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Betriebsanleitung
ME
Tiefkälte-Umwälzthermostate
F70-ME
F81-ME
FP89-ME
1.950.0522.de.V06
01/22
DEUTSCH
JULABO GmbH
77960 Seelbach/Germany
Tel.
+49 7823 51-0
Fax
+49 7823 24 91
info.de@julabo.com
www.julabo.com
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Inhaltszusammenfassung für Julabo ME Serie

  • Seite 1 DEUTSCH Betriebsanleitung Tiefkälte-Umwälzthermostate F70-ME F81-ME FP89-ME JULABO GmbH 77960 Seelbach/Germany Tel. +49 7823 51-0 +49 7823 24 91 info.de@julabo.com 1.950.0522.de.V06 01/22 www.julabo.com...
  • Seite 2: Auspacken Und Überprüfen

    Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine gute Wahl getroffen. JULABO dankt Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen. Diese Betriebsanleitung soll Sie mit der Bedienung und den Einsatzmöglichkeiten unserer Thermostate vertraut machen. Vor Inbetriebnahme deshalb sorgfältig lesen! Auspacken und Überprüfen Gerät und Zubehör sollten nach dem Auspacken zuerst auf eventuelle Transportschäden überprüft werden.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    INHALTSVERZEICHNIS 1. Bestimmungsgemäßer Zweck ....................5 1.1. Beschreibung ......................... 5 2. Verantwortung des Betreibers – Allgemeine Sicherheitshinweise ..........6 2.1. Entsorgen ..........................8 2.2. Gewährleistung ........................8 2.3. EG-Konformität ........................9 2.4. Technische Daten ........................ 13 3. Sicherheitshinweise ........................16 3.1.
  • Seite 4 12.1. Vorbereitung zur Fernsteuerung ..................62 12.2. Kommunikation mit PC bzw. übergeordnetem Datensystem ..........63 12.3. Befehlsübersicht ........................64 12.4. Statusmeldungen ......................... 66 12.5. Fehlermeldungen ......................... 66 13. Julabo Service Leistung – Online Ferndiagnose ..............68 14. Reinigung / Reparatur des Gerätes ..................69...
  • Seite 5: Bestimmungsgemäßer Zweck

    Bestimmungsgemäßer Zweck Die JULABO Thermostate sind für die Temperierung bestimmter flüssiger Medien in einem Badgefäß vorgesehen. An den herausgeführten Pumpenanschlüssen können Temperieraufgaben in einem externen Temperierkreislauf durchgeführt werden. Die JULABO Thermostate sind nicht geeignet zur direkten Temperierung von Nahrungs- und Genussmitteln, sowie pharmazeutischer und medizintechnischer Produkte.
  • Seite 6: Verantwortung Des Betreibers - Allgemeine Sicherheitshinweise

    Verantwortung des Betreibers – Allgemeine Sicherheitshinweise Verantwortung des Betreibers – Allgemeine Sicherheitshinweise Die Produkte der Firma JULABO GmbH gewährleisten einen sicheren Betrieb, wenn sie nach den allgemeinen Sicherheitsregeln installiert, betrieben und gewartet werden. Dieses Kapitel erläutert die potentiellen Gefahren, die im Zusammenhang mit dem Betrieb des Thermostaten entstehen können, und nennt die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen, um diese Gefahren nach Der Betreiber ist für die...
  • Seite 7 Es bestehen thermische Gefahren: Verbrennung, Verbrühen, Heißdampf, heiße, berührbare Teile und Flächen. Warnung vor heißer Oberfläche. (Das Schild wird von JULABO angebracht) Beachten Sie die Anweisungen in den Anleitungen der Fremdgeräte, die Sie an den Thermostat anschließen, insbesondere die dazugehörigen Sicherheitshinweise. Die Anschlussbelegung der...
  • Seite 8: Entsorgen

    Eine Entsorgung mit dem Hausmüll (unsortierter Müll) oder ähnliche Einrichtungen für die Sammlung kommunaler Abfälle ist nicht zulässig! 2.2. Gewährleistung Für die einwandfreie Funktion dieses Gerätes übernimmt JULABO die Gewährleistung, sofern es sachgemäß und nach den Richtlinien der Betriebsanleitung angeschlossen und behandelt wird. Die Gewährleistungszeit beträgt ein Jahr.
  • Seite 9: Eg-Konformität

    2.3. EG-Konformität...
  • Seite 10 Verantwortung des Betreibers – Allgemeine Sicherheitshinweise...
  • Seite 12 Verantwortung des Betreibers – Allgemeine Sicherheitshinweise...
  • Seite 13: Technische Daten

    2.4. Technische Daten Leistungsangaben gemessen nach DIN12876. Kälteleistungen bis 20 °C gemessen mit Ethanol, über 20 °C gemessen mit Thermalöl, sofern nicht anders angegeben. Leistungsangaben gelten bei einer Umgebungstemperatur von 20°C. Leistungswerte können mit anderen Temperierflüssigkeiten abweichen. F70-ME Arbeitstemperatur Bereich °C -70 ...
  • Seite 14 Verantwortung des Betreibers – Allgemeine Sicherheitshinweise FP89-ME Arbeitstemperatur Bereich °C -90 ... 100 Temperaturkonstanz °C ±0,02 Kälteleistung °C 0.92 0.88 0.75 0.58 Kältekompressor 2-stufig Kältemittel R404A + R508b Gesamtabmessungen (BxTxH) 55x61x90 Badöffnung (BxT) 13x15 Badtiefe Füllvolumen Liter 5,5 ... 8 Gewicht Netzanschluss V/Hz...
  • Seite 15 Sicherheitsvorkehrungen nach IEC 61010-2-010: Übertemperaturschutz, variabel einstellbar 0 °C ... 230 °C Unterniveauschutz Schwimmerschalter Klasseneinteilung nach DIN 12876-1 Klasse III Zusätzliche Warn- und Schutzeinrichtungen: Frühwarnsystem für Unterniveau Schwimmerschalter Warnfunktion Übertemperaturwert optisch + akustisch (in Intervallen) Warnfunktion Untertemperaturwert optisch + akustisch (in Intervallen) Überwachung des Arbeitstemperaturfühlers Plausibilitätskontrolle Fühlerdifferenzüberwachung...
  • Seite 16: Sicherheitshinweise

    -Äquivalent Ihrer Anlage ist dem Typenschild zu entnehmen. • Der Betreiber ist verpflichtet, Instandhaltung, Reparatur, Wartung, Außerbetriebnahme, Rückgewinnung und Recycling durch zertifiziertes, von JULABO autorisiertes Personal durchführen zu lassen. Es gilt die Dokumentationspflicht. Der Betreiber muss Aufzeichnungen führen und diese •...
  • Seite 17: Sicherheitsanweisungen

    3.3. Sicherheitsanweisungen Um Personen- und Sachschäden zu vermeiden, ist es wichtig, die Sicherheitsan- weisungen zu befolgen. Diese Anweisungen gelten ergänzend zu den Sicherheitsvorschriften an Arbeitsplätzen. Gerät darf nur an Stromversorgungs-Netzsteckdosen mit Schutzkontakt (PE) • angeschlossen werden! Diese Arbeiten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Der Netzstecker dient als sichere Schutztrennung vom Stromversorgungsnetz und •...
  • Seite 18 Sicherheitshinweise Vorsicht: Zum bestimmungsgemäßen Gebrauch der Thermostate gehört es, z. B. in einem Reaktor Flüssigkeiten zu temperieren. Wir wissen nicht, welche Substanzen das sind. Viele Substanzen sind: entzündlich, brennbar oder explosiv • gesundheitsschädlich • • umweltgefährdend also: gefährlich. • Der Benutzer allein ist für den Umgang mit diesen Stoffen verantwortlich! Folgende Fragen sollen helfen, mögliche Gefahren zu erkennen und Risiken klein zu halten.
  • Seite 19: Bedienungs- Und Funktionselemente

    Bedienungs- und Funktionselemente 4.1. Thermostat Frontseite Rückseite Netzschalter, beleuchtet Navigationstasten 1. Taste: >OK< Start / Stopp (Pumpe / Heizer ) 2. >OK< im Menu Menu-Punkt / Untermenu für Einstellung auswählen Eingestellten Wert speichern Ausgewählten Parameter speichern Das Ende einer Einstellung wird mit einem Signalton bestätigt (Beep). 1.
  • Seite 20 Anzeige der eingestellten Pumpen-Druckstufe. Vier Stufen, einstellbar über Taste , im >MENU - PUMP<. Einstellbarer Übertemperaturschutz nach IEC 61010-2-010 Anschlussbuchse: Alarmausgang, Steuersignal für Julabo Kälte-Badgefäß Anschlussbuchse: 1. Schnittstelle RS232C, RS232 Fernsteuerung durch einen PC Anschlussbuchse: Externer Mess- und Regelfühler Pt100...
  • Seite 21: Kältemaschine

    4.2. Kältemaschine Frontseite Rückseite Netzschalter für Kältemaschine, beleuchtet Steuerleitung Anschlussbuchse: Steuersignal für Julabo Kälte-Badgefäß Netzkabel mit Stecker für Thermostat Netzkabel mit Stecker für Kältethermostat F70, F81 Einbausteckdose für Thermostatenanschluss 230 V (nicht bei FP89) Ablassschraube mit Ablaufstutzen Pumpenanschluss: Vorlauf Pumpenanschluss: Rücklauf...
  • Seite 22: Vorbereitungen

    Vorbereitungen Vorbereitungen 5.1. Aufstellen • Gerät auf ebener Fläche auf einer Unterlage aus nicht brennbarem Material aufstellen und auf den Laufrollen an die vorgesehene Stelle rangieren. • Auf gute Be- und Entlüftung des Aufstellungsortes achten. Der Aufstellungsort sollte ein genügend großer Raum sein, der durch die Abwärme des Gerätes nicht zu stark erwärmt wird.
  • Seite 23 Temperierflüssigkeit. Es dürfen weder ätzende, noch korrosiv wirkende Temperierflüssigkeiten verwendet werden. JULABO übernimmt keine Haftung bei Schäden, die durch die Auswahl einer ungeeigneten Badflüssigkeit entstehen. Ungeeignete Badflüssigkeiten sind z. B. Substanzen, die • sehr hochviskos sind (deutlich höher als empfohlen bei der jeweiligen Arbeitstemperatur ) •...
  • Seite 24: Temperierung Extern Angeschlossener Systeme

    Vorbereitungen 5.3. Temperierung extern angeschlossener Systeme Vorsicht: Alle Schlauchanschlüsse gegen Abrutschen sichern. Wird der Thermostat wieder ohne externen Verbraucher betrieben, muss der Pumpenanschluss (24a) mit der Verschlussschraube geschlossen werden. Mit dem Thermostaten können Temperieraufgaben in externen, geschlossenen Systemen vorgenommen werden (Temperierkreislauf).
  • Seite 25: Befüllen / Entleeren

    5.4. Befüllen / Entleeren Achtung: Die Wärmeausdehnung der Badöle bei steigender Badtemperatur ist zu beachten. Temperierflüssigkeit nicht im heißen Zustand entleeren! Die Temperatur der Temperierflüssigkeit vor dem Entleeren kontrollieren, dazu z. B. das Gerät kurz einschalten. Bitte benutzte Temperierflüssigkeit immer umweltgerecht lagern und entsorgen. Vorschriften für die Entsorgung unbedingt beachten.
  • Seite 26: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme 6.1. Netzanschluss Vorsicht: Gerät darf nur an Stromversorgungs-Netzsteckdosen mit Schutzkontakt (PE) • angeschlossen werden! Der Netzstecker dient als sichere Schutztrennung vom Stromversorgungsnetz • und muss immer frei zugänglich sein. • Gerät nicht mit beschädigtem Netzkabel in Betrieb nehmen. Netzkabel regelmäßig auf Beschädigungen prüfen.
  • Seite 27: Kältemaschine Einschalten

    • Taste drücken. Die aktuelle Badtemperatur wird am VFD COMFORT-DISPLAY angezeigt. Etwas verzögert schaltet die Umwälzpumpe ein. Stop: Taste drücken. • oder Taste gedrückt halten. Am VFD COMFORT-DISPLAY wird die Meldung "OFF" angezeigt. 6.2.2. Kältemaschine einschalten Das Gerät wird mit dem Netzschalter (1b) in Betrieb gesetzt. •...
  • Seite 28: Steuerung Der Kältemaschine Fp89

    Verdichter automatisch wieder zugeschaltet und die Warnmeldung erlischt. Nur wenn der Verdichter länger als 15 Minuten nicht wieder zugeschaltet wird, sollte der JULABO Service kontaktiert werden. Im Thermostat ist eine badtemperaturabhängige Steuerung der Leistungsbegrenzung der Kältemaschine hinterlegt. Diese dient zur Erhöhung der Betriebssicherheit und hat jedoch keinen Einfluss auf die...
  • Seite 29: Arbeiten Mit Voreinstellungen Im Menu

    Die Temperatureinstellung erfolgt über ein Menu das mit der Taste aufgerufen wird. Eingestellt werden können 3 unterschiedliche Arbeitstemperaturen deren Werte innerhalb des Betriebstemperaturbereiches frei wählbar sind.  Die Einstellung kann im Start- oder Stopp-Zustand erfolgen. Taste drücken wenn ein Wert nicht geändert werden soll ...
  • Seite 30: Temperatureinstellungen

    Temperatureinstellungen 7.2. Direkte Temperatureinstellung Der Thermostat benutzt den Sollwert von SETPOINT 1 oder 2 oder 3 für die Regelung. Die Angezeigte Solltemperatur kann jederzeit direkt geändert werden. Beispiel: 25.00 °C ändern in 50.00 °C 1. Durch Betätigen/Drücken der Taste schaltet der Thermostat zum aktiven >SETPOINT<...
  • Seite 31: Sicherheitseinrichtungen, Warnfunktionen

    Die Schutzeinrichtungen mindestens 2-mal pro Jahr überprüfen! Siehe Seite 18 SECVAL Die Einstellung der Übertemperatur-Schutzeinrichtung > SAFETMP< (Security Values) und der Warnfunktionen für Übertemperatur > OVERTMP< und  SAFETMP Untertemperatur > SUBTMP< erfolgt über ein Menu das mit der Taste aufgerufen wird.
  • Seite 32: Unterniveau-Schutzeinrichtung Mit Frühwarnsystem

    Sicherheitseinrichtungen, Warnfunktionen 8.2. Unterniveau-Schutzeinrichtung mit Frühwarnsystem Diese Unter-Schutzeinrichtung wirkt unabhängig vom Regelkreis und ist in zwei Stufen gegliedert. 1. Schalter Stufe 1 erkennt ein definiertes Flüssigkeitsniveau . Die Warnung erfolgt akustisch (Intervallton) und optisch am VFD COMFORT-DISPLAY mit der Laufschrift >...
  • Seite 33: Umschaltung Der Warn- Auf Abschaltfunktion

    8.3. Umschaltung der Warn- auf Abschaltfunktion Sofern eine Abschaltung der Leistungskomponenten (z. B. Heizer, Umwälzpumpe) bei Über- bzw. Unterschreiten der Grenzwerte erwünscht ist, besteht die Möglichkeit den Thermostaten von der Warnfunktion >WARNING< in die Abschaltfunktion >ALARM< zu schalten. Werkseinstellung: 1. Die Taste betätigen.
  • Seite 34: Übertemperatur- Und Untertemperatur-Warnfunktion

    Sicherheitseinrichtungen, Warnfunktionen 8.4. Übertemperatur- und Untertemperatur-Warnfunktion Soll bei einer sensiblen Temperieraufgabe die Einhaltung des Arbeits- temperaturwertes >SETP< überwacht werden, so sollte hier ein Über- und Übertemperatur Untertemperatur-Warnwert festgelegt und eingestellt werden. Im Beispiel unten wird der SETPOINT 85 °C von den Werten OVERTMP 87 °C und SUBTEMP 83 °C flankiert.
  • Seite 35 Unter dem Begriff „Menufunktionen“ sind Einstellungen  zusammengefasst, wie Menu-Ebene 1 Programm starten Seite 36  Programme verwalten, erstellen Seite 38 Elektronisch einstellbare Pumpenleistung Seite 40 Gerätekonfigurationen Seite 41 REMOTE – ein / aus (Fernbedienung über RS232) AUTOST – AUTOSTART ein / aus OFF-MODE –...
  • Seite 36: Menufunktionen

    Menufunktionen 9.1. MENU PROGRAM – START Mit diesem MENU kann ein bereits erstelltes Programm gestartet werden.  Bedingungen: 1. Zuerst ein Programm erstellen. (Siehe nächstes Kapitel) Start-Menu 2. Zurück zum Start-MENU und die gewünschten Einstellungen bei jedem MENU-Punkt mit der Taste bestätigen 3.
  • Seite 37  Im Untermenu >TIMER< für den Start des Programms einen Zeitpunkt einstellen.  Parameter-Ebene Untermenu TIMER >TIME< Stunden/Minuten (hh:mm), beide Werte nacheinander einstellen und bestätigen. • Stunden blinken, einstellen mit  Minuten blinken, einstellen mit >DATE< Tag/Monat (TT/MM), beide Werte nacheinander einstellen und bestätigen.
  • Seite 38: Menu Program - Erstellen, Verwalten

    Menufunktionen RUN – das Programm ist gestartet oder PAUSE – der Fortschritt des Programms ist mit Taste unter- brochen worden. Während die Zeit angehalten wird bleibt die Temperatur konstant beim zuletzt errechneten Sollwert. Weiter mit Taste Abbruch / Unterbrechung des Programms ...
  • Seite 39 Menu-Ebene 1 >EDIT< Programm erstellen, verwalten > STEP< Programmschritt (1 ... 10) >SETPNT < Temperatur-Sollwert von Schritt ... >TSLICE< Zeitdauer von Schritt ... > DELETE< Programmschritt löschen (01 … 10, ALL)  Taste drücken, wenn ein Parameter nicht geändert werden soll. ...
  • Seite 40: Menu Pump - Pumpeneinstellungen

    Menufunktionen 9.3. MENU PUMP - Pumpeneinstellungen Die Leistung der Umwälzpumpe ist über die Motordrehzahl einstellbar. Einstellungen: Stufe / LEVEL 1 ... 4 Anzeige: mit Leuchtbalkenanzeige Förderstrom: 11 ... 16 l/m Pumpendruck: 0,22 ... 0,45 bar 1. Die Taste betätigen. Werkseinstellung: Stufe 1 2.
  • Seite 41: Menu Config - Gerätekonfigurationen

    9.4. MENU CONFIG - Gerätekonfigurationen Menu-Ebene 1  Ein RESET ist nur im Zustand >OFF< möglich. Thermostat mit Taste ausschalten und danach das Menu CONFIGURATION aufrufen.  Ebene 2 Parameter-Ebene  Taste drücken, wenn ein Parameter nicht geändert werden soll. Korrekturfunktion für Parameter oder Werte (vor OK).
  • Seite 42: Remote

    Hinweis: Werkseinstellung: OFF Der Thermostat wird von JULABO gemäß der NAMUR Empfehlung konfiguriert und ausgeliefert. Für den Start bedeutet dies, dass ein Gerät nach einem Netzausfall in einen sicheren Betriebszustand gehen muss. Dieser sichere Betriebszustand wird mit der Meldung „OFF“ bzw. „R OFF“...
  • Seite 43: Off-Mode

    9.4.3. OFF-MODE Die Umwälzpumpe wird normalerweise mit der Start/Stop-Taste bzw. Werkseinstellung: dem Start/Stop-Befehl geschaltet. Soll die Umwälzpumpe aber im –OFF- PMP OFF Zustand weiter arbeiten, kann das in diesem Unter-Menu eingestellt werden.  Im Alarmzustand erfolgt nach wie vor eine Abschaltung des Pumpenmotors.
  • Seite 44: Menu Control - Reglereigenschaften, Regelparameter

    Menufunktionen 9.5. MENU CONTROL – Reglereigenschaften, Regelparameter Menu-Ebene 1 Der Thermostat eignet sich für interne- und externe Temperaturregelung. Die Umschaltung erfolgt in Menu >C-TYPE<.(INT oder EXT).  Für externe Regelung und Temperaturmessung muss ein Pt100 Extern- fühler an der Anschlussbuchse an der Rückseite des Thermostaten angeschlossen werden.
  • Seite 45: Control - Regelung Intern / Extern

    • Der Parameter blinkt, einstellen mit  0.1 … 99.9 9.5.1. CONTROL – Regelung INTERN / EXTERN  Umschaltung nur möglich wenn Pt100 Externfühler angeschlossen. Werkseinstellung: INT Pt100 WICHTIG: Weitere Maßnahmen für externe Temperaturregelung.  Sinnvolle Einstellungen bei externer Temperaturregelung: BAND HIGH / LOW und INTERN MAX / MIN siehe Kapitel >LIMITS<...
  • Seite 46: Dynamik Intern

    Menufunktionen 9.5.2. Dynamik intern Dieser Parameter beeinflusst den Temperaturverlauf nur bei interner Regelung. Werkseinstellung: APER (Aperiodisch) NORM °C Temp. konstant Einstellbare Parameter: NORM Ob mit Sollwertsprung oder mit Rampen- APER funktion, die Solltemperatur ist schneller Sollwertsprung erreicht, kann aber bis zu 5 % überschwingen. Setpoint APER Rampenfunktion: Der Temperaturanstieg...
  • Seite 47: Regelparameter- Xp-, Tn-, Tv- Intern

    9.5.4. Regelparameter– XP-, TN-, TV- INTERN Die werkseitig eingestellten Regelparameter sind in den meisten Fällen ausreichend um einen optimalen Temperaturverlauf im Temperiergut zu erreichen. Die einstellbaren Regelparameter erlauben eine Anpassung an besondere Regelstrecken. Proportionalbereich >Xp< Der Proportionalbereich ist der Temperaturbereich unterhalb des Sollwertes, in welchem die Heizleistung von 100 % auf 0 % geregelt wird.
  • Seite 48: Menu Serial - Baudrate, Handshake, Parity

    Menufunktionen 9.6. MENU SERIAL - BAUDRATE, HANDSHAKE, PARITY Menu-Ebene 1 Für die Kommunikation des Thermostaten mit einem PC oder einem übergeordneten Prozessleitsystem müssen die Schnittstellenparameter beider beteiligter Geräte übereinstimmen.  Fernsteuerbetrieb siehe Seite 62 Werkseinstellungen:  4800 Baud even Hardwarehandshake Ebene 2 Parameter-Ebene Taste...
  • Seite 49: Menu Atc - Absolut Temperature Calibration

    9.7. MENU ATC - Absolut Temperature Calibration ATC dient zum Ausgleich eines Temperaturgefälles welches sich - physikalisch bedingt - zwischen Thermostat und einem definierten Messpunkt (Temperatur-Messgerät) im Badgefäß bilden kann. Prinzip: Für den ATC-Abgleich wird die Bad-Temperatur am Ort des Temperatur- Beispiele: Fühlers (CT) im eingeschwungenen Zustand ermittelt.
  • Seite 50 Menufunktionen Ebene 2 Parameter-Ebene  Taste drücken wenn ein Parameter nicht geändert werden soll. Korrekturfunktion für Parameter oder Werte (vor OK). • Der Parameter blinkt, umschalten mit oder  In den folgenden Anzeigen der Ebene 2 steht jetzt ein (I) für Intern oder ein (E) für extern. Beispiele: •...
  • Seite 51: Atc Sensor - Intern / Extern

    • Vorkommastellen blinken, einstellen mit • Nachkommastellen blinken, einstellen mit  Wird nur ein 2-Punkt Abgleich durchgeführt, werden die folgenden Menu- Punkte nicht mehr angezeigt. Der Wert wird nur angezeigt • Vorkommastellen blinken, einstellen mit • Nachkommastellen blinken, einstellen mit 9.7.1.
  • Seite 52: Calibration Type: 1 -/ 2 -/ 3 Point

    Menufunktionen 9.7.3. CALIBRATION TYPE: 1 -/ 2 -/ 3 POINT Es kann ein >1. Punkt<, >2. Punkt< oder >3. Punkt< -Abgleich durchgeführt werden. Zuerst den Ort, auf den abgeglichen werden soll (Messpunkt CT), geometrisch bestimmen, danach die Temperaturwerte der Abgleich-Punkte festlegen.
  • Seite 53: Beispiel: Dreipunktabgleich Für Interne Regelung

    9.7.4. Beispiel: Dreipunktabgleich für interne Regelung. Im Temperaturbereich von 80 °C bis 160 °C soll die Kalibrierkurve des Temperaturfühlers (TT) den tatsächlich auftretenden Temperaturen an dem Messpunkt (CT) angeglichen werden. 1. Thermostat auf interne Regelung stellen: MENU CONTROL Seite 44 Die Regelart kann nur im Zustand –OFF- eingestellt werden.
  • Seite 54 Menufunktionen • Der Parameter blinkt, umschalten mit Es wird >3. Punkt< -Abgleich durchgeführt. Der Wert >TMPVAL< wird nur angezeigt Zu diesem Wert wird im folgenden Schritt der mit einem Temperatur-Messgerät ermittelte Wert >CALVAL X< gespeichert. Vorkommastellen blinken, einstellen mit • (79) + Nachkommastellen blinken, einstellen mit •...
  • Seite 55: Menu Limits - Begrenzungen

    9.8. MENU LIMITS - Begrenzungen Menu-Ebene 1  Ebene 2 Parameter-Ebene Taste drücken wenn ein Parameter nicht geändert werden soll. Korrekturfunktion für Parameter oder Werte (vor OK) Vorkommastellen blinken, einstellen mit •  • Nachkommastellen blinken, einstellen mit • Vorkommastellen blinken, einstellen mit ...
  • Seite 56: Begrenzungen Bei Interner Regelung

    Menufunktionen 9.8.1. Begrenzungen bei interner Regelung SETPOINT MAX / MIN - Maximaler und minimaler Sollwert Einschränkung des einstellbaren Temperaturbereichs Die Begrenzung des Betriebstemperaturbereiches hat Auswirkung auf die Temperatureinstellung im Menu der Taste Es können nur Arbeitstemperaturwerte eingestellt werden, die sich zwischen den hier festgelegten Grenzwerten befinden.
  • Seite 57 BAND HIGH / LOW - Bandbegrenzung Die Bandbegrenzung ist bei externer Regelung aktiv. Für die Aufheiz- phase und für die Abkühlphase sind unterschiedliche, praxisgerechte Einstellungen möglich. Einstellbereich: 0 °C ... 200 °C Mit BAND HIGH und BAND LOW werden für die Aufheizphase bzw. die Abkühlphase maximal zulässige Temperaturdifferenzen zwischen internem Bad und dem externen System festgelegt.
  • Seite 58: Mögliche Störursachen / Alarm-Meldungen

    Ein Schlauchbruch liegt vor (zu geringe Füllhöhe der Temperierflüssigkeit durch Auspumpen). Temperierschlauch austauschen und Temperierflüssigkeit nachfüllen. Der Schwimmer ist defekt (z. B, durch Transportschaden). Reparatur durch JULABO Service. Fehlermeldung mit Laufschrift > REFRIGERATOR ALARM-CHECK CONNECTION < Beim Selbsttest nach dem Einschalten wird ein Kurzschluss zwischen Pin 2 und Pin 4 der Steuerleitung festgestellt, oder die Steuerleitung wurde während...
  • Seite 59 Fehlermeldung mit Laufschrift >SENSOR DIFFERENCE ALARM-CHECK VISCOSITY AND PUMP STAGE< Defekt des Arbeits- oder Übertemperaturschutzfühlers. Arbeitstemperaturfühler und Übertemperaturschutzfühler haben eine Differenz von mehr als 35 K. Fehlermeldung mit Laufschrift > INTERNAL HARDWARE ERROR-CALL SERVICE < sonstige Fehler Fehler des A/D-Wandlers Fehlermeldung mit Laufschrift >...
  • Seite 60 Tritt der Fehler nach erneutem Einschalten wieder auf, ist eine Ferndiagnose zu erstellen. Fehlermeldung mit Laufschrift > CONFIGURATION ERROR-PRESS OK< In diesem Fall unseren technischen Service oder den autorisierten Vertrags- händler anrufen. JULABO Technischer Service Telefon: +49 (0) 07823 / 5166 Telefax: +49 (0) 07823 / 5199 E-mail: service.de@julabo.com...
  • Seite 61: Elektrische Anschlussmöglichkeiten

    Elektrische Anschlussmöglichkeiten Achtung: Nur geschirmte Leitungen verwenden. Die Schirmleitung der Anschlussleitung ist mit dem Steckergehäuse leitend verbunden. Bei der Verwendung von Anschlussleitungen bis 3 m Länge bietet das Gerät einen sicheren Betrieb. Längere Anschlussleitungen haben zwar keinen Einfluss auf die richtige Funktion des Gerätes, jedoch kann durch externe Störeinflüsse der sichere Betrieb gefährdet werden (z.
  • Seite 62: Fernsteuerbetrieb, Laborautomatisierung

    Fernsteuerbetrieb, Laborautomatisierung / ALARM - Buchse Die Anschlussbuchse „ ALARM“ kann als Ausgang für Störmeldungen verwendet werden. Beschaltung: Betrieb = Relais bestromt Alarm = Relais stromlos Anschlussbelegung: Pin 1: +24 V (I max. 25 mA) Pin 2: Pin 3: Alarm Relais Pin 4: Reserviert, nicht benutzen! Pin 5:...
  • Seite 63: Kommunikation Mit Pc Bzw. Übergeordnetem Datensystem

    12.2. Kommunikation mit PC bzw. übergeordnetem Datensystem Wird der Thermostat in den Fernsteuerbetrieb versetzt, erscheint am VFD COMFORT-DISPLAY die Meldung „r OFF“ = REMOTE STOP. Die Befehle werden generell vom Rechner (Master) an den Thermostat (Slave) geschickt. Der Thermostat sendet nur auf Anfrage des Rechners, auch Fehlermeldungen.
  • Seite 64: Befehlsübersicht

    Fernsteuerbetrieb, Laborautomatisierung 12.3. Befehlsübersicht out-Befehle: Parameter bzw. Temperaturwerte einstellen. Befehl Parameter Reaktion/Antwort des Thermostaten out_mode_01 Sollwert „SETPNT1“ für Regelung einstellen out_mode_01 Sollwert „SETPNT2“ für Regelung einstellen out_mode_01 Sollwert „SETPNT3“ für Regelung einstellen out_mode_04 Regelung intern. Temperaturregelung im Thermostatenbad out_mode_04 Regelung extern mit Pt100 Externfühler. out_mode_05 Stop des Thermostaten = r OFF out_mode_05...
  • Seite 65 in-Befehle: Eingestellte Parameter bzw. Temperaturwerte abrufen. Befehl Parameter Reaktion/Antwort des Thermostaten version kein Versionsnummer der Software (V X.xx) status kein Statusmeldung, Fehlermeldung (siehe Seite 66) in_pv_00 kein Aktuelle Badtemperatur abrufen in_pv_01 kein Momentane Heizleistung abrufen (%) in_pv_02 kein Temperaturwert des Pt100 Externfühlers in_pv_03 kein Temperaturwert des Sicherheitsfühlers...
  • Seite 66: Statusmeldungen

    Fernsteuerbetrieb, Laborautomatisierung Befehl Parameter Reaktion/Antwort des Thermostaten in_mode_01 kein Sollwert für Regelung eingestellt auf: 0 = SETPNT1 1 = SETPNT2 2 = SETPNT3 in_mode_04 kein Temperaturregelung intern/extern: 0 = Temperaturregelung im Thermostatenbad. 1 = Temperaturregelung mit Pt100 Externfühler. in_mode_05 kein Temperiersystem im Zustand Stop/Start: 0 = Stop 1 = Start...
  • Seite 67 Fehlermeldungen Beschreibung -07 I C-BUS ERROR Interne Fehler beim Lesen oder Schreiben des I C-Bus. -08 INVALID COMMAND Befehl nicht erkannt. -09 COMMAND NOT ALLOWED IN Befehl in dieser Betriebsart (Mode) nicht zulässig. CURRENT OPERATING MODE -10 VALUE TOO SMALL Wert zu klein.
  • Seite 68: Julabo Service Leistung - Online Ferndiagnose

    Daten der letzten 30 Minuten aufgezeichnet werden. Diese Daten können im Servicefall per Software vom Gerät ausgelesen werden. Das dafür notwendige Programm steht auf der Julabo Webseite kostenlos zum Download zur Verfügung. Die Installation ist einfach und wird Schritt für Schritt • durchgeführt.
  • Seite 69: Reinigung / Reparatur Des Gerätes

    Reinigung / Reparatur des Gerätes Vorsicht: Gerät ausschalten und Verbindung zum Energieversorgungsnetz trennen, bevor • Reinigungsarbeiten durchgeführt werden. Auf keinen Fall darf Feuchtigkeit in das Innere des Thermostaten eindringen. • Service- und Reparaturarbeiten dürfen nur von autorisierten Elektro-Fachkräften • durchgeführt werden. Plexiglas-und Makrolonbäder sind nicht Lösungsmittelbeständig.
  • Seite 70 Online-Formular als Rücksendeschein. Für eventuelle Schadensfälle durch unsachgemäße • Verpackung ist JULABO nicht haftbar. JULABO behält sich das Recht vor, im Sinne einer Produktver- besserung notwendig gewordene Veränderungen technischer Art, die zu einer einwandfreien Funktion beitragen, während des Reparaturvorgangs durchzuführen.

Diese Anleitung auch für:

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