Kapitel 7 Bedienung, Betrieb
DE
7 Bedienung, Betrieb
7.1 Sicherheit bei der Bedienung
!
GEFAHR
Elektrische Spannung.
Lebensgefahr durch Stromschlag.
• Lassen Sie Arbeiten an der Elektrosteuerung nur von ei-
nem Elektrofachkraft ausführen.
• Schalten Sie die Maschine aus und ziehen Sie den Netz-
stecker.
• Sichern Sie die Maschine gegen unbeabsichtigtes Wie-
dereinschalten.
!
GEFAHR
Rotierende Wellen.
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen.
Bei laufendem Motor dreht sich die Pumpenwelle im
Materialbehälter!
• Greifen Sie nicht in die rotierende Welle.
• Bringen Sie keine Gegenstände in die rotierende Welle.
!
GEFAHR
Förderschläuche unter Druck.
Verletzungsgefahr und Gefahr der Sachbeschädigung
durch ausspritzendes oder umherfliegendes Material
oder platzende Förderschläuche!
• Vergewissern Sie sich vor dem Abkoppeln der Förder-
schläuche, dass die Schläuche drucklos sind. Prüfen Sie
dazu die Druckanzeige am Mörteldruckmanometer. Die
Druckanzeige muss 0 bar anzeigen!
• Lassen Sie vor dem Öffnen der Schlauchkupplung die
inoBEAM F50 rückwärts laufen, um einen eventuell vor-
handenen Druck abzubauen!
• Verwenden Sie nur Förderschläuche, die für einen Be-
triebsüberdruck von 40 bar und einem Platzdruck von
120 bar zugelassen sind, sowie in einem technisch ein-
wandfreien Zustand sind (z.B. keine Risse oder sonstige
äußere Beschädigungen!)
Seite 30
7.2 Tätigkeiten vor Gebrauch
7.2.1 Maschine vorbereiten
1. Verbinden Sie den Mörtelschlauch mit der Schnellkupp-
lung am Schlauchanschluss des Mörteldruckmanome-
ters durch Schließen der beiden Nockenhebeln.
2. Schließen Sie das Zuleitungskabel am 5 poligen
CEE-Stecker 400 V / 32A „Einspeisung" in die untere
Steckdose am Schaltschrank an!
3. Füllen Sie den Materialbehälter mit dem zu verarbeiten-
den, pastösen Material.
4. Schalten Sie die Maschine durch Betätigen des Haupt-
schalters ein (senkrechte Position = EIN).
5. Füllen Sie ca. 2 bis 3 Liter Kalkmilch oder Tapetenkleis-
ter als Vorschmierung in den Materialschlauch.
6. Schalten Sie die Pumpe ein und lassen Sie die Vor-
schmierung aus dem Materialschlauch in einen Eimer
oder ein geeignetes Gefäß fließen. Achten Sie darauf,
dass die Pumpe nicht trocken läuft, da sonst die Le-
bensdauer des Rotor/Stators verkürzt wird.
7. Schalten Sie die Pumpe aus.
8. Ggf. verlängern Sie den Mörtelschlauch und den Luft-
schlauch auf die gewünschte Förderweite.
9. Montieren Sie den entsprechenden Spritzkopf oder
eine Einhandpistole am Ende des Mörtelschlauches und
schließen Sie den Luftschlauch am Spritzkopf an.
Funktionsweise mit Fernsteuerkabel
10. Nehmen Sie den Blindstecker am Stecker für das Fern-
steuerkabel ab und stecken Sie das Fernsteuerkabel in
den Kontakt.
11. Verbinden Sie das Fernsteuerkabel mit Klebeband oder
Kabelbindern mit dem Materialschlauch und dem Luft-
schlauch des Kompressors.
!
WARNUNG
Betrieb ohne oder mit zu wenig Material.
Gefahr der Zerstörung des Rotor/Stators.
Wird die Maschine ohne Material oder mit zu wenig Mate-
rial betrieben, besteht die Gefahr der Zerstörung des Rotor/
Stators innerhalb kürzester Zeit! (< 1 Min)!
HINWEIS
Wahl des richtigen Mörtelschlauches.
Die Förderweite hängt von der Fließfähigkeit des zu ver-
arbeitenden Mörtels ab. Je nach Schwere und Scharfkantig-
keit des Materials ändern sich die Fördereigenschaften.
7.2.2 Materialbehälter mit Material füllen
Das Material muss mindestens die Pumpenwelle knapp be-
decken.