RDC-Serie 600 Feldbus-Modul (Remote Direct Control)
Reihenfolge von angeschlossenen Geräten
Bei der Installation ist zu beachten, dass gleiche Potentiale, die an mehreren Klemmen des Gerätes zu finden
sind, nicht in der Klemme sondern auf der Leiterplatte verbunden sind. Somit werden bei entsprechender
Verdrahtung bestimmte Brücken beim Abziehen von Klemmen aufgetrennt. Insbesondere davon betroffen
sind die Spannungsversorgung und die Busverbindung zu nachfolgend angeschlossenen Geräten. Aus
diesem Grund sollten nach den RDC-Remote-Modulen keine weiteren Geräte angeschlossen werden; diese
sollten sich in der Reihenfolge der Verdrahtung vor den RDCs befinden.
ACHTUNG: Beim Aneinanderreihen von Geräten über die Klemmen der Spannungsversorgung ist darauf zu
Achten, dass ein Maximalstrom von 2,5 A nicht überschritten wird.
Bei der Verdrahtung der Masse bzw. GND und Minuspotenziale ist darauf zu achten, dass alle separat
angefahren werden. D.h. die Klemmen sind nicht als Verteiler Punkte zu verwenden.
Die Minuspotenziale an den Klemmen der universellen Eingänge sind intern gebrückt.
Beachten:
Die Geräte der RDC-Serie haben keine galvanische Trennung zwischen Spannungsversorgung und BUS
Anschluss. Bei der Verdrahtung ist auf Phasengleichheit (bei AC) und auf Polarität (bei DC) zu achten, sonst
droht Zerstörungsgefahr des Gerätes. Um Spannungsverschleppungen zu vermeiden, ist der GND definiert auf
ERDE Potenzial zu legen. Außerdem sollten die RDC Geräte einen eigenen Versorgungszweig erhalten.
Beim Anschluss von 0-10V Signal ist das gemeinsame Bezugspotential AGND/GND (Interne Schaltung siehe
Zeichnung). Dieses ist extern zu beschalten, um Fehlmessungen bzw. Falsche Werte bei der Messung
vorzubeugen. Die Signalleitung ist an den jeweiligen Eingang anzuschließen.
Die Busverkabelung muss am Anfang und am Ende passiv oder aktiv Terminiert werden.
24.05.2013
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