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8. Funktionskontrolle, Plombierung
Nach Öffnen der Absperrarmaturen die Installa-
tion auf Dichtigkeit prüfen. Zu Kontrollzwecken
können die aktuellen Werte von Durchfluss, Leis-
tung sowie Vor- und Rücklauftemperatur im Dis-
play gemäß Kapitel 7.1 abgerufen werden. Um
den Zähler vor Manipulation zu schützen, muss er
an folgenden Stellen mit den beiliegenden
Selflock-Plomben plombiert werden:
Verschraubung des Durchflusssensors
Einbaustellen der Temperaturfühler
Deckel des Rechenwerks (Plombierdraht
durch die Öse an der Unterkante ziehen)
9. Eventuelle Fehlersituationen
PolluTherm ist mit einer automatischen Selbst-
überwachungsfunktion ausgestattet. Im Fehlerfall
erscheint auf der Anzeige eine vierstellige
Fehlercodierung der Form „Err XYZ0". Für die
Decodierung gilt folgende Zuordnung:
X:
Überwachung der Temperaturfühler
Y:
Überwachung des Rechenwerks
Z:
Fehlerstatistik
Auszug:
Codierung
Temperaturfühler vertauscht bzw.
Err 1010
Rücklauftemperatur ist höher als
Vorlauftemperatur
Ein oder beide Temperaturfühler
Err 2010 oder 3010
ist/sind kurzgeschlossen
Kabelbruch bei Rücklauf-
Err 4010 oder 5010
Temperaturfühler
Vorlauf-Temperaturfühler
Err 6010 oder 7010
kurzgeschlossen und Kabelbruch im
Rücklauf-Temperaturfühler
Kabelbruch bei
Err 8010 oder 9010
Vorlauftemperaturfühler
Rücklauf-Temperaturfühler
Err A010 oder B010
kurzgeschlossen und Kabelbruch im
Vorlauf-Temperaturfühler
Kabelbruch bei Vor- und Rücklauf-
Err C010 oder D010
Temperaturfühler
Die Fehlersituation „Err 1010" wird in den meisten
Fällen durch temporäre Anlagenzustände verur-
sacht, bei denen die Temperatur im wärmeren
Strang um mindestens 3 K unter die Temperatur
im kälteren Strang sinkt.
MH 6114 DE PolluTherm, Seite 12
Bedeutung
Wärme- / Kältezähler-Rechenwerk
PolluTherm kombinierbar mit PolluFlow
Einbau- und Betriebsanleitung
Bei allen anderen Fehlercodierungen benach-
richtigen Sie bitte unser Technisches Service
Center.
PolluTherm mit Netzbetrieb kann wegen der
eingebauten
Pufferbatterie
brechung der Spannungsversorgung (Netzausfall)
den Mess- und Zählbetrieb über folgenden Zeit-
raum aufrechterhalten:
Bis 90 Tage
Dabei ist eine Kommunikation (M-Bus) mit dem
Zähler nicht möglich. Währenddessen erscheint
am LC-Display folgende Meldung:
Nach
o. g.
Zeitraum
Zählfunktion bei Netzausfall unterbrochen, die
Pufferbatterie sichert dann den Inhalt des Arbeits-
speichers und führt Datum und Uhrzeit weiter.
10. Datenschnittstellen und Optionen
PolluTherm
hat
folgende
Schnittstellen und kann mit folgenden Optionen
ausgestattet sein bzw. nachgerüstet werden:
10.1 Optische Schnittstelle
Alle Zähler sind serienmäßig mit einer optischen
Datenschnittstelle
ausgerüstet.
optischen Datenkoppler (z. B. Bestellnummer
184023 mit USB-Anschluss) können Einstellun-
gen
mit
der
Parametriersoftware
verändert werden oder der Zähler kann über das
Auslesesystem
SensusREAD
werden. Die Datenschnittstelle wird durch einen
kurzen Tastendruck für eine Stunde aktiviert.
Durch
jede
zwischenzeitliche
kommunikation beginnt dieser Zeitraum von
neuem, sodass z. B. über längere Zeit eine
viertelstündliche oder stündliche Loggerauslesung
durchgeführt werden kann.
10.2 M-Bus-Steckeinheit gem. EN 13757-3
(Bestellnummer: 68504020)
Mit dieser Steckeinheit kann der Zähler über seine
Primär- oder Sekundäradresse mit einem M-Bus-
Pegelwandler ausgelesen werden (300 und 2400
Baud, automatische Erkennung). Die Einstellung
beider Adressen kann in der Parametrierebene (s.
Kap. 7.6) oder mit der Servicesoftware MiniCom
vorgenommen werden (Hinweis: Die werkseitige
Einstellung
der
Sekundäradresse
bei
einer
Unter-
ist
die
Mess-
und
serienmäßige
Über
einen
MiniCom
ausgelesen
Daten-
und