Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Aufnahmeflächen - Siemens Siwarex R Betriebsanleitung

Vorschau ausblenden Andere Handbücher für SIWAREX R:
Inhaltsverzeichnis
Ausgabe 12/04
VORSICHT
Die richtige Montage von Wägezelle und Einbauelement, ist z.B. durch Kontrolle
der Einbaumaße und Pendelwege zu überprüfen. Ein fehlerhafter Zusammenbau
kann zur Zerstörung der Wägezelle und des Einbauelementes führen.
Es ist darauf zu achten, dass das Kabel nicht verletzt oder abgetrennt wird.
Das Kabel ist an Kabelverschraubungen in Form einer vertikalen, nach unten
gerichteten, Schleife zu verlegen um das Eindringen von Wasser nicht zu
begünstigen.
1.8
Aufnahmeflächen
Die Einbauflächen der Einbauelemente sollten folgende Bedingungen erfüllen:
Die Lage- und Winkelabweichungen der Einbauflächen zueinander sollten
den Allgemeintoleranzen für Schweißkonstruktionen, EN ISO 13920 ent-
sprechen.
Die Fundamente müssen absolut steif und absenkungsfrei sein. In Beton-
fundamente sollten ebene Stahlplatten eingegossen werden, auf denen die
Einbauelemente montiert werden.
Die Befestigungsflächen müssen senkrecht zur Messrichtung und vorzugs-
weise in einer Ebene liegen.
Bei mehr als drei Auflagepunkten ist die Lagerung meistens statisch unbestimmt.
Bei steifen Fundamenten und steifen Lastträgern verteilt sich die Last zwangsläufig
nicht gleichmäßig auf alle Wägezellen. Zwei diagonal liegende Wägezellen tragen
die Hauptlast. Die anderen Zellen Stützen den Lastträger nur ab. Es gibt zwei Mög-
lichkeiten wie darauf Rücksicht genommen werden kann:
1. Überdimensionierung der Wägezellen
Die Nennlast der Wägezellen wird so berechnet, dass, z.B. bei vier Auflagepunk-
ten, das gesamte Gewicht von zwei Wägezellen getragen werden könnte.
Dadurch wird auch einer Überlastung von Wägezellen vorgebeugt, wenn mit Fun-
damentabsenkungen gerechnet werden muss.
2. Höhenausgleich der Auflagepunkte
Bei dieser Methode werden die Ausgangssignale aller Wägezellen unter Last auf-
einander abgestimmt. Damit alle die annähernd gleiche Belastung erhalten wird mit
Distanzblechen ein Höhenausgleich vorgenommen. Die Distanzbleche werden am
zweckmäßigsten zwischen Pratze und Kopfplatte des Einbauelementes gescho-
ben.
Die Ausgangssignale der einzelnen Wägezellen entsprechen Lastverteilung. Zum
Messen der Ausgangssignale ist wie folgt vorzugehen:
Wägezellenleitungen SIG+ und SIG- abklemmen.
Wägezellen mit der Speisespannung versorgen (z.B. 10,2 V).
Ausgangsspannung zwischen SIG+ und SIG- jeder einzelnen Wägezelle
messen.
Die Pratze der Wägezelle mit dem niedrigsten Wert ist so lange mit Distanz-
blechen zu unterlegen bis die Ausgangsspannungen angeglichen sind.
Dokument-Nr.: A5E00295970A
Generelle Aufbau- und Montagebedingungen
Seite 12
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis