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Dynapac PL 2000 LS Betriebsanleitung
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Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
02-06.05
Gültig für:
Kaltfräse
PL 2000 S
PL 2000 LS
900 98 09 86
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Dynapac PL 2000 LS

  • Seite 1 Gültig für: Betriebsanleitung Kaltfräse PL 2000 S PL 2000 LS 02-06.05 900 98 09 86...
  • Seite 2: Nur Original Ersatzteile Alles Aus Einer Hand

    Nur original Ersatzteile Alles aus einer Hand ERSATZTEILE I hr autorisierter Dynapac-Händler:...
  • Seite 3 Vorwort Zum sicheren Betreiben des Gerätes sind Kenntnisse notwendig, die durch die vor- liegende Betriebsanleitung vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, über- sichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
  • Seite 4 Die Betriebsanleitung muss stets am Einsatzort des Gerätes verfügbar sein. Sie ist gültig in Verbindung mit dem Dynapac Sicherheitshandbuch, den Hinweisen zur bestimmungsgemäßen Verwendung und den erforderlichen ergänzenden Anwei- sungen des Betreibers aufgrund bestehender nationaler oder regionaler Vorschriften zu technischen Regeln, zur Unfallverhütung und zum Umweltschutz.
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Bestimmungsgemäße Verwendung ........1 Fahrzeugbeschreibung ............1 Einsatzbeschreibung .................. 1 Baugruppen- und Funktionsbeschreibung ..........2 Fahrzeug ....................4 Aufbau ....................4 Sicherheitseinrichtungen ................12 Not-Aus-Taster ..................12 Hupe ..................... 13 Scheinwerfer, Blinker, Rundum-leuchten ..........14 Warnblinkleuchten Seitenschilder (O) ..........15 Rückscheinwerfer und ausklappbare Warnschilder, Rückfahrwarner .
  • Seite 6 Transport ................. 1 Sicherheitsbestimmungen für den Transport ..........1 Anschlagpunkte ..................2 Transport mittels Tieflader ................. 3 Transport und Parksicherung Abwurfband ..........5 Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ..........6 Knickvorgang des klappbaren Abwurfbandes (O) ........7 Einklappen des Abwurfbandes ..............7 Auseinanderklappen des Abwurfbandes ...........
  • Seite 7 Bedienelemente Fahrzeugrahmen ............101 Befüllpumpe Wassertank ..............101 Anschluss Wasserbefüllung (Druckbefüllung) Wassertank ....102 Umschaltung für getrennte Kreisläufe der hinteren Stützbeine ..103 Frästiefenanzeige ................104 Eingriffskontrolle Fräswalze ............... 104 Ultraschallsensor Seitenschild (optional) ........... 105 Reflektor Ultraschallsensor (optional) ..........105 Verriegelung Scraperklappe ..............
  • Seite 8 Sonstige Einstellungen ................143 Bedienung der Moba-matic beim Fräsen ..........145 Ausgangssituation zur Bedienung ............. 145 Weitere Tätigkeiten zur Einnahme der Ausgangsposition zum Fräsen: 146 Fräsen mit Höhensensoren ............... 146 Fräsen mit Höhensensoren in Verbindung mit dem Querneigunssensor .. 148 Fehlermeldungen MOBA-Matic ..............
  • Seite 9: A Bestimmungsgemäße Verwendung

    A Bestimmungsgemäße Verwendung Die Dynapac „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Kaltfräsen ist im Lieferumfang dieses Geräts enthalten. Sie ist Bestandteil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten uneinge- schränkt. Die in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Baumaschine ist eine Kaltfräse, die innerhalb geschlossener Baustellen auf Verkehrsflächen wie folgt eingesetzt wird:...
  • Seite 10 Technische Veränderungen, An- und Umbauten: Die Kaltfräse darf nur mit den vom Hersteller zugelassenen Anbauteilen, Sonderausrüstungen und Zubehör, Schutz- und Sicherheitseinrichtungen sowie den vorgegebenen Einstellwerten, betrieben werden. Eigenmächtige Veränderungen an Baugruppen, ihre Entfernung oder ihr Austausch gegen andere, nicht vorgesehene Teile, ihre völlige oder teilweise Ausserbetriebsetzung, schließen eine Haftung des Herstellers für daraus resultierende Schäden aus.
  • Seite 11: B Fahrzeugbeschreibung

    B Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung Die DYNAPAC Kaltfräse PL 2000 S/PL 2000 LS ist eine kompakte, leistungsstarke, durch vier lenkbare Raupenlaufwerke hydraulisch angetriebene Großfräse mit Front- ladesystem, die zum Abtragen von Asphalt- und Betonschichten dient. Der Fräswal- zenantrieb erfolgt mechanisch über Kraftbänder.
  • Seite 12: Baugruppen- Und Funktionsbeschreibung

    Baugruppen- und Funktionsbeschreibung PL2000LS_front.wmf/PL2000LS_back.wmf...
  • Seite 13 Pos. Bezeichnung Rahmen Fahrerstand Wetterschutzdach Bedienstand Untere Bedienstände Antriebsaggregat Pressluftanlage Riementrieb (Fräswalzenantrieb) Frässektion Fahrwerke Stützbeine Aufnahmeband Abwurfband Wasserbefülleinrichtung Wassertank Video-Überwachungssystem Wasser-Berieselungsanlage Klappbarer Aufstieg Absturzsicherungen (beidseitig) Aufsteckkontakte für Zusatzscheinwerfer (je beidseitig) Stauraum Aufschwenkbare Kühlerhaube Anschluss für externe Wasserbefüllung (Druckbefüllung) Schwenkbare Warnbake Peilvorrichtung...
  • Seite 14: Fahrzeug

    Fahrzeug Aufbau Rahmen und Aufbau: Robuste, verdrehungsfeste Stahl-Schweißkonstruktion mit zweckmäßigen Halterungen zur Aufnahme der Baugruppen, Aggregate, Aufbauten und Tanks. Zur Wartung und Reparatur sind sämtliche Teile gut zugänglich. Fahrerstand: Der durchgehend begehbare Fahrerstand befindet sich im mittlerem Teil der Maschine und ist durch zwei Aufstiegsleitern erreichbar. Zwei ergonomische Sitze gewährleisten ein bequemes Bedienen der Fräse von beiden Seiten aus, bei guter Übersicht und Beobachtung des Fräsprozesses.
  • Seite 15 Je ein digitaler Regler für Frästiefen- und Neigungseinstellung ist neben den hinteren Bedienpulten an der linken und rechten Seite eingehängt. Dynapac CAN-BUS Datenkommunikationssystem: Das bewährte hochmoderne Elektroniksystem SPS (Speicher Programmierbare Steuerung) überwacht alle Bedie- nungsfunktionen der Kaltfräse. Die durch Mikroprozessoren verarbeiteten Signale wer- den durch ein leistungsfähiges CAN-BUS System (Daten Informations System) sicher...
  • Seite 16 Frässektion: Die Frässektion besteht aus dem mechanischen Fräswalzenantrieb, dem Fräswalzengehäuse, der Fräswalze, dem Abstreiferschild, dem Gleitschuh und den Seitenschildern. Alle diese Elemente sind exakt aufeinander abgestimmt und konstruktiv so ange- passt, so dass eine hohe Fräsleistung bei geringem Meißelverschleiß garantiert wird, eine sehr gute Aufnahme, Granulation und Förderung des Fräsgutes erfolgt, ein ex- aktes Fräsbild mit sauberen Fräskanten entsteht und dass die bearbeitete Fläche sauber und frei von nicht aufgenommenem Fräsgut ist.
  • Seite 17 Fahrwerk, Lenkung, Bremsen: - Fahrwerk Vier großdimensionierte Kettenlaufwerke, pendelnd an den Stützbeinen aufgehängt, hydrostatisch angetrieben und ausgestattet mit einer sensorüberwachten Antisch- lupfreglung, sind mit rutschsicheren Kunststoffpads bestückt. Sie sorgen für ausge- zeichnete Traktion bei Kurvenfahrten und in allen Einsatzlagen. Auswählbar sind Fahr- und Arbeitsgang. Erforderliche Geschwindigkeitsbegrenzun- gen können per Taster vorab eingestellt oder im Betrieb verändert werden.
  • Seite 18 Nivelliereinrichtung: Die Kaltfräse ist standardmäßig mit einer elektronischen Nivel- liereinrichtung ausgerüstet. Die Nivelliereinrichtung besteht aus zwei digitalen Reg- lern mit LC-Anzeige, die mit einem Neigungssensor und verschiedenen Höhen- oder Abstandssensoren in Kombination verbunden sein können. Die Nivelliereinrichtung steuert die Zylinder der vorderen Laufwersbeine. Die erforderliche Frästiefe und die seitliche Neigung werden vorgewählt und während des Fräsens durch ständigen Vergleich und Korrektur des festgelegten Abstandes zu einer Referenzfläche, automatisch eingehalten.
  • Seite 19 Ladeeinrichtung: Die Kaltfräse ist als Frontlader konzipiert und verfügt über ein zwei- teiliges, breitgurtiges Verladesystem. Das unter der Maschine befindliche Aufnahme- band übernimmt das von der Fräswalze gelöste und ausgeworfene Material und fördert es zum vorderen Abwurfband. Breite Schütttrichter garantieren eine saubere Übergabe. Über das Abwurfband erfolgt die Endverladung des Fräsguts auf ein Transportmittel oder dessen Ablage außerhalb der Frässpur.
  • Seite 20 Elektrische Anlage: 24 Volt Anlage, mit zwei in Reihe geschalteten Kaltstart-Hoch- leistungsbatterien und Drehstromgenerator. Die Stromversorgung kann masseseitig durch den Batteriehauptschalter unterbro- chen werden. Pressluftanlage: Direkt vom Antriebsmotor angetriebener Kompressor mit Druck- luftbehälter 20l/6,3 bar. Unter der Maschine im hinteren Teil befindet sich ein Abnah- mepunkt mit Schnellwechsel-Kupplung für externe Verbraucher (z.B.
  • Seite 21 Sonderausrüstung: - erweiterte Nivelliereinrichtung: ein Querneigungssensor, ein digitaler Dreharmsen- sor, der Ultraschall-Sonic-Ski sowie Laserempfänger sind erhältlich. Darüber hin- aus kann ein Roadscanner System in Verbindung mit einem Querneigungssensor eingesetzt werden. - Feinfräswalze: Fräsbreite 2010 mm, mit aufgeschweißten positionierbaren Nop- penboxen, Linienabstand 7,5 mm - Frässektion für 2100 mm Fräsbreite, mit Normal- oder Feinfräswalze, - Klappbares Abwurfband: mechanisch nach unten einklappbar - Wetterschutzdach: mechanisch oder hydraulisch absenkbar, mit einklappbarer...
  • Seite 22: Sicherheitseinrichtungen

    Sicherheitseinrichtungen Sicheres Arbeiten ist nur möglich bei einwandfrei funktionierenden Bedien- und Si- cherheitseinrichtungen sowie ordnungsgemäß angebrachten Schutzeinrichtungen. Die Funktion dieser Einrichtungen muss regelmäßig überprüft werden (siehe Kapitel D, Abschnitt „Checkliste für den Maschinenführer“). Not-Aus-Taster - am oberen Bedienstand 8Ç an beiden oberen Bedienständen) - an allen unteren Bedienständen Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, Antriebe und Lenkung...
  • Seite 23: Hupe

    Hupe - am oberen Bedienstand an beiden Steuerhebeln 8Ç an beiden oberen Bedienständen) - an allen unteren Bedienständen Vor dem Anfahren der Maschine und Verfahren der Fördereinrichtungen soll- te der Hupenknopf bzw. die Hupentaste gedrückt werden, um ein Warnsignal ab- zugeben.
  • Seite 24: Scheinwerfer, Blinker, Rundum-Leuchten

    Scheinwerfer, Blinker, Rundum- leuchten An verschiedenen Maschinenpositionen befinden sich Leuchtkörper zur Ausleuch- tung verschiedener Arbeitsbereiche und um auf Gefahrenbereiche bzw. Gefah- rensituationen aufmerksam zu machen. Rund um die Maschine befinden sich mehrere Kontakte, auf die Scheinwerfer aufgesteckt werden können. Die Scheinwerfer, Blinker und Rundum- leuchten werden über die entsprechen- den Schalter am oberen Bedienstand zuschaltbar.
  • Seite 25: Warnblinkleuchten Seitenschilder (O)

    Warnblinkleuchten Seitenschilder (O) An der linken und rechten Maschinen- seite befindet sich je eine Warnblink- leuchte über dem Seitenschild. Die Warnblinkleuchten werden in Be- trieb gesetzt, sobald die Seitenschilder angehoben werden. Warnleuchte.tif Rückscheinwerfer und ausklappbare Warnschilder, Rückfahrwarner Die Rückscheinwerfer leuchten den Ge- fahrenbereich hinter der Maschine aus.
  • Seite 26: Fahrwerksabstützungen

    Fahrwerksabstützungen An jedem Fahrwerk befindet sich als Sicherungsmaßnahme je eine teilbare Fahrwerksabstützung. Die komplette Fahrwerksabstützung dient zur Sicherung bei Wartungs-und Repa- raturarbeiten. Um eine geringere Transporthöhe zu er- reichen, wird der obere Teil der teilbaren Abstützung während des Transports auf dem Tieflader genutzt.
  • Seite 27: Stahl-Halteseile

    Stahl-Halteseile Die Stahlseile halten das Abwurfband und sollten regelmäßig auf Beschädi- gungen kontrolliert werden. Die Stahlseile sind bei erkennbaren Schäden unverzüglich auszutauschen För1.Tif Transport und Parksicherung Ab- wurfband Um eine ungewollte Schwenkbewegung des Abwurfbandes während des Trans- portes auf dem Tieflader oder Langzeit- parkens ausschließen zu können, ist für diese Zwecke die Nut der Sicherung (1) in die zugehörige Aufnahme der Abwurf-...
  • Seite 28: Sicherungshaken Der Scraperklappe

    Sicherungshaken der Scraperklappe Bei geöffneter Scraperklappe muss der Sicherungshaken eingelegt sein, bevor Arbeiten vorgenommen werden dürfen. 4222Bel1.Tif Endschalter der Scraperklappe Der Schalter wird beim Anheben der Scraperklappe betätigt und stellt sicher, das der Fräswalzenantrieb nicht gestar- tet werden kann. 425Ver1.Tif Verriegelung Scraperklappe Je eine Verriegelung für die Scraper- klappe befindet sich an beiden Seiten...
  • Seite 29: Ausstiegsleitern, Haltebügel Und Absturzsicherungen

    Ausstiegsleitern, Haltebügel und Absturzsicherungen Die Aufstiege an beiden Maschinensei- ten sind mit rutschsicheren Belägen ausgestattet. Zusätzlich sind Haltebügel und Absturz- sicherungen vorhanden. Auf- und Abstieg während der Fahrt so- wie das Mitfahren auf der Aufstiegsleiter sind verboten! PL2000LS_front.wmf Seitenschild Die Maschine ist an beiden Seiten am Fräskasten mit einem Seitenschild aus- gerüstet, dass sich mittels der entspre- chenden Tasten an den...
  • Seite 30: Technische Daten Standardausführung

    Technische Daten Standardausführung Abmessungen PL2000new.cdr, PL2000enew.cdr, PL2000Draufs.cdr, B 20...
  • Seite 31 PL 2000 S/ Bezeichnung PL 2000 LS Standard A Maschinenlänge bei max. Abwurfhöhe 14350 B Maschinenlänge bei Abwurfband auf Transporthöhe 15058 C max. Abwurfhöhe 5018 D Transporthöhe Abwurfband beliebig E Maschinenlänge ohne Abwurfband 8074 F Höhe ohne (mit abgesenkten) Wetterschutzdach 3100 G Höhe mit Wetterschutzdach...
  • Seite 32: Gewichte

    Achslast hinten 13,8 13,7 13,5 15,8 15,7 15,45 *CE-Gewicht: Wasser- und Kraftstofftank halb gefüllt, Fahrer und Werkzeug an Bord. Leistungsdaten PL 2000 S/ PL 2000 LS Transportgeschwindigkeit 0 - 5 km/h Arbeitsgeschwindigkeit 0 - 40 m/min Fräsbreite 2010 Frästiefe 0-320 max.
  • Seite 33: Ladessystem

    Ladessystem Gurtbreite Aufnahmeband Gurtbreite Abwurfband Bandgeschwindigkeit Aufnahmeband Bandgeschwindigkeit Abwurfband Ladekapazität (theoretisch) Motor Marke/Typ Cummins QSX 15 Ausführung 6-Zylinder-Dieselmotor (wassergekühlt) Leistung (nach DIN 6270) 447 kW / 607 PS / 600 hp (bei 2100 1/min) Hubraum 15000 cm Kraftstoffverbrauch Volllast 109 l/h Kraftstoffverbrauch 2/3-Last 69 l/h Kraftstofftank-Füllmenge...
  • Seite 34: Wasseranlage

    Wasseranlage Befüllpumpe Hochdruckreiniger Reiniger Wasserdüsen - Aufnahmeband - Fräswalzenkasten Wassertank - Füllmenge ca. 3700 Wasserhaushalt (min.) Druckluftanlage Leistung l/min Druckluftbehälter Zulässiger Betriebsdruck 4.10 Elektrische Anlage Bordspannung 24 V Batterien 2 x 12 V, 170 Ah Generator 24 V / 100 A B 24...
  • Seite 35: Kennzeichnungsstellen Und Typenschilder

    Kennzeichnungsstellen und Typenschilder Typenschild und Fahrzeug-Identifikationsnummer PL2000LS_front.wmf Pos. Bezeichnung Position Typenschild Rahmen-Vorderseite, rechts. Zwischen Aufstiegsleiter und Fahrzeug-Identifikations-Nummer Schutzkasten Riementrieb. Typenschild Abwurfband B 25...
  • Seite 36: Typenschild Maschine

    Typenschild Maschine Typschild4.tif Pos. Bezeichnung Fräsentyp Baujahr Seriennummer der Maschinenreihe Maximal zulässiges Betriebsgewicht inkl. aller Anbauteile in kg Maximal zulässige Achsbelastung vorne in kg Maximal zulässige Achsbelastung hinten in kg Nennleistung in kW Produkt-Identifikations-Nummer (PIN) Die eingestanzte Fahrzeug-Identifikations-Nr. an der Maschine muss mit der Produkt-Identifikations-Nummer (11) übereinstimmen.
  • Seite 37: Kennzeichnungsstellen

    Kennzeichnungsstellen B 27...
  • Seite 38 B 28...
  • Seite 39 B 29...
  • Seite 40 B 30...
  • Seite 41 Pos. ET-Nr. Bemerkungen 956.05.20.02 956.05.20.15 956.05.30.08 956.05.30.02 956.05.20.03 956.05.20.01 956.05.20.04 956.05.30.03 956.05.10.04 990.00.02.25 956.05.20.13 956.05.10.03 956.05.10.05 956.05.20.07 956.05.30.07 956.05.30.06 956.05.30.05 956.05.30.04 956.05.30.44 956.05.20.05 956.05.30.41 956.05.30.43 956.05.30.42 956.05.20.10 990.00.01.11 956.05.10.01 956.05.30.14 956.05.20.11 956.05.20.14 990.00.04.01 956.05.10.02 956.05.20.12 B 31...
  • Seite 42 Fahrerstand vorne links 956.05.30.01 Auf dem Drucklufttank 956.05.30.34 Hinter der Klappe neben der Aufstiegsleiter 956.05.40.01 Am Umschaltventil des Abwurfbandes 956.05.30.27 956.05.00.01 956.05.00.02 956.05.30.29 956.05.30.28 Schriftzug „Dynapac“ rechts 956.05.30.26 Schriftzug PL2000S 956.05.31.21 Schriftzug PL2100S 956.05.31.22 Schriftzug PL2000LS 956.05.30.28 Schriftzug „Dynapac“ links B 32...
  • Seite 43: En-Normen

    EN-Normen Dauerschalldruckpegel Für diese Maschine ist das Tragen von Gehörschutzmitteln vorgeschrieben. Der Im- missionswert am Fahrerohr kann durch die unterschiedlichen Einbaumaterialien stark schwanken und 85 dB(A) überschreiten. Ohne Gehörschutz können Gehör- schäden auftreten. Die Messungen der Schallemission der Straßenfräse sind gemäß dem Entwurf der ENV 500-6 vom März 1997 und ISO 4872 unter Freifeldbedingungen durchgeführt worden.
  • Seite 44: Ganz-Körper-Schwingungen

    Ganz-Körper-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 0,5 m/s im Sinne des Entwurfs der prEN 1032-1995 nicht überschritten. Hand-Arm-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 2,5 m/s im Sinne des Entwurfs der prEN 1033-1995 nicht überschritten.
  • Seite 45: C Transport

    C Transport Sicherheitsbestimmungen für den Transport Bei unsachgemäßer Vorbereitung der Maschine und unsachgemäßer Durchführung des Transports besteht Unfallgefahr! Die Maschine so vorbereiten, dass sämtliche Teile gesichert sind und sich nicht lösen können. Alle überstehenden und abnehmbaren Teile demontieren bzw. so einrichten, dass sie keine Gefährdung darstellen! Das Wetterschutzdach ist während des Transports umzulegen und entsprechend zu sichern.
  • Seite 46: Anschlagpunkte

    Anschlagpunkte PL2000LS_front.wmf,PL2000LS_back.wmf Am Maschinenrahmen befinden sich an jeder Seite, vorne und hinten, je zwei An- schlagpunkte (1) an denen die Maschine während des Transports auf dem Transport- fahrzeug zu sichern ist. Die Maschine ist mit ausreichend dimensionierten Anschlagmitteln (Kettenzügen) auf dem Transportmittel zu fixieren und gegen Kippen, Verrutschen und Herabfallen zu sichern.
  • Seite 47: Transport Mittels Tieflader

    Transport mittels Tieflader Für das Transportieren der Maschine auf Tiefladern sind unter Berücksichtigung der Verlademaße und Gewichte, geeignete Zugfahrzeuge und Transportmittel entsprechend der Straßenverkehrs- und -zulassungsordnung auszuwählen und einzusetzen. Auffahrtrampen und Fahrspuren des Tiefladers sollten mit rutschfestem Material be- schichtet sein. Ausreichend Anschlagmöglichkeiten müssen am Tieflader vorhanden sein.
  • Seite 48 Beim Transportieren von Maschinen mit starrem Abwurfband muss eine Abstützung (1) vorhanden sein, auf der das Abwurfband abgelegt wird. Truck1new_LS.cdr Bei Maschinen mit klappbarem Abwurfband wird dieses auf der vorderen Ablageflä- che des Transportmittels abgelegt und ggf. gesondert gesichert. Truck2new_LS.cdr - Die Maschine an den vorgesehenen vier Anschlagpunkten sicher auf dem Trans- portmittel fixieren.
  • Seite 49: Transport Und Parksicherung Abwurfband

    Befindet sich die Abstützung für das Ab- wurfband oder die Auflagefläche für das eingeklappte Abwurfband auf dem Rah- Zugmaschine, muss Schwenkhydraulik des Abwurfbandes nach dem Ablegen auf Schwimmstel- lung umgeschaltet werden. Dazu muss der dafür vorgesehene He- bel von der Arbeitsstellung (1) in die Transportposition (2) umgelegt werden! Unfallgefahr! Befindet sich die Auflage- fläche nicht an der Zugmaschine, son-...
  • Seite 50: Teilnahme Am Öffentlichen Straßenverkehr

    Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr Die maschine ist nicht für die Teilnahme am öffentlichem Straßenverkehr vorgesehen und nicht dafür ausgerüstet. Ihr Einsatz und ihre Verwendung erfolgen innerhalb ge- schlossener Baustellen. Liegt der Be- oder Entladeraum der Maschine außerhalb einer geschlossenen Bau- stelle oder muss die Maschine auf eigener Achse von einem zur anderen Bauab- schnitt umgesetzt werden, muss die Maschine durch eine zusätzliche Person abgesichert überführt werden.
  • Seite 51: Knickvorgang Des Klappbaren Abwurfbandes (O)

    Knickvorgang des klappbaren Abwurfbandes Einklappen des Abwurfbandes Durch das optional erhältlich klappbare Abwurfband, lässt sich die Transportlänge der Maschine wesentlich verkleinern. Um das Abwurfband zu klappen, sind verschiedene Arbeitsschritte notwendig und Vorraussetzungen zu prüfen bzw. einzustellen. - Die Maschine steht eben und sicher in waagerechter Position. - Das Abwurfband ist in Arbeitsstellung geschaltet.
  • Seite 52 - An beiden Seiten die linke Umlenkver- riegelung (2) im Gelenkbereich des Abwurfbandes öffnen. - Geeignetes Hilfsmittel in die Aufnah- me des Verriegelungshakens ein- führen Verriegelung durch Hebelbewegung nach rechts öffnen. Gelenk2.cdr - Die Maschine ein Stück vorwärts fahren, bis der Abrollbogen am oberen Vorderteil des Bandrahmens ausrei- chen Bodenkontakt hat.
  • Seite 53: Auseinanderklappen Des Abwurfbandes

    Auseinanderklappen des Abwurfbandes Der Vorgang zum aufklappen des Abwurfbandes verläuft in umgekehrter Reihenfolge sinngemäß so, wie der Vorgang zum einklappen. Bevor das Abwurfband auseinanderge- klappt werden kann, müssen die Trans- portsicherungen an beiden Seiten geöffnet werden. - Sicherheitslasche (3) an beiden Seiten des Bandrahmens öffnen: - Sicherungssplint ziehen, Lasche über den Zapfen des oberen...
  • Seite 54 - Abwurfband soweit absenken, bis das Gelenk wieder voll aufgeklappt ist. Falls erforderlich, muss die Maschine vorne über die Fahrwerksbeine abge- senkt werden. PL2000anew.cdr - An beiden Seiten die Verriegelungsbol- zen ordnungsgemäß wieder einsetzen. Gelenk1.cdr C 10...
  • Seite 55: Hydraulisch Klappbares Abwurfbandes (O)

    Hydraulisch klappbares Abwurfbandes (O) Einklappen des Abwurfbandes Durch das optional erhältliche hydraulisch klappbare Abwurfband, lässt sich die Transportlänge der Maschine durch wenige Arbeitsschritte wesentlich verkleinern. Um das Abwurfband zu klappen, sind verschiedene Vorraussetzungen zu prüfen bzw. einzustellen. - Die Maschine wurde aus ihrer Frässpur gefahren und befindet sich auf einem mög- lichst ebenen Untergrund.
  • Seite 56 Notwendige Arbeitsschritte für den Klappvorgang: - Das Ladeband in seine höchste Position angeheben. - Die Maschine über die Fahrwerksbeine zunächst vorne soweit wie möglich anhe- ben danach hinten soweit wie möglich absenken. - Die im Zubehör befindliche Steuerbox (1) an der Steckdose (2) an der linken Seite des Abwurfbandes anschließen.
  • Seite 57: Aufklappen Des Abwurfbandes

    Aufklappen des Abwurfbandes Der Aufklappvorgang findet in umge- kehrter Reihenfolgen zum Einklappvor- gang statt. Dabei sind folgende Dinge zu beachten: - Das Abwurfband durch Betätigung des Druckschalters (4) an der Steuer- box (1)nochmals bis zum Anschlag einklappen. - Auf beiden Seiten des Abwurfbandes den Sicherungssplint (5a) entnehmen und die Sicherungslasche (5) über den Bolzen aufklappen und dort wie-...
  • Seite 58: Verladen Mit Kran

    Verladen mit Kran Sollte es im Falle einer Havarie nicht mehr möglich sein, die Maschine abzuschlep- pen oder kann diese nicht anders verladen werden, besteht die Möglichkeit, diese mit einem Kran anzuheben. Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden. (Gewichte und Abmessungen siehe Kapitel B). Auf eine ausreichende Dimensionie- rung von Stahlseilen, Schäkeln und der Traverse achten.
  • Seite 59: Abschleppen

    Abschleppen Alle Vorschriften beachten und alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen einleiten, die für das Abschleppen von schweren Baumaschinen gelten. Das Zugfahrzeug muss so beschaffen sein, dass es die Maschine auch im Gefälle sichern kann. Nur zugelassene Abschleppstangen benutzen! Fahrantrieb nur freischalten und Fahrwerksbremsen nur lösen, wenn die Maschine ausreichend gegen unbeabsichtigtes Wegrollen gesichertes ist oder bereits ord- nungsgemäß...
  • Seite 60: Gesichert Abstellen

    Gesichert abstellen Beim Abstellen auf öffentlich zugängli- chem Gelände ist die Maschine so zu si- chern, dass Unbefugte oder spielende Kinder keinen Schaden anrichten können. Die Maschine sollte auf ebenem Gelände abgestellt, das Abwurfband abgesenkt und, sofern möglich, in einen sicheren Be- reich geschwenkt werden.
  • Seite 61: D Bedienung

    D Bedienung Sicherheitsbestimmungen Durch Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Fräswalze, Förder- oder Hubeinrichtun- gen können Personen verletzt oder getötet werden. Halten Sie daher bei der Maschinenbedienung strikt die Verhaltensvorschriften der vorliegenden Bedienungsanleitung sowie der Sicherheitsvorschriften ein. Vor dem Starten sicherstellen, dass niemand an, in bzw. unter der Maschine arbeitet oder sich im Gefahrenbereich der Maschine aufhält! - Den Motor nicht starten bzw.
  • Seite 62: Bedienelemente

    Bedienelemente PL2000LS_a.cdr...
  • Seite 63 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Angeordnet auf dem Fahrerstand, leicht verschiebbar zu beiden Seiten- auch über die Maschinenaußenkan- ten hinaus, rechts- oder linksseitig zu arretieren. Bedienpult Hohenverstellbar für bessere Bedienung im Stehen Fahrerstand oder Sitzen. Enthält alle zum Führen der Kaltfräse erforderlichen Bedien- und Kontrollelemente.
  • Seite 64: Bedienpult

    Bedienelemente Bedienpult Pult1_LS.Tif Ist die Maschine mit einem zweiten, optionalen Bedienpult ausgestattet, sind die beiden Steuerhebel und ihre zugehörigen Funktionstasten an dem zusätzlichen Bedienpult in ihrer Anordnung vertauscht! Dabei gilt grundsätzlich, dass viele Funktionen nur zeitversetzt ausgeführt werden können. Dabei werden nur die Befehle des Bedienpults, der die Steuerung zuerst an- gesprochen hat, ausgeführt.
  • Seite 65 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Steuert die Funktionen des Abwurfbandes „Schwen- Steuerhebel ken“, „Heben“, „Senken“ und reguliert die Laufge- Abwurfband schwindigkeit des Gurtes stufenlos. Dient nach Entriegelung zum Fahren, Lenken und Bremsen. Steuerhebel In Verbindung mit der jeweilig geschalteten Automatik- Fahrantrieb funktion wird beim Ausschwenken die Nivelliereinrich- tung, die Wassersprüh- und Kühlanlage, der Lauf der Ladebänder aktiviert bzw.
  • Seite 66 Pult1_LS.Tif...
  • Seite 67 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zum Lösen und Fixieren des Bedienpults beim seitlichen Verschieben zu den gewünschten Maschinenseiten sowie zum Lösen und Fixieren des Bedienpults beim Anhe- Fixierknauf ben oder Absenken für die Bedienpositionen stehend oder sitzend. Das Bedienpult darf nur verstellt werden, wenn sich die Maschine im Stillstand befindet.
  • Seite 68: Schalttableau

    Schalttableau 12 11 29 28 27 25 24 23 21 20 Pult2_LS.Tif Ist die Maschine mit einem zweiten, optionalen Bedienpult ausgestattet, sind die beiden Steuerhebel und ihre zugehörigen Funktionstasten an dem zusätz- lichen Bedienpult in ihrer Anordnung vertauscht! Dabei gilt grundsätzlich, dass viele Funktionen nur zeitversetzt ausgeführt werden können.
  • Seite 69 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Schlüsselstellungen: 0 : Zündung AUS Zündschloss 1 : Zündung EIN Abziehen des Schlüssels nur in der Position 0 möglich. Zur Zuschaltung der Arbeitsbeleuchtung (Arbeits- Arbeits- scheinwerfer,Rücklicht,Bedienpultbeleuchtung) beleuchtung Eine Blendung des Gegenverkehrs vermeiden! Zur Zuschaltung der Fahrbeleuchtung (Fahrlicht, Fahrbeleuchtung Rücklicht, Bedienpultbeleuchtung, Rundumleuchte) Zur Zuschaltung der Warnbeleuchtung (Warnblinker):...
  • Seite 70 12 11 29 28 27 25 24 23 21 20 Pult2_LS.Tif D 10...
  • Seite 71 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zum Starten des Antriebsmotors betätigen Ein Motorstart ist nur möglich, wenn keine Motorstart Taste gedrückt und keine Steuerhebel betätigt ist. Ein Reset aller Tasten wird durchgeführt. Motorstopp Zum Abstellen des Antriebsmotors betätigen. Motordrehzahlein- Durch Tastendruck wird ein Menü zur Motordreh- stellung zahlverstellung im LC-Display aufgerufen.
  • Seite 72 12 11 29 28 27 25 24 23 21 20 Pult2_LS.Tif D 12...
  • Seite 73 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Reversierbetrieb Durch Tastendruck wird die Förderrichtung des Auf- Aufnahmeband nahmebandes auf Rückwärtslauf umgeschaltet. Es können drei Schaltstellungen gewählt werden: 0 : Förderfunktion Aufnahmeband AUS AUTO : Förderfunktion ist an den Steuerhebel gekoppelt. Das Aufnahmeband läuft erst an, wenn der Fräsvorgang beginnt.
  • Seite 74 12 11 29 28 27 25 24 23 21 20 Pult2_LS.Tif D 14...
  • Seite 75 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zweiachsiger Steuerhebel zum Verfahren des Auf- nahmebandes: Schwenkrichtung links: schwenken des Abwurfbandes nach links Schwenkrichtung rechts: schwenken des Abwurfbandes nach rechts Schwenkrichtung vorne: Senken des Abwurfbandes Steuerhebel Schwenkrichtung hinten: Heben des Abwurfband Abwurfbandes Das Abwurfband wird verfahren, solange der Steuerhebel in die entsprechende Richtung geschwenkt wird.
  • Seite 76 12 11 29 28 27 25 24 23 21 20 Pult2_LS.Tif D 16...
  • Seite 77 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zweiachsiger Steuerhebel zur Steuerung der Fahr- werke. Die Lenkübertragung erfolgt elektrohydraulisch. Schwenkrichtung links: Steuerung der Maschine nach links über die Vorderachse, wenn der Lenkmodus ausgeschaltet ist, über beide Achsen, wenn Kurvenmodus, Hundegang und Geradeauslauf definiert sind. Schwenkrichtung rechts: Steuerung der Maschine nach rechts Schwenkrichtung vorne: Fahren der Maschine in Vorwärtsrichtung.
  • Seite 78 12 11 29 28 27 25 24 23 21 20 Pult2_LS.Tif D 18...
  • Seite 79 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Dient zur elektrischen Verriegelung / Entriegelung der Fahrantriebe. Zum Entriegeln muss der Schalter nach vorn geschoben werden. Beim Entriegeln rutscht der Schalter nach Loslassen in seine Neutralposition zurück. Schiebeschalter Bei jedem Überziehen des Steuerhebels über die Null- position werden die Fahrantriebe erneut verriegelt.
  • Seite 80 12 11 29 28 27 25 24 23 21 20 Pult2_LS.Tif D 20...
  • Seite 81 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Beide Laufwerke werden aus der aktuellen Lenkpo- sition in die Geradeauslaufposition geschwenkt. Geradeauslauf Danach erfolgt die Lenkung der Maschine nur über hintere Laufwerke die Vorderachse. Die Funktion kann nur verzögert aktiviert wer- den (ca. 1 Minute nach Programmstart). Die Laufwerke werden nach rechts geschwenkt, solange die Taste gedrückt bleibt und verharren Lenkung...
  • Seite 82 30 31 36 37 Pult2_LS.tif D 22...
  • Seite 83 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Der Gleitschuh wird bis zum Erreichen der oberen End- Gleitschuh stellung gehoben, solange die Taste gedrückt wird. anheben Gefährdung durch gehobene Lasten! Nicht in den Gefahrenbereich treten. Es können zwei Schaltstellungen gewählt werden: 0 : Gleitschuh blockiert - verbleibt in der gewünschten Position Wahltaste Ý...
  • Seite 84 30 31 36 37 Pult2_LS.tif D 24...
  • Seite 85 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Es können zwei Schaltstellungen gewählt werden: 0 : Fräswalzenantrieb AUS 1 : Fräswalzenantrieb EIN Durch Tastendruck wird der Fräswalzenantrieb ein- bzw. ausgeschaltet. Zugeschaltete Funktion wird durch LED bestä- tigt. Der Fräswalzenantrieb kann nur bei Leerlauf- Fräswalze drehzahl zugeschaltet werden. EIN / AUS Fräswalzenantrieb kann nicht zugeschaltet werden, wenn die Walzenklappe geöffnet ist.
  • Seite 86 30 31 36 37 Pult2_LS.tif D 26...
  • Seite 87 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Das Abstreiferschild wird bis zum Erreichen der obe- ren Endstellung gehoben, solange die Taste Abstreiferschild gedrückt wird. heben Gefährdung durch gehobene Lasten! Nicht in den Gefahrenbereich treten. Es können zwei Schaltstellungen gewählt werden: 0 : Abstreiferschild blockiert - verbleibt in der gewünschten Position Ý...
  • Seite 88 30 31 36 37 Pult2_LS.tif D 28...
  • Seite 89 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Als Hilfe zum Fräsbeginn. Senkt die Maschine unab- hängig von der Entriegelung des Steuerhebels im Stand bis auf die vorgewählte Frästiefe ab. Zugeschaltete Funktion wird durch LED bestä- Einrichttaste ( ) tigt. Alle zum Fräsbetrieb notwendigen Automatik- funktionen müssen vorab eingestellt werden! Es können drei Schaltstellungen gewählt werden: 0 : Wasserpumpe AUS...
  • Seite 90 30 31 36 37 Pult2_LS.tif D 30...
  • Seite 91 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Durch gleichzeitiges Drücken der Funktionstaste in Verbindung mit den Tasten Funktionstaste wird ein Einstellmenü im LC-Display aufgerufen in dem die jeweilige Funktion umgestellt bzw. justiert werden kann. Die Tasten der einstellbaren Funktionen sind auf dem Hauptbedienfeld durch einen doppel- ten Rahmen gekennzeichnet.
  • Seite 92 46 47 Pult2_LS.tif D 32...
  • Seite 93 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Es können drei Schaltstellungen gewählt werden: 0 : Nivellierung AUS AUTO : Nivellierung schaltet sich automatisch bei ausgeschwenkten Steuerhebel für den Fahrantrieb ein (Fräsbetrieb) 1 : Nivellierung EIN Nivellierung aktiv, reagiert unabhängig vom Steuerhebel (vorrangig für den Servicebetrieb) Nivellierfunktion LED über der Taste zeigt an, welches Gerät links...
  • Seite 94 46 47 Pult2_LS.tif D 34...
  • Seite 95 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Fahrwerk vorne rechts wird bis zum Erreichen der End- Maschine vorne lage ausgefahren solange die Taste gedrückt wird. rechts heben Bei dieser Funktion wird die Nivellierung auf der rechten Seite automatisch abgeschaltet. Fahrwerk vorne rechts wird bis zum Erreichen der End- Maschine vorne lage eingefahren solange die Taste gedrückt wird.
  • Seite 96: Displayanzeige Und Menü-Bedienung

    Displayanzeige und Menü-Bedienung Terminal_LS.tif D 36...
  • Seite 97 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung LC-Display Zeigt das Arbeits- und Anzeigeprogramm an. Numerisches Tas- Zur Zifferneingabe taturfeld Auf- und Ab-Tasten dienen zur fortlaufenden Verstel- lung eines Wertes bei andauernden Tastendruck. Cursor-Tastenfeld Die Links- und Rechts-Tasten dienen zum Anwählen der verschiedenen Unterpunkte in den Setup-Mas- ken des Displays.
  • Seite 98: Bedienung, Anzeigen Und Einstellmöglichkeiten Im Menü

    Bedienung, Anzeigen und Einstellmöglichkeiten im Menü Mittels der Funktionstasten des Displays kann eine Vielzahl arbeitsspezifischer Daten in verschiedenen Anzeigen eingestellt oder abgerufen werden. Nach Einstellen der Zündung erscheint die Startmaske im Display. Nach dem verdeckten Boot- vorgang wird automatisch die Hauptmaske angezeigt.
  • Seite 99: Grundlagen Der Terminalbedienung

    Grundlagen der Terminalbedienung Die jeweils über den Funkti- onstasten im Display gezeig- ten Grafiken symbolisieren, in welche Maske durch Tasten- druck gewechselt wird bzw. welcher Befehl ausgeführt wird. Für diesen Zweck ist jeder Funktionstaste ein Unterme- nü zugeordnet. Terminala_LS.Tif/M1_PowerOn.bmp Zur Verstellung eines Wertes in vorgegebenen Schritten wird mit den links/rechts-Pfeilen des Cursorfeldes zunächst der...
  • Seite 100: Hauptmaske - Informationen Und Warnhinweise

    Hauptmaske - Informationen und Warnhinweise Ist der Bootvorgang beendet, wird die Hauptmaske in Dis- play angezeigt. Die Anzeigen ermöglichen ei- nen Überblick über verschie- dene Anzeigen bzw. Zustände. - Die Ist-Geschwindigkeit der Maschine in m/min. und die durch Ausschwenken des Steuerhebels maximal erreichbare Geschwindig- keit in m/min in der zweiten Zeile werden in diesem Dis-...
  • Seite 101 Bei Transportfahrten erfolgt die Anzeige der Ist-Geschwindig- keit in km/h (1). Die Anzeige der maximal erreichbaren Ge- schwindigkeit erlischt. In beiden Masken erfolgt zu- sätzlich die Anzeige Trip oder Total in km (2). - Total: Anzeige über die ge- samte zurückgelegte Weg- strecke der Maschine seit Auslieferung.
  • Seite 102 Nivelliermaske Hier können verschiedene Werte zur Nivellierung abge- lesen und eingestellt werden: - Einstellung Hand/Auto lin- ke Maschinenseite (1) - Istwert Nivellierung linke Maschinenseite (2) - Sollwert Nivellierung linke Maschinenseite (3) - Einstellung Hand/Auto rechte Maschinenseite (4) - Istwert Nivellierung rechte Maschinenseite (5) - Sollwert Nivellierung rechte Maschinenseite (6)
  • Seite 103 Einstellmaske Hier können verschiedene Werte abgelesen und einge- stellt werden: - Geschwindigkeit Abwurf- band im Vorwärtslauf(1). - Geschwindigkeit Abwurf- band im Rückwärtslauf (2) - Nachlaufzeit Abwurfband - Geschwindigkeit Aufnah- meband im Vorwärtslauf (4). - Geschwindigkeit Aufnah- meband im Rückwärtslauf - Nachlaufzeit Aufnahme- band (6) - Wassermenge der Sprüh-...
  • Seite 104 Infomaske 1 Erscheint nach Drücken der zu dem „Info“-Symbol gehöri- gen Taste (F8) im Display und zeigt folgende Daten an: - Serien-Nummer der Maschine (1). - Mastermodul-Version (2). - Motorsteuerung-Gateway- Version (3). - Nivellierung-Gateway-Ver- sion (4). - Bedienpult-Version (5). Aus dieser Maske heraus können weitere Infomasken Terminala_LS.Tif/M6_InfoMask.bmp angewählt werden:...
  • Seite 105 Infomaske 2 In dieser Infomaske werden folgende Motor-Daten ange- zeigt: - Motordrehzahl (1), aufge- teilt in zwei Bereiche: - Aktuelle Motordrehzahl (A) - Eingabezeile für Motor- drehzahlverstellung (B) - Aktuelles Motordreh- moment in% (2) - Wassertemperatur (3) - Öldruck (4) - Füllstand Kraftstofftank (5) - Spannung des Bordnet- zes(6)
  • Seite 106 Infomaske 3 Diese Infomaske zeigt folgen- de Hydraulik-Daten an: - Öldruck des Fahrantriebs (1) - Öldruck des Antriebs des Abwurfbandes (2) - Öldruck des Antriebs des Aufnahmebandes (3) - Temperatur des Hydrauli- köls (4) Durch Betätigung der Taste (F8) erfolgt ein Rücksprung in die Infomaske1 Terminala_LS.Tif/M8_HydrMask.bmp D 46...
  • Seite 107 Servicemaske 1 - Durch Eingabe eines Pass- worts wird eine Maske ge- öffnet, die verschiedene Justagemöglichkeiten bie- tet. Passwort und weitere Vorge- hensweise können beim technischen Service für die Maschine angefragt werden. Terminala_LS.Tif/M9_PWDMask.bmp D 47...
  • Seite 108: Weitere Anzeigen

    Weitere Anzeigen Maske Not-Aus Ist einer der Not-Aus-Taster betätigt, erscheint diese An- zeige im Display. Das Not-Aus-Symbol blinkt. Bei betätigten Not-Aus- Taster ist ein Starten der Ma- schine und anderer Antriebe nicht möglich. Terminala_LS.Tif/M12_EMStolMask.bmp Maske Stillstand bei dop- pelter Steuerung Erscheint im Display, wenn bei Ausstattung mit einem zweiten...
  • Seite 109: Maskenstruktur Der Einstell- Und Anzeigeoptionen

    Maskenstruktur der Einstell- und Anzeigeoptionen Die folgende Graphik dient zur Verdeutlichung des Aufbaus der Maskenstruktur und zur Vereinfachung der Bedienung bzw. Vorgehensweise bei verschiedenen Einstel- lungen und Anzeigen. D 49...
  • Seite 110: Fehlermeldungen Und Warnhinweise

    Fehlermeldungen und Warnhinweise Treten während des Betriebs Fehler und Störungen auf, bzw. werden vorgegebene Motoren oder maschinenspezifische Werte über- oder unterschrit- ten, werden diese Hinweise im Display angezeigt. Um Folgeschäden zu vermei- den bzw. Unfälle auszuschlie- ßen, wird die Maschine bei einigen Fehlern für einen wei- teren Betrieb automatisch ge- sperrt.
  • Seite 111: Warnhinweise Motor (I)

    Warnhinweise Motor (I) Die Warnhinweise werden au- tomatisch eingeblendet und zeigen an, welche Störung auf- getreten ist. Die Ziffer (1) verweist auf die im Anhang befindliche Fehler- liste des Motorenherstellers. Sollte eine schwerwiegende Störung auftreten, wird der An- triebsmotor automatisch abge- schaltet.
  • Seite 112: Fehlercodes Antriebsmotor

    Fehlercodes Antriebsmotor D 52...
  • Seite 113 D 53...
  • Seite 114 D 54...
  • Seite 115 D 55...
  • Seite 116 D 56...
  • Seite 117 D 57...
  • Seite 118 D 58...
  • Seite 119: Warnhinweise Motor (Ii)

    Warnhinweise Motor (II) Die Warnhinweise werden au- tomatisch eingeblendet und zeigen an, welche Störung auf- getreten ist. Die Graphik (1) symbolisiert die Art der Störung. Störungen sind aus Sicher- heitsgründen und um Folge- schäden vermeiden schnellstmöglich zu beheben! Terminala_LS.Tif/M11_MultiErrorMask.bmp/E274.bmp D 59...
  • Seite 120 Erläuterungen der Bauteil- und Zustandssymbolik Warnhinweis Symbol Maßnahme Motor mit leicht erhöhter Leerlauf- Öltemperatur drehzahl warmlaufen lassen. Motor sofort abstellen! Öldruck Motorölstand prüfen. Gegebenenfalls Sichtkontrolle nach Leckagen vorneh- men. Motor sofort abstellen. Kühlwasser auffüllen.Gegebenenfalls Sichtkontrolle nach Leckagen vorneh- Kühlwasserstand men. Anlage steht im heißen Zu- stand unter Druck! Verbrühungsgefahr!
  • Seite 121 Bezeichnung Symbol Maßnahme Motordrehzahl reduzieren Motordrehzahl (Möglicherweise Schiebebetrieb) Verdrahtung Abstellmagnet kontrollie- Stoppmagnet Motor ren. Gegebenenfalls Service rufen. Gegebenenfalls Tanken oder Sicht- Kraftstofftemperatur kontrolle nach Leckagen vornehmen. Kraftstoffrücklauf prüfen. Service rufen! Einspritzdüsen Lichtmaschine, Antriebsriemen über- Batterie (Unterspannung) prüfen. Gegebenenfalls Service rufen. D 61...
  • Seite 122: Warnhinweise Hydraulik- Und Wasserkreislauf

    Warnhinweise Hydraulik- und Wasserkreislauf Die Warnhinweise werden au- tomatisch eingeblendet und zeigen an, welche Störung auf- getreten ist. Die Graphik (1) symbolisiert die Art der Störung. Störungen sind aus Sicher- heitsgründen und um Folge- schäden vermeiden schnellstmöglich zu beheben! Terminala_LS.Tif/M11_MultiErrorMask.bmp/E207.bmp Erläuterungen der Bauteil- und Zustandssymbolik Bezeichnung Symbol...
  • Seite 123 Bezeichnung Symbol Maßnahme Wasserfilter Filterelement ersetzen Öldruck Abwurfband Ursache ermitteln Öldruck Aufnahmeband Ursache ermitteln Öldruck Fahrantrieb Ursache ermitteln D 63...
  • Seite 124: Fehlermeldungen Elektrik

    Fehlermeldungen Elektrik Die Fehlermeldungen werden automatisch im Display einge- blendet und zeigen an, welche Störung aufgetreten ist. - Die Graphik (1) symbolisiert, welche Funktion der Maschi- ne betroffen ist. - Die Graphik (2) symbolisiert, das ein Kabelbruch aufge- treten oder die Kommunika- tion zu einem elektrischen Bauteil unterbrochen ist.
  • Seite 125 Zur genauen Lokalisierung der Störung werden in der Fehlermeldung weitere Hinwei- se gegeben, die eine schnelle Störungsbeseitigung ermöglichen. TerminalA_LS.tif/M11_MultiErrorMask.bmp/E211.bmp Anzeige Nr. Beschreibung Bezeichnung elektrisches Bauteil im Schaltkreis Bezeichnung Controller Kabelfarbe Anschluss am Slave Bezeichnung Slave Nummer der Fehlermeldung D 65...
  • Seite 126 Erläuterungen der elektrischen Bauteile Bedeutung Symbol Magnetventil (Beispiel Ventilbezeichnung lt. SchaltplanY3) Potentiometer Hall-Effekt-Sensor Induktiv-Sensor (Beispiel Sensor zur Lenkwinkel- erfassung) Elektrische Sicherung (Beispiel Sicherung F 3.4) Stecker (Beispiel Stecker 41) Klemme (Beispiel Klemme 104) D 66...
  • Seite 127 Erläuterungen der Farbcodes Abkürzung Farbe schwarz braun blau grün grau rosa violett weiß gelb Zusätzlich werden bei mehrfarbigen Kabeln die Abkürzungen zusammengesetzt. Bespiel: GRBK = grauschwarz D 67...
  • Seite 128 Erläuterungen Funktions- und Bauteilsymbolik Bedeutung Darstellung A: Vordere Fahrwerke Lenkbewegung rechts B: Vordere Fahrwerke Lenkbewegung links C:Hintere Fahrwerke Lenkbewegung rechts D: Hintere Fahrwerke Lenkbewegung links A: Fahrwerk / Fahrantrieb hinten rechts B: Fahrwerk / Fahrantrieb vorne links C: Fahrwerk / Fahrantrieb vorne rechts D: Fahrwerk / Fahrantrieb hinten links A: Lenkwinkelerfassung hintere Laufwerke B: Lenkwinkelerfassung vordere Laufwerke...
  • Seite 129 Bedeutung Darstellung A: Antrieb Abwurfband vorwärts B: Antrieb Abwurfband rückwärts C: Antrieb Aufnahmeband vorwärts D: Antrieb Aufnahmeband rückwärts A: Linkes Seitenschild heben B: Rechtes Seitenschild senken A: Gleitschlitten heben B: Gleitschlitten senken C: Belastung Gleitschlitten D: Schwimmstellung Gleitschlitten E: Sperrventil Gleitschlitten A: Abstreifer heben B: Abstreifer senken C: Belastung Abstreiferschild...
  • Seite 130 Bedeutung Darstellung A:Fahrantrieb Bremsfunktion A:Starterrelais A: Motor-Stopp-Relais A: Hochdruckreiniger A: Proportionalventil Hochdruckpumpe Berieselung A: Befüllpumpe A: Sprühventil A: Kupplung Fräswalzenantrieb D 70...
  • Seite 131 A: Riemenspanner A: Neigungssensor - Neigung außerhalb des Messwertbereichs oder - Sensor defekt D 71...
  • Seite 132: Fehlermeldung Bei Gestörter Bauteilkommunikation

    Fehlermeldung bei gestörter Bauteilkommunikation Bedeutung Darstellung A: Kippalarmsensor A: Cummins ECM A: Gateway Nivellierung A: Gateway Antriebsmotor A: Gateway Fahrantrieb A: Bedienpult rechts A: Bedienpult links D 72...
  • Seite 133 Bedeutung Darstellung A: Seitliche Bedieneinheit vorne links A: Seitliche Bedieneinheit vorne rechts A: Seitliche Bedieneinheit hinten links A: Seitliche Bedieneinheit hinten rechts A: Terminal, rechtes Bedienpult A: Terminal, linkes Bedienpult D 73...
  • Seite 134: Weitere Mögliche Fehlermeldungen Und Warnhinweise

    Weitere mögliche Fehlermeldungen und Warnhinweise Fehlermeldung Slave Wird eingeblendet, wenn an einem der Slaves ein Fehler aufgetreten ist. - Die Bezeichnung (1) des Bauteils wird angezeigt. Terminala_LS.Tif/M11_MultiErrorMask.bmp/E262.bmp Fehlermeldung Abstreifer- schild Wird eingeblendet, wenn das Abstreiferschild nicht schlossen ist. Terminala_LS.Tif/M11_MultiErrorMask.bmp/E284.bmp D 74...
  • Seite 135 Warnung Wasserniveau Ist das Wasserniveau unter ei- nen definierten Level gefallen, wird die Wasserpumpe abge- schaltet und gegen ein Wie- dereinschalten blockiert. Die Warnung wird im Display angezeigt. Ein Trockenlauf könnte die Wasserpumpe beschädigen. Um übermäßigen Verschleiß an den Fräswerkzeugen und eine starke Staubbildung zu vermeiden, sollte das Fräsen eingestellt werden, bis wieder...
  • Seite 136 Warnung Maschinenneigung Diese Warnmeldung wird ein- geblendet, sobald die Ma- schinenneigung größer als 10% (O 13%) ist, um den Be- diener vor einem möglichen Kippen der Maschine zu war- nen. Ist die Neigung größer als 11% (O 14%), wird die Nivel- lierfunktion automatisch ab- geschaltet.
  • Seite 137 Startsperre Wird eingeblendet, wenn wäh- rend des Startvorgangs andere Bedienelemente betätigt wer- den. Motorstart nur möglich, wenn keine Betätigung an unteren Bedienständen oder zweiten Bedienpult vorgenommen werden. Zusätzlich wird die Startsper- re bei folgenden Gegeben- heiten aktiviert: - Der Bordcomputer erkennt nicht die Neutralstellung der Steuerhebel für Fahr- antrieb und Abwurfband.
  • Seite 138: Hinterer Bedienstand Unten

    Hinterer Bedienstand unten Pult3_LS.tif D 78...
  • Seite 139 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drücken! Durch Drücken des NOT-AUS-Tasters werden Motor, Antriebe und Lenkung ausgestellt. NOT-AUS-Taster Ein Verfahren, z.B. des Aufnahmebandes, ist dann nicht mehr möglich! Unfallgefahr! Um den Motor neu starten zu können, müssen alle NOT-AUS-Taster hochgezogen sein.
  • Seite 140 Pult3_LS.tif D 80...
  • Seite 141 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Fahrwerk vorne rechts wird bis zum Erreichen der End- Maschine vorne lage ausgefahren solange die Taste gedrückt wird. rechts heben Bei dieser Funktion wird die Nivellierung auf der rechten Seite automatisch abgeschaltet. Fahrwerk vorne rechts wird bis zum Erreichen der End- Maschine vorne lage eingefahren solange die Taste gedrückt wird.
  • Seite 142 Pult3_LS.tif D 82...
  • Seite 143 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Das Abstreiferschild wird bis zum Erreichen der oberen Abstreiferschild Endstellung gehoben, solange die Taste gedrückt wird. heben Gefährdung durch gehobene Lasten! Nicht in den Gefahrenbereich treten. Es können zwei Schaltstellungen gewählt werden: 0 : Abstreiferschild blockiert Ý : Abstreiferschild in Schwimmstellung (Auflastfunktion oder Entlastung) Zugeschaltete Funktion wird durch LED bestä-...
  • Seite 144: Vorderer Bedienstand Unten

    Vorderer Bedienstand unten Pult3_LS.tif D 84...
  • Seite 145 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drücken! Durch Drücken des NOT-AUS-Tasters werden Motor, Antriebe und Lenkung ausgestellt. NOT-AUS-Taster Ein Verfahren, z.B. des Aufnahmebandes, ist dann nicht mehr möglich! Unfallgefahr! Um den Motor neu starten zu können, müssen alle NOT-AUS-Taster hochgezogen sein.
  • Seite 146 Pult3_LS.tif D 86...
  • Seite 147 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Reversierbetrieb Durch Tastendruck wird die Förderrichtung des Auf- Aufnahmeband nahmebandes auf Rückwärtslauf umgeschaltet. nicht belegt Es können drei Schaltstellungen gewählt werden: 0 : Wasserpumpe AUS AUTO : Wasserberieselung beginnt bei ausgeschwenkten Fahrhebel 1 : Permanente Wasserberieselung Durch Tastendruck wird zwischen den Funkti- onen 0 und AUTO geschaltet, durch längeren Tastendruck wird auf die Funktion 1 geschaltet.
  • Seite 148 Pult3_LS.tif D 88...
  • Seite 149 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Der Gleitschuh wird bis zum Erreichen der oberen End- Gleitschuh stellung gehoben, solange die Taste gedrückt wird. anheben Gefährdung durch gehobene Lasten! Nicht in den Gefahrenbereich treten. Es können zwei Schaltstellungen gewählt werden: 0 : Gleitschuh blockiert - verbleibt in der gewünschten Position Wahltaste Ý...
  • Seite 150: Bedienelemente

    Bedienelemente Bedienelemente Fahrerstand Fahrersitz links / rechts Links und rechts befinden sich je ein Fahrersitz der vor Arbeitsbeginn auf die Belange des Fahrers eingestellt werden sollte. - Um die richtige Sitzhärte einzustellen, Kurbel am Handrad (1) nach vorne klappen und drehen, bis das ungefäh- re Gewicht des Fahrers in der Anzeige (2) erscheint.
  • Seite 151: Batterie Hauptschalter

    Batterie Hauptschalter Der Batterie-Hauptschalter befindet sich unter der rechten Bodenklappe. Er trennt den Stromkreislauf von der Batte- rie zur Hauptsicherung. Die Verriegelung der Bodenklappe lässt sich mittels Vierkantschlüssel öffnen. - Zum Ausschalten den Hauptschalter nach links drehen und herausziehen. - Öffnung mit der Schutzkappe (2) ab- decken.
  • Seite 152: Neigungsanzeige

    Neigungsanzeige An der Vorderwand des Fahrerstands be- findet sich mittig eine Neigungsanzeige (1). Die Neigungsanzeige dient zur visuellen Abschätzung, wie groß die momentane Neigung der Maschine ist - Die Kontrollkugel im Schauglas zeigt die Maschinenneigung an der darun- ter befindlichen Skala an. Ab 10% (O 13 %) Neigung wird im Display des Bedienpults eine Warnmeldung an- Neigungtif...
  • Seite 153: Klappbarer Aufstieg

    Klappbarer Aufstieg Links und rechts befindet sich je ein ro- buster Aufstieg mit rutschsicheren Tritt- flächen. Der Aufstieg an beiden Maschinenseiten ist klappbar. - Den Aufstieg an einer Stufe oder der Trittfläche nach oben drücken- der Aufstieg klappt nach oben ein. - Zum Aufklappen, den Aufstieg nach unten ziehen- der Aufstieg klappt nach unten aus.
  • Seite 154: Absturzsicherung

    Absturzsicherung Fahrtrichtung Links und rechts, zwischen Aufstieg und Fahrerstand befindet sich je eine Ab- sturzsicherung. Die Absturzsicherungen müssen nach Bedarf und nach dem Betreten des Fahrerstandes entsprechend eingerich- tet werden. Die Absturzsicherung besteht aus je zwei Außenteilen (1) und zwei Innenteilen (2). - Zum Verstellen der Absturzsicherung das Außenteil (1) anheben und nach dem Schwenken um 90°...
  • Seite 155: Transportstellung Aufstieg Und Absturzsicherungen

    Transportstellung Aufstieg und Ab- sturzsicherungen Zur Verringerung der Maschinenbreite bei Transportfahrten sowie als zusätzli- che Sicherungsmaßnahme beim Parken auf öffentlichen Gelände. - Den Aufstieg an beiden Maschinensei- ten hochklappen und die Absturzsiche- rungen vor die Trittfläche schwenken. Auf_Ab.cdr D 95...
  • Seite 156: Hydraulische Klappdachbedienung

    Hydraulische Klappdachbedienung Das hydraulisch klappbare Dach ist an der vorderen Aufhängung der linken und rech- ten Maschinenseite durch eine Arretierung (1) gesichert. Links neben dem Schutzkasten des Rie- mentriebs befindet sich der Schlüssel- schalter (4) zur Betätigung der Klappdach- und Haubenhydraulik. Das Dach lässt sich aufstellen und ab- senken, ohne das der Antriebsmotor ge- startet werden muss.
  • Seite 157: Hydraulische Haubenbedienung

    Hydraulische Haubenbedienung Die Motorhaube (1) der Maschine lässt sich hydraulisch öffnen und schließen und ermöglicht gute Zugriffsmöglichkei- ten an die verschiedenen Kontroll- und Wartungsstellen. Links neben dem Schutzkasten des Rie- mentriebs befindet sich der Schlüssel- schalter (2) zur Betätigung der Hauben- und Klappdachhydraulik.
  • Seite 158: Drosselventile Für Die Aufstellgeschwindigkeit Von Hauben- Und Dach

    Drosselventile für die Aufstellge- schwindigkeit von Hauben- und Dach Die Hydraulikeinheit für die Hauben- und Dachbedienung befindet sich hinter der Wartungsklappe des Fahrerstandes. An der Einheit befinden sich zwei Dros- selventile zur Einstellung der Aufstell- und Senkgeschwindigkeit des Daches. - Oberes Drosselventil (1): Drehung am Verstellknopf im Uhrzei- gersinn = geringere Aufstellgeschwin- digkeit.
  • Seite 159: Wasseranlage

    Wasseranlage Wasserfilter4_LS.wmf Die an der rechten Maschinenseite befindliche Wasseranlage besteht aus folgenden Elementen: - Rollenpumpe (1): zur Druckerzeugung --> Wassersprühanlage, Reiniger 10bar ( ). - Hochdruckpumpe ( ) (2): zur Druckerzeugung --> Hochdruckreiniger 130bar. - Vorfilter 75 µm (3): Einzelfilter bei Ausstattung ohne Hochdruckpumpe. - Zusatztfilter 10 µm ( ) (4): Zusatzfilter bei Ausstattung mit Hochdruckpumpe.
  • Seite 160: Hochdruckreiniger

    Hochdruckreiniger An der Unterseite des Fahrzeugrah- mens am Heck der Maschine befindet sich das Schlauchpaket (1) des Hoch- druckreinigers. Die Sprühpistole (2) ist mit einem Splint (3) in ihrer Arretierung gesichert. - Splint abziehen. - Sprühpistole aus der Halterung ent- nehmen.
  • Seite 161: Bedienelemente Fahrzeugrahmen

    Bedienelemente Fahrzeugrahmen Befüllpumpe Wassertank Die Befüllpumpe für den Wassertank be- findet sich links an der Vorderseite der Maschine. Zur Befüllung des Wassertanks: - Verschlusskappe abschrauben (gegebenenfalls Hakenschlüssel be- nutzen) - Saugleitung aufsetzen und festziehen. - Befüllvorgang durch Betätigung von Schalter (2) starten. - Befüllpumpe ausschalten, sobald der Wasser_LS2.wmf gewünschte Füllstand im Wassertank...
  • Seite 162: Anschluss Wasserbefüllung (Druckbefüllung) Wassertank

    Anschluss Wasserbefüllung (Druck- befüllung) Wassertank Der Anschluss (1) für die Druckbefüllung des Wassertanks befindet an der Unter- seite im hinteren Teil der Maschine. Zur Befüllung des Wassertanks: - Absperrhahn öffnen. - Verschlusskappe abschrauben (gege- benenfalls Hakenschlüssel benutzen) - Druckleitung aufsetzen und festziehen. - Dem Bediener der externen Befüll- pumpe signalisieren, dass der Befüll- 209Rücksch2.tif...
  • Seite 163: Umschaltung Für Getrennte Kreisläufe Der Hinteren Stützbeine

    Umschaltung für getrennte Kreisläufe der hinteren Stützbeine Für einige Wartungs- und Reparaturar- beiten ist es erforderlich, die hinteren Stütz- beine einzeln zu verfahren. Der gemeinsame Hydraulikkreislauf muss dafür getrennt werden. Die Umschalteinrichtung befindet sich vor dem rechten Stützbein unter der Motor- haube.
  • Seite 164: Frästiefenanzeige

    Frästiefenanzeige An beiden Seiten des Fräskastens befin- det sich je eine Frästiefenanzeige mit cm und/oder inch-Anzeige zur zusätzli- chen visuellen Unterstützung neben der Nivelliereinrichtung. - Die Oberkante des Seitenschildes dient als Bezug und zeigt die Tiefe der sich im Eingriff befindlichen Fräswalze an der Anzeige (1) an.
  • Seite 165: Ultraschallsensor Seitenschild (Optional)

    Ultraschallsensor Seitenschild (optional) An beiden Seiten der Maschine befindet sich über dem Seitenschild je ein Ultra- schallsensor (1) zur Höhenabtastung des Seitenschildes. Wird die Ultraschallabtastung nicht benö- tigt, lässt sich der Sensor demontieren. - Anschlusskabel (2) lösen - Flügelschraube (3) lösen, Sensor ent- nehmen.
  • Seite 166: Verriegelung Scraperklappe

    Verriegelung Scraperklappe Je eine Verriegelung für die Scraper- klappe befindet sich an beiden Seiten der Rückseite des Walzenkastens. Die Verriegelung muss gelöst werden, bevor die Scraperklappe geöffnet wer- den kann. In verriegelter Position befindet sich der Bolzen (1) in der Arretierungsbohrung (2). Entriegelungsvorgang: - Verriegelungsbolzen am Handgriff (3) 09walz~1.tif...
  • Seite 167: Endschalter Scraperklappe

    Endschalter Scraperklappe Der Endschalter befindet sich hinter dem Fräskasten am Rahmen linken Ma- schinenseite. Der Endschalter dient als Sicherheits- maßnahme und wird betätigt, sobald die Scraperklappe geöffnet ist. Ist der Schalter betätigt, können als zu- sätzliche Sicherheitsmaßnahme Kupp- lung und Riemenspanner des Fräs- walzenantriebs nicht betätigt werden und die Maschine lässt sich nicht verfahren.
  • Seite 168: Fahrwerksabstützungen

    Fahrwerksabstützungen An jeden Fahrwerk befindet sich als Si- cherungsmaßnahme je eine teilbare Fahrwerksabstützung. Die komplette Fahrwerksabstützung dient zur Sicherung bei Wartungs-und Repa- raturarbeiten. Um eine geringere Transporthöhe zu er- reichen, wird der obere Teil der teilbaren Abstützung während des Transports auf dem Tieflader genutzt.
  • Seite 169: Ventil „Funktionsumschaltung Scraperklappe

    Ventil „Funktionsumschaltung Scraperklappe“ An der rechten Maschinenseite, hinter dem Fräswalzenkasten, befindet sich über dem Rahmen, das Ventil zur Funktionsum- schaltung (1) Scraperklappe heben und senken / Scraperklappe schwenken. - Schaltstellung (2): Scraperklappe heben / senken. - Schaltstellung (3): Scraperklappe schwenken (öffnen/schließen). Schaltstellung (2) ist ausschließlich für den Arbeitseinsatz zu wählen, Schaltstellung Scrapervent_LS.wmf...
  • Seite 170: Transport Und Parksicherung Abwurfband

    Transport und Parksicherung Abwurf- band Um eine ungewollte Schwenkbewegung des Abwurfbandes während des Trans- portes auf dem Tieflader oder Langzeit- parkens ausschließen zu können, ist für diese Zwecke die Nut der Sicherung (1) in die zugehörige Aufnahme der Abwurf- bandhalterung einzulegen. Die Arretierung nur während des Par- kens und für Transportzwecke einlegen, bei denen das Abwurfband starr auf dem...
  • Seite 171: Überwachungskameras (O)

    Überwachungskameras ( ) An der Maschine sind vier Videokameras zur Beobachtung des Bereiches des Fräs- spur vor dem vorderen Laufwerk, des Be- reiches Gleitschuh Fräswalzengehäuse, des Bereiches Scraperklappe hinter dem Fräswalzen- gehäuse und des Bereiches der hinteren Fahrspur bei Rückwärtsfahrten ange- bracht.
  • Seite 172: Druckluftanlage

    Druckluftanlage Der Drucklufttank mit angeschlossener Wartungseinheit befindet sich hinter der Stauraumklappe an der linken Maschi- nenseite. An dem Drucklufttank befindet sich eine Wartungseineit, die das Wasser aus der Luft abscheidet und den Luftstrom mit einem feinen Ölnebel anreichert und so für eine längere Lebensdauer der ange- schlossenen Bauteile sorgt.
  • Seite 173: Stauraum- Und Schutzklappen

    Stauraum- und Schutzklappen Der Teil der abschließbaren Stauraum- und Schutzklappe, der die seitliche Be- dieneinheit und das Nivelliergerät be- deckt (1), lässt sich für den Betrieb umklappen. - Arretierung (2) ziehen und das klapp- bare Teil nach innen umlegen. - Die beiden Klappenteile zusammedrü- cken, so dass beide Halterteile inein- ander gedrückt werden.
  • Seite 174: Peilvorrichtung

    Peilvorrichtung An den beiden vorderen Laufwerken kann eine abnehmbare Peilvorrichtung mon- tiert werden. Um entlang einer bestimmten Längsmar- kierung, die einen vorgegebenen Abstand zur Maschine hat, zu arbeiten, kann die Peilvorrichtung eingesetzt werden. Die Maschine sollte dann so gesteuert wer- den, dass das herabhängende Lot (1) über der Markierung steht.
  • Seite 175: Schwenkbare Warnbake

    Schwenkbare Warnbake Die schwenkbare Warnbake befindet sich am rechten Heck der Maschine. Die Bake ist aufzuschwenken, wenn die- se Maschinenseite dem Straßenverkehr zugewandt ist oder die Maschine auf öffentlichen Straßen verfahren wird. - Warnbake leicht anheben, so dass der Arretierungsstift nicht mehr in die Boh- rung greift.
  • Seite 176: Nivellierung

    Nivellierung Typ MOBA-matic Die MOBA-matic ist ein Steuer- und Regelsystem für Baumaschinen, das speziell für den Einsatz in Straßenfräsen ausgelegt wurde. Die Moba-matic ist mit den unterschiedlichsten Sensor-Kombinationen erhältlich. - (1):Seilzugsensor (Abstandssensor) - (2):Digi-Sonic-Sensor (Abstandssensor) - (3):Sonic-Ski (Abstandssensor) - (4):Digi-Rotary-Sensor (Abstandssensor) - (5):Laserempfänger (Abstandssensor)
  • Seite 177: Bedienung Der Moba-Matic

    Bedienung der MOBA-matic Moba1can.jpg D 117...
  • Seite 178 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Flüssigkeitskristall- Anzeige ist durch die integrierte Beleuchtung, selbst anzeige bei schlechten Lichtverhältnissen, gut ablesbar. Es sind drei Betriebszustände möglich: Lampe aus: Stand by Position- direkte Verstellung der Frästiefe und Querneigung im Handbetrieb möglich. Die Anzeige im Display zeigt den gewählten Sollwert.
  • Seite 179 Moba1can.jpg D 119...
  • Seite 180 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Seillampe ist Sonderfunktion bei Sonic-Ski ( ). Es sind zwei Betriebszustände möglich: Lampe an: Seil-Modus-aktiv. Der Seil-Modus wurde aus dem Manuellbetrieb durch gleichzeiti- Seillampe ges Drücken der AUF- und AB-Tasten aktiviert. Lampe aus: Boden-Modus-aktiv (Mittelwertbildung). Bei Bodenabtastung ist der Sonic-Ski in Längsrichtung angebracht, bei Seilabtastung ist der Sonic-Ski in Querrichtung angebracht.
  • Seite 181: Flüssigkeitskristallanzeige (1)

    Flüssigkeitskristallanzeige (1) Moba35.jpg Die Symbole des Displays haben folgende Bedeutung: Symbol Bedeutung PFEILE Angesteuerter HEBEN (12) / Reglerausgang SENKEN (13) Wert ohne Positiver Vorzeichen (14) Anzeigewert Wert mit Negativer negativem Anzeigewert Vorzeichen (15) Nach rechts abfallender Neigung nach rechts Balken (16) Nach links abfallender Neigung nach links...
  • Seite 182: Sensormeldung

    Sensormeldung Nach der Einschaltmeldung zeigt der di- gitale Regler zweimal kurz mit einer ab- wechselnden Display-Darstellung den angeschlossenen Sensor an. Bei dieser Darstellung blinken zusätzlich die beiden Richtungslampen. Der Regler wechselt dann automatisch in den Arbeitsmodus. Sollte der Sensor gewechselt worden sein, bleibt der Regler auf der alternierenden Sensormeldung, bis diese Meldung mit ei- ner beliebigen Taste quittiert wird.
  • Seite 183: Led-Anzeige

    LED-Anzeige Die LED‘s werden lediglich dazu genutzt, den Status des jeweils angesteuerten Ventilausganges für den Bediener besser sichtbar zu machen. Ihre Darstellung ist le- diglich eine vergrößerte und detailliertere Wiedergabe der Funktion der Pfeilsymbole auf dem LC-Display. Insbesondere bei größerer Distanz des Bedieners zum Regler und bei stärkerer Sonneneinstrahlung wird die LED-Anzeige hilfreich sein.
  • Seite 184: Istwertanzeige (O)

    Istwertanzeige (O) LQ K Moba1can.jpg D 124...
  • Seite 185 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Flüssigkeitskristall- Istwertanzeige für die linke Maschinenseite. anzeige Anzeige ist durch integrierte Beleuchtung, selbst bei linke Seite schlechten Lichtverhältnissen, gut lesbar. nicht belegt Umschaltung Durch Tastendruck erfolgt eine Umschaltung in der Querneigungs- / Anzeige von dem Höhenistwert auf dieser Maschi- Höhenanzeige nenseite auf den Querneigungswert der Maschine linke Seite...
  • Seite 186: Anschluss

    Anschluss: Die beiden digitalen Regler und die Ist- wertanzeige, an deren Rückseite sich ein Halteknopf befindet, werden von oben in die Halterungen geschoben, die sich direkt neben den unteren Bediene- lementen am hinteren Maschinenteil bzw. an der Hinterseite des Maschinen- rahmens befinden.
  • Seite 187 Danach sollten die Steckverbindungen, sofern diese gelöst wurden, hergestellt werden. - Die beiden Anschlussboxen (1) befin- den sich in unmittelbarer Nähe des Reglers an der Unterseite des Maschi- nenrahmens. Über beide Steckdosen wird die Verbindung zum Regler her- gestelt. - Der Seilzugsensor für das Seiten- schild der linken Maschinenseite (2) befindet sich hinter der Klappe des Kraftbandgehäuses.
  • Seite 188: Ausstattung Mit Anderen Sensoren / Umrüstung

    Ausstattung mit anderen Sensoren / Umrüstung Zur optionalen Ausstattung mit anderen oder zusätzlichen Sensoren, können die dar- gestellten Geräte an die einzelnen Anschlussmöglichkeiten der Maschine ange- schlossen werden. Die Anschlussmöglichkeiten befinden sich links und rechts am Maschinenrahmen - Vorne: Maschinenrahmen innen - Mittig: Maschinenrahmen außen - Hinten: Maschinenrahmen Unterseite Gateway...
  • Seite 189 Wird optional mit der Ultraschall-Hö- henabtastung am Seitenschild gearbeitet, müssen die zugehörigen Einrichtungen eingerichtet werden. - Die Sensorhalterungen (1) an beiden Seiten der Maschine ausschwenken. - Die beiden Reflektoren (2) hochklap- pen. - Die Ultraschallsensoren (3) in den Haltevorrichtungen montieren. - Steckverbindung (4) herstellen, mit Überwurf sichern.
  • Seite 190: Tastenbenutzung Und Mögliche Tastenkombinationen Am Digitalen Regler Beim Fräsen

    Tastenbenutzung und mögliche Tastenkombinationen am digitalen Regler beim Fräsen AUF/AB Tasten Mit diesen Tasten wird im Automatik- und Manuellbetrieb der Sollwert verän- dert, d.h. die Maschine reagiert auf Tas- tendruck und ändert in Abhängigkeit vom angeschlossenen Sensor entweder ihre Frästiefe oder Querneigung. Der neu eingestellte Sollwert braucht in die- sen Betriebsarten nicht mit der SET- Taste bestätigt werden.
  • Seite 191 SET-Taste - Bei Nutzung des Digi-Slope-Sensors, muss ein im Manuellbetrieb eingestellter oder ein im Halbautomatikbetrieb vor- gewählter oder vorgefundener Istwert der Neigung vor Umschalten in den Au- tomatikbetrieb immer mit der SET-Taste bestätigt werden, damit dieser Wert als Sollwert übernommen wird. Moba32.jpg - Soll bei Nutzung der Höhesensoren der Istwert oder ein vorgewählter Wert nach...
  • Seite 192: Grundeinstellungen

    Grundeinstellungen Alle Grundeinstellungen immer im Manu- ellbetrieb vornehmen! (Funktionslampe aus) Moba23.jpg Die Nivelliereinrichtung kann nicht über den digitalen Regler den Automatikbetrieb aktivieren. Die Einstellung des Automatikbetriebes ist beim Fräsen ausschließlich vom Hauptbedienpult des oberen Fahrer- standes möglich. Erst wenn der Automatikbetrieb aktiviert ist, kann während des Fräsvorgangs am Regler über die A/M-Taste auf alle Be- triebsarten (Automatik, Halbautomatik,...
  • Seite 193: Nullabgleich

    Nullabgleich Ausgangssituation zum Nullabgleich - Sensoren und Regler sind montiert, alle Verbindungskabel angeschlossen. - Die Maschine befindet sich auf einer möglichst glatten, ebenen Fläche ohne Quer- neigung, ist über die Stützbeine gleichmäßig abgesenkt, so dass sich die Fräswal- ze kurz über dem Boden befindet. - Die Seitenschilder sind abgelassen - Die Fräswalze ist eingeschaltet, der Dieselmotor arbeitet in Leerlaufdrehzahl.
  • Seite 194: Nullabgleichung Für Seilzug- Und Digi-Sonic-Sensoren Bei Abtastung Des Bodens Über Die Seitenschilder

    Nullabgleichung für Seilzug- und Digi-Sonic-Sensoren bei Abtastung des Bo- dens über die Seitenschilder - Eingabetasten des linken und rechten Reglers so lange gedrückt halten (ca. 1,5 sec), bis im Display die Anzeige „SET“ und dann der Wert 0.0 erscheint. - Ist- und Sollwert sind jetzt auf Null ge- setzt.
  • Seite 195: Nullabgleichung Für Den Sonic-Ski Bei Bodenabtastung

    Nullabgleichung für den Sonic-Ski bei Bodenabtastung Ausgangssituation und Tätigkeiten wie zuvor beschrieben. - Der Sonic-Ski muss bei der Bodenab- tastung in Längsrichtung arbeiten und ist so in seiner Halterung zu verschie- ben, dass er sich ca. 500mm über dem Boden befindet. - Der Bodenmodus wird durch gleich- zeitiges Betätigen der AUF/AB-Tasten aktiviert- die Seillampe ist aus.
  • Seite 196: Nullabgleichung Für Den Sonic-Ski Bei Seilabtastung

    Nullabgleichung für den Sonic-Ski bei Seilabtastung Ausgangssituation und Tätigkeiten wie zuvor beschrieben. - Der Sonic-Ski muss bei der Seilabtas- tung in Querrichtung arbeiten und ist so in seiner Halterung zu verschieben, dass er sich im Abstand von ca. 500mm mittig über dem Seil befindet - Der Seilmodus wird durch gleichzeiti- ges Betätigen der AUF/AB-Tasten be- tätigt -die Seillampe ist an.
  • Seite 197: Nullabgleich Für Den Digi-Rotary-Sensor (Dreharmsensor) Bei Seilabtastung

    Nullabgleich für den Digi-Rotary-Sen- sor (Dreharmsensor) bei Seilabtastung Ausgangssituation und Tätigkeiten wie zuvor beschrieben. - Der Digi-Rotary-Sensor ist so in seiner Halterung zu verschieben, dass sein Tastrohr einen leichten Druck auf das Seil ausübt und mittig aufliegt. Der Druck kann mit dem Gegengewicht eingestellt werden.
  • Seite 198: Nullabgleich Für Den Laserempfänger Ls 250

    Nullabgleich für den Laserempfänger LS 250 Ausgangssituation und Tätigkeiten wie zuvor beschrieben. - Der Laserempfänger ist so in seiner Halterung zu verschieben, dass der Laserstrahl des Senders mittig auftrifft - Trifft der Laserstrahl nicht im Emp- fangsfenster auf, wird dies im Display des Reglers angezeigt.
  • Seite 199: Istwertabgleich

    Istwertabgleich Digi-Slope-Sensor (Querneigungssensor) Die Istwertanzeige beider digitaler Regler wird hierbei an den tatsächlichen Nei- gungswinkel der Maschine / Fräswalze angeglichen Ausgangssituation zum Istwertabgleich - Sensoren und Regler sind montiert, alle Verbindungskabel angeschlossen. - Die Maschine befindet sich auf einer möglichst glatten, ebenen Fläche ohne Quer- neigung, ist über die Stützbeine gleichmäßig abgesenkt, so dass sich die Fräswalze kurz über dem Boden befindet.
  • Seite 200 - Mittels der entsprechenden Funktionstaste der hinteren seitlichen Bedieneinheit der Maschine wird der Querneigungssensor zugeschaltet (Po- sitionsdiode am Bedienpult leuchtet) - Im Anzeigefenster des Reglers er- scheint das Querneigungssymbol und ein Istwert der Querneigung der Fräse / Fräswalze in%, welcher vom tatsäch- lichen Wert der Querneigung des ge- frästen Bodens abweichend ist.
  • Seite 201 Beispiel: Der angezeigte Reglerwert wird auf den mit der Wasserwaage gemessenen Wert wie folgt berichtigt: - Mit der A/M-Taste wird auf Manuellbe- trieb umgeschaltet, die Funktionslam- pe „Auto“ ist aus. Die Anzeige zeigt den Istwert an. - Die Eingabe-Taste drücken und ge- drückt halten.
  • Seite 202: Höhensensoren

    Höhensensoren - durch Betätigung der AUF- bzw. AB- Taste zusammen mit der Eingabetaste SET kann der Istwert (Anzeigewert) im Manuellbetrieb ohne Einfluss auf den Ar- beitspunkt verändert werden, um den angezeigten Wert auf den tatsächlichen Wert der Frästiefe zu korrigieren - Diese Korrektur des Istwertes ist je- derzeit, d.h.
  • Seite 203: Sonstige Einstellungen

    Sonstige Einstellungen Die Nivelliereinrichtung ist auf die Maschine abgestimmt. Alle Parameter wurden optimal eingestellt und garantieren einen störungsfreien Betrieb, so dass im Normalfall vom Nutzer keine Veränderung der voreingestellten Werte vorgenommen werden muss. Alle Werte werden bei der Maschinenübergabe/-einweisung nochmals überprüft und gegebenenfalls verändert.
  • Seite 204 Einstellung des Regelfensters am digitalen Regler Für den effektiven Fräsbetrieb ist das Regelfenster üblicherweise ausgeschaltet, um alle gewünschten Frästiefen direkt und schnellst möglich einstellen zu können. Das kann jedoch zu gefährlichen Lageveränderungen der Fräse führen, wenn unvorher- gesehene Ereignisse die Frästiefeneinstellung und -erfassung beeinflussen. Beispielhaft sind das Ereignisse wie: - ein Höhensensor verliert plötzlich seine Bezugsreferenz (z.B.
  • Seite 205: Bedienung Der Moba-Matic Beim Fräsen

    Bedienung der Moba-matic beim Fräsen Ausgangssituation zur Bedienung - Sensoren und Regler sind montiert, alle Verbindungskabel angeschlossen. - Der Null- bzw. Istwertabgleich wurde vorgenommen, die Maschine befindet sich in Arbeitsposition, alle erforderli- chen sonstigen Einstellungen für den Fräsbetrieb wurden an der Maschine vorgenommen - die A/M - Taste ist auf Halbautomatik- betrieb geschaltet (Funktionslampe...
  • Seite 206: Weitere Tätigkeiten Zur Einnahme Der Ausgangsposition Zum Fräsen

    Weitere Tätigkeiten zur Einnahme der Ausgangsposition zum Fräsen: Fräsen mit Höhensensoren Fräse mittels Taste (1) des hinteren seitlichen Bedienstandes über die hinteren Stütz- beine soweit absenken, dass die Kufen der Seitenschilder im hinteren Bereich den Boden berühren. Beim Fräsbeginn mit Absatz (d.h. Maschine sofort auf gewünschte Frästiefe absenken): Pult2_LS.tif/Pult3a_LS.tif/Moba2.cdr/Moba29.jpg - Automatikfunktion der Nivelliereinrichtung über das Hauptbedienpult (Steuerhebel (2), Funktionstasten (3), (4)) aktivieren (Funktionslampe AUTO (5) leuchtet) und die...
  • Seite 207 Beim Fräsbeginn ohne Absatz (d.h. Maschine von Null allmählich auf gewünschte Frästiefe absenken): Pult2_LS.tif/Pult3a_LS.tif/Moba2.cdr/Moba30.jpg - Im Halbautomatikbetrieb an beiden digitalen Regler über die AB - Tasten (1) den Sollwert 0 einstellen, beide Regler sind gemeinsam an einer Maschinenseite ein- gehängt, Automatikfunktion der Nivelliereinrichtung über das Hauptbedienpult (Steuerhebel (2), Funktionstasten (3), (4)) aktivieren, (Funktionslampe AUTO (5) leuchtet) und die Maschine im Stand auf Höhe Null absenken lassen.
  • Seite 208: Fräsen Mit Höhensensoren In Verbindung Mit Dem Querneigunssensor

    Fräsen mit Höhensensoren in Verbindung mit dem Querneigunssensor Pult3a_LS.tif/Moba2.cdr/Moba30.jpg Ausgangsposition: - Die Maschine ist auf Position Schnitttiefe Null abgesenkt, die A/M - Tasten (1) beider Regler sind auf Halbautomatikbetrieb geschaltet (Funktionslampen AUTO (2) blinken). - Der Querneigungssensor wurde an der entsprechenden Maschinenseite über die Funktionstaste (3) der hinteren seitlichen Bedieneinheit zugeschaltet (Positionsdiode leuchtet) - An den für die betreffenden Seiten digitalen Regler wurden über die AUF/AB -...
  • Seite 209: Fehlermeldungen Moba-Matic

    Fehlermeldungen MOBA-Matic D 149...
  • Seite 210: Betrieb

    Betrieb Betrieb vorbereiten Vor der Erstinbetriebnahme Zum Schutz vor Korrosion und Frost ist die Wasseranlage werkseitig mit ca. 5-7 Litern Frostschutzmittel befüllt. Diese muss vor Erstinbetriebnahme ab- gelassen, aufgefangen und unter Be- achtung lokalen Vorschriften umweltgerecht entsorgt werden. - Absperrventil (1) schließen. - Filtergehäuse (2) abschrauben und entleeren.
  • Seite 211: Checkliste Für Den Maschinenführer

    Checkliste für den Maschinenführer Nach Durchführung der lt. Wartungsanleitung fälligen Wartungs- und Kontrollarbeiten in Abstimmung mit den festgelegten Intervallen, sind zusätzlich die in der Liste auf- geführten Überprüfungen und Kontrolltätigkeiten zu beachten und durchzuführen. Diese dienen zur Beurteilung des Maschinenzustandes und zur Gewährleistung ei- nes störungsfreien Betriebes sowie der Personensicherheit.
  • Seite 212 Prüfen! Wie? Prüfen bei laufendem Motor: Maschine beschleunigt, verzögert und bremst gleichmäßig sowohl im Fahr- als auch im Arbeitsgang. Fahrwerk - Fahrgetriebe Bei unterschiedlicher Bodenhaftung der Ketten reagiert die Antischlupfreglung (betreffende Kette rutscht kurz durch und dreht danach sofort wieder in der Geschwindigkeit wie die übrigen Ketten).
  • Seite 213 Prüfen! Wie? Prüfen bei laufendem Motor: Haltebügel lässt sich bei angehobenem Seitenschild mit Arretierungsbolzen ver- Haltebügel binden. Haltebügel löst sich beim Drücken der Aufwärtstaste selbständig vom Arretie- rungsbolzen. Prüfen bei laufendem Motor: gleichmäßes Aus- und Einfahren Gleitschuh auf Tastendruck bei vollem Druck gleichmäßes Ausfahren auf Tastendruck in Schwimmstellung.
  • Seite 214: Maschine Starten

    Maschine starten Bevor der Dieselmotor gestartet und die Maschine in Betrieb genommen werden kann, ist folgendes zu tun: - Tägliche Wartung der Maschine. Prüfen, ob laut Betriebsstundenzähler weitere Wartungsarbeiten durchzuführen sind. - Kontrolle der Sicherheits- und Schutzeinrichtungen. Stellung des Hebels zur Umschaltung des Abwurfbandes kontrollieren.
  • Seite 215 Zündschlüssel in Stellung „0“in das Zündschloss (3) einstecken. - Zündung einschalten (Pos. 1). Startmaske erscheint im Display, Positi- onsdioden des Hauptbedienpults leuch- ten auf. - Während der Bordcomputer hochge- fahren wird, wird die Startmaske (4) angezeigt. - Nach Beendigung des Bootvorgangs er- scheint die Hauptmaske (5) im Display.
  • Seite 216: Fremdstarten (Starthilfe)

    Fremdstarten (Starthilfe) Wenn die Batterien leer sind und der An- lasser nicht dreht, kann der Motor mit einer fremden Stromquelle gestartet werden. Als Stromquelle geeignet: - Fremdfahrzeug mit 24-V-Anlage; - 24-V-Zusatzbatterie; - Starthilfegerät, 20V/100A. Normale Ladegeräte bzw. Schnellade- geräte eignen sich nicht zur Starthilfe. Zum Fremdstarten des Motors: - Stromquelle mit geeigneten Kabeln anklemmen.
  • Seite 217: Maschine „Warmlaufen" Lassen

    Maschine „warmlaufen“ lassen Um übermäßigen Verschleiß und erhöhte Belastung einzelner Baugruppen möglichst gering zu halten, sollte der Motor stets, jedoch besonders bei niedrigen Außentem- peraturen (<10°C), ca. 5 Minuten in Leerlaufdrehzahl und ohne Last warmlaufen. Die optimalen Betriebswerte einer warmen Maschine sind: - Antriebsmotor: 60 - 110°C Kühlmitteltemperatur, 2,4 - 2,8 bar Öldruck in Leerlaufdrehzahl.
  • Seite 218: Maschine Verfahren

    Maschine verfahren 47 48 Pult2_LS.tif - Maschine durch Drücken der Taste (47) oder der Tasten (48), (52), (54) gleichmä- ßig anheben, bis die erforderliche Bodenfreiheit erreicht wurde. Die Maschine zum Fahren niemals ganz anheben! Kippgefahr! - Gleitschuh durch Drücken der Taste (30) leicht anheben. - Scraperschild durch Drücken der Taste (36) leicht anheben.
  • Seite 219 Mit dem Steuerhebel wird die Vorderachse in alle Positionen gelenkt (auch im Stand, in Mittelstellung des Fahrhebels). Ist eine größere Wendigkeit erforderlich, kann die Hinterachse als Lenkachse zuge- schaltet werden (Tasten (19), (21), (24), (25)). Die ungefähre Stellung der Laufwerke kann über die Leuchtdioden (22) abgelesen werden.
  • Seite 220: Fräsbetrieb (Vorbereitung)

    Fräsbetrieb (Vorbereitung) - Die Maschine zum Fräsabschnitt fahren und per Hand so tief wie möglich absen- ken (Seitenschilder sind herabgelassen, Fräswalze berührt noch nicht den Boden). - Startposition mit Hilfe der an den Seitenschildern befindlichen Ansatz- punkten für unterschiedliche Frästie- fen (4, 10, 20, 30cm) korrigieren.
  • Seite 221 Am Hauptbedienpult folgende Funktionen zuschalten: Pult2_LS.tif Pos. Taste Stellung Transport-/Arbeitsgang Arbeitsgang (Schildkröte) 27/28 Arbeitsgeschwindigkeit auf Null setzen Leuchtdioden (26) sind aus Fräswalze EIN / AUS Fräswalzenantrieb EIN Wahltaste Abstreiferschild Schwimmstellung Wahltaste Gleitschuh Schwimmstellung Modus Abwurfband AUTO Abwurfband für den Beladevorgang Steuerhebel Abwurfband positionieren Modus Aufnahmeband...
  • Seite 222: Fräsbetrieb

    Fräsbetrieb Pult2_LS.tifPult3a_LS.tif D 162...
  • Seite 223: Fräsbetrieb Mit Einrichttaste

    Nachdem alle Vorbereitungen zum Fräsbetrieb abgeschlossen sind, die Fräsbereit- schaft hergestellt ist, wird die Nivellierautomatik vom Hauptbedienpult aktiviert und die Maschine im Stand auf die geforderte Tiefe abgesenkt. - Steuerhebel (16) durch Betätigung des Schiebeschalters (17) entriegeln und leicht aus dem Mittelpunkt (innerhalb des Todbandbereiches) nach vorn verschieben. Die Maschine senkt sich im Stand.
  • Seite 224: Fräseinsatz Beenden

    Fräseinsatz beenden 47 48 Pult2_LS.tif/Pult3_LS.tif D 164...
  • Seite 225 Die Maschine stoppen und am Ende der Frässpur anheben: Das Schnittende befindet sich in Abhängigkeit von der Schnitttiefe auf Höhe des an den Seitenschildern markierten Ansatzpunktes. - Um das Fräsgut von den Fördergurten zu entfernen, Aufnahme- und Abwurfband entsprechend nachlaufen lassen. Die Nachlaufzeiten sind im Menü...
  • Seite 226: Maschine Abstellen

    Maschine abstellen Vor dem Ausstellen der Ma- schine den Betriebsstunden- zähler ablesen und über- prüfen, ob Wartungsarbeiten durchzuführen sind. Beim Abstellen auf öffentlich zugänglichem Gelände ist die Maschine so zu sichern, dass Unbefugte oder spielende Kin- der keinen Schaden anrichten können.
  • Seite 227: Langzeitparken

    Langzeitparken Bei saisonbedingter Lagerung, ist die Maschine so abzustellen, dass sie vor starker Sonneneinstrahlung, Wind, Feuchtigkeit und Frost geschützt ist. Kann die Maschine nicht in geschlossenen Hallen abgestellt werden, so sollte die Maschine unter einem Schleppdach abgestellt oder aber die gesamte Maschine mit einer geeigneten Plane abgedeckt werden.
  • Seite 228: Konservierung Der Wassersprühanlage

    Konservierung der Wassersprühan- lage Um Schäden durch Frost und Korrosion beim Langzeitparken vorzubeugen, soll- te die Wasseranlage bei abgelassenem Tank und entleerten Filtern, Pumpen und Schlauchleitungen zusätzlich kon- serviert werden. Zu diesem Zweck sollte eine geeignete Korrosions- und Frost- schutzmischung genutzt werden. - Filtergehäuse (1) abschrauben, mit der Mischung befüllen und wieder ord- nungsgemäß...
  • Seite 229: Notlenkung

    Notlenkung Sollte es zu einer Störung im Bereich der elektronischen Fahrantriebssteuerung kom- men, kann die Maschine über eine Notfalleinrichtung aus dem Baustellen bzw. Ge- fahrenbereich geführt und verladen werden. Die Notfalleinrichtung befindet sich als Option im Werkzeug-Lieferumfang der Maschine. Dem Bediener stehen über die Notlenkung folgende Funktionen zur Verfügung: - Motorstart - Lenkbewegung des Abwurfbandes - Lenkung vorderes Laufwerkspaar...
  • Seite 230 Notlenkung2.jpg D 170...
  • Seite 231 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zum Neustart des Motors drücken. Startknopf nicht länger als 15 Sekunden betä- tigen um Entladung der Batterien zu vermeiden Starter Die Zündung am Hauptbedienpult muss ein- geschaltet sein. (Zündschlüssel in Position 1) Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drücken! Durch Drücken des NOT-AUS-Tasters werden alle Funktionen der Notlenkung ausgeschaltet...
  • Seite 232 Notlenkung2.jpg D 172...
  • Seite 233 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Schaltstellung links: Abwurfband wird nach links geschwenkt Abwurfband Schaltstellung rechts: Abwurfband wird nach schwenken rechts geschwenkt Sicherstellen, dass sich keine Personen im Ge- fahrenbereich des Abwurfbandes aufhalten! Schaltstellung oben: die hinteren Fahrwerke werden bis zum Erreichen der Endlage Maschine hinten ausgefahren, solange der Schalter gedrückt wird.
  • Seite 235 SCHULUNGEN/ EINWEISUNGEN Wir bieten unseren Kunden Schu- lungsmöglichkeiten an DYNAPAC- Geräten in unserem eigens dafür vor- gesehenen Werks-Trainingscenter. In diesem Trainingscenter finden so- wohl turnusmässig als auch außer- halb fest geplanter Zeiträume, Schulungen statt. SERVICE Wenden Sie sich bei Betriebsstörungen und Ersatzteilfragen an eine unserer zuständigen...
  • Seite 236 Fragen Sie Ihren Händler auch nach: Service, Ersatzteile / Verschleißteile, zusätzlicher Dokumentation, Zubehör dem kompletten Dynapac Straßenfertiger- und Straßenfräsen- Programm...

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Pl 2000 sPl 2100 s

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