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Ducati 999R Anleitung- Und Instandhaltungsheft
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Libretto uso e manutenzione
Owner's manual
Manuel d'utilisation et entretien
Anleitungs- und Instandhaltungsheft
DUCATI999R
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Inhaltszusammenfassung für Ducati 999R

  • Seite 1 Libretto uso e manutenzione Owner's manual Manuel d'utilisation et entretien Anleitungs- und Instandhaltungsheft DUCATI999R...
  • Seite 94 Owner’s manual DUCATI999R...
  • Seite 193: Routine Maintenance Record

    ROUTINE MAINTENANCE RECORD Name of Mileage Date Ducati Service 1000 10000 20000 30000 40000 50000...
  • Seite 284: Aide-Mémoire Pour L'entretien Périodique

    AIDE-MÉMOIRE POUR L’ENTRETIEN PÉRIODIQUE Kilométrage Date Service Ducati 1000 10000 20000 30000 40000 50000...
  • Seite 286 Bedienungs- und Wartungsanleitung DUCATI999R...
  • Seite 288 Wir freuen uns, Sie unter den „Ducatisti“ begrüßen zu können und beglückwünschen Sie zu Ihrer ausgezeichneten Die Ducati Motor Holding S.p.A. trägt keinerlei Wahl. Sicher werden Sie Ihre neue Ducati nicht nur als Verantwortung für eventuelle Fehler, die bei der Erstellung normales Fortbewegungsmittel verwenden, sondern auch dieser Betriebsanleitung entstanden sein könnten.
  • Seite 289 INHALTSVERZEICHNIS Hinterradbremspedal 30 Regulierung der Fußrastenposition am Schalthebel und am Bremspedal 31 Regulierung der Fußrastenposition am Schalthebel 32 Regulierung der Fußrastenposition am Bremspedal 33 Hauptbestandteile- und Vorrichtungen Anordnung am Motorrad 34 Allgemeine Hinweise Kraftstofftankdeckel 35 Garantie 6 Verschiebung der Einheit aus Sitzbank - Tank 36 Symbole 6 Seitenständer 37 Nützliche Hinweise für eine sichere Fahrt 7...
  • Seite 290 Kontrolle und eventuelles Auffüllen des Betriebsstoffe 81 Kühlflüssigkeitsstands 57 Motor 82 Kontrolle des Brems- und Ventilsteuerung 82 Kupplungsflüssigkeitsstands 59 Leistungen 83 Verschleißkontrolle der Bremsbeläge 60 Zündkerzen 83 Schmieren der Gelenke 61 Bremsen 83 Einstellen des Gasgriffspiels 62 Antrieb 84 Aufladen der Batterie 63 Rahmen 85 Änderung des Lenkkopfwinkels 64 Räder 85...
  • Seite 291: Allgemeine Hinweise

    ALLGEMEINE HINWEISE Symbole Ducati Motor Holding S.p.A. bittet Sie, die vorliegende Betriebsanleitung aufmerksam durchzulesen, um Ihr Motorrad dabei gründlich kennen zu lernen. Im Zweifelsfall bitten wir Sie, sich an einen Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt zu wenden. Die Informationen, die Ihnen in dieser Weise übermittelt werden, werden Ihnen während Ihrer Fahrten, bei denen Ihnen Ducati Motor...
  • Seite 292: Nützliche Hinweise Für Eine Sichere Fahrt

    Nützliche Hinweise für eine sichere Fahrt Sorgen Sie dafür, dass Sie für die anderen Verkehrsteilnehmer immer gut sichtbar sind und vermeiden Sie es, im toten Winkel der vorausfahrenden Achtung Fahrzeuge zu fahren. Vor dem Fahrtantritt lesen! Besonders an Kreuzungen, an Ausfahrten aus privaten Oftmals werden Unfälle aufgrund der geringen Erfahrung oder öffentlichen Parkplätzen und auf Autobahnauffahrten des jeweiligen Motorradfahrers verursacht.
  • Seite 293: Fahrten Mit Voller Beladung

    Fahrten mit voller Beladung Dieses Motorrad wurde so entworfen, dass man auch auf langen Fahrten mit voller Beladung in völliger Sicherheit reisen kann. Die korrekte Verteilung der Lasten am Motorrad ist sehr wichtig, um diesen Sicherheitsstandard aufrecht erhalten und Schwierigkeiten bei plötzlichen Fahrmanövern oder beim Befahren von unebenen Straßenabschnitten vermeiden zu können.
  • Seite 294: Fahrzeugidentifizierung

    Fahrzeugidentifizierung Jedes Ducati-Motorrad ist mit zwei Kennnummern versehen, eine für den Rahmen (Abb. 1) und eine für den Motor (Abb. 2) Rahmen-Nr. Motor-Nr. Hinweis Diese Nummern kennzeichnen das jeweilige Motorradmodell und müssen bei Ersatzteilbestellungen unbedingt angegeben werden. Abb. 1 Um den exklusiven Charakter dieses Modells zu unterstreichen, wird es mit einer nummerierten Silberplakette auf der Gabelbrücke ausgeliefert.
  • Seite 295: Bedienelemente

    BEDIENELEMENTE Achtung In diesem Kapitel werden die Anordnung und die Funktion der zum Betrieb des Motorrad erforderlichen Bedienelemente erläutert. Vor der Betätigung der Bedienelemente die folgende Beschreibung aufmerksam durchlesen. Anordnung der Bedienelemente des Motorrads (Abb. 3) 1) Cockpit. 2) Zündschalter und Lenkradschloss. 3) Linke Schaltereinheit.
  • Seite 296: Cockpit

    Cockpit 1) LCD, (siehe Seite 12) 2) Drehzahlmesser (U/min). Zeigt die Motordrehzahl pro Minute an. 3) Leerlaufanzeige N (grün) Leuchtet auf, wenn sich das Getriebe im Leerlauf befindet. 4) Reserveanzeige (gelb). Ihr Aufleuchten zeigt an, dass der Tank in Reserve ist und noch zirka 3 Liter Kraftstoff vorhanden sind.
  • Seite 297: Lcd - Hauptfunktionen

    LCD – Hauptfunktionen 8) EOBD-Leuchte (ocker). Ihr ständiges Aufleuchten zeigt an, dass das Achtung Motorsteuergerät Fehler erfasst und sich daher die Eingriffe bzw. Regulierungen am Cockpit dürfen nur Motorsperre ausgelöst hat. am stehenden Motorrad vorgenommen werden. Niemals während der Fahrt am Cockpit tätig werden! Sie wird auch als Anzeige für die über den Gasgriff durchführbare Freigabe der Wegfahrsperre verwendet.
  • Seite 298 Die Kontrollleuchte blinkt nach dem Einschalten während der auf die Inspektion folgenden 50 km auf, später leuchtet sie ständig. Das System wird während der Inspektion von der DUCATI- Vertragswerkstatt zurückgesetzt. 12) Anzeige der Wegfahrsperre. Wird ein Schlüssel mit einem falschen oder nicht anerkannten Code eingesteckt, kommt es zur entsprechenden Anzeige.
  • Seite 299: Lcd - Einstellung/Anzeige Der Parameter

    LCD – Einstellung/Anzeige der Parameter Beim Einschalten (Zündschlüssel von OFF auf ON) führt das Cockpit einen Check an allen Instrumenten (Zeiger, Display, Kontrollleuchten), siehe (Abb. 7) durch. Funktionsanzeige am linken Display (A) Durch Drücken der Taste (1) (Abb. 6) werden bei einem auf ON stehenden Zündschlüssel abwechselnd der Stand des Tageskilometerzählers, des Kilometerzählers und die gefahrene Rundenzeit angezeigt.
  • Seite 300 Uhreinstellfunktion Die Taste (1) mindestens 2 Sekunden lang drücken. Durch Drücken der Taste (2) die Angabe AM/PM auswählen. Nochmals die Taste (1) drücken, um so die Anwahl zu bestätigen und zur Einstellung der Uhrzeit übergehen zu können. Für die Änderung der Stunde die Taste (2) drücken. Nochmals die Taste (1) drücken, um die Anwahl zu bestätigen und zur Einstellung der Minuten überzugehen.
  • Seite 301 Spezialfunktionen (Fahrzeugmodell und Maßeinheit) Das Steuergerät teilt dem Cockpit automatisch das Fahrzeugmodell und die aktuellen, am Display anzuzeigenden Maßeinheiten mit. Um die Parameteranzeige ändern zu können, den Zündschlüssel von OFF auf ON drehen und gleichzeitig die Tasten (1) und (2) drücken. Um nacheinander die möglichen Einstellungen anzuzeigen, die Taste (1) drücken.
  • Seite 302 Nach abgeschlossener Rundenmessung können 19 gespeicherte Messungen abgerufen und am LCD- Displayangezeigt werden. Um die Rundenzeiten hintereinander anzuzeigen, die Taste (1) drücken; am Display werden folgende Informationen angezeigt: -Rundenzahl (6), auf die sich die Daten beziehen; -in der ausgewählten Runde erreichte Motorhöchstdrehzahl (7);...
  • Seite 303 Funktion Wassertemperatur (Abb. 12 und Abb. 13) + 46 ° C + 119 ° C Sinkt die Wassertemperatur unter -40 °C/-40 °F ab, blinken - 39 ° C + 45 ° C + 124 ° C am Display kleine Striche auf und die ockerfarbene EOBD- + 120 °...
  • Seite 304 In diesem Fall wird der Scheinwerfer 60 Sekunden nach Funktion Leuchtstärkenregulierung der dem Abschalten des Motors ausgeschaltet und kann erst Kontrollleuchten nach einem erneuten Motorstart wieder eingeschaltet Die Intensität der Leuchtstärke der Kontrollleuchten wird werden. in Abhängigkeit zur erfassten Intensität des Außenlichts automatisch vom Cockpit reguliert.
  • Seite 305: Wegfahrsperre

    Wegfahrsperre Der Schlüssel A hat die gleichen Funktionen wie der Um das Motorrad wirkungsvoller gegen Diebstahl zu Schlüssel B und dient darüber hinaus, falls erforderlich, schützen, wurde es mit einem elektronischen auch zum Löschen und erneuten Programmieren der Sicherheitssystem (WEGFAHRSPERRE) ausgestattet, das anderen schwarzen Schlüssel.
  • Seite 306: Code Card

    Code Card Gemeinsam mit den Schlüsseln wird eine CODE CARD (Abb. 15) ausgehändigt, auf der folgende Informationen stehen: A) (Abb. 16) der elektronische Code, der im Fall einer Motorblockierung bzw. einer mangelnden Zündung nach einem Key-ON zu verwenden ist. Achtung Die CODE CARD muss an einem sicheren Ort aufbewahrt werden.
  • Seite 307: Freigabe Der Wegfahrsperre Über Den Gasgriff

    Freigabe der Wegfahrsperre über den Gasgriff B) Die CODE -Kontrollleuchte blinkt so lange auf, bis eine 1) Den Zündschlüssel auf ON stellen, dann den Gasgriff Motordrehzahl von 1000 U/min überschritten wird vollkommen aufdrehen und in dieser Position halten. oder bis das Motorrad erneut angelassen wird. Die EOBD -Kontrollleuchte erlischt nach einer 6) Wurde der Code NICHT korrekt eingegeben, bleiben die festgelegten Zeit von 8 Sekunden.
  • Seite 308: Ersatzschlüssel

    Cockpit kurz auf. Das Schutzsystem hat in diesem Fall Schlüssel und die CODE CARD vorlegen. den Schlüsselcode erkannt und hebt die Motorsperre auf. Der DUCATI-Kundendienst wird alle neuen und die noch Durch Drücken des START-Knopfes kann der Motor vorhandenen Schlüssel abspeichern (max. 8 Schlüssel).
  • Seite 309: Zündschalter Und Lenkradschloss

    Zündschalter und Lenkradschloss (Abb. 17) Der Zündschalter ist vor dem Tank angebracht und kann auf vier Positionen gestellt werden: A) ON: Beleuchtung und Motor eingeschaltet; B) OFF: Beleuchtung und Motor ausgeschaltet; C) LOCK: Lenkschloss blockiert; D) P: Standlicht eingeschaltet und Lenkschloss blockiert. Hinweis Um den Schlüssel in die beiden letztgenannten Positionen zu bringen, ihn eindrücken und dann drehen.
  • Seite 310: Linke Schaltereinheit

    Linke Schaltereinheit (Abb. 18) 1) Abblendschalter mit zwei Positionen: Position = Abblendlicht eingeschaltet; Position = Fernlicht eingeschaltet. 2) Schalter = Blinkerschalter mit drei Positionen: mittlere Position = ausgeschaltet; Position = links abbiegen; Position = rechts abbiegen. Durch Drücken des Schalters wird der Blinker ausgeschaltet und der Schalter kehrt in die mittlere Position zurück.
  • Seite 311: Kupplungshebel

    Kupplungshebel Dieser Hebel (1) dient dem Auskuppeln. Er ist mit einem Rändelknopf (2) versehen, mit dem die Distanz zwischen dem Hebel und dem Griff am Lenkerstummel eingestellt werden kann. Der Rändelknopf hat 10 Rastungen zum Verstellen des Hebels. Durch Drehen im Uhrzeigersinn erhöht sich der Abstand zwischen Hebel und Griff, umgekehrt wird der Abstand reduziert.
  • Seite 312 Starterhebel (Abb. 20) Die Betätigung des Starterhebels (1) erleichtert das Anlassen des noch kalten Motors und hebt nach dem Anlassen die Standgasdrehzahl an. Verwendung des Starterhebels: A - Ruheposition; B - Starterhebel ganz gezogen. Der Hebel kann stufenlos reguliert werden, so dass die Drehzahl auf die progressive Erwärmung des Motors abgestimmt werden kann (siehe Seite 47).
  • Seite 313: Rechte Schaltereinheit

    Rechte Schaltereinheit (Abb. 21) Gasgriff (Abb. 21) 1) Killschalter, zwei Positionen: Mit dem Gasgriff (3) am rechten Lenkerstummel werden Position (RUN) = Fahrbetrieb; die Drosselklappen geöffnet. Beim Loslassen des Griffs Position (OFF) = Motorstillstand. kehrt dieser automatisch wieder in die Standgasstellung zurück.
  • Seite 314: Vorderradbremshebel

    Vorderradbremshebel (Abb. 22) Durch Ziehen des Hebels (1) zum Gasgriff hin wird die Vorderradbremse betätigt. Hierzu reicht schon ein geringer Kraftaufwand aus, da es sich um eine hydraulisch betätigte Bremse handelt. Der Bremshebel ist mit einem Rändelknopf (2) versehen, mit dem die Distanz zwischen dem Hebel und dem Griff am Lenkerstummel eingestellt werden kann.
  • Seite 315 Hinterradbremspedal (Abb. 23) Zur Betätigung der Hinterradbremse das Pedal (1) mit dem Fuß nach unten drücken. Es handelt sich hierbei um ein hydraulisch betätigtes Bremssystem. Abb. 23 Schalthebel (Abb. 24) Der Schalthebel hat eine Ruheposition N, die sich in der Mitte befindet und in die er automatisch wieder zurückkehrt.
  • Seite 316: Regulierung Der Fußrastenposition Am Schalthebel Und Am Bremspedal

    Auf der Abbildung ist nur die Regulierung der Fußraste am Schalthebel dargestellt. Die Verstellung des Bremspedals wird auf die gleiche Weise vorgenommen. Achtung Aufgrund der Wichtigkeit dieser Komponenten im Abb. 25 Hinblick auf die Motorradsicherheit wird empfohlen, sich für deren Regulierung an eine DUCATI-Vertragswerkstatt zu wenden.
  • Seite 317: Regulierung Der Fußrastenposition Am Schalthebel (Abb. 26)

    Regulierung der Fußrastenposition am Schalthebel (Abb. 26) Um die Motorradergonomie individuell auf jeden Fahrer abstimmen zu können, kann die Position des Schalthebels zur entsprechenden Fußraste verstellt werden. Es sind drei unterschiedliche Einstellungen möglich: Annäherungsweise Einstellung der Hebelposition Einen Schraubenschlüssel an die Abflachung (1) ansetzen, um die Schaltstange zu blockieren, dann die Kontermutter (3) lockern.
  • Seite 318: Regulierung Der Fußrastenposition Am Bremspedal (Abb. 27)

    Regulierung der Fußrastenposition am Bremspedal (Abb. 27) Zur Änderung der Position des Pedals der Hinterradbremse folgendermaßen vorgehen: Die Kontermutter (1) lösen. Die Einstellschraube (2) für den Pedalhub so lange drehen, bis die gewünschte Position erreicht ist. Die Kontermutter (1) festziehen. Durch Betätigen des Pedals mit der Hand kontrollieren, ob dieses ein Spiel von ungefähr 1,5 - 2 mm aufweist, bevor die Bremse anspricht.
  • Seite 319: Hauptbestandteile- Und Vorrichtungen

    HAUPTBESTANDTEILE- UND VORRICHTUNGEN Anordnung am Motorrad (Abb. 28) 1) Kraftstofftankdeckel. 2) Seitenständer. 3) Lenkungsdämpfer. 4) Rückspiegel. 5) Einstellvorrichtungen für Vorderradgabel. 6) Einstellvorrichtungen für Zentralfederbein. 7) Schubstange zur Setupverstellung. 8) Auspuffschalldämpfer (siehe Hinweis auf Seite 51). 9) Katalysator. Abb. 28...
  • Seite 320 Kraftstofftankdeckel (Abb. 29) Öffnen Den Schutzdeckel (1) anheben, dann den Zündschlüssel einstecken. Um 1/4 Drehung im Uhrzeigersinn drehen und das Schloss aufsperren. Der Deckel kann abgehoben werden. Schließen Den Deckel mit eingestecktem Schlüssel wieder in seinen Sitz eindrücken. Den Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn in seine Ausgangsstellung zurückdrehen, dann abziehen.
  • Seite 321: Verschiebung Der Einheit Aus Sitzbank - Tank

    Verschiebung der Einheit aus Sitzbank - Tank In der Monoposto-Version kann die Position der gesamten Einheit aus Sitzbank-Tank-Heck gegenüber dem hinteren Hilfsrahmen (1) axial verschoben werden. Die Verschiebung der Sitzbank (2) in einem Verstellbereich von 20 mm ermöglicht eine Anpassung an die individuellen Anforderungen des Fahrers.
  • Seite 322: Seitenständer

    Seitenständer (Abb. 32) Hinweis Es wird empfohlen, die Funktionstüchtigkeit des Wichtig Rückholsystems (zwei ineinander geschobene Spannfedern) und des Sicherheitssensors (2) regelmäßig Vor dem Ausklappen des Seitenständers zu prüfen. sicherstellen, dass die Abstellfläche fest und eben ist. Hinweis Weicher Boden, Kies, von der Sonne aufgeweichter Asphalt, u.ä.
  • Seite 323: Lenkungsdämpfer

    Lenkungsdämpfer (Abb. 33) Der Lenkungsdämpfer befindet sich vor dem Tank und ist am Rahmen und an der oberen Gabelbrücke angelenkt. Er trägt zur erhöhten Lenkgenauigkeit und -stabilität bei, was ein besseres Ansprechverhalten des Motorrads in allen Fahrsituationen gewährleistet. Durch Drehen des Regulierknopfs (1) im Uhrzeigersinn wird die Lenkung härter, umgekehrt wird sie weicher.
  • Seite 324: Einstellvorrichtungen Für Die Vorderradgabel

    Einstellvorrichtungen für die Vorderradgabel Die Gabel des Motorrads ist sowohl in der Zugstufe (Ausfederung) als auch in der Druckstufe der Holme möglich. Die Einstellung erfolgt über die äußeren Einstellschrauben: 1) (Abb. 34) zur Änderung der hydraulischen Dämpfung in der Zugstufe; 2) (Abb.
  • Seite 325 Die STANDARD-Regulierungen sind folgende: Druckstufe: 10 Klicks; Zugstufe: 12 Klicks. Einstellbereich: Druckstufe: 30 Klicks Zugstufe: 28 Klicks Der Maximalwert (geringste Dämpfung) entspricht 24 Klicks in der Zugstufe und 28 Klicks in der Druckstufe. Um die Vorspannung der Innenfeder jedes Holms zu ändern, die Sechskant-Einstellschraube (2) mit einem 22 mm-Sechskantschlüssel verdrehen.
  • Seite 326: Einstellvorrichtungen Für Zentralfederbein

    Einstellvorrichtungen für Zentralfederbein Achtung (Abb. 36) Das Federbein enthält unter hohem Druck stehendes Das Zentralfederbein hat außenliegende Gas und kann, wenn es von unerfahrenen Personen Einstellschrauben, die eine Anpassung des ausgebaut wird, schwere Schäden verursachen. Motorradsetups an die jeweiligen Lastbedingungen zulässt.
  • Seite 327: Änderung Des Setups

    Änderung des Setups (Abb. 37) Das Setup des Motorrads stellt das Ergebnis von Tests dar, die seitens unserer Techniker in den unterschiedlichsten Fahrsituationen vorgenommen wurden. Eine Änderung des Setups ist eine äußerst delikate und potentiell gefährliche Angelegenheit, falls sie ohne jegliche diesbezügliche Erfahrung ausgeführt wird.
  • Seite 328 Beim UNIBALL-Element des Kugelgelenks (A) dürfen max. 5 Gewindegänge bzw. 7,5 mm Gewinde sichtbar sein (B). Abb. 39...
  • Seite 329: Hinweise Zum Gebrauch

    HINWEISE ZUM GEBRAUCH Auf den ersten 100 km müssen die Bremsen behutsam betätigt und plötzliche oder längere Bremsvorgänge vermieden werden. Dies ermöglicht ein korrektes Einschleifen des Reibmaterials der Bremsbeläge. Um ein einwandfreies, gegenseitiges Anpassen aller mechanischen und beweglichen Teile zu ermöglichen und insbesondere um die Funktionsdauer der wichtigsten Motorteile nicht vorzeitig zu beeinträchtigen, wird Vorsichtsmaßnahmen in der Einfahrzeit...
  • Seite 330 Während der Einfahrzeit muss das Wartungsprogramm und die im Garantieheft durch die Inspektionscoupons vorgegebenen Kontrollen am Motorrad strikt eingehalten bzw. vorgenommen werden. Die Nichtbeachtung dieser Vorschriften entbindet Ducati Motor Holding S.p.A. von jeglicher Verantwortung für eventuelle Motorschäden oder eine verminderte Lebensdauer des Motors.
  • Seite 331: Kontrollen Vor Dem Motorstart

    Im Fall von Funktionsstörungen oder Defekten auf Kraftstoff im Tank Den Kraftstoffstand im Tank kontrollieren. Eventuell den Einsatz des Motorrads verzichten und sich an einen nachtanken (Seite 52). DUCATI-Vertragshändler oder -Vertragswerkstatt wenden. Motorölstand Den Ölstand am Schauglas kontrollieren Falls nötig nachfüllen (Seite 76).
  • Seite 332: Motorstart

    Motorstart möglich, wenn der Kupplungshebel gezogen ist (im letzten Fall muss der Seitenständer hochgeklappt sein). 2) Den Starterhebel (1) in die Position (B) bringen (Abb. 42). Hinweis 3) Sicherstellen, dass sich der Killschalter (2, Abb. 43) auf Zum Starten eines bereits warmen Motors wie im (RUN) befindet, dann den Startknopf (3) drücken.
  • Seite 333 Sollte der Motor nicht anspringen, mindestens 2 Sek. warten, bis der Startknopf (3) erneut gedrückt werden kann. Den Motor spontan anspringen lassen, ohne den Gasgriff zu berühren. Hinweis Auch bei entladener Batterie wird das Mitschleifen des Anlassermotors nach dem Motorstart automatisch verhindert.
  • Seite 334: Starten Und Fahrtantritt

    Starten und Fahrtantritt Wichtig 1) Die Kupplung durch Ziehen des Kupplungshebels Abrupte Beschleunigungen sind zu vermeiden, da sie auskuppeln. zur Einspritzung von übermäßigen Kraftstoffmengen und 2) Den Fußschalthebel kräftig mit der Fußspitze zu starken Ruckbelastungen an den Antriebsorganen herunterdrücken und den ersten Gang einlegen. führen können.
  • Seite 335: Bremsen

    Bremsen Anhalten Die Geschwindigkeit rechtzeitig herabsetzen, um die Die Geschwindigkeit herabsetzen, herunterschalten und Bremswirkung des Motors zu nutzen und erst dann mit das Gas schließen. Bis in den ersten Gang beiden Bremsen abbremsen. Bevor das Motorrad zum herunterschalten und dann in den Leerlauf schalten. Stehen kommt, die Kupplung ziehen, um zu vermeiden, Bremsen und Anhalten.
  • Seite 336 Parken (Abb. 44) Wichtig Das Motorrad zum Parken auf dem Seitenständer Den Zündschalter nicht zu lange in der Position P abstellen (siehe Seite 38). belassen, da sich sonst die Batterie entlädt. Den Den Lenker vollständig nach links drehen und den Zündschlüssel nie eingesteckt lassen, wenn das Motorrad Schlüssel zur Diebstahlsicherung auf LOCK drehen.
  • Seite 337 Tanken (Abb. 45) Den Tank niemals bis zum Rand füllen. Der Kraftstoffstand Max level muss unterhalb der Einfüllöffnung unter dem Tankdeckel bleiben. Achtung Bleifreien Kraftstoff mit einer Oktanzahl von mindestens 95 ROZ tanken (siehe Tabelle „Betriebsstoffe“ auf Seite 81) . In der Tankdeckelmulde darf kein Kraftstoff vorhanden sein.
  • Seite 338: Mitgeliefertes Zubehör

    Mitgeliefertes Zubehör (Abb. 46 und Abb. 47) Unter der rechten Seitenverkleidung befindet sich die Werkzeugtasche mit folgendem Material: Bedienungs- und Wartungsanleitung Kabel zur Helmbefestigung; Kompletter Werkzeugsatz, bestehend aus: - Zündkerzenschlüssel, an dessen anderem Ende ein Kombischlüssel mit zwei Durchmessern (innen Ø 10 + außen Ø...
  • Seite 339: Routinewartung

    ROUTINEWARTUNG Seitenverkleidungen Die vier Schnellverschlüsse (3) der Befestigung am Rahmen lösen. Von rechts den Verkleidungs-Inbusschlüssel aus dem Staufach nehmen, dann die Verkleidungsteile nach dem Lösen der folgenden Elemente entfernen: die beiden Schnellverschlüsse (1) für die Befestigung an den Verkleidungshaltern; Ausbau der Verkleidung die beiden Schnellverschlüsse (2) für die Befestigung an Um bestimmte Reparatur- oder Wartungseingriffe der Cockpitverkleidung;...
  • Seite 340 Hinweis Bei der erneuten Montage der Verkleidungen darauf achten, dass der vordere Führungszapfen (5) korrekt in seinen Sitz an der Cockpitverkleidung eingefügt wird. Hinweis Für die erneute Montage der linken Verkleidung den Seitenständer ausklappen und durch die Öffnung an der Verkleidung führen.
  • Seite 341 Cockpitverkleidung Hinweis Vor der Ausbau der Cockpitverkleidung müssen die Rückspiegel und die Seitenverkleidungen wie vorstehend beschrieben abgenommen werden. Die Cockpitverkleidung (1) von den Haltegummis (2) abziehen. Die Steckverbindungen der Standlichtglühbirne abziehen. Die beiden Schrauben (3) für die seitliche Befestigung der Cockpitverkleidung am Scheinwerferhalter lösen.
  • Seite 342: Kontrolle Und Eventuelles Auffüllen Des

    Kontrolle und eventuelles Auffüllen des Kühlflüssigkeitsstands (Abb. 53) Den Stand der im rechtsseitigen Ausgleichsbehälter vorhandenen Kühlflüssigkeit kontrollieren; er muss zwischen den am Behälter angebrachten Kerben (1) und (2) liegen. Die längere Kerbe (2) entspricht dem Stand MAX, die kürzere (1) dem Stand MIN. Sollte der Stand unter MIN absinken, muss Flüssigkeit nachgefüllt werden.
  • Seite 343 Die rechte Verkleidungshälfte abnehmen (Seite 54). Den Verschluss (3, Abb. 54) am Einfüllstutzen lösen, dann eine Mischung aus Wasser und Frostschutzmittel vom Typ SHELL Advance Coolant oder Glycoshell (35÷40% des Volumens) nachfüllen, bis die Kerbe MAX erreicht ist. Den Verschluss (3) wieder aufschrauben, dann die abgenommenen Teile montieren.
  • Seite 344: Kontrolle Des Brems- Und Kupplungsflüssigkeitsstands

    Kontrolle des Brems- und Bremsanlage Kupplungsflüssigkeitsstands Wird ein übermäßiges Spiel des Bremshebels oder Der Stand der entsprechenden Behälter darf nicht unter Bremspedals festgestellt, obwohl die Bremsbeläge noch die Kerbe MIN (Abb. 55) absinken (auf der Abbildung sind in gutem Zustand sind, wenden Sie sich bitte an einen die Bremsflüssigkeitsbehälter der Vorder- und Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt, um dort eine Hinterbremse dargestellt).
  • Seite 345: Verschleißkontrolle Der Bremsbeläge

    Verschleißkontrolle der Bremsbeläge (Abb. 56 und Abb. 57) Zur Erleichterung der Bremsbelagkontrolle haben die Beläge Verschleißanzeigen, so dass die Bremssättel hierzu nicht abgenommen werden müssen. Auf einem Bremsbelag, der sich in einem guten Zustand befindet, müssen die am Reibmaterial angebrachten Kerben noch gut erkennbar sein.
  • Seite 346: Schmieren Der Gelenke

    Schmieren der Gelenke In regelmäßigen Zeitintervallen ist eine Kontrolle der äußeren Ummantelungen des Gas- und des Starterzugs durchzuführen. Es dürfen keine Quetschungen oder Risse an der Kunststoffummantelung erkennbar sein. Durch Betätigen der Steuerung die gleitende Funktionsweise des jeweiligen inneren Zugs prüfen. Falls sich hier Reibungen oder Verklemmungen erweisen sollten, muss man den Austausch von einem Vertragshändler oder einer Vertragswerkstatt vornehmen lassen.
  • Seite 347: Einstellen Des Gasgriffspiels

    Einstellen des Gasgriffspiels 1,5÷2 mm Der Gasgriff muss, an der Außenseite des Griffrands gemessen, in allen Lenkpositionen einen Leerhub von 1,5÷2,0 mm aufweisen. Falls sich hier eine Einstellung als 1,5÷2 mm erforderlich erweist, müssen dazu die entsprechenden Einsteller (1 und 2, Abb. 60), die sich dem Lenkrohr gegenüber auf der linken Seite befinden, verstellt werden.
  • Seite 348: Aufladen Der Batterie

    Aufladen der Batterie (Abb. 61) Achtung Zum Aufladen der Batterie wird empfohlen, diese vom Die Batterie außerhalb der Reichweite von Kindern Motorrad zu nehmen. aufbewahren. Die linke Verkleidungshälfte abnehmen (Seite 54, die Schraube (1) lösen, dann den oberen Befestigungsbügel Die Batterie 5÷10 Stunden mit 0,9 A aufladen. entfernen.
  • Seite 349: Änderung Des Lenkkopfwinkels

    Änderung des Lenkkopfwinkels Vor der Änderung des Lenkkopfwinkels muss, nach dem Lösen der Befestigungsschrauben (1 und 2), der Lenkungsdämpfer abgenommen werden. Die Schraube (2) fixiert auch den Lenkersperrhaken (3), der bei einer Änderung des Lenkkopfwinkels beim Wiedereinbau weiter zurückgesetzt montiert werden muss. Die Befestigungsschraube (4) der oberen Gabelbrücke lösen.
  • Seite 350 Um das Lenkerschloss auch bei einer Lenkkopfneigung von 23°30' verwenden zu können, muss die vorderste Bohrung des Sperrhakens (3) gegenüber zur Befestigungsbohrung an der oberen Gabelbrücke ausgerichtet werden. Mittelstarke Schraubensicherung auf die Schraube (2) auftragen, den Lenkungsdämpfer damit befestigen und den Sperrhaken (3) einfügen. Das Gelenk (A) der Dämpferstange um 180°...
  • Seite 351: Kontrolle Der Antriebskettenspannung

    Kontrolle der Antriebskettenspannung (Abb. 65) Die Kette mit Druckluft oder mit saugfähigem Material trocknen und dann alle Glieder mit SHELL Advance Chain oder Advance Teflon Chain schmieren. Wichtig Wenden Sie sich an einen Vertragshändler oder eine Wichtig Vertragswerkstatt, um dort die Kette spannen zu lassen. Die Verwendung von nicht spezifischen Beim auf dem Seitenständer stehenden Motorrad die Schmiermitteln kann zum vorzeitigen Verschleiß...
  • Seite 352: Austausch Der Glühbirnen Der Fern- Und Abblendlichter

    Austausch der Glühbirnen der Fern- und Abblendlichter Beim Austauschen einer durchgebrannten Glühbirne darauf achten, dass die Ersatzbirne die Spannungs- und Leistungswerte aufweist, die auf Seite 87 „Elektrische Anlage“ angegeben sind. Vor dem Wiedereinbau der entfernten Teile die Funktionstüchtigkeit der neuen Glühbirne prüfen.
  • Seite 353 Schrauben (5) abnehmen. Zum Austauschen in der gleichen Weise verfahren wie bei der oberen Glühbirne. Hinweis Zum Austauschen der Scheinwerferbirnen braucht das Kabel des Hauptkabelbaums nicht vom Scheinwerfer abgeklemmt werden. Hinweis Das Glas der neuen Birne nicht mit den Händen berühren, da dies zu Schwärzungen führen würde, welche die Lichtausbeute herabsetzen.
  • Seite 354: Austausch Der Standlichtbirne

    Austausch der Standlichtbirne Zum Austauschen der Standlichtbirne (1) das Instrumentenbrett von den Aufnahmegummis abnehmen (siehe Seite 56), dann mit der Hand in den Scheinwerferhalter greifen, die Glühbirnenfassung aus ihrem Sitz herausziehen und austauschen. Nach dem Austauschen der durchgebrannten Glühbirne das Instrumentenbrett wieder an den Kabelbaum anschließen und korrekt auf die Haltegummis setzen.
  • Seite 355: Vordere Blinker

    Vordere Blinker (Abb. 70) Hinweis Zur Vereinfachung wird der Rückspiegel, an dem der Blinker montiert ist, von der Cockpitverkleidung abgenommen dargestellt. Die Schrauben (1) lösen, dann das Glas (2) vom Blinker-/ Spiegelhalter abnehmen. Die Glühbirne hat eine Bajonettfassung. Zum Herausnehmen drücken und dabei gegen den Uhrzeigersinn drehen.
  • Seite 356: Kennzeichenbeleuchtung (Abb. 73)

    Bremslicht (Abb. 72) Zum Wechseln der Glühbirnen der Brems- und Standleuchte die beiden Befestigungsschrauben (1) des Deckels (2) lösen. Im Deckel (2) befinden sich zwei Stifte zur Befestigung der Streuscheibe (3) des Rücklichts. Den Deckel (2) aus seinem Sitz nehmen, dann die Streuscheibe (3) des Rücklichts abmontieren.
  • Seite 357: Ausrichten Des Scheinwerfers

    Ausrichten des Scheinwerfers (Abb. 74) Kontrollieren, ob der Scheinwerfer korrekt ausgerichtet ist. Dazu das Motorrad mit auf den korrekten Druck aufgepumpten Reifen und einer darauf sitzenden Person in einem Abstand von 10 Metern vor einer Wand oder einem Schirm senkrecht aufstellen. Eine waagerechte Linie ziehen, die auf der Höhe der Scheinwerfermitte liegt und eine senkrechte Linie, die mit der Längsachse des Motorrads fluchtet.
  • Seite 358: Einstellen Der Rückspiegel

    Eine Korrektur der senkrechten Ausrichtung des Scheinwerfers ist durch das Verstellen der Einstellknäufe (1, Abb. 75), die links am Scheinwerfer angeordnet sind, möglich. Durch Drehen der Knäufe im Uhrzeigersinn wird das Lichtbündel abgesenkt, andersherum wird es angehoben. Hinweis Um zum unteren Knauf zu gelangen die Cockpitverkleidung gemäß...
  • Seite 359: Tubeless-Reifen

    Tubeless-Reifen Reparatur oder Austauschen der Reifen (Tubeless) Reifendruck vorne: Reifen ohne Luftkammer, die kleine Löcher aufweisen, 2,1 Bar - 2,3 Kg/cm brauchen recht viel Zeit bis sie Luftverluste zeigen, da sie Reifendruck hinten: über einen gewissen Grad an Eigenabdichtung verfügen. 2,2 Bar - 2,4 Kg/cm Sollte ein Reifen einen gewissen Druckverlust aufweisen, Der Reifendruck unterliegt durch Außentemperatur und...
  • Seite 360 Mindestprofiltiefe der Lauffläche Die Profiltiefe (S, Abb. 77) an der am stärksten abgefahrenen Stelle des Reifens messen. Die gemessene Profiltiefe darf 2 mm bzw. die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe niemals unterschreiten. Wichtig Die Reifen regelmäßig auf eventuelle Risse oder Einschnitte hin kontrollieren, besonders an deren Seitenwänden.
  • Seite 361: Kontrolle Des Motorölstands

    Kontrolle des Motorölstands (Abb. 78) Der Motorölstand kann am Schauglas (1) unter dem Kupplungsdeckel abgelesen werden. Den Ölstand bei völlig senkrecht stehendem Motorrad und kaltem Motor kontrollieren. Der Ölstand muss innerhalb der am Schauglas angebracht Marken liegen. Bei zu niedrigem Ölstand Öl vom Typ SHELL Advance Ultra 4 nachfüllen.
  • Seite 362: Zündkerzenreinigung Und -Wechsel

    Zündkerzenreinigung und -wechsel (Abb. 79) Die Zündkerzen sind ein wichtiger Bestandteil des Motors und müssen regelmäßig kontrolliert werden. 0,6÷0,7 mm Dieser Arbeitsschritt ermöglicht die Überprüfung der einwandfreien Funktionstüchtigkeit des Motors. Für die Kontrolle und den eventuellen Austausch wenden Sie bitte sich an einen Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt, wo das Kerzenbild analysiert werden kann: Eine gleichmäßig hellbraune Verfärbung ist ein Zeichen für einen guten Motorzustand.
  • Seite 363: Reinigung Des Motorrads

    Reinigung des Motorrads Achtung Um den ursprünglichen Glanz der Metallflächen und der Es kann vorkommen, dass die Bremsen nach der lackierten Teile auf Dauer aufrecht zu erhalten, muss das Motorradwäsche zunächst nicht gut ansprechen. Die Motorrad je nach Einsatz und Straßenzustand regelmäßig Bremsscheiben niemals schmieren oder einfetten, da dies gereinigt werden.
  • Seite 364: Längerer Stillstand

    Zündkerzenlöcher etwas Öl in die Zylinder geben Die vorgesehenen Überwachungsintervalle einhalten und und den Motor von Hand durchkurbeln, damit sich das Öl nur Ducati-Originalersatzteile in Übereinstimmung mit den auf die inneren Organe verteilen kann; jeweils geltenden Normen verwenden.
  • Seite 365: Technische Daten

    TECHNISCHE DATEN Gewichte Trockengewicht: 193 kg. Voll beladen: 390 kg. Achtung Eine Überladung könnte Handling und Leistung des Maße (mm) (Abb. 80) Motorrads negativ beeinflussen und zum Verlust der Motorradkontrolle führen. 1420 2095 Abb. 80...
  • Seite 366: Betriebsstoffe

    Betriebsstoffe (Liter) Kraftstofftank, einschl. 3 dm Liter Reserve Bleifreies Benzin 95 ROZ 15,5 Ölwanne und Filter SHELL – Advance Ultra 4 Vorderes/hinteres Brems- und Kupplungssystem Spezialflüssigkeit für Hydrauliksysteme SHELL - — Advance Brake DOT 4 Schutzmittel für elektrische Kontakte Spray für elektrische Anlagen SHELL - Advance —...
  • Seite 367: Motor

    Motor Desmodromische Ventilsteuerung (Abb. 81) Zweizylinder-Viertaktmotor, in V-90°-Anordnung. 1) Öffner-Hebel (oder oberer Kipphebel); Bohrung, mm: 2) Öffner-Einstellplättchen (oben); 3) Schließer-Einstellplättchen (unten); Hub mm: 4) Rückholfeder des Schließer-Hebels; 58,8 5) Schließer-Hebel (oder unterer Kipphebel); Gesamthubraum, cm 6) Nockenwelle; 7) Ventil. Verdichtung: 12,3±0,5:1 Leistung an der Kupplung (95/1/EG): 102 kW - 139 CV a 10.500 min...
  • Seite 368: Leistungen

    Leistungen Typ: Das Erreichen der Höchstgeschwindigkeit in den P4-34b. einzelnen Gängen ist nur möglich, wenn die Bremsbeläge: Einfahrvorschriften strikt eingehalten und die TOSHIBA TT 2172 vorgeschriebenen Instandhaltungsarbeiten in Bremszylindertyp: regelmäßigen Abständen durchgeführt wurden. PR 18/19 Höchstgeschwindigkeit (nur mit Fahrer): 270 km/h. Hinterrad Mit fester Stahl-Lochscheibe.
  • Seite 369: Antrieb

    Schaltgetriebes über Zahnräder mit gerader Verzahnung. Zähnezahl - Motorritzel/Kupplungskranz: Falls Sie das Motorrad an besondere Strecken anpassen 32/59 oder für Rennen vorbereiten wollen, ist Ducati Motor 6-Gang-Getriebe mit ständig ineinandergreifenden Holding S.p.A. gerne bereit, von der Serienproduktion Zahnrädern, Schaltpedal auf der linken Seite.
  • Seite 370: Rahmen

    Rahmen Räder Gitterrohrrahmen aus hochwiderstandsfähigen Geschmiedete Leichtmetallfelgen mit 5 Y-Speichen. Stahlrohren. Lenkwinkel (je Seite): Vorderrad 28° 30' Kanalbreite: 3,50x17" Zur Abstimmung des Motorrads auf den Renneinsatz kann der Lenkkopfwinkel verstellt werden (siehe Beschreibung Hinterrad auf Seite 64). Kanalbreite: 5,50x17" Lenkkopfgeometrie für den Straßeneinsatz, STANDARD: Lenkkopfwinkel: Die Räder verfügen über eine ausziehbare Radachse.
  • Seite 371: Aufhängungen

    Öldynamische Upside-down-Gabel mit außen liegendem Verfügbare Modellfarben Einstellsystem zur hydraulischen Zug- und Druckstufendämpfung und Vorspannung der in den Verfügbar in den Farben: Holmen liegenden Federn. Rot „Anniversary“ Ducati Art.-Nr. 473.101 (PPG); Gleitrohrdurchmesser: Rahmen in Rot; 43 mm Felgen Schwarz. Federweg:...
  • Seite 372: Elektrische Anlage

    Elektrische Anlage Sicherungen Sie besteht aus folgenden Hauptbestandteilen: Der Hauptsicherungskasten (1, Abb. 82) befindet sich Scheinwerfer mit zwei übereinander liegenden zwischen dem Scheinwerferhalter und der Halogenscheinwerfern, bestehend aus: Cockpitverkleidung. Die verwendeten Sicherungen sind nach dem Abnehmen des Schutzdeckels zugänglich. Auf Abblendlichteinheit HB3 12V-60W;...
  • Seite 373 FUNKTIONSTÜCHTIG GESCHMOLZEN Abb. 82 Abb. 84 Abb. 83...
  • Seite 374 29 Seitenständer Legende des Schaltplans - elektrische Anlage/ 30 Leerlaufschalter Einspritzsystem 31 Öldruckschalter 01 Rechte Schaltereinheit 32 Hinterer Bremslichtschalter 02 Zündschalter 33 Zünd-/Einspritzeinheit 03 Linkes Lüfterrad 34 Sicherungen 04 Rechtes Lüfterrad 35 Kupplungsschalter 05 Anlassermotor 36 Vorderer Bremslichtschalter 06 Anlass-Magnetschalter 37 Linke Schaltereinheit 07 Batterie 38 Transponderantenne...
  • Seite 375 Farbkennzeichnung der Kabel Erläuterung der Sicherungskästen () B Blau W Weiß Pos. Verbraucher Wert V Violett Fern-/Abblendlichter 15 A Bk Schwarz Y Gelb Bremslicht - Hupe - 20 A R Rot Blinkergeber Lb Hellblau Gr Grau Key Sense 7,5 A G Grün Bn Braun Cockpitversorgung...
  • Seite 376: Merkblatt Für Regelmäßige Instandhaltungsarbeiten

    MERKBLATT FÜR REGELMÄßIGE INSTANDHALTUNGSARBEITEN Name Km-Stand Datum Ducati-Service 1000 10000 20000 30000 40000 50000...
  • Seite 379 ENGINE 22 (SNSSPLY2) Gr/B R/Bk Bk/V Bk/V Bn/W Gr/G Bn/W Bn/R Gr/R W/Bk Y/Bk Bn/Bk 8 9 7 10 6 5 3 4 2 W/R Bk/V Gr/R Bk/V V/Bk HALL A B C PUSH PUSH BkW BkY TURN HORN DIMMER PASSING 999R...

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