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Stiga KITCHEN Montageanleitung Seite 3

Wärmekomposter
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Die grünen Isolierblöcke dienen als Winterisolierung (siehe Abbildung 19). Der Isolierblock mit den Trich-
terlöchern ist stets montiert. Die anderen beiden Blöcke sind ausschließlich im Winter zu verwenden, wenn
sich die durchschnittliche Tagestemperatur im Minusbereich bewegt. Meist sind diese Temperaturverhält-
nisse im Zeitraum Dezember bis Februar gegeben.
Die beiden Kästen mit Siebboden sind Erdfilter und müssen mit Torferde befüllt werden. Ansonsten kann
der offene Komposter Schädlinge anlocken. Legen Sie zuerst den beiliegenden Vliesstoff auf den Boden
und streichen Sie ihn glatt. Befüllen Sie die Kisten mit Torferde. Die Torferde ist leicht und hält die Feuch-
tigkeit gut. Für beide Kisten benötigen Sie etwa einen Sack mit 50 bis 60 l Erde. Sie können die Erdfilter
mit Gewächsen (Dill, Radieschen usw.) bepflanzen oder Salat in ihnen ziehen.
Mit Stiga Kitchen können Sie nahezu alle Ihre Küchenabfälle kompostieren: alle Essensreste wie z.B.
Fleisch-, Geflügel- (sogar kleinere Knochen), Fisch- und Schalentierreste. Brot, Früchte, Gemüse sind
ebenfalls gut geeignet. Selbst beim Essen verwendete Papierservietten können mit Stiga Kitchen verwertet
werden. Beachten Sie, dass sich bestimmte Obstsorten nur schwer kompostieren lassen, da die Schalen gro-
ße Mengen Schädlingsbekämpfungsmittel enthalten.
Nicht kompostierbar sind: Kunststoff, Glas, Metall, Windeln, Zigarettenkippen, Staubsaugerbeutel, größere
Knochen, Kartons und Zeitungen.
Eine wichtige Voraussetzung für das Kompostieren ist die Mülltrennung. Dabei wird der kompostierbare
Abfall in einem gesonderten Behälter gesammelt. Die dafür geeignete Behältergröße liegt bei 4 bis 5 l. Es
ist besser, den Behälter täglich oder jeden zweiten Tag zu leeren, als den Müll mehrere Tage lang zu sam-
meln.
Stiga Kitchen eignet sich für Familien mit einer Personenzahl bis zu 6 oder 7 bzw. für einen Haushalt, der
täglich etwa 2 bis 3 l Küchenabfälle produziert. Nach einer Party oder einer Familienfeier kann Stiga Kit-
chen etwa einmal pro Woche eine etwas größere Haushaltsabfallmenge aufnehmen.
Jetzt können Sie Stiga Kitchen befüllen.
Ziehen Sie dazu den Griff ganz heraus. Öffnen Sie die Klappe und leeren Sie den Behälter in den Trichter.
Der isolierende Deckel wird nur im Winterhalbjahr verwendet. Nehmen Sie den Stampfer zur Hand und zer-
stoßen Sie die Abfälle so lange, bis der Bodenbereich bedeckt ist. Führen Sie den Griff nach vorn. Verwen-
den Sie bei Schwergängigkeit das Fußpedal. Wiederholen Sie den Vorgang, bis der Trichter leer ist.
Schließen Sie danach die Klappe. Beenden Sie den Vorgang, indem Sie den Griff in die vordere Endposition
drücken. Damit wird die Klappe (Gewicht: 0,45 kg) durch den Griff verschlossen.
Mitten im Komposter befindet sich jetzt ein Haufen Küchenabfälle. Dieser muss nun mit Erde bedeckt wer-
den. Dazu können Sie Muttererde aus dem Gartenbeet, alten Kompost oder gekaufte Beutelerde benutzen.
Achten Sie bei Beutelerde darauf, dass sie Erde mit Bio-Qualität verwenden. Sie sollte wie die Muttererde
über Mikroorganismen verfügen. Leichte Torferde sollte nicht im Komposter verwendet werden. Füllen Sie
mindestens 180 l ein. Das entspricht einer Menge, die etwa die Hälfte des Komposters mit Isolierung ein-
nimmt.
Heben Sie nach ein paar Wochen den Erdfilter an und kontrollieren Sie die Erdschicht. Sind die Küchenab-
fälle durch die Schicht sichtbar, nehmen Sie einen Gartenspaten und schaufeln Sie die an der Seite befind-
liche Erde darüber. Führen Sie nach ein paar Wochen erneut eine Kontrolle durch. Über den Abfällen muss
sich stets eine Erdschicht befinden. Ansonsten gerät der Prozess ins Stocken, es bilden sich Gerüche und
Schädlinge gelangen in den Komposter. Diese Kontrollen sind in den ersten Monaten durchaus üblich.
Jetzt brauchen Sie nur noch den Küchenabfallbehälter jeden bzw. jeden zweiten Tag zu entleeren. Den Rest
erledigt der Komposter für Sie.
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