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Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
Kalibrier-Thermostate
SL-8K
SL-14K
1.950.2826-V4
19502826-V4.doc
03/16
JULABO GmbH
77960 Seelbach / Germany
Tel.
+49 (0) 7823 / 51-0
Fax
+49 (0) 7823 / 24 91
info.de@julabo.com
www.julabo.com
DEUTSCH
23.03.16
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Inhaltszusammenfassung für Julabo SL-8K

  • Seite 1 DEUTSCH Betriebsanleitung Kalibrier-Thermostate SL-8K SL-14K JULABO GmbH 77960 Seelbach / Germany Tel. +49 (0) 7823 / 51-0 +49 (0) 7823 / 24 91 info.de@julabo.com www.julabo.com 1.950.2826-V4 03/16 19502826-V4.doc 23.03.16...
  • Seite 2 Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine gute Wahl getroffen. JULABO dankt Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen. Diese Betriebsanleitung soll Sie mit der Bedienung und den Einsatzmöglichkeiten unserer Thermostate vertraut machen. Vor Inbetriebnahme deshalb sorgfältig lesen! Das JULABO Qualitäts-Management-System Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Temperiergeräten für Labor und Industrie erfüllen die Forderungen der Prüfnormen ISO 9001 und ISO 14001.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    INHALTSVERZEICHNIS Betriebsanleitung ......................... 5 Bestimmungsgemäßer Zweck ..................5 1.1. Beschreibung ......................5 Verantwortung des Betreibers - Allgemeine Sicherheitshinweise ........6 2.1. Entsorgen......................... 8 2.2. Gewährleistung ......................8 2.3. EG-Konformität ......................9 2.4. Technische Daten ....................10 Bedienungsanleitung ......................12 Sicherheitshinweise ....................12 3.1.
  • Seite 4 12.2. Kommunikation mit PC bzw. übergeordnetem Datensystem ........81 12.3. Befehlsübersicht ..................... 82 12.4. Statusmeldungen ....................85 12.5. Fehlermeldungen ....................85 13. JULABO Service Leistung – Online Ferndiagnose ............87 14. Montage - Elektronik-Einschub mit Analog-Anschlüssen ..........88 15. Reinigung / Reparatur des Gerätes ................88...
  • Seite 5: Betriebsanleitung

    Betriebsanleitung Bestimmungsgemäßer Zweck Die JULABO Thermostate sind für die Temperierung bestimmter flüssiger Medien in einem Badgefäß vorgesehen. Die JULABO Thermostate sind nicht geeignet zur direkten Temperierung von Nahrungs- und Genussmitteln, sowie pharmazeutischer und medizintechnischer Produkte. Direkte Temperierung bedeutet: Ungeschützter Kontakt des Temperiergutes mit dem Temperiermedium (Temperierflüssigkeit).
  • Seite 6: Verantwortung Des Betreibers - Allgemeine Sicherheitshinweise

    Verantwortung des Betreibers - Allgemeine Sicherheitshinweise Verantwortung des Betreibers - Allgemeine Sicherheitshinweise Die Produkte der Firma JULABO GmbH gewährleisten einen sicheren Betrieb, wenn sie nach den allgemeinen Sicherheitsregeln installiert, betrieben und gewartet werden. Dieses Kapitel erläutert die potentiellen Gefahren, die im Zusammenhang mit dem Betrieb des Thermostaten entstehen können, und nennt die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen, um diese Gefahren nach Möglichkeit...
  • Seite 7 Flächen. Warnschild W26: Farben: gelb, schwarz Warnung vor heißer Oberfläche. (Das Schild wird von JULABO angebracht) Beachten Sie die Anweisungen in den Anleitungen der Fremdgeräte, die Sie an den Thermostat anschließen, insbesondere die dazugehörigen Sicherheitshinweise. Die Anschlussbelegung der Stecker und die technischen Daten der Produkte sind unbedingt zu beachten.
  • Seite 8: Entsorgen

    Eine Entsorgung mit dem Hausmüll (unsortierter Müll) oder ähnliche Einrichtungen für die Sammlung kommunaler Abfälle ist nicht zulässig! 2.2. Gewährleistung Für die einwandfreie Funktion dieses Gerätes übernimmt JULABO die Gewährleistung, sofern es sachgemäß und nach den Richtlinien der Betriebsanleitung angeschlossen und behandelt wird. Die Gewährleistungszeit beträgt ein Jahr.
  • Seite 9: Eg-Konformität

    2.3. EG-Konformität...
  • Seite 10: Technische Daten

    Verantwortung des Betreibers - Allgemeine Sicherheitshinweise 2.4. Technische Daten Kalibrier-Thermostate SL-8K SL-14K Arbeitstemperatur Bereich °C 50 ... 300 50 ... 300 Temperaturkonstanz °C ±0.005 ±0.005 Temperaturhomogenität °C <±0.008 <±0.008 Gesamtabmessungen (BxTxH) 21x42x46 21x42x60 ∅12 ∅12 Badöffnung Badtiefe, nutzbar Füllvolumen Liter...
  • Seite 11 Anschlussmöglichkeiten: Externer Alarmgeber 24-0 Vdc / max. 25mA Rechnerschnittstelle RS232 / RS485 Externer Temperaturfühler Pt100 Optional für HL und SL (Bestell-Nr. 8900100 Elektronikeinschub mit Analoganschlüssen) Programmgeber-Eingang -100 °C bis 400 °C = 0 - 10 V oder 0 - 20 mA oder 4 - 20 mA Eingang für Durchfluss-Sensor oder externe Stellgröße Temperaturschreiberausgänge 0 - 10 V (0 V = -100 °C, 10 V = 400 °C)
  • Seite 12: Bedienungsanleitung

    Bedienungsanleitung Bedienungsanleitung Sicherheitshinweise 3.1. Erklärung der Sicherheitshinweise Die Betriebsanleitung enthält zusätzliche Sicherheitshinweise. Diese sind durch ein Dreieck mit Ausrufezeichen gekennzeichnet. „Vorsicht, Warnung vor einer Gefahrstelle.“ In Verbindung mit einem Signalwort wird die Bedeutung der Gefahr eingestuft. Anweisungen sorgfältig lesen und befolgen! Warnung: Bezeichnet eine möglicherweise drohende Gefahr für das Leben und die Gesundheit von Personen.
  • Seite 13: Sicherheitsanweisungen

    3.3. Sicherheitsanweisungen Um Personen- und Sachschäden zu vermeiden, ist es wichtig, die Sicherheitsan- weisungen zu befolgen. Diese Anweisungen gelten ergänzend zu den Sicherheitsvorschriften an Arbeitsplätzen. • Gerät darf nur an Stromversorgungs-Netzsteckdosen mit Schutzkontakt (PE) angeschlossen werden! Diese Arbeiten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. •...
  • Seite 14 Sicherheitshinweise Vorsicht: Zum bestimmungsgemäßen Gebrauch der Thermostate gehört es, z. B. in einem Reaktor Flüssigkeiten zu temperieren. Wir wissen nicht, welche Substanzen das sind. Viele Substanzen sind: • entzündlich, brennbar oder explosiv • gesundheitsschädlich • umweltgefährdend • also: gefährlich. Der Benutzer allein ist für den Umgang mit diesen Stoffen verantwortlich! Folgende Fragen sollen helfen, mögliche Gefahren zu erkennen und Risiken klein zu halten.
  • Seite 15: Bedienungs- Und Funktionselemente

    Bedienungs- und Funktionselemente Frontseite Rückseite Netzschalter für Thermostat, beleuchtet VFD-COMFORT-DISPLAY Kopfzeile: Kontroll-Anzeigen siehe 2.1 und 2.2 Zeile 1: Istwertanzeige intern oder extern Die Anzeige ist abhängig von der eingestellten Regelung im Menu >Regelung< (intern oder extern). oder Wert „C“ des Präzisions-Referenzfühler (Wenn aktiviert in MENU Konfiguration) Zeile 2: Arbeitstemperatur Sollwert, permanent S xxx.xx Zeile 3: Istwertanzeige E = extern oder I = intern oder C...
  • Seite 16 Bedienungs- und Funktionselemente Kontroll-Anzeigen in der Kopfzeile: Heizung / Kühlung / Alarm emote Betrieb Kontroll-Anzeigen in der Kopfzeile: Temperaturanzeige Istwert Intern oder Extern Temperaturanzeige in °C oder °F Anzeige der eingestellten Pumpen-Druckstufe im Zustand –OFF-. Anzeige der Pumpen-Druckstufe (Ist-Drehzahl) nach dem Start. Vier Stufen, einstellbar über Taste , im MENU - >PUMP<.
  • Seite 17 Einstellbarer Übertemperaturschutz nach IEC 61010-2-010 Rückseite Anschlussbuchse: Externer Mess- und Regelfühler oder externe Sollwert-Vorgabe ext Pt100 Anschlussbuchse: Schnittstelle RS232 / RS485, SERIAL Fernsteuerung durch einen PC o d e r Anschluss für Präzisions-Referenzfühler Anschlussbuchse: Ausgang für Störmeldung Steuersignal für JULABO Kälte-Badgefäß...
  • Seite 18 Bedienungs- und Funktionselemente Option: Elektronik-Einschub Bestell-Nr. 8 900 100 Der Thermostat erkennt den montierten Elektronik-Einschub automatisch. Anschlussstecker: Alarmausgang (für externes Alarmsignal) ALARM Anschlussbuchse: Stand-by Eingang (für externen Not-Aus) STAND-BY Anschlussbuchse: Programmgeber-Eingang und Temperaturschreiberausgänge REG+E-PROG Netzsicherungen für Thermostat T16A Netzkabel mit Stecker Kühlschlangenanschlüsse...
  • Seite 19: Vorbereitungen

    Vorbereitungen 5.1. Aufstellen • Den Umwälzthermostat auf ebener Fläche auf einer Unterlage aus nicht brennbarem Material aufstellen. • Pumpenmotor und Elektronik erzeugen im Gehäuse Wärme, die über Entlüftungsöffnungen abgeführt wird. Die Lüftungsöffnungen des Gerätes dürfen nicht zugedeckt werden. Die Badabdeckung (1) ist mit 4 unverlierbaren Schrauben (2) auf dem Badgefäß...
  • Seite 20: Temperierflüssigkeiten

     Destilliertes- und entionisiertes Wasser ist ungeeignet. Die besonderen Eigenschaften verursachen Korrosion im Bad, auch bei Edelstahl. Dieser Thermostat eignet sich für folgende Temperierflüssigkeiten: Badflüssigkeit Temperaturbereich enthärtetes / entkalktes Wasser 5 °C … 80 °C JULABO Temperierflüssigkeiten JULABO Thermal Thermal Thermal Bezeichnung Bestell-Nummer...
  • Seite 21: Befüllen / Entleeren

    Temperierflüssigkeit. Es dürfen weder ätzende, noch korrosiv wirkende Temperierflüssigkeiten verwendet werden. JULABO übernimmt keine Haftung bei Schäden, die durch die Auswahl einer ungeeigneten Badflüssigkeit entstehen. Ungeeignete Badflüssigkeiten sind z. B. Substanzen, die • sehr hochviskos sind (deutlich höher als empfohlen bei der jeweiligen Arbeitstemperatur ) •...
  • Seite 22: Gegenkühlung

    Vorbereitungen 5.4. Gegenkühlung Achtung: Beachten Sie sämtliche gesetzlichen Bestimmungen und die Vorschriften der Wasserversorgungsunternehmen, die am Betriebsort gelten. Für Arbeiten nahe der Umgebungstemperatur ist eine Kühlschlange erforderlich. SERIAL ALARM STAND-BY REG+ • Pt100 E-PROG Kühlschlange (20) mit Hilfe von Schläuchen für den Zulauf an das Kühlwasser anzuschließen und den Rücklauf in den Abfluss leiten.
  • Seite 23: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme 6.1. Netzanschluss Vorsicht: • Gerät darf nur an Stromversorgungs-Netzsteckdosen mit Schutzkontakt (PE) angeschlossen werden! • Der Netzstecker dient als sichere Schutztrennung vom Stromversorgungsnetz und muss immer frei zugänglich sein. • Gerät nicht mit beschädigtem Netzkabel in Betrieb nehmen. • Netzkabel regelmäßig auf Beschädigungen prüfen.
  • Seite 24: Start - Stop

    Inbetriebnahme 6.3. Start - Stop Start: • Taste drücken. Die aktuelle Badtemperatur wird am VFD COMFORT-DISPLAY angezeigt. Etwas verzögert schaltet die Umwälzpumpe ein.  Stop: Taste drücken. oder Taste gedrückt halten. Am VFD COMFORT-DISPLAY wird die Meldung "OFF" angezeigt. 6.4. Temperierkammer ausrichten Temperierkammer ausrichten nach der Inbetriebnahme:...
  • Seite 25: Temperatureinstellung

    Temperatureinstellung Die Temperatureinstellung erfolgt über ein Menu, das mit der Taste aufgerufen wird. Eingestellt werden können 3 unterschiedliche Arbeitstemperaturen, deren Werte innerhalb des Betriebstemperaturbereiches frei wählbar sind.  Die Einstellung kann im Start- oder Stop-Zustand erfolgen. Beispiel: Arbeitstemperatur umschalten: 1. Die Taste betätigen.
  • Seite 26 Schutzeinrichtungen, Warnfunktionen Warnung: Diese Übertemperatur-Schutzeinrichtung >SafeTemp< muss mindestens 25 °C unter den Brennpunkt der Temperierflüssigkeit eingestellt werden! Bei nicht richtiger Einstellung besteht Brandgefahr! Keine Haftung bei falscher Einstellung! SafeTemp: Einstellbereich: 20 °C ... 320 °C  Grobeinstellung mit Hilfe der Temperaturskala ist möglich.
  • Seite 27 vom Regelkreis. Bei ihrem Ansprechen werden Heizer und Umwälzpumpe allpolig, bleibend abgeschaltet. Der Alarm erfolgt akustisch (Dauerton) und optisch am VFD COMFORT-DISPLAY mit der Meldung betätigen für Hilfetext   Abhängig von der Einstellung >Regelung intern oder extern< werden für beide Fühler die aktuellen Temperaturwerte an den beiden Displays eingeblendet bzw.
  • Seite 28 Schutzeinrichtungen, Warnfunktionen • Einstellung >WARNING< Als reine Warnfunktion mit optischem und akustischem Warnsignal in gleichmäßigen Intervallen. Am VFD COMFORT-DISPLAY erscheint oder ÜberTemp UnterTemp Am LCD -DISPLAY erscheint die Meldung • Einstellung >ALARM< Als Temperaturlimit mit Abschaltung der Heizung und der Umwälz- pumpe.
  • Seite 29: Frühwarnsystem, Unterniveau-Schutzeinrichtung

    8.0.1. Frühwarnsystem, Unterniveau-Schutzeinrichtung Diese Unterniveau-Schutzeinrichtung wirkt unabhängig vom Regelkreis und ist in zwei Stufen gegliedert. . 1. Schalter Stufe 1 erkennt ein definiertes Flüssigkeitsniveau DBGM: 20306059.8 Die Warnung erfolgt akustisch (Intervallton) und optisch am VFD COMFORT-DISPLAY mit der Meldung Temperierflüssigkeit nachfüllen! .
  • Seite 30: Menufunktionen

    Menufunktionen Menufunktionen Unter dem Begriff „Menufunktionen“ sind Einstellungen zusammen- gefasst, wie  Menu-Ebene 1 Programm starten Seite 32 Mit diesem MENU kann ein bereits erstelltes Programm gestartet werden. Programme verwalten, erstellen Seite 37 Elektronisch einstellbare Pumpenleistung Seite 41 Förderleistung und –Druck der Umwälzpumpe sind über die Motordrehzahl einstellbar.
  • Seite 31 Menu-Ebene 1 Einstellbare Schnittstellenparameter Seite 56 BAUDRATE, PARITY, HANDSHAKE ATC - Absolute Temperature Calibration, Seite 57 Fühlerabgleich intern, Fühlerabgleich extern Fühlerabgleich 3-Punkt Methode Temperatur- und Leistungsbegrenzungen Seite 64 Sollwert MAX / MIN - Maximaler und minimaler Sollwert Heizung MAX - Eingestellte maximale Heizung Kühlung MAX - Eingestellte maximale Kühlung Intern MAX / MIN - Einschränkung des Temperaturbereichs Band oben / unten –...
  • Seite 32: Programmgeber Starten

    Menufunktionen 9.1. Programmgeber starten Mit dem Start-Menu des Thermostaten kann eines von sechs vorher gespeicherten Temperaturprofilen aufgerufen und gestartet werden. Dieser Start kann manuell erfolgen oder durch die integrierte Zeitschalt- uhr ausgelöst werden.  Bedingungen: 1. Zuerst ein Programm erstellen. (Siehe nächstes Kapitel) 2.
  • Seite 33 Ebene 2 Parameter /Wert Gewünschten Parameter einstellen mit >jetzt< mit bestätigen und das Programm startet sofort. oder oder unter Parameter (Zeit) zur eingestellten Zeit starten. Im Beispiel unten ist eingestellt: 09. August 2009, 11:15 Uhr  Untermenu TIMER Wird der Parameter Zeit gewählt öffnet sich ein weiteres Unter-Menu für die Einstellung der Startzeit.
  • Seite 34: Status Am Programmende

    Menufunktionen 9.1.1. Status am Programmende Programmende Stdby / PSoll / Soll 1 / Soll 2 / Soll 3 Hier wird festgelegt, ob am Programmende in den OFF- Zustand geschaltet, oder ob die Temperaturregelung fortgesetzt werden soll, und es wird festgelegt welcher Arbeitstemperatur-Sollwert ab diesem Zeitpunkt gültig ist.
  • Seite 35: Editieren Nach Dem Start

    9.1.3. Editieren nach dem Start Das Editieren eines bereits gestarteten Programms ist möglich. Editiervorgang einleiten und verlassen: • Nach erfolgtem Start erreicht man durch Betätigen der Taste das Unter-Menu „3 EDITOR“. Siehe Kapitel „Programm verwalten, erstellen“ Seite 37 • Mit der Taste kann der Editier-Modus jederzeit verlassen werden.
  • Seite 36: Unterbrechung Durch Netzausfall

    Menufunktionen 9.1.5. Unterbrechung durch Netzausfall Es besteht die Möglichkeit den Programmgeber netzausfallsicher zu betreiben. Wichtig: Dazu muss vorher in Menu >Konfiguration< der >Autostart< eingeschaltet werden.  Netzausfall bei gestartetem Programmgeber: Der Programmgeber startet nach einem Netzausfall wieder, und das mit maximal 20 Sekunden Versatz zum Zeitpunkt der Unter- brechung.
  • Seite 37: Programm Verwalten, Erstellen

    9.2. Programm verwalten, erstellen Mit dem integrierten Programmgeber können schnell und einfach Solltemperaturverläufe programmiert werden. Einen solchen Tempe- raturverlauf nennt man Programm. Ein Programm setzt sich aus einzelnen Abschnitten zusammen. Die Abschnitte sind definiert durch Zeitdauer (t:) oder Gradient (°/t) und Zieltemperatur. Die Zieltemperatur ist die Solltemperatur (T:), die nach Ablauf eines Abschnitts erreicht wird.
  • Seite 38 Menufunktionen Editieren PrgNr: Das Programm einstellen, das erstellt werden soll. 0 ... 5  SW : Sollwert ZI : Zeit [hh:mm] oder GRD: Gradient [°/t] = [°/min] Umschaltung des Programmtyps im MENU >Konfiguration< unter Menupunkt >Programmtyp< .  ABS: Abschnitt 0 …...
  • Seite 39 Löschen Gelöscht werden können ein ganzes Programm oder aufeinander- folgende Abschnitte. Löschen PrgNr: Das Programm einstellen, das gelöscht werden soll. 0 ... 5  Löschen von Abschnitt X bis Abschnitt X - 0 … 59  Taste drücken, wenn ein Parameter nicht geändert werden soll.
  • Seite 40 Menufunktionen Drucken Zur Kontrolle oder zur Dokumentation kann jedes Programm über die  serielle Schnittstelle ausgedruckt werden.  Taste drücken, wenn ein Parameter nicht geändert werden soll.  Untermenu >Drucken< Ebene 2 • Menupunkt >Drucken PrgNr.< einstellen mit • Gewünschte PrgNr. einstellen mit Beispiel: 4 Ebene 3 •...
  • Seite 41: Pumpenleistung Einstellen

    9.3. Pumpenleistung einstellen Förderleistung und –Druck der Umwälzpumpe sind über die  Motordrehzahl einstellbar.  Taste drücken, wenn ein Parameter nicht geändert werden soll.  Untermenu >Pumpe< Ebene 2 Die eingestellte Pumpenstufe wird angezeigt. Beispiel: 1 • betätigen. . • Gewünschte Pumpenstufe einstellen mit Beispiel: 3 Einstellungen:...
  • Seite 42: Konfiguration

    Menufunktionen 9.4. Konfiguration    Taste drücken, wenn ein Parameter nicht geändert werden soll. Ebene 2 Parameter-Ebene Fernsteuerung über serielle Schnittstelle. Einstellbare Parameter: aus / ein • oder Fernsteuerung ein- und ausschalten mit  Zuerst >Art< der Schnittstelle (RS232 oder RS485) im MENU >Serielles Interface<...
  • Seite 43 Ebene 2 Parameter-Ebene Pumpen-Modus Einstellbare Parameter: P. ein / P. aus • Gewünschten Parameter einstellen mit P.ein Umwälzpumpe im Dauerbetrieb P.aus Umwälzpumpe an Start/Stop gekoppelt Stellgrößenvorgabe Einstellbare Parameter: Regler, Eprog, seriell • Gewünschten Parameter einstellen mit  Stellgrößenvorgabe in den Stellungen >seriell<...
  • Seite 44 Menufunktionen Ebene 2 Parameter-Ebene Reset • Zurück zu den Werkseinstellungen mit • >Reset?< mit bestätigen. Mit Reset werden alle eingestellten Werte auf Werkseinstellung zurück gesetzt, ausgenommen Datum und Uhrzeit.  Ein Reset ist nur im Zustand -OFF- möglich.  Während der Meldung >läuft < werden alle Parameter auf Werkseinstellung zurück gesetzt.
  • Seite 45: Remote - Fernsteuerung Serial

    9.4.1. Remote – Fernsteuerung SERIAL Werkseinstellung: aus Sollwert-Einstellung über die serielle Schnittstelle RS232/RS485 durch einen PC bzw. ein übergeordnetes Prozessleitsystem. In der Kopfzeile des VFD COMFORT-DISPLAY leuchtet ein „R“ für Remote control: Fernsteuerbetrieb eingestellt.  Die gewählte Einstellung wird am LCD DIALOG-DISPLAY angezeigt. WICHTIG: Weitere Maßnahmen für die Fernsteuerung ...
  • Seite 46: Autostart

    – Autostart-Funktion eingeschaltet aus - Kein Autostart (Werkseinstellung) Hinweis: Der Thermostat wird von JULABO gemäß der NAMUR Empfehlung konfiguriert und ausgeliefert. Für den Start bedeutet dies, dass ein Gerät nach einem Netzausfall in einen sicheren Betriebszustand gehen muss. Dieser sichere Betriebszustand wird mit der Meldung „OFF“ bzw. „R OFF“...
  • Seite 47: Stellgröße

    9.4.5. Stellgröße Stellgr. (Stellgröße) Die Stellgröße ist das Maß, mit dem der Heizer, oder die Kühleinheit des Thermostaten angesteuert wird. Entsprechend dieser Größe wird Wärme oder Kälte in das Bad eingebracht. Geschieht dies mit der Regelelekt- ronik des Thermostaten, hier > Regler < genannt, wird die Badtem- peratur genau auf den eingestellten Sollwert gebracht und konstant gehalten.
  • Seite 48: Uhrzeit Und Datum Einstellen

    Menufunktionen 9.4.6. Uhrzeit und Datum einstellen Die interne Echtzeituhr ermöglicht das Starten eines Programms zu einem beliebigen Zeitpunkt. Die Uhr wird im Werk auf die aktuelle Ortszeit (MEZ) eingestellt.  Bei Betrieb in einer anderen Zeitzone, kann die Zeiteinstellung hier aktualisiert werden.
  • Seite 49: C-Fühler - Präzisions-Referenzfühler

    9.4.11. C-Fühler - Präzisions-Referenzfühler Temperaturmessung mit einem Präzisions-Referenzfühler Präzisions-Referenzfühler für den Einsatz in der Qualitätssicherung, Werkseinstellung: nein Kalibrierdienstleistungen und Labors. Einstellbare Parameter: ja – Temperaturmessung mit dem Präzisions-Referenzfühler. SERIAL nein – Keine Messung mit dem Präzisions-Referenzfühler. Der Eingang “Serial” kann als serielle Schnittstelle RS232/RS485 verwendet werden.
  • Seite 50: Regelung

    Menufunktionen 9.5. Regelung Der Thermostat eignet sich für interne- und externe Temperaturregelung. Die Umschaltung erfolgt in diesem Untermenu. Je nach Einstellung wird nur noch der zuständige Parametersatz angezeigt. Regelung intern Regelung extern   Für externe Regelung und Temperaturmessung muss ein Pt100 Externfühler an der Anschlussbuchse an der Rückseite des Thermostaten angeschlossen werden.
  • Seite 51 Regelart intern Parameter-Ebene • Der Wert blinkt. Einstellen mit der Zehner- tastatur und mit bestätigen. Beispiel: Einstellbereich: 0.1 … 99.9 K • Der Wert blinkt. Einstellen mit der Zehner- tastatur und mit bestätigen. Einstellbereich: 3 … 9999 s • Der Wert blinkt. Einstellen mit der Zehner- tastatur und mit bestätigen.
  • Seite 52: Regelung Intern / Extern

    Menufunktionen 9.5.1. Regelung intern / extern Regelart: Kann nur im Zustand –OFF- eingestellt werden Einstellbare Parameter: intern interne Temperaturregelung (Werkseinstellung) extern externe Temperaturregelung mit Pt100 Externfühler WICHTIG: Weitere Maßnahmen für externe Temperaturregelung. ext.  Für externe Regelung und Temperaturmessung muss ein Pt100 Pt100 Externfühler an der Anschlussbuchse an der Rückseite des Thermostaten angeschlossen werden.
  • Seite 53: Selftuning

    9.5.2. Selftuning Bei Selftuning werden die Regelparameter Xp, Tn und Tv einer Regel- strecke (Temperiersystem) automatisch ermittelt und gespeichert. Einstellbare Parameter: aus - kein Selftuning Die Regelparameter der zuletzt durchgeführten Identifikation sind gespeichert und werden zur Regelung verwendet. einmal - einmaliges Selftuning Nach jedem Start mit der Taste oder dem Startbefehl über die Schnittstelle führt das Gerät einmalig eine Identifikation der...
  • Seite 54: Cospeed - Extern

    Menufunktionen 9.5.4. CoSpeed - extern CoSpeed: Dieser Parameter beeinflusst den Temperaturverlauf nur bei externer Regelung. Einstellbare Parameter: 0.0 ... 5.0 Während der Selftuningphase werden die Regelparameter Xp, Tn und Tv einer Regelstrecke automatisch ermittelt und gespeichert. Je nach Regelstrecke können sich da °C Temp.
  • Seite 55 Optimierungshinweise für die PID-Regelparameter optimal eingestellt Der zeitliche Verlauf der Temperatur des °C Temperiergutes gibt Aufschluss über eine eventuelle Fehleinstellung der Regelparameter. Fehleinstellungen können zu folgenden Aufheizkurven führen: Xp zu klein Tv/Tn zu klein °C °C Xp zu groß oder Tv zu groß Tv/Tn zu groß...
  • Seite 56: Serielles Interface

    Menufunktionen 9.6. Serielles Interface Für die Kommunikation des Thermostaten mit einem PC oder einem Werkseinstellungen: übergeordneten Prozessleitsystem müssen die Schnittstellenparameter 4800 Baud even beider beteiligter Geräte übereinstimmen. Die meist einmalige Einstellung Hardwarehandshake der Schnittstellenparameter erfolgt im Menu >Serielles Interface<. RS232 RS485 ...
  • Seite 57: Atc Absolute Temperature Calibration, Dreipunktabgleich

    9.7. ATC Absolute Temperature Calibration, Dreipunktabgleich ATC dient zum Ausgleich eines Temperaturgefälles welches sich - physikalisch bedingt - zwischen Thermostat und einem definierten Messpunkt (Temperatur-Messgerät) im Badgefäß bilden kann. intern extern Prinzip: Für den ATC-Abgleich wird die Bad-Temperatur am Ort des Temperatur- Beispiele: Fühlers (CT) im eingeschwungenen Zustand ermittelt.
  • Seite 58 Menufunktionen   Taste drücken, wenn ein Parameter nicht geändert werden soll.  Ebene 2 Parameter-Ebene • Der Parameter blinkt, umschalten mit oder  • Der Parameter blinkt, umschalten mit  >nein< Ein ATC-Abgleich soll durchgeführt oder werden.   >ja<...
  • Seite 59 Der Wert >Tmpwert< wird nur angezeigt.  Zu diesem Wert wird im folgenden Schritt der mit einem Temperatur-Messgerät ermittelte Wert >Calwert X< gespeichert.  • Der Wert blinkt. Einstellen mit der Zehner- tastatur und mit bestätigen.   Wird nur ein 2-Punkt Abgleich durchgeführt, werden die folgenden Menu-Punkte nicht mehr angezeigt.
  • Seite 60: Atc Fühler - Intern / Extern

    Menufunktionen 9.7.1. ATC Fühler - intern / extern Im ersten Unter-Menu wird die ATC-Funktion für den internen- oder den externen Temperaturfühler eingeschaltet. Der Abgleich kann für den internen Temperaturfühler und für einen externen Temperaturfühler, der an der Anschlussbuchse „ext. Pt100“ angeschlossen ist, durchgeführt werden.
  • Seite 61: Beispiel: Dreipunktabgleich Für Interne Regelung

    9.7.4. Beispiel: Dreipunktabgleich für interne Regelung. Im Temperaturbereich von 80 °C bis 160 °C soll die Kalibrierkurve des Temperaturfühlers (TT) den tatsächlich auftretenden Temperaturen an dem Messpunkt (CT) angeglichen werden. 1. Thermostat auf interne Regelung stellen:  Die Regelart kann nur im Zustand –OFF- eingestellt werden. ...
  • Seite 62 Menufunktionen Der Wert >Tmpwert< wird nur angezeigt.  Zu diesem Wert wird im folgenden Schritt der mit einem Temperatur-Messgerät ermittelte Wert >Calwert X< gespeichert.  • Der Wert blinkt. Einstellen mit der Zehnertastatur und mit bestätigen.  Zurück zu 2. Arbeitstemperaturwert einstellen: 120.00 °C Der Wert >Tmpwert<...
  • Seite 63: Grenzwerte

    9.8. Grenzwerte Im Menu >Grenzwerte< besteht die Möglichkeit die Minimal- und Maximal- Werte für alle wichtigen Einstellbereiche und Leistungsgrößen festzulegen. Interne Regelung Externe Regelung   Taste drücken, wenn ein Parameter nicht geändert werden soll.  Ebene 2 Parameter-Ebene • Der Wert blinkt.
  • Seite 64: Begrenzungen Bei Interner- Und Externer Regelung

    Menufunktionen • Der Wert blinkt. Einstellen mit der Zehner- tastatur und mit bestätigen.  • Der Wert blinkt. Einstellen mit der Zehner- tastatur und mit bestätigen.  • Der Wert blinkt. Einstellen mit der Zehner- tastatur und mit bestätigen.  •...
  • Seite 65: Begrenzungen Bei Externer Regelung

    9.8.2. Begrenzungen bei externer Regelung IntMax: und IntMin: Maximaler und minimaler Sollwert im internen Bad. Einstellbereich: -94,9 °C ... +300,0 °C Die Begrenzungen IntMax und IntMin sind nur in der Betriebsart extern regeln wirksam. Mit IntMax und IntMin werden starre Grenzen für die zu erwartenden Temperaturen im internen Bad festgelegt.
  • Seite 66: Analoge Ein- Und Ausgänge

    Menufunktionen 9.9. Analoge Ein- und Ausgänge Ist der Elektronik-Einschub mit Analog-Anschlüssen nicht montiert, kann dieses Menu nicht aufgerufen werden.  Um die analogen Ein- und Ausgänge nutzen zu können, muss der Thermostat mit dem Elektronik-Einschub ausgestattet sein. Bestell-Nr. 8 900 100 Elektronik-Einschub mit Analog-Anschlüssen ALARM STAND-BY REG+...
  • Seite 67 Ebene 2 Ebene 3 Parameter-Ebene Abbildungsmaßstab für Kanal1 festlegen. • Der Wert blinkt. Einstellen mit der Zehner- tastatur und mit bestätigen. • Der Wert blinkt. Einstellen mit der Zehner- tastatur und mit bestätigen. Ausgangsgröße für Kanal2 festlegen. Einstellbare Parameter: IstInt, IstExt, Leistung, Sollwert •...
  • Seite 68 Menufunktionen Ebene 2 Ebene 3 Parameter-Ebene Abbildungsmaßstab für Kanal3 festlegen. • Der Wert blinkt. Einstellen mit der Zehner- tastatur und mit bestätigen. • Der Wert blinkt. Einstellen mit der Zehner- tastatur und mit bestätigen. Einstellbare Parameter: 0-20 mA, 4-20 mA •...
  • Seite 69 Ebene 2 Ebene 3 Parameter-Ebene • Der Wert blinkt. Einstellen mit der Zehner- tastatur und mit bestätigen.  Wert wird nur angezeigt. (Parameter Ebene) Einstellbare Parameter: inaktiv, aktiv • Der Parameter blinkt, umschalten mit Einstellbare Parameter: Alarm, Stand By, Alarm+ Stand By •...
  • Seite 70: Ausgänge Der Anschlussbuchse Reg+E-Prog

    Menufunktionen 9.9.1. Ausgänge der Anschlussbuchse REG+E-PROG Ausgänge der Anschlussbuchse 1. Für Kanal 1 - 3 jeweils zuerst die Ausgangsgröße festlegen: IstInt interner Temperatur-Istwert (Badtemperatur) IstExt externer Temperatur-Istwert (Externfühler) Leistung Momentane Heiz- bzw. Kühlleistung Sollwert aktiver Temperatur-Sollwert (Sollwert1, 2, 3,/ Programmgeber integriert/extern) 2.
  • Seite 71: Eingang Der Anschlussbuchse Reg+E-Prog

    9.9.2. Eingang der Anschlussbuchse REG+E-PROG E-PROG - Eingang Die Einstellung ist notwendig, wenn Menu >Konfiguration< 1. die Sollwertvorgabe durch einen externen Programmgeber erfolgen soll. Dazu zuerst in Menu >Konfiguration< den Menu-Punkt >Sollwert ext< auf >Eprog< stellen. 2. die Stellgröße für den Heizer mit einen externen Steuerpuls erfolgen soll.
  • Seite 72 Menufunktionen Dieser EPROG - Eingang hat den Vorteil, dass auch andere Spannungs- bzw. Stromquellen zur Sollwertvorgabe verwendet werden können.  • „u.Wert“ einstellen: (Siehe unten °C 1. An der Spannungs- bzw. Stromquelle den niedrigsten Wert einstellen (Beispiel A: 1 V). 30 Sekunden warten 2.
  • Seite 73: Stand-By Eingang

    9.9.3. Stand-by Eingang Ext. StBy Extern Stand-By Eingang für z. B. externen Ausschalter. Einstellbare Parameter: inaktiv - Stand-By Eingang wird ignoriert aktiv - Stand-By Eingang ist aktiv Stand-By Eingang aktivieren: 1. Den Parameter unter Menüpunkt >Ext. StBy< auf >aktiv< einstellen. 2.
  • Seite 74: Alarm-Ausgang

    Menufunktionen 9.9.4. Alarm-Ausgang Alarm-Ausgang (10) (für Zustands-Anzeige auf Distanz) Dieser Anschluss ist als potentialfreier Wechselkontakt ausgeführt. Ohne Änderung des Steckeranschlusses lassen sich durch die Einstellungen im Menu >Ein- und Ausgänge< alle Betriebszustände des Thermostaten nach außen melden. Bedeutung der Begriffe des Menu-Punktes >Funktion< : Der Thermostat befindet sich im Zustand ALARM >StandBy<...
  • Seite 75: Mögliche Störursachen / Alarm-Meldungen

    Auspumpen). Temperierschlauch austauschen und Temperierflüssigkeit nachfüllen. Der Schwimmer ist defekt (z. B, durch Transportschaden). Reparatur durch JULABO Service. Beim Selbsttest nach dem Einschalten wird ein Kurzschluss zwischen Pin 2 und Pin 4 der Steuerleitung festgestellt, oder die Steuerleitung wurde während des Betriebs unterbrochen.
  • Seite 76 Mögliche Störursachen / Alarm-Meldungen Die Leitung des Arbeitstemperaturfühlers ist unterbrochen oder kurzgeschlossen. Defekt des Arbeits- oder Übertemperaturschutzfühlers. Arbeitstemperaturfühler und Übertemperaturschutzfühler haben eine Differenz von mehr als 35 K. Interne Fehler beim Lesen oder Schreiben des I2C-Bus. Fehler des A/D-Wandlers Übertemperaturschutzfühler defekt. Die Schutztemperatur liegt unterhalb des eingestellten Arbeitstemperatur- Sollwertes.
  • Seite 77 Telefax: +49 (0) 07823 / 5199 E-mail: service.de@julabo.com Im Bedarfsfall sollte das Gerät durch einen JULABO Service-Techniker überprüft werden. Störungen die nicht angezeigt werden. Der elektronische Umwälzpumpenmotor ist durch eine elektronische Strombegrenzung vor Überlastung geschützt. Ist oder wird die Viskosität der...
  • Seite 78: Elektrische Anschlussmöglichkeiten

    Elektrische Anschlussmöglichkeiten Netzsicherungen: Sicherungen (16) für das Gerät an der Gehäuserückseite – T 16 A. Warnung: Gerät ausschalten und Netzstecker ziehen, bevor der Sicherungshalter geöffnet wird! Bei Sicherungswechsel nur Feinsicherungen mit dem festgelegten Nennwert verwenden. Beispiel: Hersteller Lieferant Bestell-Nr. Schurter Schurter G-Sicherungseinsatz SPT No.
  • Seite 79 Serielle Schnittstelle: Umschaltbar RS232/RS485 An dieser Buchse kann ein PC zur Fernbedienung des Thermostaten angeschlossen werden. SERIAL Beschaltung: Pin 2 Receive Data Pin 3 Transmit Data Pin 5 Signal GND Pin 7 Request to send Pin 8 Clear to send Pin 1;...
  • Seite 80: Fernsteuerbetrieb, Laborautomatisierung

    Fernsteuerbetrieb, Laborautomatisierung / Steuerausgang nur für JULABO Kältemaschine oder JULABO MVS Magnetventil-Steuergerät für Kühlwasser Anschlussbelegung: Signal (nur bei angeschlossenem JULABO Gerät) +24 V (I max. 25 mA) Alarm Relais Reserviert, nicht benutzen! Kältepuls Alarm-Ausgang (für Zustands-Anzeige auf Distanz) Dieser Anschluss ist als potentialfreier Wechselkontakt ausgeführt.
  • Seite 81: Vorbereitung Zur Fernsteuerung

    12.1. Vorbereitung zur Fernsteuerung 1. Die Schnittstellenparameter beider Schnittstellen (Thermostat und PC) prüfen und gegebenenfalls für Übereinstimmung sorgen. Im Menu >Serielles Interface< den Menu-Punkt >Art< auf >RS232< bzw. SERIAL >RS485< einstellen. 2. Im Menu >Konfiguration< den Menu-Punkt >Remote (RSxxx)< auf >ein< einstellen.
  • Seite 82: Befehlsübersicht

    Fernsteuerbetrieb, Laborautomatisierung OUT-Befehle sind nur gültig bei Fernsteuerbetrieb. Beispiele für Befehle: Beim Arbeiten mit RS485 Schnittstelle wird jedem Befehl die dreistellige Geräteadresse vorangestellt (Beispiel: Adresse Ad32 = A 0 3 2 ). Einstellen des > Sollwert 1< auf 55,5 °C: OUT_SP_00 ⇔...
  • Seite 83 Befehl Parameter Reaktion/Antwort des Thermostaten OUT_MODE_05 Start des Thermostaten OUT_MODE_08 Reglerdynamik einstellen - aperiodisch OUT_MODE_08 Reglerdynamik einstellen - standard OUT_SP_00 xxx.xx Wert von Arbeitstemperatur „Sollwert 1“ OUT_SP_01 xxx.xx Wert von Arbeitstemperatur „Sollwert 2“ OUT_SP_02 xxx.xx Wert von Arbeitstemperatur „Sollwert 3“ OUT_SP_03 xxx.xx Wert von Übertemperatur...
  • Seite 84 Fernsteuerbetrieb, Laborautomatisierung Befehl Parameter Reaktion/Antwort des Thermostaten IN_PV_01 kein Momentane Heizleistung abrufen (%) IN_PV_02 kein Temperaturwert des Pt100 Externfühlers IN_PV_03 kein Temperaturwert des Schutzfühlers IN_PV_04 kein Einstellung der Übertemperatur-Schutzeinrichtung IN_SP_00 kein Wert von Arbeitstemperatur „Sollwert 1“ IN_SP_01 kein Wert von Arbeitstemperatur „Sollwert 2“...
  • Seite 85: Statusmeldungen

    Befehl Parameter Reaktion/Antwort des Thermostaten IN_MODE_01 kein Sollwert für Regelung eingestellt auf: 0 = Sollwert1 1 = Sollwert2 2 = Sollwert3 IN_MODE_02 kein Selftuning eingestellt auf: 0 = Selftuning „aus“ 1 = Selftuning „einmal“ 2 = Selftuning „dauer“ IN_MODE_03 kein Externer Programmgeber Eingang eingestellt auf: = Spannung 0V ...
  • Seite 86 Fernsteuerbetrieb, Laborautomatisierung Fehlermeldungen Beschreibung -06 SENSOR DIFFERENCE ALARM Fühler-Differenz-Alarm. Regelfühler und Sicherheitsfühler haben eine Differenz von mehr als 35 K. -07 I C-BUS ERROR Interne Fehler beim Lesen oder Schreiben des I C-Bus. -08 INVALID COMMAND Befehl nicht erkannt. -09 COMMAND NOT ALLOWED IN Befehl in dieser Betriebsart (Mode) nicht zulässig.
  • Seite 87: Julabo Service Leistung - Online Ferndiagnose

    „Black-Box“ ausgestattet. Diese ist integriert in den Regler, wo alle relevanten Daten der letzten 30 Minuten aufgezeichnet werden. Diese Daten können im Servicefall per Software vom Gerät ausgelesen werden. Das dafür notwendige Programm steht auf der Julabo-Homepage kostenlos zum Download zur Verfügung - www.julabo.com \ EasyBlackBox. •...
  • Seite 88: Montage - Elektronik-Einschub Mit Analog-Anschlüssen

    Montage - Elektronik-Einschub mit Analog-Anschlüssen 14. Montage - Elektronik-Einschub mit Analog-Anschlüssen Vorsicht: Gerät ausschalten und Verbindung zum Energieversorgungsnetz trennen, bevor Service- oder Reparaturarbeiten durchgeführt werden oder das Gerät bewegt wird. Der Thermostat darf nur von Fachkräften konfiguriert, installiert, gewartet und repariert werden.
  • Seite 89 Das Gerät reinigen um eine Gefährdung des Service Personals zu vermeiden. • Auf sorgfältige und sachgemäße Verpackung zu achten. • Unbedingt eine kurze Fehlerbeschreibung beifügen. Sollten Sie Ihr JULABO Gerät an uns zurücksenden, dann finden Sie auf unserer Internetseite www.julabo.com ein entsprechendes Online-Formular als Rücksendeschein. •...

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Sl-14k

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