Kapitel 4
Tab. 11: Erfahrungswerte
für die nötige Eingangs-
verzögerung
Hinweis
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Konfigurierbare Funktionen
EFI-Verbund
Wenn Geräte über EFI miteinander verbunden sind, kann der S3000 Steuerungsbefehle
von anderen Geräten wie z. B. einem zweiten S3000 oder einer Sicherheits-Steuerung
Flexi Soft empfangen. Tab. 43 auf Seite 159 zeigt die möglichen Steuerungsbefehle des
S3000.
In einem EFI-Verbund konfigurieren Sie, von welchem Gerät Sie die Eingangsinformationen
beziehen.
Ist der S3000 an einer Sicherheits-Steuerung Flexi Soft angeschlossen, dann können bis
zu fünf zweikanalige Steuereingänge konfiguriert werden.
4.5.1
Eingangsverzögerung
Wenn Ihre Steuereinrichtung, mit der Sie die statischen Steuereingänge schalten, nicht
innerhalb von 10 ms (bei 60 ms Basisansprechzeit) bzw. 20 ms (bei 120 ms Basis-
ansprechzeit) auf die entsprechende Eingangsbedingung schalten kann (z. B. wegen Prell-
zeiten der Schalter), müssen Sie eine Eingangsverzögerung konfigurieren. Wählen Sie als
Eingangsverzögerung die Zeit aus, in der Ihre Steuereinrichtung definiert auf eine ent-
sprechende Eingangsbedingung schalten kann.
Abhängig von der ausgewählten Basisansprechzeit des S3000 können Sie die Eingangs-
verzögerung in 30-ms-Schritten (bei 60 ms Basisansprechzeit) bzw. 60Dms-Schritten (bei
120 ms Basisansprechzeit) erhöhen.
Folgende Erfahrungswerte existieren für die Umschaltzeit mit verschiedenen Verfahren:
Umschaltverfahren
Elektronische Umschaltung über Steuerung
bzw. antivalente elektronische Ausgänge
mit 0 bis 10 ms Prellzeit
Taktile (Relais-)Ansteuerungen
Ansteuerung über unabhängige Sensoren
Beachten Sie auch die Hinweise in Abschnitt 5.6 „Zeitpunkt der Überwachungsfall-
umschaltung" auf Seite 86.
Betriebsanleitung
Erforderliche Eingangsverzögerung
10 ms
30–150 ms
130–480 ms
8009937/WK81/2012-11-28
Irrtümer und Änderungen vorbehalten
S3000