Seite 3
Die Antennenanlage muss gemäß der aktuellen Norm laut DIN EN 60728-11 aufgebaut und entsprechend geerdet werden. Hiermit erklärt die AXING AG, dass die gekennzeichneten Produkte den geltenden Richtlinien entsprechen. Sie finden die vollständige EU-Konformitätserklärung zum Download indem Sie auf www.axing.com im Suchfeld den Artikel WEEE Nr.
1.3. Eingänge/Multituner Geräte mit Multitunern können DVB-S/S2/S2x, DVB-T/T2 oder DVB-C empfangen. Für den Empfang von DVBT/T2 oder DVB-C, müssen Sie, bevor Sie ein Antennenkabel an den HF-Eingängen anschließen, die LNB-Spannungsversorgung abschalten (siehe Abschnitt 3.3.2 auf Seite 17). Direkter Anschluss an den LNBs Die Geräte verfügen an den Eingängen über eine Fernspeisespannung für den LNB und über DiSEqC 1.0- Funktionalitäten.
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 1.4. Ausgang/Modulatoren Die MK 8-0x verfügen über acht Modulatoren, die MK 16-0x verfügen über 16 Modulatoren. Alle Modulatoren lassen sich auf einen beliebigen Ausgangskanal einstellen (DVB-C = S2…K87 | DVB-T = S2…K69).
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 2. Montage und Anschluss Die Kompakt-Kopfstellen können entweder an der Wand montiert werden oder in einem 19“-Rack eingebaut werden. Montage und Anschluss sind nur von autorisierten Elektrofachkräften durchzuführen.
2.2. Montage im 19“-Rack Hinweis: Bei 19-Zoll-Rack Montage muss mindestens einen Freiraum von 5 cm vor und hinter dem Gerät gegeben sein. Demontieren Sie die Wandhalterung vom Gehäuse der Kompakt-Kopfstelle. Montieren Sie die Frontplatte MKZ 1-00 auf die MK 8/16 (1). ...
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 2.5. HF-Anschluss 2.5.1. Anschluss an DVB-S/S2/S2x Direkter Anschluss an LNBs Die Kompakt-Kopfstellen verfügen an den Eingängen über eine Fernspeisespannung für den LNB und über DiSEqC 1.0-Funktionalitäten. Die Eingänge können direkt an den LNB angeschlossen werden.
2.6. Anschlussmöglichkeiten ans Internet 2.6.1. Verbindung über einen Ethernet-Switch zu einem Router 2.6.2. Verbindung über Ethernet over Coax zu einem Router 2019-06-15 | Technische Verbesserungen, Änderungen im Design, Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 2.6.3. Verbindung mit einem EoC 2-01 im „Bridge Client Mode“ zu einem WLAN-Router 2019-06-15 | Technische Verbesserungen, Änderungen im Design, Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.
3. Konfiguration Die Konfiguration der Geräte erfolgt über die grafische Benutzeroberfläche der integrierten Webschnittstelle. Für den Zugriff auf die Benutzeroberfläche benötigen sie einen handelsüblichen PC/Laptop inklusive Netzwerkschnittstelle und die aktuelle Version des installierten Webbrowsers. Für die Anbindung der Netzwerkschnittstelle der Kopfstelle an den Computer benötigen sie ein handelsübliches Netzwerkkabel. Die Kommunikation erfolgt via HTTP-Protokoll, was eine weltweite Fernwartung der Anlagen über das Internet, an unterschiedlichen Standorten ermöglicht.
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 3.1. An- und Abmelden Die Benutzeroberfläche ist gegen unbefugten Zugriff geschützt. Beim Zugriff auf die Benutzeroberfläche erfolgt als erstes die Passwortabfrage. Geben sie das werksseitig eingestellte Passwort ein: Ramsen8262 ...
3.2. Startseite Auf der Startseite werden die, für die Funktion des Systems maßgeblichen Informationen angezeigt. Entscheidend ist die Signalqualität am EINGANG und die Auslastung der Modulatoren am AUSGANG. 3.2.1. Eingang Für alle Tuner wird die Bitfehlerrate BER angezeigt. Es wird die Anzahl der der fehlerhaften Bits von 1.000.000 übertragenen Bits ermittelt.
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 Die Anzahl der ausgewählten Programme (siehe 3.3 auf Seite 16) und die Konfiguration der Modulatoren (siehe 3.4 auf Seite 19) haben Einfluss auf den Füllstand. 3.3. Initialisierung Phase 1 ...
3.3.2. DVB-C, DVB-T oder DVB-T2 Bevor Sie ein Antennenkabel anschließen, müssen Sie die LNB-Versorgung ausschalten. Wählen Sie mit TUNER 1…8/16 einen Tuner aus. Wählen Sie im Feld LNB-Versorgung die Option aus. Geben Sie im Feld Frequenz (MHz) die Mittenfrequenz des Empfangskanals ganzzahlig ein (siehe untenstehende Tabelle).
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 3.3.3. Bitfehlerrate Im mittleren Bereich wird die BITFEHLERRATE angezeigt. Es wird die Anzahl der fehlerhaften Bits von 1.000.000 übertragenen Bits ermittelt. 3.3.4. Gefundene Programme Nach einem erfolgreichen Suchlauf werden im Bereich GEFUNDENE PROGRAMME die Radio- und TV-Sender angezeigt.
3.4. Initialisierung Phase 2 Klicken Sie auf Phase 2, um zur Programmauswahl zu gelangen. Die gefundenen Programme nach Tunern gegliedert aufgelistet. Nach dem Sendersuchlauf in Phase 1 sind zunächst keine Programme aktiviert. In der Spalte Modulator gibt es farbige Schaltflächen M1 bis M8 bzw. M16. Die Schaltflächen entsprechen den Modulatoren der Kopfstelle.
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 3.4.1. Remux-Mode Wenn die Netzwerk-ID auf den Wert auto eingestellt ist, befindet sich das Gerät im REMUX MODE. In diesem Modus werden die IDs der eingestellten Transponder und Satelliten übernommen und unverändert an die Modultoren weitergeleitet.
Seite 21
Auswahl der Programme Im Remux-Mode ist jeder Tuner einem Modulator fest zugeordnet. Die Programme des Tuners können ausschließlich dem zugeordneten Modulator zugewiesen werden. Klicken Sie z. B. in der Tabelle TUNER 1 auf die Modulator-Schaltflächen M1. Das Programm wird dem Modulator 1 zugeordnet. Die Modulator-Schaltfläche wird farblich hervorgehoben (durch erneutes Klicken wird die Zuordnung wieder aufgehoben.
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 3.4.2. Cross-Multiplex-Mode Der Cross-Multiplex-Mode dient • zum Splitten von Transpondern • zum Zusammenführen von Programmen aus mehreren Transpondern in einem gemeinsamen Ausgangskanal Dadurch werden die vorhandenen Übertragungskapazitäten besser genutzt.
Seite 23
Zusammenführen von Programmen in gemeinsamen Modulatoren Im Cross-Multiplex-Mode ist die Zuordnung der Tuner zu den Modulatoren aufgehoben. Modulator 2 zugeordnete Programme Klicken Sie z. B. in der Spalte Modulator jeweils auf M2. Die Programme werden dem Modulator 2 zugeordnet. Aufteilen der Programme eines Transponders Wenn sich zu viele Programme auf einem Transponder befinden.
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 3.4.3. Eingangsmodus auswählen Für jeden Tuner kann zunächst ein Eingangsmodus im Auswahlfeld Input mode ausgewählt werden. • Standard Die Programme können im Remux-Modus zu den jeweilegen Modulatoren zugeordnet oder im oder im Cross-Multiplex-Modus auf verschiedene Modulatoren verteilt wedren •...
PID-Filtering mit MKS 1-01 Mit der kostenpflichtigen Softwareerweiterung MKS 1-01 können einzelne Pakete anhand des PID (Packet Identifier) aus dem Transportstrom gefiltert werden. Die MKS 1-01 muss durch den AXING-Support installiert werden (dazu ist eine Internet-Verbindung für die Kopfstelle nötig).
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 3.4.6. Erweiterte Optionen Klicken Sie auf ERWEITERTE OPTIONEN. Ein Dialog mit zusätzlichen Optionen wird geöffnet. Eingang für Electronic Program Guide (EPG) Nur im Remux-Mode möglich: Wenn ein Satellit den EPG auf einem speziellen Transponder zur Verfügung stellt, dann kann der Tuner, der diesen Transponder empfängt, als EPG-Eingang ausgewählt werden.
3.5. Initialisierungs-Phase 3 – DVB-C Hinweis: Abhängig vom konfigurierten Modulationsverfahren werden die Signale DVB-C oder DVB-T moduliert (siehe 3.6 auf Seite 34). In der Phase 3 wird die Konfiguration der Modulatoren vorgenommen. Klicken Sie auf Phase 3, um zur Modulator-Konfiguration zu gelangen. 3.5.1.
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 3.5.2. Füllstand Der Füllstand richtet sich nach der Anzahl der aktivierten Programme in der Programmtabelle (Menüpunkt Phase 2). Bei der Einstellung CROSS MULTIPLEX MODE ist besonders darauf zu achten, dass nicht zu viele Programme in einem Modulator aktiviert werden.
3.6. Initialisierung Phase 3 – DVB-T Hinweis: Abhängig vom konfigurierten Modulationsverfahren werden die Signale DVB-C oder DVB-T moduliert (siehe 3.6 auf Seite 34). In der Phase 3 wird die Konfiguration der Modulatoren vorgenommen. Klicken Sie auf Phase 3, um zur Modulator-Konfiguration zu gelangen. 3.6.1.
Seite 30
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 DVB-T Modulation: Die Modulation kann wahlweise auf QPSK, QAM 16 und QAM 64 eingestellt werden. Bei der Einstellung QPSK verfügt der Ausgangskanal über die geringste Datenrate. Das QPSK- Modulationsverfahren wird aufgrund der Robustheit gegen Störungen und der höheren Sicherheit der Übertragung in schlechteren...
3.6.2. Füllstand Die Datenrate der Sender kann, abhängig vom Bildinhalt und Übertragungsqualität variieren. Um den störungsfreien Empfang zu gewährleisten, ist unbedingt eine Reserve einzuhalten. Wir empfehlen einen maximalen Füllstand von 90%. Wird der maximale Füllstand überschritten kann es zu Bildstörungen wie z. Bsp. Mosaikbilder kommen. Liegt die Netto-Datenrate des Signales oberhalb der maximalen Netto-Datenrate des Ausgangskanals kommt es im Modulator zu einem Überlauf.
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 24,882 27,647 29,273 30,16 26,126 29,029 30,737 31,668 3.6.3. Ausgewählte Programme In der Programmtabelle AUSGEWÄHLTE PROGRAMME werden die Programme angezeigt, die in Phase 2 für den Modulator aktiviert wurden.
Kopfstellen mit einer älteren Software-Version geladen werden. Nehmen Sie deswegen möglichst ein Software-Update aller Kopfstellen vor. Wir empfehlen zum leicheren Handling und Überblick das AXING SMARTPortal (siehe 1.6 auf Seite 6). Download Software-Updates finden Sie unter https://axing.com/downloads/software-und-firmware/ >...
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 Anschließend wird wird das Gerät automatisch neu gestartet (eingestellte Parameter gehen nicht verloren). Melden Sie sich nach dem Neustart erneut an und stellen Sie die Sprache wieder auf DE um.
3.7.3. IP-Adresse ändern Unter dem Menüpunkt WARTUNG > SYSTEMOPTIONEN werden die Netztwerkoptionen konfiguriert. Dynamische IP-Adresse Verwenden Sie dynamische IP-Adresse, um das Gerät in ein Netzwerk mit DHCP-Server einzubinden. Statische IP-Adresse Verwenden Sie statische IP-Adresse, um das Gerät mit einer fest vergebenen IP-Adresse in ein Netzwerk einzubinden.
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 Geben Sie ein neues Passwortes mit 8 bis 10 Buchstaben und/oder Zahlen ein. Geben Sie das Passwort erneut ein. Klicken Sie auf ÄNDERUNGEN SPEICHERN.
3.7.7. Initialisierungsdaten speichern Unter EINSTELLUNGEN DER INITIALISIERUNG ALS DATEI SPEICHERN können die aktuellen Einstellungen der Initialiserungsphasen 1 bis 3 übernommen und in einer Datei gespeichert werden. Klicken Sie auf SPEICHERN, die Daten werden als Datei config.dat im Download-Ordner Ihres PCs gespeichert. ...
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 Geben Sie ins Feld GERÄTENAMEN EINGEBEN einen Namen ein. Klicken Sie auf Speichern. Der Gerätename wird auf der Anmeldeseite angezeigt. 3.7.10. Zugang zum SMARTPortal Wenn Sie registrierter Nutzer des SMARTPortals sind, dann können Sie die Kopfstelle über das SMARTPortal fernwarten und ggf.
Unterstützte SNMP-Message-Typen sind GET-REQUEST, GETNEXT-REQUEST und TRAP. Die MIB-Objekt-Definition sind in der Kopfstelle gespeichert. Wenn Sie mit der Kopfstelle im Netzwerk verbunden sind, dann können Sie die Datei aus dem Gerät herunterladen. URL = [IP-Adresse der Kopfstelle]/MIB/AXING-MIB.txt Beispiel: 192.168.0.145/MIB/AXING-MIB.txt SNMP-Agent ...
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 3.7.12. Log-Dateien Unter LOGS können Sie sich die Log-Dateien und deren Inhalte anzeigen lassen . Wählen Sie Statuslog. Der Statuslog wird ins RAM geschrieben und beginnt nach einem Neustart von Neuem. Hier werden z. B. die Einlockzeit und die Frequenzen der Tuner gespeichert.
3.7.14. Network Information Table (NIT) Die NIT enthält Informationen über die Signalkonfiguration einer Kopfstelle. Ein Endgerät benötigt diese Informationen für einen schnellen Programmsuchlauf. Die LCN (Logical Channel Numbering) befindet sich innerhalb der NIT, wodurch die Programme virtuell einem Platz zugeordnet werden. Die Kopfstelle liefert ab Werk eine „Auto-NIT“, die alle Kanäle von 114 MHz bis 1002 MHz und lediglich die wichtigsten Parameter wie Symbolrate und Modulation beinhaltet.
Seite 42
Hinweis: Nur mit der kostenpflichtigen Softwareerweiterung MKS 1-00 kann der Typ auf Manual gestellt werden und eine Network Information Table (NIT) aus den Geräten ausgelesen, editiert und wieder in die Geräte hochgeladen werden. Die MKS 1-00 muss durch den AXING-Support installiert werden (dazu ist eine Internet-Verbindung für die Kopfstelle nötig).
Seite 43
Hinweis: Gegebenenfalls müssen Sie die NIT vor dem Einlesen zurücksetzen (siehe „NIT zurücksetzen“ auf Seite 44). NIT Überprüfen Hinweis: Wird die NIT bearbeitet, so schaltet die Kassette automatisch in den Cross-Multiplex-Mode. Werte, die sich überschneiden Werte, die sich ggf. überschneiden werden rot dargestellt. Diese Fehler müssen vor dem Hochladen bereinigt werden.
Seite 44
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 Hochladen der NIT Wählen Sie die Geräte aus, in die die NIT hochgeladen werden soll. Klicken Sie auf HOCHLADEN. Die Daten werden hochgeladen und in der Kopfstelle gespeichert.
4. Verwenden von CA-Modulen 4.1. Einstecken der CA-Module In die CI-Steckplätze auf der Frontseite der MK 8-06 und MK 16-06 können bis zu sechs CA-Module in die 6 CI- Steckplätze (C1…CI6) gesteckt werden. Stecken Sie die CA-Module vorsichtig, ohne Kraftaufwand und seitenrichtig in den entsprechenden CI- Steckplatz.
Betriebsanleitung | MK 8-00 | MK 16-00 | MK 8-06 | MK 16-06 4.2.1. Verwenden des CI-Menüs und Neustarten des CAM Der Inhalt des CI-Menüs ist vom CAM-Hersteller und der verwendeten Karte abhängig. Je nach Hersteller sind verschieden Einstellungen möglich. Am wichtigsten sind die Informationen über Gültigkeit und Berechtigungen.
4.3. Entschlüsseln von Programmen Nach dem Sendersuchlauf erkennen Sie verschlüsselte Programme in den Tuner-Tabellen am Kürzel CA in der Spalte Verschlüsselung. Werkseitig ist in der Spalte Entschlüsselung die Option no gewählt. Das Programm wird verschlüsselt an den Modulator übergeben und es muss am Empfangsgerät entschlüsselt werden. Wenn in den Kopfstellen CA-Module gesteckt sind, dann können die entsprechenden Programme entschlüsselt werden.