Die PROFINET-Controller-Funktion des RFCs steht an der Schnittstelle LAN1 zur
Verfügung. Dieser Schnittstelle muss dann eine IP-Adresse zugewiesen werden,
wenn die PROFINET-Controller-Funktion des Geräts in der Applikation genutzt wer-
den soll.
–
Den Schnittstellen LAN3.1/3.2 muss zwingend eine IP-Adresse zugewiesen werden,
falls Sie die PROFINET-Device-Funktion des RFCs an einer dieser Schnittstelle nut-
zen wollen.
–
Den Schnittstellen LAN2 und LAN3.1/3.2 muss nicht zwingend eine IP-Adresse zu-
gewiesen werden, falls Sie zum Beispiel die Kommunikation zwischen einem PC mit
PLCnext Engineer und dem RFC auch über die Schnittstelle LAN1 realisieren. Wir
empfehlen trotzdem, allen Schnittstellen entsprechende IP-Adressen zuzuweisen.
LAN1
LAN2
LAN3.2
59).
überlagerte
PROFINET-
Ebene
Controller
(optional)
unterlagerte
Ebene
108580A001
Ka-
108580_de_02