RFC 4072S
PROFIsafe: Kommunika-
tionsdiagnose
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PHOENIX CONTACT
Der RFC unterstützt den Anwender bei der Überwachung und Überprüfung der Kommuni-
kationsverbindung. Die Software PLCnext Engineer zeigt die Ursache für das Abschalten
der Kommunikationsverbindung an. Dabei wird unterschieden, ob eine Überschreitung der
F_WD_Time (F_WD_Time OUT) oder ein F_CRC-Fehler die Ursache ist (siehe
Seite
26).
Angelegt werden in PLCnext Engineer zur Anwenderunterstützung per Default sieben nicht
sicherheitsbezogene Management-/ Diagnosevariablen je F-Device in der Datenliste der
sicherheitsbezogenen Steuerung. Falls von der Applikation gefordert, ist in
PLCnext Engineer einstellbar, ob mehr oder weniger Management-/Diagnosevariablen an-
gelegt werden. Alternativ sind weitere Management-/ Diagnosevariablen anlegbar. Diese
Variablen kann der Anwender mit nicht sicherheitsbezogenen Austauschvariablen der
Standardsteuerung in PLCnext Engineer verknüpfen. Dafür muss der Anwender in der Soft-
ware nicht sicherheitsbezogene Austauschvariablen definieren, die er dort mit den
Management-/ Diagnosevariablen verknüpfen kann.
Weiterführende Informationen zu Management-/ Diagnosevariablen lesen Sie im
„Management-/ Diagnosevariablen für F-Devices" auf Seite
Mit Hilfe der Management-/ Diagnosevariablen sind verschiedene Funktionen realisierbar:
–
Globale Quittierung einzelner oder mehrerer Kommunikationsfehler.
–
Reintegration von F-Devices.
–
Systemdiagnose mit Hilfe globaler Management-/ Diagnosevariablen.
–
Diagnose/ Steuerung intelligenter F-Devices.
Insgesamt steht für Austauschvariablen folgender maximaler Adressraum zur Verfügung:
3072 Bytes (Datenrichtung „Q": Standardsteuerung iSPNS 3000)
–
3072 Bytes (Datenrichtung „I": iSPNS 3000 Standardsteuerung)
–
Die Angabe der Datenrichtung „I" und „Q" erfolgt aus der Sicht der sicherheitsbezogenen
Steuerung.
Bild 2-1
PROFIsafe: Management-/ Diagnosevariablen zur Kommunikationsdiag-
nose
Bild 2-1 auf
Kapitel
121.
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