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Überwachung; Isolation Der Hydraulischen Anschlüsse - Alpha Innotec Lw 161H/V Betriebsanleitung

Luft/wasser-wärmepumpen
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Wert von 8,5 nicht überschritten werden!, denn sonst
droht Korrosion – Aluminium wird ohne die Anwesen-
heit von Sauerstoff angegriffen. Somit muß neben der
Enthärtung des Heizungsfüll- und Ergänzungswassers das
Heizungswasser auch entsprechend konditioniert wer-
den. Nur so können die Vorgaben der VDI 2035 und die
Empfehlungen und Einbauanweisungen des Wärmepum-
penherstellers eingehalten werden.
Blatt 2 der VDI 2035 weist darüber hinaus auf die Ver-
ringerung des Gesamtsalzgehaltes (Leitfähigkeit) hin. Die
Gefahr von Korrosion ist bei Verwendung von vollent-
salztem Wasser weitaus geringer als dies bei Betrieb mit
salzhaltigem, also enthärtetem Wasser der Fall ist.
Das Trinkwasser enthält, auch wenn es zuvor enthärtet
wurde, gelöste, korrosionsfördernde Salze, die aufgrund
der Verwendung von unterschiedlichen Materialien im
Heizungssystem als Elektrolyte wirken und somit Korro-
sionsvorgänge beschleunigen. Dies kann letztlich bis hin
zum Lochfraß führen.
MIT DER SALZARMEN FAHRWEISE AUF DER SICHEREN
SEITE
Mit der salzarmen Fahrweise treten die oben aufge-
führten Probleme erst gar nicht auf, da weder korrosi-
onsfordernde
Salze wie Sulfate, Chloride und Nitrate noch das alkali-
sierende Natriumhydrogencarbonat im Heizungswasser
enthalten sind. Die korrosionsfordernden Eigenschaften
sind bei vollentsalztem Wasser sehr niedrig und es kann
sich darüber hinaus auch kein Kesselstein bilden. Dies ist
die ideale Verfahrensweise bei geschlossenen Heizkreis-
laufen, da insbesondere auch ein geringer Sauerstoffein-
trag in den Heizungskreislauf toleriert werden kann.
In der Regel stellt sich bei der Befüllung der Anlagen mit
VE-Wasser der pH-Wert durch Eigenalkalisierung in den
idealen Bereich. Bei Bedarf kann durch Zugabe von Che-
mikalien sehr einfach auf einen pH-Wert von 8,2 alkali-
siert werden. So wird der optimale Schutz der gesamten
Heizungsanlage erreicht.
ÜBERWACHUNG
Von entscheidender Bedeutung ist die analytische Er-
fassung und Überwachung der entsprechenden Wasser-
werte und der zugesetzten Konditionierungswirkstoffe.
Deshalb sollten sie mit entsprechenden Wasserprüfgera-
ten regelmäßig überwacht werden.
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Technische Änderungen vorbehalten | 83061600aDE – Originalbetriebsanleitung | ait-deutschland GmbH
HEIZKREIS UND TRINKWARMWASSERSPEICHER
SPÜLEN, BEFÜLLEN UND ENTLÜFTEN
Um den Trinkwarmwasserspeicher zu entlüften, müssen
Heizkreis und Trinkwarmwasser-Ladekreis gleichzeitig
gespült werden.
Heizkreis spülen, befüllen und entlüften...
Zusätzlich Verflüssiger der Wärmepumpe entlüf-
ten...
Untere Fassadierung öffnen...
Entlüftungsventil öffnen...
Nach der Entlüftung untere Fassadierung schließen.
Isolation der hydraulischen
Anschlüsse
Die Schwingungsentkopplungen und die Festverrohrung
des Heizkreises isolieren.
HINWEIS.
Isolation nach vor Ort geltenden Normen und
Richtlinien ausführen.

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