RFC 4072S
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PHOENIX CONTACT
5.5
Auswertung und Quittierung modulspezifischer
Diagnosemeldungen
Diagnostizierte Fehler in den verwendeten Inline-PROFIsafe-Modulen von
Phoenix Contact werden in Abhängigkeit von der Fehlerart als Diagnosemeldungen mittels
PROFINET zum RFC 4072S übertragen.
In der Produktdokumentation der verwendeten Module finden Sie eine Übersicht über die
diagnostizierten Fehler, deren Ursachen, Auswirkungen und mögliche Maßnahmen zur
Fehlerbeseitigung sowie Angaben über das Modulverhalten nach Quittierung der
Diagnosemeldungen.
•
Beseitigen Sie bei jedem auftretenden Fehler zuerst die Fehlerursache. Falls erfor-
derlich, quittieren Sie anschließend den Fehler.
Für die gerätespezifische Diagnose für die Rückwandbussysteme Inline und Axioline bietet
Phoenix Contact spezielle Funktionsbausteine. Diese Funktionsbausteine ermöglichen
eine globale oder lokale gerätespezifische Diagnose.
Zu diesem Zweck muss zum einen der Funktionsbaustein AsynCom_PN_Info aus der
Bibliothek AsynCom_V1_06_610200 benutzt werden. Dieser Funktionsbaustein dient zum
Lesen von Informationen der angeschlossenen PROFINET-Teilnehmer. Diese Informatio-
nen erhält der Funktionsbaustein aus der Projektierung des RFC 4072S (Geräte-IDs,
PROFINET-Namen, etc.).
Zum anderen müssen Funktionsbausteine aus der Bibliothek PN_Dev_Diag_V1_13
verwendet werden. Ein Beispiel für die gerätespezifische PROFIsafe-Diagnose ist der
Funktionsbaustein PNFD_IL_Diag. Dieser Funktionsbaustein dient zur Diagnose eines
sicherheitsbezogenen Teilnehmers der Produktfamilie Inline über die PROFIsafe-Adresse.
Angezeigte Diagnosemeldungen können mit Hilfe des Funktionsbausteins bestätigt (quit-
tiert) werden.
5.5.1
Funktionsbaustein AsynCom_PN_Info_V1_01
Funktionsbaustein zum Lesen von Informationen der angeschlossenen PROFINET-Teil-
nehmer.
Bild 5-1
Funktionsbaustein AsynCom_PN_1
(Instanz: AsynCom_PN_1_1)
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