Einstellung der Endlagen
4. Einstellung der Endlagen
4.1. Auslieferungszustand
Im Auslieferungszustand sind keine Endpunkte im Antrieb eingelernt! Der Antrieb lässt
sich in diesem Zustand nur im Totmannbetrieb fahren. Sicherheitsfunktionen wie ler
nender Überlastschutz und die Hinderniserkennung sind im Auslieferungszustand
deaktiviert und werden erst nach Einstellung beider Endlagen aktiv.
Im Auslieferungszustand ist der SE PlusSMI im halbautomatischen Einstellmodus.
Die Antriebe SE ProSMI und SEZSMI befinden sich im automatischen Einstellmodus.
4.2. Möglichkeiten der Einstellung
Die EndlagenEinstellung eines SELVEAntriebs ist möglich mit:
• dem Einstellschalter für elektronische Antriebe (5adrig, Art. Nr. 290109),
• der SMISchnittstelle; dazu werden zusätzlich ein SMIInterface und ein PC mit ent
sprechender Software benötigt oder mit
• einem beliebigen Schalter (nur im halbautomatischen Einstellmodus bei SE PlusSMI
bzw. nur im automatischen Einstellmodus bei SE ProSMI oder SEZSMI).
4.3. Mechanische Voraussetzungen
Der Betrieb des SE PlusSMI und SE ProSMI als Rollladenantrieb ist mit Befestigungs
federn und starren Verbindern möglich. Bei Verwendung von starren Verbindern muss
der SE ProSMI manuell eingestellt werden. Bei Verwendung des SE PlusSMI als
Markisenantrieb und beim SEZSMI wird das Markisentuch häufig direkt mit der Tuch
welle verbunden.
Es erfolgt keine automatische Einstellung der unteren Endlage beim SE PlusSMI. Die
untere Endlage muss immer angefahren oder auch eingestellt werden. Werden die
Antriebe SE ProSMI oder SEZSMI im automatischen Einstellmodus eingestellt, muss
für den unteren Abschaltpunkt eine Begrenzung montiert sein (z. B. Fensterbank, auf
die der Rollladen auflaufen kann).
Soll der Antrieb in der oberen Endlage gegen den Anschlag fahren, so muss ein stabiler
Endanschlag verbaut sein, damit dieser vom Antrieb automatisch erkannt werden
kann.
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