RD 25
Betrieb
4.13 Bremsen
S. Zeichnung: wc_gr000846
Die Maschine ist mit negativen Bremsen ausgestattet, die bei Ausfall
der Hydraulikanlage die Maschine bremsen; deshalb wird die
Maschine bei abgestelltem Motor automatisch gebremst.
Bei
laufendem Motor und mit dem Fahrtrichtungshebel in Position "0"
bleibt die Maschine gebremst, da die Hydraulikanlage drucklos ist.
Betriebsbremse: hydrostatische Bremse, Betätigung über Vorwärts-
Rückwärts-Hebel mit Bremswirkung in der mittleren Leerlaufstellung.
Not- und Feststellbremse: mechanische Mehrscheibenbremse, wirkt
auf die Antriebswelle jeder Bandage. Bedienung von Hand über einen
selbsthaltenden Taster. Bei Druckausfall im Hydraulikkreis bleibt die
Bremse automatisch angezogen und kann mechanisch entriegelt
werden.
Die Schaltung der Bremse H wirkt über ein Magnetventil, das durch die
Rückhaltetaste betätigt wird, hydraulisch auf die negative Bremse des
Hydromotors.
Taste gedrückt - Bremsen betätigt
Taste nicht gedrückt - Bremsen gelöst
Mit gedrückter Taste leuchtet die Kontrolleuchte I für angezogene
Bremse.
Anmerkung: Die negativen Bremsen sind immer aktiv, wenn die
Hydraulikanlage drucklos ist. Die Hydraulikanlage ist drucklos, wenn
der Dieselmotor steht bzw. bei Störungen in der Fahrhydraulik.
VORSICHT:
Die Not- und Feststellbremse ist nur bei stehender
Maschine zu verwenden. Allein in Ausnahmefällen kann sie bei
fahrender Maschine gezogen werden, d.h. bei Ausfall des
Hauptbremssystems (Fahrtrichtungshebel Vorwärts/Rückwärts in
Leerlaufstellung) oder auf Steigungen.
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wc_tx000193de.fm