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SensorTherm Regulus RD Betriebsanleitung Seite 22

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Allgemeine Programmparameter
Einstellungen in diesem Feld sind für das jeweils aktuelle Programm gültig.
INFO: bei Prozessen, bei denen die Temperatur von einem höheren als dem Sollwert auf einen
niedrigeren Wert geregelt werden soll, kann der Regler nichts aktiv Regeln, da das Erreichen
der Temperatur von der Abkühlgeschwindigkeit des Materials abhängt. Wird der Sollwert in die-
sem Fall von der höheren Temperatur erreicht, wird der Summenwert der PID-Regelung auf 0
gesetzt, um ein Unterschwingen so gut wie möglich zu verhindern.
 Startverzögerung: Der Programmstart kann verzögert erfolgen (0 bis 65,535 s)
 Startleistung Messbereichsanfang: Beschränkt die Ausgangsleitung des Reglers so lange, bis der
Messbereichsanfang des Messfühlers erreicht ist. Dies ist hilfreich, um einen zu starken Start des
Aufheizvorgangs zu verhindern, weil z.B. die Objekttemperatur noch unterhalb des Pyrometermess-
bereichs ist.
 Abtastzeit: Gibt an, wie schnell Temperaturwerte vom Sensor ausgelesen werden. Der Wert sollte
entsprechend der Trägheit des Erwärmungsprozesses gewählt werden (Hinweis: Ti und Td sind
Vielfache der Abtastzeit. Änderungen der Abtastzeit bewirken Änderungen bei Ti und Td).
 P-Dynamic: Beschränkt die Leistung, die der Regler plötzlich ausgeben kann (Standard 100%).
 Minutenbasis: Ändert die Einheit der Rampen- und Haltezeit in Minuten statt 100 ms-Schritten.
 Steuerungsmodus: Startet einen Regelprozess ohne Feedback. Ein Pyrometer oder Sensor ist nicht
benötigt in diesem Modus, ein ausgewähltes Messgerät (siehe
Einfluss. Dennoch kann die Objekttemperatur mit einem Sensor oder Pyrometer überwacht werden.
Im Steuerungsmodus muss ein Wert für die Regler-Ausgangsleistung (P-Set) bei den Programm-
schritten angegeben werden.
 Durchläufe: Gibt an, wie oft ein kompletter Programmzyklus wiederholt werden soll (1 - 65535 und
unendlich kann gewählt werden).
 Steigungsmodus: Anstelle der Rampenzeit kann eine Steigung in Grad pro Sekunde definiert wer-
den.
 Spitzenerkennung: Erkennt automatisch eine definierte positive
oder negative Temperaturspitze, um daraufhin automatisch den
nächsten Programmschritt aufzurufen. Zusätzlich kann der Digi-
talausgang (siehe 0) „Steuerung Heizvorgang" bei erkannter
Temperaturspitze schalten. Er ist bei laufendem Programm und
während der Prüfzeit aktiviert. Bei erkannter Temperaturspitze
wird der Ausgang inaktiv gesetzt (ggf. verzögert, wenn eine ent-
sprechende Abschaltverzögerung eingestellt ist).
Einstellungen Spitzenerkennung:
- Prüfzeit: Zeit ab Programmstart, innerhalb der
die Temperaturspitze erkannt werden soll (bis
Firmware 2015_10: Eingabe 0,001–65,535 s; ab
Firmware 2015_11: Eingabe 0,1–6553,5 s). Wird
innerhalb der Prüfzeit keine Temperaturspitze
erkannt, wird das Programm abgebrochen. Bei
erkannter Temperaturspitze wird der nächste
Programmschritt aufgerufen und die Prüfzeit hat
keine Funktion mehr.
- Aktivierungsdifferenz: Gibt die Temperatur an,
ab der die Spitzenerkennung arbeiten soll. Der
Wert wird relativ (als Differenz) zum Sollwert
eingegeben.
- Erkennungsdifferenz: Gibt den plötzlichen
Temperaturunterschied zum Sollwert an, bei dem die Spitze als solche erkannt werden soll.
- Programmschritt: definiert den Programmschritt, in dem die Spitzenerkennung ausgeführt wer-
den soll.
- Spitzenform: definiert, ob die Spitzenerkennung bei abfallenden (negativ) oder steigenden Tem-
peraturen (positiv) oder in beide Richtungen arbeiten soll.
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Programm-PID-Regler Regulus RD / RDS / RDK / RDKS / RDKK / RDSS
Software SensorTools
5.3.1
Messgeräte wählen) hat keinen
Sollwert
Erkennung
aktiviert
Keine
Aktivierungs-
Erkennung
schwelle
Ist-Temperatur
Programmschritt
1
0
Ausgangskontakt „Steuerung Heizvorgang"
Positive Spitze
Negative Spitze
Nächster
Programmschritt
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