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Keysight 53220A Benutzerhandbuch

Keysight 53220A Benutzerhandbuch

Universeller 350-mhzfrequenzzahler/-timer
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Keysight 53220A/53230A
Universeller 350-MHz-
Frequenzzahler/-Timer
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Inhaltszusammenfassung für Keysight 53220A

  • Seite 1 Keysight 53220A/53230A Universeller 350-MHz- Frequenzzahler/-Timer Benutzerhand buch...
  • Seite 4: Konformitätserklärung

    Konformitätserklärung Ausgabe gies Sales und Service Office. Die Konformitätserklärung für dieses Pro- Ausgabe 3. August 2014 Zertifizierung dukt und andere Keysight-Produkte kann im Gedruckt in Malaysia Internet heruntergeladen werden. Gehen Sie Keysight Technologies bestätigt, dass dieses http://www.keysight.com/go/ Keysight Technologies Produkt zum Zeitpunkt der Lieferung den conformity und klicken Sie auf „Declara-...
  • Seite 5: Sicherheitsinformationen

    (Computersoftware) sowie, für das den. Beachten Sie die am Gerät ange- auszutauschen. Das Austauschverfahren Department of Defense, DFARS 252.227- brachten Sicherheitshinweise (siehe wird im 53220A/ 53230A Service Guide 7015 (technische Daten – kommerzielle „Sicherheitssymbole“). beschrieben. Objekte) und DFARS 227.7202-3 (Rechte Erdung des Geräts...
  • Seite 6: Keine Änderungen Am Gerät Vornehmen

    Schaden am Pro- Standby- nenfalls zur Wartung oder Reparatur an dukt oder dem Verlust wichtiger Spannungsversorgung. Keysight Technologies Sales und das Ser- Daten führen kann. Wenn ein Prozess Einheit ist bei Abschaltung vice Office, damit die Sicherheit des mit dem Hinweis VORSICHT nicht vollständig vom...
  • Seite 7 Überprüfen Sie die Signalpolarität, bevor Sie Ver- bindungen zu den Eingangsan- schlüssen herstellen. Schutzgrenzen Der Keysight 53220A/53230A 350-MHz- Zähler verfügt über eine Schutzschaltung, um Beschädigungen des Geräts und Stromschläge zu verhindern, sofern die Schutzgrenzen nicht überschritten werden und das Gerät ordnungsgemäß geerdet ist.
  • Seite 8: Installieren Des Geräts

    90 VA Max. Die Gerätebelüftung erfolgt durch Seiten- wände und Rückwand. Blockieren Sie keine der Belüftungsöffnungen. Akkubetrieb Bei Betrieb des 53220A oder 53230A mit Akkuspannungsversorgung (Option 300) kann die Missachtung der folgenden War- nungen zu Beschädigungen des Geräts, Stromschlag und schwerwiegenden Ver- letzungen führen:...
  • Seite 9: Inhaltsverzeichnis

    Überblick zu vorderem Bedienfeld und Rückwand Vorderes Bedienfeld Rückwand Display Informationen zum Gerät Mitgelieferte Materialien Betriebs- und Lagerungsumgebung Elektrische Anforderungen Anschluss an die Spannungsversorgung Einschalt-LED-Status Standby-Spannungsversorgung Akkubetrieb Akkupflege Verwenden der integrierten Hilfe Dienstprogrammfunktionen Anzeigekonfiguration Benutzerinteraktion Referenzeinstellungen Organisation des Benutzerhandbuchs 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 10 Inhaltsverzeichnis 53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Softwareanforderungen Verwenden der webfähigen Schnittstelle des Zählers Anschließen des Zählers und Anzeigen seiner Startseite Überblick zur Webschnittstelle Installieren der Keysight IO Libraries Installieren von Gerätetreibern Hinzufügen von Geräten zur PC-Schnittstelle Konfigurieren der Schnittstelle Konfigurieren der USB-Schnittstelle...
  • Seite 11 Periode Zeitstempel Zeitintervallmessungen Zeitintervall Anstiegszeit und Abfallzeit Pulsbreite Arbeitszyklus Phase Einzelperiode Summierte Messungen Torgesteuert Fortlaufend Burst-Impulsmessungen Trägerfrequenz Impuls-PRI und -PRF Positive und negative Breiten 53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Kanaleigenschaften Signalkonditionierungspfad Eingangsimpedanz Eingangsbereich Eingangskopplung Filter für Bandbreitenlimit (Tiefpassfilter) Schwellenwert und Empfindlichkeit 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 12 Frequenzmessungen summieren Zeitintervallmessungen Aktivieren von Gate-Signalen am ‘Gate in/Out’-BNC Burst-Trägerfrequenzmessungen Erweiterte Gate-Steuerung – Gate-Start Erweiterte Gate-Steuerung – Gate-Stopp-Holdoff und Gate-Stopp Automatische Gate-Erweiterung 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Mathematische Funktionen Aktivieren des CALculate1-Subsystems Glätten von Daten Skalierungsfunktionen Statistiken Grenzüberprüfung...
  • Seite 13 Einstellen der Byte-Reihenfolge für die Blockübertragung Datenfluss Zählerdateisystem Erstellen von Ordnern und Dateien im Flash-Speicher und auf dem USB- Laufwerk Benutzerdefinierte Einschaltstatus Verwalten von Ordnern und Dateien Gerätestatus Keysight 53220A/53230A Statussystem „Questionable Data“-Registergruppe „Standard Operation“-Registergruppe „Standard Event“-Register „Status Byte“-Register 53220A/53230A Fehlermeldungen Index 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 14 Inhaltsverzeichnis 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 15: Vorbereitung Für Den Einsatz

    Betrieb der universellen 350-MHz-Frequenzzähler/-Timer 53220A/53230A von Keysight. Der 53220A/53230A ist ein 2U-Gerät mit halber Modulbreite der LXI Klasse C. 2U und halbe Modulbreite beziehen sich auf die Abmessungen des 53220A/53230A im Verhält- nis zu standardmäßigen EIA-Rack-Abmessungen. LXI, die Abkürzung für LAN eXten- sions for Instrumentation, ist ein Standard für Geräte, die das Ethernet (LAN) als...
  • Seite 16 Vorbereitung für den Einsatz Abbildung 1-1. Der universelle Frequenzzähler/Timer 53220A/53230A 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 17: Überblick Zu Vorderem Bedienfeld Und Rückwand

    Überblick zu vorderem Bedienfeld und Rückwand Abbildung 1-1 zeigt vorderes Bedienfeld und Rückwand des universellen 350-MHz- Frequenzzählers/-Timers 53230A von Keysight. 53220A und 53230A haben dieselben Abmessungen und verfügen über dieselben Produktoptionen, davon ausgenommen ist die Firmwareoption 150 für die Impulsmessung, die nur für den 53230A erhältlich ist.
  • Seite 18: Rückwand

    Trig In - der Anschluss zum Einspeisen eines externen Triggersignals in den Zähler. Das Triggern wird in Kapitel 5 behandelt. D. USB und LAN - die standardmäßigen Ein-/Ausgangsanschlüsse (E/A). Die Konfiguration dieser Anschlüsse und der optionalen GPIB-Schnittstelle werden in Kapitel 2 behandelt. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 19: Display

    Das Layout des 53220A/53230A Displays wird in Abbildung 1-2 dargestellt. Abbildung 1-2. Das 53220A/53230A Display Informationen zum Gerät In diesem Abschnitt wird das im Lieferumfang des 53220A/53230A enthaltene Zubehör aufgelistet. Außerdem enthält er Informationen zur Betriebs- und Lagerumgebung sowie zu den elektrischen Anforderungen.
  • Seite 20 H I NW E I S verfügbar. Installationsanweisungen zu den einzelnen Optionen finden Sie im 53210A/ 53220A/53230A Service Guide (Teilenummer 53220-90010). No Manuals? Für den 53220A/53230A sind drei gedruckte Handbücher verfügbar: Keysight 53220A/53230A Schnellstartanleitung (Teilenummer 53220-90421) • Keysight 53220A/53230A Benutzerhandbuch (Teilenummer 53220-90411) •...
  • Seite 21: Betriebs- Und Lagerungsumgebung

    Der 53220A und 53230A Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen beziehen sich sowohl auf den 53220A als auch auf den 53230A, es sei denn, dies wurde anderweitig gekennzeichnet. Betriebs- und Lagerungsumgebung Beachten Sie beim Betrieb des Zählers 53220A/53230A die folgenden...
  • Seite 22: Elektrische Anforderungen

    Weitere Informationen finden Sie auf der Sicherheitsinformationenseite am Anfang H I NW E I S dieses Handbuchs. Eine vollständige Liste der Produktspezifikationen des 53220A/ 53230A finden Sie in dem Datenblatt, das auf der 53210A/53220A/53230A Product Reference CD (Teilenummer 53220-13601) enthalten ist, oder im Internet unter: www.keysight.com/find/53220A www.keysight.com/find/53230A...
  • Seite 23: Einschalt-Led-Status

    Lüfter nicht zu hören oder das Display des vorderen Bedienfelds trotz anliegender Spannungsversorgung ausgeschaltet ist, senden Sie das Gerät zur Reparatur an Keysight ein. Einschalt-LED-Status Die unter dem Ein-/Standby-Schalter befindliche LED zeigt den Ein-/Aus-/Standby- Zustand des Geräts an.
  • Seite 24: Standby-Spannungsversorgung

    (blinkend) Opt. 300-Akku (deaktiviert) Standby-Spannungsversorgung Die Stromverbrauchsmodi des Zählers 53220A/53230A sind „Ein“, „Aus“ und „Standby“. Wenn das Gerät im Standby-Modus mit der Leitungsspannung verbunden ist, wird mithilfe der Standby-Spannungsversorgung die Temperatur im ultra-hochstabi- len, ofengesteuerten Kristalloszillator (Option 010) aufrechterhalten. Die Akku-Option 300 selbst liefert die Standby-Spannungsversorgung für den OCXO, wenn der 53220A/53230A nicht mit der Leitungsspannung verbunden ist.
  • Seite 25: Akkubetrieb

    Im Akkubetrieb kann das Gerätegehäuse dasselbe Float-Potenzial aufweisen wie das vom Benutzer bereitgestellte gemessene Signal. Wenn die Akkuoption 300 installiert und aktiviert ist, kann der Zähler 53220A/53230A mithilfe der Akkuspannungsversorgung bis zu drei Stunden betrieben werden. Wenn der Zähler bei aktiviertem Akku von der Netzversorgung getrennt wird, schaltet er automatisch ohne Betriebsunterbrechung auf Akkuspannungsversorgung um.
  • Seite 26: Aktivieren Und Deaktivieren Des Akkus

    Akkus wird durch ein Akkusymbol in der oberen rechten Ecke der Anzeige (Abbildung 1-2) angezeigt. Im Fernbetrieb kann mit folgendem Befehl abgefragt werden, ob das Gerät zurzeit Netz- oder Akkuspannungsversorgung verwendet: SYSTem:BATTery:STATus? Der Befehl gibt AC zurück, wenn das Gerät Netzspannung verwendet, bzw. BATT bei Verwendung des internen Akkus. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 27: Akkupflege

    Weise verursachten Herunterfahren muss das Gerät an die Netzspannung angeschlossen werden. Eine vollständige Liste der Akkuspezifikationen sowie aller 53220A/53230A HI N W E IS Produktspezifikationen finden Sie in dem Datenblatt, das auf der 53210A/53220A/ 53230A Product Reference CD enthalten ist. (Teilenummer 53220-13601) oder im Internet unter: www.keysight.com/find/53220A www.keysight.com/find/53230A...
  • Seite 28: Verwenden Der Integrierten Hilfe

    18 Monate lang nicht wiederaufgeladen wurde. Verwenden der integrierten Hilfe Gerätehilfe ist durch Drücken und Halten einer beliebigen Taste des vorderen Bedienfelds oder Softkeys verfügbar. Wenn Sie die Taste Help drücken, können Sie zusätzliche Hilfethemen auswählen, inklusive Beispielen über Messungen am vorderen Bedienfeld. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 29: Dienstprogrammfunktionen

    Umschalttaste und den numerischen Tasten eingestellt. Weitere Informationen zur Einstellung von AutoDigits On finden Sie in Kapitel 5 unter „Auflösung und Messzeit“. Bei Auswahl von Graph werden die Daten in einem Trenddiagramm oder Histogramm angezeigt. Trenddiagramme und Histogramme werden in Kapitel 6 behandelt. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 30 Ziffern gesetzte Zifferngruppentrennzeichen vereinfachen das Lesen angezeigter Messwerte. Als Trennzeichen kommen in Frage: None – kein Leerzeichen zwischen Ziffern (z. B. 10.967342515 MHz). Space – ein Leerzeichen wird nach jeweils drei Ziffern eingefügt (z. B. 10.967 342 515 MHz). 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 31 Der Anzeigebildschirm kann ausgeschaltet werden, um den Messwertedurchsatz zu stei- gern, und im Bildschirmschonermodus kann Energie gespart werden. Die Bildschirm- helligkeit kann zur optimalen Anzeige in verschiedenen Umgebungen angepasst werden. Beachten Sie, dass bei Drücken einer beliebigen Taste bei ausgeschalteter Anzeige die Anzeige wieder eingeschaltet wird. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 32: Benutzerinteraktion

    Dateien können im internen Flash-Speicher oder auf einem externen USB-Gerät gespeichert werden. Informationen zur Auswahl von Pfaden und Erstellen von Dateinamen siehe Kapitel 7. Benutzerinteraktion Die in diesem Abschnitt beschriebenen Funktionen beziehen sich auf die physische Interaktion des Benutzers mit dem Gerät. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 33: Signaltoneinstellung

    Auswahl der Sprache für die Hilfe des Geräts Programmiermeldungen, kontextsensitive Hilfe und weitere Hilfethemen können in sechs Sprachen angezeigt werden. Die ausgewählte Sprache bleibt „aktiv“, bis sie mittels der gezeigten Tastenfolge geändert wird. Beachten Sie, dass Beschriftungen von Menü-Softkeys nur in Englisch angezeigt werden. Signaltoneinstellung 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 34: Referenzeinstellungen

    Taste auf dem vorderen Bedienfeld gedrückt wird. Referenzeinstellungen Referenzeinstellungen sind Zählereinstellungen, die für alle Zählermessungen gelten. Datum und Uhrzeit Datum und Uhrzeit für die Echtzeituhr des Zählers werden mit folgenden Befehlen eingestellt: SYSTem:DATE <Jahr>,<Monat>,<Tag> SYSTem:DATE? (Abfrageformular) SYSTem:TIME <Stunde>,<Minute>,<Sekunde> SYSTem:TIME? (Abfrageformular) 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 35: Messungs-Zeitüberschreitung

    Informationen finden Sie in Kapitel 3 unter „Einstellen der Messungs- Zeitüberschreitung“. Zeitbasis 53220A/53230A Messungen basieren auf einem Referenzoszillator – auch als interne/ externe Takt- oder Zeitbasis bezeichnet. Ein gültiges Referenzoszillatorsignal muss für die Durchführung von Messungen vorhanden sein. Ausführlichere Informationen zu Auswahl und Konfiguration der Referenzoszillator- Quelle finden Sie in Kapitel 3 unter „Referenzoszillator-Konfiguration“.
  • Seite 36 Mindestfrequenz für Auto-Leveling auf 10 kHz fest. Zusätzliche Informationen zur Verwendung von Auto-Level finden Sie in Kapitel 4 unter „Schwellenwert und Empfindlichkeit“. Keysight 53100 Serie-Zähleremulationsmodus Der Emulationsmodus des 53220A/53230A aktiviert den Keysight 53132A SCPI-Befehlssatz zur Verwendung mit dem Zähler. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 37 Zähler in den Modus der Serie 53200 zurück. Das Festlegen eines Modus oder Wechseln von einem Modus in den anderen erfordert jeweils einen Neustart des Geräts. Bei der Aktualisierung der Geräte-Firmware muss „53220A oder 53230A Modus“ eingestellt werden.
  • Seite 38: Organisation Des Benutzerhandbuchs

    53230A) geliefert. Die Nutzung dieses älteren SCPI-Befehlssatzes wird nicht für neue Anwendungen empfohlen, er ist jedoch verfügbar für Kunden, die ihn benötigen. Sichern des Geräts Der Zähler 53220A/53230A kann, wie im Folgenden gezeigt, gemäß dem National Industrial Security Program Operating Manual (NISPOM) gesichert werden. Organisation des Benutzerhandbuchs Dieses Benutzerhandbuch ist für den Anwender geschrieben, der das Gerät über das...
  • Seite 39 Die in der Regel darauf folgende Beschreibung des Vorgangs gilt sowohl für das vordere Bedienfeld als auch für die Remotenutzung. Zur allgemeinen Referenz sind die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen wie in Abbildung 1-3 organisiert. Abbildung 1-3. Organisation des 53220A/53230A Benutzerhandbuchs 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 40 Vorbereitung für den Einsatz 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 41: 53220A/53230A Softwareinstallation Und Schnittstellenkonfiguration

    Installieren des Firmware-Updates Herunterladen von IVI-COM-Treiber-Updates Dieses Kapitel enthält Informationen zu E/A-Bibliotheken, Treibern und Schnittstellen, die zum Programmieren des 53220A/53230A aus ausgewählten Entwicklungsumgebungen verwendet werden. Das Kapitel enthält eine Einführung zur Verwendung der webfähigen Schnittstelle des Zählers und bietet Informationen zur...
  • Seite 42: Softwareanforderungen

    53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Softwareanforderungen Die zur Programmierung des 53220A/53230A verfügbaren Umgebungen hängen von den installierten E/A-Bibliotheken und Treibern ab. Die im Lieferumfang des 53220A/ 53230A enthaltene E/A-Software befindet sich auf folgender CD: Keysight Automation-Ready CD: Keysight IO Libraries Suite •...
  • Seite 43: Verwenden Der Webfähigen Schnittstelle Des Zählers

    53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Verwenden der webfähigen Schnittstelle des Zählers  Der Betrieb des Zählers 53220A/53230A über die Webschnittstelle setzt einen Java fähigen Webbrowser, jedoch keine zusätzlichen (d. h. benutzerinstallierten) Bibliothe- ken oder Treiber voraus. Die Webschnittstelle bietet Zugriff auf den SCPI-Befehlssatz des Zählers.
  • Seite 44 Eingabe der IP-Adresse verhindern (d. h. „page cannot be displayed“). In diesem Fall muss der Proxyserver vom Browser aus so konfiguriert werden, dass er nicht für (IP-)Adressen aus dem Bereich derer, die dem 53220A/53230A zugewiesen werden können, verwendet wird.
  • Seite 45: Überblick Zur Webschnittstelle

    Obgleich zur Verwendung dieser Webschnittstelle keine weiteren Bibliotheken oder H I NW E I S Treiber erforderlich sind, kann der Zugriff auf die Schnittstelle auch über Keysight Connection Expert (KCE) erfolgen. Weitere Informationen siehe „Öffnen der Webschnittstelle über Keysight Connection Expert“...
  • Seite 46 53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Andere Webschnittstellenseiten als die ‘Begrüßungsseite’ sind möglicherweise H I NW E I S kennwortgeschützt. Werkseitig wird kein Kennwort eingestellt; dennoch könnte ein Dialogfeld zur Kennworteingabe angezeigt werden. Klicken Sie auf das Dialogfeld, um fortzufahren. Ist die Seite kennwortgeschützt und das Kennwort unbekannt, wird das Kennwort durch Drücken von [Utility], (I/O Config), (LAN Reset) am vorderen Bedienfeld gelöscht.
  • Seite 47: Ändern Der Lan-Einstellungen Und Verwenden Des Kennwortschutzes

    Microsoft-Entwicklungsumgebungen verwendeten VISA- und VISA-COM- Bibliotheken (Tabelle 2-1). Mithilfe der VISA- und VISA-COM-Bibliotheken können Sie Befehle aus dem 53220A/53230A SCPI-Befehlssatz an das Gerät senden. Die E/A- Bibliotheken enthalten auch den später in diesem Kapitel beschriebenen und verwendeten Keysight Connection Expert.
  • Seite 48: Laden Der Software

    Installation. Laden der Software Schließen Sie alle Anwendungen auf dem PC. Legen Sie die Keysight Automation- Ready CD in das Laufwerk ein. Folgen Sie für eine typische Installation den angezeigten Anweisungen. Akzeptieren Sie auf Aufforderung alle angegebenen Standardver-zeichnisse.
  • Seite 49: Installieren Von Gerätetreibern

    C) installiert werden können. Hinzufügen von Geräten zur PC-Schnittstelle Während der Installation der Keysight IO Libraries werden die auf dem PC erkannten E/ A-Schnittstellen (LAN, USB, GPIB) konfiguriert. Dieser Abschnitt enthält Informationen zum Hinzufügen des 53220A/53230A zu diesen Schnittstellen per Programm mithilfe des Dienstprogramms „Connection Expert“...
  • Seite 50: Fernsteuerungskonfiguration

    Wenn der Zähler an die LAN-Schnittstelle angeschlossen ist, kann die IP-Adresse wie folgt am vorderen Bedienfeld abgelesen werden. Sobald die IP-Adresse bekannt ist, wird das Dienstprogramm Connection Expert durch Klicken auf das Symbol ‘Keysight IO Control’ und Auswahl von „Keysight Connection Expert“ im Popup-Menü wie in Abbildung 2-3 gestartet. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 51 53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Abbildung 2-3. Starten von Keysight Connection Expert Lokalisieren der Geräte Keysight Connection Expert wird mit einem Begrüßungsbildschirm und Fenster ähnlich Abbildung 2-4 geöffnet. Die während der Installation konfigurierten Computerschnittstellen werden in der linken Spalte (Fenster Explorer), die Eigenschaften der konfigurierten Schnittstelle in der rechten Spalte (Fenster Properties) angezeigt.
  • Seite 52 53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Abbildung 2-4. Schnittstellenfenster von Keysight Connection Expert Verwenden des Sockets-Protokolls Um eine höhere Leistung zu erzielen, können zur LAN-Konfiguration hinzugefügte Geräte auch das Sockets-Protokoll verwenden. Wählen Sie zum Verwenden dieser Verbindung ‘Add Address’ aus dem Menü ‘Add Instruments’...
  • Seite 53 Info zu IP-Adressen und Hostnamen Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) und Automatic IP sind werkseitig auf dem 53220A/53230A aktiviert. So kann das Gerät automatisch eine Adresse im Netzwerk erhalten. Wenn sich ein DHCP-Server im Netzwerk befindet, weist der Server dem Gerät die Adresse zu.
  • Seite 54 53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Hostnamen Der 53220A/53230A hat einen Standard-Hostnamen. Das Format des Hostnamens lautet: A-53220A-nnnnn (Keysight 53220A) A-53230A-nnnnn (Keysight 53230A) wobei ‘nnnnn’ die letzten fünf Ziffern der Seriennummer des Geräts sind. Der Hostname des Geräts wird von Connection Expert an Netzwerkserver gemeldet, die den Dynamic Domain Name Service (DNS) unterstützen.
  • Seite 55: Öffnen Der Webschnittstelle Über Keysight Connection Expert

    Hinzufügen von Geräten zur USB-Konfiguration Wenn 53220A/53230A und PC über das USB-Kabel verbunden sind, starten Sie Keysight Connection Expert (Abbildung 2-4), falls er nicht bereits geöffnet ist. Der PC sollte das Vorhandensein des USB-Geräts erkennen. Falls erforderlich, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die USB-Schnittstelle (USB0) und wählen Sie dann...
  • Seite 56: Der Usb-Adressstring

    Bei Erfolg wird das Gerät der Liste konfigurierter USB-Geräte hinzugefügt (Abbildung 2-4). Die USB-Adresse können Sie wie folgt vom vorderen Bedienfeld ablesen. Der USB-Adressstring Bei Programmierung des 53220A/53230A über USB wird die USB-Adresse des Geräts wie folgt in den Adressstring einbezogen: USB0::2391::1287::0123456789::0::INSTR Um die Adressierung während der Programmierung zu vereinfachen, kann anstelle der...
  • Seite 57: Deaktivieren Der Usb-Schnittstelle

    53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Abbildung 2-6. Einstellen eines VISA-Alias für den USB-Adressstring Deaktivieren der USB-Schnittstelle Die USB-Schnittstelle kann über das vordere Bedienfeld durch Auswahl von I/O Config gefolgt von USB Settings und USB Off deaktiviert werden. Beim Deaktivieren bzw. Aktivieren der USB-Schnittstelle müssen Sie das Gerät aus- und wieder einschalten, damit die Änderung wirksam wird.
  • Seite 58: Konfigurieren Der Gpib-Schnittstelle

    H IN W EIS Karte oder USB-/GPIB-Schnittstelle ausgestattet ist. Der Programmierungszugriff auf den 53220A/53230A ist auch über die GPIB- Schnittstelle (Option 400) möglich. GPIB-Kabel können in „sternförmiger“ (alle Kabel sind direkt mit dem Computer verbunden) oder „linearer“ (Gerät an Gerät) Konfiguration an den PC angeschlossen werden.
  • Seite 59 53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Abbildung 2-7. Auswahl der GPIB-Adresse Die GPIB-Adresse des Zählers können Sie wie gezeigt vom vorderen Bedienfeld ablesen. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 60: Der Gpib-Adressstring

    53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Der GPIB-Adressstring Bei Programmierung des Zählers über GPIB wird die GPIB-Adresse des Geräts wie folgt in den Adressstring einbezogen: GPIB0::3::INSTR Ändern der GPIB-Adresse Wählen Sie zum Ändern der GPIB-Adresse GPIB Address und stellen Sie mit dem Drehregler oder der Umschalttaste und den numerischen Tasten die gewünschte Adresse...
  • Seite 61: Deaktivieren Der Gpib-Schnittstelle

    Verwenden von Interactive IO Das Dienstprogramm „Interactive IO“ von Connection Expert bietet eine andere Methode (Tabelle 2-1), Befehle an den 53220A/53230A zu senden. Der Zugriff auf Interactive IO erfolgt über eine beliebige E/A-Schnittstelle des PCs und ermöglicht Ihnen, beliebige Befehle des SCPI-Befehlssatzes des 53220A/53230A an das Gerät zu senden.
  • Seite 62 Schnittstelle Falls das Interactive IO-Fenster zum Senden des Selbsttestbefehls (*TST?) an H IN W EIS den 53220A/53230A verwendet wird, muss möglicherweise die Zeitüber- schreitungsfrist heraufgesetzt werden, damit die Ergebnisse zurückgegeben werden können. Dies erfolgt über die Registerkarte ‘Options’ im Interactive IO-Fenster.
  • Seite 63: Firmware- Und Treiber-Updates

    53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Firmware- und Treiber-Updates Firmware- und Treiber-Updates (falls verfügbar) für den 53220A/53230A sind im Web erhältlich. Dieser Abschnitt enthält Informationen zum Lokalisieren und Herunterladen der Updates auf Ihren Computer und anschließendes Installieren auf Ihrem Gerät. Deaktivieren der Kalibrierungssicherheit Bevor Firmware-Updates installiert werden können, muss die Kalibrierungssicherheit...
  • Seite 64: Scpi-Sprachemulationsmodus

    53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration SCPI-Sprachemulationsmodus Wenn der 53220A/53230A gelegentlich im 53132A SCPI-Sprachemulationsmodus verwen- det wird, muss das Gerät in seinen ursprünglichen Modus (53220A/53230A) gesetzt werden, bevor die Firmware aktualisiert werden kann. Herunterladen und Installieren des Update-Dienstprogramms 53220A/53230A Firmware-Updates werden mithilfe des Dienstprogramms für Firmware-Updates von Keysight installiert.
  • Seite 65: Herunterladen Des Firmware-Updates

    53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Herunterladen des Firmware-Updates Kehren Sie zur Webseite zurück und wählen Sie unter ‘Documents & Downloads’: 532x0A Firmware Update Revision <Versionsnummer> Wählen Sie nach Aufforderung 'Ausführen' zum Herunterladen (Speichern) der Datei auf Ihren PC. Beachten Sie die Verzeichnisposition, da Sie den Pfad zur Firmware- Datei angeben müssen, wenn Sie das Update-Dienstprogramm ausführen.
  • Seite 66 53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration 2. Drücken Sie Next und geben Sie mithilfe der Schaltfläche Browse den Pfad zur Firmware-Datei an (Abbildung 2-10). Sobald Sie die Modellnummer des Geräts eingegeben haben, wird sie im Fenster ‘Applicable Models’ zusammen mit Version und Gerätebeschreibung angezeigt.
  • Seite 67 53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Abbildung 2-11. Angeben von Adresse bzw. Hostnamen Nach kurzer Zeit ist das Firmware-Update abgeschlossen. Der 53220A/53230A startet nach Abschluss des Updates einmal neu. Nach einem Firmware-Update könnte Keysight Connection Expert (sofern H IN W EIS aus-geführt) melden, dass die Konfiguration des 53220A/53230A geändert wurde.
  • Seite 68: Herunterladen Von Ivi-Com-Treiber-Updates

    53220A/53230A Softwareinstallation und Schnittstellenkonfiguration Herunterladen von IVI-COM-Treiber-Updates IVI-COM- und LabVIEW-Treiber für den 53220A/53230A sind (sofern verfügbar) im Web erhältlich unter: www.keysight.com/find/53220A www.keysight.com/find/53230A Wählen Sie auf dieser Seite die Registerkarte ‘Technical Support’ und dann ‘Drivers & Software’. Die Treiber und zugehörigen ‘Readme’-Dateien werden in dieser Liste aufgeführt.
  • Seite 69: 53220A/53230A Messungen

    Frequenz- und Periodenmessungen Frequenz Frequenzverhältnis Periode Zeitstempel Zeitintervallmessungen Anstiegszeit und Abfallzeit Pulsbreite Arbeitszyklus Phase Einzelperiode Summierte Messungen Torgesteuert Fortlaufend Burst-Impulsmessungen Dieses Kapitel enthält allgemeine Informationen zur Programmierung und Beispiele der Messungen, die mit den Zählern 53220A und 53230A durchgeführt werden können.
  • Seite 70: Übersicht Der Zählermessungen

    53220A/53230A Messungen Übersicht der Zählermessungen Die Messungen der Keysight Zähler 53220A und 53230A sind in Tabelle 3-1 zusammengefasst. Die Tabelle enthält die Tasten des vorderen Bedienfelds, unter denen spezifische Messungen über Softkeys ausgewählt werden. Auch die entsprechenden SCPI-Befehle und Kanaleinschränkungen sind aufgeführt.
  • Seite 71 53220A/53230A Messungen Tabelle 3-1. Keysight 53220A/53230A Messungsübersicht (Forts.) Messung Taste Befehl Gerät Kanäle CONFigure:TINTerval Zeitintervall 53220A/53230A MEASure:TINTerval? CONFigure:RTIMe Anstiegszeit 53220A/53230A MEASure:RTIMe? CONFigure:FTIMe Abfallzeit 53220A/53230A MEASure:FTIMe? CONFigure:NDUTycycle Negatives Tastverhältnis 53220A/53230A MEASure:NDUTycycle? CONFigure:PDUTycycle Positives Tastverhältnis 53220A/53230A MEASure:PDUTycycle? CONFigure:NWIDth Negative Pulsbreite 53220A/53230A MEASure:NWIDth?
  • Seite 72: Referenzoszillator-Konfiguration

    53220A/53230A Messungen Referenzoszillator-Konfiguration 53220A und 53230A Messungen basieren auf einem Referenzoszillator – auch als interne/externe Takt- oder Zeitbasis bezeichnet. Ein gültiges Referenzoszillatorsignal muss für die Durchführung von Messungen vorhanden sein. Die folgenden Informationen gelten für folgende Referenzen: standardmäßiger tempera- turkompensierter Kristalloszillator (TCXO) des Zählers und Option 010, ultra-hochsta- biler, ofengesteuerter Kristalloszillator (OCXO).
  • Seite 73 53220A/53230A Messungen [SENSe:]ROSCillator:SOURce:AUTO {OFF|ON} [SENSe:]ROSCillator:SOURce:AUTO? (Abfrageformular) - INTernal wählt den internen 10-MHz-Oszillator des Zählers aus. Das Signal ist eine 0,5-Vrms (in 50  )-Sinuskurve. Das interne Oszillatorsignal ist auch am rückwärtigen Int Ref Out-Anschluss vorhanden. - EXTernal wählt ein an der Rückwand anliegendes externes Referenzsignal Ext Ref In-Anschluss.
  • Seite 74: Angeben Der Externen Referenzfrequenz

    53220A/53230A Messungen Angeben der externen Referenzfrequenz Bei Einstellung der Referenzoszillator-Quelle auf EXTernal durch SENSe:ROSCillator:SOURce oder SENSe:ROSCillator:SOURce:AUTO muss die Sperrfrequenz des externen Signals (auf dass der interne Oszillator abgestimmt ist) mit folgendem Befehl angegeben werden: [SENSe:]ROSCillator:EXTernal:FREQuency {1E6|5E6|10E6| MINimum|MAXimum|DEFault} [SENSe:]ROSCillator:EXTernal:FREQuency? [{MINimum|MAXimum| DEFault}]...
  • Seite 75: Erkennen Eines Gültigen Externen Referenzsignals

    53220A/53230A Messungen Erkennen eines gültigen externen Referenzsignals ExtRef wird in der oberen rechten Ecke des Displays angezeigt, wenn eine gültige (externe) Referenz vorhanden ist. Ist eine gültige Frequenz nicht vorhanden oder wurde sie nicht angegeben, wird die Meldung „No valid external timebase“ angezeigt. Der Fehler wird auch in der Fehlerwarteschlange protokolliert.
  • Seite 76: Standby-Spannungsversorgung Des Referenzoszillators (Option 010)

    53220A/53230A Messungen Der Status der externen Referenz (Zeitbasis) wird auch durch das „Questionable Data“- Register des Zählers überwacht. Das Register kann mit folgendem Befehl abgefragt werden: STATus:QUEStionable:EVENt? Ein Wert von +1024 (Bit 10) weist auf einen Fehler bezüglich ungültiger Frequenz (Zeitbasis) hin.
  • Seite 77: Einstellen Des Messmodus

    53220A/53230A Messungen -Off deaktiviert die Standby-Versorgung des internen Oszillators durch Netz oder Akku, wenn der Ein-/Aus-Schalter am vorderen Bedienfeld auf „Off“ steht. Wenn die Standby-Versorgung auf Off gesetzt ist, wird beim Aus-/Einschalten des Geräts auch die Spannungsversorgung des Oszillators aus- und eingeschaltet. Dies kann die kalibrierte Genauigkeit des Oszillators beeinträchtigen und Stabilität entsteht...
  • Seite 78 53220A/53230A Messungen AUTO – Konfiguriert den Zähler so, dass er abhängig von den Eingangssignalbedingun- gen Messungen mit besserer Auflösung oder, wenn möglich, reziproke Messungen durchführt. Burst-Frequenzmessungen für den Kanal 3 (PRF/PRI) werden nur mit dem Modus für eine bessere Auflösung (AUTO) durchgeführt.
  • Seite 79 53220A/53230A Messungen Abbildung 3-1. Kontinuierliche, lückenlose 53230A Messsequenz Gate-Zeit/Flankenanzahl Die angegebene (oder standardmäßige) Gate-Zeit sowie die Eingangssignalfrequenz bestimmen die Anzahl der Flanken, die für den ersten Messwert in der Samplingzahl erforderlich sind. Alle nachfolgenden Messwerte in der Samplingzahl basieren auf derselben Anzahl an Flanken, die für den ersten Messwert verwendet wurden.
  • Seite 80: Einstellen Der Messungs-Zeitüberschreitung

    53220A/53230A Messungen Stabilität des Eingangssignals Die Stabilität der Eingangssignalfrequenz während der Messung wirkt sich auf die zu beobachtenden kontinuierlichen (lückenlosen) Eigen- schaften des Zählers aus. Wie bereits erwähnt wurde, basieren alle Messwerte in der aktuellen Messwertzählung auf der Anzahl der Flanken, die benötigt wird, um den ers- ten Messwert zu ermitteln.
  • Seite 81 53220A/53230A Messungen Die Messungs-Zeitüberschreitung ist die für jede Messung zulässige Zeitspanne, innerhalb der sie abgeschlossen sein muss. Wenn eine Messung nicht vor dem Zeitüberschreitungswert abgeschlossen ist, wird 9.91E37 (keine Nummer) zurückgegeben und die Anzeigendarstellung ist: - - - - - - -. Die Sequenz wird mit dem nächsten Messwert in der Samplingzahl fortgesetzt.
  • Seite 82: Scpi-Syntaxkonventionen

    53220A/53230A Messungen SCPI-Syntaxkonventionen Die Programmierung der Zähler über LAN-, USB- und GPIB-Schnittstelle erfolgt über die Befehlssprache Standard Commands for Programmable Instruments (SCPI). Ein typisches Beispiel der SCPI-Sprachsyntax für folgenden MEASure-Befehl ist: MEASure:FREQuency? [{<erwartet>|MINimum|MAXimum|DEFault} [,{<Auflösung>|MINimum|MAXimum|DEFault}]][,<Kanal>]] Die Programmierungskonventionen werden im Folgenden aufgeführt.
  • Seite 83: Verknüpfen Von Allgemeinen Ieee 488-2- Und Scpi-Befehlen

    53220A/53230A Messungen Mehrere Subsysteme Um mehrere SCPI-Befehle in einem einzigen String senden zu können, müssen Befehle in verschiedenen Subsystemen (Stammknoten) durch ein Semikolon (;) und einen Doppelpunkt (:) getrennt werden. Zum Beispiel benötigt der String INP:COUP AC;:TRIG:SOUR EXT ein Semikolon und einen Doppelpunkt, weil die Subsysteme/Stammknoten (INPut und TRIGger) nicht identisch sind.
  • Seite 84: Die Measure- Und Configure-Befehle

    53220A/53230A Messungen Die MEASure- und CONFigure-Befehle Der Zähler führt jede Messung nach einer Konfiguration durch, die auf mehreren Para- metern basiert. Der einfachste und gängigste Ausgangspunkt zur Einstellung dieser Parameter per Programm ist die Verwendung von Befehlen innerhalb der Subsysteme CONFigure und MEASure.
  • Seite 85 53220A/53230A Messungen Parameter CONFigure-/MEASure-Einstellung Low-Level-Befehl/Subsystem Gate-Quelle Basierend auf mithilfe des Befehls SENSe:FREQuency:GATE:SOURce CONFigure oder MEASure angegebener SENSe:TINTerval:GATE:SOURce Messfunktion. SENSe:TOTalize:GATE:SOURce GATE-Startquelle IMMediate SENSe:GATE:STARt:SOURce GATE-Startflanke NEGative SENSe:GATE:STARt:SLOPe GATE- TIME SENSe:GATE:STARt:DELay:SOURce Startverzögerung 0,0 Sekunden SENSe:GATE:STARt:DELay:TIME GATE-Stoppquelle IMMediate SENSe:GATE:STOP:SOURce GATE-Stopp-Holdoff TIME SENSe:GATE:STOP:HOLDoff:SOURce 0,0 Sekunden...
  • Seite 86: Verwenden Von Measure

    53220A/53230A Messungen Verwenden von MEASure Messungen, die Befehle aus dem MEASure-Subsystem verwenden, werden bei Ausführung des Befehls durchgeführt und basieren auf in der Syntax angegebenen Parametern. Die Ergebnisse werden an den Ausgabepuffer des Geräts gesendet. Zum Beispiel führt der MEASure-Befehl MEAS:FREQ? 60.0, 1e-3, (@1)
  • Seite 87 53220A/53230A Messungen Mit CONFigure und den entsprechenden Low-Level-Befehlen kann die Konfiguration vor Einleitung der Messung geändert werden (SCPI-Befehle in abgekürzter Form): //Zähler für Frequenzmessungen konfigurieren //Parameterwerte gegenüber der Einstellung von CONFigure //ändern CONF:FREQ 1.0E6, (@2) TRIG:SOUR EXT TRIG:SLOP POS TRIG:COUN 2 SAMP:COUN 5 SENS:FREQ:GATE:TIME 0.005...
  • Seite 88: Frequenz- Und Periodenmessungen

    53220A/53230A Messungen Frequenz- und Periodenmessungen Mit den 53220A/53230A Messungen in diesem Abschnitt werden Frequenz, Frequenzverhältnis und Periode erfasst. Die in diesen Beispielen aufgelisteten SCPI-Befehle dienen zur Einführung in H IN W EIS die Durchführung von Frequenzmessungen. Befehle können auch einbezogen sein, obwohl sie Standardwerte angeben - aber welche sollten bei der Änderung...
  • Seite 89: Beispiele Für Frequenzmessungen

    53220A/53230A Messungen Folgende Befehle werden für Frequenzmessungen verwendet: MEASure:FREQuency? [{<erwartet>|MINimum|MAXimum|DEFault} [,{<Auflösung>|MINimum|MAXimum|DEFault}]][,<Kanal>] CONFigure:FREQuency [{<erwartet>|MINimum|MAXimum|DEFault} [,{<Auflösung>|MINimum|MAXimum|DEFault}]][,<Kanal>] - erwartet steht für die erwartete Eingangssignalfrequenz. Auflösung ist die gewünschte Messauflösung in Hertz. Die Parameterbereiche sind: erwartet (Kanäle 1 und 2): 0,1 Hz - 350 MHz (Standard = 10 MHz)
  • Seite 90: Frequenzverhältnis

    53220A/53230A Messungen Frequenzverhältnis Eine Frequenzverhältnismessung ist die Messung von zwei Signalen, bei der ein Signal in der Regel als Referenz dient (Abbildung 3-3). Die Signale können verschiedene Signalformen aufweisen und auf beliebige 2-Kanal-Kombinationen im Zähler angewandt werden. Abbildung 3-3. Verhältnis zweier Eingangssignalmessungen Folgende Befehle werden für Frequenzverhältnismessungen verwendet:...
  • Seite 91 53220A/53230A Messungen erwartet (Ch3/Ch1, Ch3/Ch2 - Option 106): 0.28 bis 6.0E10 erwartet (Ch3/Ch1, Ch3/Ch2 - Option 115): 0.85 bis 15.0E10 Auflösung (alle Kanäle): 1,0E-15 * erwartet bis 1,0E-5* erwartet (standardmäßige Auflösung entspricht einer Messzeit von 0,1s) - Kanalpaar-Einstellungen sind (@1),(@2)|(@2),(@1)|(@1),(@3)| (@3),(@1)|(@2),(@3)|(@3),(@2).
  • Seite 92: Periode

    53220A/53230A Messungen Periode Abbildung 3-4 zeigt eine standardmäßige Periodenmessung. Abbildung 3-4. Standardmäßige Periodenmessung Folgende Befehle werden für Periodenmessungen verwendet: MEASure:PERiod? [{<erwartet>|MINimum|MAXimum|DEFault} [,{<Auflösung>|MINimum|MAXimum|DEFault}]][,<Kanal>] CONFigure:PERiod [{<erwartet>|MINimum|MAXimum|DEFault} [,{<Auflösung>|MINimum|MAXimum|DEFault}]][,<Kanal>] - erwartet steht für die erwartete Eingangssignalperiode. Auflösung ist die gewünschte Messauflösung in Sekunden. Die Parameterbereiche sind: erwartet (Kanäle 1 und 2): 2,8 ns bis 10 s (Standard = 100 ns)
  • Seite 93: Beispiele Für Periodenmessungen

    53220A/53230A Messungen Auflösung (alle Kanäle): 1,0E-15 * erwartet bis 1,0E-5* erwartet (standardmäßige Auflösung entspricht einer Messzeit von 0,1s) - Kanal ist Zählerkanal 1, 2 oder 3; angegeben als (@1), (@2) oder (@3). Beispiele für Periodenmessungen // Verwenden von MEASure? - Messen der Periode eines // 100-ns-(10 MHz)-Signals mit Auflösung von 12 Stellen...
  • Seite 94: Zeitstempel

    53220A/53230A Messungen Zeitstempel Die Zeitstempelmessungen erfassen Ereignisse (Flanken), wenn diese an den Eingangs- kanälen des Zählers auftreten. Ein Beispiel von Zeitstempelmessungen zwischen den Flanken einer Eingabewellenform wird in Abbildung 3-5 dargestellt. (Zeitstempelmes- sungen sind nur für 53230A verfügbar.) Abbildung 3-5. Zeitstempelereignisse am Zählerkanal Folgende Befehle werden für Zeitstempelmessungen verwendet:...
  • Seite 95: Beispiel Einer Zeitstempelmessung

    53220A/53230A Messungen MEASure:ARRay:TSTamp? [(<Zähler>) [,<Kanal>]] CONFigure:ARRay:TSTamp [(<Zähler>) [,<Kanal>]] [SENSe:]TSTamp:RATE {<Frequenz>|MINimum|MAXimum|DEFault} [SENSe:]TSTamp:RATE? [{MINimum| MAXimum|DEFault}] (Abfrageformular) - (Zähler) ist die Anzahl der zurückgegebenen Zeitstempelmessungen (Messwerte/ Trigger). Jeder Zähler muss in Klammern stehen. In den Daten ist ein Skalenfaktor enthalten, so dass tatsächlich Zähler+1-Elemente zurückgegeben werden. Beachten Sie, dass TRIGger:COUNt für jeden ausgegebenen Befehl READ? oder INITiate...
  • Seite 96 53220A/53230A Messungen // Stammordner auf dem USB-Speichergerät übertragen MMEM:STOR:DATA RDG_STORE, "USB:\ts_data.csv" Hinweise 1. In diesem Beispiel werden 200 Zeitstempelwerte bei einer Frequenz von 1 MHz erfasst und im Messwertspeicher des Zählers gespeichert. Die Messwerte werden dann auf ein USB-Laufwerk, das mit dem „Host“-Anschluss des vorderen Zähler-Bedienfelds verbunden ist, als kommagetrennte Werte (CSV) gespeichert.
  • Seite 97: Zeitintervallmessungen

    Zeitintervallmessungen. Befehle können auch einbezogen sein, obwohl sie Standardwerte angeben - aber welche sollten bei der Änderung der Beispiele für den tatsächlichen Gebrauch berücksichtigt werden? Weitere Informationen finden Sie in der ‘Programmer’s Reference’ auf der Keysight 53210A/53220A/ 53230A Product Reference CD. Weitere Informationen zu Zeitintervallmessungen siehe Applikationsbericht 200-3 zu den Grundlagen der Zeitintervallmessungen, der auch auf der CD enthalten ist.
  • Seite 98 53220A/53230A Messungen Eine Zeitintervallmessung besteht aus dem Unterschied zwischen zwei Ereignissen oder Flanken auf verschiedenen Wellenformen oder auf derselben Wellenform. Eine typische Zweikanal-Zeitintervallmessung wird in Abbildung 3-6 dargestellt. Abbildung 3-6. Zweikanal-Zeitintervallmessung Folgende Befehle werden für Zeitintervallmessungen verwendet: MEASure:TINTerval? [<Kanalpaar>] CONFigure:TINTerval [<Kanäle>] - Kanalpaar enthält Kanäle in der folgenden Form: (@1),(@2)|(@2),(@1)
  • Seite 99: Beispiel Einer Zweikanal-Zeitintervallmessung

    53220A/53230A Messungen INPut{1|2}:LEVel{1|2} oder INPut{1|2}:LEVel{1|2}:RELative INPut{1|2}:SLOPe{1|2} SENSe:GATE:STOP:HOLDoff:SOURce Messungen, bei denen nicht mindestens eine dieser Einstellungen geändert wird, ergeben Werte von ca. 0 Sekunden, da die Messung an derselben Flanke (Anstieg) etwa zur gleichen Zeit startet und stoppt. Beispiel einer Zweikanal-Zeitintervallmessung...
  • Seite 100: Einkanal-Zeitintervallmessungen

    53220A/53230A Messungen Hinweise 1. Die Auto-Level-Funktion wird auf beiden Kanälen aktiviert, um die relativen Schwellenwerte von 10% des Spitze-zu-Spitze-Signalpegels festzulegen. Die Messung startet auf der positiven (ansteigenden) Flanke auf Kanal 1 und stoppt auf der positiven Flanke auf Kanal 2.
  • Seite 101: Anstiegszeit Und Abfallzeit

    53220A/53230A Messungen INP:SLOP1 POS // Startflanke auf positiv (ansteigend) // einstellen INP:SLOP2 NEG // Startflanke auf negativ (abfallend) // einstellen READ? // Zähler initialisieren und Messwerte // erfassen Hinweise 1. Eingangskopplung und Impedanz werden festgelegt, um sicherzustellen, dass die gewünschten Anfangs- und Endtriggerschwellenwerte als absolute Werte eingestellt werden.
  • Seite 102 53220A/53230A Messungen Abbildung 3-8. Antiegszeit- und Abfallzeitmessungen Folgende Befehle werden für Antiegszeit- und Abfallzeitmessungen verwendet: MEASure:RTIMe? [{<untere_Referenz>|MINimum|MAXimum|DEFault} [,{<obere_Referenz>|MINimum|MAXimum|DEFault}]] [,<Kanal>] CONFigure:RTIMe [{<untere_Referenz>|MINimum|MAXimum|DEFault} [,{<obere_Referenz>|MINimum|MAXimum| DEFault}]] [,<Kanal>] MEASure:FTIMe? [{<untere_Referenz>|MINimum|MAXimum|DEFault} [,{<obere_Referenz>|MINimum|MAXimum|DEFault}]] [,<Kanal>] CONFigure:FTIMe [{<untere_Referenz>|MINimum|MAXimum|DEFault} [,{<obere_Referenz>|MINimum|MAXimum| DEFault}]] [,<Kanal>] - untere_Referenz und obere_Referenz bestimmen den Referenzpegel des Eingangssignals entweder in Prozent der Spitze-zu-Spitze-Spannung oder in absoluten Spannungswerten.
  • Seite 103: Beispiele Für Anstiegs- Und Abfallzeitmessungen

    53220A/53230A Messungen 5,125-V-Bereich: -5.125V bis +5.125V 51,25-V-Bereich: -51.25V bis +51.25V Verwenden Sie einen nummerischen Wert mit dem Suffix V oder MW (Millivolt): 100 MV oder 0,1 V (Leerzeichen erlaubt). Wenn entweder untere_Referenz oder obere_Referenz ausgelassen oder in Prozent angegeben werden, wird die Auto-Leveling-Funktion aktiviert. Wenn ein absoluter Spannungswert angegeben wird, wird die Auto-Leveling-Funktion deaktiviert.
  • Seite 104: Pulsbreite

    53220A/53230A Messungen // Verwenden von CONFigure - Messen der Abfallzeit auf dem // Wellensegment von +1,25 V bis -1,4 V *RST // zurücksetzen, um mit bekanntem Status zu // beginnen CONF:FTIM -1.4V, 1.25V, (@1) INP:COUP DC // DC-Kopplung einstellen INP:IMP 50...
  • Seite 105 53220A/53230A Messungen Ein Beispiel einer positiven und negativen Pulsbreite wird in Abbildung 3-9 dargestellt. Abbildung 3-9. Messungen von positiven und negativen Pulsbreiten Folgende Befehle werden für die Messungen von positiven und negativen Pulsbreiten verwendet: MEASure:PWIDth? [{<Referenz>|MINimum|MAXimum|DEFault}] [,<Kanal>] CONFigure:PWIDth [{<Referenz>|MINimum|MAXimum|DEFault}] [,<Kanal>] MEASure:NWIDth? [{<Referenz>|MINimum|MAXimum|DEFault}]...
  • Seite 106: Beispiele Von Messungen Der Positiven Und Negativen Pulsbreite

    53220A/53230A Messungen Um den Schwellenwert von 10% bis 90% der Spitze-zu-Spitze-Eingangsspannung einzustellen, verwenden Sie einen nummerischen Wert ohne Suffix oder mit dem Suffix PCT (z. B. 30 oder 30 PCT). So legen Sie den Schwellenwert in absoluten Spannungswerten innerhalb dieser Bereiche fest: 5,125-V-Bereich: -5.125V bis +5.125V...
  • Seite 107: Arbeitszyklus

    53220A/53230A Messungen // Verwenden von CONFigure - Messen der negativen Breite // bei -500 mV Referenz *RST // zurücksetzen, um mit bekanntem Status zu // beginnen CONF:NWID -500 MV, (@1) INP:COUP DC // DC-Kopplung einstellen INP:IMP 50 // Impedanz auf 50 Ohm setzen...
  • Seite 108 53220A/53230A Messungen Positive und negative Tastverhältnismessungen sind das Verhältnis der positiven oder negativen Breiten in Bezug auf die Signalperiode (Abbildung 3-10). Abbildung 3-10. Positive und negative Tastverhältnismessungen Folgende Befehle werden für die Messungen von positiven und negativen Tastverhältnissen verwendet: MEASure:PDUTycycle? [{<Referenz>|MINimum|MAXimum| DEFault}] [,<Kanal>]...
  • Seite 109 53220A/53230A Messungen - Referenz legt den Schwellenwert fest, bei dem die Tastverhältnismessung beginnt. Bei Messungen des positiven Tastverhältnisses definiert der Schwellenwert, bei dem das Signal durch den Schwellenwert in die positive (ansteigende) Richtung und wieder zur negativen (fallende Richtung) geleitet wird, das positive Tastverhältnis. Auf dieselbe...
  • Seite 110 53220A/53230A Messungen CONF:PDUT -1.0V, (@1) INP:COUP DC // DC-Kopplung einstellen INP:IMP 50 // Impedanz auf 50 Ohm setzen READ? --------------------------------------------------------- // Verwenden von CONFigure - Messen des negativen // Tastverhältnisses bei 50% ( 0V) Referenz *RST // zurücksetzen, um mit bekanntem Status...
  • Seite 111: Phase

    53220A/53230A Messungen Phase Phasenmessungen zeigen den Phasenunterschied oder die Phasenverschiebung zwischen Signalen auf den Zählerkanälen 1 und 2 an (Abbildung 3-11). Abbildung 3-11. Phasenmessungen zwischen zwei Kanälen 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 112 53220A/53230A Messungen Folgende Befehle werden für Phasenmessungen verwendet: MEASure:PHASe? [<Kanalpaar>] CONFigure:PHASe [<Kanalpaar>] FORMat:PHASe {AUTO|POSitive|CENTered} FORMat:PHASe? (Abfrageformular) - Kanalpaar-Einstellungen sind (@1),(@2)and (@2),(@1). Der erste Kanal des Paars ist relativ zum zweiten Kanal.  - AUTO wählt automatisch aus, ob der Phasenunterschied als positiver Wert zwischen 0 ...
  • Seite 113: Einzelperiode

    53220A/53230A Messungen Hinweise 1. Wenn das Phasenformat CENTered lautet, könnte eine typische Phasenmessung für  phasenverschobene Signale, z. B. -9.10799485574691E+001, sein. Wenn das Format aber POSitive war, könnte der Phasenunterschied typischerweise +2.68904450044343E+002 lauten. 2. Phasenmessungen stellen die Signalphase des ersten Kanals in Bezug auf den zweiten Kanal im Paar dar.
  • Seite 114: Beispiele Für Einzelperiodenmessungen

    53220A/53230A Messungen Folgende Befehle werden für Einzelperiodenmessungen verwendet: MEASure:SPERiod? [<Kanal>] CONFigure:SPERiod [<Kanal>] - Kanal ist Zählerkanal 1 oder 2; angegeben als (@1) oder (@2). Beispiele für Einzelperiodenmessungen // Verwenden von MEASure? - Durchführen einer // Einzelperiodenmessung auf Kanal 1 *RST // zurücksetzen, um mit bekanntem Status...
  • Seite 115: Summierte Messungen

    53220A/53230A Messungen Summierte Messungen Mit den 53220A/53230A Messungen in diesem Abschnitt werden torgesteuerte und kontinuierliche summierte Messungen durchgeführt. Die in diesen Beispielen aufgelisteten SCPI-Befehle dienen zur Einführung in H IN W EIS summierte Messungen. Befehle können auch einbezogen sein, obwohl sie Standardwerte angeben - aber welche sollten bei der Änderung der Beispiele...
  • Seite 116 - Gate_Zeit legt die Zeit fest, in der die Eingangsereignisse auf dem Zählerkanal summiert werden. Der Bereich für Gate_Zeit lautet: 53220A: 100 s bis 1000 s (10 s Auflösung) oder +9.9E+37 (INFinity) 53230A: 1 bis 1000 s (1 s Auflösung) oder +9.9E+37 (INFinity) Die standardmäßige Gate_Zeit für beide Geräte lautet 0,100 s.
  • Seite 117 53220A/53230A Messungen Beispiele für torgesteuerte summierte Messungen // Verwenden von MEASure? - Eingänge auf Kanal 1 für 10 s // summieren *RST // zurücksetzen, um mit bekanntem Status // zu beginnen MEAS:TOT:TIM? 10e-6, (@1) ------------------------------------------------------ // Verwenden von CONFigure - Eingänge auf Kanal 1 für 1 s...
  • Seite 118: Fortlaufend

    53220A/53230A Messungen Die Summierung der positiven Flanken beginnt auf derselben Flanke, die das Gate öffnet. Der Gate-Stopp-Holdoff wird festgelegt, um das Gate zu erweitern. Bei summierten Messungen startet der Holdoff, wenn das Gate öffnet. Wenn die Holdoff- Zeit auf 1 Sekunde eingestellt wird, wird so eine Gate-Zeit von 1 Sekunde festgelegt.
  • Seite 119: Kontinuierliche Summierte Messungen

    53220A/53230A Messungen Mit dem Befehl [SENSe:]TOTalize:DATA? kann während der kontinuierlichen Summierung oder bei langen Gate-Zeiten der aktuelle Zählerstand gemessen werden. Eingeben des Befehls: ABORt bricht die Messung ab. Kontinuierliche summierte Messungen // kontinuierliche Summierung einrichten, Zähler abfragen // nach 10 Sekunden, Messung abbrechen nach 10 weiteren...
  • Seite 120: Burst-Impulsmessungen

    53220A/53230A Messungen Hinweise 1. Wenn Sie auf dem vorderen Bedienfeld Clear Count drücken, werden die kontinuierlichen Messungen, die über die LAN-, USB- oder GPIB-Schnittstelle gestartet wurden, weder gelöscht noch abgebrochen. Drücken Sie die Taste Back/Local, um den Zählerstand zu löschen, wenn das Gerät die Messwerte vom Remote- zum lokalen Modus überträgt.
  • Seite 121 Änderung der Beispiele für den tatsächlichen Gebrauch berücksichtigt werden? Weitere Informationen finden Sie in der ‘Programmer’s Reference’ auf der Keysight 53210A/53220A/53230A Product Reference CD. Weitere Informationen zu Mikrowellenmessungen siehe Applikationsbericht 200-1 zu den Grundlagen der Mikrowellenfrequenzzähler, der auch auf der CD enthalten ist.
  • Seite 122: Trägerfrequenz

    53220A/53230A Messungen Trägerfrequenz Die Befehle zum Messen der Trägerfrequenz eines Burst-Impulses lauten: MEASure:FREQuency:BURSt? [<Kanal>] CONFigure:FREQuency:BURSt [<Kanal>] - Kanal ist der optionale Kanal 3; angegeben als (@3). Beispiele für Trägerfrequenzmessungen // Messen der Trägerfrequenz mit MEASure? und // Standardeinstellungen *RST // zurücksetzen, um mit bekanntem Status...
  • Seite 123: Impuls-Pri Und -Prf

    53220A/53230A Messungen Hinweise 1. Weitere Informationen zum Festlegen des Schwellenwerts für Impulsmessungen siehe „Empfindlichkeitsschwellenwert für Burst-Messungen“ in Kapitel 4. 2. Weitere Informationen zum Modus für den schmalen Impuls sowie zur automatischen und manuellen Gate-Steuerung für Trägerfrequenzmessungen siehe „Burst-Trägerfre- quenzmessungen“ in Kapitel 5.
  • Seite 124: Beispiele Für Pri Und Prf

    53220A/53230A Messungen MEASure:FREQuency:PRF? [{<erwartet> | MINimum | MAXimum | DEFault} [,{<Auflösung> | MINimum | MAXimum | DEFault}]] [,<Kanal>] CONFigure:FREQuency:PRF [{<erwartet> | MINimum | MAXimum | DEFault} [,{<Auflösung> | MINimum | MAXimum | DEFault}]] [,<Kanal>] - erwartet steht für die erwartete Wiederholungsfrequenz. Auflösung ist die gewünschte Messauflösung in Hertz.
  • Seite 125: Positive Und Negative Breiten

    53220A/53230A Messungen // Messen der Impulswiederholungsfrequenz mit CONFigure, // Festlegen des Empfindlichkeitsschwellenwerts auf -6 dB *RST // zurücksetzen, um mit bekanntem // Status zu beginnen CONF:FREQ:PRI 1E3, .001, (@3) INP3:BURS:LEV -6 // Empfindlichkeitsschwellenwert auf // -6 dB einstellen READ? Hinweise 1.
  • Seite 126: Beispiele Für Positive Und Negative Breiten

    53220A/53230A Messungen Beispiele für positive und negative Breiten // Messen der positiven Breite (auf positivem Impulssignal) // des Burst-Signals *RST // zurücksetzen, um mit bekanntem // Status zu beginnen MEAS:PWID:BURS? (@3) // Messen der positiven Breite (auf positivem Impulssignal) // mit CONFigure, Festlegen eines 12-dB-Empfindlichkeits-...
  • Seite 127: 53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung

    Keysight 53220A/53230A Universeller 350-MHz-Zähler/- Timer Benutzerhandbuch 53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Kanaleigenschaften Signalkonditionierungspfad Eingangsimpedanz Eingangsbereich Eingangskopplung Filter für Bandbreitenlimit (Tiefpassfilter) Schwellenwert und Empfindlichkeit Empfindlichkeitsbereich für Burst-Messungen Rauschunterdrückung (Hysterese) Schwellenwertsteigung Messen von Eingangssignalpegeln und Signalstärke Dieses Kapitel enthält Informationen zum Konfigurieren der Eingangskanäle unter Berücksichtigung der Eigenschaften des erwarteten Eingangssignals.
  • Seite 128 53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Kanaleigenschaften Optional ist für den Zähler 53220A/53230A ein dritter Eingangskanal verfügbar. Mit Produktoption 201 wird ein paralleler (zusätzlicher) Zugriff auf Kanal 1 und 2 an der Rückwand hinzugefügt. Die Produktoptionen 106 und 115 fügen einen dritten 6-GHz- oder 15-GHz-Kanal hinzu. Option 202 platziert die Option 106/115 des dritten Kanals am vorderen Bedienfeld und Option 203 platziert den dritten Kanal an der Rückwand.
  • Seite 129 53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Abbildung 4-1. 53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Tabelle 4-1 bietet eine Übersicht der Einschalt-/Rücksetzungswerte für die Signalkonditionierungsparameter Tabelle 4-1. Übersicht der Rücksetzungseinstellungen/Voreinstellungen für den Eingangskanal Parameter Einstellung Impedanz 1 M Bereich (1:1-Tastkopf) Bereich (10:1-Tastkopf) Tastkopffaktor Kopplung Tiefpassfilter Auto-Level Aktiviert Pegel (absolut) 0.0V...
  • Seite 130: Eingangsimpedanz

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Eingangsimpedanz Die Eingangsimpedanz des Zählers 53220A/53230A kann mithilfe des folgenden Befehls auf 50  oder 1 M  eingestellt werden: INPut[{1|2}]:IMPedance {<Impedanz>|MINimum|MAXimum| DEFault} INPut[{1|2}]:IMPedance? [{MINimum|MAXimum|DEFault}] (Abfrageformular) Die 50 - und - Impedanzen ermöglichen Impedanzübereinstimmung (Abschluss) beziehungsweise Überbrückung von Anwendungen.
  • Seite 131: Eingangsschutz

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Eingangsschutz  Die mit einer Eingangsimpedanz von 50 maximal zulässige Eingangsspannung (ggf.  inklusive DC-Offset) beträgt  10,0 Vp, 5,125 Vp. Übersteigt die Eingangsspannung wird das Eingangsschutz-Relais geöffnet – bei Änderung der Eingangsimpedanz auf 1  . (Der Anzeige- und Impedance-Softkey zeigen jedoch immer noch eine 50 ...
  • Seite 132: Eingangsbereich

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Eingangsbereich Die Signalbetriebsbereiche (Eingangsbereiche) des Zählers 53220A/53230A sind  5,0 V, ± 50 V sowie ± 500 V und abhängig vom Tastkopffaktor. Der Bereich wird mit folgendem Befehl festgelegt: INPut[{1|2}]:RANGe {<range>|MINimum|MAXimum|DEFault} INPut[{1|2}]:RANGe? [{MINimum|MAXimum|DEFault}] (Abfrageformular) Bei Auswahl eines Tastkopffaktors von 1:1 (siehe „Einstellen des Tastkopffaktors“) sind die verfügbaren Bereiche 5,0 V und 50,0 V.
  • Seite 133: Einstellen Des Tastkopffaktors

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Einstellen des Tastkopffaktors Zum besseren Zugriff auf Testpunkte am Messobjekt (DUT) empfiehlt Keysight die passiven Tastköpfe N2870A, N2873A und N2874A für den Einsatz mit dem Zähler 53220A/53230A. Der 35-MHz-1:1-Tastkopf (BW) N2870A sowie der 500-MHz- Tastkopf N2873A und der 1,5-GHz-10:1-Tastkopf N2874A werden häufig mit Keysight Oszilloskopen eingesetzt.
  • Seite 134: Eingangskopplung

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Eingangskopplung Der Eingang des Zählers 53220A/53230A ist entweder DC- (direkt) oder AC- (kapazitiv) gekoppelt und wird mit folgendem Befehl eingestellt: INPut[{1|2}]:COUPling {AC|DC} INPut[{1|2}]:COUPling? (Abfrageformular) AC-Kopplung entfernt den DC-Inhalt des Signals und zentriert das Signal bei 0 V. Der messbare Frequenzbereich (Kanäle 1 und 2) mit AC-Kopplung ist:...
  • Seite 135: Einschwingzeit Zwischen Dc- Und Ac-Kopplung

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Abbildung 4-2. Verwenden der AC-Kopplung, um Triggerpunkte zu erreichen Einschwingzeit zwischen DC- und AC-Kopplung Beim Wechsel von der DC- zur AC-Kopplung gibt es eine inhärente Einschwingzeit. Als Maß für diese Zeit gilt, dass ein Signal mit einer 5-V-DC-Komponente (DC- gekoppelt) sich in der Regel in etwa einer Sekunde um 0 V (AC-gekoppelt) zentriert.
  • Seite 136 53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung aktiviert werden, um das von Komponenten des Eingangssignals mit höherer Frequenz verursachte Rauschen zu eliminieren. Der Bandbreitenfilter wird mit folgendem Befehl in den Signalpfad geschaltet: INPut[{1|2}]:FILTer[:LPASs][:STATe] {OFF|ON} INPut[{1|2}]:FILTer[:LPASs][:STATe]? (Abfrageformular) ON - aktiviert den Filter. OFF - deaktiviert den Filter.
  • Seite 137: Schwellenwert Und Empfindlichkeit

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Schwellenwert und Empfindlichkeit Der Schwellenwert ist der Triggerwert (Eingang), bei dem der Zähler mit dem Zählen von Signalen (d. h. der Messung) beginnt. Dieser Wert ist der Mittelwert des Hysterese- bereichs – des Bereichs, der die Zählerempfindlichkeit darstellt. Damit eine Zählung durchgeführt wird, muss das Signal die oberen und unteren Grenzwerte in entgegenge-...
  • Seite 138: Angeben Eines Absoluten Schwellenwerts

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Angeben eines absoluten Schwellenwerts Der Eingangsschwellenwert kann als absoluter Wert angegeben werden. Ein absoluter Wert wird mit folgendem Befehl festgelegt: INPut[{1|2}]:LEVel[{1|2}][:ABSolute] {<Volt>|MINimum| MAXimum|DEFault} INPut[{1|2}]:LEVel[{1|2}][:ABSolute]? [{MINimum|MAXimum| DEFault}] (Abfrageformular) Absolute Schwellenwerte für die Eingangsbereiche sind: • 5-V-Bereich: ± 5,125 V (2,5 mV Auflösung) •...
  • Seite 139: Verwenden Von Auto-Level

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Bei aktiviertem Auto-Leveling wird bei Abfrage des absoluten Werts am aktuellen H I NW E I S Messkanal die entsprechende Schwellenwertspannung zurückgegeben. Wenn der Kanal nicht der Messkanal ist, wird 9,91E+37 (keine Zahl) zurückgegeben. Level2 kann nur für die Anstiegs-/Abfallzeit- und Einkanal-Zeitintervallmessungen abgerufen werden.
  • Seite 140: Messen Von Niedrigfrequenzsignalen

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung INPut[{1|2}]:LEVel[{1|2}]:RELative {<Prozent>|MINimum|MAXimum|DEFault} INPut[{1|2}]:LEVel[{1|2}]:RELative? [{MINimum|MAXimum| DEFault}] (Abfrageformular) Schwellenwerte können im Bereich von 10% bis 90% mit einer Auflösung von 5% liegen. Um einen relativen Schwellenwert angeben zu können, muss Auto-Level aktiviert sein. LEVel/LEVel1 legt den relativen Schwellenwert für alle Messungen außer der Anstiegs-/Abfallzeit und des Einkanal-Zeitintervalls fest.
  • Seite 141: Eingangskopplung Und Schwellenwerte

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Verwenden Sie für Frequenzen in diesem Bereich den Befehl CONFigure und deaktivieren Sie Auto-Level durch Angeben eines absoluten Schwellenwerts. Zum Beispiel: // 10-Hz-Signal messen CONF:FREQ 10, (@1) // 10-Hz-Signal messen INP:IMP 50 // Impedanz auf 50 Ohm setzen...
  • Seite 142: System-Auto-Level-Bereich

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Ein 3-Vpp-Eingangssignal mit einem 2-VDC-Offset und DC-Kopplung hätte z. B. einen Vmax:-Wert von 3,5 V und einen Vmin-Wert von 0,5 V. (Vmax, Vmin und Vpp werden am vorderen Bedienfeld angezeigt.) Mit AC-Kopplung betrügen Vmax und Vmin jeweils + 1,5 V.
  • Seite 143 53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung SYSTem:ALEVel:FREQuency? [{MINimum|MAXimum|DEFault}] (Abfrageformular) Die Frequenzparameterwerte sind: Benutzer- Frequenzen Frequenzen schnittstelle 50 Hz bis < 10 >10 kHz Vorderes Schnell Langsam Bedienfeld 10,0E3 50.0 SCPI Maximum Minimum Eine Frequenzeinstellung von 10 kHz reduziert die Auto-Level-Periode für alle Frequenzen > 10 kHz. Eine Frequenzeinstellung von 50 Hz ermöglicht Auto- Leveling für Frequenzen bis hinunter zu 50 Hz.
  • Seite 144: Empfindlichkeitsbereich Für Burst-Messungen

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Empfindlichkeitsbereich für Burst-Messungen Alle 53230A Burst-Messungen sind relativ zur Pulsbreite. Der „innere“ Teil der Pulsbreite wird durch einen Empfindlichkeitsbereich von -6 dB und -12 dB eingerichtet. Abbildung 4-6 ist ein Beispiel für Schwellenwerte, die relativ zur Spitzenamplitude des Burst-Signals sind.
  • Seite 145: Beispiel Für Den Empfindlichkeitsbereichs

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Der Empfindlichkeitsbereich und somit der „innere“ Teil der Pulsbreite muss bei Burst- Messungen berücksichtigt werden, z. B. die positive Breite (innerhalb) und die negative Breite (außerhalb). Dieser Schwellenwert wird mit folgendem Befehl eingestellt: INPut3:BURSt:LEVel {<dB>|MINimum|MAXimum|DEFault} INPut3:BURSt:LEVel? [{MINimum|MAXimum|DEFault}] (Abfrageformular) Die dB-Werte lauten -6 and -12 und sind nominale (d.
  • Seite 146 53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung der Intensität von Rauschunterdrückung oder Hysterese. Rauschunterdrückung (das Hystereseband) am Zählereingang wird mit folgendem Befehl herauf- oder herabgesetzt: INPut[{1|2}]:NREJection {OFF|ON} INPut[{1|2}]:NREJection? (Abfrageformular) ON aktiviert die Rauschunterdrückung, wobei die Hysterese herauf- und die Empfindlichkeit um 50% herabgesetzt wird. Diese Einstellung sollte verwendet werden, wenn in der Signalumgebung ein Rauschen vorhanden ist.
  • Seite 147: Beispiel Für Rauschunterdrückung

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Zeitintervallfehler Die Verwendung der Rauschunterdrückung bei Zeitintervallmessungen führt zu Zeitintervallfehlern. Ursache sind falsch festgelegte Schwellenwerte und Hysterese-Effekte auf den Trigger- und Reset-Punkten (Abbildung 4-4). Diese Fehler sind abhängig von der Eingangssignal-Anstiegsgeschwindigkeit bei jedem Triggerpunkt. Beispiel für Rauschunterdrückung // Periodenmessung des erwarteten 10-MHz-Signals, // Kanal 1 verwenden CONF:PER 0.1E-6,.001,(@1)
  • Seite 148: Messen Von Eingangssignalpegeln Und Signalstärke

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Die Steigungseinstellung wird nicht für Messungen der Impulsbreite, des Tastverhältnisses oder der Anstiegs-/Abfallzeit (d. h. Messungen mit vordefinierten Steigungen) übernommen. Bei Einkanal-Zeitintervallmessungen legt SLOPe/SLOPe1 die Flanke für das Startereignis und SLOPe2 die Flanke für das Stoppereignis fest. CONFigure und MEASure ändern die Steigungseinstellung nicht. Nach einem Zurücksetzen (*RST) oder einer Gerätevoreinstellung (Preset) wird die positive...
  • Seite 149: Beschreibung

    53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung Die Minimal- und Maximalwerte beinhalten jegliche mit den Signalen vorhandenen DC-Pegel (Offsets). Die Eingangsimpedanz des Zählers beeinflusst auch die Amplitude am Eingang. Kanal 3 Signalstärke Die relative Signalstärke an Kanal 3 Option 106 oder 115 (6-GHz- oder 15-GHz- Mikrowelleneingang) wird am Zähler angezeigt und kann auch mit folgendem Befehl...
  • Seite 150 53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 151: Triggern Und Gating

    Erweiterte Gate-Steuerung – Gate-Stopp-Holdoff und Gate- Stopp Automatische Gate-Erweiterung Messungen mit dem 53220A/53230A Zähler erfolgen durch Triggern des Geräts und Gating des Eingangssignals zur Auswahl des Anteils oder der Dauer, in dem bzw. der das Eingangssignal gemessen wird. In diesem Kapitel wird der Zusammenhang der Trigger- und Gate-Zyklen des Zählers...
  • Seite 152: Einstellungenübersicht

    Negativ Frequenzmodus Autom. Frequenz-Burst-Gate autom. Frequenz-Burst-Gate- 0,0 s Verzögerung Frequenz-Burst-Gate schmal 1 s Frequenz-Burst-Gate-Zeit Zeitintervall Gate-Quelle des Zeitintervalls Soforttrigger Gate-Polarität des Negativ Zeitintervalls summieren Summierung der Gate-Quelle Zeit Summierung der Gate-Zeit 0,1 s Summierung der Gate- Negativ Polarität 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 153: Trigger- Und Gate-Zeitachse

    Die in diesem Kapitel aufgelisteten SCPI-Befehle und Parameter dienen als H IN W EIS Anleitung, um zu verstehen, wie der Zähler im Programmbetrieb funktioniert. Die Befehle werden ausführlich im Abschnitt ‘Programmer’s Reference’ der Keysight 53210A/53220A/ 53230A Product Reference CD beschrieben. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 154 Triggern und Gating Abbildung 5-2. Trigger- und Gate-Zyklus - Triggern 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 155 Triggern und Gating Abbildung 5-2 (Fortsetzung). Trigger- und Gate-Zyklus - Gating 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 156: Systemtrigger

    *RST - Zurücksetzen des Zählers auf die werkseitigen Werte. Der Zähler kehrt auch in den inaktiven Status zurück, wenn die Gesamtzahl der durch die Einstellungen TRIGger:COUNt und SAMPle:COUNt festgelegten Messungen abgeschlossen ist (d. h. Anzahl der Messungen = TRIGger:COUNt x SAM- Ple:COUNt). 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 157 Triggern und Gating Abbildung 5-3. Systemtriggersequenz Systemtriggerquelle 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 158 *TRG-Befehl getriggert wird. Triggerquellenbeispiel // konfigurieren für Frequenz, Systemtriggerparameter // einstellen CONF:FREQ 5E6,0.1,(@2) TRIG:SOUR EXT // externe Triggerquelle Systemtriggerflanke Bei Einstellung der Systemtriggerquelle auf EXTernal wird die Triggersteigung (Flanke) des Signals mit folgendem Befehl eingestellt: TRIGger:SLOPe {POSitive|NEGative} TRIGger:SLOPe? (Abfrageformular) 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 159: Beispiel Für Triggerflanke

    TRIGger:DELay {<Zeit>|MINimum|MAXimum|DEFault} TRIGger:DELay? [{MINimum|MAXimum|DEFault}] (Abfrageformular) - gibt die Verzögerung in Sekunden an. Verzögerungen zwischen nachfolgenden Messungen (d. h. mehrere Messwerte pro Trigger, siehe SAMPle:COUNt) werden mit den SENSe:GATE:STARt:DELay-Befehlen festgelegt. CONFigure und MEASure legen eine Standardverzögerung von 0,0 s fest. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 160 Beispiel für Triggerzahl // konfigurieren für Frequenz, Systemtriggerparameter // einstellen CONF:FREQ 5E6,0.1,(@2) TRIG:SOUR EXT // externe Triggerquelle TRIG:SLOP POS // externe Triggerflanke - positiv TRIG:DEL 1 // 1 s Verzögerung nach Triggerempfang TRIG:COUN 2 // 2 Systemtrigger akzeptieren 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 161 // konfigurieren für Frequenz, Systemtrigger und Sample // einstellen // Zahl der Parameter; 2 Sätze von 100 Messwerten erfassen CONF:FREQ 5E6,0.1,(@2) TRIG:SOUR EXT // externe Triggerquelle TRIG:SLOP POS // externe Triggerflanke - positiv TRIG:DEL 1 // 1 s Verzögerung nach Triggerempfang 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 162: Warten-Auf-Trigger'- Und Getriggert-Status

    Verwendung dieser Funktionen akzeptiert. Weitere Informationen finden Sie im entsprechenden Abschnitt in der „Programmer’s Reference“ auf der Keysight 53210A/53220A/53230A Product Reference CD. 'Warten-auf-Trigger'- und Getriggert-Status Damit der Zähler Trigger akzeptiert, die den Trigger- und Gate-Zyklus starten, muss er initialisiert werden.
  • Seite 163: Beispiel Zur Initialisierung

    Ausgabepuffer gelesen (weitere Informationen siehe Kapitel 7 „Formate und Datenfluss“). READ? Beispiel // konfigurieren für Frequenz, Systemtriggerparameter // einstellen CONF:FREQ 5E6,0.1,(@2) TRIG:SOUR EXT // externe Triggerquelle TRIG:SLOP POS // externe Triggerflanke - positiv TRIG:DEL 1 // 1 s Verzögerung nach Triggerempfang 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 164: Mess-Gate

    „High-Level“-Befehle, da mehrere Zählerparameter durch einen ein- zigen Befehl eingestellt oder auf Standardwerte gesetzt werden. Mit „Low- Level“-Befehlen wie z. b. den hier beschriebenen Gating-Befehlen können Sie ausgewählte Gating-Parameter ändern, ohne andere Bereiche der Zählerkonfi- guration zu beeinflussen. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 165: Gate-Setup

    Obgleich die Auswahl der Gate-Quelle am Beginn des Zyklus dargestellt ist (Abbildungen 5-2 und 5-5), sollte sie im Programm nach Einstellung aller übrigen Gate-Parameter erfol- gen. Dies verhindert potenzielle „Einstellungskonflikt“-Fehler zwischen den SENSe-Sub- systembefehlen und ist in den Beispielen und Programmsegmenten, die diese Befehle verwenden, illustriert. Abbildung 5-5. Gate-Quellensequenz. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 166: Frequenzmessungen

    Stellen zu erzielen. Sie nutzt ein internes Gate-Signal und ist die standardmäßige Gate- Quelle. Sie ermöglicht dem Gate, für eine angegebene Dauer offen zu bleiben, während das Eingangssignal gemessen wird. Je länger die Messzeit, desto größer die Auflösung. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 167: Auflösung Und Messzeit

    Messtechnik. Die Auflösungsverbesserung gilt für den Modus AUTO oder CONTi- nuous des Zählers bei einer Gate-Zeit von > 10 ms. Tabelle 5-2 zeigt die mit dem 53230A und 53220A für eine bestimmte Messzeit erzielten Auflösungsstellen. Die Tabelle enthält auch Formeln zum Einschätzen von Stellen als Funktion der Messzeit oder erwarteter Werte und Messzeiten als Funktion von Stellen.
  • Seite 168: Einstellen Der Messzeit

    13* Messzeit = (10^Stellen) * T 100 s bis zu 14* 1.000 s bis zu 15* * Verbesserte Auflösung Einstellen der Messzeit Eine Messzeit kann direkt angegeben werden mit dem Befehl: [SENSe:]FREQuency:GATE:TIME {<Zeit>|MINimum|MAXimum| DEFault} [SENSe:]FREQuency:GATE:TIME? {MINimum|MAXimum|DEFault} (Abfrageformular) 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 169 11 Stellen. Um eine gewünschte Auflösung (Stellen) hinsichtlich der Messzeit zu erzielen, ermitteln Sie die Stellenzahl in Tabelle 5-2 und wählen Sie die entsprechende Gate-Zeit: SENS:FREQ:GATE:TIME 100e-3 // Messzeit einstellen = // 100 ms SENS:FREQ:GATE:SOUR TIME // Gate-Quelle einstellen 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 170 SENS:FREQ:GATE:TIME 10e-6 Externe Gate-Quellen Die Gate-Quellen EXTernal, INPut[1], und INPut2 sind externe Quellen. EXTernal ist der „Gate/In/Out“-BNC-Anschluss an der Rückwand des Zählers und INPut[1]/INPut2 (Softkeys Chan 1 und Chan 2) sind die Kanal-1- und Kanal-2- Eingänge des Zählers. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 171: Polarität Eines Externen Gate-Signals

    Zurücksetzen (*RST) oder die Voreinstellung des Geräts (SYSTem:PRESet oder Taste Preset) wird die negative Flanke ausgewählt. So stellen Sie die Polarität des externen Gate-Signals ein: // Gate-Polarität und -Quelle wählen CONF:PER SENS:FREQ:GATE:POL POS // Polarität einstellen SENS:FREQ:GATE:SOUR EXT // Quelle einstellen 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 172: Schwellenwert Eines Externen Gate-Signals

    Gate. Die gegenüberliegende, den Schwellenwert kreuzende Kante (Polarität) des Signals schließt das Gate. (Weitere Informationen zum INPut-Subsystem siehe Kapitel 4 unter „53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung“.) Bei Verwendung der externen QuellenINPut[1] und INPut2 kann der als Gate- Quelle ausgewählte Kanal nicht mit dem Kanal identisch sein, auf dem das gemessene Signal eingeht.
  • Seite 173: Summieren

    Die Gate-Quelle ADVanced bietet eine erweiterte Steuerung für das Gate-Signal durch die SENSe:GATE-Zählerbefehle (siehe Abschnitt zur erweiterten Gate-Steuerung in diesem Kapitel). summieren Einstellen der Gate-Quelle Für torgesteuerte Ereigniszähler (Flanken) auf dem Eingangskanälen, die wie folgt konfiguriert werden: CONFigure:TOTalize:TIMed 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 174 // Gate-Quelle einstellen Externe Gate-Quellen Die Gate-Quellen EXTernal, INPut[1], und INPut2 sind externe Quellen. EXTernal ist der „Gate/In/Out“-BNC-Anschluss an der Rückwand des Zählers und INPut[1]/INPut2 (Softkeys Chan 1 und Chan 2) sind die Kanal-1- und Kanal-2- Eingänge des Zählers. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 175 Flanke am rückseitigen „Gate In/Out“-BNC-Anschluss oder Kanal-1-/Kanal-2-Eingang und beendet die Summierung an der nächsten positiven Flanke. CONFigure und MEASure ändern die Polaritätseinstellung nicht. Durch das Zurück- setzen (*RST) oder die Voreinstellung des Geräts (SYSTem:PRESet oder Taste Pre- set) wird die negative Flanke ausgewählt. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 176 Signals schließt das Gate. Bei Verwendung der externen QuellenINPut[1] und INPut2 kann der als Gate- Quelle ausgewählte Kanal nicht mit dem Kanal identisch sein, auf dem die Eingangsereignisse summiert werden. Der Gate-Quellenkanal kann also nicht in die Messung einbezogen werden. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 177: Kontinuierliche Summierung

    Eingangsschwellenwert auf 0,0 V und die Flanke (die zu summierenden Ereignisse) auf positiv fest. Weitere Informationen zu den Befehlen im INPut-Subsys- tem, die zum Ändern dieser Parameter verwendet werden, siehe Kapitel 4 unter „53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung“. Ablesen des aktuellen Zählerstands Während der kontinuierlichen oder 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 178: Zeitintervallmessungen

    Zum Beispiel: CONF:TOT:CONT // kontinuierliche Summierung // konfigurieren INIT // Messung starten SENS:TOT:DATA? // Aktuellen Zählerstand abfragen ABOR // Messungen stoppen Zeitintervallmessungen Für Zeitintervallmessungen wird folgender Befehl zum Einstellen/Ändern der Gate- Quelle verwendet: [SENSe:]TINTerval:GATE:SOURce {IMMediate|EXTernal| ADVanced} [SENSe:]TINTerval:GATE:SOURce? (Abfrageformular) 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 179 (Abfrageformular) POSitive aktiviert die Zeitintervallmessung nach einer positiven Flanke am BNC- Anschluss „Gate In/Out“. NEGative aktiviert die Zeitintervallmessung nach einer negativen Flanke am BNC-Anschluss „Gate In/Out“. Bei beiden Flanken beginnt die Messung beim ersten Startereignis nach der (Gate-)Flanke. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 180 INP1:LEV1 2 // Startpegel (Ereignis) einstellen INP1:SLOP1 POS // Polarität des Startereignisses // einstellen INP2:LEV1 2 // Stopppegel (Ereignis) einstellen INP2:SLOP1 NEG // Polarität des Stoppereignisses // einstellen SENS:TINT:GATE:POL POS // Gate-Signal-Polarität // einstellen SENS:TINT:GATE:SOUR EXT // externe Gate-Quelle 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 181: Aktivieren Von Gate-Signalen Am 'Gate In/Out'-Bnc

    In“) Deshalb gilt Folgendes: Es muss OUTPut:STATe OFF eingestellt werden, wenn die Gate-Quelle EXTernal ist. NORMal – die Polarität der Gate-Signalausgabe aus dem „Gate Out“-BNC-Anschluss ist eine steigende (positive) Flanke. INVerted – Die Gate-Signalpolarität ist eine fallende (negative) Flanke. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 182: Burst-Trägerfrequenzmessungen

    Mikrowelleneingang) und der Option 150 für Mikrowellenimpulsmessungen aktiviert die Messung für die Burst-Trägerfrequenz. Eine Trägerfrequenz wird in Abbildung 5-6 dargestellt. Figure 5-6. Burst-Trägerfrequenz (Schwellenwert -6 dB) Weitere Informationen zu Burst-Impulsmerkmalen siehe H IN W EIS „Empfindlichkeitsschwellenwert für Burst-Messungen“ in Kapitel 4. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 183 OFF – deaktiviert den Modus für schmalen Impuls. Bei einer „Dauer auf der positiven Flanke“, die länger als 20 s ist, muss der Modus für den schmalen Impuls deaktiviert werden. Durch das Zurücksetzen (*RST) oder die Voreinstellung des Geräts (SYSTem:PRESet oder Taste Preset) wird der Modus des schmalen Impulses deaktiviert. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 184 Triggern und Gating Steuerung des Trägerfrequenz-Gates Die Gate-Steuerung zum Messen der Trägerfrequenz kann während der Messung automatisch auftreten oder manuell kontrolliert werden, wie in Abbildung 5-7 dargestellt. Abbildung 5-7.Gate-Steuerung für die Trägerfrequenzmessung 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 185 - Zeit legt die Gate-Zeit für das Messen der Impuls-Burst-Trägerfrequenz fest. Um genaue Ergebnisse zu erhalten, muss das Gate-Fenster (offen/geschlossen) innerhalb des Empfindlichkeitsschwellenwerts (-6 dB, -12 dB) liegen. Der Bereich für Zeit lautet: 1 s bis 100 s mit einer Auflösung von 10 ns. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 186: Beispiele Für Trägerfrequenzkonfigurationen

    Verzögerung und die Zeit sich im Bereich des Empfindlichkeitsschwellenwerts befinden (weitere Beispiele für Impulsmessungen siehe Kapitel 3). // Zeit auf der positiven Flanke des Bursts messen, um // entsprechende Verzögerung und Gate-Zeiten zu bestimmen CONF:PWID:BURS (@3) INP3:BURS:LEV -6 READ? 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 187: Erweiterte Gate-Steuerung - Gate-Start

    Erweiterte Gate-Steuerung – Gate-Start Beim Einstellen der Gate-Quelle auf ADVanced während der Konfiguration von Frequenz, Summierung und Zeitintervallmessungen aktiviert die erweiterte (Start-/ Stopp-)Steuerung des Mess-Gates. In Abbildung 5-8 wird der Abschnitt der Gate- Startquelle des vollständigen Trigger-/Gate-Zyklus in Abbildung 5-2 wiederholt. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 188 Triggern und Gating Abbildung 5-8. Gate-Startsequenz Gate-Startquelle Der Befehl zum Einstellen der Gate-Startquelle (geöffnet) lautet: 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 189: Polarität Eines Externen Gate-Startsignals

    Weitere Informationen hierzu sowie zur Verwendung von Gate-Signalen zum Synchronisieren anderer Geräte siehe „Aktivieren von Gate-Signalen am ‘Gate in/Out’-BNC“. Polarität eines externen Gate-Startsignals Wenn externe Gate-Quellen verwendet werden, wird die Polarität des Start-Gate-Signals mit folgendem Befehl eingestellt (geändert): [SENSe:]GATE:STARt:SLOPe {POSitive|NEGative} [SENSe:]:GATE:START:SLOPe? (Abfrageformular) 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 190: Schwellenwert Eines Externen Gate-Startsignals

    (SYSTem:PRESet oder Taste Preset) wird die negative Flanke ausgewählt. Schwellenwert eines externen Gate-Startsignals Für die externen Quellen INPut[1] und INPut2 (Softkeys Chan 1 und Chan 2) muss zusätzlich zur Gate-Signalflanke eine feste Eingangsschwellenwertspannung angegeben werden. Dies erfolgt mit dem Befehl: INPut[{1|2}]:LEVel[{1|2}][:ABSolute] {<Volt>|MINimum| MAXimum|DEFault} INPut[{1|2}]:LEVel[{1|2}][:ABSolute]?[{MINimum|MAXimum| DEFault}] (Abfrageformular) 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 191: Beispiel Einer Gate-Start-Konfiguration

    Die angegebene, den Schwellenwert kreuzende Flanke (Anstieg) des Gate-Signals startet das Gate. (Weitere Informationen zum INPut-Subsystem siehe Kapitel 4 unter „53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung“.) Bei Verwendung der externen QuellenINPut[1] und INPut2 kann der als Gate- Quelle ausgewählte Kanal nicht mit dem Kanal identisch sein, auf dem das gemessene Signal eingeht.
  • Seite 192 Frequenzverhältnismessungen werden Verzögerungsereignisse am Nennerkanal gezählt. Die Anzahl der Ereignisse wird mit folgendem Befehl angegeben: [SENSe:]GATE:STARt:DELay:EVENts {<Zähler>|MINimum| MAXimum|DEFault} [SENSe:]GATE:STARt:DELay:EVENts? (Abfrageformular) - Verzögerungsquelle ZEIT verzögert den Gate-Start (Gate-Öffnung) um die Zeit, die mit folgendem Befehl angegeben wird: [SENSe:]GATE:STARt:DELay:TIME {<Zeit>|MINimum|MAXimum| DEFault} [SENSe:]GATE:STARt:DELay:TIME? (Abfrageformular) 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 193: Erweiterte Gate-Steuerung - Gate-Stopp-Holdoff Und Gate-Stopp

    Abbildung 5-9 wird der Abschnitt des Gate-Stopp-Holdoffs und des Gate-Stopps des vollständigen Trigger-/Gate-Zyklus in Abbildung 5-2 wiederholt. Abbildung 5-9. Gate-Stopp-Holdoff und Gate-Stoppsequenz Gate-Stopp-Holdoff Der Gate-Stopp-Holdoff verzögert das Stoppen (Schließen) für einen angegebenen Zeitraum oder bis eine angegebene Anzahl an Ereignissen (Flanken) am Eingangskanal aufgetreten sind. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 194 - Holdoff-Quelle EVENts sperrt den Gate-Stopp (Gate-Schließung) so lange, bis eine festgelegte Anzahl an Ereignissen (Flanken), die durch das Subsystem INPut konfiguriert werden, am Eingangskanal auftritt. Bei Zweikanal-Zeitintervallmessungen werden Sperrereignisse am Stoppkanal gezählt. Bei Frequenzverhältnismessungen werden Sperrereignisse am Nennerkanal gezählt. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 195 Hinweis: Bei Messungen von Frequenz, Frequenzverhältnis, Durchschnittsperiode, PRF und PRI beträgt die Mindest-Holdoff-Zeit für den Gate-Stopp (Gate-Schließung) für den 53220A 100 usec und für den 53230A 1 usec. INFinity oder +9.9E+37 werden nur für die Messfunktion „TOTalize“ akzeptiert. Wenn diese Option ausgewählt wird, bleibt das Gate so lange offen, bis der Befehl „ABORt“...
  • Seite 196 Gate-Signalen zum Synchronisieren anderer Geräte siehe „Aktivieren von Gate-Signalen am ‘Gate in/Out’-BNC“. CONFigure und MEASure ändern die Einstellung der Gate-Stoppquelle nicht. Durch das Zurücksetzen (*RST) oder die Voreinstellung des Geräts (SYSTem:PRESet oder Taste Preset) wird die Gate-Stoppquelle EXTernal ausgewählt. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 197: Polarität Eines Externen Gate-Stoppsignals

    Anschluss oder Kanal-1-/Kanal-2-Eingang. NEGative stoppt die Messung auf der negativen Flanke am „Gate In/Out“-BNC-Anschluss oder Kanal-1-/Kanal-2-Eingang. CONFigure und MEASure ändern die Steigungseinstellung nicht. Durch das Zurücksetzen (*RST) oder die Voreinstellung des Geräts (SYSTem:PRESet oder Taste Preset) wird die positive Flanke ausgewählt. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 198: Schwellenwert Eines Externen Gate-Stoppsignals

    Die angegebene, den Schwellenwert kreuzende Flanke (Anstieg) des Gate-Signals stoppt das Gate. (Weitere Informationen zum INPut-Subsystem siehe Kapitel 4 unter „53220A/53230A Eingangssignalkonditionierung“.) Bei Verwendung der externen QuellenINPut[1] und INPut2 kann der als Gate- Quelle ausgewählte Kanal nicht mit dem Kanal identisch sein, auf dem das gemessene Signal eingeht.
  • Seite 199: Beispiel Für Die Gate-Holdoff- Und -Gate-Stopp-Konfiguration

    // Gate für 1 s SENS:GATE:STOP:SOUR EXT // externe Stopp-Gate-Quelle SENS:GATE:EXT:SOUR EXT // rückseitigen "Gate In"-BNC- // Anschluss wählen SENS:GATE:STOP:SLOP POS // pos. Stopp-Gate-Quelle // wählen SENS:TINT:GATE SOUR ADV // Low-Level-Gate-Steuerung READ? // Zähler initialisieren und Messwerte erfassen 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 200: Automatische Gate-Erweiterung

    Die automatische Gate-Erweiterung, bei der die Messung an einer Flanke (Ereignis) des Eingangssignals endet, nachdem das Gate geschlossen (gestoppt) wurde, ist inhärent zu den 53220A/53230A Frequenz- und Perioden-Messungen. Folglich wird die Samplingzahl (SAMPle:COUNt) nicht schrittweise erhöht und verursacht auch keine potenzielle Statusänderung im Trigger/Gate-Zyklus (Abbildung 5-2), bis die Gate-...
  • Seite 201 Histogramme Trenddiagramme Datenprotokollierung Grafikfunktionen und Messwertspeicher Die Zähler Keysight 53220A/53230A enthalten mathematische Funktionen, mit denen Sie Messwerte skalieren, Grenzen testen und statistische Daten analysieren können. Die grafischen Funktionen des Zählers berechnen Histogramme und Trenddiagramme von Echtzeit-Messwerten und zeigen diese an.
  • Seite 202: 53220A/53230A Mathematische Funktionen, Grafische Darstellung Und Datenprotokollierung

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Mathematische Funktionen Die mathematischen Funktionen des 53220A/53230A umfassen Glättung, Null/ Skalierung, Statistiken und Grenzüberprüfung. In Abbildung 6-1 wird beschrieben, wie die Funktionen aktiviert werden. Die mathematischen Funktionen werden auf zwei Ebenen aktiviert: 1) das CALCulate[1]-Subsystem als Ganzes wird aktiviert, und 2) eine einzelne mathematische Funktion wird aktiviert.
  • Seite 203: Aktivieren Des Calculate1-Subsystems

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Abb. 6-1. Aktivieren der mathematischen Berechnungen Aktivieren des CALculate1-Subsystems Damit die einzelnen mathematischen Berechnungen ausgeführt werden, müssen das CALCculate1-Subsystem und die gewünschte mathematische Funktion aktiviert sein. Mit dem folgenden Befehl wird das CALCulate1-Subsystem aktiviert:...
  • Seite 204: Glätten Von Daten

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Glätten von Daten Messungen können "geglättet" und skaliert werden, bevor mathematische Berechnungen auf die empfangenen Daten angewendet werden. Um Rauschen zu reduzieren, kann ein Filter für gleitenden Mittelwert (Boxcar) in den Datenpfad eingefügt werden (Abb. 6-1). Die folgenden Befehle werden zum Aktivieren...
  • Seite 205: Beispiel Für Glättung

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Die Anzahl an zu mittelnden Messwerten wird folgendermaßen angegeben: SLOW - 100 Messwerte: mit + 100 ppm Änderung zum Zurücksetzen des Filters erforderlich MEDium - 50 Messwerte: mit + 300 ppm Änderung zum Zurücksetzen des Filters erforderlich FAST - 10 Messwerte: mit + 1000 ppm Änderung zum Zurücksetzen des Filters...
  • Seite 206 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Abb. 6-2. 53220A/53230A Anzeige mit aktivierten Skalierungsfunktionen Aktivieren der Skalierungsfunktionen Alle 53220A/53230A Skalierungsfunktionen werden mit folgendem Befehl aktiviert: CALCulate[1]:SCALe[:STATe] {OFF|ON} (Abfrageformular) CALCulate[1]:SCALe[:STATe]? ON aktiviert die Skalierung. OFF deaktiviert die Skalierung. Durch Zurücksetzung *RST) oder Gerätevoreinstellung (SYSTem:PRESet) wird das Skalieren deaktiviert.
  • Seite 207 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Teil-pro-Million-Änderung (PPM), Teil-pro-Milliarde-Änderung (PPB) und Skalieren (Mx-B). Die Funktion wird mit folgendem Befehl ausgewählt: CALCulate[1]:SCALe:FUNCtion {NULL|PCT|PPM|PPB|SCALe} CALCulate[1]:SCALe:FUNCtion? (Abfrageformular) NULL - führt eine Null-Operation durch. Als Ergebnis erhält man die Messung minus den Referenzwert. (Informationen zum Einstellen des Referenzwerts finden Sie unter "Skalierungsreferenzwert ").
  • Seite 208 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Ergebnisse der Skalierungsfunktion müssen im Bereich -1.0E+24 bis -1.0E-24, 0.0 oder +1.0E-24 bis 1.0E+24 liegen. Ergebnisse außerhalb dieser Grenzen werden durch -9.9E+37 (negativ unendlich), 0 oder +9.9E+37 (positiv unendlich) ersetzt. Nach einer Zurücksetzung (*RST) oder einer Gerätevoreinstellung (SYSTem:PRESet) wird die Skalierungsfunktion auf NULL gesetzt.
  • Seite 209 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Nach Zurücksetzung (*RST) oder Gerätevoreinstellung (SYSTem:PRESet) wird der Referenzwert 0,0 eingestellt, und die automatische Referenz wird aktiviert. Wenn am vorderen Bedienfeld Get New Reference gedrückt wird, wird beim ersten Trigger nach dem Drücken der Taste eine Referenzmessung vorgenommen. Ein Referenzwert kann manuell eingegeben werden, indem Ref Value ausgewählt wird und...
  • Seite 210 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Die standardmäßige Verstärkung ist 1.0. Dies ist der Wert, der nach einer Zurücksetzung (*RST) oder Gerätevoreinstellung (SYSTem:PRESet) eingestellt ist. Der Offset-Wert (B) wird mit dem folgenden Befehl festgelegt: CALCulate[1]:SCALe:OFFSet {<offset>|MINimum|MAXimum| DEFault} CALCulate[1]:SCALe:OFFSet? [{MINimum|MAXimum|DEFault}] (Abfrageformular) Werte für Offset liegen in folgenden Bereichen:...
  • Seite 211: Zuweisen Von Messwerteinheiten

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Zuweisen von Messwerteinheiten Zur einfacheren Identifizierung der Messwerte am vorderen Bedienfeld kann jeder Skalierungsfunktion ein benutzerdefinierter "Einheitenstring" zugewiesen werden. Der benutzerdefinierte String ersetzt die vom Gerät zugewiesenen Messeinheiten (Hz, pct, ppm, usw.). Das Einheitenpräfix ( , m, k, M) bleibt bestehen.
  • Seite 212 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Die Einheiten sind ein bis vier Zeichen lang. Im Befehl wird der String in doppelten Anführungszeichen eingefügt. Die zugewiesenen Einheiten werden nur in der Zähleranzeige angezeigt. Nach einer Zurücksetzung (*RST) oder Gerätevoreinstellung (SYSTem:PRESet) sind die benutzerdefinierten Einheiten deaktiviert.
  • Seite 213: Statistiken

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Statistiken Statistische Berechnungen werden während der Messwerterfassung für Messwerte kontinuierlich ausgeführt, oder bis die Gesamtzahl an Messungen (TRIGger:COUNt x SAMPle:COUNt) erreicht ist. In diesem Abschnitt werden die Befehle für das Erzeugen von statistischen Daten beschrieben.
  • Seite 214: Aktivieren Von Statistiken

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Aktivieren von Statistiken Bevor statistische Berechnungen ausgeführt werden, müssen diese mit folgendem Befehl aktiviert werden: CALCulate[1]:AVERage:STATe {OFF|ON} CALCulate[1]:AVERage[:STATe]? (Abfrageformular) ON - aktiviert statistische Berechnungen für Messwerte zum Zeitpunkt der Erfassung dieser Werte. Statistische Daten umfassen: Mittel, Standardabweichung, Allan-Abwei- chung, Maximalwert, Mindestwert und durchschnittlicher Spitze-zu-Spitze-Wert.
  • Seite 215: Mittelwert, Mindestwert, Maximalwert, Durchschnittlicher Spitze-Zu-Spitze-Wert

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung CALCulate[1]:AVERage:ALL? Wenn der Messwert skaliert wurde (siehe "Skalierungsfunktionen") basieren die Statistiken auf den skalierten Messwerten. Beispiel: Aktivieren und Berechnen von Statistiken Im folgenden Beispiel werden Mittel, Standardabweichung, Mindestwert und Maximalwert für einen Satz von 500 Messwerten berechnet. Die Triggerzählereinstellung wird der Vollständigkeit halber angezeigt, obwohl sie...
  • Seite 216 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung CALCulate[1]:AVERage:AVERage? - gibt den Durchschnitt (Mittelwert) aller Messwerte in der Messwertzählung zurück. CALCulate[1]:AVERage:MINimum? - gibt den Mindestwert aller Messwerte in der aktuellen Messwertzählung zurück. CALCulate[1]:AVERage:MAXimum? gibt den Maximalwert aller Messwerte in der aktuellen Messwertzählung zurück.
  • Seite 217: Allan-Abweichung

    Dazu sind kontinuierliche (lückenlose) Messungen (SENSe:FREQuency:MODE CONTinuous) für höchste Genauigkeit erforderlich. Der kontinuierliche Modus ist nur beim 53230A verfügbar. Die Allan-Abweichung ist auch beim 53220A verfügbar, allerdings unterstützt der 53220A keine kontinuierlichen (lückenlosen) Messungen. Beispiel: Einstellen einer Allan-Abweichungsmessung (53230A) CONF:FREQ (@1)
  • Seite 218: Grenzüberprüfung

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Das CALCulate1-Subsystem und die Statistiken müssen auch aktiviert sein, bevor die Standardabweichung festgelegt werden kann. Löschen/Zurücksetzen von Statistiken Der aktuelle Satz an Messwertstatistiken wird durch jede der folgenden Aktionen gelöscht: • Aktivieren von statistischen Funktionen -CALCulate[1]:AVERage[:STATe] •...
  • Seite 219 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Abbildung 6-4. 53220A/53230A Grenzüberprüfung Aktivieren der Grenzüberprüfung Die Grenzüberprüfung wird mit folgendem Befehl aktiviert: CALCulate[1]:LIMit[:STATe] {OFF|ON} CALCulate[1]:LIMit[:STATe]? (Abfrageformular) ON - aktiviert die Grenzüberprüfung. OFF deaktiviert (umgeht) die Grenzüberprüfung. Durch Aktivieren der Grenzüberprüfung werden sowohl unterer als auch oberer Grenzwert aktiviert.
  • Seite 220 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Festlegen des unteren und oberen Grenzwerts Untere und obere Grenzwerte werden mit den folgenden Befehlen festgelegt: CALCulate[1]:LIMit:LOWer[:DATA] {<value>}|MINimum|MAXimum| DEFault} CALCulate[1]:LIMit:LOWer[:DATA]? |MINimum|MAXimum| DEFault} (Abfrageformular) CALCulate[1]:LIMit:UPPer[:DATA] {<value>}|MINimum|MAXimum| DEFault} CALCulate[1]:LIMit:UPPer[:DATA]? |MINimum|MAXimum| DEFault} (Abfrageformular) Folgende Bereiche sind für unteren und oberen Grenzwert verfügbar: -1.0E+15 bis -1.0E-15, 0.0, 1.0E-15 bis 1.0E+15...
  • Seite 221 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Um mit dem Programm festzustellen, ob ein Messwert (oder mehrere Messwerte) außerhalb der Begrenzungen aufgetreten ist, wird der Befehl STATus:QUEStionable:EVENt? verwendet, um das "Questionable Data"-Register zu prüfen. Ein Wert von +2048 (Bit 11) deutet auf einen Messwert unter dem unteren Grenzwert. Ein Wert von +4096 (Bit 12) deutet auf einen Messwert über dem oberen Grenzwert.
  • Seite 222: Histogramme

    Die Verteilung für einen angegebenen Satz an Zählermessungen (außer für kontinuier- liche Summierung und Zeitstempelmessungen) kann mit der Histogrammfunktion des 53220A/ 53230A grafisch dargestellt werden. Das folgende Beispiel (Abb. 6-5) stellt das Basisformat eines Zählerhistogramms dar. Abbildung 6-5. 53220A/53230A Histogrammstruktur...
  • Seite 223: Anzeigen Von Histogrammen

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Beachten Sie, dass Histogramme und mathematische Funktionen (z.B. Statistiken, Skalierung, Grenzwerte usw.) gleichzeitig auf die selben Messdaten angewendet werden können. Anzeigen von Histogrammen Wenn das Gerät eingeschaltet oder die Taste Preset am vorderen Bedienfeld gedrückt wird, werden numerische Daten angezeigt.
  • Seite 224 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Abb. 6-6. Histogramm-Anzeigeformat 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 225: Histogrammkonfiguration

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Histogrammkonfiguration Histogramme werden mit den in Abbildung 6-7 gezeigten Befehlen und Softkeys konfiguriert. Abb. 6-7. 15-Bin (Punkt) Histogramm Die Histogrammberechnung wird mit folgendem Befehl aktiviert: CALCulate2:TRANsform:HISTogram[:STATe] {OFF|ON} CALCulate2:TRANsform:HISTogram[:STATe]? (Abfrageformular) ON - aktiviert die Histogrammberechnung.
  • Seite 226 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Die von einem Histogramm (Abb. 6-7) dargestellte Anzahl an Messwerten kann mit folgendem Befehl abgefragt werden: CALCulate2:TRANsform:HISTogram:COUNt? Einrichten des Histogramms Der Zähler erzeugt ein Histogramm basierend auf Bin-Anzahl (Punkte), einem unteren und einem oberen Bereich.
  • Seite 227: Anzeigen Der Außen-Bins

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Anzeigen der Außen-Bins Im Histogramm sind immer auch zwei zusätzliche Bins, unabhängig von der angegebenen Bin-Anzahl. Diese Bins enthalten Messwerte, die unter dem Wert für den unteren Bereich und über dem Wert für den oberen Bereich liegen (Abb. 6-5 und 6-6).
  • Seite 228: Einstellen Der Bin-Bereiche Auf Min Und Max

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung CALCulate2:TRANsform:HISTogram:RANGe:UPPer? [{MINimum |MAXimum|DEFault}] (Abfrageformular) Wert - gibt direkt die Werte des unteren und oberen Bereichs des Histogramms an. Die Wert-Bereiche sind: -1.0E+15 bis -1.0E-15, 0.0, 1.0E-15 bis 1.0E+15 Der untere und obere Bereich und die Bereiche, die nach einer Zurücksetzung (*RST) oder einer Gerätevoreinstellung (SYSTem:PRESet) festgelegt werden, sind 0.0.
  • Seite 229: Automatische Bereichseinstellung

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung • Wenn Statistiken (unter der Math-Taste) aktiviert sind, werden die Mindest- und Maximalwerte aus den Messwertstatistiken verwendet. • Wenn gerade Messwerte erfasst werden und die Statistiken ausgeschaltet sind, wählt das Gerät einen Mindest- und Maximalwert aus den (bis zu) 10.000 erfassten Mess- werten.
  • Seite 230 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung CALCulate2:TRANsform:HISTogram:RANGe:AUTO:COUNt {<value> |MINimum|MAXimum|DEFault} CALCulate2:TRANsform:HISTogram:RANGe:AUTO:COUNt? [{MINimum|MAXimum|DEFault}] (Abfrageformular) Wert - gibt die erste ‘n’-Anzahl an Messwerten an, von denen die Werte für unteren und oberen Bereich bezogen werden. 10 bis 1.000 Messwerte können angegeben werden.
  • Seite 231: Zurücksetzen Des Histogramms

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Zurücksetzen des Histogramms Die Daten, aus denen das aktuelle Histogramm erstellt wurde, werden mit jeder dieser Aktionen gelöscht: • Drücken des Softkeys Reset Histogram • Aktivieren/Deaktivieren oder Ändern eines Teils des Histogramms - Bin-Anzahl, unterer oder oberer Bereich •...
  • Seite 232: Speichern Von Messwerten

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Speichern von Messwerten Die Messwerte, die zur Erzeugung des Histogramms verwendet wurden, können im internen Flash-Speicher oder dem USB-Laufwerk als CSV-Werte im ASCII-Format (in einer Messung pro Zeile) gespeichert werden. Durch Auswählen von Save Readings wird das Aktionsfenster Export geöffnet. In die- sem Fenster können ein Pfad und ein Dateiname ausgewählt oder angegeben werden.
  • Seite 233 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Zoom- & Marker-Anzeige Für Marker-, Zoom- und Verschiebungsanpassungen legt die durch die H IN W EIS Pfeiltasten hervorgehobene Dezimalposition (d.h. 100er, 10er, 1er) den Verschiebungsbetrag (grob oder fein) für jeden Skalenstrich am Eingabedrehknopf fest.
  • Seite 234: Histogrammdaten In Numerischer Form

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Histogrammdaten in numerischer Form Das Histogramm beschreibende Daten sind in numerischer Form über folgende zwei Abfragebefehle verfügbar: CALCulate2:TRANsform:HISTogram:ALL? Gibt die folgende CSV-Sequenz zurück, welche das aktuelle Histogramm beschreibt: Wert des unteren Bereichs Wert des oberen Bereichs...
  • Seite 235: Trenddiagramme

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Trenddiagramme Messwerttrends für eine angegebene Anzahl an Zählermessungen (außer kontinuierliche Summierung) oder Zeitstempel können in einem 53220A/53230A Trenddiagramm (Run-Diagramm) dargestellt werden. Abbildung 6-8 zeigt die Komponenten eines typischen Zähler-Trenddiagramms. Abb. 6-8. Trenddiagramm-Anzeigeformat (ohne Dezimierung)
  • Seite 236: Anzeigen Von Trenddiagrammen

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Anzeigen von Trenddiagrammen Beim Einschalten oder nach dem Zurücksetzen (*RST) oder nach einer Gerätevoreinstellung (Preset) werden numerische Daten angezeigt. Mit dem folgenden Befehl kann der Anzeigemodus so geändert werden, dass ein Trenddiagramm angezeigt...
  • Seite 237 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Abbildung 6-9. Trenddiagramm - Konfiguration und Steuerung Trenddiagrammgrenzen Die Trenddiagrammgrenzen (Y Max und Y Min) können automatisch (AutoScale On) oder manuell (AutoScale Off) mithilfe der Menüs unter dem Softkey Options eingestellt werden (Abb. 6-9). Bei automatisch skalierten (AutoScale On) Grenzen bleiben alle Messwerte innerhalb des Trendfensters.
  • Seite 238: Löschen Des Trenddiagramms

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Löschen des Trenddiagramms Durch Löschen des Trenddiagramms wird der Messwertspeicher gelöscht, und der Messwertzähler wird beim nächsten empfangenen Trigger erneut gestartet. Speichern von Messwerten Die im Trenddiagramm dargestellten Messwerte können im internen Flash-Speicher oder dem USB-Laufwerk als CSV-Werte im ASCII-Format (in einer Messung pro Zeile) gespeichert werden.
  • Seite 239 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Für Marker-, Zoom- und Verschiebungsanpassungen legt die durch die Pfeil- H IN W EIS tasten hervorgehobene Dezimalposition (d.h. 1000er, 100er, 10er, 1er) den Ver- schiebungsbetrag (grob oder fein) für jeden Skalenstrich am Eingabedrehknopf fest.
  • Seite 240: Messwertdezimierung

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Mit Pan kann jeder Messwert oder Dezimierungspunkt auch angezeigt werden - bis zu einer Höchstzahl von 100 Messwerten/Punkten gleichzeitig. Show All aktualisiert das Trendfenster und zeigt den aktuellen Messwertzähler an. Die Messwertindizes sind 0 und der Count-Wert. Zoom und Pan werden ebenfalls zurückge- setzt.
  • Seite 241 53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung In Abbildung 6-10 befinden sich 1.000 Messwerte in jeder Dezimierungsgruppe (100.000 Messwerte/100 Punkte angezeigt). Die Anzahl an Messwerten in jeder Gruppe ändert sich, wenn Show All gedrückt wird und weiterhin Messwerte erfasst werden.
  • Seite 242: Datenprotokollierung

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Datenprotokollierung Die Datenprotokollierungsfunktion des 53220A/53230A Zählers ermöglicht das Protokollieren und Analysieren von bis zu 1.000.000 Messwerten. Die Datenprotokollierung kann nur am vorderen Bedienfeld aktiviert und konfiguriert werden und ist für alle Zählermessungen außer der kontinuierlichen Summierung verfügbar.
  • Seite 243: Konfigurieren Der Datenprotokollierung

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Konfigurieren der Datenprotokollierung Alle protokollierten Messwerte werden im internen Flash-Speicher des Zählers oder einem USB-Laufwerk gespeichert, nachdem die Protokollierung abgeschlossen ist. Die Messwerte können während oder nach Abschluss der Protokollierung im Trenddia- grammformat (Run) angezeigt werden.
  • Seite 244: Einstellen Der Dauer

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Einstellen der Dauer Wenn die Dauer der Datenprotokollierung als Zeitraum angegeben wird, hat sie das For- mat hh.mm.ss. Der Wert wird mit dem Eingabedrehknopf und den Pfeiltasten oder mit der Umschalttaste und den numerischen Tasten eingegeben. Durch das Hervorheben bestimmter Ziffern im Zeitfenster kann eine höhere Auflösung (d.h.
  • Seite 245: Einstellen Einer Startverzögerung

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Einstellen einer Startverzögerung Wenn dies erforderlich ist, kann eine Verzögerung zwischen dem Zeitpunkt des Drückens der Taste Run und dem Beginn der Datenprotokollierung angegeben werden. Die Startverzögerung wird im Format hh.mm.ss mit dem Eingabedrehknopf und den Pfeiltasten oder mit der Umschalttaste und den numerischen Tasten eingegeben.
  • Seite 246: Anzeigen Von Messwerten

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Anzeigen von Messwerten Während der Datenprotokollierung werden die Messwerte in ein Trenddiagramm über- nommen. Nachdem die Datenprotokollierung abgeschlossen ist, werden die Messwerte in der angegebenen Datei gespeichert. Durch Drücken von View Results, wenn die Pro-...
  • Seite 247: Stoppen Der Anwendung

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Abbildung 6-12. Trenddiagrammanzeige während Datenprotokollierung Wenn die Protokollierung abgeschlossen ist, können mit den Softkeys Marker, Pan und Zoom die Daten überprüft werden. Beachten Sie, dass die Daten nicht in der Anzeige beibehalten werden, wenn zuerst die Taste Graph und dann der Softkey Trend Chart gedrückt werden.
  • Seite 248: Grafikfunktionen Und Messwertspeicher

    53220A/53230A Mathematische Funktionen, grafische Darstellung und Datenprotokollierung Grafikfunktionen und Messwertspeicher In Abbildung 6-13 werden die Effekte auf den Messwertspeicher zusammengefasst, die auftreten, wenn Statistiken und Histogramme zurückgesetzt und Trenddiagramme gelöscht werden. Abbildung 6-13. Messwertspeicher und Zurücksetzen/Löschen von Grafiken 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 249: Formate Und Datenfluss

    USB-Laufwerk Benutzerdefinierte Einschaltstatus Verwalten von Ordnern und Dateien Mit den Keysight 53220A/53230A Zählern können Sie (Messwert-) Format und Spei- cherort der Messung angeben - beide beeinflussen die Durchsatzgeschwindigkeit. In diesem Kapitel werden die Einstellung von Datenformaten sowie Bewegung und Speicherung von Messungen und sonstigen Informationen im Gerät erläutert.
  • Seite 250: Messwertformate Und Datenfluss

    <Blocklänge> gibt die Anzahl der darauf folgenden 8-Bit-Datenbytes an. Format ASCII wird auf eine Geräterücksetzung (*RST) folgend oder mittels Voreinstellung am vorderen Bedienfeld (PRESet) eingestellt. Ein Zeilenumbruch (LF) und End-Or-Identify (EOI) folgen in beiden Formaten auf die letzten Messwerte. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 251: Angeben Eines Formats

    Nach einem Zurücksetzen (*RST) oder einer Voreinstellung am vorderen Bedienfeld (Preset) wird die Byte-Reihenfolge auf NORMal gesetzt. Messwertübertragungsgröße Jeder im ASCII-Format aus dem Ausgabepuffer gelesene Messwert ist 23 Byte lang. Jeder Messwert im REAL-Format ist acht Byte lang. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 252: Datenfluss

    Formate und Datenfluss Datenfluss Der Fluss der Messungsdaten im Zähler ist in Abbildung 7-1 zusammengefasst. Abbildung 7-1. Datenfluss im Zähler 53220A/53230A Zu den Messwertspeicherorten zählen vorderes Bedienfeld, Messwertspeicher (flüch- tig), Ausgabepuffer, interner Flash-Speicher (permanent) und externer USB-Spei- cher. Die Befehle, die den Datenfluss bestimmen, sind in Tabelle 7-2 aufgelistet und werden in den folgenden Absätzen beschrieben.
  • Seite 253 Messwertspeicher des Zählers abgelegt (Abbildung 7-1). Die Speicherkapazität beträgt 1.000.000 Messwerte. Der Messwertspeicher hat folgende Attribute: 1 Der Messwertspeicher wird nach einem Funktionswechsel, während der Ausführung des Befehls READ?, INITiate:IMMediate oder MEASure?, nach Aus-/ Einschalten oder einer Geräterücksetzung (*RST) oder Voreinstellung (SYSTem:PRESet) gelöscht. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 254: Ausgabepuffer

    Befehlsstring immer an letzter Stelle stehen. READ? Beispiel // Frequenzmessung eines 500-kHz-Signals mit uHz-Auflösung CONF:FREQ 500E3, 1E-6, (@1) // Zähler konfigurieren TRIG:COUN 1 // Triggerzahl festlegen SAMP:COUN 10 // 10 Messwerte erfassen READ? // nach Abschluss Messwerte lesen 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 255 Messungen durchgeführt, wird Fehler -230, „Data corrupt or stale“, generiert. Messwerte werden im Block-bestimmter-Länge-Format (Tabelle 7-1) im ASCII- oder REAL- (Binär-) Format (FORMat-Subsystem) übertragen. Der ‘älteste’ Messwert wird zuerst übertragen (First In - First Out). R? Beispiel 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 256 So wird verhindert, dass Fehler -222 auftritt, „Data Out of Range“, wenn die angegebene Zahl nicht verfügbar ist. Im Datenformat REAL (FORMat-Subsystem) werden die Messwerte im Block- bestimmter-Länge-Format (Tabelle 7-1) übertragen. Der ‘älteste’ Messwert wird zuerst übertragen (First In - First Out). 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 257: Data:remove? Beispiel

    // Messwerterfassung initialisieren 20 Sekunden warten DATA:LAST? // Messwert (mit Einheiten) 20 s nach Start // abrufen FETC? // alle Messwerte nach Abschluss aus // Speicher abrufen Diese typische Antwort zeigt eine Untergruppe von Daten: +4.999962418998650E+005 HZ ...+4.999962370997962E+005,+4.999962418998650E+005,+4.9999 62407190446E+005,+4.999962443559675E+005,... 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 258: Abfragen Der Messwertzahl

    Schwellenwert fallen, damit ein erneutes Erreichen des Schwellenwerts erkannt wird. Beispiel für Speicherschwellenwert (Bitte beachten Sie, dass dieses Beispiel auch auf der Keysight 53210A/53220A/53230A Product Reference CD-ROM enthalten ist.) Dieses Programm richtet den Zähler zum Erfassen von 1.250.000 Messwerten ein. Da die Kapazität des flüchtigen Messwertspeichers 1.000.000 Messwerte umfasst, werden...
  • Seite 259: Zählerdateisystem

    ‘Host’-Anschluss am vorderen Bedienfeld (Abbildung 7-1) angeschlossenen USB-Spei- chergerät in Dateien gespeichert werden. Dateien werden in Ordnern des Stammverzeichnisses bzw. deren Unterordnern erstellt. Die Beziehung zwischen Ordnern und Dateien im internen Flash-Speicher sowie auf dem USB-Laufwerk ist in Abbildung 7-2 dargestellt. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 260 Formate und Datenfluss Abbildung 7-2. Ordner und Dateien im internen Speicher und USB- Speicher 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 261: Erstellen Von Ordnern Und Dateien Im Flash-Speicher Und Auf Dem Usb-Laufwerk

    Formate und Datenfluss Erstellen von Ordnern und Dateien im Flash-Speicher und auf dem USB-Laufwerk Ordner und Dateien werden im Gerätespeicher und auf einem USB-Laufwerk wie in den folgenden Abschnitten beschrieben erstellt. Erstellen von Ordnern 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 262 Zeichens die rechte Pfeiltaste (>) unter dem Knopf, um zur nächsten Position zu wechseln. 3 Wiederholen Sie dies, bis der Ordnername vollständig ist. Verwenden Sie die linke Pfeiltaste (<), um zurückzugehen und ein Zeichen zu ändern. Bei Änderung des 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 263: Angeben Eines Standardordners

    Nach einem Zurücksetzen (*RST) oder einer Gerätevoreinstellung (SYSTem:PRESet) setzt der Zähler den aktuellen Ordner auf das Stammverzeichnis des internen Flash- Dateisystems („INT:\“) zurück. Erstellen von Datendateien Informationen zur Speicherung von Messdaten am vorderen Bedienfeld siehe „Histogramme“ bzw. „Trenddiagramme“ und „Datenprotokollierung“ in Kapitel 6. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 264 Messungen aus dem (flüchtigen) Messwertspeicher in den Ordner kopiert. Beispiel zum Erstellen einer Datendatei MMEM:MDIR "USB:\dut_1" // Ordner im USB-Speicher erstellen MMEM:CDIR "USB:\dut_1" // aktuellen Ordner angeben CONF:FREQ 100E3,(@1) // Messung konfigurieren SAMP:COUN 50 // 50 Messungen erfassen INIT // Messungen starten 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 265: Erstellen Von Statusdateien

    Erstellen von Statusdateien Gerätestatus können im internen Flash-Speicher des Geräts oder auf einem USB- Speichergerät gespeichert und später zur Wiederherstellung einer spezifischen Konfiguration abgerufen werden (Abbildung 7-2). Die Befehle zum Speichern und Laden von Zählerstatus lauten: MMEMory:STORe:STATe <"Datei"> MMEMory:LOAD:STATe <"Datei"> 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 266 1 Verwenden Sie die Taste Utility und die auf der vorherigen Seite angezeigten Softkeys, um die Dateiaktion ‘Store’ einzustellen. 2 Drücken Sie den Softkey ‘Browse’, um das Fenster ‘File System’ anzuzeigen. Heben Sie mithilfe des Eingabedrehknopfs des vorderen Bedienfelds das Stammverzeichnis 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 267: Speichern Der Benutzereinstellungen

    Pfad- und Ordnername. Wird ein Ordner angegeben, so muss er bereits erstellt worden sein (siehe MMEMory:MDIRectory). Die Kombination von Ordner und Dateiname darf 240 Zeichen nicht überschreiten und nicht die Zeichen \ / : * ? " < > | enthalten. Einstellungsdateien haben die Erweiterung „.prf“. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 268 Einschalten wird der Gerätestatus jedoch automatisch im Speicherort ‘0’ gespeichert und überschreibt ggf. jeglichen dort gespeicherten Status. Alle Parameter des Status des Zählers mit Ausnahme der „Benutzereinstellung“-Parameter, z. B. denen zur Konfigura- tion der Anzeige des vorderen Bedienfelds, werden gespeichert. Ein Beispiels des Befehls ist: 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 269 Dateiname des Speicherorts verwendet (z. B. STATE_1.sta). Weitere Informationen siehe „Benutzerdefinierte Einschaltstatus“. Überprüfen eines abgerufenen Status Vor Abruf eines Status kann sein Speicherort abgefragt werden, um zu bestimmen, ob ein gültiger Status vorhanden oder der Speicherort leer ist. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 270: Benutzerdefinierte Einschaltstatus

    // 1 = gültiger Status in Speicherort 3 MEM:STAT:VAL? 3 Benutzerdefinierte Einschaltstatus Der Zähler 53220A/53230A kann zum Einschalten mit einem von fünf gespeicherten Statusspeicherorten oder einer Statusdatei eingestellt werden (Abbildung 7-2). Hierzu müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: 1. der Status muss aktuell gespeichert sein 2.
  • Seite 271 // Datei beim Einschalten // abrufen // beim Aus-/Einschalten wird der Status test_A.sta // abgerufen Werkseitig ist der automatische Statusabruf deaktiviert H IN W EIS (MEM:STAT:REC:AUTO OFF). Bei deaktiviertem Statusabruf werden die werkseitigen Einstellungen (*RST) beim Einschalten festgelegt. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 272: Angeben Der Einschaltstatus Am Vorderen Bedienfeld

    Datei mit der Erweiterung .sta an. Bei Auswahl von Last mit dem Softkey ‘Power On’ wird der zum Zeitpunkt des letzten Ausschaltens des Zählers gültige Gerätestatus abgerufen (Statusspeicherort 0). Bei Aus- wahl von Factory wird der Zähler im werkseitig eingestellten Status eingeschaltet. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 273: Verwalten Von Ordnern Und Dateien

    // Unterordner ‘data2’ und dann Ordner ‘dut_2’ entfernen MMEM:RDIR "USB:\dut2\data2" MMEM:RDIR "USB:\dut_2" Löschen von Dateien Daten- und Statusdateien, die sich auf dem internen Flash-Laufwerk des Geräts oder einem USB-Speichergerät befinden (Abbildung 7-2), werden mit folgendem Befehl gelöscht: MMEMory:DELete <"Datei"> 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 274: Löschen Von Ordnern Und Dateien Am Vorderen Bedienfeld

    Statusdateien, die in den Statusspeicherorten 0 - 4 gespeichert sind, können auch mit folgenden Befehlen gelöscht werden: MEMory:STATe:DELete {0|1|2|3|4} MEMory:STATe:DELete:ALL // den Inhalt von Statusspeicherort 2 löschen MEM:STAT:DEL 2 // den Inhalt aller numerischen Statusspeicherorte löschen MEM:STAT:DEL:ALL Löschen von Ordnern und Dateien am vorderen Bedienfeld 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 275: Löschen Von Statusdateien

    (Erweiterung .sta) in Stammlaufwerk und Verzeichnissen werden aufgelistet. Heben Sie mit dem Eingabedrehknopf die gewünschte Datei hervor. 3 Drücken Sie auf ‘Select’, um die Datei zu löschen. Beachten Sie, dass die Statusdatei bei Drücken von ‘Select’ sofort gelöscht wird. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 276 Datei nicht im angegebenen aktuellen Ordner (MMEMory:CDIRectory), muss Pfad in Quell- und Ziellaufwerk ein mit ‘\’ beginnender absoluter Pfad sein. Dateinamen müssen die Erweiterung aufweisen. Der Zielordner in Kopier- oder Verschiebungsbefehl muss aktuell vorhanden sein. Der 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 277: Kopieren Von Dateien Und Ordnern Am Vorderen Bedienfeld

    Bedienfelds Quellordner oder -datei hervor und drücken Sie ‘Select’. (Drücken Sie ‘Browse’ erneut, um den Inhalt eines Ordners anzuzeigen). 2 Drücken Sie ‘Copy Path’, heben Sie Ziellaufwerk oder -ordner hervor und drücken Sie ‘Select’. Drücken Sie ‘Perform Copy’ zum Kopieren von Ordner oder Datei. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 278 Verwendeter und freier Speicher sowie Dateigröße werden in Byte angegeben. Unten finden Sie Beispiele möglicher Rückgaben einzelner CATalog-Befehle für einen Ordner oder ein externes USB-Speichergerät mit Unterordner sowie „.csv-“Datendatei, „.dat“-Datendatei und einer Statusdatei: MMEMory:CATalog[:ALL]? 253657088,519798784,"data1.csv,ASC,12500","state1.sta,STAT,860"," data2.dat,BIN,1600","dut_a,FOLD,0" MMEMory:CATalog:DATA? 253657088,519798784,"data1.csv,ASC,12500","data2.dat,BIN,1600" MMEMory:CATalog:STATe? 253657088,519798784,"state1.sta,STAT,860" 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 279: Gerätestatus

    Keysight 53220A/53230A Universeller 350-MHz-Zähler/- Timer Benutzerhandbuch Gerätestatus Keysight 53220A/53230A Statussystem „Questionable Data“-Registergruppe „Standard Operation“-Registergruppe „Standard Event“-Register „Status Byte“-Register In diesem Kapitel werden die zur Überwachung der Bedingungen im 53220A/53230A Zähler verwendeten Statusregister behandelt.
  • Seite 280 Gerätestatus Abbildung 8-1. Das 53220A/53230A Statussystem 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 281: Keysight 53220A/53230A Statussystem

    Gerätestatus Keysight 53220A/53230A Statussystem Dieses Kapitel bietet eine Übersicht des 53220A/53230A Statussystems. Bit-Definitio- nen und zusätzliche Informationen finden Sie in der Programmer’s Reference in den Abschnitten zu STATus-Subsystem und IEEE-488-Befehlen. Die Referenz befindet sich auf der 53210A/53220A/53230A Product Reference CD (Teilenummer 53220- 13601).
  • Seite 282: Standard Operation"-Registergruppe

    Die „Standard Operation“-Registergruppe überwacht Betriebsbedingungen im Zähler. Hierzu zählen: • laufende Kalibrierung • Akkubetrieb • Akkuladestatus • laufende Messung • Warten auf Trigger • Verwendung des internen Referenzoszillators • Remoteschnittstellen-Sperre und Remoteschnittstellen-Fehler • Konfigurationsänderung • Erreichen des Messwertspeicher-Schwellenwerts 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 283 Bits im (Betriebs-) Event-Register werden mit folgendem Befehl aktiviert: STATus:OPERation:ENABle <aktivieren> STATus:OPERation:ENABle? (Abfrageformular) - aktivieren: der binär gewichteten Summe der Bits im Register entsprechender Dezimalwert. So aktivieren Sie z. B. das Bit zur Überwachung des niedrigen (kritischen) Akkuladestands: STAT:OPER:ENAB 4. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 284: Standard Event"-Register

    *ESE <aktivieren> *ESE? (Abfrageformular) - aktivieren: der binär gewichteten Summe der Bits im Register entsprechender Dezimalwert. So aktivieren Sie z. B. das Bit zur Überwachung von Befehlssyntaxfehlern: *ESE 32. *ESE? gibt die gewichtete Summe aller aktivierten Bits zurück. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 285: Status Byte"-Register

    - aktivieren: der binär gewichteten Summe der Bits im Register entsprechender Dezimalwert. So aktivieren Sie z. B. das Bit, das die „Questionable Data“- Registergruppe repräsentiert: *SRE 8. Kapitel 7 und Product Reference CD (Teilenummer 53220-13601) enthalten Beispiele mit Verwendung des STATus-Subsystems. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 286 Gerätestatus 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 287 Keysight 53220A/53230A Universeller 350-MHz-Zähler/- Timer Benutzerhandbuch Anhang A 53220A/53230A Fehlermeldungen Der Anhang A enthält eine Beschreibung der Fehlermeldungen zu den Zählern 53220A/ 53230A.
  • Seite 288: A 53220A/53230A Fehlermeldungen

    53220A/53230A Fehlermeldungen Tabelle A-1. Beschreibungen der Fehlermeldungen zum 53220A/53230A Beschreibung Code Meldung Befehlsfehler Allgemeiner Syntaxfehler - ein Befehlsfehler ist -100 Command Error aufgetreten. Ungültiges Zeichen in Header des Befehls oder -101 Invalid character einem Parameter. Ein unerkannter (falsch geschriebener) Befehl...
  • Seite 289 53220A/53230A Fehlermeldungen Ein anderes Zeichen als Ziffer, Komma oder -121 Invalid character in number Dezimalpunkt ist in der angegebenen Zahl integriert. -123 Exponent too large Die Größe des Exponenten übersteigt 32.000. Die Mantisse (der positive Bruchteil der Zahl) -124 Too many digits enthält mehr als 255 Ziffern.
  • Seite 290: Ausführungsfehler

    53220A/53230A Fehlermeldungen Fehler wurde in Blockdaten erkannt, doch -160 Block data error spezifischere Informationen sind nicht verfügbar. Anzahl der Bytes in einem Datenblock bestimmter -161 Invalid block data Länge entspricht nicht der Anzahl angegebener Bytes im Block-Header. Ein Blockdatenelement wurde dort erkannt, wo es...
  • Seite 291 Einschalten des Geräts erkannt. Schalten Sie das -240 Hardware error Gerät beim Auftreten eines Hardwarefehlers aus und wieder ein. Falls der Fehler weiterhin auftritt, wenden Sie sich an Keysight. Die angegebene Funktion erfordert den -241 Hardware missing optionalen Kanal 3. Entweder fehlt der Kanal, oder er ist falsch installiert.
  • Seite 292: Gerätespezifische Fehler

    Beim Einschalten kann die Firmware keine Informationen zum Abschluss der Initialisierung System Error; aus dem permanenten Speicher des Geräts -310 internal software error abrufen. Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. Wenden Sie sich an Keysight, falls der Fehler weiterhin auftritt. 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 293 53220A oder www.keysight.com/find/53230A gesucht werden. Falls der Fehler weiterhin auf-tritt, wenden Sie sich an Keysight. Für Systemfehler in Verbindung mit Löschen, Lesen oder Schreiben von Systeminformationen stellen Sie sicher, dass im Gerät die aktuelle System Error; Firmwareversion installiert ist. Firmware-Updates...
  • Seite 294 53220A/53230A Fehlermeldungen Benutzervoreinstellungen wie E/A-Einstellungen, Configuration memory lost; Referenzoszillatoreinstellung, Zeitüberschrei- -315 memory corruption detected tungseinstellung für Messung... sind verloren gegangen. Benutzervoreinstellungen wie E/A-Einstellungen, Configuration memory lost; Referenzoszillatoreinstellung, Zeitüberschrei- -315 due to firmware revision tungseinstellung für Messung... sind aufgrund change eines Firmware-Updates verloren gegangen.
  • Seite 295 53220A/53230A Fehlermeldungen Versuch, eine zu große .sta-(Status)-Datei zu +292 State file size error laden. Die angegebene .sta-(Status)-Datei enthält keine +293 State file corrupt gültigen Gerätestatusinformationen. Versuch, eine zu große .prf-(Voreinstellungs)- +294 Preference file size error Datei zu laden. Die angegebene .prf-(Voreinstellungs)-Datei...
  • Seite 296 53220A/53230A Fehlermeldungen Die Impulsbreite konnte nicht gemessen werden, Channel 3 pulse width could da kein Signal vorhanden war. Der Signalpegel +312 not be measured war zu niedrig bzw. zu hoch oder das Signal ist kein Impulssignal. Die Trägerfrequenz konnte möglicherweise...
  • Seite 297 (Impulsmikrowellen-Messungen) ist ein Fehler +600 Internal licensing error aufgetreten. Die Lizenz ist nicht installiert worden. Wenden Sie sich an Keysight. Die für die Installation erforderliche LIC-Datei ent- hält ungültige Daten oder ist leer. Kopieren Sie +601 License file corrupt or empty die Lizenz für die Option 150 erneut auf das USB-...
  • Seite 298 53220A/53230A Fehlermeldungen Die LIC-Datei (Lizenz) konnte nicht installiert Some licenses could not be werden, da die Modell- oder Seriennummer nicht +603 installed kompatibel ist oder keine entsprechenden Lizenzen für das Gerät gefunden wurden. Bei der Initiierung vom vorderen Bedienfeld des...
  • Seite 299 Kalibrierungs-Setup (Geräteeinstellungen, +707 computed correction factor Verbindungen) überprüfen und Zähler neu kalib- out of range rieren. Wenden Sie sich an Keysight, wenn der Selbsttest misslingt oder die Einheit nicht kalib- riert werden kann. Calibration error; Die im Kalibrierungsspeicher abzulegende...
  • Seite 300 Selbsttest wiederholen. Falls der Fehler bei der +901 auto-calibration failure automatischen Kalibrierung weiterhin auftritt, liegt ein Problem mit der Gerätehardware vor. Wenden Sie sich an Keysight. Geräteuhr mithilfe der Tasten ‘Utility’ -> ‘System Self-Test failed: Setup’ -> ‘Date/Time’ zurücksetzen oder den +903 real-time clock setting lost Befehl SYSTem:TIME bzw.
  • Seite 301 Selbsttest erneut ausführen. Wenn der Self-Test failed: Fehler auch bei installiertem aktuellem Firm-ware- +910 channel 3 test failed Update auftritt, wenden Sie sich an Keysight. Self-Test failed: Überprüfen und ggf. aktuelles Firmware-Update +911 front panel revision check installieren sowie Selbsttest erneut ausführen.
  • Seite 302 53220A/53230A Fehlermeldungen 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 303: Index

    Index 53220A/53230A Programmierung Allan-Abweichung Rauschunterdrückung 53230A Burst-Messungen Beispiel Basis Allgemeine Informationen zur Beispiel für Auto-Level-Frequenz Programmierung Ändern der GPIB-Adresse 54, Beispiel für den Impulsschwellen- Ändern von Zählereinstellungen nach wert CONFigure Beispiel für die Burst-Gate- Abfallzeitmessung Anschluss an die Konfiguration Ablesen des Akkuladestands Spannungsversorgung Beispiel für Eingangssteigung...
  • Seite 304 Connection Expert Beispiel für Rauschunterdrückung Gate-Startverzögerung Hinzufügen von Geräten zur USB- Gate-Stopp und -Holdoff Konfiguration Beispiel für relativen Schwellen- Gate-Stopp-Holdoff wert Gate-Stoppquelle Bereich Polarität eines externen Gate- Einstellungenübersicht Startsignals Impedanz Polarität eines externen Gate- Dateien Kanaleigenschaften Stoppsignals kopieren 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 305 Index Schwellenwert eines externen Gate-Startsignals Schwellenwert eines externen Gate-Stoppsignals erweitertes Gating Gate-Start-Beispiel Gate-Stopp-Beispiel Europäische Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte EXTernal-Gate-Quelle Externe Referenzoszillatorfrequenz 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 306 IP-Adressen und Hostnamen HF-Signalstärke Konfigurationsbeispiel IVI-COM Hilfe Gate-Stopp und Stopp-Holdoff Treiber-Updates 61, integriert Gate-Stopp-Holdoff IVI-Treiber Hilfesprache Gate-Stoppquelle Installation Chinesisch Gate-Zyklus Deutsch Gating Französisch Burst-Gate-Beispiel Japanisch Burst-Konfiguration Koreanisch Einstellen der Gate-Quelle Kalibrierungssicherheit Histogrammbereiche Einstellungenübersicht Deaktivieren für Firmware- Automatisches Einstellen Updates Frequenzmessungen 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 307 Standardordner 171, 175, Übertragen von Messwerten an Polarität eines externen Gate- M/x-B den Ausgabepuffer Startsignals Materialien im Lieferumfang des Polarität eines externen Gate- Messwertübertragungen Zählers Stoppsignals Speicher an Ausgabepuffer mathematische Operationen Polarität eines Gate-Signals Messwertübertragungsgröße statistische Funktionen Frequenzmessungen 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 308 Schutzrelais Pulsbreitenmessungen SCALe Schwellenwert absolut Verstärkung und Offset Zuweisen von Messwerteinheiten Auto-Level Beispiel Softwareinstallation Impulsmessungen Questionable Condition-Register Keysight IO Libraries Messwertspeicher Überspannungs-Bit IVI-Treiber mit DC- und AC-Kopplung Questionable Data-Register Systemanforderungen relativ löschen Speicher Schwellenwert eines externen Gate- Questionable Event-Register Effekte der Grafikfunktionen Signals 172, Überspannungs-Bit...
  • Seite 309 Verstärkung und Offset Zurücksetzen der Grenzwerte löschen Verwalten von Ordnern und Zurücksetzen von Histogrammen Messwertdezimierung Dateien Kopieren von Dateien Triggern Einstellungenübersicht Löschen von Dateien inaktiver Status Verschieben von Dateien Samplingzahl Verwenden der Gerätehilfe Vorderes Bedienfeld Systemtrigger Beschreibung Systemtriggerflanke 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 310 Index 53220A/53230A Benutzerhandbuch...
  • Seite 311 Diese Informationen können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. © Keysight Technologies 2011, 2014 Ausgabe 3, August 2014 *53220-90411* 53220-90411 www.keysight.com...

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