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Dynapac PL 2000 S series Wartung Und Instandsetzung
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Inhaltsverzeichnis
Wartung
und
Instandsetzung
02-10.01
Gültig für:
Kaltfräse
PL 2000 S
PL 2100 S
900 98 04 84
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Dynapac PL 2000 S series

  • Seite 1 Gültig für: Wartung Kaltfräse PL 2000 S PL 2100 S Instandsetzung 02-10.01 900 98 04 84...
  • Seite 3 Vorwort Zum sicheren Betreiben des Gerätes sind Kenntnisse notwendig, die durch die vor- liegende Betriebsanleitung vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, über- sichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
  • Seite 4 Die Betriebsanleitung muss stets am Einsatzort des Gerätes verfügbar sein. Sie ist gültig in Verbindung mit dem Dynapac Sicherheitshandbuch, den Hinweisen zur bestimmungsgemäßen Verwendung und den erforderlichen ergänzenden Anwei- sungen des Betreibers aufgrund bestehender nationaler oder regionaler Vorschriften zu technischen Regeln, zur Unfallverhütung und zum Umweltschutz.
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Sicherheitshinweise für die Wartung ............1 Haftungsausschluss bei Verwendung nicht originaler Ersatz- oder Verschleißteile sowie falscher Betriebsstoffe..........2 Wartungsintervalle ..................2 Antriebsaggregat Motor ................15 Kraftstofftank ..................15 Dieselmotor ..................16 Ölablassschraube ................17 Ölfilter ....................17 Kraftstoffvorfilter ................... 18 Kraftstofffilter ..................
  • Seite 6 Fräswalze .................... 48 Abstreifer und Stützkufen (Scraperklappe) .......... 50 Gleitkufen der Seitenschilder............... 51 Kufen Gleitschuh ................. 52 Endschalter Walzenklappe ..............53 Gummiabdichtung der Seitenschilder ..........53 Befestigungsschrauben Fräskasten ............ 54 Ladeeinrichtung ..................55 Gurtspannung ..................55 Rollenhalter ..................56 Stahlseile ..................... 57 Trichtergummi des Übergabepunktes und Abdichtgummis/ Führungen ...................
  • Seite 7 Sicherungen am Hauptklemmkasten ............84 Konservierung ..................86 Anzugsmomente ..................87 Wartungsnachweis ................... 88 Hinweise zur Korrekten Ausfüllung der Wartungsnachweise: ..... 88 10.1 Baugruppe Motor, Motoranlagen ............. 89 10.2 Hydraulische Anlage ................91 10.3 Fahrwerke, Lenkung, Bremsen ..............93 10.4 Frässektion ....................
  • Seite 9: Sicherheitshinweise Für Die Wartung

    F Wartung Sicherheitshinweise für die Wartung Bei sämtlichen Wartungsarbeiten sind die Forderungen des Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutzes einzuhalten. Die erforderliche Arbeitsschutzausrüstung ist stän- dig zu tragen. Falls nicht anders beschrieben, Wartungsarbeiten nur bei abgestelltem Motor durch- führen (Hinweise zur Kontrolle und zur Auswechslung der Fräsmeißel und Fräsmei- ßelhalter beachten!).
  • Seite 10: Haftungsausschluss Bei Verwendung Nicht Originaler Ersatz- Oder Verschleißteile Sowie Falscher Betriebsstoffe

    Vermeiden Sie Elektroschweißarbeiten an der Maschine, da diese zu Schäden an den elektronischen und hydraulischen Baugruppen führen können! Sollten im Ausnahmefall an der Maschine dennoch Elektroschweißarbeiten erforder- lich werden, ist vor Beginn der Arbeiten zu beachten: - Die Zündung ist ausgeschaltet - Der Stromkreis ist unterbrochen - Die Regler der Nivelliereinrichtung (2x2 Stecker), der Zentralrechner und der Rechner für den Fahrantrieb (2x1 Stecker), die 6 Slaves am Stromverteiler und...
  • Seite 11 Betriebsstunden Wartungsstelle Tätigkeit (3.1) Antriebsaggregat Motor Füllstand kontrollieren Kraftstofftank Kraftstoff nachfüllen Tank und Anlage reinigen Ölstand kontrollieren Öl nachfüllen Öl wechseln Ölfilter wechseln Kraftstoffvorfilter reinigen Kraftstofffilter wechseln Luftfilter kontrollieren Luftfiltereinsatz säubern / wechseln Motor Kühlrippen kontrollieren Kühlrippen säubern Kühlmittelstand kontrollieren Kühlmittel nachfüllen Kühlmittel wechseln Kühlmittelfilter wechseln...
  • Seite 12 Betriebsstunden Wartungsstelle Tätigkeit (3.1) Antriebsaggregat Motor Motorhalterungen kontrollieren Motorhalterungen nachziehen Verbindungsschrauben Pumpenverteilergetriebe / Motor Motor kontrollieren Verbindungsschrauben Pumpenverteilergetriebe / Motor nachziehen Wartung Wartung während der Einfahrzeit...
  • Seite 13 Betriebsstunden Wartungsstelle Tätigkeit (3.2) Hydraulik Ölstand kontrollieren Hydrauliköltank Öl nachfüllen Öl wechseln Wartungsanzeiger Hochdruck- kontrollieren Hydraulikfilter Filterelement auswechseln Wartungsanzeiger Ansaug-/Rücklauf- kontrollieren Hydraulikfilter Filterelement wechseln Ölstand kontrollieren Öl nachfüllen Pumpen- verteilergetriebe Öl wechseln Entlüfter kontrollieren Sichtkontrolle vornehmen Ölkühler Kühlrippen säubern Sichtkontrolle vornehmen Hydraulik- schläuche Schläuche ersetzen...
  • Seite 14: Tätigkeit

    Betriebsstunden Wartungsstelle Tätigkeit (3.3) Fahrwerke, Fahrwerksbeine und Lenkung Ölstand kontrollieren Öl nachfüllen Öl wechseln Planetengetriebe Sichtbare, nicht geklebte Mut- tern u. Schrauben kontrollieren und ggf. nachziehen Kettenspannung kontrollieren Kettenspannung einstellen Laufwerk Zustand der Bodenplatten kontrollieren Bodenplatten austauschen Sicherung Spurstangen- und Befestigung kontrollieren Lenkzylinder- bolzen...
  • Seite 15 Betriebsstunden Wartungsstelle Tätigkeit (3.4)Frässektion Zustand kontrollieren Fräsmeißel, Meißel / Meißelboxen Meißelboxen austauschen Zustand kontrollieren Riementrieb Riemen austauschen Reibbelagverschleiß kontrollieren Kupplung Reibbelag ersetzen Ölstand kontrollieren Öl nachfüllen Öl wechseln Walzengetriebe Sichtbare, nicht geklebte Muttern u. Schrauben kontrol- lieren und ggf. nachziehen Flüssigkeitsstand kontrollieren Fräswalze Kühlflüssigkeit auffüllen...
  • Seite 16 Betriebsstunden Wartungsstelle Tätigkeit (3.4)Frässektion Abstreifer u. Stützkufen kontrollieren Abstreifer und Stützkufen Abstreifer bzw. Stützkufen austauschen Kufen kontrollieren Gleitkufen Seitenschilder Kufen austauschen Kufen kontrollieren Kufen Kufen einstellen / Gleitschuh austauschen Funktion kontrollieren Endschalter Endschalter einstellen / Walzenklappe austauschen Gummiabdichtung kontrollieren Gummiabdichtung Gummiabdichtung der Seitenschilder austauschen...
  • Seite 17 Betriebsstunden Wartungsstelle Tätigkeit (3.5) Ladeeinrichtung Spannung / Durchhang kontrollieren Spannung / Durchhang einstel- Fördergurt Auf Beschädigung kontrollieren Fördergurt austauschen Zustand kontrollieren Ladebandrollen Rollen austauschen Zustand kontrollieren Rollenhalter Wellenenden neu verschweißen Zustand kontrollieren Halteseile, Fang- seile und Schäkel Seile/ Schäkel austauschen Trichtergummi der Auf Beschädigung kontrollieren Übergabepunkte...
  • Seite 18 Betriebsstunden Wartungsstelle Tätigkeit (3.6) Wasseranlage Füllstand kontrollieren Wasser auffüllen Wassertank Wasser wechseln Tank reinigen Öl wechseln Befüllpumpe Wasser ablassen Wasserfilter kontrollieren Wasserfilter Beide Filterelemente wechseln Wasser ablassen Pumpe entlüften Wasserpumpe Wasser ablassen Funktion kontrollieren Wasserdüsen Wasser ablassen Befestigungsschrauben Befestigungs- auf festen Sitz kontrollieren schrauben der Befestigungsschrauben Tankhaube...
  • Seite 19 Betriebsstunden Wartungsstelle Tätigkeit (3.7) Spannungsversorgung Füllstand der Batteriesäure kontrollieren Batterien Destilliertes Wasser auffüllen Batteriepole einfetten (3.8) Pneumatikanlage Ölstand kontrollieren Wartungseinheit Öl auffüllen Wasser ablassen (3.9) Nivelliereinrichtung Zustand kontrollieren Sensoren, Regler, Verbindungskabel Säubern bzw. austauschen (3.10) Sonstige Scheibenwischer- Wischerblätter auswechseln Blätter Funktion prüfen Not-Aus-Taster Taster austauschen...
  • Seite 20 Betriebsstunden Wartungsstelle Tätigkeit (4.0) Schmierstellen Stützbeine abschmieren (Schmiernippel)/ Schmierung der Gleitflächen kontrollieren Fahrwerk Lenkzylinder abschmieren (Schmiernippel) Pendelbolzen abschmieren (Schmiernippel) Riemenspanner abschmieren (Schmiernippel) Hydraulikzylinder Walzen- Frässektion klappe Abschmieren (Schmier- nippel) Kupplungslager abschmieren (Schmiernippel) Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 12...
  • Seite 21 Betriebsstunden Wartungsstelle Tätigkeit (4.0) Schmierstellen Stehlager für Umlauftrommel abschmieren (Schmiernippel) Abwurfband Spannlager für Antriebstrom- standard (starr) mel abschmieren (Schmiernip- pel) Stehlager für Umlauftrommel abschmieren (Schmiernippel) Spannlager für Antriebstrom- mel abschmieren Abwurfband (Schmiernippel) optional (klappbar) Bundbolzen abschmieren Federn, Gelenke und Bolzen im Gelenkbereich Ölen/ Fetten Stehlager für Umlauftrommel abschmieren (Schmiernippel)
  • Seite 22 Betriebsstunden Wartungsstelle Tätigkeit (5.0) Kontrollen Allgemeine Sichtkontrolle Prüfung durch einen Sach- kundigen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 14...
  • Seite 23: Antriebsaggregat Motor

    Antriebsaggregat Motor Kraftstofftank Der Kraftstofftank sollte vor jedem Ar- beitsbeginn gefüllt werden, damit das Kraftstoffsystem nicht „trockengefahren“ wird und dadurch eine zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. Kraftstoffstand mittels der Anzeige im Bedienstand mehrmals täglich kontrol- lieren. Der Tankstutzen befindet sich hinter der Klappe, unterhalb der mittleren War- tungsklappe des Fahrstandes.
  • Seite 24: Dieselmotor

    Dieselmotor Der Ölstand im Motor sollte vor jedem Arbeitsbeginn mit dem Peilstab geprüft werden. Ölkontrolle nur bei eben stehender Ma- schine! Der Peilstab befindet hinter der War- tungsklappe des Fahrstandes. Zuviel Öl im Motor beschädigt die Dich- tungen; zu wenig Öl führt zu Überhit- zung und Zerstörung des Motors.
  • Seite 25: Ölablassschraube

    Ölablassschraube Die Ölablassschraube befindet sich an der Ölwanne an der Maschinenuntersei- Verbrennungsgefahr durch heißes Öl! Verbrauchtes Öl in einem geeigneten Behälter auffangen und der Entsorgung zuführen Motor zum Ölwechsel leicht warmlaufen lassen. Nach dem Ablassen die Ölab- lassschraube mit einer neuen Dichtung Hebel~1.tif versehen und wieder in die Ölwanne einschrauben.
  • Seite 26: Kraftstoffvorfilter

    Kraftstoffvorfilter Der Kraftstofffilter (Filtersieb) befindet sich im Ansaugkanal an der Einspritz- pumpe. Kraftstoffleitung (1) vom Ansaugkanal demontieren. Verschluss des Ansaug- kanals (2) öffnen und Filter (3) entneh- men. Auslaufenden Kraftstoff in einem geeig- neten Behälter auffangen und der Ent- sorgung zuführen. Den Filter nach ordnungsgemäßer Rei- nigung wieder in den Ansaugkanal ein- setzten,...
  • Seite 27: Luftfilter

    Luftfilter Den Staubsammelbehälter (1) alle 50 Betriebsstunden entleeren, das Filter- element alle 1000 Betriebsstunden, min- destens jedoch jährlich wechseln. Der Luftfilter befindet sich im hinteren Bereich des Motorraums und ist nach dem Öffnen der Motorhaube zugänglich. Um an das Filterelement zu gelangen, muss die Flügelschraube (2) gelöst und der Verschlussdeckel vom Filtergehäu- se abgenommen werden.
  • Seite 28: Kühlmittelfilter

    Kühlmittelfilter Den Kühlmittelfilter nach 1000 Betriebs- stunden, mindestens jedoch jährlich wechseln. Der Kühlmittelfilter befindet sich im hin- teren Bereich des Motorraums und ist nach dem Öffnen der Motorhaube zu- gänglich. Anlage steht im heißen Zustand unter Druck. Beim Öffnen besteht Verbrü- hungsgefahr! Motor vor dem Filterwech- sel abkühlen lassen.
  • Seite 29: Antriebsriemen

    Antriebsriemen Den Antriebsriemen täglich optisch auf Beschädigungen kontrollieren. Zur Wartung des Antriebsriemens: siehe Motor-Betriebsanleitung. Belt.Tif Ventilspiel Das Ventilspiel des Motors alle 2000 Be- triebsstunden kontrollieren und gegebe- nenfalls einstellen. Zur Kontrolle und Einstellung des Ventil- spiels: siehe Motor-Betriebsanleitung. Valve.Tif F 21...
  • Seite 30: Motorhalterungen Links / Rechts

    Motorhalterungen links / rechts Die Verbindungsschrauben der Motor- halterungen links (1) und rechts (2),(3) sollten regelmäßig bei abgeschalteten Antriebsmotor auf festen Sitz kontrolliert werden. Haben sich die Schrauben gelöst, sind diese umgehend mit dem erforderlichen Drehmoment anzuziehen. Motorh1.tif/Motorh2.tif/Motorh4.tif F 22...
  • Seite 31: Verbindungschrauben Pumpenverteilergetriebe / Motor

    Verbindungschrauben Pumpenver- teilergetriebe / Motor Die Verbindungsschrauben (1) an der Kupplungsglocke zwischen Motor und Pumpenverteilergetriebe sollten regel- mäßig bei abgeschalteten Antriebsmo- tor am gesamten Umfang auf festen Sitz kontrolliert werden. Haben sich die Schrauben gelöst, soll- ten diese umgehend einzeln demontiert und mit Schraubenkleber gesichert mit dem erforderlichen Drehmoment neu eingesetzt werden.
  • Seite 32: Hydraulik

    Hydraulik Hydrauliköltank Ölstand täglich mittels Peilstab (1) kon- trollieren. Die Öltankentlüftung ist regel- mäßig von Staub und Schmutz zu befreien. Das Hydrauliköl alle 1000 Betriebsstun- den, mindestens jedoch jährlich wech- seln. Der Hydrauliktank befindet sich im linken Bereich des Motorraums und ist nach dem Öffnen der Motorhaube zu- gänglich.
  • Seite 33: Hochdruck-Hydraulikfilter

    Hochdruck-Hydraulikfilter Die Filterelemente lt. Verschmutzungs- anzeige, mindestens jedoch alle 500 Be- triebsstunden wechseln. Die Filterelemente sind stets paarweise zu wechseln! Die Hochdruck-Hydraulikfilter befinden sich an der Unterseite der Maschine. Der Filtertopf wird mit einem Sechskant- schlüssel gelöst und dann von Hand ab- geschraubt.
  • Seite 34: Rücklauf-Hydraulikfilter

    Rücklauf-Hydraulikfilter Das Filterelement lt. Verschmutzungs- anzeige, mindestens jedoch jährlich wechseln! Rücklauf-Hydraulikfilter befindet sich auf dem Hydrauliköltank im linken Bereich des Motorraums und ist nach dem Öffnen der Motorhaube zugänglich - Befestigungsschrauben Filter- oberteils demontieren und Deckel des Filtergehäuses abnehmen. Hydr.bmp - Den gesamten Filtereinsatz aus dem Gehäuse ziehen.
  • Seite 35: Pumpenverteilergetriebe

    Pumpenverteilergetriebe Ölstandkontrolle Ölstand alle 50 Betriebstunden kontrol- lieren. Das Pumpenverteilergetriebe befindet sich im linken Bereich des Motorraums und ist nach dem Öffnen der Motorhau- be zugänglich. Die Kontrollschraube kann sich an zwei verschiedenen Stellen des Getriebes befinden bzw. in drei unterschiedlichen Varianten vorhanden sein.
  • Seite 36 Ölwechsel Erster Ölwechsel nach 50 Betriebsstun- den Einfahrzeit, danach alle 500 Stun- den. Die Ölablassschraube befindet sich an der Unterseite des Pumpenverteilerge- triebes und ist an der Unterseite der Ma- schine zugänglich. Verbrauchtes Öl in einem geeigneten Behälter auffangen und der Entsorgung zuführen 5Schra~1.tif - Nach dem Ablassen die Ölablass-...
  • Seite 37: Ölkühler

    Ölkühler Die Kühlrippen des Kühlers täglich auf Verschmutzungen und Leckagen kon- trollieren. Der Ölkühler befindet sich an der Rück- seite der Maschine hinter dem Kühler- grill. (Links neben dem Wasserkühler) Der Kühlergrill lässt sich nach dem Öff- nen der Verriegelung mittels Vierkant- schlüssel nach oben schwenken.
  • Seite 38: Hydraulikeinheit Für Dach Und Haubenbetätigung

    Hydraulikeinheit für Dach und Haubenbetätigung Ölstandkontrolle Den Ölstand der Hydraulikeinheit alle 250 Betriebsstunden kontrollieren und ggf. auffüllen. Die Hydraulikeinheit befindet sich hinter Wartungsklappe des Fahrerstan- des. Zur Ölstandkontrolle befinden sich MAX- und MIN-Markierungen (1) an der Rück- seite des Ölbehälters. Hydrauliköl nachzufüllen, Ver-...
  • Seite 39: Fahrwerke

    Fahrwerke Planetengetriebe Ölstandkontrolle Ölstand alle 50 Betriebstunden kontrol- lieren. Zur Kontrolle des Ölstandes und wäh- rend des Einfüllens von Öl, muss sich die Verschlussschraube zur Ölstands- kontrolle (1) auf 9 Uhr-Position befinden. Der Ölstand sollte bis zur Unterkante der Bohrung für die Verschlussschraube rei- chen.
  • Seite 40 Ölwechsel Erster Ölwechsel nach 250 Stunden Ein- fahrzeit, danach alle 1000 Stunden, min- destens jedoch jährlich. Zum Ölablass sollte sich die Ab- lassschraube (2) in 6 Uhr-Position, die Einfüllschraube (1) in 9 Uhr-Position befinden. Ölwechsel nur im Betriebswarmen Zu- stand, unmittelbar nach dem Stillstand des Getriebes durchführen.
  • Seite 41: Kettenspannung

    Kettenspannung Die Kettenspannung der Laufwerke ist täglich zu prüfen und den gegebenen Einsatz- bzw. Fahrbahnbedingungen anzupassen. Der Kettendurchhang sollte je nach Ein- satzbedingung 0 - 7 mm zwischen Kette und Rahmen des Laufwerks, gemessen in der Laufwerksmitte, betragen. Laufwerk.bmp Der Kettenspanner für die Laufwerksket- te wird über den seitlich am Laufwerk befindlichen Anschluss mittels einer Fettpresse mit Fett befüllt.
  • Seite 42: Bodenplatten

    Bodenplatten Der Zustand der Bodenplatten der Lauf- werke ist täglich zu prüfen. Beschädigte und verschlissene Boden- platten sollten umgehend ausgetauscht werden. Jede Bodenplatte ist mit vier Befesti- gungsschrauben mit der Auflagefläche des Kettengliedes verbunden. - Vierkantmutter einem Gabel- schlüssel gegenhalten, Befestigungs- bolzen Senkung Bodenplatte mit einem Steckschlüssel...
  • Seite 43: Lenkungsgleitstücke, Lenkschwinge, Haltering Und Abstreifer

    Lenkungsgleitstücke, Lenkschwinge, Haltering und Abstreifer Die Lenkschwinge (1), den zweiteiligen Haltering (2) und den Abstreifer (3) auf Funktion, Spiel, einwandfreie Befesti- gung sowie übermäßigen Verschleiß prüfen. Mangelnde Befestigung und Funktion dieser Bauteile führen zu übermäßigen Verschleiß durch Eindringen Schmutz und somit zu und einem mögli- chen Ausfall bzw.
  • Seite 44: Sicherung Spurstangen- Und Lenkzylinderbolzen

    Sicherung Spurstangen- und Lenkzy- linderbolzen Die Befestigungsschrauben der Siche- rungsbleche an den Spurstangen und an den Lenkzylindern auf korrekte Befe- stigung prüfen. Erforderlichenfalls die Schrauben nach- ziehen. Sicherungsbl_01.tif, Sicherungsbl_02.tif F 36...
  • Seite 45: Frässektion

    Frässektion Fräsmeißel, Meißelboxen, Flachmeißel-Abstreifer Der Zustand der Fräsmeißel und Meißelboxen ist mehrmals täglich zu prüfen. Abgenutzte oder beschädigte Meißel und Boxen müssen umgehend ausgetauscht werden. Nur mit einwandfreien Fräswerkzeugen lässt sich die Maschinenkapazität voll aus- nutzen. Verschleißmerkmale von Rundschaftmeißeln Neuer Meißel Abgenutzter Meißel - schnellstmöglich auswechseln Ausgewaschener Meißel - schnellstmöglich aus- wechseln...
  • Seite 46 Verschleißmerkmale von Meißelboxen Neue Meißelbox Starker Verschleiß der Auflageflächen des Meißels - schnellstmöglich auswechseln Starker Verschleiß der Bohrung zur Aufnahme des Meißels - schnellstmöglich auswechseln Starker Verschleiß der Flanke- sofort auswechseln Zur Kontrolle und zum Wechsel der Meißel und Meißelboxen sind folgende Sicher- heitsvorkehrungen zu treffen und Maßnahmen durchzuführen: - Fahrwerksabstützungen einlegen.
  • Seite 47: Demontage Der Meißel

    Demontage der Meißel - Den Meißelaustreiber in der Bohrung an der Rückseite der Meißelbox an- setzen, abgenutzte und beschädigte Meißel mit Hammerschlägen austrei- ben. Optional steht ein pneumatisch betätig- ter Hammer zur Verfügung, der über die Druckluftanlage der Maschine betrieben werden kann.
  • Seite 48: Demontage Der Schnellwechsel-Oberteile (Ausführung 1)

    Demontage der Schnellwechsel- Oberteile (Ausführung 1) - Gewindestift (1) ausreichend lösen, - Falls notwendig, Oberteil durch leichte Schläge mit einem Kunststoffhammer lösen, - Oberteil aus dem Meißelhalter ent- nehmen Meisseld.cdr Demontage der Schnellwechsel- Oberteile (Ausführung 2) - Den Austreiber für die Schnellwech- sel-Oberteile von Hand oder mit Ham- merschlägen in die Kerbe zwischen Meißelhalter und Oberteil treiben.
  • Seite 49: Montage Der Schnellwechsel-Oberteile (Ausführung 1)

    Montage der Schnellwechsel- Oberteile (Ausführung 1) - Das Oberteil in der richtigen Position in den Meißelhalter einsetzen. - Falls notwendig, mit leichten Schlägen mit einem Kunststoffhammer, das Oberteil in den Meißelhalter treiben. - Gewindestift (1) ordnungsgemäß fest- ziehen. Meisself.cdr Montage der Schnellwechsel- Oberteile (Ausführung 2) - Das Oberteil in der richtigen Position in den Meißelhalter einsetzen.
  • Seite 50: Meißelbox Ersetzen

    Meißelbox ersetzen - Schnellwechsel-Oberteil Meißelhalter demontieren. - Den verschlissene Meißelbox vom Schaft trennen, für eine ebene Aufla- gefläche sorgen. - Die neue Meißelbox (mit eingesteck- tem Meißel!) auf dem Schaft positio- nieren (Arretierungsnippel der Box müssen in die Arretierungsbohrungen des Schaftes fassen). - Neue Meißelbox auf dem Schaft an- heften und dann festschweißen.
  • Seite 51: Halterbox Ersetzen

    Halterbox ersetzen Die spiralförmig auf der Walze angeordneten Meißelhalter sind so fest und zuverläs- sig mit der Fräswalze verschweißt, dass es nur äußerst selten und in extremen Situa- tionen (z.B. vergessene Stahlschienen in der Fräsfläche) zu Abrissen kommen wird. sitzgleich sitzgleich Trommel4.eps Auf der Fräswalze hat jeder Meißel der einen Seite (von der Walzenmitte aus gese-...
  • Seite 52: Riementrieb

    Riementrieb Der Zustand der Riemen des Fräsantrie- bes ist täglich zu prüfen. Beschädigte und verschlissene Riemen sollten umgehend ausgetauscht wer- den. Die Rillen der Keilriemen sind von Materialpartikeln zu säubern! Die Riemen sind stets paarweise zu wechseln. Der Riemenantrieb befindet sich in dem Schutzkasten an der linken Seite der Maschine.
  • Seite 53: Kupplung

    Kupplung Den Reibbelagverschleiß der Kupplung alle 1000 Betriebsstunden prüfen. Verschlissene Reibbeläge sollten umge- hend ausgetauscht werden. Die Kupplung befindet sich hinter der Riemenscheibe in dem Schutzkasten an der linken Seite der Maschine. Sicherstellen, dass der Antriebsmotor nicht gestartet werden kann! Zur Kontrolle muss ein Kontrolldeckel (1) des Kupplungsgehäuses demontiert werden.
  • Seite 54: Walzengetriebe

    Walzengetriebe Ölstandkontrolle Ölstand alle 50 Betriebstunden kontrol- lieren. Zur Kontrolle des Ölstandes und wäh- rend des Einfüllens von Öl, muss sich die Verschlussschraube zur Ölstands- kontrolle (1) auf 9 Uhr-Position befinden. - Maschine auf die Fahrwerksabstüt- zungen absenken. - Seitenschild heben und zur Sicherung einhängen.
  • Seite 55 Ölwechsel Erster Ölwechsel nach 250 Stunden Ein- fahrzeit, danach alle 1000 Stunden, min- destens jedoch jährlich. Zum Ölablass sollte sich die Ab- lassschraube (1) in 6 Uhr-Position, die Einfüllschraube (2) in 9 Uhr-Position befinden. Ölwechsel nur im betriebswarmen Zu- stand, unmittelbar nach dem Stillstand des Getriebes durchführen.
  • Seite 56: Fräswalze

    Fräswalze Der Flüssigkeitsstand des Kühlmittels in der Fräswalze sowie das Frostschutz- mittel sind alle 1000 Betriebsstunden, mindestens jedoch jährlich zu prüfen. Das Kühlmittel muss erforderlichenfalls aufgefüllt und den Betriebsbedingungen angepasst werden. Gefrierendes Wasser in der Fräswalze kann das Bauteil zerstören, vorgeschrie- bene Dauerkühlflüssigkeit verwenden.
  • Seite 57 Flüssigkeitsstand kontrollieren / auffüllen. - Maschine auf die Fahrwerksabstüt- zungen absenken. - Walzenklappe öffnen und sichern. 25° - Sicherstellen, dass der Antriebsmotor nicht gestartet wird. - Fräswalze soweit drehen, bis die Kon- troll- und Einfüllschraube in einem Winkel von ca. 25° liegt. - Kontrollschraube herausschrauben.
  • Seite 58: Abstreifer Und Stützkufen (Scraperklappe)

    Abstreifer und Stützkufen (Scraperklappe) Die Abstreifer und Stützkufen an der Scraperklappe alle 50 Betriebsstunden kontrollieren und gegebenenfalls aus- tauschen. Bleibt zuviel Material in der Frässpur zu- rück, sind diese Bauteile ebenfalls zu prüfen. Die Abstreifer (1) sorgen dafür, dass kaum abgetragenes Material in der aus- gefrästen Spur liegen bleibt und gewähr- leisten somit...
  • Seite 59: Gleitkufen Der Seitenschilder

    Gleitkufen der Seitenschilder Die Gleitkufen der Seitenschilder rut- schen während des Fräsbetriebes per- manent über den Asphalt und sind dadurch einem erhöhten Verschleiß ausgesetzt. Wird das Material der Kufe zu dünn, muss diese ausgewechselt werden. Bei geteilten Gleitkufen ist das betreffen- de Element zu wechseln.
  • Seite 60: Kufen Gleitschuh

    Kufen Gleitschuh Die Kufen des Gleitschuhs rutschen während des Fräsbetriebes permanent über den noch nicht abgetragenen As- phalt und sind dadurch einem erhöhten Verschleiß ausgesetzt. Die Kufen drücken den Belag nach un- ten und verhindern, dass größere Teile herausgerissen werden. Wird die Hartmetallplatte der Kufen zu dünn, muss diese ausgewechselt wer- den.
  • Seite 61: Endschalter Walzenklappe

    Endschalter Walzenklappe Den Endschalter der Walzenklappe alle 250 Betriebsstunden gezielt auf funktionstüchtigkeit prüfen. Der Endschalter befindet sich am hinte- ren Teil des Fräswalzenkastens an der linken Maschinenseite -Die Walzenklappe durch die entspre- chenden Bedienelemente öffnen, bis der Endschalter betätigt wird. - Die Kupplung des Riementriebes muss trennen.
  • Seite 62: Befestigungsschrauben Fräskasten

    Befestigungsschrauben Fräskasten Der Fräskasten ist an der linken und rechten Seite mit je zwei Schrauben mit dem Fahrzeugrahmen verschraubt. Die Befestigungsschrauben müssen alle 500 Betriebsstunden auf festen Sitz kon- trolliert werden. Haben sich die Schrauben gelöst, soll- ten diese umgehend einzeln demontiert und mit Schraubenkleber gesichert mit dem erforderlichen Drehmoment neu eingesetzt werden.
  • Seite 63: Ladeeinrichtung

    Ladeeinrichtung Gurtspannung Die Gurtspannung des Ladebandes und des Abwurfbandes ist täglich zu kontrol- lieren. Hängt der Gurt zu weit durch, muss die Spannung eingestellt werden. In den ersten Wochen der Betriebszeit wird der Gurt sich noch übermäßig deh- nen (bleibende und elastische Deh- nung).
  • Seite 64: Rollenhalter

    Reicht die Spannungsregulierung mittels Umlenkrolle nicht aus, müssen die Tragrol- len nachgerichtet werden. Hierbei ist die Verlagerungsplatte der Tragstationen zu lö- sen und die Station leicht zu verdrehen. Soll der Gurt nach rechts reguliert werden, so muss die linke Tragrolle nach vorn ge- schoben werden, bzw.
  • Seite 65: Stahlseile

    Stahlseile Der Zustand der Halte- und Fangseile (Stahlseile) sowie der Schäkel des Ab- wurfbandes ist täglich zu prüfen. Beschädigte Stahlseile und Schäkel müssen umgehend ausgetauscht wer- den. Reißende Stahlseile stellen eine große Gefährdung für Mensch und Maschine dar. Beschädigte Stahlseile und Schäkel am Abwurfband in spannungsfreien Zu- stand bringen und austauschen.
  • Seite 66: Befestigungsschrauben Der Abwurfbandhalterung

    Befestigungsschrauben der Abwurfbandhalterung Der Lagerbock der Abwurfbandhalte- rung ist an der linken und rechten Seite mit je fünf Schrauben mit der Wasser- tankhaube verschraubt. Die Befestigungsschrauben müssen alle 500 Betriebsstunden auf festen Sitz kon- trolliert werden. Haben sich die Schrauben gelöst, soll- ten diese umgehend einzeln demontiert und mit Schraubenkleber gesichert mit dem erforderlichen Drehmoment neu...
  • Seite 67: Wasseranlage

    Wasseranlage Wassertank Der Füllstand des Wassertanks sollte vor jedem Arbeitsbeginn geprüft werden. Ge- gebenenfalls muss der Tank aufgefüllt werden. Den Füllstand des Wassertanks mittels Anzeige im Bedienstand mehrmals täglich kontrollieren. Falls erforderlich, mindestens jedoch alle 500 Betriebsstunden, muss der Tank von Innen gereinigt werden.
  • Seite 68 - Die gelösten Ablagerungen laufen durch das geöffnete Ablassventil ab. - Nach den Reinigungsarbeiten das Ablassventil und den Verschlussdeckel des Wassertanks wieder verschließen. Bei Reinigungsarbeiten im Innenraum des Tanks, muss immer eine zweite Person die Person im Tank beaufsichtigen! Muss der Tank bestiegen werden, ist eine Leiter an die Maschine anzulegen und die- se entsprechend zu sichern.
  • Seite 69: Befüllpumpe

    Befüllpumpe Das Öl nach 1000 Betriebsstunden, mindestens jedoch jährlich wechseln. Bei Minustemperaturen muss das Was- ser in der Pumpe abgelassen werden, da gefrorenes Wasser die Pumpe zer- stören kann. Der Befüllpumpe befindet sich an der lin- ken Vorderseite der Maschine. - Ölablassschraube (1) herausdrehen, auslaufendes Öl auffangen.
  • Seite 70: Wasserfilter

    Wasserfilter Das Filterelement täglich nach Arbeitsende und lt. Verschmutzungsanzeige wech- seln! Im Zubehör der Maschine befindet sich ein zweiter Satz an Wasserfiltern, der einen täglichen Wechsel verzögerungslos ermöglicht. Die Wasserfilter befinden sich unter dem Hauptrahmen, vor dem Fräskasten an der rechten Maschinenseite .
  • Seite 71 Bei Frostgefahr müssen die Filtergehäu- se vollständig entleert werden, um diese vor Beschädigungen zu schützen. - Absperrhahn (1) schließen (Hebel in waagerechter Stellung). - Beide Filtergehäuse (2) mittels des im Bordwerkzeug befindlichen Schlüs- sels (3) lösen, von Hand abschrauben und darin befindliches Wasser aus- schütten.
  • Seite 72: Wasserpumpe

    Wasserpumpe Wenn erforderlich, muss die Wasser- pumpe entlüftet werden. - Entlüftungsschraube (1) herausdre- hen, in der Pumpe befindliche Luft vollständig ablassen. - Entlüftungsschraube wieder ord- nungsgemäß festziehen. Bei Frostgefahr muss die Wasserpumpe vollständig entleert werden, um diese vor Beschädigung zu schützen. wasserfilter3.tif - Beide Verschraubungen (2) lösen, das in der Pumpe befindliche Wasser vollständig ablaufen lassen.
  • Seite 73: Tankhaubenaufhängung

    Tankhaubenaufhängung An beiden Seiten der Tankhaube befin- den sich je 8 Befestigungsschrauben. - Gelöste Schrauben demontieren, neu einkleben und mit dem erforderlichen Anzugsmoment festziehen. Mannloch2.cdr F 65...
  • Seite 74: Spannungsversorgung

    Spannungsversorgung Batterien Den Füllstand der beiden Batterien alle 250 Betriebstunden, mindestens jedoch 3monatlich kontrollieren. Die beiden Batterien befinden sich unter der rechten Bodenklape des Fahr- stands. Die Bodenklappe wird mittels Vierkantschlüssel geöffnet. Die Batterien sind vom Werk mit der richtigen Menge Säure gefüllt. Der Flüs- sigkeitsstand sollte bis zur oberen Mar- kierung reichen.
  • Seite 75: Druckluftanlage

    Druckluftanlage Wartungseinheit und Drucklufttank An dem Drucklufttank befindet sich eine Wartungseineit, die das Wasser aus der Luft abscheidet und den Luftstrom mit einem feinen Ölnebel anreichert und so für eine längere Lebensdauer der Bau- teile sorgt. Den Füllstand der Ölers (1) alle 50 Be- triebstunden kontrollieren und falls erfor- derlich auffüllen.
  • Seite 76: Nivelliereinrichtung

    Nivelliereinrichtung Sensoren, Regler, Verbindungskabel Um einen unterbrechungsfreien und exakten Arbeitsfluss zu gewährleisten, sollten die Sensoren, Regler und Verbindungskabel der Nivelliereinrichtung täglich überprüft werden. Beschädigt Teile, wie z.B. Kabel und Seile sollten umgehend ersetzt werden, um einen Ausfall der Nivelliereinrichtung und somit unnötige Verzögerungen zu vermeiden.
  • Seite 77: Sonstige

    3.10 Sonstige Scheibenwischerblätter Die Wischerblätter sind bei Bedarf, z.B. wenn die Gummilippe eingerissen ist oder kein klares Sichtfeld mehr geschaffen wird, auszuwechseln. Stets zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit anderer für klare Sichtverhältnisse sorgen. Zum Wechsel der Wischerblätter, ist eine Leiter an die Maschine anzulegen und die- se entsprechend zu sichern.
  • Seite 78: Schmierstellen

    Schmierstellen Fahrwerke Fahrwerksbeine An jedem Fahrwerksbein befindet sich je ein Schmiernippel. Fett mit einer Fettpresse auffüllen, bis es an den vorderen und hinteren Führungs- nuten austritt.. Die Gleitflächen in den Führungsnuten müssen immer einen Fettfilm aufweisen! 504Sch~1.tif Lenkzylinder An den Lagerstellen der Lenkzylinder befindet sich je ein Schmiernippel.
  • Seite 79: Pendelbolzen

    Pendelbolzen An jedem Fahrwerk befindet sich je ein Schmiernippel am Pendelbolzen. 5 Hübe Fett mit einer Fettpresse auffüllen. Laufwerk.cdr F 71...
  • Seite 80: Frässektion

    Frässektion Riemenspanner Am Riemenspanner des Fräswalzenan- triebes befindet sich ein Schmiernippel an der Lagerstelle. 3 Hübe Fett mit einer Fettpresse auffüllen. Riemen2.cdr Kupplungslager Der Schmiernippel für das Kupplungsla- ger befindet sich hinter der Riemen- scheibe. - Riemenscheibe drehen, bis sich eine der Bohrungen in der obersten Positi- on befindet, Schlauch der Fettpresse durch die Bohrung auf den Schmier-...
  • Seite 81: Hydraulikzylinder Walzenklappe

    Hydraulikzylinder Walzenklappe An den Lagerstellen der Hydraulikzylin- der an der Walzenklappe befindet sich (oben und unten) je ein Schmiernippel . 3 Hübe Fett mit einer Fettpresse auffüllen. Riemen2.cdr F 73...
  • Seite 82: Abwurf- / Aufnahmeband

    Abwurf- / aufnahmeband Abwurfband (starre Ausführung) Stehlager Umlauftrommel An beiden Seiten des Abwurfbandes befindet sich je ein Schmiernippel am Stehlager. 4 Hübe Fett mit einer Fettpresse auffüllen. 03Schm~1.tif Spannlager Antriebstrommel An der rechten Seite des Abwurfbandes befindet sich ein Schmiernippel am Spannlager.
  • Seite 83: Abwurfband (Klappbare Ausführung)

    Abwurfband (klappbare Ausführung) Stehlager Umlauftrommel An beiden Seiten des Abwurfbandes befindet sich je ein Schmiernippel am Stehlager. 3 Hübe Fett mit einer Fettpresse auffüllen. 03Schm~1.tif Spannlager Antriebstrommel An der rechten Seiten des Abwurfban- des befindet sich ein Schmiernippel am Spannlager. 3 Hübe Fett mit einer Fettpresse auffüllen.
  • Seite 84 Federn, Gelenke und Bolzen Die Federn, Gelenke und Bolzen an bei- den Seiten im Gelenkbereich des klapp- baren Abwurfbandes Ölen/ Fetten um die Gängigkeit zu bewahren und einzel- ne Bauteile vor Korrosion zu schützen. Öl bzw. Fett mit einem Pinsel auftragen. Gelenk.cdr F 76...
  • Seite 85 Bundbolzen Die Bundbolzen als Lagerung für das Abwurfband, sind mit einer Gewinde- bohrung versehen, auf die sich eine Fettpresse aufschrauben lässt. 3 Hübe Fett mit einer Fettpresse auffüllen. 06gele~1.tif F 77...
  • Seite 86: Aufnahmeband

    Aufnahmeband Stehlager Umlauftrommel An beiden Seiten des Aufnahmebandes befindet sich je ein Schmiernippel am Stehlager. 4 Hübe Fett mit einer Fettpresse auffüllen. 01Schm~1.tif Spannlager Antriebstrommel An der rechten Seite des Aufnahmeban- des befindet sich ein Schmiernippel am Spannlager. 3 Hübe Fett mit einer Fettpresse auffüllen.
  • Seite 87: Kontrollen

    Kontrollen Allgemeine Sichtkontrolle Zur täglichen Routine gehört ein Rundgang um die Maschine mit folgenden Kontrol- len: - Beschädigungen an Teilen oder Bedienelementen? - Leckagen an Motor, Hydraulik, Getrieben etc.? - Alle Befestigungspunkte in Ordnung? Festgestellte Fehler sofort beseitigen, um Schäden, Unfallgefahren und Umweltver- schmutzungen zu vermeiden! Prüfung durch einen Sachkundigen Die Straßenfräse muss durch einen qualifizierten Sachkundigen...
  • Seite 88: Schmier- Und Betriebsstoffe

    Schmier- und Betriebsstoffe Nur die aufgeführten Schmiermittel oder entsprechende Qualitäten bekannter Fabri- kate verwenden. Nur Behälter, die von innen und außen sauber sind, zum Einfüllen von Öl oder Kraft- stoff benutzen. Füllmengen beachten ! Falsche Öl- bzw. Schmiermittelstände fördern den raschen Verschleiß und Maschi- nenausfall.
  • Seite 89: Hydrauliköl

    Hydrauliköl Bevorzugte Hydrauliköle: a) Synthetische Hydraulikflüssigkeit auf Basis von Estern, HEES Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Naturelle HF-E46 Panolin HLP SYNTH 46 Esso HE 46 b) Mineralöl-Druckflüssigkeiten Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Tellus Oil 46 Bei Umstellung von Mineralöl-Druckflüssigkeiten auf biologisch abbaubare Druck- flüssigkeiten setzten Sie sich bitte mit unserer Werksberatung in Verbindung! Nur Behälter, die von innen und außen sauber sind, zum Einfüllen von Öl oder Kraft- stoff benutzen.
  • Seite 90: Füllmengen

    Füllmengen Menge Kraftstofftank 1100 Liter Motoröl Liter ca. 300 Liter (bis max. Füll- Hydrauliköltank standsanzeige) Wassertank 3700 Liter Kühlsystem bis max. Füllstandsanzeige Pumpenverteilergetriebe Liter Planetengetriebe Fräswalze 20,0 Liter Planetengetriebe Laufwerke Liter Kühlwasser Frästrommel 420,0 Liter Kühlwasser Motor bis max. Füllstandsanzeige Batterien bis max.
  • Seite 91: Elektrische Sicherungen

    Elektrische Sicherungen Hauptsicherungen (1) (unter der rechten Bodenklappe) 500Hauptschalter.tif - F1.1 Hauptsicherung 100 A - F1.2 Lichtmaschine 100 A F 83...
  • Seite 92: Sicherungen Am Hauptklemmkasten

    Sicherungen am Hauptklemmkasten KlKasten.cdr Sicherungsträger (1) F 2.1 - F2.8 Fuse1.Tif Baugruppe / Funktion F 2.1 Zündung F 2.2 Elektronikeinheiten F2.3 Fahrbeleuchtung F2.4 Arbeitsbeleuchtung F2.5 Warnblinker / Rundumleuchten F2.6 Steckdosen Mittelkonsole F2.7 nicht belegt F2.8 Hupe F 84...
  • Seite 93 Sicherungsträger (2) F3.1 - F3.8 Fuse1.Tif Baugruppe / Funktion F3.1 Fahrelektronik F3.2 Fahrelektronik F3.3 nicht belegt F3.4 Fahrsensoren / Lenkwinkelerfassung F3.5 Gateway F3.6 Steuerungselektronik F3.7 Motorsteuerung F3.8 Motorsteuerung Sicherungsträger (3) F4.1 - F4.8 Fuse1.Tif Baugruppe / Funktion F4.1 Bedienpult rechts F4.2 Bedienpult links ( ) F4.3...
  • Seite 94: Konservierung

    Sicherungsträger (4) F5.1 - F5.4 Fuse2.Tif Baugruppe / Funktion F5.1 Scheibenwischer ( ) F5.2 Wetterschutzdach, Motorhaube F5.3 Umwandler, Signalgeber, Schalter N4, B11, B12, S7, S12 F5.4 nicht belegt Konservierung Sollte die Maschine über einen längeren Zeitraum nicht genutzt werden, empfiehlt es sich, alle blanken Metallteile mit einem geeigneten Mittel zu konservieren und so vor Korrosion zu schützen.
  • Seite 95: Anzugsmomente

    Anzugsmomente maximale Anzugsmomente für Schaftschrauben mit metrischem ISO-Regelgewinde 10.9 12.9 Anziehdreh- Anziehdreh- Anziehdreh- Vorspannkraft Vorspannkraft Vorspannkraft moment moment moment (Nm) (Nm) (Nm) 2250 3150 3800 3900 5450 6550 6350 8950 10700 9000 12600 15100 16500 23200 27900 26200 36900 44300 38300 54000 64500...
  • Seite 96: Wartungsnachweis

    Wartungsnachweis Zum Nachweis der durchgeführten Wartungs-, Instandsetzungs- und Reparaturar- beiten sind die Vordrucke auf den nachfolgenden Seiten zu nutzen. Hinweise zur Korrekten Ausfüllung der Wartungsnachweise: z.B. : 9.1 Baugruppe Motor, Motoranlagen Ergebnis, Name, Datum Anlass Bemerkungen zum Arbeitsumfang Unterschrift Kraftstoff-, Öl- und Wasserfilter gewechselt, Ölwechsel Keilriemen müssen gewechselt 2001-06-10 1000 Std.
  • Seite 97: Baugruppe Motor, Motoranlagen

    10.1 Baugruppe Motor, Motoranlagen F 89...
  • Seite 98 F 90...
  • Seite 99: Hydraulische Anlage

    10.2 Hydraulische Anlage F 91...
  • Seite 100 F 92...
  • Seite 101: Fahrwerke, Lenkung, Bremsen

    10.3 Fahrwerke, Lenkung, Bremsen F 93...
  • Seite 102 F 94...
  • Seite 103: Frässektion

    10.4 Frässektion F 95...
  • Seite 104 F 96...
  • Seite 105: Ladeeinrichtung

    10.5 Ladeeinrichtung F 97...
  • Seite 106 F 98...
  • Seite 107: Wasseranlage

    10.6 Wasseranlage F 99...
  • Seite 108 F 100...
  • Seite 109: Elektrische Anlage

    10.7 Elektrische Anlage F 101...
  • Seite 110 F 102...
  • Seite 111: Pressluftanlage

    10.8 Pressluftanlage F 103...
  • Seite 112 F 104...
  • Seite 113: Nivelliereinrichtung

    10.9 Nivelliereinrichtung F 105...
  • Seite 114 F 106...
  • Seite 115: 10.10 Sonstige Ausrüstung

    10.10 Sonstige Ausrüstung F 107...

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Pl 2100 sPl 2000 s

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