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Stellgrößenbegrenzung - Jung 2336 REG HZ HE Produktdokumentation

Heizungsaktor 6fach
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4.2.4.2.7 Stellgrößenbegrenzung
Sofern ein Ventilausgang über stetige Stellgrößentelegramme angesteuert wird und das
Stellgrößen-Datenformat "stetig (1 Byte) mit Pulsweitenmodulation (PWM)" konfiguriert ist, kann
optional eine Stellgrößenbegrenzung verwendet werden. Die Stellgrößenbegrenzung ermöglicht
das Einschränken von über den Bus empfangenen Stellgrößen oder von Stellgrößen des
Notbetriebs bei einer Stellgrößenüberwachung an den Bereichsgrenzen "Minimum" und
"Maximum". Mit Hilfe einer minimalen Stellgröße kann z. B. ein Grundheizen oder -kühlen
realisiert werden. Eine maximale Stellgröße erlaubt das Einschränken des wirksamen
Stellgrößenbereichs, wodurch in der Regel die Lebensdauer von Stellantrieben positiv
beeinflusst wird.
Die Grenzen werden in der ETS fest eingestellt und können bei aktiver Stellgrößenbegrenzung
im Betrieb des Gerätes weder unterschritten noch überschritten werden.
Sobald die Stellgrößenbegrenzung aktiv ist, werden empfangene oder per Notbetrieb
vorgegebene Stellgrößen gemäß den Grenzwerten aus der ETS begrenzt. Das Verhalten in
Bezug auf die minimale oder maximale Stellgröße beschreibt sich dann wie folgt...
-
Minimale Stellgröße:
Der Parameter "Minimale Stellgröße" gibt den unteren Stellgrößengrenzwert vor. Die
Einstellung kann in 5 %-Schritten im Bereich von 0 %...50 % vorgenommen werden. Bei
aktiver Stellgrößenbegrenzung wird der eingestellte minimale Stellgrößenwert nicht
unterschritten. Sollte der Aktor kleinere Stellgrößen (einschließlich 0 %) vorgegeben
bekommen, stellt er die konfigurierte minimale Stellgröße ein.
-
Maximale Stellgröße:
Der Parameter "Maximale Stellgröße" gibt den oberen Stellgrößengrenzwert vor. Die
Einstellung kann in 5 %-Schritten im Bereich von 55 %...100 % vorgenommen werden. Bei
aktiver Stellgrößenbegrenzung wird der eingestellte maximale Stellgrößenwert nicht
überschritten. Sollten der Regler größere Stellgrößen vorgegeben bekommen, stellt er die
konfigurierte maximale Stellgröße ein.
Wenn die Stellgrößen-Begrenzung aufgehoben wird, führt der Aktor die zuletzt vorgegebene
Stellgröße nicht automatisch auf die unbegrenzten Werte nach. Es muss nach Aufhebung der
Begrenzung zunächst eine neue Stellgröße vorgegeben werden, so dass am Ventilausgang
diese neuen Werte umgesetzt werden.
Stellgrößenbegrenzung freigeben
Die Stellgrößenbegrenzung kann nur verwendet werden, sofern sie in der ETS freigegeben
wurde.
o
Den Parameter "Stellgrößenbegrenzung verwenden ?" auf der Parameterseite "Ax -
Stellgröße/Status/Betriebsart" auf "ja" einstellen.
Die Stellgrößenbegrenzung ist freigegeben. Der Parameter "Aktivierung der
Stellgrößenbegrenzung" definiert, ob die Begrenzungsfunktion bedarfsorientiert über ein
Kommunikationsobjekt aktiviert oder deaktiviert werden kann. Alternativ kann die
Stellgrößenbegrenzung permanent aktiv sein.
o
Den Parameter "Stellgrößenbegrenzung verwenden ?" auf "nein" einstellen.
Die Stellgrößenbegrenzung ist nicht verfügbar.
Aktivierung der Stellgrößenbegrenzung einstellen
Der Parameter "Aktivierung der Stellgrößenbegrenzung" auf der Parameterseite "Ax -
Stellgröße/Status/Betriebsart" definiert die Wirkungsweise der Begrenzungsfunktion.
Die Stellgrößenbegrenzung muss freigegeben sein.
o
Den Parameter einstellen auf "durch Objekt 'Stellgrößenbegrenzung'".
Art.-Nr. 2336 REG HZ HE
Software "Heizungsaktor 6fach 20D011"
Funktionsbeschreibung
Seite 82 von 146

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